{"id":6641,"date":"2017-06-10T18:10:00","date_gmt":"2017-06-10T18:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6641"},"modified":"2017-06-10T18:22:25","modified_gmt":"2017-06-10T18:22:25","slug":"ende-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6641","title":{"rendered":"Ende geplant"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6641&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6641&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Ullrich von Halen war ein gro\u00dfer, schwerer Mann. Sein m\u00e4chtiger K\u00f6rper war mit dichten, kleinen Inseln schwarzen Haares \u00fcberzogen. Ein b\u00e4renhafter Mann. Doch war an ihm nichts Schwerf\u00e4lliges. Er bewegte sich leicht, fast t\u00e4nzerisch schob er seine 130 Kilo durch den Raum.<\/p>\n<p>Eben traf er Vorbereitungen, mit Ernst und gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt, denn er wusste: Es musste beim ersten Mal funktionieren \u2013 es gab kein zweites Mal.<\/p>\n<p>Er fand es spannend, mit einem einzigen Versuch alles entscheiden zu m\u00fcssen. Er plante schon eine Weile, experimentierte. Ein halbes Jahr war er nun trocken. Keinen Tropfen, damit nicht gesagt wurde, was nicht gesagt werden durfte. Alles auf eine Karte, mit dem geringstm\u00f6glichen Einsatz der gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Gewinn, das war es \u2013 wie immer.<\/p>\n<p>Ein Risiko, ein prachtvolles Risiko.<\/p>\n<p>Es war ungekl\u00e4rt, was Ellen allen Freunden, Bekannten und weniger Bekannten erz\u00e4hlt hatte. So fragte er sich wieder einmal, ob Ellen eine gescheite Frau war. Unter anderen Umst\u00e4nden h\u00e4tte er sich diese Frage nie gestellt, aber jetzt hing viel von der Antwort ab. Ellen, mit ihren gro\u00dfen, gelbgr\u00fcnen Augen, ihren d\u00fcnnen, blonden Federn von Haaren. Ellen, die immer Makellose, immer nach der letzten Mode Gekleidete. Nie ein Gramm zu viel und nicht einmal in der Lage, eine Eierspeise zu kochen. Ellen, klein und zierlich, hatte Hilflosigkeit zur Kunst erhoben. Hilflosigkeit und Perfektion, das war sie. Sie hasste es, wenn ein Haar nicht an seinem Platz lag. Wenn das Kleid nicht millimetergenau die richtige Rockl\u00e4nge hatte, der Brillant vom Finger rutschte, und wenn andere ihre schwer erschlichenen Reicht\u00fcmer, H\u00e4user, Autos herumzeigten. Aber selbst tat sie nichts lieber.<br \/>\nDie Beschaffenheit von Intelligenz ist etwas sehr Wundersames, dachte er. Ganz objektiv betrachtet, hielt er seine Frau f\u00fcr geistlos und hohlk\u00f6pfig. Sie hatte keine Spur von Fantasie und keine Spur von Logik oder Konstruktivit\u00e4t, das war gewiss \u2013 er musste es wissen, er war seit sechzehn Jahren mit ihr verheiratet. Dennoch wusste sie sehr genau, was zu einem Leben in Wohlstand f\u00fchrt, wo es zu finden war. Dort hing sie dann fest, wie ein Pilotenfisch. Jedes Mittel war ihr recht, um zu behalten, was sie einmal besa\u00df. Sie war nicht w\u00e4hlerisch, und sie wusste immer, welche Mittel einzusetzen waren \u2013 Hilflosigkeit und Perfektion. Gott, wie fade!<br \/>\nSie w\u00e4hlte damals das richtige Mittel, als wieder einmal eine andere Frau ein bisschen Heiterkeit, ein wenig Lebenslust in seine Tage brachte. Die nette, runde Sylvia \u2013 so ganz anders. Ellen hatte sich gequ\u00e4lt, Angst und Hass verteilt. Sie, die Makellose, hatte Sylvia aufs Ordin\u00e4rste mitten in der Nacht \u00fcbers Telefon beschimpft. Sylvia sie nat\u00fcrlich auch \u2013 aber das war zu erwarten. \u00dcppig, ordin\u00e4r und voller Leben, so wollte er es, und so war Sylvia.<br \/>\nAber niemals seine Gattin. Doch in der Not war sie zu allem bereit. Und dann war seine liebe Gattin pl\u00f6tzlich schwanger, nachdem jahrelang davon die Rede gewesen war, dass sie zu schwach zum Kinderkriegen sei. Eine zarte W\u00f6lbung unter dem Designerkleid war seine Tochter, und sie sa\u00df in Ellens Bauch, gerade, als er wieder einmal das Weite suchen wollte. Seine reizende, kleine, hilflose Tochter mit den gro\u00dfen, gr\u00fcnen Augen und den blonden Federn, genau wie seine geliebte Schwester.<\/p>\n<p>Vom Moment der Schwangerschaft an hatte sie sein Kind als Hebel benutzt, und alle Bekannten und Verwandten dazu. Wie gesagt, Ellen war sorgf\u00e4ltig, kultivierte Hilflosigkeit und verstand es, sich Hilfe zu holen, auch gegen ihn. Aber sie hing an ihm, weil sie Autos, H\u00e4user, Brillanten als lebensnotwendig ansah. Ihre Art von Liebe? Sie war ihm ergeben, unbedingt verl\u00e4sslich ergeben, weil sie keinen anderen Gedanken im Kopf hatte, au\u00dfer diesen seltsamen Pilotenfischinstinkten. Er war ihr Hai.<\/p>\n<p>Genauso wie sie alle Leute veranlasste, sich f\u00fcr sie zu bem\u00fchen, wenn er wieder einmal fremd unterwegs war, hatte sie auch jetzt mobil gemacht, seit sie den Verdacht hatte, dass er sie umbringen wollte. Aber verlassen w\u00fcrde sie ihn nie. Nein! Bis zum bitteren Ende festgesaugt. Wie sollte sie auch ihrer Schwester gegen\u00fcbertreten, wie sollte sie ihr sagen, dass sie ihren Mann los war? Ellen ohne Standard, ohne Position? Kein Leben f\u00fcr Ellen. Eigentlich hatte alles an ihm seine Bedeutung, nur er selbst nicht. Und das verl\u00e4sslich, weil sie absolut zu nichts anderem f\u00e4hig war.<\/p>\n<p>Alles w\u00e4re nett und einfach, k\u00f6nnte er seine Frau zu einer Bergtour \u00fcberreden \u2013 ein kleiner Unfall und alles w\u00e4re okay. Die Idee, dass seine gepflegte, st\u00f6ckelbeschuhte Ellen eine Bergtour machte, h\u00e4tte die gesammelte Verwandtschaft augenblicklich zur Polizei laufen lassen, nach derzeitigem Stand der Dinge. Die Berge fielen also aus.<\/p>\n<p>War das herrlich, vergangene Weihnachten! Zu Hause sehr trocken, das Designerchristkind f\u00fcr Anette, grausliches Essen von irgendeinem Superluxusladen. F\u00fcrs Album mit dem B\u00e4rchen spielen. Aber am Tag danach gab\u2019s \u201ewichtige Gesch\u00e4fte\u201c, und er und Sylvia waren auf einer H\u00fctte. Bis zwei Uhr Fr\u00fch Gl\u00fchwein, ein fetter Hintern im Schnee, soviel er sich dunkel entsinnen konnte, war\u2019s hei\u00df und kalt gleichzeitig. Leben floss gemischt mit Gl\u00fchwein durch seine Adern.<\/p>\n<p>Also Ellen und Berge konnte er streichen. Dennoch war ein \u201eUnfall\u201c das Richtige. Risiko war immer dabei. Man kann nicht gewinnen, ohne zu riskieren. Er war immer schon ein Spieler und blieb ein Spieler, aber mit vern\u00fcnftigem Risiko. Unf\u00e4lle gab es immer einmal \u2013 auch unter verd\u00e4chtigen Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Es bot sich da noch etwas an. Beide konnten durch einen seltsamen Zufall nicht schwimmen. Eine Bootsfahrt war auch mit St\u00f6ckelschuhen zu machen. Auf einem m\u00f6glichst gro\u00dfen See lie\u00df sich alles arrangieren. Nur mit ins Tiefe fuhr sie nie freiwillig, da konnte er sicher sein. Sie w\u00fcrde mitfahren, aber nur am Rand, und das konnte er nicht brauchen. Vielleicht konnte er sie mit einem Schwimmreifen \u00fcberreden?