Vom Stürmen und Drängen …

… zum Maibeginn ist es nur ein kleiner Schritt

Und schon sind wir mitten im nagel- oder besser knospenneuen Wonnemonat. Gründe zur Freude fanden sich aber neben unerfreulichen winterlichen Stimmungs- und sonstigen Einbrüchen auch bereits im April: Wir freuen uns sehr, dass uns der Vormonat Neuzugänge beschert hat, die es quasi frisch hereingeschneit hat zu verdichtet.at.

So ist unser vormonatlicher Aufruf an bislang noch im Verborgenen wirkende Autorinnen und Autoren, sich herauszutrauen in die (zumindest digitale) Öffentlichkeit, nicht ungelesen verhallt, sondern hat vielmehr Resonanz gefunden. So können Sie, liebe verdichtete Lesende, auch erkennen, wie viel Potenzial da noch hinter diversen Schreib-, Couch- und Kaffeehaustischen schlummert, schon gar nicht zu schreiben von den vielen Sofas und anderen Liegestätten, auf denen LaptopbenützerInnen in teilweise kümmerlichen (und natürlich dem Schreiben geschuldeten) Verrenkungen ihr Bestes geben, Sie und uns zu erhellen, erheitern, erfreuen, erreichen.

Lohnen Sie es ihnen mit einem Kommentar unter dem Text, der Ihnen besonders gefallen hat, oder auch unter mehreren. Denn wir zweifeln nicht daran, dass Sie mehreres finden werden, was Ihnen auf unserer Seite gefällt. 😉

Für uns, die Redaktion, ist die Sichtung der verdichtet-Mailbox jedenfalls immer eine spannende Angelegenheit (und das seit ziemlich genau zweieinhalb Jahren, die wir verdichtet.at nun schon genießen). Was erwartet uns diesmal? Überraschen Sie uns! Wir freuen uns darauf.  :-)

Frühlingshaft-erwartungsvoll bis zum nächsten Wiederlesen grüßt Sie
Ihre Redaktion am 1. Mai 2016


Und hier sind nun unsere frühlingshaften Neuzugänge:
24.5.16: Christoph Stantejsky: Kurze Begegnung
24.5.16: Michael Timoschek: Veronika geht
21.5.16: Michael Bauer: Vorläufige Grabungsergebnisse
19.5.16: Bernd Remsing: Trauriges Beispiel – der Song
16.5.16: Maria Buchegger: Der Kreisel
14.5.16: Norbert Johannes Prenner: Der Streik
11.5.16: Bernd Remsing: Perechil
27.4.16: Michael Timoschek: war was da?
27.4.16: Norbert Johannes Prenner: Danach
21.4.16: Bernd Remsing: Morgenröte
19.4.16: Verena Tretter: Zehn Minuten
19.4.16: Nene Stark: Eine Frage der Konzentration
17.4.16: Michaela Swoboda: Imres Vormittage
11.4.16: Norbert Johannes Prenner: Kapuzinergruft
9.4.16: Helga Reibenberger: du sei mein
1.4.16: Christoph Stantejsky: Housewarming Party
28.3.16: Norbert Johannes Prenner: On the Road Again
23.3.16: Bernd Remsing: Austragödie
23.3.16: Michaela Swoboda: Madame Malerin
20.3.16: Norbert Johannes Prenner: vom hocker
20.3.16: Cornelia Hell: Das Haus, in dem ich wohnte
18.3.16: Petra Hechenberger: Perception
15.3.16: Norbert Johannes Prenner: Das Wespennest
13.3.16: Bernd Remsing: Trauriges Beispiel
13.3.16: Tina Fanta: Kenntnisse einer Ehebrecherin Teil 6
5.3.16: Veronika Seyr: Das Pack
5.3.16: Cornelia Hell: Ausschnittsweise
5.3.16: Norbert Johannes Prenner: Das Ende des Vogelsangs

2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016]


Bescheidenheit ziert …

… wen eigentlich?

Hauen Sie rein, liebe verdichtet-Leserinnen und -Leser, in die Tastaturen, nehmen Sie sich die Freiheit, zu Schreibenden zu werden. Oder, falls Sie es schon einmal waren, schöpferisch tätig nämlich, oder vermutet haben, da könnte etwas wie eine poetische Ader in Ihnen schlummern:
Trauen Sie sich, uns etwas zu schicken, was schon länger auf Ihrem Desktop herumlungert, oder gar in einem Ordner namens „unveröffentlicht“ oder „Korrekturlesen“.
Letzteres übernehmen übrigens gerne wir für Sie, sollte ein Text auf verdichtet.at erscheinen. Ja, so sind wir: Wir lektorieren Ihren Text gratis (und sicherlich nicht umsonst 😉 ). Das ist doch schon einmal etwas. (Natürlich haben Sie das letzte Wort: So wie Sie es für richtig halten, erscheint dann Ihr Text auf verdichtet.at; die uns kennen, wissen es schon – und auch zu schätzen: Wir markieren jede Änderung farbig und schicken Ihnen das vor Erscheinen retour, Sie können alle unsere Vorschläge problemlos nachvollziehen und gutheißen oder verwerfen.)
Weiters bekommen Sie von uns eine zusammenfassende Rückmeldung der Testleserunde, egal, ob es ein Text bis zur Aufnahme und damit Veröffentlichung auf verdichtet.at geschafft hat oder nicht. Auch das ist wertvoll und selten: dass jemand Ihnen gänzlich Unbekannter (dem Sie übrigens auch namentlich verborgen bleiben beim Testlesen, das passiert immer anonym) ein Feedback gibt. Keine Verwandten, keine Bekannten, FreundInnen, die es so gut meinen und sich daher nicht trauen, eine Meinung zu haben, die nur klitzeklein von „bombastisch“ abweichen könnte. 😉

Was bleibt noch zu erwähnen? Ach ja, dass wir uns sehr freuen, wenn Ihnen verdichtet.at konveniert. Und sollte Ihnen ein Text besonders ins Auge stechen, ans Herz gehen, Ihr Gehirn beschäftigen, so freuen wir uns mit unseren AutorInnen über einen Kommentar, einfach unter den Text scrollen und los geht’s!

Auf ein baldiges Wiederlesen, wo und wie auch immer, freut sich Ihre Redaktion, dies komplett Schmäh-ohne, aber immer zu Scherzen aufgelegt
am 1. April 2016


Von der Kunst zu leben und der Kunst, von der Kunst zu leben …

… kann so manche/r ein paar Geschichten erzählen …

Einige davon haben wir schon vernommen, es ist für uns immer spannend zu erfahren, wie es unsere AutorInnen damit halten. Für die einen ist das Schreiben „reines“ Hobby, wird also als Ausgleich zum Arbeitsalltag angesehen, wobei manches Mal Bedauern mitschwingt, nicht mehr Zeit dafür aufbringen zu können. Weil eben die „Zwänge“ des schnöden Mammons reichlich Zeit aufsaugen, und wohl auch einiges an Energie und Muße. Die drei letzten Dinge braucht es unbedingt, um schreiben zu können. Aber wem erzählen wir das? Sie wissen doch bestens Bescheid. 😉
Und dann gibt es noch jene, die all das über den Haufen werfen, sich trauen, eine Entscheidung zu treffen, zugunsten der Lieblingsbeschäftigung, auf die Absicherungen pfeifen, den Job Job sein lassen und einfach mal so einen Roman schreiben. Wow. Wir werden nicht müde, solchen Mut zu würdigen, es ist ein gewagter Schritt und die wenigsten trauen ihn sich (zu). Da fehlt dann die Rückendeckung, dafür ist das gute Gefühl da, etwas gemacht zu haben, etwas gewagt zu haben. Ob es dann auch ein „Gewinn“ im finanziellen Sinn wird, ist die Frage. Eine Bereicherung ist eine solche Auszeit auf jeden Fall. Eigenartig eigentlich, dass das, wenn Zeit für Wichtiges genommen wird, eine „Aus“-Zeit sein soll. Ist es nicht eher eine „In“-Zeit, in der man mitten in dem ist, was einem Spaß macht? Daran knüpft sich die Frage: Was ist denn das, ein „Lebenswerk“? Ist am Ende eines schönen Lebens das, was uns Geld eingebracht hat, das Wichtigste? Oder das, was uns begeistert hat? In Abwandlung eines bekannteren Mottos spinnen wir weiter: dem Leben die Zeit, der Zeit die Kunst, der Kunst ihre Zeit… und die Freiheit natürlich nicht zu vergessen. 😉
Leben vom Schreiben können die wenigsten, auch hierzulande, wo noch viele Bücher gekauft und auch gelesen werden.
Doch unverdrossen wird weiter geschrieben, fabuliert, gedichtet, lamentiert, kommentiert und unterhalten. Gut so! :-)

Ach ja, bevor wir es vergessen: Es ist Frühling geworden, am Kalender, manchmal sogar am Thermometer, und auch auf verdichtet.at: Wir starten unseren Frühlingsreigen mit den Märzzugängen und wünschen Ihnen und uns einen guten Start in die neue Jahres- und Lesezeit!

Es grüßt Sie recht sonnig und herzlich
Ihre Redaktion am 5. März 2016


 

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