Von paradiesischen Zuständen …

… und der Frage: Wie viel(e) Leben haben Sie?

Foto: Eva Rosina

Foto: Eva Rosina

Jetzt, nach den Weihnachtsfeiertagen, geht es für manche von uns ans Eingemachte. Nicht dass wir nun auf öde Konserven zurückgreifen müssten, weil uns selbst das Aufsuchen eines Lebensmittelgeschäfts zu beschwerlich erscheint; das meinen wir damit  nicht.  😉

Nein, wiederum, wie rund um alle Jahreswechsel, werden Bilanzen gezogen (und frisiert?), Vorsätze gefasst, und erstaunlicherweise kommt zum Vorschein, dass das Letztjährige eben genau das ist: verjährt. :-)

Wer sich demnächst optimieren möchte, sehr gerne. Aber bitte nicht wundern, wenn dabei nicht die mühsam angestrebte Perfektion erreicht wird. 😉
Wir jedenfalls meinen: Es leben die Kanten und die Ecken, besonders jene, in denen Bücher beheimatet sind. Sie leben hoch!

Und falls Ihnen das alles ein wenig unzusammenhängend vorkommt: Sie haben vollkommen recht. :-)

Auf den einen oder anderen heftigen Brainstorm im neuen Jahr freut sich mit Ihnen

Ihre angetane und alerte Redaktion am letzten Tag des Jahres 2019

 

Und hier sind nun unsere winterlichen Neuzugänge:

19.1.20: Johannes Tosin: Die sich entfaltende Rose
12.1.20: Florian Pfeffer: Nachts bei dir
12.1.20: Johannes Tosin: Blick zurück
5.1.20: Carmen Rosina: Die Rahmenhandlung
5.1.20: Johannes Tosin: Umweltproblem
5.1.20: Florian Pfeffer: Wenn sie keiner Menschlichkeit zujubeln
28.12.19: Carmen Rosina: Laubbläser im Schnee
28.12.19: Florian Pfeffer: Stillstand
28.12.19: Johannes Tosin: „Ich bin ein Teil von euch“
22.12.19: Johannes Tosin: Unordnung
22.12.19: Florian Pfeffer: Gespräche am Smartphone
14.12.19: Michaela Swoboda: Seitenwechsel
14.12.19: Johannes Tosin: Maschinensteuer
14.12.19: Florian Pfeffer: Generalisierung
8.12.19: Carmen Rosina: Laubbläser im Regen
8.12.19: Johannes Tosin: Aus Glas
8.12.19: Florian Pfeffer: Windstoß
6.12.19: Elmar Mayer-Baldasseroni: Liberté complet
1.12.19: Johannes Tosin: The Sick Earth
1.12.19: Florian Pfeffer: Dunkle Sphäre

2019: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016] [2017] [2018] [2019]


Von Missverständnissen, vermeidbaren Kalamitäten …

… und der Vorfreude

Was immer manche unken, es geht nicht um Kröten. Nicht des Geldes wegen wird zurzeit das Christkind bemüht, sondern um Freude zu bringen. Wir glauben wirklich, dass sich so viele unserer ansonsten recht vernunftbegabten Mitmenschen ins unsägliche Einkaufsgetümmel werfen, oder wahlweise auf den Datenhighway, um ihren Liebsten was Schönes zu schenken. Nicht um Handelsumsätze zu heben oder eine vermeintliche Verpflichtung zum Geldausgeben zu erfüllen, sondern weil sich jeder und jede freut, wenn das Richtige gefunden ist. Aber bis dahin …

… heißt es shoppen, kaufen, raffen, stressen, laufen, Haare raufen, … oder einfach warten. Schließlich sind wir im Advent. Und für irgendwas muss der doch gut sein. Außer fürs Sich-dumm-und-dämlich-Ärgern in Schlangen vor den Kassen oder Warteschleifen bei Servicehotlines, wo bedauernswerte Angestellte und/oder prekär Wenigverdienende die ewiggleiche Frage beantworten („Geht sich die Lieferung noch aus vor Weihnachten???“).

