Wir wollen Ihre Daten nicht …

… aber Ihre Texte!

Manchmal (bei näherer Betrachtung sogar oft) freut sich unsereine, wenn sie etwas nicht betrifft. In diesem Fall ist es die hochkomplexe Angelegenheit der Neuregelung des Schutzes von Daten beziehungsweise derer, denen sie gehören. Im Klartext: Die heute in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung kann uns nicht schrecken. Und das hat natürlich einen guten Grund.

Wir sammeln keine Daten! Wir wollen sie nicht. Wir geben E-Mail-Adressen oder Namen nicht an andere weiter. Wir schicken den DateneignerInnen keine ungefragten E-Newsletter. Und wir sind auf verdichtet außerdem allem abgeneigt, was der Datensammlung zuträglich wäre. Wir sind sogar Klick-Zählern und im Hintergrund operierenden Mechanismen abhold, die das Surfverhalten analysieren und die User „zuordnen“. Ganz schön oldschool. Aber damit sparen wir Ihnen und uns viel Zeit, die wir lieber ins Schreiben und Lesen investieren. Apropos: Geld verdienen wir auch keines mit verdichtet.at. :-)

Und wenn Sie sich jetzt fragen, warum in aller Welt wir das hier machen, dann sind Sie vermutlich ein eher neuerer Gast auf verdichtet.at. Denn wer sich schon länger auf unserer Literaturplattform herumtreibt, hat mit der Zeit gemerkt, welchen Schatz wir hier hegen und pflegen: Perlen, so weit das Auge reicht. Funkelnde Bonmots. Glänzende Formulierungen. Geschliffene Sätze. Gleißende Geistesblitze … Ihre Texte, liebe Schreibende, sind die Belohnung für uns, die Redaktion samt Testleserunde, für all die Redaktions- und Lektoratsarbeit und das Betreiben der Website. Ja, so sind wir. Restlos zufrieden, wenn Sie uns schöne und arge und schlimme und garstige und feine und kleine und noch kleinere und großzügige und strahlende Texte zukommen lassen (wobei sämtliche Urheberrechte immerwährend bei Ihnen verbleiben, das versteht sich von selbst).  :-)

Drum schicken Sie uns, was Sie bewegt, an redaktion@verdichtet.at, eine der besten Adressen, die es für Fans von Kurztexten gibt,

meint selbstbewusst und vergnügt
Ihre Redaktion am 25. Mai 2018

Und hier sind nun unsere sommerlichen Neuzugänge:

16.6.18: Nene Stark: Schreibend
16.6.18: Veronika Seyr: Loblied auf eine Zwergenbahn I (Italien 1)
16.6.18: Nives Farrier: Auseinandergelebt
16.6.18: Nives Farrier: Durchmachen
11.6.18: Manuela Murauer: Was wäre, wenn?
11.6.18: Martin Stankowski: But something whispers to my mind …
10.6.18: Nives Farrier: Verwahrlostes Herz
10.6.18: Nives Farrier: Leere
10.6.18: Florian Pfeffer: Montag
10.6.18: Veronika Seyr: Das größte Missverständnis der Weltgeschichte
4.6.18: Bernd Remsing: Lektion
4.6.18: Nives Farrier: Falsche Diamanten
4.6.18: Nives Farrier: Heiliges Feuer
4.6.18: Yvonne Richter: Geriatrie
4.6.18: Florian Pfeffer: Sonnenstrahlen

2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016] [2017] [2018]


Da keimt Freude auf ...

… und andere Gedanken zum Lenz

Es knospet und klinget, es hopset und springet …

Und schon sind wir mittendrin im allerschönsten 😉 😉 😉 Frühlingsgedicht. Nun ja, *ähem* Hauptsache, die Laune stimmt. :-)

Der Lenz ist da! Als Trittbrettfahrer hat dieser Eilzug in Richtung warme Jahreszeit Überlegungen zum Erblühen im Gepäck.
Wir sind ja der Ansicht, dass der Lenz mit Faulenzen recht wenig zu tun hat. Im Gegenteil: Auch das literarische Aufkeimen ist beinahe greifbar. Als Medium, das sich mit Literatur beschäftigt, ist eine Online-Plattform zeitlich nah an der Schöpfungsgeschichte und den Gedanken der Schreibenden. Sollen wir das erklären?  Okay, weil Sie es sind :-) . Ein Kurztext ist schneller umgesetzt als anderes, zumindest oft. Und nachdem er hoffentlich an uns geschickt wurde und nicht dazu verdammt ist, auf irgendwelchen Desktops im künstlich verlängerten Winterschlaf zu verharren (Texte sehnen sich danach, von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden!), dreht er eine flotte Testleserunde. Was für gut befunden wurde, ist alsbald hier auf verdichtet.at zu lesen. Und so ist die Zeitspanne vom Gedanken- bis zum Online-Gang denkbar kurz, wenn Sie das möchten. Natürlich können Sie sich auch alle Zeit der Welt nehmen. Ihre Texte sind uns immer willkommen!

