30.8.16: Michael Timoschek: Von Steinen und Bräuten
25.8.16: Harald Schoder: Hotel Polissja
25.8.16: Tobias Vees: Von meinen Wundervölkchen
24.8.16: Barbara Wimmer: Computersprache
23.8.16: Carmen Rosina: Nordsee-Exkurs
23.8.16: Michael Krapf: Balkongedanken
22.8.16: Michael Timoschek: Herr Peters darf noch nicht sterben
22.8.16: Johannes Tosin: Buschfleisch
20.8.16: Bernd Remsing: Moskitonetz
19.8.16: Veronika Seyr: Mein See – Sommersymphonien am Mondsee
Archiv der Kategorie: Redaktionsarchiv
Archiv Juli 2016
22.7.16: Bernd Remsing: Vanitas
17.7.16: Michael Timoschek: Der Jagderfolg
17.7.16: Verena Tretter: Stillstand
13.7.16: Harald Schoder: Wahrheit auf Zeit
11.7.16: Norbert Johannes Prenner: Die Bar Diana
11.7.16: Johannes Tosin: Der Drucker, der nicht lesen konnte
8.7.16: Michael Timoschek: Fundstücke
8.7.16: Lena Vilsmeier: Alles und nichts
5.7.16: Johannes Tosin: Die Brücke
5.7.16: Norbert Johannes Prenner: Aufgedeckt
3.7.16: Michaela Swoboda: Let’s go
2.7.16: Michael Bauer: Vier Aventiuren
Archiv Juni 2016
30.6.16: Harald Schoder: Im Labyrinth der Zeit
26.6.16: Verena Tretter: Lügen
22.6.16: Johannes Tosin: Felicitas
22.6.16: Michael Timoschek: Die grotesken Erlebnisse des Anus Jung
16.6.16: Norbert Johannes Prenner: Bamboo
14.6.16: Johannes Tosin: Vier Blatt
14.6.16: Petra Hechenberger: Life, Teil 2
9.6.16: Bernd Remsing: Das Kanin
9.6.16: Lena Vilsmeier: Freibeuter
5.6.16: Verena Tretter: Ballonfahrer
5.6.16: Michael Bauer: Ich muss es auch erst lernen
3.6.16: Norbert Johannes Prenner: Kusch
3.6.16: Carmen Rosina: Eine Erinnerung an alte, junge Zeiten
2.6.16: Bernd Remsing: Vom Stadtgrün
1.6.16: Michael Timoschek: Altmodischer Liebeszyklus
1.6.16: Maria Buchegger: Lasst die Kinder Kinder sein
Archiv Mai 2016
29.5.16: Bernd Remsing: Love-to-go
24.5.16: Christoph Stantejsky: Kurze Begegnung
24.5.16: Michael Timoschek: Veronika geht
21.5.16: Michael Bauer: Vorläufige Grabungsergebnisse
19.5.16: Bernd Remsing: Trauriges Beispiel – der Song
16.5.16: Maria Buchegger: Der Kreisel
14.5.16: Norbert Johannes Prenner: Der Streik
11.5.16: Bernd Remsing: Perechil
Archiv April 2016
27.4.16: Michael Timoschek: war was da?
27.4.16: Norbert Johannes Prenner: Danach
21.4.16: Bernd Remsing: Morgenröte
19.4.16: Verena Tretter: Zehn Minuten
19.4.16: Nene Stark: Eine Frage der Konzentration
17.4.16: Michaela Swoboda: Imres Vormittage
11.4.16: Norbert Johannes Prenner: Kapuzinergruft
9.4.16: Helga Reibenberger: du sei mein
1.4.16: Christoph Stantejsky: Housewarming Party
Archiv März 2016
28.3.16: Norbert Johannes Prenner: On the Road Again
23.3.16: Bernd Remsing: Austragödie
23.3.16: Michaela Swoboda: Madame Malerin
20.3.16: Norbert Johannes Prenner: vom hocker
20.3.16: Cornelia Hell: Das Haus, in dem ich wohnte
18.3.16: Petra Hechenberger: Perception
15.3.16: Norbert Johannes Prenner: Das Wespennest
13.3.16: Bernd Remsing: Trauriges Beispiel
13.3.16: Tina Fanta: Kenntnisse einer Ehebrecherin Teil 6
5.3.16: Veronika Seyr: Das Pack
5.3.16: Cornelia Hell: Ausschnittsweise
5.3.16: Norbert Johannes Prenner: Das Ende des Vogelsangs
Archiv Februar 2016
27.2.16: Bernd Remsing: Der Kaiser von China
27.2.16: Petra Hechenberger: Spaces
27.2.16: Robert Müller: Der falsche Mönch
20.2.16: Norbert Johannes Prenner: Nicht ohne dich
20.2.16: Cornelia Hell: Mitternacht
18.2.16: Bernd Remsing: Geisterzug
14.2.16: Elsgin: Ohne Titel
11.2.16: Veronika Seyr: Liebe und Glamour
9.2.16: Bernd Remsing: Erwachen auf Rabatt
6.2.16: Anna Bartl: Schnee
6.2.16: Bernd Remsing: Fleiß und Frühaufstehen
4.2.16: Cornelia Hell: Skarabäus
4.2.16: Petra Hechenberger: Ghost
Was auf verdichtet.at bisher geschah … 2016
22. November 2016
So viele schöne Kategorien …
… und noch immer nicht genug!
Unsere verdichteten Fans (und davon haben wir eine Menge gewinnen können – Hauptpreis! 😉 ) erwähnen hie und da, dass sie unsere Kategorien sehr schätzen.
