Gerald war die reine Lebensfreude. Ich erinnere mich, wie er auf dem Bauernhof draußen stand, eine Zigarette rauchte und sagte: „Hach, was für ein schöner Tag!“, während die warme Frühlingssonne auf ihn schien. Er war so sorglos, so völlig unbekümmert, das war seine intuitive Strategie. Er war sehr schlau und erzählte gerne Witzchen. Alles nahm er wolkengleich leicht. Er selbst war sein Mittelpunkt, aber das ist doch bei jedem so, nicht?
Johannes Tosin
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