Archiv des Autors: Redaktion verdichtet.at

Frutti di mare

Ach, meine teure Auguste,
mein Arzt sagt mir neulich,
und das fand ich gräulich,
ich kriegte wohl eine Languste.
Doch Shrimps wär’n mir lieber,
von mir aus auch Fieber,
jetzt weiß ich nicht, ob der das wusste?

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Norbert Johannes Prenner (Text und Grafik)

www.verdichtet.at | Kategorie: ärgstens | Inventarnummer: 26041

Die Blumen am Mittelmeer

er war kein Botaniker
eher das Gegenteil
er konnte Gänseblümchen
nicht von Narzissen unterscheiden
aber als er das Arbeitszimmer ausräumte
in seinem Haus
das so alt und so erschöpft war
wie er selbst
fand er ein illustriertes Buch
„Die Blumen am Mittelmeer“
längst vergessen
aber freudig wiederentdeckt

nun in seiner winterlichen Pensionärs-Zelle
studiert er all die lateinischen
Bezeichnungen darin
um sie schnell wieder
zu vergessen auf seinem Frühlings-Flug
in den Süden
wo er lernen wird
sie anzuschauen, zu riechen,
wie verzaubert ganz sanft zu berühren
die Blumen am Mittelmeer

Frank Joussen

www.verdichtet.at | Kategorie: let it grow | Inventarnummer: 26049

Rudern Richtung Syrakus

Um dich in deiner Winter-Stadt
daran zu erinnern,
wie es ist, jetzt hier zu sein,
musst du lediglich

aufhören zu denken,
deine Augen schließen,
fühlen, wie die Sonne
die Tropfen Meerwasser
auf deiner gebräunten Haut trocknet,
das Salzwasser auf deinen
Lippen schmecken,
die Sonne warm die Härchen
auf deinen Armen,
einst dunkel, jetzt blond,
kitzeln lassen,

bevor du deine Augen wieder öffnest,
deinen Oberkörper
zur linken Seite neigst,
um mit den Armen
das Paddel deines Kajaks wieder
in das azurblaue Mittelmeer
einzutauchen,
um Richtung Syrakus zu rudern.

Frank Joussen

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 24048

Ilusión realista

Es war am Anfang keine Herzensentscheidung. Als ich im Sommer 2006 den Spanischkurs besuchte, war ich zunächst frustriert. Doch dann fiel mir eine junge Frau auf, die immer rechts von mir in der hintersten Reihe Platz nahm und dort allein saß. Es wurde für mich zu einer geliebten Beschäftigung, mich immer nach ihr umzudrehen und ihr heimlich beim Lernen zuzusehen.

Wochen vergingen und ich fühlte zunehmend Frust wegen des Kurses, der immer sehr früh begann, und wegen der anderen Teilnehmenden, die auf mich unsympathisch wirkten.

Unerfüllt blieb mein Verlangen nach der jungen Frau in der letzten Reihe.

(Eines Tages fasste ich aber den Entschluss, sie anzusprechen und etwas über meine Interessen zu erzählen. So erzählte ich ihr, dass ich anstelle von Spanisch lieber Griechisch gelernt hätte. Etwas, was mich an dieser Sprache immer faszinierte, war ihre Andersartigkeit. So ist das Wort „Wein“ in den meisten Sprachen dasselbe, beispielsweise „wine“ oder „vino“. Auf Griechisch heißt es hingegen „κρασί“ (Krasí).

Daraufhin entgegnete sie, dass es sie sehr neugierig mache und sie sich gerne tiefer darüber austauschen möchte. Ich bot ihr ein  Treffen an. Da ich bereits das Thema „Wein“ angesprochen hatte, schlug ich ihr einen gemeinsamen Spaziergang in den Weinbergen außerhalb der Stadt vor. Ich machte den Vorschlage, dass wir uns am Freitagnachmittag am Bahnhof treffen und dann ein Stück mit dem Zug hinausfahren könnten. Als sie dann am Bahnhofsvorplatz ankam, war ich außer mir vor Freude. Sie strahlte noch denselben Charme aus, mit dem sie mich im Sprachkurs verzaubert hatte.