So kann jemand, dem beispielsweise gerade nach dem Erlesen von Beziehungsgeschichten anderer ist, sich in diesem Themenkreis bewegen, neue AutorInnen entdecken und dadurch den Erlesenshorizont schön erweitern. Spinnen wir das Beispiel weiter: Sollte sich dieser Mensch gerade in einem von ihm unerwünschten Beziehungsstatus befinden und durch unsere teilweise recht romantischen Texte leicht frustriert von so viel Liebelei abwenden wollen, so kann er sich bei uns virtuell an Hoch- und Niedrigerprozentigem gütlich tun, indem er von verliebt, verlobt, verboten zu süffig wechselt, garantiert ganz ohne dräuenden Kater und Übelkeitsmanifestierungen. Dies bereuend, aus unterschiedlichen, für uns derzeit nicht nachvollziehbaren Gründen 😉 , kann ebendiese/r Suchende sich in think it over herumtreiben, oder aber überlegen, selbst einen Text für unser hardly secret diary zu schreiben. Wir glauben, Sie wissen, was wir meinen, und beenden dieses wunderbare Gedankenspiel an dieser Stelle etwas widerwillig, aber doch. 🙂
Aber nicht nur die Einteilung, also die Kategorisierung an sich, ist wichtig, sondern auch das „Wie“:
Da steht dann eben nicht stinklangweilig „Krimi“ oder „Reisen“, sondern drah di ned um … und hin & weg, zum Beispiel. Damit uns (ähem, und Ihnen natürlich) ja nicht fad wird. Genau, und manchmal passiert es, dass wir einen Text bekommen, der sich irgendwie sträubt, in eine der bestehenden Kategorien einzufügen. Der irgendein Thema und/oder eine Grundstimmung hat, die uns (hier) noch nicht untergekommen sind.
Wieder einmal so geschehen im Vormonat, da ging es inhaltlich um einen durch und durch verwerflichen Plan, und so dachten wir, es sollten intrigante Machenschaften und teuflische Berechnung sowie heuchlerische Irreführung auch eine Heimat auf verdichtet.at bekommen, et voilà, hier ist sie, unsere nagelneue Kategorie … We proudly present: Perfidee!
Sollten Sie also etwas abartig Hinterlistiges für uns haben, immer her damit! Wie auch mit anderen Texten, lieben, schrägen, spannenden, unmöglichen …
Die wollen wir alle haben. Danke, dass Sie uns teilhaben lassen, liebe Autorinnen und Autoren, an (fast) allem, was Sie umtreibt. Wir wissen es sehr zu schätzen, die LeserInnen und wir,
Ihre begeisterungsfähige und anhaltend begeisterte Redaktion
19. November 2016
Auf die Schnelle passt es oft am besten …
… für Kurzentschlossene
Liebe verdichtet.at-BesucherInnen, heute gibt es eine literarische Eilmeldung bei uns zu lesen (bitte visualisieren Sie sich ein grellblinkendes Banner – okay, lieber doch nicht 😉 ):
Im Kult(ur)zentrum Schmelze, Prager Straße 142, 1210 findet am 21. November, 20 Uhr, eine Lesung von Florian Gantner statt. Er liest aus „Sternschnuppen der Menschheit“ sowie „Trockenschwimmer“.
Lassen Sie sich das nicht entgehen! Genausowenig wie die nächste Gelegenheit, im
Kult(ur)zentrum vorbeizuschauen; am 8. Dezember gibt es dann die zweite Lesung mit Olja Alvir und Richard Schuberth.
Das war’s auch schon für heute. Literarische Eilmeldungen müssen ja kurz sein. 😉
Herzlich grüßt Sie
Ihre Redaktion
1. November 2016
„Erzählkunst ist die Kunst, erzählend eine Welt zu schaffen.
Einer Geschichte die eigenen Worte zu schenken, jedes Mal neu.“
Was unsere verdichteten Autorinnen und Autoren so meisterlich in schriftlicher Form beherrschen, uns Geschichten zu erzählen und in neue Welten zu entführen, das kann natürlich auch anders ablaufen und hat in dieser Form sogar eine noch längere Tradition: Wir wollen diesmal den GeschichtenerzählerInnen huldigen. Das ist eine Spezies, die ein seltenes Talent besitzt, nämlich jenes, Worten Leben einzuhauchen, indem sie ihnen ihre Stimme(n) verleiht.
Unser Eingangszitat stammt übrigens von einer Geschichtenerzählerin und ihrer Seite.
Dort finden Sie auch die jeweils nächste Veranstaltung, der Sie lauschen können, und hier wird die kommende Gelegenheit angekündigt, dem Novemberblues zu trotzen und sich lieber von der vorhin erwähnten Saga Susa und Josef „7 witzige, wilde, wahre Geschichten voller Missverständnisse und Missgeschicke“ erzählen zu lassen:
Freitag, 18. November, 20h, Salzhof Freistadt
MONICA STACH & JOSEF MITSCHAN
MISST! – literarisches Erzähltheater mit Texten von Andersen bis Balzac
Ein kleiner Vorgeschmack gefällig?
Wenn Sie selbst es nicht schaffen hinzukommen: Wir erzählen Ihnen nachher, wie es war. 😉
Sollten Sie auch einen „literarischen“ Tipp für uns haben, gerne immer her damit! Wir tragen gerne zur Verbreit(er)ung von Dicht- und Erzählkunst bei.
Auf die Breite, das Weite, Gescheite – wider die Enge und Strenge, unnützes Gepränge! 😉
So verabschieden wir uns diesmal mit einem „griffigen“ Slogan bei Ihnen,
Ihre Redaktion
1. Oktober 2016
Von Nackerten oder Glatzerten und Gestreuten …
… zu drei Jahren verdichtet.at!
Diesmal lehnen wir uns weit hinaus: An sich sind wir ja werbefrei. Aber einmal (alle drei Jahre oder so 😉 ) kann eine Ausnahme ja vorkommen, denn diese bestätigen (sogar im Plural – rätselhaftest!) ja bekanntlich die Regel.
Also, jetzt soll es ausnahmsweise einmal um die Nackerten, von manchen auch Glatzerte genannt, und die Gestreuten gehen, die immer pärchenweise daherkommen und deren AnhängerInnen sich häufig in zwei eindeutig abgegrenzte Lager teilen. Da gibt es die einen, für die nur die Nackerten das einzig Wahre sind, bei denen keimt beinahe Verachtung für die Gestreu(sel)ten auf. Und dann, am anderen Ende der Skala, die Gestreu(sel)ten-Fans, die mit den Nackerten/Glatzerten gar keine Freude haben.
Sie ahnen es vermutlich, es geht um die Schw….bomben, gut, wir sind ja immerhin werbefrei, nennen wir sie einfach Schaumbomben. In Anlehnung an die Schaumküsse unserer deutschen NachbarInnen vielleicht (Küsschen! 😉 ).
