Herbsteln??? Von wegen …

… weiter geht es mit dem redaktionärrischen Treiben!

Verrückte sind an keine Jahreszeit gebunden. Drum geht es bei uns drunter und drüber, die Mailbox ist rappelvoll, unsere Testleserunde rotiert freudig wie ein bunter Kreisel, der sich am eigenen Drehen berauscht, alles ist in Schwung und so geht es munter weiter, mitten hinein in einen brandneuen Herbst. Lesezeit! Schreibwetter! Couchlungern. Teetrinken. Ein paar goldene Blätter beobachten. Sonst noch was? 😉

Danke für freundlichste und aufmerksamste Mails, liebe verdichtet-Fans, und herzliches Gelächter des Öfteren; beispielsweise, wenn wir als „Redaktionärrinnen“ tituliert werden. Ja, da ist schon was Wahres dran, da ist schon eine Portion Narretei dabei, bei näherer Betrachtung, und hier stellt sich die (eher rhetorische) Frage: Warum tut sich das jemand an? Dutzende, Hunderte Texte gratis zu lektorieren (jawohl, es sind schon mehrere hundert! Mehr davon im nächsten Monatstext: ein Jubel-äum, drei Jahre verdichtet.at!); Testlese-Willige aufzutun, die wöchentlich Neues auf sich zukommen lassen und unbezahlt wertvollste Rückmeldungen geben (die TestleserInnen sind – bei allem Respekt – ja großteils auch nicht ganz dicht 😉 ); sich auch einmal einen beleidigten AutorInnen-Kommentar gefallen zu lassen, wenn ein Text nicht so gut angekommen ist (gaaaaanz selten 😉 – zu 99 % werden wir hochgelobt und – motiviert) …

Wo waren wir gerade? Ach ja, warum sich das jemand antut. Weil es Spaß macht. Selten ein sinnvolleres Projekt gestartet als verdichtet.at. Und da kommt noch mehr! :-)
Lassen Sie sich überraschen. Sie werden sich wundern, was alles möglich ist. :-) Okay, den letzten Satz nehmen wir zurück. Wir sind nicht ganz bei Trost, vergessen Sie das bloß nicht. Aber wir sind nicht die Einzigen. Dessen stets eingedenk senden wir Ihnen

herzliche redaktionärrische Grüße in den Herbstbeginn
am 22. September 2016


Und hier sind nun unsere herbstlichen Neuzugänge:
25.9.16: Michael Timoschek: Brief an Felix
25.9.16: Nicole Bachhofer: Blendung
22.9.16: Fritz Schuler: hamlet mein freund
16.9.16: Christoph Stantejsky: Österreich : Brasilien
16.9.16: Bernd Remsing: Der große Oktzinoia
15.9.16: Harald Schoder: Die Physik der Liebe
13.9.16: Norbert Johannes Prenner: Die Hochzeit
11.9.16: Carmen Rosina: Ein gefährliches Alter
8.9.16: Johannes Tosin: Zwei Bilder
6.9.16: Michael Timoschek: Stoßlos
4.9.16: Michaela Swoboda: Borromäus‘ Beistand
3.9.16: Bernd Remsing: Korfs Neid
1.9.16: Veronika Seyr: Mit Kafka durch Kierling
1.9.16: Veronika Seyr: Die Kinder vom Sonnberg

2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.]
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016]


Ganz und gar nicht kafkaesk …

…. oder etwa doch?

Sie erinnern sich vielleicht: Wir haben kürzlich geschrieben, dass uns alles interessiert, was sich rund um Literatur so tut in unseren Landen, et voilà: Schon haben wir den ersten Tipp für Sie:

Zum zweiten Mal findet heuer die Kafka-Wanderung statt, zu der die Österreichische Franz Kafka Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur einlädt. Gerne geben wir dies hiermit als Empfehlung weiter:
Sonntag, 11.09.2016, 11:00 Uhr
*KAFKA WEGE*
/RUND UM DAS SANATORIUM HOFFMANN/
Diese literarische Wanderung in die Umgebung des ehem. Sanatoriums Hoffmann, in welchem Franz Kafka im Jahr 1924 seine letzten Lebenswochen verbrachte, führt uns von Kierling über Gugging zur Redlinger Hütte.
Veronika Seyr, Charlotte Spitzer und Manfred Müller begleiten die Wanderung, erzählen und lesen.
(Bis 7. September haben Sie noch Zeit, Ihre Teilnahme anzukündigen.)