<\/p>\n<p>Ullrich versuchte gerade, eine hei\u00dfe Zange in das Mundst\u00fcck eines Schwimmreifens zu bohren. In dem Augenblick, wo er sie zu etwas \u00fcberreden musste, war ihm ihr Misstrauen sicher, und sie w\u00fcrde ablehnen. Also hatte er ein leichtes Bet\u00e4ubungsmittel besorgt. Das war gar nicht einfach. Er verbrachte geraume Zeit damit, eine Quelle f\u00fcr Bet\u00e4ubungsmittel aufzust\u00f6bern ohne Arzt und Apotheke. Er war inzwischen ein begabter Giftmischer mit einer Reihe von Selbstversuchen. Sogar mit Fliegenpilz hatte er es probiert. Aber wie bitte sollte er Ellen einen Fliegenpilz verf\u00fcttern? Es w\u00e4re sicher weniger verd\u00e4chtig, sie besoffen zu machen. Das Dumme war nur: Sie trank nie. Und dann hatte ihm ein Zufall geholfen. Ein mageres, sechzehnj\u00e4hriges B\u00fcrschchen mit blauen Ringen unter den Augen. Gott, welche Erb\u00e4rmlichkeit \u2026 Wenn er an sein kleines M\u00e4dchen dachte, wurde ihm \u00fcbel. Wenn die ganze Sache einige Zeit vor\u00fcber war, w\u00fcrde er etwas unternehmen \u2013 eine Anzeige, oder vielleicht selbst Ordnung schaffen? In seinem Besitz war nun ein P\u00e4ckchen mit wei\u00dfem Pulver. Er hatte es ausprobiert. So hatte er etwas f\u00fcr Ellens Sonntagssuppe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide sa\u00dfen im Boot. Ellen hatte den roten Schwimmreifen um, und einen sehr seltsamen Blick, sonst h\u00e4tte sie den Schwimmreifen nie angezogen \u2013 kein Designerst\u00fcck, aber glaubhaft. Sie w\u00fcrde nicht ohne Sicherheit mit ihm aufs Wasser fahren. Er war mit dem Pulver sehr sparsam gewesen. Hoffentlich lie\u00df die Wirkung bald nach. Er hatte zwar vier Stunden eingerechnet, aber seine angelesenen Informationen waren zu oberfl\u00e4chlich, seine Selbstversuche auch wegen der Kilos nicht verl\u00e4sslich \u2013 er hatte 130, sie 46. Wie unzureichend Buchwissen war, merkte er erst jetzt, bei ansteigendem Stress.<\/p>\n<p>Das Boot bewegte sich langsam \u00fcber die Wasserfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Ein stiller Wochentag.<\/p>\n<p>Das Wasser gekr\u00e4uselt und eher grau.<\/p>\n<p>Ihm wurde \u00fcbel bei dem Gedanken, was jetzt geschehen w\u00fcrde. Dann bereitete ihm das Abenteuer vor allem in Hinblick auf Ellen aber auch prickelnde Vorfreude.<\/p>\n<p>Sie lag mehr, als sie sa\u00df, ihm gegen\u00fcber mit stierem Blick. Das allein schon war Genuss pur. F\u00fcr den Zustand h\u00e4tte er mindestens einen halben Liter in sie hineinbringen m\u00fcssen, was war das doch praktisch mit den kleinen P\u00e4ckchen!<\/p>\n<p>Eigentlich, wenn er so zur\u00fcckdachte, war das Schwierigste die Bearbeitung des Schwimmreifens. Er war bereits so ver\u00e4rgert gewesen, dass er ohne Schwimmreifen beginnen wollte. Aber mit Schwimmreifen war es sorgf\u00e4ltiger. Er hatte den St\u00f6psel im Backrohr erhitzt, das Mundst\u00fcck in Salzl\u00f6sung gelegt. Die wussten gar nicht, was f\u00fcr haltbare Sachen sie erzeugten! Er konnte nur Mittel verwenden, die keinen Sichtbaren ungew\u00f6hnlichen Schaden entstehen lie\u00dfen. Dann fand er in einem der vielen Gesch\u00e4fte einen kleineren St\u00f6psel. Wenn Druck auf den Reifen kam, ging die Luft aus. Genau das war\u2019s!<\/p>\n<p>Langsam, langsam zog Ellens Rausch ab.<\/p>\n<p>\u201eFahren wir zur\u00fcck\u201c, murmelte sie schl\u00e4frig.<\/p>\n<p>Dann pl\u00f6tzlich setzte sie sich auf. Sie versuchte, ihren Blick zu ordnen, der Atem ging schnell. \u201eIch will zur\u00fcck, wir m\u00fcssen das Kind holen\u201c, sagte sie mit etwas h\u00f6herer, hektischer Stimme. Nat\u00fcrlich, schon wieder das Kind vorschieben. Nicht Ellen hatte Angst. Nein, man musste das Kind holen.<\/p>\n<p>\u201eWir sind mitten auf dem Wasser\u201c, sagte sie ruhig aber panisch mit leichtem Zungenschlag. Er wusste genau, sie w\u00fcrde nicht schreien. Er stie\u00df sie nicht. Er zog ihr die St\u00f6ckelschuhe aus und lie\u00df sie langsam zu Wasser, obwohl sie sich anklammern wollte. \u201eDu hast ja einen Schwimmreifen\u201c, murmelte er, und sorgte daf\u00fcr, dass sie sich nicht anklammern konnte. Das Boot trieb ein wenig ab, und sie hing ersch\u00f6pft im Wasser. Er schaute \u00fcber die Wasserfl\u00e4che \u2013 er konnte jetzt keine Helfer brauchen. Ein Segelboot, ein Motorboot, aber alle weit weg. Er h\u00f6rte fast das leise Zischen des Reifens. Er sah interessiert ihr Erschrecken. Sie hatte wohl noch Hoffnung gehabt, jetzt war die vorbei.