Ein sehr verdichteter Rückblick …

… und keine Angst vor Statistik

Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Nicht für AutorInnen, nicht für Verlage; und für Bücher schon gar nicht. Wohl aber für Online-Literaturprojekte, die viel Zeit „kosten“ und kein Geld einbringen, aber auf unterschiedlichste Neuzugänge und eine anhaltend interessierte LeserInnenschaft (Sie!) zählen können. :-)

So lange behauptet sich verdichtet.at bereits bravourös mit seinem anspruchsvollen und dabei kostenfreien Kurztexte-Angebot in der deutschsprachigen Online-Landschaft; gewiss keine Petitesse.

Und darum nützen wir den Zeitpunkt des Jahreswechsels und schauen mit Stolz und Statistik – keine Bange: sehr knackig, wie es sich für eine Kurztexteplattform gehört 😉 – zurück, nicht nur auf 2018, sondern auf die gesamte Entwicklung unseres Lieblingsprojektes.

Seit Ende 2013 ist viel passiert: 827 ausgewählte Texte sind bisher hier erschienen, das sind im Schnitt drei bis vier jede Woche. Jede einzelne Einreichung – also auch die schlussendlich nicht ausgewählten Texte – wurde von einer Testleserunde gelesen und kommentiert; diejenigen mit positivem Feedback – da sind wir jetzt bei den 827 angelangt 😉 – von der Redaktion lektoriert, mit den AutorInnen finalisiert und schließlich online gestellt. Geschaffen haben diese unglaubliche Textvielfalt 93 Autorinnen und Autoren.

Wenn das kein Grund ist, mit stolzgeschwellter Startseite ins kommende Jahr zu spazieren …? Eben.  :-)

Wir wünschen Ihnen allen ein richtig schönes neues Jahr. Und uns ganz einfach, dass es so weitergeht.  :-)

Mit Dank und Freude grüßt Sie aufs Herzlichste
Ihre Redaktion am 31. Dezember 2018


Und hier sind nun unsere winterlichen
Neuzugänge:

20.1.19: Bernd Remsing_zu_hören: Die Macht der Worte
20.1.19: Veronika Seyr: Amaryllis oder Der Traum von der Motte
20.1.19: Florian Pfeffer: E-Mails
15.1.19: Marianne Peternell: Der grüne Mann
15.1.19: Veronika Seyr: Das Gehirn des Dmitrij Schostakowitsch
15.1.19: Florian Pfeffer: Weiße Nahrung
15.1.19: Johannes Tosin: Pilot
6.1.19: Bernd Remsing_zu_hören: Der bessere Kandidat
6.1.19: Florian Pfeffer: Evangelium 0101
6.1.19: Veronika Seyr: abseits der wunder
6.1.19: Johannes Tosin: Gottesfürchtig
1.1.19: Bernd Remsing: Wirtschaftstheorie
1.1.19: Claudia Kellnhofer: Holzskulpturen
1.1.19: Johannes Tosin: Eisblumen
1.1.19: Veronika Seyr: Wir haben Venedig gebaut oder Die Eichen von Orenburg
29.12.18: Johannes Tosin: Die Zeit fließt
29.12.18: Bernd Remsing_zu_hören: Klagelied der Kettensäge
29.12.18: Giorgi Ghambashidze: Das Mädchen ist fort – Teil III
26.12.18: Giorgi Ghambashidze: Das Mädchen ist fort – Teil II
23.12.18: Marianne Peternell: Sieben Leben hat die Katze – Teil I
23.12.18: Marianne Peternell: Sieben Leben hat die Katze – Teil II
23.12.18: Giorgi Ghambashidze: Das Mädchen ist fort – Teil I
23.12.18: Manuela Johanna Holl: Am Ende des Tages
15.12.18: Bernd Remsing: Comme il faut
15.12.18: Bernd Remsing_zu_hören: Comme il faut
15.12.18: Claudia Kellnhofer: Synagoge – Beit Ha Midrasch – Haus des Gebets
15.12.18: Veronika Seyr: Lobio und Chatschapuri
9.12.18: Bernd Remsing_zu_hören: Das Kanin
9.12.18: Claudia Kellnhofer: Maxhütte: Denkmal – Kainsmal – Vielmal
9.12.18: Manuela Murauer: Walpurgisnacht
2.12.18: Manuela Johanna Holl: 24 Tage
2.12.18: Johannes Tosin: Passagier

2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016] [2017] [2018]


Ein Bild sagt mehr als tausend* Worte?

… Wir meinen: nicht immer.