Falls Sie zum Wandern diesmal keine Zeit und/oder Lust haben sollten: An den OPEN DOOR – Tagen ist es möglich, den Kafka Studien- und Gedenkraum im angegebenen Zeitraum ohne Voranmeldung zu besuchen. Außerdem finden Sie im September auf verdichtet.at gleich zwei neue Texte, mittels derer Sie sich auch Kafka annähern können.
Die Österreichische Franz Kafka Gesellschaft beschäftigt sich schon seit vielen Jahren und mit besonderem persönlichen Engagement der Mitglieder damit, dem Erinnern an diesen ganz besonderen Autor gerecht zu werden.

Seine Alleinstellung wird auch dadurch sichtbar, dass uns, der keineswegs allwissenden Redaktion :-) , keine anderen AutorInnen bekannt sind, aus deren Werken sich ein eigenes Eigenschaftswort abgeleitet hat – von ein paar alten Griechen, die sich sokratisch oder platonisch präsentier(t)en, einmal abgesehen.
Wir haben überlegt, ob uns jemand einfällt, eine Germanistin befragt – sehr weit sind wir nicht gekommen. 😉
(Okay, nach Recherchen querte dann noch „dantesk“ unseren Weg. Weitere Hinweise nehmen wir gerne entgegen. 😉 )
Launige Überlegungen, ob „hessisch“ und „frisch“ wohl gelten könnten, haben wir sofort verworfen, ebenso sowie „dürrenmattig“ oder „dürrenmattsch“, „huchig“, „bachmannsch“, „seghers“, und um weiter zurückzublicken, „schillerisch“ oder „goethig“.
(Wir sehen Sie förmlich die belesenen Köpfe schütteln, aber lassen Sie uns doch die Freude. Wir blödeln manchmal einfach gerne. 😉 )

Kafkaesk, womit wir bei unserer Überschrift wären, ist eben etwas Besonderes.
Und dass sich Mitmenschen derart liebevoll und fasziniert mit Literatur und LiteratInnen beschäftigen, auch.
Falls Sie also weitere Tipps für uns haben: Für literaturbegeisterte und literaturbegeisternde Events werben wir sehr gerne hier, auf unserem an sich werbefreien verdichtet.at. :-)

Schönes Wandern, Lauschen, Lesen (vielleicht sogar Schreiben)
wünscht Ihnen Ihre Redaktion am 1. September 2016


Hin und weg und sogar noch weiter …

… und alles retour!

Haben wir Ihnen gefehlt? Sie uns schon, ein bisschen. 😉 So schön die Offline-Zeit auch war, und wohl auch angebracht, so freudig-erwartungsvoll haben wir uns dann auch wieder in die verdichtete Mailbox vertieft. Da harrte schon manches unserer, wie wir erhofft hatten. Danke für Ihre Geduld! Wir sind gerade noch dabei, einige Einreichungen testlesen zu lassen, und gewiss hat sich die Testleserunde in der Zwischenzeit schon massive Entzugserscheinungen zugezogen. :-)

Alsbald lesen wir demnach Neues auf unserer schönen Seite. Manche Pausen führen dazu, dass sich der Fokus neu ausrichtet. Manche Abs(tin)enzen hingegen ziehen das Gefühl nach sich, etwas Teures, Wertvolles noch mehr schätzen zu können. So ergeht es uns jetzt gerade. Fast ergriffen sehen wir, wie unser Literaturprojekt wächst, blüht und gedeiht und sich sogar noch weitere neue Schreibende bei uns einreihen, in ein Gefüge unterschiedlichster Texte, Stimmungen, Inhalte.
Nur eines haben alle unsere Autorinnen und Autoren gemeinsam: Sie lieben das Schreiben. Und sie machen es gerne und gut. Und wir freuen uns sehr darüber, dass dem so ist. :-)) Bevor es nun endgültig gefühlsduselig wird, hier unser Tipp für alle verdichteten Fans und solche, die es garantiert noch werden werden 😉 : Rein ins Lesevergnügen!

Dies empfiehlt Ihnen wärmstens

Ihre äußerst angetane Redaktion
am 14. August 2016


 

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