Drei, eins, zwei

Die Zigarette war aus. War sie an? Kein Rauch, nein, kein Rauch, ja. Nein, sie war aus. Roter Kreis, Zigarette durchgestrichen, Herr Mauerstahl konnte sich wieder erinnern. Er  rauchte gar nicht, er hatte nie geraucht, er hasste Rauchen. Schon gar nicht drinnen, draußen auch nicht. Dieser Gestank, diese grässlichen Schwaden, die unter dem verschnörkelten Lampenschirm ihre graue Zwischendecke einziehen würden oder die der Wind davonreißen würde am Balkon und hinein in die Statistik, in den Balken für die Feinstaubbelastung, hinein in die Zeit im Bild. Ja, er hatte Wichtigeres mit seinen Lungen anzufangen, ja, genau, Schluss damit. Sauerstoff, mehr Sauerstoff. Schluss damit. Endgültig.
Ein Zweier.
Der Würfel hatte sich kaum überschlagen. Nur ein lächerliches Umkippen und dann war er auf die Seite gefallen, widerwillig, ungelenk, nein, hämisch grinsend. Der Winkel war zu stumpf geraten, ja, das musste es gewesen sein. Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, federleicht, gleitend, wie ein flacher Stein auf dem Wasser. Drei Mal, vier Mal, sechzehn Mal, bam bam barapapam. Ja, Herr Mauerstahl hätte nur so eine Chance, seinen Rückstand wieder aufzuholen. Eine Chance, dachte er, ja, genau! Chancen hatte jeder, nur: Er hatte ein System. Ein System! Ein ganzes! Auf das eine Sechstel verlassen? Lächerlich, einfach lachhaft!
Konzentration.
Einatmen, Ausatmen.
Den Zweier musste Herr Mauerstahl schnell vergessen.
Langsam und tief, langsam, und bis es brennt.

Dann für die nächste Runde schon einmal gedanklich den Vierer fest in die Lebenslinie drücken, diagonal von links oben nach rechts unten, links oben nach rechts unten, nicht vergessen! Dann die Handfläche wölben für den Unterdruck, leicht nur, nicht zu viel, schwingend ausholen, nicht nur mit dem Handgelenk. Der Ellbogen, der Ellbogen war der Schlüssel. Fünfundvierzig Grad Öffnungswinkel und ein Fünfer zu vierundsiebzig Prozent, zweiunddreißig Grad und ein Dreier in über der Hälfte aller Fälle.
Der Sechser aber war am schwierigsten.
Beinahe neunzig Grad.
Und ganz knapp vor der Tischkante musste er dann loslassen. Zu früh oder zu spät und alles davor war umsonst gewesen. Umsonst! Da ging es um Millisekunden, wenn nicht gar um viel weniger. Und feuchte Hände, oh, das wäre sein Untergang. Unvorhersehbar, alles Zufall sonst. Nein, Herr Mauerstahl glaubte nicht mehr daran, schon lange nicht mehr. In seinem Keller hatte er das Spiel ja studiert, dann, wenn alle anderen schon im Bett waren, wenn sie sich herumwälzten in ihrer Ahnungslosigkeit. Nichts wussten sie über seine Tischtuchtheorie. Nichts wussten sie! Gar nichts.