Wir haben zumindest eine teilweise Lösung für (oder in dem Fall eher gegen) die scharfe Abgrenzung der beiden beinahe unversöhnlichen Lager gefunden, vielmehr hat es ein kreativer Geist, dessen Gehirnwindungen wir auch sehr viele Schüttler auf verdichtet.at verdanken (Bussi! 😉 ). Er hat also, aus der Not heraus, weil er die letzte Gestreuselte verspeist hatte, ein ebenfalls anwesender Teenager aber auf diese abonniert war/ist, zum Fön gegriffen. Kurzerhand eine Nackerte angefönt und somit angewärmt, Kokosstreusel drauf, und schon wurde aus der Nackerten eine Gestreuselte. Gö, da schauen Sie! 😉
Wenn es doch immer so einfach wäre … *seufz* – Und das „Restproblem“ bleibt ja bestehen, aus einer Gestreuselten wird einfach keine Nackerte, wie man’s auch dreht und wendet.
Ach, das war doch mal ein schöner Exkurs. 😉
Und nein, wir werden neuerdings nicht von einem Süßwarenerzeuger gesponsert (obwohl das Sparpotenzial eröffnen würde). Und ja, richtig vermutet, wir sind Redaktionärrinnen, nach wie vor. 🙂
Recht erfolgreiche noch dazu, erlauben wir uns anzumerken: Drei Jahre verdichtet.at sprechen Bände. Wir wissen noch, wie wir an einem Spätsommertag bei strahlendem Sonnenschein in einem Gastgarten saßen, bewaffnet mit jeder Menge guter Ideen und (ganz altmodisch) Block und Schreibgerät, und unsere ersten Kategorien-Bezeichnungen zu Papier brachten. Sooooooooooooooo schön! 🙂
Der Lohn in Kurzform (schon wieder so ein langer Redaktionstext …):
> Start im Herbst 2013: 12 Autorinnen und Autoren, 42 Texte
> nach einem Jahr, Herbst 2014: 35 Autorinnen und Autoren, 116 Texte
> ein weiteres Jahr später, Herbst 2015: 53 Autorinnen und Autoren, 226 Texte
> mit heutigem Tag: 70 Autorinnen und Autoren, sagenhafte 388 Texte, alle sorgfältig ausgewählt und lektoriert.
Sie sehen, wir haben allen Grund, uns zu freuen. Je nach Vorliebe wie die Nackerten, die Glatzerten, die Gestreuten oder Gestreuselten! 🙂
Es grüßt Sie herzlich und mit wärmstem Dank an Sie, unsere LeserInnen und AutorInnen, für die vielen schönen verdichteten Momente, Ihre Redaktion
22. September 2016
Herbsteln??? Von wegen …
… weiter geht es mit dem redaktionärrischen Treiben!
Verrückte sind an keine Jahreszeit gebunden. Drum geht es bei uns drunter und drüber, die Mailbox ist rappelvoll, unsere Testleserunde rotiert freudig wie ein bunter Kreisel, der sich am eigenen Drehen berauscht, alles ist in Schwung und so geht es munter weiter, mitten hinein in einen brandneuen Herbst. Lesezeit! Schreibwetter! Couchlungern. Teetrinken. Ein paar goldene Blätter beobachten. Sonst noch was? 😉
Danke für freundlichste und aufmerksamste Mails, liebe verdichtet-Fans, und herzliches Gelächter des Öfteren; beispielsweise, wenn wir als „Redaktionärrinnen“ tituliert werden. Ja, da ist schon was Wahres dran, da ist schon eine Portion Narretei dabei, bei näherer Betrachtung, und hier stellt sich die (eher rhetorische) Frage: Warum tut sich das jemand an? Dutzende, Hunderte Texte gratis zu lektorieren (jawohl, es sind schon mehrere hundert! Mehr davon im nächsten Monatstext: ein Jubel-äum, drei Jahre verdichtet.at!); Testlese-Willige aufzutun, die wöchentlich Neues auf sich zukommen lassen und unbezahlt wertvollste Rückmeldungen geben (die TestleserInnen sind – bei allem Respekt – ja großteils auch nicht ganz dicht 😉 ); sich auch einmal einen beleidigten AutorInnen-Kommentar gefallen zu lassen, wenn ein Text nicht so gut angekommen ist (gaaaaanz selten 😉 – zu 99 % werden wir hochgelobt und – motiviert) …
Wo waren wir gerade? Ach ja, warum sich das jemand antut. Weil es Spaß macht. Selten ein sinnvolleres Projekt gestartet als verdichtet.at. Und da kommt noch mehr! 🙂
Lassen Sie sich überraschen. Sie werden sich wundern, was alles möglich ist. 🙂 Okay, den letzten Satz nehmen wir zurück. Wir sind nicht ganz bei Trost, vergessen Sie das bloß nicht. Aber wir sind nicht die Einzigen. Dessen stets eingedenk senden wir Ihnen
herzliche redaktionärrische Grüße in den Herbstbeginn
1. September 2016
Ganz und gar nicht kafkaesk …
…. oder etwa doch?
Sie erinnern sich vielleicht: Wir haben kürzlich geschrieben, dass uns alles interessiert, was sich rund um Literatur so tut in unseren Landen, et voilà: Schon haben wir den ersten Tipp für Sie:
Zum zweiten Mal findet heuer die Kafka-Wanderung statt, zu der die Österreichische Franz Kafka Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur einlädt. Gerne geben wir dies hiermit als Empfehlung weiter:
Sonntag, 11.09.2016, 11:00 Uhr
*KAFKA WEGE*
/RUND UM DAS SANATORIUM HOFFMANN/
Diese literarische Wanderung in die Umgebung des ehem. Sanatoriums Hoffmann, in welchem Franz Kafka im Jahr 1924 seine letzten Lebenswochen verbrachte, führt uns von Kierling über Gugging zur Redlinger Hütte.
Veronika Seyr, Charlotte Spitzer und Manfred Müller begleiten die Wanderung, erzählen und lesen.
(Bis 7. September haben Sie noch Zeit, Ihre Teilnahme anzukündigen.)
Falls Sie zum Wandern diesmal keine Zeit und/oder Lust haben sollten: An den OPEN DOOR – Tagen ist es möglich, den Kafka Studien- und Gedenkraum im angegebenen Zeitraum ohne Voranmeldung zu besuchen. Außerdem finden Sie im September auf verdichtet.at gleich zwei neue Texte, mittels derer Sie sich auch Kafka annähern können.
