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Der Wind

Klaviertöne erzählen mir,
von dem Platz,
ein Feld,
Sterne und Mond,
Wind verbläst Lärm,

Kennst du diesen Ort,
zur Ruhe gehen sie,
bezahlen für die Entspannung Geld,
belasse es, die Frage zu stellen,
kaltes Licht verblasst,

Die gewaltige eingemeißelte Flimmerkiste,
im schweren Beton,
Verschwindet

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 18050

Bettelkönigin

Die kleine Hand war dunkel und ein wenig schmutzig; unter den Fingernägeln zeichneten sich schwarze Ränder ab. „One Rupee, one Rupee.“
„No.“ Unwirsch blätterte Isabella eine Seite um; sie wollte in Ruhe lesen und sich nicht schon wieder mit einem bettelnden Kind herumärgern.
„One Rupee.“
Sie musterte das Mädchen. Es war etwa acht Jahre alt und steckte in schmuddeligen Pajamas; die dunklen Augen voll fordernder Ungeduld.
„I don’t give children money.“ Isabella unterstrich ihre Worte mit einem Kopfschütteln.
Die Haare der Kleinen waren zerzaust und an einigen Stellen verfilzt. Sie sah nicht aus, als ob sie die Erklärung akzeptierte. Irgendwie war es immer falsch, was Isabella tat; gab sie den Kindern etwas, gingen sie erst recht nicht zur Schule; gab sie ihnen nichts, musste sie ein schlechtes Gewissen haben – wovon sollten sie denn sonst leben. Ständig fühlte sich Isabella hier schuldig, irgendwie kam sie mit der Armut nicht klar.
„One Rupee, pleeeeeease.“
Aber jeden Bettler zu unterstützen, weil der kapitalistische Westen immer an allem schuld war?
„No!“ Isabella wandte ihren Blick ab und lehnte sich zurück, die Tempelsäule fühlte sich kühl an. Wenn sie so bedrängt wurde, konnte sie stur sein. Eine Taube flog auf und landete auf dem Kopf eines steinernen Tempellöwen. Nach einer Weile machte das Mädchen kehrt und ging weg.

Prakriti zog sich in eine schattige Nische neben dem Goldenen Tor zurück. Unter einem Ziegelstein hatte sie ihre Einnahmen versteckt – alles war noch da. Die anderen Kinder respektierten sie, schließlich verdiente sie mit Abstand am meisten. Sie streunten in den angrenzenden Straßen herum und machten Beute. Zufrieden überblickte Prakriti den Durbar Square – der Platz gehörte ihr und niemand würde es wagen, ihn ihr streitig machen. Gerade kam eine japanische Touristin im Kimono aus dem Königspalast, während ihr Mann sie mit seiner riesigen Kamera von allen Seiten fotografierte.
Prakriti nickte Aruna zu, die ein paar Meter weiter eine leere Plastikflasche in einen Sack stopfte. Plötzlich kam ihr dieser halbnackte Security in den Sinn; sie wischte die ekelhafte Erinnerung weg, stand auf und gab Aruna eine Ohrfeige. Das kleine Mädchen weinte. Prakiti nahm sie auf den Arm und ging auf das Paar zu.
„Baby hungry“, jammerte sie und streckte die Hand aus. Die Touristin sagte etwas zu ihrem Mann, der umständlich in seinem Brustbeutel kramte und ihr ein paar Münzen gab.
„Baby hungry!“, wiederholte Prakriti zornig, der Trottel war wohl schwer von Begriff. Endlich fischte er einen Schein hervor. Sie schnappte ihn sich und schlenderte zu ihrem Platz zurück.

Das kleine Mädchen tat Isabella leid. Eigentlich taten ihr beide leid. Eltern waren keine in Sicht. Die Kleine schien zu spüren, dass Isabella sie beobachtete und näherte sich vorsichtig, während ihre Schwester eine ältere Amerikanerin mit Schirmmütze bearbeitete: „School book, one hundred Rupee, please.“
Die Kleine erklomm zielstrebig die Steintreppen. Isabella nahm einen Schluck aus ihrer Wasserflasche. Wenn sie doch nur Bonbons dabei hätte oder wenigstens einen Keks. Vielleicht mochte die Kleine spielen? Sie schüttete den Rest Wasser auf den rötlichen Stein, tauchte ihren Finger in die Pfütze und malte kurzerhand das Haus vom Nikolaus. Das Kind sah sie groß an. Ein scharfer Pfiff hallte über den Platz. Die Kleine fuhr hoch und rannte zu ihrer Schwester. Die beiden verschwanden im nächsten Laden.

Pakriti drückte den Kleber aus der Tube und gab Aruna die zweite Plastiktüte; sie bliesen die Tüten auf und sogen die Dämpfe ein. Im Nu wurde Pakriti von einem Schwindel erfasst und ein Kribbeln breitete sich in ihrem Körper aus. Sie schaute in den strahlendblauen Himmel, der intensiv leuchtete. Pakriti torkelte in die Mitte des Platzes, drehte sich im Kreis, dass die Pagoden nur so um sie herumflitzten, und glaubte für einen glücklichen Moment, abzuheben und davonzufliegen. Aruna gluckste; ihr Lachen war ansteckend und sie lachten beide grundlos und verrückt, bis sich der Rausch wieder verflüchtigte.

Angela Kreuz

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 18009

verlegt. bewegt.

Ich bin die, die auf dem Land wohnt, aber zugezogen ist.
Ich bin die, die gesiezt wird.
Unter all den anderen Kunden, die sich mit dem Personal duzen.
Dennoch ist über die Jahre eine Vertrautheit entstanden, die mich die Kassiererin, eine Frau in mittlerem Alter, fragen lässt, ob sie sich freut auf die anstehende Veränderung, was mit einem Seufzer, Achselzucken und einer skeptischen Äußerung beantwortet wird.
Ich reagiere aufmunternd.

Das Schild hatte mich aufgeschreckt: Diese Filiale wird geschlossen und in einhundert Metern Entfernung neu eröffnet.

Die vielbefahrende Bundesstraße.
Linkerhand der flache Baukörper, 08/15 Industriedesign, ohne ästhetische Botschaft. Einerseits sparsam in seinem Verhältnis zum Umfeld, was die schlichte Formensprache betrifft, gleicher Art klotzig und dominant.
Eine Supermarktfiliale mit den fünf charakteristischen gelben Lettern drauf. (Genauso gut könnte es eine anderer Provenienz sein.)
Dahinter hält sich eine Reihe von Wohnhäusern auf. Wer hätte bei der Grundsteinlegung des Familiendomizils vor Jahren gedacht, dass das Einkaufserlebnis so derart nahe rücken würde?
Ein Landstrich, der überfüllt wirkt mit den neuen Geschäftszubauten, die der in Bundesstraßennähe gelegenen Wohnsiedlung ihre dürftige Würde nehmen.
Kommerz und Bedürfnisbefriedigung kennen kein Feingefühl.

Nur einhundert Meter von der neuen entfernt lag die alte Filiale. An einem im Koordinatensystem der Supermärkte nicht so überzeugenden Standort. Die neue liegt vielversprechend an einer belebten Kreuzung.
Natürlich war der frühere Bau ebenso stillos.
Seine Einrichtung und das karge Umfeld boten sich leicht patiniert den Ansprüchen der Kundinnen und Kunden.
Der schlichte schwarz-weiße Terrazzoboden, das angenehme Bisschen Schlendrian beim Ordnungmachen, der entspannt freundschaftliche Informationsaustausch der Verkäuferinnen zwischen den Regalen.
Es hieß, den Leitern mit den halb ausgeräumten Schachteln rundherum auszuweichen.
Das alte Gebäude machte kein Aufhebens und ebensowenig taten dies die dort beschäftigten Frauen aus der Umgebung.
Das Angebot erfüllte den Zweck.
In angenehmer Abgrenzung zum Städtischen.
Eine unaufgeregte Poesie des Überholten.

Der neue Bau hingegen macht laut von sich reden.

Ein neuer, junger Filialleiter mit dynamischem Gesichtsausdruck begrüßt die anwesenden Kunden, manche davon auf ihrem Weg durchs Warenangebot mehrmals.
Das alte Personal, allesamt Frauen, wurde übersiedelt und aufgestockt. Ein neues Team, dazwischen die alten Gesichter unter neuen roten Schirmkappen, manche blass, manche müde, manche munter, so wie in der alten Filiale eben auch.
Was hatte ich erwartet? Die bisherigen Gesichter mit neuerwachtem inspiriertem Funkeln in den Augen, motiviert geschminkt und ambitioniert im Verkaufen. Ein kollektives Tuning?

Die Grundstückspreise im Gewerbegebiet sind leistbar, Bauwerk und Parkplätze entsprechend groß. Das von außen hauptsächlich seiner räumlichen Ausdehnung geschuldete optische Pathos des Baus macht neugierig, aber was bitte soll schon groß anders sein als im alten? Die Erwartungshaltung wird schon beim Eintreten gebrochen, der Glanz des Neuen wirkt im hellen Gebäude angenehm gedimmt. Noch weiß ich nicht warum und suche die Ursache in der Beleuchtung. Erst beim zweiten Besuch entdecke ich die hohe Holzdecke, die das Licht so freundlich färbt und ein beinahe gemütliches Mikroklima erzeugt.
Die Macht der Gewohnheit wird mich das bald nicht mehr wahrnehmen lassen.