Unsere Gespräche während der Bahnfahrt gingen von ihrer Erfahrung in ihrem früheren Pädagogikstudium hin zu der fotorealistischen Kunst in den USA am Ende der 1960er-Jahre. Sie fand es interessant, dass mir diese neue Art, realistisch zu malen, gefiel denn sie ziehe gegenständliche und realistische Darstellungen den abstrakten und expressiven vor. Sie begeistere sich – so sagte sie mir – für die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts – allen voran Vermeer van Delft.

Ich unterbrach sie und erzählte die Anekdote, dass ein antiker Autor von einem Maler berichtete, der Trauben so realistisch malen konnte, dass ein Vogel sich auf dem Bild niederließ und versuchte, die gemalten Trauben anzupicken. So wurde es jedenfalls überliefert.

Sie entgegnete mir, dass sie dieses Beispiel interessant fände, aber ein solcher Ansatz für die Malerei ihr noch nicht weit genug gehen würde. In den Werken der alten Meister sehe sie vielmehr eine ‚Aufbruchstimmung der Menschheit‘, wie sie es ausdrückte.

Abrupt war mit dem Halt des Zuges an dem kleinen Bahnhof des Weinbauernortes unser Gespräch zu Ende und es wäre für mich sicher nicht mehr ratsam gewesen, wieder den Faden aufzunehmen.

Wir beide stiegen aus und schauten uns etwas um, dann schlugen wir den Weg zu den Weinbergen ein. Meine Begleiterin merkte an, wie anmutig sie die Landschaft finde und wie sanft sich die Weinberge an den Hügel schmiegten, ähnlich einer Himmelsleiter.

Unser neues Gesprächsthema waren Reisen, was uns die erste Meinungsverschiedenheit bescherte. Meine Meinung war es, dass es sich lohnte, eher ungewöhnliche Reiseziele zu besuchen, und ich untermauerte meine These mit Ländern wie Bosnien-Herzegowina oder Tadschikistan, die nur wenige andere Menschen bereisten. Es sei daher ein großer Vorteil, dort gewesen zu sein.

Sie aber behauptete, dass es wichtiger sei, kulturelle Schätze gesehen zu haben, dies seien bedeutende Bauwerke und Kunstmuseen. Gleichzeitig sagte sie mir, dass es einen großen Unterschied zwischen Weinländern und Bierländern gäbe, wobei sie die Weinländer bevorzuge. Daraufhin wollte ich eine Begründung dafür wissen, sie sagte mir nur, der Unterschied sei die Leichtigkeit, mit der die Dinge des Lebens betrachtet würden.

Wir genossen beide noch die Aussicht und sie gestand mir, dass es das erste Mal überhaupt gewesen sei, dass sie einen Weinberg zu Gesicht bekam. Der Eindruck sei noch erhabener, als sie es sich vorgestellt hatte.

Wir setzen unsere Gespräche noch mit ein paar Belanglosigkeiten fort, die die Lesenden nicht interessieren dürften, danach fuhren wir mit einem alten Regionalzug, der ein paar Minuten Verspätung hatte, in unsere Universitätsstadt zurück.

Als wir uns am späten Nachmittag am Bahnhofsvorplatz verabschiedeten, fragte ich sie, wie es ihr gefallen habe, und sie entgegnete, dass es wie beim Wein sei, den man nur einmal wirklich genießen könne. Dies stimmte mich traurig und ich verlor jede Hoffnung.

Die Spanischstunde fing wieder früh an. Ich schaffte es gerade, mich in den Übungsraum zu schleppen, rechts von mir in der hintersten Reihe saß sie wieder. Auf den Unterrichtsstoff konzentrierte ich mich leidlich und blickte wieder heimlich ein paar Mal zu ihr herüber. Endlich war die Stunde vorbei und die anderen Studierenden verließen den Raum. Nur sie blieb sitzen und ich schaute wie gebannt zu ihr herüber. Sie öffnete ihre Jausenbox, entnahm eine Rispe mit roten Weintrauben und verschlang sie alle auf einmal.

Bei ihrem Anblick hoffte ich auf ein Wiedersehen im Griechischkurs im nächsten Semester.

Michael Bauer

www.verdichtet.at | Kategorie: verliebt verlobt verboten | Inventarnummer: 26040

leben

Ich durchquere das Dorf. Dahinter wird es Wiesen, Felder und Wälder geben. In der Ferne sehe ich die Stadt. Das ist mein Leben, vereinfacht für mich zusammengefasst, zeitlich ungeordnet, was bedeutet, dass ich mein Leben gleichzeitig lebe. Die Zeit drückt sich in meiner Wanderung aus.