Die Österreichische Franz Kafka Gesellschaft beschäftigt sich schon seit vielen Jahren und mit besonderem persönlichen Engagement der Mitglieder damit, dem Erinnern an diesen ganz besonderen Autor gerecht zu werden.
Seine Alleinstellung wird auch dadurch sichtbar, dass uns, der keineswegs allwissenden Redaktion 🙂 , keine anderen AutorInnen bekannt sind, aus deren Werken sich ein eigenes Eigenschaftswort abgeleitet hat – von ein paar alten Griechen, die sich sokratisch oder platonisch präsentier(t)en, einmal abgesehen.
Wir haben überlegt, ob uns jemand einfällt, eine Germanistin befragt – sehr weit sind wir nicht gekommen. 😉
(Okay, nach Recherchen querte dann noch „dantesk“ unseren Weg. Weitere Hinweise nehmen wir gerne entgegen. 😉 )
Launige Überlegungen, ob „hessisch“ und „frisch“ wohl gelten könnten, haben wir sofort verworfen, ebenso sowie „dürrenmattig“ oder „dürrenmattsch“, „huchig“, „bachmannsch“, „seghers“, und um weiter zurückzublicken, „schillerisch“ oder „goethig“.
(Wir sehen Sie förmlich die belesenen Köpfe schütteln, aber lassen Sie uns doch die Freude. Wir blödeln manchmal einfach gerne. 😉 )
Kafkaesk, womit wir bei unserer Überschrift wären, ist eben etwas Besonderes.
Und dass sich Mitmenschen derart liebevoll und fasziniert mit Literatur und LiteratInnen beschäftigen, auch.
Falls Sie also weitere Tipps für uns haben: Für literaturbegeisterte und literaturbegeisternde Events werben wir sehr gerne hier, auf unserem an sich werbefreien verdichtet.at. 🙂
Schönes Wandern, Lauschen, Lesen (vielleicht sogar Schreiben)
wünscht Ihnen Ihre Redaktion
14. August 2016
Hin und weg und sogar noch weiter …
… und alles retour!
Haben wir Ihnen gefehlt? Sie uns schon, ein bisschen. 😉 So schön die Offline-Zeit auch war, und wohl auch angebracht, so freudig-erwartungsvoll haben wir uns dann auch wieder in die verdichtete Mailbox vertieft. Da harrte schon manches unserer, wie wir erhofft hatten. Danke für Ihre Geduld! Wir sind gerade noch dabei, einige Einreichungen testlesen zu lassen, und gewiss hat sich die Testleserunde in der Zwischenzeit schon massive Entzugserscheinungen zugezogen. 🙂
Alsbald lesen wir demnach Neues auf unserer schönen Seite. Manche Pausen führen dazu, dass sich der Fokus neu ausrichtet. Manche Abs(tin)enzen hingegen ziehen das Gefühl nach sich, etwas Teures, Wertvolles noch mehr schätzen zu können. So ergeht es uns jetzt gerade. Fast ergriffen sehen wir, wie unser Literaturprojekt wächst, blüht und gedeiht und sich sogar noch weitere neue Schreibende bei uns einreihen, in ein Gefüge unterschiedlichster Texte, Stimmungen, Inhalte.
Nur eines haben alle unsere Autorinnen und Autoren gemeinsam: Sie lieben das Schreiben. Und sie machen es gerne und gut. Und wir freuen uns sehr darüber, dass dem so ist. :-)) Bevor es nun endgültig gefühlsduselig wird, hier unser Tipp für alle verdichteten Fans und solche, die es garantiert noch werden werden 😉 : Rein ins Lesevergnügen!
Dies empfiehlt Ihnen wärmstens
Ihre äußerst angetane Redaktion
3. Juli 2016
Ab auf die Bühne …
… und let’s go!
Endlich ist es so weit, wir konnten es kaum noch erwarten und sind flitzebogengespannt:
Am 21. Juli theatern wir uns wieder ordentlich und extrem verdichtet hinein. 🙂
Diesmal hat das bewährte Team der Theaterzeit sogar noch Zuwachs bekommen, und der besondere, vor zwei Jahren eingeführte Literaturabend erfährt eine Erweiterung:
Die Literaturbörse „Meine Geschichte – deine Geschichte“ soll möglichst viele Menschen ansprechen und bietet daher buntes literarisches Programm; heuer sogar bei freiem Eintritt!
Wir freuen uns sehr darauf, zwei unserer Texte (Let’s go und Vorbereitung auf ein neues Leben) ebendort „auf- und vor Augen geführt“ zu bekommen, das ist ein einzigartiges Erlebnis, wir geben es zu:
Das eigene Wort wird auf die Bühne gebracht, etwas ganz Besonderes für jede/n Schreibende/n. 🙂
Wenn wir den einen oder die andere „unserer“ AutorInnen und LeserInnen dort begrüßen dürfen, freuen wir uns doppelt. Ansonsten lesen wir uns an dieser Stelle wieder, aber Achtung:
Ein bisschen Pause soll auch sein; nach der Theaterzeit wird die verdichtete Mailbox geduldig Ihrer Nachrichten harren, dann aber sind Sie an der Reihe, mit ein bisschen Warten auf unsere Antworten nämlich: Wir melden uns gerne ab Mitte August wieder bei Ihnen und geben uns beiden bis dahin online-frei.
Sogar von so schönen Dingen wie dem Verdichten. 🙂
Vorfreudig-sommerliche Grüße sendet Ihnen
Ihre Redaktion
15. Juni 2016
Flott unterwegs …
… und auf Schiene!
Wir von verdichtet.at haben nicht nur einen sehr begrüßenswerten Schwung durch und an spritzige(n), interessante(n) neue(n) Autorinnen und Autoren zu verzeichnen (yeah!), sondern auch redaktionell einigen erfreulichen Vorwärtsdrang im Köpfchen, Hinterstübchen, was oder wo auch immer. 😉
So verfolgen wir natürlich abseits der „klassischen“ Literaturvermittlung weiter, was es so an innovativen Projekten gibt, die sich mit dem Lese- und Schreibvergnügen befassen (wenn Ihnen etwas begegnet, was Ihnen gefällt: Wir freuen uns über Hinweise an redaktion@verdichtet.at).
