Sehen,
was ich brauche,
und währenddessen
das tückische Warum vergessen.
Sagen:
Bitte hilf mir.
Und mich zugleich ergeben,
das Tor vorm Herzen aus den Angeln heben.
Lange lieben,
wie sonst auch.
Draußen, drinnen,
statt irgendwo dazwischen sein.
Die erwartungsvolle Tochter jagen.
Merken dann im Tragen:
Wohlig ist uns
dieses Grauen.
Endlich schlafen gehen
statt wenden, drehen, löschen, sehen,
wie meine Worte
ihr Gewicht verlieren.
Am geliebten Fluss
jetzt aber wirklich wieder fließen.
Oder: nichts von mir erwarten.
Gnädig sein.
Sonja Steingreß
www.verdichtet.at | Kategorie: an Tagen wie diesen … | Inventarnummer: 26079

Wie schön das klingt, liebe Sonja!
Lesegenuss pur. Danke dafür!
Danke dir, liebe Claudia, fürs Lesen und Kommentieren. Ich freu mich sehr darüber.