Lassen wir es etwas ruhiger angehen. Und lesen wir ein gutes Buch. Oder einen verdichteten Text. Und als Geschenke dürfen es heuer zu Weihnachten vielleicht auch einmal Büchergutscheine sein?

Dann paart sich im Optimalfall die berechtigte Vorfreude des/der Bescherten auf ansprechende Lektüre mit dem schönen Gefühl, etwas Sinnvolles im wahrsten Wortsinn geschenkt zu haben. Und Weihnachten wird, allen Unkenrufen zum Trotz, vielleicht doch ein Fest der Freude? 😉

Viel Zeit zum Lesen und noch mehr davon fürs Schreiben wünscht allen verdichteten BesucherInnen

Ihre frohgemute Redaktion am zweiten Adventwochenende 2019


Wir wollen wissen, ...

… wie Worte wirken

Wir sind der Sprache mächtig. Sie ist es auch.

Wir beherrschen die Sprache. Und sie uns.

Es ist sehr einfach zu erleben, was Worte bewirken. Sie entfalten ihre wohltuende Kraft, wenn sie Trost spenden, einen neuen Weg aufzeigen, Verständnis bekunden. Sie können Menschen davon abhalten, von Häuserdächern zu springen, wie in „A Long Way Down“ von Nick Hornby, sie bauen auf und stellen Verbindungen her zwischen Menschen, teilen Gedanken (mit) und geben Einblicke in die Lebenswelt des anderen.

Das Sich-Mitteilen erlebt im geschriebenen Wort eine neue, spannende Dimension. Denn da wissen wir nicht, an wen wir uns wenden, wer das Gegenüber ist. Über etwas zu schreiben, ist nicht mehr und nicht weniger als die Bereitschaft, seine Gedanken zu teilen, mit (meist) völlig Fremden. Ein wagemutiger Schritt, zweifelsohne. Und von der anderen Seite betrachtet, der empfangenden: Wie oft begegnen uns Texte zur genau richtigen Zeit, trifft der oder die Lesefreudige auf das, was ihm oder ihr etwas gibt und eröffnet. Reinste Magie! :-)

So bedanken wir uns wieder einmal bei unseren verdichteten Fans, all den Literaturkennern, Literaturkönnern, Bücherliebhabern, mit Wortwitz Gesegneten, Sprachspielbegeisterten und Wortverliebten mit dem innigsten Gefühl der Leselust und Schreibfreude

Ihre bezauberte Redaktion am 1. November 2019


Haben wir Ihnen gefehlt?

Gut!  :-)

So kleine Auszeiten können ja vielerlei bewirken: Manchereine/r kommt drauf, dass die Sache in letzter Zeit etwas holprig gelaufen ist. Es kann sogar die Sinnfrage auftauchen: Gibt mir das Ganze noch etwas, oder ist es nur noch mühsam? Besonders bei längeren Engagements sind Zweifel wohl zulässig.

Doch im Fall von verdichtet.at so was von gar nicht angebracht. Selbst bei kritischster Hinterfragung mit simpler Kosten-Nutzen-Rechnung kassiert unser verdichteter Einsatz ordentlich ab. Was immer wir investiert haben in unsere literarische Beziehung, wir haben es stets doppelt und vielfach zurückbekommen. Wir sind stolz auf unsere Autorinnen und Autoren, von denen so manche/r sich auch schon ans Veröffentlichen auf dem Buchmarkt gewagt hat. Auf die Vielfalt der Texte, auf so einiges Überraschende.  😉

Wir freuen uns über liebevolle Nachrichten, erlauben uns kleine Flirts mit Wortspielereien, denken mit Lächeln an die nächsten launigen Kurztext-Erscheinungen und überlegen uns, womit wir Sie, liebe verdichtete Freundinnen und Freunde, erfreuen können.

Unser Fazit nach der Dreiwochenpause: Wir lieben verdichtet.at wie am ersten Tag. Und aus den E-Mails zu schließen, die uns während unserer Abwesenheit erreicht haben, haben Sie uns auch vermisst. Zumindest ein bisschen.  :-)

Bevor es jetzt zu kitschig wird, verabschieden wir uns für diesmal, mit den allerliebsten Grüßen
Ihre verdichtete Redaktion am 28. September 2019

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