Ein Bild sagt mehr als tausend* Worte?

… Wir meinen: nicht immer.

Dies ist durchaus als Vorwarnung für Weiterlesende gedacht (und damit Sie nachher nicht behaupten können, Sie seien in dieses mäandernde Schlamassel nichtsahnend hineingestolpert … 😉 ): Diesmal haben wir uns sehr wirre Gedanken, unter anderem zur allgemeinen Zeigefreude, gemacht. Medienaffine Menschen sehen ja oft mehr, als ihnen lieb ist. Zumindest geht es uns regelmäßig so. 😉

Auf verdichtet.at wird Ihnen das kaum passieren, dass Sie urplötzlich mit Einblendungen konfrontiert sind, von denen Sie davor noch nicht einmal wussten, dass Sie ihrer keineswegs ansichtig werden wollten. Abgesehen davon, dass wir uns hier im werbeeinschaltungstechnischen Nirwana befinden, halten wir uns auch allgemein mit Bebilderungen sehr zurück. Beim Lesen guter Texte entstehen ja ohnehin jede Menge davon im Kopf, noch dazu ganz individuelle Werke.  :-)

Eine Ausnahme machen wir sehr gerne: Wenn Sie, liebe Autorin, lieber Autor, selbst eine Illustration oder eine Abbildung geschaffen haben, die zu Ihrem Text gehört oder im Zusammenspiel mit diesem entstanden ist, präsentieren wir diese gemeinsam mit dem Geschriebenen auf verdichtet.at.
Es darf übrigens auch textbezogen Vertontes auf unsere schöne Seite: unerHÖRT! 😉

Wie kann ein Sprichwort apodiktisch behaupten, dass jedes beliebige Bild mehr als tausend Worte sagt? (Augenzwinkernde Antwort auf unsere rhetorische Frage: weil fast alle Sprichwörter so rechthaberisch daherkommen. 😉 ) Manches im weltweiten Netz verbreitete sagt (uns) einfach gar nichts. Nichts über den Menschen auf/hinter dem Bild, nichts über seine Gefühle oder Einstellungen, nichts über seine Persönlichkeit.

Und da sind wir wiederum sehr zufrieden, eine Literaturplattform zu betreiben. Denn jeder Text, auch mitsamt Bild, der hier steht, hat eindeutig etwas zu sagen. Und damit belassen wir es einmal für heute mit unseren Gedankenkreiselspielen. Am besten, Sie lesen selbst.  :-)

Dies rät Ihre wohlmeinende und offenkundig wortverliebte Redaktion
am 6. November 2018

*PS: Dieser Text hat übrigens exklusive Postskriptum 298 Wörter.  :-)


Und hier sind nun unsere herbstlichen
Neuzugänge:

18.11.18: Giorgi Ghambashidze: Lebe wohl, Lakritz – Teil II
18.11.18: Veronika Seyr: Ein Sommer in Kirchstetten
18.11.18: Nives Farrier: Beinahe wurde alles gut
18.11.18: Nives Farrier: Meeresrauschen
11.11.18: Giorgi Ghambashidze: Lebe wohl, Lakritz – Teil I
11.11.18: Nives Farrier: Gelöscht
11.11.18: Veronika Seyr: Wie das Blut in die Orange kam
11.11.18: Nives Farrier: Nimmst mir mein Leben
4.11.18: Johannes Tosin: Die ZDF-Hitparade
4.11.18: Nives Farrier: Wenn ich dich nicht mehr kenn
4.11.18: Nives Farrier: Zu wenig
28.10.18: Bernd Remsing: Die Waage
28.10.18: Nives Farrier: Pioniergeist
28.10.18: Nives Farrier: Durststrecke
28.10.18: Florian Pfeffer: Geld, das keine Ruhe kennt
26.10.18: Bernd Remsing: Der poetische Funke
21.10.18: Nives Farrier: Spät-Romantik
21.10.18: Nives Farrier: Schlachtfeld
14.10.18: Veronika Seyr: Der Gefangene von Schloss Weyerburg
14.10.18: Nives Farrier: Prophezeiung
14.10.18: Nives Farrier: Verschollen
7.10.18: Robert Müller: Ich bin halt ein Kriegskind
7.10.18: Nives Farrier: Eines Tages
7.10.18: Nives Farrier: Liebes-Lotto
7.10.18: Florian Pfeffer: Der Wind
29.9.18: Claudia Kellnhofer: Ostsee
29.9.18: Nives Farrier: Doppelgänger
29.9.18: Nives Farrier: Satt gegessen
29.9.18: Florian Pfeffer: Daten verursachen Lärm
23.9.18: Bernd Remsing: Warum warten?
23.9.18: Nives Farrier: Wunden
23.9.18: Nives Farrier: Lügendetektor
16.9.18: Veronika Seyr: Lautsprecherdurchsagen – Impressionen aus dem Gänsehäufel
16.9.18: Florian Pfeffer: Kein Wort
16.9.18: Nives Farrier: Ich warte draußen
16.9.18: Nives Farrier: Steiniger Weg
9.9.18:  Manuela Murauer: Die Mondgöttin
6.9.18:  Carmen Rosina: Prädikat mit Auszeichnung
6.9.18:  Michaela Swoboda: Flamboyant
6.9.18: Nives Farrier: Generalprobe
6.9.18: Nives Farrier: Liebestrunken
2.9.18: Anna Bartl: Über ein Verbrechen, das keines war, und die Willkür, die beständig ist
2.9.18:  Veronika Seyr: Killer-Kühe (wäre der Titel in der Kronenzeitung)
2.9.18:  Nives Farrier: Als sich unsere Flügel streiften
2.9.18: Nives Farrier: Burnout
2.9.18: Florian Pfeffer: Nachtmahr

2018: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.
2017: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2016: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.].[Mai].[Juni].[Juli].[Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.[Dez.].
2015: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2014: [Jan.] [Feb.] [März] [Apr.] [Mai] [Juni] [Juli] [Aug.] [Sep.] [Okt.] [Nov.] [Dez.].
2013: [Nov.] [Dez.]


