Jahreswechsel

Höhen, Tiefen, die gewesen, misst der letzte Blick.
Alter Kummer bleib beim Alten, lass das neue Jahr in Ruh!
Krach erschallt, Musik ertönt, schau nicht mehr zurück.
Lachen wir uns an, nicht aus, prosten wir uns zu!
Umringt von Lieben ist am besten: Jetzt genießen!

Worte, Taten, gute Saaten muss man zeitig säen,
sollen sie gedeihen und zur Erntereife sprießen.
Wünsche hat man schon gesehen,
welche übermütig über Horizonte wehen
Vogelschwärmen gleich, lassen sie sich säuselnd nieder.
Picken kleine, feine Keime, sprenkeln spröde Böden fruchtbar.

Was verschwindet, was bleibt – was kehrt wieder?
Sorge? Immer kommt und vergeht: Was ist, was wird und war.

Antonia H.

www.verdichtet.at | Kategorie: ¿Qué será, será? | Inventarnummer: 25134

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