Dabei fiel uns vor Längerem bereits www.railaxed.at positiv auf, das Zugfahren und Lesen auf originelle Weise zusammenbringt. Als ob es immer schon zusammengehört hätte. Und das hat es wohl für die meisten Lesenden auch. 😉
Jedenfalls freuen wir uns sehr, nun auch zwei Beiträge dazu geleistet zu haben: Ah & Oh! und Volkers Fahrt
Eine neue Kategorie haben wir auch noch eingeführt, so eher en passant, weil wir einen schönen Platz für Texte brauchen, die sich ganz speziell und intensiv mit dem beschäftigen, was beim Schreiben Richtung Metaebene geht: Wir haben sie ein wenig schelmisch Wortglauberei genannt. 😉 Viel Spaß beim Schmökern in dieser mehr als lesenwerten Kategorie!
Lust auf noch mehr Verdichtetes? Ein bisschen Geduld noch, im nächsten Monat gibt es uns auch wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu sehen/hören/genießen.
Aber – psssst! – mehr wird dann Anfang Juli verraten. 🙂
Schwungvolle, beinah-mittsommerliche Grüße
von Ihrer Redaktion
1. Juni 2016
Machen Sie sich nichts draus …
… und machen Sie was draus!
Diesmal möchten wir uns an die (zumindest öffentlich) Unbedankten wenden, um etwas nachzuholen: ein Chapeau! nämlich für jene, die ihre Texte hier einreichen und dann nicht bei uns erscheinen. Ja, solche gibt es auch. Sie schreiben und senden ihre Texte ein und diese werden dann doch nicht zur Veröffentlichung auf verdichtet.at herangezogen.
Warum denn nicht? Warum bloß nicht? Wir versuchen immer, im Einzelnen die Gründe, warum die Testleserunde so und nicht anders entschieden hat, darzulegen, diese sind natürlich unterschiedlichster Natur: Es kann am Inhalt liegen, der nicht gefällt, oder der Stil passt nicht, was auch immer. Jedenfalls kommt so etwas vor.
Diejenigen, die von einer solchen Absage betroffen sind, haben immerhin die Garantie, ein ungeschöntes, ehrliches Feedback zu bekommen, das aufgrund der Leseerfahrung von mehreren Personen zustande gekommen ist.
Die meisten nehmen das dann recht sportlich, andere grämen sich sehr. Da leiden wir dann schon manchmal ein bisschen mit, weil wir das gut verstehen können: Man nimmt sich Zeit, beschäftigt sich oft lange mit einem Text, sendet ihn schließlich ein und dann wird es nichts mit der Aufnahme.
Na ja, werden Sie sich jetzt denken, das ist ja auch wirklich nicht so klass‘.
Sollten Sie sich jetzt gerade einmal so richtig in diese besch…eidene Situation hineinversetzt haben und ordentlich mit-leiden, dann stellen Sie sich bitte Folgendes vor: Sie haben einst voller Idealismus eine Plattform für Kurztexte gegründet, haben viel Zeit und Gedanken in das Projekt investiert, schreiben dann einfach mal so, weil Sie Zeit und Lust haben, einen Text, denken sich, der würde sich gut auf ebenjener Plattform machen, und dieser Text wird dann (anonym beurteilt von den „eigenen“ Testlesenden!!!) für nicht gut genug befunden. Ja, auch das kann vorkommen. 😉 Und das ist auch gut so. Sehr gut sogar. 😉
In unserem Fall war es so, dass eine Menge Hilfreiches von den Testlesenden zurückkam, warum der Text nicht „funktionierte“. Und dann gab es genau aufgrund dieser Rückmeldungen eine Zweitversion, die war gleich um vieles besser. So ist das.
Was draus zu machen ist niemals verboten. Dazulernen kann man immer etwas, davon sind wir überzeugt – und nicht nur davon. 😉
Oder Sie machen es so radikal wie einer, der gerne Autor bei uns werden wollte (wahre Geschichte!): Nach einer verdichteten Absage teilte er uns mit, er werde demnächst auswandern und ab der darauffolgenden Woche nicht mehr online sein, er wolle komplett aussteigen aus der digitalen Welt und ein zurückgezogenes Leben ganz wo anders leben, vermutlich dort in Ruhe schreiben.
Manchmal denken wir an ihn. Und hoffen, es geht ihm sehr sehr gut. Und denken, vielleicht hat er ja einen Notizblock mitgenommen oder ein schönes Buch mit leeren Seiten, die er nun schreibend füllt. Der Gedanke beschert uns ein Lächeln und lässt schöne Bilder entstehen …
Recht liebe Grüße senden den Veröffentlichten und den Unveröffentlichten
die beiden teilweise Veröffentlichten,
Ihre Redaktion
1. Mai 2016
Vom Stürmen und Drängen …
… zum Maibeginn ist es nur ein kleiner Schritt
Und schon sind wir mitten im nagel- oder besser knospenneuen Wonnemonat. Gründe zur Freude fanden sich aber neben unerfreulichen winterlichen Stimmungs- und sonstigen Einbrüchen auch bereits im April: Wir freuen uns sehr, dass uns der Vormonat Neuzugänge beschert hat, die es quasi frisch hereingeschneit hat zu verdichtet.at.
So ist unser vormonatlicher Aufruf an bislang noch im Verborgenen wirkende Autorinnen und Autoren, sich herauszutrauen in die (zumindest digitale) Öffentlichkeit, nicht ungelesen verhallt, sondern hat vielmehr Resonanz gefunden. So können Sie, liebe verdichtete Lesende, auch erkennen, wie viel Potenzial da noch hinter diversen Schreib-, Couch- und Kaffeehaustischen schlummert, schon gar nicht zu schreiben von den vielen Sofas und anderen Liegestätten, auf denen LaptopbenützerInnen in teilweise kümmerlichen (und natürlich dem Schreiben geschuldeten) Verrenkungen ihr Bestes geben, Sie und uns zu erhellen, erheitern, erfreuen, erreichen.
Lohnen Sie es ihnen mit einem Kommentar unter dem Text, der Ihnen besonders gefallen hat, oder auch unter mehreren. Denn wir zweifeln nicht daran, dass Sie mehreres finden werden, was Ihnen auf unserer Seite gefällt. 😉
Für uns, die Redaktion, ist die Sichtung der verdichtet-Mailbox jedenfalls immer eine spannende Angelegenheit (und das seit ziemlich genau zweieinhalb Jahren, die wir verdichtet.at nun schon genießen). Was erwartet uns diesmal? Überraschen Sie uns! Wir freuen uns darauf. 🙂
Frühlingshaft-erwartungsvoll bis zum nächsten Wiederlesen grüßt Sie
Ihre Redaktion
1. April 2016
Bescheidenheit ziert …
… wen eigentlich?