Im neuen lässt sich Konsumlust auf zeitgemäßem Niveau exekutieren. Nach neuesten marketingwissenschaftlichen Erkenntnissen angeordnete Regalblöcke in extra großzügigem Abstand zueinander, beim Abschreiten des Sortiments Einblicke erlaubend in noch nicht besuchte Gänge mit Waren, deren Bedarf einem so leichter ins Auge drängt.

An der strahlend neuen Feinkosttheke unter den dauerwerbenden Flatscreens wirken die Verkäuferinnen plötzlich nicht mehr souverän, sondern ein bisschen unbeholfen, so kommt es mir vor. Die neuen Maschinen, das größere Angebot, der kulinarische Overkill wird etwas zögerlich, aber vorbildlich in Handschuhen, an die Kunden gebracht.
Der Filialleiter wirft gerade ein aufmerksames Auge auf die Bedienung und so wird das Sich-Erkennen auf ein wohlwollendes Nicken reduziert. Ob sie sich dort wohlfühlt, werde ich ein anderes Mal in Erfahrung bringen.

Der alte Bau, um seine gelben Lettern erleichtert, wartet auf den Abriss oder eine neue Verwendung. Eine Renaturierung hat es selten gegeben, Asphalt und Beton kommen meist, um zu bleiben.

Michaela Swoboda

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 18008

Vierzig Minuten oder Einmal Parallelwelt und wieder zurück bitte

Wie sehr du dich auf deinen eigenen Bahnen kopierst, wird dir klar, wenn du einmal eine durch Zufall verlässt. Beinahe verloren findest du dich in einem Universum wieder, das zwar dem deinigen ähnelt, aber durchdringend befremdlich wirkt. Ein nicht greifbares Unbehagen: Was ist denn da bloß los? Dabei fing wie meistens alles ganz harmlos (wenn auch ungustiös) an.

Zwei Kater, die sich mit Diarrhö abwechseln (ja, das ist das Grausliche, wofür man sehr gerne ein Fremdwort verwendet …), seit Tagen schon. Leichte Besserung, aber dann genau am Freitagmorgen, merde alors. Eigentlich sollte der Bus um 6 Uhr 40 fahren. Er tut es auch, unbeeinträchtigt vom merde alors irgendwelcher Katerbrüder. Es sind ja deine Katerbrüder, und du willst nicht, dass sich das merde alors im ganzen Haus verbreitet durch Katerpfoten, also ran an die Handschuhe und den Putzkübel, und das um kurz nach halb 7 in der Früh. Brrrrrrr.

Die Segnungen der Gleitzeit ermöglichen es dir, nach dem Brrrrrrr eine Dusche sowie einen späteren Bus zu nehmen. Du sitzt also vierzig Minuten später als sonst im Beförderungskübel Richtung Arbeit.

Entweder du bist anders als sonst. Oder das Drumherum. Das ist nämlich viel agiler als gewohnt. Während gegen sieben Uhr morgens die zu Befördernden in ihren Sitzen hängen wie angezählt und kaum ein Auge offenhalten können, was dir sehr entgegenkommt (du bist schließlich eine von ihnen), bietet sich nun ein gänzlich anderes Bild. Wo ist er hingekommen, der junge Mann, der so selig vornübergebeugt mit dem Kopf auf der Brust schläft, von der ersten Sekunde an, wo du seiner ansichtig wirst? Er ist um diese Zeit längst am Ziel seiner Träume.

Du hingegen sitzt nun inmitten einer Schar Halbwüchsiger, die es gar nicht erwarten können, sich via Snapchat auszutauschen. Wäre ja an sich die Stillbeschäftigung par excellence, sollte man meinen, doch weit gefehlt! Zur Benützung dieses Dienstes gehört anscheinend, einander über mehrere Sitzreihen zuzurufen, wenn ein Bild besonders sehenswert ist, und es in einfachen Worten aber lautstark zu beschreiben. Damit der andere das ja nicht verpasst. Du denkst an die zweite Bedeutung von „verpassen“, doch es reicht nicht einmal fürs Zuendeführen des Gedankens, geschweige denn zur Ausführung.

Nach ungefähr zwanzig Minuten merkst du, wie du gezwungenermaßen munterer wirst. Es mag auch an dem Volksmusiksender liegen, den sich jeder Busfahrer, der halbwegs bei Trost ist, um diese Zeit verkneifen würde. Nein, nicht dieser. Der ist aus einem anderen Holz geschnitzt, outet sich gerne als Fan und versucht wacker, die muntere Meute zu übertönen. Schließlich gehört Lautstärke zu wahrer Hingabe einfach dazu. Dein Aggressionspegel, üblicherweise um diese Zeit nicht einmal in mikroskopisch nachweisbaren Ansätzen vorhanden, steigt in sehr wahrnehmbare Dimensionen.