Die aus Baumwolle, die war die schlimmste.
Zu weich, zu leicht schlug sie Wellen.
Ein Glas Wasser, voll, halb-voll, dreiviertel-voll, leer, mit oder ohne Untersetzer. All das galt es miteinzuberechnen, akribisch auszutesten. Und war es nur eins oder zwei oder vier Gläser und wo stand die Flasche, die in dem wenigen Licht kurze Schatten warf. 150 Gramm Chips, neun Stangen Soletti, dreiunddreißig Gummibären, es war das Gewicht, das den Ausschlag gab. Nein, nicht nur das Gewicht, es war auch die Grundfläche, hohe Physik, dachte Herr Mauerstahl, höchste Physik. Ja, und erst die ganzen Unterarme, die die dazugehörigen Kiefer abstützten, und das Kauen, das Schlucken und die ganze Vibration, die sich fortpflanzte durch die Knochen und hinein in den Stoff, der sich spannte und dehnte, synchron mit dem Mahlgeräusch ihrer Zähne. Mehr Schwung, ein bisschen weniger. Nächtelang hatte Herr Mauerstahl all das im Keller simuliert. A4-Hefte, voll mit Skizzen, bis über den Korrekturrand, ganze Werkzeugschränke bis oben hin voll, von oben bis unten.
Sechs, noch mal würfeln, vier, zehn.
Das Klappern von Plastik auf Karton.
Zehn!
Herr Mauerstahl konnte es kaum fassen.

Und erst diese grauenhafte Zahnlücke in diesem Milchgesicht, das ihm da gegenüber saß und triumphierend die Fäuste ballte. Ekelerregend, einfach ekelhaft. Allein nur wie sich die Mundwinkel nach oben schoben, hinauf zu einem schiefen Lächeln, einer grauenvollen Fratze, einer Verhöhnung all seiner Mühen. Zu einer Kampfansage, die Herrn Mauerstahl das Blut gegen die Stirn schießen ließ, so als wollte es ihm aus dem Schädel fahren wie die Fontänen vom Springbrunnen am Schwarzenbergplatz. Diese Hitze, diese unsägliche Hitze, nein, kalt, nein, Prickeln, nein, Hass, blanker Hass. Was wusste er schon, dachte Herr Mauerstahl, was wusste er schon. Nichts wusste er! Reines Glück, nur Glück und nichts als Glück und erst diese Wurstfinger, nein, mit rechten Dingen konnte das nicht zugehen hier. Nein, der Würfel, der musste es sein. Unregelmäßigkeiten im Material, ja, ein Fabrikationsfehler, mehr nicht. Ja, freu’ dich nur ruhig weiter, dachte Herr Mauerstahl, das kommt alles retour. Alles!
Dann der nächste, eine übelriechende Gestalt, die an einem Stück Plastik kaute.
Eins!
Ha, der war weg, zweifellos, zu hundert Prozent, 99,999 periodisch.
Nur noch einer vor ihm.
Eine!
Eine Frau.
Wurfhand schütteln, auflockern, unter dem Tisch, Schweiß an der Hose abwischen, im Geheimen. Nein, nein, sie brauchte das natürlich nicht. Das geht sicher auch so. Amateurin! Zum Abgewöhnen!
Ein Trauerspiel.
Oh, ja, und erst diese kümmerlichen Fingernägel, dieser geschmacklose rostbraune Lack. Viel zu lang für eine nennenswerte Flugkurve, viel zu lang schon, verachtenswert lang. Herr Mauerstahl sah sich schon im Rücken des Ersten, ein Messer zwischen den Zähnen, drei oder vier. Drei Runden vielleicht noch, vier maximal. Fünfeinhalb Augen pro Wurf, ja, das sollte reichen. Risiko, jawohl, vertretbar ebenfalls. Nur keine Fehler jetzt, nur keinen Fehler.

Fünf!
Um Himmels Willen, dachte Herr Mauerstahl, um Himmels Willen.
Eine Verschwörung, ja, das ganze Universum hatte sich verschworen gegen ihn, anders konnte das gar nicht sein, das ganze Universum! Die Schöpfung selbst vielleicht sogar! Buddha, Jesus und dieser Elefantengott. Ja, das sah ihnen ähnlich. Dabei hatte er ganz genau hingesehen, gesehen, wie ihr der Würfel viel zu spät vom viel zu abrupten Abbremsen ihres Wurfarms von der klebrigen Haut geschält worden war von dessen Trägheit. Mit ihrem Wurfarm, das musste man sich nur einmal vorstellen, dachte Herr Mauerstahl, mit den Fingerkuppen ihres Wurfarms hatte sie davor Schokolade in ihren Mund befördert, Schokolade! Fett und Karamell, geschmolzenes Gift für jeden Versuch einer sinnvollen Herangehensweise. Nein, dachte Herr Mauerstahl, so nicht, nicht mit mir, nein, so ganz sicher nicht!
Er war an der Reihe.
Einatmen, Ausatmen, her mit der inneren Ruhe.
Einatmen, Ausatmen, in langen, tiefen Zügen.
Ja!

Jetzt noch einmal alles durchgehen, nur nicht abschweifen, oh, dieser Bauch mit seinen krampfhaften Nerven. Nur keine falsche Bewegung, nicht einmal ein Zucken mit der Wimper war jetzt noch tolerierbar, bedrohte gar Herr Mauerstahls weitere Existenz, sein Weiterleben und wer weiß was noch über die Hintertür. Aufpassen! Aufgepasst!
Jawohl!
Perfekt!
Was für eine Schönheit!
Noch nie hatte Herr Mauerstahl eine derart makellose Rollphase hinbekommen, ja überhaupt gesehen, ja, sich überhaupt vorstellen können. Bam bam barapapam wippte sein Fuß, bam bam barapapam hüpfte der Würfel, ein herrlicher Purzelbaum nach dem anderen.
Sechs!

Herr Mauerstahls Herz sprang. Er konnte es gerade noch verhindern, dass sich seine Arme von selbst mit nach oben in Siegerpose rissen. Noch war ja noch nichts gewonnen, dachte er, zwar greifbar nah, ja, wirklich greifbar, und außerdem war ja ohnehin festgestanden, dass sein Plan nichts anderes konnte als zu funktionieren. Flüssigkeit in seinen Augenwinkeln, ein undefinierbares Gefühl, das ihm den Nacken hinauf zog.
Noch einmal, dachte Herr Mauerstahl, noch einmal, und alles war wieder offen. Für ihn. Für niemanden sonst. Das war das, was ihm von der Gerechtigkeit her zustand, und worauf er schon viel zu lange hatte warten müssen. Jetzt! Endlich! Erst!
Fünf!
Elf!
Elf!

Jetzt zeigte er es ihnen! Endgültig! Er zeigte es ihnen, so wie er es ihnen immer hatte zeigen wollen, dann aber am Ende wieder nur dagesessen und sich gewundert hatte, warum da jemand vor ihm die vier bunten Kreise voll hatte, der aus seiner Sicht nie hätte auch nur einen Trostpreis gewinnen sollen bei der Technik, bei diesem Wahnsinn, den sie Würfeln nannten. Ja, weit weg von Fairness war das Ganze gewesen, schon lang, so weit weg, dass Herr Mauerstahl nicht einmal mehr hatte verstehen können, warum die Welt noch stand. Nein, jetzt war es aus, dachte er, jetzt war ihr Glück aufgebraucht, herausgekratzt mit einem Dessertlöffel aus der Schräge ihrer einst randvollen Suppenschüssel, der letzte Rest. Die letzten Brösel von ganz hinten aus der Besteckschublade. Ja, genau!
Nein!
Das konnte nicht sein, nein, das durfte nicht, nein, es war unmöglich.
Nein und nochmals nein!

Herr Mauerstahl konnte es beinahe fühlen. Wie ein Schlag in die Magengrube, ja, so fühlte es sich an, als der nächste Wurf der hinter ihm lauernden Zahnlücke als Dreier zum Liegen kam. Asymmetrisch, wabbernd, wobbelnd, wie ein Fahrrad mit Achter vorn und hinten war der Würfel ausgerollt, war er schlenkernd an seinem mangelnden Drehmoment erstickt, war er kampflos an der Kante des Spielfelds qualvoll verreckt. Verreckt war er, ja, mehr war das nicht, dachte Herr Mauerstahl, der seine Zähne fletschte, der sich am liebsten in die Hand gebissen hätte, der Amok lief mit seinen Blicken.
Nein! Nur nichts anmerken lassen. Keine Angst, keinen Groll, kein Gefühl mehr zulassen. Das Gesicht ruhig, nach außen gewölbt wie ein Meer aus Quecksilber, ganz so, als wäre nichts.
Er konnte nicht hinsehen, alles auf Zeitlupe, so langsam, dass Herrn Mauerstahls Ohren selbst den Schall in die Länge zogen zu einem röhrenden Irgendwas, zu einem unaufhörlichen Rütteln an seiner Selbstbeherrschung.
Vielleicht merkt er es ja nicht, vielleicht, ja, vielleicht!
Ja, jeder übersieht einmal, jeder!
Kein Schlagzwang, nein, so spielten sie nicht.
Einatmen, Ausatmen.
Scheißdreck, g’schissener!

Ein Hääääähääääh, und dann ein Zucken mit dem Handgelenk.
Dann ein Kegel aus Plastik, der im seichten Bogen über den Tisch plätscherte, mit dem Kopf aufschlug, dann ein Salto, noch einer und noch einer. Brutal, ja, brutalst.
Niemals hätte das passieren dürfen, ja, niemals und erst recht überhaupt. Man stelle sich das einmal vor, dachte Herr Mauerstahl, kaum auszudenken mit welchen primitiven Mitteln, mit welchen Steinzeitmethoden es hier möglich war, sein sorgfältig ausgeklügeltes Spielkonzept einzustampfen, es zu zerfleddern, in Millionen winzige Fetzen. Aber nicht mit ihm! Alles, aber das nicht. Herrn Mauerstahls Fingernägel krallten sich fest in seinen Oberschenkel, drückten sich hinein in den Stoff, hinunter ins Fleisch, bis das Nagelbett weiß und der Schmerz ihn zurück holte, zurück an den Tisch und gerade rechtzeitig für eine weitere Überdosis Absurdität.

Nicht, dachte Herr Mauerstahl, dass es ausreichend war, ihn fertig zu machen, ihn zu vernichten, nein, es war anscheinend von äußerster Wichtigkeit, ihn dabei auch noch zu verspotten, ihn zu drangsalieren mit einer Unmenschlichkeit, die keine Steigerungsform mehr zuließ. Nicht, dachte er, dass es genug war, dass sein letztes Männchen jetzt wieder in einem der quadratisch angeordneten, runden Startfelder gefangen war und nur mit einem Sechser von dort wieder entkommen würde können, einem Sechser, der wie er wusste am schwierigsten zu bewerkstelligen war, nein, es war auch noch so, dass alle anderen derart viel Spaß dabei hatten. Kein Wunder, dachte Herr Mauerstahl, sonst war ja da nichts. Kein Denken, kein Überlegen, nein, nicht einmal ein Funken Ehrgeiz war deutlich sichtbar auszumachen. Sinnlos wurden da die Würfel in der Handfläche herumgeschwenkt und dann einfach auf den Tisch geschüttet, wie Speisereste in die Klomuschel. Es war so, dachte Herr Mauerstahl, als würden Einzeller, weich und matschig, ohne Gehirn, ja ohne zentrales Nervensystem, ihn, das einzige Lebewesen an diesem Tisch mit bewusstem Verstand, mit einer Ahnung von irgendwas hinunter in die Knie zwingen.
Vier, fünf, eins.
Muahahahahaha.

Herr Mauerstahl hatte das Gefühl, wahnsinnig werden zu müssen, das Spielfeld zu nehmen und es mitsamt der darauf befindlichen apokalyptischen Anordnung farbiger Maxerl gegen die Wand zu schleudern, mit einer solchen Wucht, dass das gesamte Haus in sich zusammen fallen und um sich herum das gesamte Weltall mit in den Abgrund reißen würde, so weit in den Abgrund reißen würde, bis nur noch ein dunkler Teppich aus Nichts alles bis zur Unendlichkeit überzog. Ja, dachte Herr Mauerstahl, und das zu Recht, mit allem Recht das noch übrig war, nach all dem Unrecht, das sich hier auftürmte zu einem spitzen Berg, der wie ein Pfahl durch die Wolken stach und in die Sonne hinein, die aufplatzte, die aufhörte zu scheinen, aus Protest über das, was die Wirklichkeit Herrn Mauerstahl hier antat.
Zwei, zwei, vier.
Zwei, zwei, vier!
Aber nicht ernsthaft!
Hintereinander zwei Zweier, wo war sie da die Wahrscheinlichkeit?
Wo?

