Schluss mit lustig …

… und Vollbremsung?

Ganz erschließt sich ja nicht, warum ausgerechnet ein (meist wintergrauer) Dienstag der allerlustigste Tag im Jahr sein soll. Ohne Zuhilfenahme von jeder Menge Alkohol und Faschingskrapfen ohnehin beinahe ein Ding der Unmöglichkeit … 😉 Aber was soll’s, tags darauf dürfen wir dafür Asche auf unsere Häupter streuen, wenn das Übermütigsein gar zu umtriebig ausgefallen ist.
Diese Gegensätze ziehen uns Menschen anscheinend an; exemplarisch: Völlern, Fressen, Saufen. Danach Verzichten, Fasten, Läuterung. Schlussendlich, da dieser Spagat kaum ohne Zerreißprobe hinzubekommen ist: Zerknirschung, Frustration und Versagensklagen. 😉

Nicht so bei uns. Wir lassen uns erst gar nicht so gehen, dann muss die Um- und Einkehrbewegung auch nicht ganz abrupt ausfallen und wir geraten folglich nicht ins Schleudern. 😉
Wir sind ja mehr fürs kontinuierliche Möglichst-gut-drauf-Sein zu haben. Und dafür gibt es viele sonnige Gründe:
Der Frühling tapst heran, ein bisserl patschert noch, aber die Richtung stimmt. :-)
Zu den verdichteten StammautorInnen gesellen sich immer wieder auch „frische“ Schreibende, die wir ebenso freudig bei uns willkommen heißen.
So entdecken wir jede Woche Neues, Überraschendes, Schlaues von Ihnen und anderen, die große Lust an den vielen Facetten der kurzgetexteten Literatur. Den unheiligen Ernst des Lesens, sozusagen. In jenem Sinne zum Abschluss von uns noch ein paar Empfehlungen aus der verdichteten Speisekarte für jene, die sich noch nicht der Fastenzeit verschrieben haben (oder vorerst eher in die beobachtende Position wechseln wollen).

Wir empfehlen wärmstens, sich einzuverleiben: unsere Kategorie süffig mit Hochprozentigem; kulinarische und andere Genüsse unter Lesebissen; außerdem die Rubrik verliebt verlobt verboten für allerhand Verlockendes; und weil’s so schön ist, flottes Weiterdüsen in Richtung Versuchungen, nämlich zu ü18.

Gebremst wird ein andermal. :-) :-) :-)

Furiose und frisch-fröhliche Grüße von Ihrer Redaktion am Aschermittwoch 2020

 

Und hier sind nun unsere winterlichen Neuzugänge:

23.2.20: Carmen Rosina: Aufgeschnappt oder: Wie Werbung wirkt
23.2.20: Johannes Tosin: Mimi
16.2.20: Florian Pfeffer: September
16.2.20: Johannes Tosin: Mensch und Katze
9.2.20: Martin Stankowski: Das ist ein weites Feld. Theodor Fontane zum 200. Geburtstag am 30. Dezember 2019
9.2.20: Martin Stankowski: Zustand, Erinnerung und Ausblick. Mein Nachdenken über Emily.
2.2.20: Gerhard Schönbeck: Feuilleton
1.2.20: Johannes Tosin: Signalwelt
26.1.20: Claudia Kellnhofer: Lost in Space
26.1.20: Manuela Murauer: Ehret die Ahnen!
19.1.20: Johannes Tosin: Die sich entfaltende Rose
12.1.20: Florian Pfeffer: Nachts bei dir
12.1.20: Johannes Tosin: Blick zurück
5.1.20: Carmen Rosina: Die Rahmenhandlung
5.1.20: Johannes Tosin: Umweltproblem
5.1.20: Florian Pfeffer: Wenn sie keiner Menschlichkeit zujubeln
28.12.19: Carmen Rosina: Laubbläser im Schnee
28.12.19: Florian Pfeffer: Stillstand
28.12.19: Johannes Tosin: „Ich bin ein Teil von euch“
22.12.19: Johannes Tosin: Unordnung
22.12.19: Florian Pfeffer: Gespräche am Smartphone
14.12.19: Michaela Swoboda: Seitenwechsel
14.12.19: Johannes Tosin: Maschinensteuer
14.12.19: Florian Pfeffer: Generalisierung
8.12.19: Carmen Rosina: Laubbläser im Regen
8.12.19: Johannes Tosin: Aus Glas
8.12.19: Florian Pfeffer: Windstoß
6.12.19: Elmar Mayer-Baldasseroni: Liberté complet
1.12.19: Johannes Tosin: The Sick Earth
1.12.19: Florian Pfeffer: Dunkle Sphäre

2020: [Jan.] [Feb.]
2019: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


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Palim, Palim, Palindrom?