Hauen Sie rein, liebe verdichtet-Leserinnen und -Leser, in die Tastaturen, nehmen Sie sich die Freiheit, zu Schreibenden zu werden. Oder, falls Sie es schon einmal waren, schöpferisch tätig nämlich, oder vermutet haben, da könnte etwas wie eine poetische Ader in Ihnen schlummern:
Trauen Sie sich, uns etwas zu schicken, was schon länger auf Ihrem Desktop herumlungert, oder gar in einem Ordner namens „unveröffentlicht“ oder „Korrekturlesen“.
Letzteres übernehmen übrigens gerne wir für Sie, sollte ein Text auf verdichtet.at erscheinen. Ja, so sind wir: Wir lektorieren Ihren Text gratis (und sicherlich nicht umsonst 😉 ). Das ist doch schon einmal etwas. (Natürlich haben Sie das letzte Wort: So wie Sie es für richtig halten, erscheint dann Ihr Text auf verdichtet.at; die uns kennen, wissen es schon – und auch zu schätzen: Wir markieren jede Änderung farbig und schicken Ihnen das vor Erscheinen retour, Sie können alle unsere Vorschläge problemlos nachvollziehen und gutheißen oder verwerfen.)
Weiters bekommen Sie von uns eine zusammenfassende Rückmeldung der Testleserunde, egal, ob es ein Text bis zur Aufnahme und damit Veröffentlichung auf verdichtet.at geschafft hat oder nicht. Auch das ist wertvoll und selten: dass jemand Ihnen gänzlich Unbekannter (dem Sie übrigens auch namentlich verborgen bleiben beim Testlesen, das passiert immer anonym) ein Feedback gibt. Keine Verwandten, keine Bekannten, FreundInnen, die es so gut meinen und sich daher nicht trauen, eine Meinung zu haben, die nur klitzeklein von „bombastisch“ abweichen könnte. 😉
Was bleibt noch zu erwähnen? Ach ja, dass wir uns sehr freuen, wenn Ihnen verdichtet.at konveniert. Und sollte Ihnen ein Text besonders ins Auge stechen, ans Herz gehen, Ihr Gehirn beschäftigen, so freuen wir uns mit unseren AutorInnen über einen Kommentar, einfach unter den Text scrollen und los geht’s!
Auf ein baldiges Wiederlesen, wo und wie auch immer, freut sich Ihre Redaktion, dies komplett Schmäh-ohne, aber immer zu Scherzen aufgelegt
5. März 2016
Von der Kunst zu leben und der Kunst, von der Kunst zu leben …
… kann so manche/r ein paar Geschichten erzählen …
Einige davon haben wir schon vernommen, es ist für uns immer spannend zu erfahren, wie es unsere AutorInnen damit halten. Für die einen ist das Schreiben „reines“ Hobby, wird also als Ausgleich zum Arbeitsalltag angesehen, wobei manches Mal Bedauern mitschwingt, nicht mehr Zeit dafür aufbringen zu können. Weil eben die „Zwänge“ des schnöden Mammons reichlich Zeit aufsaugen, und wohl auch einiges an Energie und Muße. Die drei letzten Dinge braucht es unbedingt, um schreiben zu können. Aber wem erzählen wir das? Sie wissen doch bestens Bescheid. 😉
Und dann gibt es noch jene, die all das über den Haufen werfen, sich trauen, eine Entscheidung zu treffen, zugunsten der Lieblingsbeschäftigung, auf die Absicherungen pfeifen, den Job Job sein lassen und einfach mal so einen Roman schreiben. Wow. Wir werden nicht müde, solchen Mut zu würdigen, es ist ein gewagter Schritt und die wenigsten trauen ihn sich (zu). Da fehlt dann die Rückendeckung, dafür ist das gute Gefühl da, etwas gemacht zu haben, etwas gewagt zu haben. Ob es dann auch ein „Gewinn“ im finanziellen Sinn wird, ist die Frage. Eine Bereicherung ist eine solche Auszeit auf jeden Fall. Eigenartig eigentlich, dass das, wenn Zeit für Wichtiges genommen wird, eine „Aus“-Zeit sein soll. Ist es nicht eher eine „In“-Zeit, in der man mitten in dem ist, was einem Spaß macht? Daran knüpft sich die Frage: Was ist denn das, ein „Lebenswerk“? Ist am Ende eines schönen Lebens das, was uns Geld eingebracht hat, das Wichtigste? Oder das, was uns begeistert hat? In Abwandlung eines bekannteren Mottos spinnen wir weiter: dem Leben die Zeit, der Zeit die Kunst, der Kunst ihre Zeit… und die Freiheit natürlich nicht zu vergessen. 😉
Leben vom Schreiben können die wenigsten, auch hierzulande, wo noch viele Bücher gekauft und auch gelesen werden.
Doch unverdrossen wird weiter geschrieben, fabuliert, gedichtet, lamentiert, kommentiert und unterhalten. Gut so! 🙂
Ach ja, bevor wir es vergessen: Es ist Frühling geworden, am Kalender, manchmal sogar am Thermometer, und auch auf verdichtet.at: Wir starten unseren Frühlingsreigen mit den Märzzugängen und wünschen Ihnen und uns einen guten Start in die neue Jahres- und Lesezeit!
Es grüßt Sie recht sonnig und herzlich
Ihre Redaktion
2. Februar 2016
Supercalifragilisticexpialidocious! …
… Oder ganz im Gegenteil?
Grade noch sind wir mittendrin im ausgelassenen bunten Faschingstreiben, dem gnadenlos die asketisch-öde Fastenzeit folgt; kann es maximalere Gegensätze geben? Eben noch dem hemmungslosen Krapfenschlemmen ergeben, dann bei Wasser und Eiweißbrot und ein bisschen gedämpftem Gemüse auf Fitnessgeräten die Genusskilos abrackernd: Gratwanderungsschicksale allerorts.
Die Jahreszeit nimmt den Faden auf und den Aprilscherz als Vorbild und verwöhnt uns abwechselnd mit fröhlich-flottem Föhnwetter, das selbst die Knospen auf die Palme bringt, und Minusgraden, die zum Froststillstand in (fast) allen Lebenslagen führen können.