Tatsache bleibt, dass diese Art der Veröffentlichung ein Sensorium dafür bietet, was die Schreibenden aktuell umtreibt. Und das ist jede Menge. :-)

Bei der Gelegenheit bitten wir Sie um etwas Geduld, wenn Sie nicht sofort von uns Nachricht zu Ihrer Anfrage oder Einreichung bekommen: Wir betreiben verdichtet.at ja als nichtkommerzielles Projekt in unserer Freizeit. Das Wochenende ist daher meist dem Verdichten gewidmet, aber eben nicht das gesamte. Denn auch Testlesende und Literaturredakteurinnen müssen mal raus aus der guten Arbeits-Stube.
Spüren Sie es schon? Der Lenz ist da! :-)

Mit wärmsten Grüßen
Ihre Redaktion am 15. April 2018


Kann es etwas Schöneres geben …

… als Klarheit?

Selbst den Anklang von Lebensweisheit(en) nicht scheuend, lernen wir mit fortschreitendem Werdegang die Eindeutigkeit immer mehr zu schätzen. Oder anders (klarer? 😉 ) formuliert: Wer schon etwas länger auf dieser schönen Welt weilt, weiß um den Wert von Klarheit.

Dieses Hin und Her, das Herumlavieren, die Unentschlossenheit und Uneindeutigkeit, mit der sich manche ihr Leben lang herumschlagen: nein. Hie und da ganz okay, aber als Langzeitmotto schlichtweg unerträglich.
Die Klarheit ist es, das einzig Wahre. Behaupten wir nun einfach mal so. 😉

Und wir treten auch gerne an, um dies zu untermauern:
Wenn sich jemand hinstellt und kundtut, was ihn beschäftigt. Wenn sich eine Person hingebungsvoll und uneingeschränkt freuen kann. Und wenn etwas zweifelsohne daneben ist, warum es nicht so benennen? Eben.

Oft beziehen die Texte, die uns erreichen, sehr eindeutig Stellung zu brisanten Themen. Nicht unbedingt wertend, aber sich intensiv auseinandersetzend. Gut so! Hinter jedem Text steht ein Autor, eine Autorin, manchmal sogar mehrere. 😉
Und die haben Haltungen, die eben durchschimmern. Was mehr als erahnen lässt, welches Weltbild, welche Werte und Idealvorstellungen den Menschen geprägt haben, der diesen Text gebar.

Und um unserem Titel hier auch gerecht zu werden: Was wollen wir denn damit eigentlich sagen? 😉

Schreiben Sie uns. Schreiben Sie uns, was Sie denken. Und wenn Sie glauben, Sie hätten einen Text, irgendetwas, „nur erfunden“, ersonnen, erdichtet, es hätte mit Ihrer Person, Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Lebensweg rein gar nichts zu tun, dann irren Sie sich. :-)

Das behauptet in aller Deutlichkeit und mit verschmitzten Grüßen
Ihre Redaktion am 5. März 2018


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DER NEUE PALMSTRÖM
Freitag, 6. April 2018, 19 Uhr
Republikanischer Club, 1010 Wien, Rockhgasse 1

Lesung mit Bernd REMSING aus seinem noch unveröffentlichten Text

Als dann der erste Weltkrieg begann.
Geschah´s, dass Palmström sich besann.
Und kurz entschlossen legt er sich nieder,
Den Krieg zu verschlafen, war ihm doch lieber.
Um sicher zu geh´n, schlief er gleich hundert Jahr,
Und erwachte grad jetzt, weil er neugierig war …

Eintritt frei

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Ja, so ist er, der Februar ...

... kurz.

Gut so.  :-)  Nach dem Überschwang des Jahreswechsels gerade richtig. Die Aufs und Abs  beherrscht er wie kein Zweiter: Grade noch im ausgelassenen, funkensprühenden Faschingstreiben, finden wir uns tags darauf in aschebedeckter Düsternis.
Heuer ist dieses Spannungsfeld noch verschärft durch den Valentinstag, an dem mensch sich eigentlich seines (Liebes-)Lebens erfreuen sollte, wobei gleichzeitig aber die un-lust-ige Fastenzeit dräut.

Ausnahmsweise zitieren wir an dieser Stelle ein Instagram-Meme, das die vielfältigen Nöte und Zwiespältigkeiten unserer Zeit schön auf den Punkt bringt:

I need a hug.......................e bottle of wine.  😉

Alltagspoetische Grüße sendet Ihnen
Ihre Redaktion am 14. Februar 2018


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