Kategorie-Archiv: Florian Pfeffer

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Evangelium 0101

Durch den Strom von Menschen,
Geld,
ein Motor
Massenhaft und schnell,
mit dem elektronischen Freund,
auf den Weg zu Neuem

Eine Straße leuchtet,
künstlicher Regenbogen,
Im großen Tempel versammeln sich Gläubige,
Spendenaufruf auf elektronischen Preisschildern

Ein summender Organismus verschmilzt,
mit organischen Massen,
Die einen programmiert,
die anderen scheinen programmiert zu sein

Mein Verstand hat eine neue Gottheit,
die KI weiß mehr als ich

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: ¿Qué será, será? | Inventarnummer: 19011

Geld, das keine Ruhe kennt

Nach Jahren,
eine Zusammenkunft,
er redet über seinen Kummer,
mit Frauen,
sein Geld,
von den großen Männern,
sie haben es gemacht,
vermehrt,

Seine Freude sind die Hunde,
sie laufen für das bare Cash,
1,2,3,4,5,6,
10 € auf 1 und 2,
er glaubt nicht an 1 und 2,
1,2,5,6 verlieren,
3 und 4 gewinnen,
hier kann man nichts gewinnen,
265 € bekommt er für das Fußballspiel,
voller Freude zahlt er die Rechnung

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: hardly secret diary | Inventarnummer: 18051

Der Wind

Klaviertöne erzählen mir,
von dem Platz,
ein Feld,
Sterne und Mond,
Wind verbläst Lärm,

Kennst du diesen Ort,
zur Ruhe gehen sie,
bezahlen für die Entspannung Geld,
belasse es, die Frage zu stellen,
kaltes Licht verblasst,

Die gewaltige eingemeißelte Flimmerkiste,
im schweren Beton,
Verschwindet

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 18050

Daten verursachen Lärm

Suche nach ein wenig Frieden,
Es spielt aus den Boxen,
Mein Herz, es will nicht Marathon laufen,
ich greife zum falschen Elixier,
Eishöhle,
Verstörende Klänge,
den ganzen Tag,
Nachrichten leuchten am Display,
Kommentare,
Fassungslos klicke ich sie weg

Das Radio erzählt mir dauernd vom Geld,
Geschichte ist der Lehrer,
Blind stürzte ich in den Apparat,
Maschinen, in denen ich mich nicht finde

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: fantastiques | Inventarnummer: 18049

Kein Wort

Wandeln,
umherirren,
manche finden sie,
bis jetzt fand ich nur Bruchstücke,
Puzzleteile ergaben wenig Sinn

Wie kannst du sagen, es sei schön,
Alleine,
egal welche Farbe die Wände haben,
du hast sie verloren,
du steckst den Kopf in den Sand,
sag mir, wie kannst du damit leben,
keine Hände zu ergreifen,
Freiwillig

Weißt du denn nicht,
wie es schmerzt,
viele Nächte,
Weiß sind die Wände,
die dich zum Zittern bringen

Habe ich deine Hand gefunden,
zwischen den rauen,
abgeschürften,
Halt mich fest,
Lass nicht los,
Hinter mir ist dieses Tor zur Parallelwelt,
dort such nicht nach Worten,
Ich kann dem keinen Namen geben

Tanze mit mir,
durch Mondnächte,
wir entzünden schwarze Sterne,
Du bestehst aus einem Material,
ich finde es in keinem Buch,
ein Verhältnis,
es stimmt,

Dann flüstert es,
ich bin ein Traum,
der seinen Visionär sucht

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: fantastiques | Inventarnummer: 18048

Nachtmahr

Vollmond zwischen einer Wolke,
Sterne blicken herab,
tausende Augen,
Die Katze schleicht,
um das Licht,
Gelbes Leuchten,
Windstöße fegen durch Bäume,
Aus der Villa kommt ein Knarren,
Hohe Wände verschwimmen,
in der Dunkelheit,
Teile aus angsteinflößenden Träumen,
spinnen sich,
in das heutige TV-Nachtprogramm

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: fantastiques | Inventarnummer: 18047