Ich bin gerade erst losgegangen und werde noch lange unterwegs sein. Es gibt keinerlei Lebewesen – nicht den kleinsten Käfer mache ich aus. Daher fahren auch keine Autos. Vielleicht werde ich in der Stadt auf ein paar im Probebetrieb selbstfahrende stoßen, was aber unwahrscheinlich ist, das dies bei uns noch nicht gestattet ist.

Da ich der einzige Mensch in meinem Leben bin, wurde jedes Haus exklusiv für mich erbaut, jedes Korn für mich speziell angesetzt, jeder Baum wuchs nur für mich.

Es ist nicht gut, der Einzige zu sein, denke ich, das ist es ganz und gar nicht! Bin ich hier überhaupt richtig?

Die durch die Bäume scheinende Morgensonne des 20. März 2025 in Krumpendorf

Die durch die Bäume scheinende Morgensonne des 20. März 2025 in Krumpendorf

Johannes Tosin
(Text und Foto)

www.verdichtet.at | Kategorie: schräg & abgedreht | Inventarnummer:  26046

Bisher auf verdichtet.at zu finden:

Du bist eine tolle Frau, aber …

Das Fatale an solchen Abschieden, nennen wir es ruhig beim Namen: Trennungen, ist ja, dass man es nur falsch machen kann. Jedes Wort kommt einem zu viel, zu wenig oder zu wenig rücksichtsvoll vor – und ist es auch.

Die in solchen Fällen gern gebrauchte Floskel, es läge an mir und nicht an ihr, kommt mir nicht über die Lippen, sammelt sich in meinem Mund zu einem Wortmüllhaufen, was soll ich nur sagen? Sie hat bestimmt längst gemerkt, dass was nicht stimmt. Unsere Telefonate sind sonst so unbeschwert, luftig, launig, wie ein Sonnenstrahl im Grau des Alltags. Aber diesmal ist es anders für mich. Ich hab kurz vor unserem Gespräch online auf mein Konto geschaut, beinah hat mich der Schlag getroffen: Das alles soll ich gekauft haben???

Das Telefonat endet wie üblich, sie hat wohl doch nichts von meinen Zweifeln bemerkt, noch nicht. Doch danach denke ich länger drüber nach, wie das geschehen konnte. Ich weiß, sie wird bald wieder anrufen, alle paar Tage sind das Minimum, und ich möchte mich diesmal darauf vorbereiten. Ihre heitere, einladende Stimme macht es mir wohl nicht einfach, ihren Redefluss zu unterbrechen. Sonst hab ich immer lange zugehört, bevor sie bekommen hat, was sie wollte: meine volle Aufmerksamkeit und mein uneingeschränktes Ja zu ihren Vorschlägen.

Berechnend? Nein, das kann man so nicht sagen. Sie macht ja nur ihren Job. Dass ich so eingestiegen bin, liegt an mir und nicht an ihr. Aja, nun wären wir doch dort angelangt, bei der Floskel.

Es klingelt, ihre Nummer. Üblicherweise hüpft mir da schon das Herz vor lauter Vorfreude, diesmal sinkt es ganz tief hinab.  Schon während der Begrüßung pocht es in meinen Schläfen: Ich muss es ihr sofort sagen.

„Du bist eine tolle Frau, aber …“ Weiter komme ich nicht. Sie reagiert irritiert: „Was hast du gesagt?“
Ich rede weiter: „Und du machst deinen Job großartig, aber …“ Sie schweigt, ich hab angenommen, sie würde mich unterbrechen. „Aber ich muss dir was sagen“, fahre ich fort. „So geht es nicht weiter für mich. Deine Anrufe werden häufiger, und ich geb immer mehr Geld dabei aus. Mein Kellerabteil quillt über, alle meine Räume sind vollgestopft, ich kann deine Ideen nicht länger unterstützen, es geht einfach nicht. Bitte nimm mich aus eurem Verkaufsverteiler. Ich möchte nämlich auch nicht, dass mich wer anderer von eurer Firma anruft, so leid es mir tut …“
„Tuuuut“, hallt es in meinem Kopf wider, sie hat aufgelegt.

