Träume

Ach, Träume, nicht viel mehr als Visionen,
die meist so selten in Erfüllung geh’n,
uns in der Nacht nicht schlafen lassen
und uns bis in die Morgenstunden quäl’n.

Eindrücke, die wir vom Tag hinübernehmen,
in den von uns erhofft gerechten Schlaf,
die schönen, aber auch die unbequemen
sind Bilder bloß von dem, was uns am Tag betraf.

Und während Nächte leis’ an uns vorübergeh’n,
spielt unser Hirn in dieser Zeit verrückt.
Dann träumen wir, die Welt wird langsam untergeh’n,
und tut sie’s nicht, dann steh’n wir auf und sind beglückt.

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Copyright: Norbert Johannes Prenner

Norbert Johannes Prenner
(Text und Grafik)

www.verdichtet.at | Kategorie: hardly secret diary | Inventarnummer: 26261

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