Von Büchern und Kurztexten …

… oder
Warum sich „gedruckt“ und „online“ so gut vertragen

Veröffentlicht ist veröffentlicht ist veröffentlicht, oder nicht? Nö, mitnichten, sonnenklarer Fall.

Ein Werk, das zwischen Buchdeckeln käuflich zu erwerben ist, hat schon viele Stationen durchlaufen, bevor wir es in Händen halten dürfen: zuerst einmal eine oft mühselige Verlagssuche.

Wir haben höchsten Respekt vor Verlagshäusern, die sich der Literaturvermittlung verschrieben haben. Und manchen davon geht es finanziell nicht gar so gut. Sie müssen eng kalkulieren, schauen, was sich auch verkaufen lässt. Manchmal ein Extra, das aufgrund von außergewöhnlicher Qualität einfach erscheinen „muss“, auch wenn es vielleicht nicht der Megaseller werden wird (und das ist den Verlagen nicht hoch genug anzurechnen), aber im Großen und Ganzen läuft eine Verlagsmaschinerie natürlich nur, wenn sie Titel hervorbringt, die sich rentieren.

Drum kauft Bücher, liebe Leute. Sie bereichern unser Leben. Es gibt nichts Schöneres, Traurigeres und Schaurigeres als die letzten vierzig, fünfzig Seiten eines hervorragenden Buches. Es wird enden, so viel ist gewiss. Und wir werden es und uns bedauern. Wir werden die letzten Sätze verschlingen, dann das Buch zuklappen und uns irgendwie verloren fühlen. Wer sich mitnehmen lässt, ist dann ja oft recht mitgenommen nach entrückender Lektüre. Aber was erzählen wir Ihnen, Sie lesen ja. :)

In diesem konkreten Fall auf unserer Literaturplattform, was uns sehr freut. Den Bogen von Print zu Online spannen wir mit Leichtigkeit: Sind wir, die beiden Gründerinnen von verdichtet.at, doch total involviert in beides: die Welt des gedruckten Wortes und der „onlinen“ Erscheinungen. 😉

Der langen Schreibe kurzer Sinn: Her mit Ihren Texten (an redaktion@verdichtet.at) und ab in die nächste Buchhandlung (bitte nicht zu verwechseln mit dem Online-Konzern, der allen anderen das Leben schwermacht). :)

Wir lesen uns!

Mit bibliophilen Grüßen
Ihre Redaktion am 30. April 2019


Und hier sind nun unsere frühlingshaften N
euzugänge:

26.5.19: Florian Pfeffer: Nachts I
26.5.19: Johannes Tosin: Der Wind treibt die Wolken
19.5.19: Bernd Remsing: Die Krähe
19.5.19: Johannes Tosin: Fräulein der Früchte
19.5.19: Florian Pfeffer: Spital
12.5.19: Florian Pfeffer: Bibliothek
12.5.19: Johannes Tosin: Der Tag, an dem er aus der Welt verschwand
5.5.19: Bernd Remsing_zu_hören: Späte Erkenntnis
5.5.19: Johannes Tosin: Der Reisende in Menschenhaut
5.5.19: Florian Pfeffer: Im Schatten sitzen
28.4.19: Ulla Puntschart: Lärmschutzwand - Impressionen einer Zugreise
28.4.19: Johannes Tosin: Wir sind die Nachtfalter, die um das Licht kreisen
28.4.19: Florian Pfeffer: Ich und Du
22.4.19: Bernd Remsing_zu_hören: Romantische Szene
22.4.19: Florian Pfeffer: Es rauscht ein warmer Tag vorbei
22.4.19: Johannes Tosin: Post aus der Vergangenheit
14.4.19: Julia Knaß: abwesenheitsnotiz : auf urlaub
14.4.19: Florian Pfeffer: Realitätsverlust
14.4.19: Johannes Tosin: Internet
7.4.19: Manuela Murauer: Schneeschmelze
7.4.19: Johannes Tosin: Vogelfrau
7.4.19: Florian Pfeffer: In den Schlaf gleiten
31.3.19: Veronika Seyr: Völkerball oder 100 Jahre Frauenwahlrecht
31.3.19: Bernd Remsing_zu_hören: Palmströms Erwachen
31.3.19: Johannes Tosin: „Weird aktuell“
31.3.19: Florian Pfeffer: Stoff, aus dem meine Träume bestehen
24.3.19: Waltraud Zechmeister: Cocktail
24.3.19: Johannes Tosin: Little Caesar
24.3.19: Veronika Seyr: Blamage im Billa
24.3.19: Florian Pfeffer: Gewächshaus
17.3.19: Bernd Remsing_zu_hören: Palmström wagt's
17.3.19: Giorgi Ghambashidze: Guten Appetit, ihr Ratten - Teil II
17.3.19: Johannes Tosin: The Stars are Falling
17.3.19: Florian Pfeffer: Erster Frühlingstag
10.3.19: Manuela Murauer: Hey, Mercedes!
10.3.19: Giorgi Ghambashidze: Guten Appetit, ihr Ratten - Teil I
10.3.19: Johannes Tosin: Schwarz ist die Nacht
10.3.19: Waltraud Zechmeister: D'Fiass im Gatsch
10.3.19: Veronika Seyr: Was Marx wirklich sagte
10.3.19: Florian Pfeffer: Blumenmeer
3.3.19: Bernd Remsing_zu_hören: Wiesel und Weide
3.3.19: Waltraud Zechmeister: Holzsplitter
3.3.19: Johannes Tosin: Farben im Kopf
3.3.19: Veronika Seyr: Die Reisen des Regenschirms
3.3.19: Florian Pfeffer: Baustellen