Dies ist durchaus als Vorwarnung für Weiterlesende gedacht (und damit Sie nachher nicht behaupten können, Sie seien in dieses mäandernde Schlamassel nichtsahnend hineingestolpert … 😉 ): Diesmal haben wir uns sehr wirre Gedanken, unter anderem zur allgemeinen Zeigefreude, gemacht. Medienaffine Menschen sehen ja oft mehr, als ihnen lieb ist. Zumindest geht es uns regelmäßig so. 😉

Auf verdichtet.at wird Ihnen das kaum passieren, dass Sie urplötzlich mit Einblendungen konfrontiert sind, von denen Sie davor noch nicht einmal wussten, dass Sie ihrer keineswegs ansichtig werden wollten. Abgesehen davon, dass wir uns hier im werbeeinschaltungstechnischen Nirwana befinden, halten wir uns auch allgemein mit Bebilderungen sehr zurück. Beim Lesen guter Texte entstehen ja ohnehin jede Menge davon im Kopf, noch dazu ganz individuelle Werke.  :-)

Eine Ausnahme machen wir sehr gerne: Wenn Sie, liebe Autorin, lieber Autor, selbst eine Illustration oder eine Abbildung geschaffen haben, die zu Ihrem Text gehört oder im Zusammenspiel mit diesem entstanden ist, präsentieren wir diese gemeinsam mit dem Geschriebenen auf verdichtet.at.
Es darf übrigens auch textbezogen Vertontes auf unsere schöne Seite: unerHÖRT! 😉

Wie kann ein Sprichwort apodiktisch behaupten, dass jedes beliebige Bild mehr als tausend Worte sagt? (Augenzwinkernde Antwort auf unsere rhetorische Frage: weil fast alle Sprichwörter so rechthaberisch daherkommen. 😉 ) Manches im weltweiten Netz verbreitete sagt (uns) einfach gar nichts. Nichts über den Menschen auf/hinter dem Bild, nichts über seine Gefühle oder Einstellungen, nichts über seine Persönlichkeit.

Und da sind wir wiederum sehr zufrieden, eine Literaturplattform zu betreiben. Denn jeder Text, auch mitsamt Bild, der hier steht, hat eindeutig etwas zu sagen. Und damit belassen wir es einmal für heute mit unseren Gedankenkreiselspielen. Am besten, Sie lesen selbst.  :-)

Dies rät Ihre wohlmeinende und offenkundig wortverliebte Redaktion
am 6. November 2018

*PS: Dieser Text hat übrigens exklusive Postskriptum 298 Wörter.  :-)


Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt …

… Läuft die Zeit; wir laufen mit.

Achtzehnhundertirgendwas, als Wilhelm Busch diese Zeilen schrieb, war von beschleunigter Globalisierung noch wenig zu spüren. Und doch schien sich die Zeit schon damals sehr zu beeilen mit dem Vergehen.

Aber nun einen schnellen Schritt zurück ins Jetzt! Halt, nicht ganz so weit. Genau, hier kurz verweilen bitte … 😉

Vor fünf Jahren, an einem schönen Herbsttag 2013, erblickte verdichtet.at das Licht der Literaturwelt. Darauf sind wir mächtig stolz, ist dieses unseren eigenen Gehirnen entsprungene Projekt doch viel mehr als eine Kopfgeburt. Herzensangelegenheit trifft es am besten.

Drum freuen Sie sich mit uns, liebe verdichtete Fans und alle, die sich vorstellen können, solche zu werden: hip-hip-hurra, verdichtet.at! :-)

Und allen anderen ist das völlig egal. Dies wiederum ganz unsererseits, 😉

meint dazu mit verschmitzten Grüßen und in Feierlaune
Ihre Redaktion am 4. Oktober 2018


Verdichtet zurück aus der Sommerpause …

… und auf der Bühne!

Was alles so passiert, kaum dass unsereine das Online-Dasein als Literaturredakteurin einmal (kurz) hintanstellt, unglaublich! Einesteils kommt ein Quasi-offline-Urlaub der Kreativität gelegen, und zweitens drängt sogleich anderes ins Rampenlicht, und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Während sich der (kurzfristig) weniger literarisch aktive Teil unseres Redaktionsduos auf eine Entdeckungsreise Richtung Osteuropa begab, durfte sich die zweite Hälfte samt begeistertem Publikum auf und über einen Theaterabend freuen, der lange in Erinnerung bleiben wird. Etwas ganz Besonderes, die eigenen Worte, die kreative Schöpfung, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, von professionellen SchauspielerInnen dargeboten zu sehen. Wer das schon einmal genossen hat, weiß, wovon wir da berichten … 😉

Ein echtes Wow-Erlebnis. Wir bedanken uns bei dem Projekt „Theaterzeit“ für die sensible, mitreißende Interpretation von Erwarten können und gratulieren zu einem sehr gelungenen Fest für Augen und Ohren inklusive Gänsehaut-Potenzial.

Womit wir thematisch (beinahe) beim Sommer wären.  😉 Dieser – jetzt, Mitte August, noch kaum zu glauben, aber wahr – wird uns bald verlassen. Und dann kommen ab Septemberbeginn wieder die „herbstlichen Neuzugänge“ auf unserer Startseite zum Zug. Was wir gerade so übersehen können beim Blick in die verdichtete Mailbox: Sie dürfen sich jetzt schon freuen, liebe Kurztexte-Fans. Da wartet viel Schönes und Ungewöhnliches auf uns alle!  :-)

Sonnigst und herzlichst grüßt Sie
Ihre Redaktion am 12. August 2018