Schlagwort-Archiv: hin & weg

Zurück zu meinem ältesten Freund

Den ganzen Tag über
haben sie Mauern errichtet,
Fensterläden geschlossen,
um mich von dir fernzuhalten.
Die ganze Nacht über
haben sie mir Buffets vorgesetzt,
mich in Boutiquen und Bars geschleppt,
mich mit Partyspielen, Kino und Karaoke
zugedröhnt,
um dich mir vorzuenthalten,

bis der Barkeeper von „Ye Olde Ocean“,
dieser spanischen Bar für englische Touristen,
herausfindet, dass ich meine letzten Pesos
ausgegeben habe,
mich in die tiefschwarze Nacht hinauswirft,
was eine meiner frühesten Erinnerungen
aus dem Langzeitgedächtnis auftauchen lässt:
mein Kleinkind-Ich, mich an jedem
Sommerwochenende aufs Neue
mit dem großen, blauen Ozean anfreundend.

Endlich ziehe ich mir die Sandalen aus,
laufe vergnügt über den erst noch trockenen,
dann nassen Sand
schnurstracks hinein
in eine neue Berührung mit meinem
ältesten Freund, dem Ozean.

Frank Joussen

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer:  26196

Reisenotizen Berlin-Brandenburg

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]
Berlin: Dicke Mauern, die trennen und wieder eingerissen werden, Aufstieg und Fall, alles vor bedeutsamer Kulisse, wo immer irgendetwas bröckelt.

Checkpoint Charlie steht kompakt für den vergeblichen Wunsch fremder Mächte, ein Land zu kontrollieren, indem man die Bewegungen der Menschen überwacht.

Ausgerechnet den Besuch in den Babelsberger Filmstudios bei Potsdam empfand ich als besseres Resümee meiner Eindrücke als irgendeine Sehenswürdigkeit der Hauptstadt. (Der ruckelnde, triefende 1:1-Modellnachbau des Bootes neben dem Original-Set vom Kleinen Muck: preußische Marineverherrlichung neben preußischem Orientalismus.)

Inspiriert von der Filmgeschichte wagte ich eine kühne Assoziationscollage, um meine Berlin-Eindrücke einigermaßen unter einen Hut zu bekommen: Marlene Dietrich posiert mit Barbiepuppen in Kreuzberg, der große Fritz spielt statt Querflöte Saxophon in Sanssouci, Reinhard Mey beschallt den Reichstag. (Vielleicht täte der Stadt mehr Leichtigkeit gut?)

Für mich jedenfalls wurde das berühmte wie leidgeprüfte Regierungsgebäude zum augenfälligsten Symbol dafür, dass man im Glashaus nicht mit Steinen schmeißen und schon gar nicht Porzellan zerschlagen sollte.

Copyright: Antonia H.

Copyright: Antonia H.

Berlin Reichstag

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26182

Reisenotizen Schwaben (Alemannengebiete)

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]
Schweiz, Schwaben und Vorarlberg sind für mich (aus der Perspektive des österreichischen Nordens) wie eine Torte samt Füllung und Glasur.

Der erste Blick fällt ja meist auf die Glasur: Härter als Teig und Füllung ist mein Eindruck von ihr dennoch nur scheinbar matt oder gar glatt. DAS Gefühl, durch eine durchaus manchmal wehrhafte Hülle zum delikaten Kern zu gelangen, möchte ich nie mehr missen. Nussig-schokoladiger und ein wenig herber Geschmack mutet durchaus eidgenössisch an.

Der Teig gerät meist fluffig. Dabei darf man bei den Vorarlbergern nie nach Gehör gehen, man muss schon auskosten. (Wer es pikant liebt, könnte sich ja auch an Käse halten, aber ich fange hier nicht an, kleine Brötchen zu backen.)

Schwaben gleicht unterschiedlichen Marmeladeschichten, die sparsam verarbeitet sind und dennoch keine einzige der Qualitäten vermissen lassen, wegen der man diese Frucht gerne nicht nur mit Butterbroten, sondern auch nobel mit Torten kombiniert. Das Allgäu wäre meinen Erfahrungen nach die feinste Konfitüre, mit der man ein Süßgebäck füllen kann.

Ich darf vermuten, dass es sogar rund um den Globus Menschen gibt, die, ohne zu verreisen, auch Ähnliches bei diesem Menschenschlag empfinden könnten. Vielleicht aber passiert das bei allen Begegnungen mit Volksgruppen, die in die Fremde zogen, um dank Zusammenhalt, Zähigkeit und Fleiß ihr Glück zu finden. Dabei an Ale-Mannen (und -Frauen) zu denken, liegt halt gerade nahe.