Drei Minuten später erhalte ich eine Nachricht auf mein Handy, gesendet von ihrer Nummer:
Danke, dass Sie uns geholfen haben, das Verkaufserlebnis mit unserer KI-Anwendung zu optimieren. Wir werden uns bemühen, künftig unseren Service Ihren Wünschen entsprechend auszubauen, und melden uns wieder bei Ihnen.

Carmen Rosina

www.verdichtet.at | Kategorie: es menschelt | Inventarnummer: 26039

Gegenwehr

Weihnachtliche Zielgerade
macht so müde, ist echt schade,
auf der Flucht in einen Traum
unterm Weihnachtstannenbaum.

Andere sind ganz erschöpft,
in ihren Energien geschröpft.
Vornehmlich durch miese Nachricht,
die niederprasselt, ohne Nachsicht.

Rückzug in den Familienkreis,
lockt die Jugend und den Greis.
Kokon häuslicher Behaglichkeit.
Wir haben uns. Sonst Einsamkeit.

Wenn’s noch so schlimm geht in der Welt,
Gemeinsamkeit uns wohl erhält.
Alles ringsherum verroht.
Fühlen uns dadurch bedroht.

Krisenszenario furchterregend,
Lichtblick rar, in jeder Gegend.
Das geht jetzt schon seit Jahren so.
Durch Frohbotschaft wird niemand froh.

Vergangenes kaum auszublenden,
denn das Schlechte will nicht enden.
Sind von Krisen stark geschüttelt,
vom Krieg, was an den Nerven rüttelt.

Man kommt uns neovisionistisch,
heimtückisch und imperialistisch.
Aus der Gosse aufgestiegen,
möchte man gern die Welt besiegen.

Scheint gefährlicher als das,
was hinter uns lag, wie nur was.
Mehr als damals jetzt bedrückt
nämlich das, was vor uns liegt.

Ein andrer Irrer will, verblendet,
dass sogar der Westen endet.
Und in endlos langen Listen
scharen sich Rechtspopulisten.

Den Leugnern wird der Klimawandel
zum Deal mit üblem Umwelthandel.
Umtriebige Pamphletiker!
Verschwörungstheoretiker!

Nichts kann man tun, na sowieso.
Für alle Zeit kein Weiter-so!
Den Typen mal das Handwerk legen
und sich heftig wehr’n dagegen.

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Norbert Johannes Prenner (Text und Grafik)

www.verdichtet.at | Kategorie: think it over | Inventarnummer: 26037

 

 

Was auf verdichtet.at bisher geschah … 2026

10. April 2026

Nur nicht fahren lassen …

… alle Hoffnung und den ganzen Mut!

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Was soll das denn werden, fragen Sie sich vielleicht nach Lektüre unseres Titels – völlig zu Recht. 😉 Manchmal, wir geben es zu, verspüren wir eine Art Sendungsbewusstsein. Hm, genauer hinterfragt haben wir das auch noch nicht (Sie dürfen uns da gern behilflich sein: redaktion@verdichtet.at …😉), aber manches Mal begegnet uns etwas, das wir in die Welt hinausrufen möchten. Am liebsten natürlich schöne Erlebnisse, aber die gibt es verflixterweise eben nicht im Übermaß. Doch darum geht es auch nicht: In der großen groben Masse das feine Kleine nicht zu übersehen, ist eine Kunst, die wir uns gern ganz zu eigen machen möchten.

Da unsere Welt auch (zu einem großen Teil 😊) aus verdichtet.at besteht, ist die Überleitung, wenn schon wenig elegant, doch für uns vollkommen stringent: Für echte Preziosen haben wir schon lange eine schöne Kategorie geschaffen, und dass wir auch ein Plätzchen brauchen für das, was wachsen kann, hat sich ganz natürlich so ergeben. Folglich möchten wir Ihnen (unter anderen) Kleinode – nicht nur an die Freude und let it grow anbieten für das, was Sie gerade umtreibt und was Sie in die Welt hinausrufen möchten – oder um dort nachzulesen, was unsere Mitmenschen uns mitzuteilen haben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Flanieren durch unsere vielfältige verdichtete Landschaft und freuen uns, wenn Sie ein wenig abseits von Datenhighways und ausgelatschten Trampelpfaden bei Ihren Lesespaziergängen so manches Überraschende bei uns entdecken – sei es nun klein oder groß. 😊

Es grüßt Sie einigermaßen frohgemut
Ihre Redaktion


15. März 2026

Vorfrühlingshaft unbeschwert …

… ja, das hätten wir gerne!