Hier finden Sie unsere älteren Postings: [2013] [2014] [2015] [2016] [2017] [2018]


Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt …

… Läuft die Zeit; wir laufen mit.

Achtzehnhundertirgendwas, als Wilhelm Busch diese Zeilen schrieb, war von beschleunigter Globalisierung noch wenig zu spüren. Und doch schien sich die Zeit schon damals sehr zu beeilen mit dem Vergehen.

Aber nun einen schnellen Schritt zurück ins Jetzt! Halt, nicht ganz so weit. Genau, hier kurz verweilen bitte … 😉

Vor fünf Jahren, an einem schönen Herbsttag 2013, erblickte verdichtet.at das Licht der Literaturwelt. Darauf sind wir mächtig stolz, ist dieses unseren eigenen Gehirnen entsprungene Projekt doch viel mehr als eine Kopfgeburt. Herzensangelegenheit trifft es am besten.

Drum freuen Sie sich mit uns, liebe verdichtete Fans und alle, die sich vorstellen können, solche zu werden: hip-hip-hurra, verdichtet.at! :-)

Und allen anderen ist das völlig egal. Dies wiederum ganz unsererseits, 😉

meint dazu mit verschmitzten Grüßen und in Feierlaune
Ihre Redaktion am 4. Oktober 2018


Verdichtet zurück aus der Sommerpause …

… und auf der Bühne!

Was alles so passiert, kaum dass unsereine das Online-Dasein als Literaturredakteurin einmal (kurz) hintanstellt, unglaublich! Einesteils kommt ein Quasi-offline-Urlaub der Kreativität gelegen, und zweitens drängt sogleich anderes ins Rampenlicht, und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Während sich der (kurzfristig) weniger literarisch aktive Teil unseres Redaktionsduos auf eine Entdeckungsreise Richtung Osteuropa begab, durfte sich die zweite Hälfte samt begeistertem Publikum auf und über einen Theaterabend freuen, der lange in Erinnerung bleiben wird. Etwas ganz Besonderes, die eigenen Worte, die kreative Schöpfung, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, von professionellen SchauspielerInnen dargeboten zu sehen. Wer das schon einmal genossen hat, weiß, wovon wir da berichten … 😉

Ein echtes Wow-Erlebnis. Wir bedanken uns bei dem Projekt „Theaterzeit“ für die sensible, mitreißende Interpretation von Erwarten können und gratulieren zu einem sehr gelungenen Fest für Augen und Ohren inklusive Gänsehaut-Potenzial.

Womit wir thematisch (beinahe) beim Sommer wären.  😉 Dieser – jetzt, Mitte August, noch kaum zu glauben, aber wahr – wird uns bald verlassen. Und dann kommen ab Septemberbeginn wieder die „herbstlichen Neuzugänge“ auf unserer Startseite zum Zug. Was wir gerade so übersehen können beim Blick in die verdichtete Mailbox: Sie dürfen sich jetzt schon freuen, liebe Kurztexte-Fans. Da wartet viel Schönes und Ungewöhnliches auf uns alle!  :-)

Sonnigst und herzlichst grüßt Sie
Ihre Redaktion am 12. August 2018


Ehrliche Freunde, aufrichtige Kollegen, …

… wahrheitsliebende Wischer, leiht mir eure Flatterohren!

Ja, das war sie, unsere geliebte Christine Nöstlinger. Mit einem Sprachwitz gesegnet, der ihresgleichen längst nicht mehr zu suchen hatte. Sie steht in einer Regalreihe mit der großen Astrid Lindgren, der begeisternden Mira Lobe, einem Erich Kästner und vielen anderen, die so manche Kindheit geprägt haben – und es hoffentlich noch lange tun.

Kinderbücher, die keine Kindereien sind. Menschenbücher, die so viele unserer Autorinnen und Autoren begleitet haben, so auch die Redaktion, die um eine der wichtigsten österreichischen SchriftstellerInnen trauert.
Das war’s an verdichteter Stelle mit dem „Nachruf“. Es gibt viele zu lesen dieser Tage.
Hier ein besonders gelungener, samt Kondolenzbuch.

Da müssen wir ein- oder zweimal tief seufzen.

Und uns dann dankbar wieder einem der außergewöhnlichen Kurztexte zuwenden, die Sie, liebe Schreibende, uns zukommen lassen. Wie schön, dass wir Sie haben!

Wir verabschieden uns übrigens für kurze Zeit, konkret ab nächster Woche bis Mitte August, in die Sommerpause. Im Gepäck haben wir natürlich gute Lektüre, sei sie nun bereits zwischen Buchdeckeln zu finden oder nicht. Da machen wir keinen Unterschied. Verlegt heißt doch nur, dass schon jemand entdeckt hat, wie gut ein Text ist. (Oder manchmal auch nur, wie gut er sich verkaufen lassen wird.)

Es schlummert eine Menge Lesenswertes in den Köpfen der Literaturfreundinnen und -freunde, oder vorläufig versenkt in diversen digitalen Ordnern. Wir wissen darum – drum ab damit an redaktion@verdichtet.at! Wir freuen uns schon darauf, nach unserer Rückkehr vom Urlaub in die verdichtete Mailbox einzutauchen und diese Schätze zu bergen.

Wir wünschen Ihnen was, bis zum baldigen Wiederlesen,
Ihre Redaktion am 15. Juli 2018