Copyright: Antonia H.

Copyright: Antonia H.

Tatsächlich die Gegend, wo „Heidi“ spielt.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26181

Big Apple

Und ich war, irgendwann einmal,
auch in Amerika.
Und schon im Flieger haben wir gelacht,
und füll’n den Fragebogen aus. Was haben die gedacht?

Woher ich komme, aus dem Süden oder Norden?
Und was ich überhaupt und eigentlich hier will?
Den Präsidenten wollen Sie ermorden?
Na gut, ich kreuze alles an, das alles klingt ja wirklich ziemlich schrill.

Gleich neben uns, da sitzt ein Ehepaar aus Brooklyn.
Wollten zum allerletzten Mal die Heimat seh’n.
Aunt Mary und ihr Mann, der alte Ed.
Bin noch nicht hin, meint er, sein Darmausgang wär’ künstlich.
Ich staune, darauf lächelt er verschmitzt und sagt, das geht.

Hey Junge, sagen die zu meinem Sohn,
der Flug wird lang, wir hoffen du hast schon
bemerkt, dass es da vorn sogar ein Movie gibt?
Na klar, sagt er, das habe ich natürlich längst schon mitgekriegt.

Wir sind in New York schließlich weich gelandet
und sind im Radisson Hotel am Central Park gestrandet.
Der Jetlag war enorm, wir hab’n den Nachmittag verschlafen
und in der Nacht die Typen unten angeseh’n, die scharfen.
Denn knapp nach Mitternacht wechselt am Park die Szene,
da klappern dir vor Staunen glatt die Zähne.

Am nächsten Morgen steh’n wir in ’ner langen Schlange,
in einem Drogeriemarkt an der Kassa wirklich lange.
Doch plötzlich ruft der Cashier ziemlich laut,
pass auf, da is’n Kerl neb’n dir, der klaut!

Ich dreh mich um, da läuft er schon zur Türe,
davor da steht ein dicker Bulle Schmiere.
Ich zähle panisch meine paar Ein-Dollar-Scheine.
Davon fehlt keiner. Na ja, ihr wisst natürlich schon, wie ich das meine.

Nachdem der Schrecken endlich überstanden war,
seh’n wir uns gleich ein wenig von Manhattan an, na klar.
Vom Hochseh’n an den Wolkenkratzern schmerzt der Nacken,
den langen Weg zum Central-Park-Zoo werden wir auch packen.

Im Empire-State-Building geht ein irrer schneller Lift,
da wirst du echt im Affentempo hochgehievt.
Und jeden Sonntag macht dort King-Kong seinen Dienst,
erschreckt die Leute fast zu Tode, doch er grinst.

Der Mensch, der lebt nicht nur von schlechter Luft allein,
drum geh’n wir in ein China-Restaurant in China-Town hinein.
Das liegt da unten tief in einem dunklen Kellerloch,
wo eben eine Ratte schnell in eine Kiste kroch.

In Macy’s Toyshop werd’n die Augen meines Jungen groß,
als sich der megastarke Eindruck über ihn ergoss.
Da gibt es Flugzeuge und Stofftiere so groß wie echt,
und dass er keines davon hat, ist wirklich ungerecht.

Auf einem ausgedienten Kriegsschiff in der Sonne spielen wir
und stell’n uns vor, wir wär’n der Captain und der Kanonier.
Das Ding, das ist so ungeheuer riesig.
Da schlägt das Wetter um und es wird langsam diesig.

Die Freiheitsstatue, die lassen wir nicht aus,
und schau’n von ihr ganz oben lang aus ihren Augen raus.
Der Blick reicht weiter als bloß bis zum Hafen hin,
sodass ich von dem Panorama überwältigt bin.

Nur schad’, die schönste Zeit am raschesten vergeht,
ich sag zu meinem Jungen, jetzt komm, es ist schon spät.
Denn leider müssen wir noch heut am Airport sein.
Hat alles mal ein Ende und wir müssen heim.


Copyright: Norbert Johannes Prenner

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Norbert Johannes Prenner
(Text und Grafik)

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26172

Reisenotizen Bayern

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]
Gleich neben meinem heimatlichen Bundesland gelegen, wirkt es manchmal wie der Rohstoff, aus dem mir nahe-liegende Gegenden geschnitzt sind. Da waren so viele Bildhauer am Werk, dass man beim besten Willen keine einzelne Hand identifizieren kann.