<\/p>\n<p>\u201eDie Luft geht aus\u201c, sagte sie schwach.<\/p>\n<p>\u201eDas hat mich auch genug M\u00fche gekostet. Du hast ja keine Ahnung, wie schwer das Material zu bearbeiten ist. Salzwasser, hei\u00dfe Zangen und was wei\u00df ich. Aber die Leute werden sagen, du hattest extra einen Schwimmreifen \u2013 zum \u00dcben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch hab\u2019s gewusst, ich hab\u2019s die ganze Zeit gewusst\u201c, sagte sie verbissen und mit Tr\u00e4nen in den Augen, \u201ewegen dieser albernen, fetten Nutte willst du mich los sein \u2013 die Mutter deines Kindes!\u201c<\/p>\n<p>\u201eLass endlich meine Tochter raus. DU kriegst keine Luft.\u201c<\/p>\n<p>Er musste sie widerwillig bewundern. Er hatte immer gewusst, dass seine Ellen ein \u201eSteher\u201c war \u2013 so viel Verbissenheit und kein hysterischer Ausbruch.<\/p>\n<p>\u201eUnd was wird mit Anette?\u201c, versuchte sie\u2019s ein letztes Mal.<\/p>\n<p>\u201eOh, der wird\u2019s gut gehen, wenn sie nicht mehr dauernd als Druckmittel eingesetzt wird. Ein nettes Kinderm\u00e4dchen und Mama werden kommen, und meine Schwester sowieso.\u201c<\/p>\n<p>Er musste leider warten, bis sie ganz untergegangen war. Sie stand senkrecht im Wasser. Er konnte ihre geballten F\u00e4uste sehen. Ihre Tr\u00e4nen tropften ins Wasser, aber sie sagte kein Wort mehr.<\/p>\n<p>Ein Motor brummte n\u00e4her. Er man\u00f6vrierte das Boot an sie heran. Sie hielt praktisch nur mehr die Nase an die Luft. Das Ger\u00e4usch kam schnell n\u00e4her. Hoffentlich hatte sie schon mit dem Schicksal abgeschlossen. Er \u00fcberlegte, ob sie unter Wasser h\u00f6ren konnte. zwanzig oder drei\u00dfig Sekunden. Das Boot zog vor\u00fcber. Ein P\u00e4rchen merkte gar nichts. Seine G\u00e4nsehaut gl\u00e4ttete sich, die Haare legten sich wieder an. Das Boot war nun schon weit entfernt.<\/p>\n<p>Dann zog er sie an den Haaren aus dem Wasser. Das P\u00e4rchen war im Dunst verschwunden.<\/p>\n<p>Er drehte das Boot zum Ufer, und sie fuhren.<\/p>\n<p>Gott, sie schaut aus wie eine nasse Ratte, dachte er. Der Spieler hat gewonnen. Aber wenn das Boot n\u00e4her gekommen w\u00e4re, wenn die beiden sich eingemischt h\u00e4tten, h\u00e4tte er seinen letzten Sou verspielt. Er fragte sich, ob ein Motorboot f\u00fcr die Aktion nicht gescheiter gewesen w\u00e4re. Er wog das F\u00fcr und Wider ab. Ellen rang noch immer nach Luft. Sie war ersch\u00f6pft, aber nicht von der Rolle.<\/p>\n<p>\u201eAber\u2026\u201c, sagte sie mit schwacher Stimme.<\/p>\n<p>Er sah sie voll an: \u201eDu siehst nun ein: Ich werde dich nicht umbringen. Auch wenn ich \u00f6fter das Bed\u00fcrfnis danach habe.\u201c<\/p>\n<p>Er drehte sich weg und wusste es genau \u2013 Ellen suchte den Spiegel, um sich wieder perfekt herzurichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Sanne Prag<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"Que ser\u00e1, ser\u00e1?\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=2020\">drah di ned um<\/a> |Inventarnummer: 17129<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ullrich von Halen war ein gro\u00dfer, schwerer Mann. Sein m\u00e4chtiger K\u00f6rper war mit dichten, kleinen Inseln schwarzen Haares \u00fcberzogen. Ein b\u00e4renhafter Mann. Doch war an ihm nichts Schwerf\u00e4lliges. Er bewegte sich leicht, fast t\u00e4nzerisch schob er seine 130 Kilo durch den Raum. 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