Heute oder nie … :-)

Albern wir halt mit. Immerhin ist Fasching, was uns zwar nicht immer Grund zur Freude oder Ausgelassenheit, aber oftmals genügend Anlass zum Wundern bringt: DAS soll lustig sein? O mei statt Lei Lei … :-)

Wir finden dafür anderes amüsant, vergnüglich, schmunzelhaft: Wortspiele beispielsweise, Schüttelreime, Bonmots und Palindrome.

Was also gedreht und gewendet immer noch Sinn ergibt und/oder dem Nonsens frönt, erheitert unser Gemüt („Ein Esel lese nie …“). Vielleicht sind wir bloß recht einfach gestrickt, glatt und verkehrt?

Oder wie es ein bekannter Komiker ausdrücken würde:
„Palim, Palim, ich hätte gerne eine Flasche Pommes frites!“

Da fragen wir uns schon, ob es wirklich ein Zufall ist, dass bei Dieter Hallervorden Richtungsweisendes schon im Namen steckt?  😉

Aber es wird noch steiler: Laut Berliner Kurier stammt der berühmte Palim-Palim-Sketch gar nicht aus Hallervordens Feder, sondern von Heinz Quermann … O Mann. Jetzt sind wir echt durcheinandergeraten. :-) :-) :-)

Ein kurzer Blick aufs heutige Datum genügt, und wir wissen: Das  ist genau der (Palindrom-)Tag für solcherart Geblödel. Und dieses klitzekleine Zeitfenster haben wir aber so was von genützt,

meint mit verschmitzten Grüßen
Ihre verdichtete Redaktion am 02.02.2020


Von paradiesischen Zuständen …

… und der Frage: Wie viel(e) Leben haben Sie?

Foto: Eva Rosina

Foto: Eva Rosina

Jetzt, nach den Weihnachtsfeiertagen, geht es für manche von uns ans Eingemachte. Nicht dass wir nun auf öde Konserven zurückgreifen müssten, weil uns selbst das Aufsuchen eines Lebensmittelgeschäfts zu beschwerlich erscheint; das meinen wir damit  nicht.  😉

Nein, wiederum, wie rund um alle Jahreswechsel, werden Bilanzen gezogen (und frisiert?), Vorsätze gefasst, und erstaunlicherweise kommt zum Vorschein, dass das Letztjährige eben genau das ist: verjährt. :-)

Wer sich demnächst optimieren möchte, sehr gerne. Aber bitte nicht wundern, wenn dabei nicht die mühsam angestrebte Perfektion erreicht wird. 😉
Wir jedenfalls meinen: Es leben die Kanten und die Ecken, besonders jene, in denen Bücher beheimatet sind. Sie leben hoch!

Und falls Ihnen das alles ein wenig unzusammenhängend vorkommt: Sie haben vollkommen recht. :-)

Auf den einen oder anderen heftigen Brainstorm im neuen Jahr freut sich mit Ihnen

Ihre angetane und alerte Redaktion am letzten Tag des Jahres 2019


Von Missverständnissen, vermeidbaren Kalamitäten …

… und der Vorfreude

Was immer manche unken, es geht nicht um Kröten. Nicht des Geldes wegen wird zurzeit das Christkind bemüht, sondern um Freude zu bringen. Wir glauben wirklich, dass sich so viele unserer ansonsten recht vernunftbegabten Mitmenschen ins unsägliche Einkaufsgetümmel werfen, oder wahlweise auf den Datenhighway, um ihren Liebsten was Schönes zu schenken. Nicht um Handelsumsätze zu heben oder eine vermeintliche Verpflichtung zum Geldausgeben zu erfüllen, sondern weil sich jeder und jede freut, wenn das Richtige gefunden ist. Aber bis dahin …

… heißt es shoppen, kaufen, raffen, stressen, laufen, Haare raufen, … oder einfach warten. Schließlich sind wir im Advent. Und für irgendwas muss der doch gut sein. Außer fürs Sich-dumm-und-dämlich-Ärgern in Schlangen vor den Kassen oder Warteschleifen bei Servicehotlines, wo bedauernswerte Angestellte und/oder prekär Wenigverdienende die ewiggleiche Frage beantworten („Geht sich die Lieferung noch aus vor Weihnachten???“).

Lassen wir es etwas ruhiger angehen. Und lesen wir ein gutes Buch. Oder einen verdichteten Text. Und als Geschenke dürfen es heuer zu Weihnachten vielleicht auch einmal Büchergutscheine sein?

Dann paart sich im Optimalfall die berechtigte Vorfreude des/der Bescherten auf ansprechende Lektüre mit dem schönen Gefühl, etwas Sinnvolles im wahrsten Wortsinn geschenkt zu haben. Und Weihnachten wird, allen Unkenrufen zum Trotz, vielleicht doch ein Fest der Freude? 😉

Viel Zeit zum Lesen und noch mehr davon fürs Schreiben wünscht allen verdichteten BesucherInnen

Ihre frohgemute Redaktion am zweiten Adventwochenende 2019


 

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