Nürnberg finde ich die anmutigste, München die stämmigste aller BajuwarInnen und Passau ist die Schwester, die sich nur knapp für jenseits der Grenze entschieden hat und dafür uns drei vereinte Flüsse überlässt. (So leicht geht Einheit.)

Viele Orte auf -ing haben zwar kein technisches Diplom, sind aber umso gemütlicher. Solche Verwandte besuche ich gerne, auch wenn ich manchmal Zeit brauche, mich an ihre Herzhaftigkeit zu gewöhnen. Wie den „Obazdan“, ein unkonventionelles und nahrhaftes Rezept für einen Brotaufstrich, stelle ich mir auch die Mischung vor, mit der hier der menschliche Umgang gepflegt wird.

Copyright: Antonia H.

Copyright: Antonia H.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26170

Reisenotizen Deutschland

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]
Die gleiche Sprache verleitet vielleicht dazu, sich der BRD pauschaliert zu widmen. Doch Schwaben ist nicht Bayern, Hamburg völlig anders als Berlin oder Stuttgart. In Deutschland sehe ich den vermögenderen Nachbarn, von dem ich mir aber Begegnungen auf Augenhöhe erwarte. Was er sich von Österreich erwartet, darüber habe ich vorläufig widersprüchliche Informationen, rechne aber nicht mit einer endgültigen Aufklärung.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26169

Reisenotizen Dänemark

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]
Kopenhagen von Norddeutschland aus über viele Inseln zu erreichen, erweist sich als hübschere Reisestrecke als zuvor die kargen Heideflächen. Besser kann der südlichste Vertreter Skandinaviens nicht seinen properen, gefälligen Lebensstandard ankündigen, der ihm nicht nur von den eigenen Leuten zuerkannt wird.

Auf der Westseite des Öresunds ist man überzeugt, dass die Schweden diese Meerenge passieren, um endlich mal lachen zu können. (Diese kleine Gehässigkeit führe ich darauf zurück, dass die Dänen Schonen den Schweden zurückgeben mussten.)

Kopenhagen hat was Mediterranes, Heiteres unbeschadet dessen, dass das ursprüngliche Essen sich geschmacklich dazu verhält wie monochrom zu bunt und Smørrebrød zu Pizza.

Die kleine Meerjungfrau im Hafenbecken könnte die Melancholie, die nach leiblicher Stärkung auftreten kann, verlängern. Hans Christian Andersen hat seine Märchen sicherlich nicht wegen körperlicher, sondern seelischer Unpässlichkeit mit einem Hauch Traurigkeit getönt.

Helsingörs Schloss ließ darauf schließen, dass Hamlet‘sches Bollwerk keine blutigen Familienskandale verhindert.

Hingegen war ein FKK-Familien-Picknick auf einer Kirchenwiese daneben in den 1970er Jahren allenfalls vom Risiko behaftet, einer Marienkäferinvasion zum Opfer zu fallen.

Summa summarum bilanziere ich für Dänemark, dass Tüchtigkeit eine durchaus positive Eigenschaft sein kann und als Basis für Selbstvertrauen taugt, solange sie nicht in Wettbewerb, schon gar nicht in der eigenen Sippe, ausartet.

Copyright: Antonia H.

Copyright: Antonia H.

Das sind Briefe aus Schweden, die ich mit etwa 14 Jahren verfasste. In der Mitte stehe ich mit meinem Cousin in Dänemark, dahinter Helsingborg.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26168

Reisenotizen China (Sechuan und Yünnan)

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]

Es ist ein riesiges Land mit vielen, vielen Menschen und ich frage mich, ob ich einen kleinen Teil für das Ganze stehen lassen darf. Sei es drum, ich bin nicht die Erste, die dieses Land über den Kamm geschoren hat …

—

Laotse hat wohl nicht zufällig sein Tao schon vor langer Zeit ins reine Land mitgenommen, als ob er geahnt hätte, dass sich Mao dereinst auf Tao schlecht reimen würde.

—

Was aber kulturrevolutionärem Einstampfen zum Trotz zu finden ist, ist eine uralte Harmonie zwischen Gebautem und Gewachsenem, wenn es denn die Wirren der Geschichte der letzten Jahrhunderte überdauert hat.

Die lieblichen Landschaften Yünnans erheben sich immer noch genauso zart zum Himmel wie aus alten Seidenmalereien.

—

Die fünf Elemente mundeten vorzüglich, solange sie nicht aus sichtbar massakrierten Lebewesen gekocht waren. (Ich denke da zum Beispiel an Fast-Food-Stände mit frittierten Entenköpfen.)

