Winterträume

So viele,
und immer dann bin ich nicht im Jetzt,
so viele schöne Gesichter,
finde ein paar Sonnenstrahlen darin
Sortiere ihre Namen,
sie schlafen mit meiner Phantasie,
emphatisch sprechen wir,
wenn sich der Raum verschoben hat
Der Glitzer von Träumen,
er schmeckt nach Zigaretten und Kaffee,
Winternächte und Wintertage,
Tiere hinterlassen Spuren,
Waldböden ausgestochen,
Eiskekse zerstreut,
verwehtes Mehl zuckert die schwarze Hose an,
Er peitscht eiskalt zwischen Ohren und Hals,
Seine Stimme verstummt nur,
dort wo die starren Riesen schlummern

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: spazierensehen| Inventarnummer: 17079

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