Auf einer Wiese liegend betrachte ich die Gestalten des Himmels.
Sie verändern dauernd ihre Formen und Farben,
der Wind des Frühlings bringt sie in unbekannte Welten.In meinen Träumen folge ich ihnen,
dabei gelange ich an besondere Orte in meiner Erinnerung.
Mein jüngeres Ich betrachte ich wohlwollend
und lächle über seine Sorgen,
weil sie mir heute teilweise fremd erscheinen.Zur gleichen Zeit fühle ich mich beobachtet,
als ich mich umsehen will, blenden mich die Sonnenstrahlen,
sie vertreiben meinen Tagtraum.
Ich glaube, ein fernes Lachen zu vernehmen,
doch hier wispern nur die Blätter der Bäume.
Dario Schrittweise dario-schrittweise.org
www.verdichtet.at | Kategorie: spazierensehen | Inventarnummer: 26162

Lieber Dario, ein sehr schön und anschaulich geschriebener Text…
Liebe Grüße, Claudia
Guten Abend Claudia, lieben Dank, es freut mich, dass dir mein Gedicht gefällt. 🙂
Sonnige Grüße, Dario 🙂
Was ich an Literatur so liebe, dass ich meine Gedanken mit den Gedanken der AutorInnen mitfliegen lassen kann.
Bei den Himmelsreisen sind sie ganz leicht und flauschig geworden!
Antonia H.
Hallo Antonia,
ich reise auch immer gerne gedanklich mit den Autor:innen und ihren Protagonist:innen. Danke fürs Mitfliegen. 🙂
Liebe Abendgrüße,
Dario