Manches erscheint mir hier bizarr wie eine einzige Verzerrung von allem. Hier fand ich oft Harmonie übertrieben und Mäßigung untertrieben.

Selten habe ich Wüsten so blumenreich beschrieben gehört und ehemalige Blumenreiche so konsequent verwüstet gesehen.

Die Sehnsüchte und Begehrlichkeiten, die ich wahrgenommen habe, sind andererseits doch wie überall. Sie verströmten nur ein anderes, manchmal für mich ungewöhnlich starkes Aroma.

Copyright: Antonia H.

Copyright: Antonia H.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26167

Reisenotizen Pomo-Reservat

[Hier kommen Sie zur Ausgangsbasis.]
Amerika ohne indigenes Territorium ist wie Suppe ohne Salz. Wer kennt schon die Pomo, die im Mittelwesten ihren Platz durch Handel mit getrockneten Algen festigten, die sie im Pazifik ernteten und ins Landesinnere brachten? Sie bieten Touristen keine Shows an, sondern bemühen sich lieber Stück für Stück legal zurückzuholen, was ihnen gestohlen wurde. Eines ihrer Reservate liegt an einem von zwei natürlichen Boraxseen, die es auf dieser Welt gibt: nahe der sogenannten Klapperschlangeninsel des Clearlake, auf der die gefangenen Reptilien ausgesetzt werden, von der sie aber nur zehn Meter zurück zum Ufer zu schwimmen haben.

Die eingezäunten Gebiete der Reservatbewohner wirken bei erstem Blick wie ein geschwächter Körper, der laufend am Leben erhalten wird.

—

Das Wort Indianer stamme von Columbus’ Beschreibung der Leute, die er vorfand. Er habe als Italiener nicht gut spanisch gekonnt, so nannte er sie Una gente in dios. Menschen in Gott. Es sei eine perfekte und edle Bezeichnung, meinte George Carlin. Dieses Zitat ist im Büro des weiblichen Pomo-Chiefs an ihren Aktenschrank gepinnt. So sehen sie sich also selber.

Mir blutet das Herz, indigene Kulturen und Sprachen verschwinden zu sehen, obwohl die meisten Stammesgemeinschaften alles Mögliche tun, dies zu verhindern. Ich halte Traditionen und deren Überlieferung für wichtig. Nicht, um sich von anderen abzugrenzen, sondern um an der Mitgestaltung der Gesamtheit aller Lebenswelten konstruktiv teilhaben zu können.

Copyright: Antonia H.

Copyright: Antonia H.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26166

Eukalyptus

Ein Anstieg, steil in Serpentinen,
soll dem Hotelgast dazu dienen,
nachdem er diesen hat erklommen,
in seinem Zimmer anzukommen.

Nach kurzer Zeit schon wird Routine
das Gehen auf der Serpentine.
Doch plötzlich über mir ein Ast,
der gar nicht zur Routine passt.

Ein Eukalyptus an der Biegung
verursacht die fatale Fügung.
Genau in Höhe meiner Stirn,
da hängt das Ding, vor meinem Hirn.

Den Ast, bin ganz darauf versessen,
ihn abzuschneiden. Schwer zu vergessen.
Ich denk, wenn mir nichts and’res bliebe,
dann frag ich mich, ob ich’s verschiebe?

Zunächst versuch ich es mit Bücken.
Das geht ganz schön an meinen Rücken.
Ein andermal geh seitlich dran vorbei.
Mühsam! Verdammte Schweinerei!

Meltemi heißt der Sturm, man glaubt es nicht,
er peitscht den Ast mir mitten ins Gesicht.
Und jedes Mal versuch ich auszuweichen,
mit Güte scheint’s, ist hier nichts zu erreichen.

Dem faulen Gärtner gilt mein ganzer Grant,
hab mir den Kopf schon mehrmals angerannt.
Es nervt der Eukalyptus hier auf Mykonos!
Zum Henker mit Apollon und Dionysos!

Doch irgendwann in einer dunklen Nacht,
ganz heimlich ward die üble Tat vollbracht.
Als Tatwaffe, ein scharfes Messer,
entwendet vom Buffet. Jetzt geht es besser.
Mit einem Wort, der Ast ist abgeschnitten,
nun geh ich aufrecht, direkt drunter, in der Mitten!

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Norbert Johannes Prenner
(Text und Grafik)

www.verdichtet.at | Kategorie: hin & weg | Inventarnummer: 26163