Wir pendeln also beinahe unfreiwillig und mehr oder weniger notgedrungen geübt zwischen zwei ganz schön anspruchsvollen Gegenpolen. Und weil es oft besser ist, die Dinge beim Namen zu nennen (besonders, weil wir uns hier ja auf einer Literaturseite bewegen – da sind Konkretisierungen wichtig, speziell bei Kurztexten 🙂 ), voilà:
Hier die Übersetzung und Erklärung unseres schönen ersten Betreff-Wortes und gleich noch recht Brauchbares für ungeliebtere Lebenslagen dazu. 🙂
Solcherart ausgerüstet – und mit vielen neuen Kurztexten auf verdichtet.at im Angebot – müssten wir nun eigentlich problemlos durch diesen Monat kommen, noch dazu ist es ein kurzer, wenn auch länger als in den letzten drei Jahren. Das (einmal geht es noch, weil’s so schön war…) sehen die einen jetzt als Zugewinn, also so, die anderen als absolut verzichtbar und eben diametral anders. Und jede/r hat recht, eh klar. 😉
In diesem Sinne: auf die beiden Seiten der Medaille!
Meint herzlich und keineswegs einseitig oder gar einsilbig veranlagt
Ihre Redaktion
1. Jänner 2016
Von Rentieren zum Rentieren …
… und andere Gedanken zu diesem und jenem
Wir wissen nicht, wie es Ihnen ergangen ist in den letzten Tagen, aber wie sich und was unsereine, die Redaktion nämlich, beschäftigt hat, ist uns (zumindest teilweise 😉 ) bekannt. Die Zeit zwischen den Jahren, wie sie andernorts oft genannt wird, hat uns Beschauliches beschert, und zwar sowohl rück- als auch vorwärts, ein bisschen Umsehen schadet gar nichts. Der Rückblick ist von Erstaunen geprägt, was sich alles getan hat in diesem turbulenten (wir sind versucht, auf „Turbo“-lent zu verweisen…) vergangenen Jahr, und in verdichteter Hinsicht ist ausschließlich Positives auf dem Schirm.
Viel Hochkarätiges ist uns da begegnet, und uns wurde immer wieder aufs Neue bewusst, wie viele KönnerInnen es außerhalb des „normalen“ Literaturbetriebs, mit dem wir hier vor allem die klassischen Buchpublikationen meinen, gibt.
Eine Leserin unserer Plattform, ein Fan sozusagen, meinte kürzlich, sie hätte einen Kurzgeschichtenband erworben, und bis auf ein paar wenige seien die verdichteten Texte alle mindestens gleichwertig, wenn nicht besser als die mittels Buchmedium publizierten.
Solches vernehmen wir gerne, und es bestätigt unseren Eindruck: Nur weil es (noch) nicht gedruckt erschienen ist, hinkt die Qualität des Geschriebenen nicht automatisch hinter jener der bereits zwischen Deckel oder Einbände gedrängten, in Leinenschubern beheimateten oder ledergekleideten, häufig aber auch mit schlichten Kartonbehausungen vorliebnehmenden Manifestationen hinterher. Wir finden es im Gegenteil sogar recht spannend, wenn das (natürlich nach Verkaufszahlen gemessene) Reüssieren am Buchmarkt kein Kriterium für Erscheinen oder Schubladisieren eines Textes ist. Berechnung ist also sicher keine Kategorie auf verdichtet.at, so war es von Beginn an und so wird es auch bleiben.
Genug des Ausblicks, mehr muss es heute auch wirklich nicht sein, findet Ihre Redaktion an einem geruhsamen 1. Jänner 2016
Archiv Jänner 2016
31.1.16: Bernd Remsing: Die Macht der Worte
28.1.16: Michaela Swoboda: Aus der Vogelperspektive
28.1.16: Nene Stark: Dunkles Land
24.1.16: Harald Schoder: Eine Handvoll Schach
24.1.16: Bernd Remsing: Politpersonal
22.1.16: Tina Fanta: Kenntnisse einer Ehebrecherin Teil 5
21.1.16: Claudia Kellnhofer: Apollo 11
21.1.16: Sandra Stadlbauer: Der Einkauf
20.1.16: Bernd Remsing: Österreichische Volksweisheit
18.1.16: Norbert Johannes Prenner: Stammtischgebet
15.1.16: Carmen Rosina: Zwischen Welten
12.1.16: Petra Hechenberger: Big Girls Cry
8.1.16: Bernd Remsing: Späte Erkenntnis
Schüttler 2016
Ihre Schüttler sind herzlich willkommen: redaktion@verdichtet.at
Woche 52: Im Weihnachtsverzug
Die heute erst ans Schenken denken,
können sich das Denken schenken.
(Carmen Rosina)
Woche 51: Christkind vs. Kommerz
Willst du den Weihnachtsmann samt Sackerl buchen,
musst selber du die Packerl suchen.
(Carmen Rosina)
Woche 50: Kleine Lauser stören unerschrocken schlafende Helden
Racker wecken
wacker Recken.
(Carmen Rosina)
Woche 49: Halligalli
Ich treib’s heute kunterbunt,
wobei ich’s noch viel bunter kunnt.
(Christoph Kempter)
Woche 48: Ich brauche …
das Ladegerät,
das gerade lädt.
(Christoph Kempter)
Woche 47: Pazifismus durch Flowerpower?
Der Offizier beim Gruppentanz
vergisst auf seine Truppen ganz.
(Carmen Rosina)
Woche 46: Kein Kunststück
Beim einarmigen Handstand
stehst du auf der Standhand.
(Christoph Kempter)
Woche 45: Ausgezockt
Am Spieltisch er die Gulden schiebt,
kann sein, dass das noch Schulden gibt.
(Carmen Rosina)
Woche 44: Hunde-Spuren in Venedig
Was ist das da am Kanal-Boot?
Hey, das ist ganz banal! Kot!
(Clemens Mitterlehner)
Woche 43: Zum Vergessen
Heute ist der Sepp doof,
weil er wie ein Depp soff.
(Christoph Kempter)
Woche 42: Frisch vom Friseur
Ob ich mit dieser Schiller-Locke
in der Farbe Lila schocke?
(Carmen Rosina)
Woche 41: Besuch verpasst
Just als es läutete,
hockte er auf der Toilette.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 40: Zweifelnder Goethe-Fan im Regen
Warum ich nur nach Weimar reise?
