Eine Art Frühlingserwachen, …

… mit genügend Vorlaufzeit für Unentschlossene

WienerSesselGedichtePoster

Mittlerweile halb im Frühling angekommen, womöglich halbmarod vom Winterausklang, fragt sich mancher Mensch: Wie soll es weitergehen? Für solche Fälle haben wir gleich die erste Weisheit parat: Fehlt die Orientierung, ist innehalten gar keine schlechte Idee. 😉

Dann schaun mer mal: Wo soll es denn hingehen? Beinahe alle guten Vorsätze längst Geschichte (siehe auch den vorigen redaktionellen Monatstext weiter unten); der Drang, manches anders (besser?) zu machen, aber noch rudimentär vorhanden … 😉

Nun könnte dieser Mensch, sinnsuchend, aber lösungsaffin, ja mal damit anfangen, sich zu sammeln und auf so manche Tipps zurückgreifen, die Wohlmeinende sogar gratis feilbieten: Bewegung, so wird getrommelt, sei das Beste für den Menschen und gegen seinen inneren Schweinehund.

Außerdem sei permanente Horizonterweiterung angesagt, Kultur tue den Ganglien gut.

Somit haben wir das optimale Angebot: Bewegen Sie sich doch am 8. März ins Möbelmuseum Wien. Dort erwartet Sie eine feine Lesung des langjährigen verdichteten Autors Bernd Remsing, die Aug und Ohr erfreut. Und Ihren Geist auf wunderbarste Weise aus dem Winterschlaf erweckt. 😊

Und wenn Sie nun meinen, eine Lesungsankündigung hätte wohl kaum so vieler einleitender Worte bedurft, liegen Sie völlig richtig: Aber das bestätigt nur unsere Theorie, dass manches ein bisschen Anlaufzeit braucht, besonders die Schritte Richtung Frühlingserwachen. Aber dann! 😊

Viel Vergnügen im Sesselkreis wünscht Ihnen schon jetzt,
am 20. Februar 2024,
Ihre Redaktion

 

Und hier sind nun unsere winterlichen Neuzugänge:

25.2.24: Michael Bauer: Mein Leben mit A.
25.2.24: Annamaria Bortoletto: So Wahrheit
25.2.24: Bernd Remsing: Sesselgedichte: Leibstuhl
25.2.24: Johannes Tosin: Der Mann, der über den Himmel schreitet
25.2.24: Johannes Tosin: Das Meer deiner Tränen
25.2.24: Bernd Watzka: Das vergessliche Lieschen oder Das vergess’ne Vergissmeinnicht
17.2.24: Claudia Dvoracek-Iby: LIES MICH!
17.2.24: Andreas Köllner: Eisblume
17.2.24: Bernd Remsing: Sesselgedichte: Reitsessel
17.2.24: Johannes Tosin: Nach drei Minuten
17.2.24: Bernd Watzka: Der poetisierte Grashalm
17.2.24: Johannes Tosin: War Talk
10.2.24: Bernd Remsing: Sesselgedichte: Biedermeier: Danhauser
10.2.24: Bernd Watzka: Ich, Lindenbaum
10.2.24: Johannes Tosin: Die Armee
10.2.24: Johannes Tosin: Acht Monate
3.2.24: Bernd Remsing: Sesselgedichte: Schreibtischsessel von Joseph II
3.2.24: Michael Bauer: Ein einziger hundert Jahre andauernder Sonntag
3.2.24: Johannes Tosin: Trockenfutter
3.2.24: Claudia Lüer: Unverhofft kommt der Tod
3.2.24: Bernd Watzka: Der majestätische Lauch
3.2.24: Robert Müller: Wenn’s einmal aus wird sein. Selbstmord auf Wienerisch
3.2.24: Johannes Tosin: Was soll ich dir sagen?
27.1.24: Bernd Remsing: Sesselgedichte: Rollstuhl
27.1.24: Bernd Watzka: Die grantige Brennnessel
27.1.24: Johannes Tosin: Rollkoffer
27.1.24: Michael Bauer: Die schöne Unbekannte
27.1.24: Johannes Tosin: Die Wahrheit
20.1.24: Bernd Remsing: Sesselgedichte: Reisethron
20.1.24: Johannes Tosin: Festplatte
20.1.24: Johannes Tosin: Die Spiegelfrau
12.1.24: Claudia Lüer: An den Tod
12.1.24: Johannes Tosin: Werte Frau Merkel
12.1.24: Johannes Tosin: Negativabzug
7.1.24: Johannes Tosin: Morgenrot
7.1.24: Johannes Tosin: Das ist das Nichts
31.12.23: Johannes Tosin: Party People
31.12.23: Michael Bauer: Ohne germanistisches Gespür
31.12.23: Johannes Tosin: Donald Trumps HALO-Tandem-Fallschirmsprung
23.12.23: Claudia Dvoracek-Iby: Überraschungen am Heiligabend
23.12.23: Verena Tretter: Christas letztes Spotlight: Aus dem Leben einer depressiven Christbaumkugel
23.12.23: Bernd Watzka: Ochs und Esel aus Bethlehems Stall
23.12.23: Johannes Tosin: Mondfinsternis
23.12.23: Johannes Tosin: Zimmer Nummer 409
23.12.23: Michael Bauer: Très chic
23.12.23: Wilfried Ledolter: Heiliger Abend
16.12.23: Verena Tretter: Die Farben der Weihnachtszeit
16.12.23: Johannes Tosin: Wintertag
16.12.23: Claudia Lüer: Ich vermiss dich so sehr
16.12.23: Johannes Tosin: Zweitausend Ersatzteile
10.12.23: Robert Müller: Der Elefant
10.12.23: Johannes Tosin: Die Reise
10.12.23: Michael Bauer: Toffee für Katharina
10.12.23: Johannes Tosin: Drei USB-5.0-Sticks
3.12.23: Bernd Watzka: Das Lamm im Nerzpelz
3.12.23: Johannes Tosin: Der Vogelfreund
3.12.23: Johannes Tosin: The Eagle Hasn't Landed

2024: [Jan.].[Feb.].
2023: [Jan.].[Feb.].[März].[Apr.].[Mai] [Juni].[Juli].[Aug.].[Sep.].[Okt.].[Nov.].[Dez.].
2022: [Jan.].[Feb.].[März].[Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Sommerpause].[Sep.].[Okt.].[Nov.].[Dez.]
2021: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.].[Dez.].
2020: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2019: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


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Was Sie hier sehen, ...

… ist natürlich Schnee von gestern

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Na ja, zugegeben, nicht ganz. 😉 Die abgebildete Schneepracht hat uns im hohen Norden Österreichs im Dezember des vergangenen Jahres beglückt. Inzwischen ist ja einiges passiert: weihnachtliche Bescherungen aller Art, ein (zumindest was die Redaktion betrifft) sehr stiller Jahreswechsel … Und die ersten guten Vorsätze verabschieden sich auch schon wieder. 😉

Worauf wir alles verzichten wollten … Eines setzen wir aber sofort um: Die Statistik der verdichteten Neuzugänge lassen wir diesmal außen vor (obwohl sie sich sehen lassen könnte!).
Stattdessen möchten wir auf unsere Schüttelreimsammlung hinweisen, die sich ganz unaufgeregt und stetig zu einer der größten auf deutschsprachigen Plattformen mausert. Kein Wunder, geht doch jede Woche ein nagelneuer „Schüttler der Woche“ online, und das bereits seit Jahresbeginn 2014. Wir feiern also gleich noch ein zehnjähriges Jubiläum! 😊
Alle bisherigen Würfe haben wir zum Nachlesen für Sie archiviert, wie etwa die von 2023.