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Diesmal, liebe verdichtete Lesegäste, haben wir uns ein bisschen plagen müssen mit unserem redaktionellen Monatstext. Gern hätten wir ein frühlingshaftes Blumenbild unseren luftig-leichten Betrachtungen vorangestellt, der Jahreszeit entsprechend, und (vor-)freudig die wärmenden Sonnenstrahlen gepriesen. Aber wie es eben so ist, die Wohlfühlzone ist längst nicht erreicht. Wir denken, die Kältestarre müsste schön langsam weichen, doch dem ist nicht so.
Sie ahnen es: Hier geht es nicht nur ums Wetter.

Wir haben uns hier auf verdichtet.at ein Plätzchen geschaffen, das zwar keine frostfreie Zone ist, aber der anderen Seite viel Raum gibt: der freundlichen, der wertschätzenden, kreativen, offenen Welt, in der wir uns (auch) bewegen dürfen. Uns fällt auf, dass die verdichtete Community, wenn wir sie so nennen dürfen, bei aller Diversität eines eint: der Versuch, zu verstehen, zu lernen, Erfahrenes zu vermitteln. Ob dies Schreibenden und Lesenden leichter fällt als anderen? Wir wissen es nicht. Aber eins ist sicher: Manches würde besser laufen, wenn dies allerorts gelänge.

Um einen abrupten Themenwechsel und vielleicht doch noch ein bisschen Leichtigkeit in diese Betrachtungen zu bringen: Sie warten auf Erhellendes zu unserem Februar-Bildrätsel? Wenn Sie das Folgende markieren, gibt das Weiß die Lösung preis:

Das sind Verpackungen kleiner mit Espresso gefüllter Schokopralinen (wir machen hier ja keine Werbung …), von einer von uns Redakteurinnen zusammengestellt als Bild – ein Ergebnis von unzähligen gemeinsamen Mittagspausen mit eben dieser Nascherei als Ausklang. Und so entstand aus einem Berg Verpackungsmüll ein Kunstwerk … und Jahre später ein Bildrätsel für verdichtet.at.

Zurück zum Gelingen: Wir freuen uns sehr, dass Sie uns unterstützen, als Lesegäste und/oder mit Einreichungen, denn dass so etwas möglich ist, gemeinsam jahrelang ein stetig wachsendes unabhängiges Kreativprojekt zu betreiben, das ist doch etwas sehr Herzerwärmendes. 😊

Mit dankbaren Grüßen
Ihre Redaktion


1. Februar 2026

Immer nur Texte, Texte, Texte …

… Wie wär’s mit einem Ratebild?

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

Ja, Sie haben natürlich recht, liebe verdichtete Gäste: Wir alle sind zum Lesen hier und nicht zum Bilderraten! 😊 Aber erstens ist ja quasi Fasching und wir beteiligen uns ansonsten kaum (bewusst) an Närrischem, und zweitens sind im Laufe der Zeit auch Grafiken und Fotos ein schöner verdichteter Teil geworden. Wer sich die Mühe macht, online in unseren lückenlosen Archiven zu kramen, wird entdecken, dass wir in unseren Kinderschuhen bei der Bebilderung noch sehr spartanisch unterwegs waren (erst seit 2021 präsentiert verdichtet.at regelmäßig Bilder auf der Startseite). Wir wollten Ihnen einfach ganz viel Buntes zu lesen anbieten … und Punkt. 😊

Nun sind manche unserer eifrigsten Autoren und Autorinnen auch in den bildenden Künsten bewandert und so ergab es sich – zu unserer großen Freude übrigens –, dass viel Bildhaftes eingezogen ist: Sei es eine Fotografie oder eigenhändige Grafik zur Textbegleitung oder ein eigenständiges literarisch-bildnerisches Gesamtkunstwerk. Die Allround-Kunstschaffenden unter Ihnen können sich freuen, denn dafür haben wir sogar eine eigene Kategorie ins Leben gerufen: Wortbild.
Machen Sie uns doch die Freude, auch hier etwas beizusteuern! Unsere Adresse kennen Sie ja.😊

Viel Spaß noch beim Raten, was das oben Abgebildete sein könnte; die Auflösung gibt es dann im nächsten Redaktionstext. 😊😊😊

Es grüßt Sie schelmisch
Ihre Redaktion