Wo du ansonsten schlummernd und höchstens bei Sitznachbarwechsel kurz freundlichst und höflich aufmerkend (Ist da noch frei? Selbstverständlich …) den Einstieg in die morgendliche Umgebungswelt meisterst, bist du nun ein völlig anderer Mensch, ein genervter, unfreundlicher, der sich am liebsten wieder Richtung heimatliche Gefilde bewegen würde, anstatt weiter in feindliches Terrain vordringen zu müssen.

Du räsonierst. Warum diese vermaledeiten vierzig Minuten dich so aus der Bahn geworfen haben. Für die Erforschung dieser Innenwelten gibt es ein probates Mittel: Du zückst dein stets mitgeführtes Notizbüchlein und beginnst zu schreiben:

Vierzig Minuten oder Einmal Parallelwelt und wieder zurück bitte.

Carmen Rosina

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 17183

Reisen

Atme elektronische Spannungen,
Tabletten liegen am Tisch,
Aussterbender Plastiksack raschelt,
Im bunten Haus,
höre ich Podcasts,
Warten und schreiben,
Fische starren neben Meer und Küste herab,
Ein Affe hält sich die Ohren zu,
Die Katze hat mich noch nie angesehen,
In der Ecke, wo sonst der Herrgott hängt,
hängen Muscheln,
spiralförmig kriechen sie in die Höhe,
Am Schneeweißen hängen sie fest,
Die Wälder werden dichter,
gerodet

Florian Pfeffer

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 18006

Helga Wittners Rettung

Helga Wittner wurde Anfang Mai zwangseingewiesen, ‘Wahnvorstellungen’ lautete die erste, ungenaue Diagnose. Sie würde sich auf fremde Planeten flüchten, stand im Bericht des diensthabenden Arztes.
Die Patientin wurde Dr. Axel Egger zugeteilt, welcher einige Gespräche mit ihr führte und sie durch diese kennen und schätzen lernte.
Der Auslöser für Helgas Reise auf einen Planeten namens ‘Omega’ war ihr Sohn Michael, der sich öffentlich entblößt hatte. Da er sich als großen Künstler sah, musste er es auch als Nacktmaler versuchen. Ein landesweiter Skandal war die Folge, und Helga, die die ständigen Eklats ihres Sohnes nicht länger ertragen konnte, war nach Omega geflüchtet, wo alles schön und gut war.

„Zurück zu Michael, Frau Wittner. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist Ihr Sohn dafür verantwortlich, dass Omega nicht mehr existiert.“
„So ist es, Herr Doktor. Vor zwei Tagen bin ich von hier aus, also aus der Anstalt, nach Omega geflogen. Dort oben hat Michael in meiner Sauna auf mich gewartet. Er war nackt, hat hämisch gelacht und gesagt, dass er bei mir auf Omega bleiben würde. Dann hat er wieder um Geld gebettelt.“
„Ich verstehe. Und dieser Schreck, Michael auch auf Omega ertragen zu müssen, hat Sie dazu bewogen, Ihren Planeten in der Sonne verglühen zu lassen?“
„Ja. Was hätte ich sonst machen sollen?“
„Ich hatte befürchtet, dass Sie dort keine Ruhe von ihm haben würden. Aus diesem Grund habe ich Ihnen mehrmals angeboten, mit mir hinter Pavillon 10 zu gehen.“
„Herr Doktor!“ rief die Vierundsiebzigjährige entrüstet. „Ich weiß, dass Sie es hier mit lauter Verrückten zu tun haben. Das ist aber kein Grund, eine attraktive, normale Frau verführen zu wollen!“
„Denken Sie etwa, ich möchte Sie verführen?“
„Was denn sonst?“
„Frau Wittner, ich bin homosexuell.“
„Was wollen Sie dann mit mir hinter dem Pavillon machen?“
„Ich wollte und will Sie einladen, mit mir auf meinen Planeten zu fliegen, ‘Epsilon’ heißt er und ist Sperrgebiet für Ihren Sohn. Und hinter Pavillon 10 liegt mein Cape Canaveral.“
„Auch Sie haben einen eigenen Planeten?“
„Natürlich habe ich einen solchen!“
„Moment mal!“, sagte Helga Wittner sichtlich verwirrt. „Sie sind Psychiater und haben einen eigenen Planeten? Und sogar ein Cape Canaveral?“
„Aber Frau Wittner, jeder Psychiater hat seinen Planeten und ein Raketenstartgelände. Unsere Oberärztin Frau Dr. Borner fliegt nach ‘Gamma’, und mein Assistent Herr Dr. Forster erholt sich auf ‘Delta-Phi’.“
„Wenn das so ist: auf zu Pavillon 10!“

Michael Timoschek
Erstveröffentlichung in der Schweizer Zeitschrift „Bierglaslyrik“, Ausgabe 28, März 2015

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg |Inventarnummer: 17156