2019: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].
2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016] [2017] [2018] [2019]


Wie konnten wir das vergessen ...?

... Weil wir auch nur Menschen sind.

Kurz und gut: Das sind unsere Schüttelreime, wöchentlich erneuert auf verdichtet.at.
Wie es uns passieren konnte, dass wir die gar nicht mitgezählt haben bei unserem verdichteten Jahresrückblick 2018, erschien uns zunächst rätselhaft. Aber dies war nicht von langer Dauer:

Wie wir inzwischen zweifelsfrei eruieren konnten, ist auch die verdichtete Redaktion nicht gefeit vor Fehlleistungen und Gedächtnislücken. Der Vollständigkeit halber seien nun also gleich (bevor wir es wieder vergessen …  😉 ) folgende Zahlen ergänzt: Es erscheint eine geschüttelte Einreichung pro Woche; demzufolge 5 ganze Jahre (2014 bis 2018) mal 52 (Wochen pro Jahr); ergibt ein Plus von 260 Schüttelreimen (bis Jahresende 2018). Dies hinzugezählt den bereits erwähnten 827 (bis Ende 2018 erschienenen) Texten hatten wir den Tausender also mit dem Jahreswechsel bereits locker geknackt. Imaginieren Sie bitte an dieser Stelle ein bombastisches Feuerwerk. 😉

Vor lauter Schreck, dass wir womöglich auch nur Menschen sind, haben wir uns dann den redaktionellen Monatstext für den Februar gleich geschenkt. Unter Umständen dem fatalen Motto folgend „Wer nichts von sich gibt, kann dabei auch keine Fehler machen.“  :-)

Nein, natürlich nicht. Wir doch nicht. Wir haben den kürzesten aller Monate einfach ignoriert. Er brachte außer tollen Texten für unsere Plattform nichts Inspirierendes oder erwähnenswert Positives.

Und nun sind wir glücklich im März angekommen, der uns jetzt schon viel Freude macht: mit einem Ausblick auf das Lesen lohnende Gedichte, Kurzgeschichten, Gedankensplitter und hörenswert lyrische Vertonungen.

Viel Vergnügen beim Entdecken der vielen Seiten von Literaturgenuss wünscht Ihnen

Ihre aus dem Winterschlaf erwachende Redaktion am 3. März 2019


Ein sehr verdichteter Rückblick …

… und keine Angst vor Statistik

Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Nicht für AutorInnen, nicht für Verlage; und für Bücher schon gar nicht. Wohl aber für Online-Literaturprojekte, die viel Zeit „kosten“ und kein Geld einbringen, aber auf unterschiedlichste Neuzugänge und eine anhaltend interessierte LeserInnenschaft (Sie!) zählen können. :-)

So lange behauptet sich verdichtet.at bereits bravourös mit seinem anspruchsvollen und dabei kostenfreien Kurztexte-Angebot in der deutschsprachigen Online-Landschaft; gewiss keine Petitesse.