Dort schüttet es doch r-eimerweise!
(Carmen Rosina)
Woche 39: Klimawandel
Ich fuhr gestern nach Weimar,
das Wetter wie im Mai war.
(Christoph Kempter)
Woche 38: Wanderschaft
Gehst du durch den Trockensumpf,
sind braun-grüne Socken Trumpf.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 37: Nero sprach
Wie ich nach dem Brand lach!
Es liegt um Rom das Land brach.
(Carmen Rosina)
Woche 36: Physiker vs. Gutenberg
Der Buchstab‘ auf der Letterwaage
wiegt mehr bei schlechter Wetterlage.
(Christoph Kempter)
Woche 35: Qualitätsanspruch des Glaciers
Die Kunden sollen mein Eis schlecken
und nicht irgendwelchen Scheiß lecken.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 34: Generationenwandern
Gemma heut am Schober, Enkel?
Das trainiert die Oberschenkel.
(Christoph Kempter)
Woche 33: Liebling, iss!
Es füttert sie der Mausebär
und macht gar keine Pause mehr.
(Christoph Kempter)
Woche 32: Verkehrszeichenhinweis
Mit all seiner Macht weist er
auf das Schild, der Wachtmeister.
(Carmen Rosina)
Woche 31: Vöglein, gebt acht!
Die Katz‘ umkreist den Kirschenbaum,
man hört sie beim Pirschen kaum.
(Christoph Kempter)
Woche 30: Harte Arbeit auf der Alm
Was ich hier als Senner mache,
das ist reine Männersache!
(Clemens Mitterlehner)
Woche 29: Reggae-Roadies
Sie schütteln ihre Rasta-Locken
und woll’n schon auf dem Laster rocken.
(Carmen Rosina)
Woche 28: Fehlbestellung
Was soll das mit dem Topfen, he?
Ich bestellte Hopfentee!
(Christoph Kempter)
Woche 27: Einsiedelnd zur Höchstform
Willst du deinen Willen stärken,
solltest du im Stillen werken.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 26: Annäherung in der Fabrik
Wenn er bei dem Franze steht,
freut sich an der Stanze Fred.
(Carmen Rosina)
Woche 25: Märchenhafte Teestunde
Ich aß mit Peter Pan Gouda,
wir tranken dazu Gunpowder.
(Christoph Kempter)
Woche 24: Harte Töne zum Ausgleich
Nach der Arbeit gibt sich der Prokurist
ganz als harter Rock-Purist.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 23: Ungern unterwegs
Wir lagen zuerst im Zug flach,
doch ist auch dieser Flug zach.
(Carmen Rosina)
Woche 22: Ernährungsumstellung
Ob ich statt dem Weißmehl
heute einmal Mais wähl?
(Christoph Kempter)
Woche 21: Passionierter italienischer Zahnarzt
Io amo ihre Backenzähne!
Ich mach ihre Zacken bene.
(Carmen Rosina)
Woche 20: (Kritik an der) Feuerwehrübung in der Bibliothek
Ach, du lästig‘ Leiterwesen,
lass mich doch einfach weiterlesen!
(Christoph Kempter)
Woche 19: Kirchliches Open-Data
Alles, was Pater Sepp weihte,
dokumentiert er auf einer Web-Seite.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 18: Ende der Monarchie
Seine Statue, ein Wahrzeichen,
musste wie der Zar weichen.
(Carmen Rosina)
Woche 17: Warten auf den Wonnemonat
Ach, er ist so liebesträge,
als ob’s am Verlust des Triebes läge.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 16: Kurzzeit-Späher
Nicht lang würde sein Leben dauern,
sollte er vor Theben lauern.
(Christoph Kempter)
Woche 15: In der Boutique
Mir ist das zu krass blau.
Ich steh mehr auf blassgrau.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 14: Stoßgebet
Gott geb, dass ich auf einer Blumenwies‘
lieg – mit einer hübschen Woman, please!
(Elsgin)
Woche 13: Trauer im Hasenstall
Ach der arme Hasenvater,
depressive Phasen hat er.
(Felix Mitterlehner)
Woche 12: Klistier
Der Kurgast ist jetzt arm dran,
sie wollen an den Darm ran.
(Carmen Rosina)
Woche 11: Ende der Fastenzeit
Ich sag nur „Gott zum Gruß, Nonne!
Wo ist meine Nusskrone?“
(Christoph Kempter)
Woche 10: BaBaBanküberfall
„Geld her“ an der Zahlstelle.
Danach: Vollpension in der Stahlzelle.
(Clemens Mitterlehner)
Woche 9: Putins Nightmare
Die Wohnung kalt, sie sparten Gas
und hatten dann im Garten Spaß.
(Carmen Rosina)
Woche 8: Schispringers Zweifel
Sind Mädchen, die sich zieren, schlauer?,
fragt grübelnd sich der Schlierenzauer.
(Christoph Kempter)
Woche 7: Ermüdender Denksport
Gleich unter der Dachschräge
liegt er nach dem Schach träge.
(Carmen Rosina)
Woche 6: Gardemaß
Bei der Faschings-Gilde harrt
jedermann der Hildegard.
(Christoph Kempter)
Woche 5: Elektriker über Bord
Bevor ich dich von Deck stoße,
repariere noch die Steckdose!
(Clemens Mitterlehner)
Woche 4: Trinkspruch
Das Wasser ist für Vierbeiner,
für Menschen ist das Bier feiner.
(übermittelt von August Kempter)
Woche 3: Schlaflos im Orient-Express
Gleich unter dem Wagendach
lag er seit vielen Tagen wach.
(Carmen Rosina)
Woche 2: Kalter Winter im wilden Westen
Gleich ich mir die Colts hole,
damit besorg ich Holzkohle.
(Christoph Kempter)
Woche 1: Geschichten vom Tee…
Ob für ganz junge oder greise Haut
ist es gut, das heiße Kraut.
Mit Zucker, Kandis, Honig und Rum,
Tee wärmt, schmeckt und hilft rundum.
Tipp im Winter für Weißes-Hasser:
Gib duftende Kräuter in heißes Wasser!
Bedenke: Schon die alten Briten rieten,
als sie Speisen zu ihren Riten brieten:
Heißes Wasser in die Kan-ne gießen,
zur Speise dann den Tee genießen.
(Clemens Mitterlehner)
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