Somit hat er sich, quasi im Abgang, doch noch geschlossen, der Jahreskreis, und dieser kurze Rückblick sei uns erlaubt, denn frohe Kunde ist nie verkehrt:
Uns haben im alten Jahr (zusätzlich zu den 52 Schüttelreimen) 191 textliche Neuzugänge große Freude bereitet. Deren Autorinnen und Autoren gehören zu jenen 118 (!) Schreibenden, die bislang auf verdichtet.at veröffentlicht wurden.

Jetzt haben wir es schon wieder getan: nächster Vorsatz gebrochen. 😊

Ihnen wünschen wir gutes Durchhalten bei anspruchsvollen Zukunftsplänen oder lustvolles Über-den-Haufen-Werfen mancher gedanklichen Vorgaben, nicht nur im neuen Jahr. 😊

Wärmste Grüße
Ihre Redaktion am 7. Jänner 2024


Warten, Wollen, Wünschen …

… und noch was wegen Weihnachten

Bild von Darya-Greengrey auf Pixabay

Bild von Darya-Greengrey auf Pixabay

Wer kennt das nicht: Da geht einfach nichts weiter. Oder es schaut zumindest danach aus. Mensch wartet eben nicht gern (Tier auch nicht, übrigens).

Was macht also der findige Wartende? Er fragt einmal nach. Im Falle einer Texteinreichung auf verdichtet.at sogar so charmant (und gereimt!), dass wir das hier mit Erlaubnis des Autors (danke!) gern wiedergeben wollen.

Wiewohl wir natürlich nicht aus Jux und Tollerei unsere werten Schreibenden darben lassen; nein! Vielmehr sind wir da auch auf die Testlesenden angewiesen, wie schnell deren Rückmeldungen eintreffen. Und das sind, soweit uns bekannt 😊, auch ganz normale Menschen mit ganz gewöhnlichen Verpflichtungen, mit Wehwehchen und Hindernissen, und trotzdem schaffen sie es doch jedes Mal, die Einreichungen zu kommentieren, früher oder später. Spätestens sollten Sie, werte Schreibende, aber innerhalb von zwei Wochen Ihre Antwort von uns haben. 😊

Weshalb es dann genug des Wartens ist. Und dann kommt ja auch schon bald das Christkind. Dazu, wir können es uns auch heuer, wie immer um diese Zeit, nicht verkneifen, eine Bitte:
Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke doch bei der Buchhandlung ums Eck. Oder auch online bei einem Geschäft, das in Österreich ansässig ist. Eine von uns beiden ist ja (tief im Herzen immer noch) Buchhändlerin, und die verdichtete Redaktion leidet mit, wenn die (nicht nur) österreichische Verlags- und Buchlandschaft malträtiert wird. Die kann nämlich nicht mehr länger drauf warten, dass sie maximale Unterstützung bekommt. Und das heißt eben nicht, mit Buchkäufen in Übersee Internetriesen mitzufinanzieren. Tut uns leid, da haben wir uns jetzt mal wieder ein bisschen aus dem Fenster gelehnt, aber so viel Klarstellung muss an dieser Stelle auch sein. Auf Firmennamensnennung verzichten wir hier gern (und vermutlich ist es rechtlich besser so).

Wie kriegen wir jetzt wieder die Kurve und schließen unseren (Jahres-)Kreis? Vielleicht noch gar nicht. Wir vermuten, wir lesen uns nochmal vorm Jahreswechsel. Weil wir ja sehr gern mit Ihnen kommunizieren. 😊

Wir wünschen eine schöne Vorweihnachtszeit und ein braves, belesenes Christkind! 😊

Ihre Redaktion am 1. Adventsonntag 2023


Also wenn wir damals gewusst hätten, …

… worauf wir uns da einlassen!

Quelle: Pixabay

Quelle: Pixabay

Heute haben wir ein paar Dinge unterzubringen, thematisch, und unsere Klammer soll sein: zehn Jahre verdichtet.at! Wir glauben es selbst kaum: Im Oktober 2013 begannen wir zu zweit, Kurztexte für eine Literaturplattform zu sammeln, Ausgang völlig ungewiss. Wir wussten eins: Wir wollten nur ausgesuchte Kurzprosa und Lyrik, völlig ohne Werbung und Webtracking, beinahe ein Alleinstellungsmerkmal, auch vor zehn Jahren schon. Für alle Literatur- und Schreibbegeisterten niederschwellig, gratis (!) zugänglich, mit einem kostenlosen Lektorat, also möglichst fehlerfreiem Lesegenuss für die Lesegäste …

Kurz: Das, was wir beide uns irgendwo in den Weiten des Internets vorzufinden gewünscht hätten, gab es in dieser Form noch nicht. Also „mussten“ wir es kurzerhand selbst kreieren. Ein selbstgewähltes To-do, das wir komplett unterschätzt haben, zeitlich, emotional und als Aufgabe.

Seither widmen wir, die beiden Gründerinnen, uns Woche für Woche (abgesehen von einer sommerlichen Offline-Pause) neben unseren Berufen (Bibliothekarin und Korrektorin) viele Stunden unserer schönen Plattform, der Kommunikation mit unseren Autorinnen und Autoren, deren Texten und Fragen. Uns zur Seite steht die Testleserunde, die uns (mit leicht wechselnder Besetzung) genauso lange unterstützt und unvoreingenommen und ehrlich ihre Leseeindrücke rückmeldet. Vor ihr verneigen wir uns mindestens einmal pro Monat; ohne sie wäre verdichtet.at nicht das, was es ist.

Ebenso wenig wie ohne unsere Kreativen. Ihnen verdanken wir den buntesten Tummelplatz für Gedanken, Geschichten und Gedichte, den wir uns vorstellen können.

Damit haben das Wort wieder Sie, unsere Schreibenden. Nachdem es einige Menschen gibt, die finden könnten, dass wir uns nun selbst genug gelobt haben, haben wir hier eine paar Statements und Wohltaten von Autoren und Autorinnen angeführt, die augenscheinlich im Laufe der Jahre Fans von verdichtet.at geworden sind. Wenn wir das vor zehn Jahren schon geahnt hätten, was da auf uns zukommt … 😉

Ein Hoch aufs Jubiläum für alle! 😊

Mit verdichtophilen Grüßen
Ihre Redaktion am 24. Oktober 2023


Lesen Sie

zeitgenössische ukrainische Literatur …

Foto & Copyright: Christoph Kempter, lensflair.at

Foto & Copyright: Christoph Kempter, lensflair.at

… nicht nur, weil sie so viel Großartiges hervorbringt: Denn auch das ist eine Art, Solidarität zu bekunden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alexandra Eggendorfer, die sich die Mühe gemacht hat, diese Liste zusammenzustellen, die ausschließlich noch lebende Autorinnen und Autoren, deren Bücher auf Deutsch bei uns erhältlich sind, berücksichtigt. Sie und wir von verdichtet.at haben damit eine Idee aufgegriffen und weitergeführt, die unter #ukrainelesen auf Twitter geboren wurde.

Wenn Sie es sich leisten können, spenden Sie an die Hilfsorganisationen. Und wenn Sie eintauchen wollen in die Welt von Ukrainerinnen und Ukrainern, dann kaufen Sie auch deren Bücher. Sie werden es nicht bereuen: Es warten herausragende Leseerlebnisse auf Sie, von einer Riege an preisgekrönten Schriftstellern und Schriftstellerinnen sowie unbekannteren Schreibenden. Und die und ihre Verlage haben auch ein bisschen was davon.

Danke.

Mit lieben Grüßen
Ihre Redaktion am 26. Februar 2022

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