Mit aufeinander gepressten Lippen saß Herr Mauerstahl da und musste mitansehen, wie er zerbröselte, in sich versickerte, wie er den Würfel nur noch derart auf dem Tischtuch einschlagen ließ, dass er von dort aus nach oben geschleudert, in der Luft Pirouetten drehte, während alles andere in Weißglut unterging.
Drei, eins, zwei.
Nein, nein und nochmals nein. Herr Mauerstahl hatte sich verabschiedet, von seinen zahllosen Tabellen, von seinen Bleistiften, von all dem, woran er nicht alles gedacht hatte, von all dem, das ihm den Sieg versprochen hatte und nun sein Versprechen brach. Vergessen waren Winkelmaße, vergessen war die Flugbahn, die dann folgte. Verloren in einem Wellenbad aus wogender Verzweiflung, gefangen in einem Pyjama ohne Zipp, ohne Knöpfe, ohne Naht, die hätte auseinander gehen können und ihn retten, in letzter Sekunde. Immer enger, immer enger, kein Platz mehr zum Atmen, kein Platz.

Es kam, wie es kommen musste, wie Herr Mauerstahl sich Schicksal vorstellte.
Baparap bam bam.
Ein Zweier und da standen sie, vier Maxerl in einer Reihe, erneut nicht im Grün von Herrn Mauerstahl. Seine Hände erwürgten sich, ihm wurde schlecht.
Bravo! Und gut hast du das gemacht.
Von überall her diese Stimmen, von überall diese Glückwünsche sabbernden Versager, die Herrn Mauerstahl erneut allein mit bitterer Galle auf der Zunge zurück ließen, sich scharten um den Sieger, einen Sieger, der falscher nicht hätte sein können.

Diese kurzen Finger, diese Lücke in der Reihe aus Zähnen ohne Wurzeln, die nur darauf warteten, mit dem Wackeln zu beginnen, an ihrem letzten fleischigen Faden zu hängen, sich zu sträuben vor dem Unvermeidlichen. Ja, das war es, was da zu ihm herüberschaute und wahrscheinlich noch hoffte, dass Herr Mauerstahl ihm über den Hinterkopf streicheln oder eine sonstige Form von Anerkennung heucheln würde, eine Anerkennung, die er niemals verdient hatte, niemals verdient, die Zahnpasta spritzte. Herr Mauerstahl war es doch, der hätte dort stehen sollen auf dem kleinen Plastikschemel, er hätte es sein sollen, dessen kindliche Freude danach ins Bett verfrachtet worden wäre nach dem Ausspülen. Er hätte es doch sein sollen, dem sein Vater die Decke sorgfältig unter den Körper stopfte, er hätte es sein sollen, dem der Moment ganz allein gehörte.
Er hätte es sein sollen.

-

Ein Klack und das Licht war an.

Dreißig Schritte, die Stufen hinunter, Herr Mauerstahl setzte sich hin auf seinen Drehsessel, den abgenutzten Drehsessel unten im Keller. Vor ihm der Tisch, zerkratztes Metall.
Irgendwas, dachte er, musste er übersehen haben.
Übersehen haben in diesen ganzen Stapeln aus chlorfrei gebleichtem Papier.
Irgendwas, dachte er, musste fehlen.
Irgendetwas.

Markus Peyerl
www.markuspeyerl.at

www.verdichtet.at | Kategorie: es menschelt | Inventarnummer: 14011

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