Und darum nützen wir den Zeitpunkt des Jahreswechsels und schauen mit Stolz und Statistik – keine Bange: sehr knackig, wie es sich für eine Kurztexteplattform gehört 😉 – zurück, nicht nur auf 2018, sondern auf die gesamte Entwicklung unseres Lieblingsprojektes.

Seit Ende 2013 ist viel passiert: 827 ausgewählte Texte sind bisher hier erschienen, das sind im Schnitt drei bis vier jede Woche. Jede einzelne Einreichung – also auch die schlussendlich nicht ausgewählten Texte – wurde von einer Testleserunde gelesen und kommentiert; diejenigen mit positivem Feedback – da sind wir jetzt bei den 827 angelangt 😉 – von der Redaktion lektoriert, mit den AutorInnen finalisiert und schließlich online gestellt. Geschaffen haben diese unglaubliche Textvielfalt 93 Autorinnen und Autoren.

Wenn das kein Grund ist, mit stolzgeschwellter Startseite ins kommende Jahr zu spazieren …? Eben.  :-)

Wir wünschen Ihnen allen ein richtig schönes neues Jahr. Und uns ganz einfach, dass es so weitergeht.  :-)

Mit Dank und Freude grüßt Sie aufs Herzlichste
Ihre Redaktion am 31. Dezember 2018


Ein Bild sagt mehr als tausend* Worte?

… Wir meinen: nicht immer.

Dies ist durchaus als Vorwarnung für Weiterlesende gedacht (und damit Sie nachher nicht behaupten können, Sie seien in dieses mäandernde Schlamassel nichtsahnend hineingestolpert … 😉 ): Diesmal haben wir uns sehr wirre Gedanken, unter anderem zur allgemeinen Zeigefreude, gemacht. Medienaffine Menschen sehen ja oft mehr, als ihnen lieb ist. Zumindest geht es uns regelmäßig so. 😉

Auf verdichtet.at wird Ihnen das kaum passieren, dass Sie urplötzlich mit Einblendungen konfrontiert sind, von denen Sie davor noch nicht einmal wussten, dass Sie ihrer keineswegs ansichtig werden wollten. Abgesehen davon, dass wir uns hier im werbeeinschaltungstechnischen Nirwana befinden, halten wir uns auch allgemein mit Bebilderungen sehr zurück. Beim Lesen guter Texte entstehen ja ohnehin jede Menge davon im Kopf, noch dazu ganz individuelle Werke.  :-)

Eine Ausnahme machen wir sehr gerne: Wenn Sie, liebe Autorin, lieber Autor, selbst eine Illustration oder eine Abbildung geschaffen haben, die zu Ihrem Text gehört oder im Zusammenspiel mit diesem entstanden ist, präsentieren wir diese gemeinsam mit dem Geschriebenen auf verdichtet.at.
Es darf übrigens auch textbezogen Vertontes auf unsere schöne Seite: unerHÖRT! 😉

Wie kann ein Sprichwort apodiktisch behaupten, dass jedes beliebige Bild mehr als tausend Worte sagt? (Augenzwinkernde Antwort auf unsere rhetorische Frage: weil fast alle Sprichwörter so rechthaberisch daherkommen. 😉 ) Manches im weltweiten Netz verbreitete sagt (uns) einfach gar nichts. Nichts über den Menschen auf/hinter dem Bild, nichts über seine Gefühle oder Einstellungen, nichts über seine Persönlichkeit.

Und da sind wir wiederum sehr zufrieden, eine Literaturplattform zu betreiben. Denn jeder Text, auch mitsamt Bild, der hier steht, hat eindeutig etwas zu sagen. Und damit belassen wir es einmal für heute mit unseren Gedankenkreiselspielen. Am besten, Sie lesen selbst.  :-)

Dies rät Ihre wohlmeinende und offenkundig wortverliebte Redaktion
am 6. November 2018

*PS: Dieser Text hat übrigens exklusive Postskriptum 298 Wörter.  :-)

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