Heiliges Feuer

Wir tanzten immer am selben dunklen Ort,
Sicher, wir würden uns nie verlieren.
Wir sahen uns,
Im warmen Licht unseres Feuers,
Und konnten nicht aufhören zu jubeln.

Doch im wilden Schwung
Ließ‘t du die heilige Fackel fallen.
Und so standen wir in träger Dunkelheit.
Zu zweit,
Und wussten nicht wohin mit uns.
Zu weit weg voneinander, um uns zu ertasten.
Zu einsam, zu stolz,

Hätte ich doch nach dir rufen können,
Doch ich hab dir deine Sünde nie verziehen.

Nives Farrier
aus: 100 Tage nach Dir. Die Gedichte einer Trennung
(unveröffentlicht)

www.verdichtet.at | Kategorie: hardly secret diary | Inventarnummer: 18060

 

image_print

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *