{"id":21264,"date":"2025-11-07T16:38:02","date_gmt":"2025-11-07T16:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verdichtet.at\/?p=21264"},"modified":"2025-11-09T16:43:10","modified_gmt":"2025-11-09T16:43:10","slug":"bilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verdichtet.at\/?p=21264","title":{"rendered":"Bilder"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts21264&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts21264&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Du stehst vor dem Spiegel, zupfst dir ein paar Haarstr\u00e4hnen zurecht, vermeidest dabei, auf deine Spiegel-H\u00e4nde zu sehen. Nicht schon wieder kontrollieren, ob sie zittern! Du zwingst dich, stattdessen in deine Spiegel-Augen zu schauen, was es nicht besser macht, dir sieht pure Angst und Aufregung entgegen, du zwinkerst, massierst dir kurz die Schl\u00e4fen, bem\u00fchst dich, dir einen unaufgeregteren Ausdruck zuzulegen.<\/p>\r\n<p>\u201eRei\u00df dich gef\u00e4lligst zusammen\u201c, fl\u00fcsterst du deinem Spiegelbild zu, \u201edu triffst dich mit Freunden. Das ist etwas Sch\u00f6nes, etwas Sch\u00f6nes! Nichts, wovor du Angst zu haben brauchst\u201c, kommst dir l\u00e4cherlich vor, wendest dich abrupt von dir selbst ab, gehst aus dem Badezimmer.<br \/>\u201aWas hast du denn erwartet?\u2018, r\u00fcgst du dich innerlich streng. \u201aDass du zu einem neuen Menschen mutiert bist? Zu einem mit einem anderen Wesenskern, frei von Angst und Selbstzweifel? Dummkopf! Du musst deine Emotionen aushalten, sie annehmen, guthei\u00dfen. Wie oft hast du dies in den Therapien geh\u00f6rt und besprochen? Und doch hoffentlich auch verstanden?! Heute \u2013 jetzt! \u2013 geht es darum, bereit zu sein, wieder bei null zu beginnen.\u2018<\/p>\r\n<p>Aber: Heute \u2013 \u00a0jetzt! \u2013 f\u00fchlst du dich genauso unsicher wie seit fr\u00fchester Kindheit, wie deine ganze Jugendzeit hindurch. Einzige Ausnahme: rund f\u00fcnf Jahre, in denen du v\u00f6llig anders gewesen bist. Und die vor vier Monaten mit einem Zusammenbruch geendet haben.<\/p>\r\n<p>F\u00fcr den Einstieg in diese f\u00fcnf Ausnahmejahre hat es keinen bestimmten Ausl\u00f6ser gegeben. Du wolltest und konntest diese diffuse Angst einfach nicht mehr ertragen, die sich in all deinem Tun, bei s\u00e4mtlichen Anl\u00e4ssen alles \u00fcbert\u00fcnchend in den Vordergrund gedr\u00e4ngt hat. Hast begonnen, Tranquilizer zu nehmen. Ab Mittag mit Alkohol gemischt. Was f\u00fcr eine Befreiung: du \u2013 entspannt, angstfrei! Mit der richtigen Dosis, der richtigen Mischung:<br \/>Endlich dem Ich-Bild entsprechen, welches du von dir selbst hast!<br \/>Endlich dieses Ich leben k\u00f6nnen, weil die verdammte Gehemmtheit, unter der es vergraben war, nun verdr\u00e4ngt ist!<br \/>Endlich das Gef\u00fchl haben, \u201anormal\u2018 und unbeschwert zu sein!<br \/>Endlich wie all die anderen \u2013 die Selbstbewussten, die Lebensfrohen \u2013 leben!<br \/>Endlich sein, wie andere dich haben wollen!<\/p>\r\n<p>Und ja, wie witzig und schlagfertig, wie beliebt du nun warst! Im Handumdrehen hast du dir den Ruf einer Lustigen, Verr\u00fcckten, \u00dcberdrehten erworben, auch den einer Unberechenbaren, die sich zeitweise rar \u2013 und damit interessant \u2013 macht, eine, die man oft tage-, wochenlang nicht erreicht, und die dann pl\u00f6tzlich wieder auftaucht. Was du in den Tagen, an denen du verschollen warst, durchgemacht hast, hat niemand erfahren.<br \/>Denn nat\u00fcrlich konnte es auf Dauer nicht gutgehen. Der Klassiker: Wie unz\u00e4hlige andere S\u00fcchtige brauchtest du mehr und mehr, hast die Dosis gesteigert, hast versucht, dir deine Sucht zurechtzubiegen, sie vor den anderen verborgen.<\/p>\r\n<p>Keiner deiner Freunde wusste von deiner Medikamentenabh\u00e4ngigkeit, niemand von deiner Verzweiflung, deinem Suizidversuch. Nur deinen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum haben sie alle miterlebt. Deine Exzesse waren legend\u00e4r. Au\u00dfer David hat dich jedoch niemand darauf angesprochen. David, der Freund seit Kindertagen, hat oft versucht, dir ins Gewissen zu reden, woraufhin du ihn gemieden hast. Du hast nicht mehr mit ihm telefoniert, ihm nicht mehr geschrieben, ihn nicht mehr zu zweit, sondern nur mehr inmitten der Gruppe getroffen.<\/p>\r\n<p>Und jetzt eben. Alles auf Anfang. Anne wei\u00df als Einzige davon. Gestern hast du es ihr erkl\u00e4rt, nur kurz am Telefon, als du das erste Mal seit Monaten wieder einen Anruf von einem der Freundesgruppe angenommen hast. Es war zuf\u00e4llig ihrer.<\/p>\r\n<p>\u201eIch bin mir nicht sicher\u201c, hast du gemeint, als Anne dich dr\u00e4ngte, du m\u00fcsstest unbedingt endlich wieder mit ihnen ausgehen, alle w\u00fcrden dich vermissen, sich Sorgen um dich machen, Jonas, Max, Ines, Mira, Jan, vor allem David.<br \/>\u201eAber das ist es ja\u201c, hast du leise gesagt. \u201eSie werden wissen wollen, wo ich gewesen bin, warum ich anders bin, warum ich keinen Alkohol mehr trinke. Ich wei\u00df nicht, ob mir das nicht zu viel werden wird.\u201c<br \/>\u201eAber du musst dich doch niemandem erkl\u00e4ren\u201c, hat Anne entgegnet. \u201eAlle werden sich freuen, dich wieder zu sehen. Wir sind deine Freunde, Malin, und nicht deine Richter.\u201c<br \/>Schlie\u00dflich hast du halbherzig gesagt: \u201eOkay, vielleicht schau ich morgen bei euch vorbei.\u201c<br \/>Doch Anne hat gelacht: \u201eNicht vielleicht! Ich hole dich morgen um 20 Uhr ab, wir gehen gemeinsam. Und wenn du nur f\u00fcr ein St\u00fcndchen mitkommst.\u201c<\/p>\r\n<p>Nun ist es 20 Uhr. Nun l\u00e4utet es an der T\u00fcr. Nun rast dein Herz. Du l\u00e4ufst in den Vorraum, r\u00e4usperst dich, dr\u00fcckst auf den Knopf der Gegensprechanlage, sagst:<br \/>\u201eHi, Anne, ich komme runter!\u201c<br \/>H\u00f6rst Anne sagen: \u201eMalin, lass mich kurz rauf bitte, es ist dringend &#8230;\u201c<br \/>So war es zwar nicht ausgemacht, aber du \u00f6ffnest Anne die Haust\u00fcr, siehst dich im Wohnzimmer um. Ein paar Zeichnungen von dir liegen ausgebreitet auf dem Tisch. Zu sp\u00e4t, sie wegzur\u00e4umen, du h\u00f6rst Anne die Stufen rauflaufen, schon steht sie vor dir, gerade rechtzeitig setzt du ein Begr\u00fc\u00dfungsl\u00e4cheln auf.<\/p>\r\n<p>\u201eHey, Malin\u201c, umarmt sie dich kurz, eilt, w\u00e4hrend du nach Worten suchst, schon an dir vorbei in deine Wohnung, Richtung Klo. Wenig sp\u00e4ter h\u00f6rst du sie im Badezimmer laut singen.<br \/>L\u00e4chelnd, ihr Makeup aufgefrischt, kommt sie retour, l\u00e4sst sich entspannt und theatralisch seufzend auf deine Couch fallen. \u201eDu, Malin, ich wei\u00df eh, dass du nicht mehr trinkst, aber ich brauche jetzt voll dringend einen Schnaps! Jonas will n\u00e4mlich eine Aussprache \u2013 ach, wei\u00dft du \u00fcberhaupt, dass wir seit Tagen Stress miteinander haben?!\u201c<br \/>Du sch\u00fcttelst den Kopf, sagst leise: \u201eIch habe keinen Alkohol zuhause.\u201c<br \/>\u201eOch, shit, ja, klar \u2013 kein Drama \u2013 obwohl\u201c, sie kichert, \u201edas ist sowas von ungewohnt, Malin, du und kein Alkohol. Dir ist wohl tats\u00e4chlich ernst damit?\u201c, ruft, bevor du antworten kannst: \u201eHey, hast die du gezeichnet?\u201c, nimmt kurz eine deiner Zeichnungen in die Hand, sagt: \u201eEcht cool.\u201c<\/p>\r\n<p>Du holst Luft, um Anne zu erz\u00e4hlen, wie froh du dar\u00fcber bist, nach vielen Jahren wieder zu dieser Kraftquelle gefunden zu haben, dass du beim Zeichnen und Malen entspannen kannst, du dabei vergisst, zu beobachten, ob deine H\u00e4nde zittern &#8230;<br \/>Doch Anne ist inzwischen aufgesprungen, geht schnellen Schrittes in den Vorraum. \u201eDann wollen wir jetzt los, nicht, Malin? Das mit Jonas und mir erz\u00e4hle ich dir unterwegs.\u201c<br \/>War sie schon immer so? Dass sie keine Antworten abwartet? Dich kaum ansieht, dich nicht wirklich wahrnimmt? Du wunderst dich.<\/p>\r\n<p>Und w\u00e4hrend du Anne zuh\u00f6rst, die dir auf dem Weg zum Lokal ausf\u00fchrlich das Problem \u2013 unbegr\u00fcndete Eifersucht \u2013 zwischen ihr und Jonas erl\u00e4utert, konzentrierst du dich zugleich darauf, deine Angst unter Kontrolle zu haben, registrierst unerwartet einen Funken Gelassenheit in dir, freust dich dar\u00fcber.<\/p>\r\n<p>Doch der Funken verfliegt sofort, als ihr \u201aeuer\u2018 Lokal betretet. Zu viele bekannte Gesichter, zu laut, zu grell, zu viel. In Sekundenschnelle verschwindet Anne, st\u00fcrzt sich auf Jonas und in seine Umarmung, ist nicht mehr vorhanden f\u00fcr dich, ist nun die H\u00e4lfte eines ausschlie\u00dflich auf sich selbst konzentrierten Paares. Du zwingst dich, in die Runde zu l\u00e4cheln, antwortest angestrengt auf Begr\u00fc\u00dfungen und Fragen:<br \/>\u201eJep, bin wieder da.\u201c<br \/>\u201eJa, gut geht\u2019s.\u201c<br \/>Setzt dich zwischen Mira und Jan, die dich zu ihnen winken, dir Platz machen. F\u00e4ngst einen warmen Blick von David auf, der vis-a-vis von dir sitzt, erwiderst unsicher sein L\u00e4cheln.<\/p>\r\n<p>Annalena, die Kellnerin, kommt, fragt dich: \u201eWie immer?\u201c<br \/>Du sch\u00fcttelst den Kopf. \u201eEin Mineral, bitte.\u201c<br \/>\u201eWas ist denn mit dir los?\u201c, fragt Jan sofort laut. \u201eAlles okay mit dir, S\u00fc\u00dfe?\u201c<br \/>\u201eAber ja, nat\u00fcrlich.\u201c Du bem\u00fchst dich um eine klare Stimme.<br \/>\u201eDu wirkst so anders. Du bist doch nicht etwa krank\u201c, steigt Mira jetzt in Jans Tenor ein.<br \/>\u201eMann, checkt ihr es nicht\u201c, ruft Max, der sichtlich betrunken ist. \u201eMalin ist schwanger!\u201c<br \/>\u201eIhr spinnt ja alle\u201c, sagt Anne, sich kurz von Jonas\u2019 Lippen l\u00f6send, \u201elasst Malin in Ruhe, sie ist weder schwanger noch krank.\u201c<br \/>Du nickst verlegen, antwortest Mira, die dich etwas leiser, aber vorwurfsvoll fragt, warum du auf keine ihrer Nachrichten geantwortet hast, mit:<br \/>\u201eSorry, es tut mir leid.\u201c Mehr f\u00e4llt dir nicht ein. Mira sieht dich stirnrunzelnd an, sagt dann: \u201eSchon okay\u201c, dreht sich von dir weg und Ines zu, fl\u00fcstert ihr etwas ins Ohr, Ines lacht laut auf, die beiden prosten sich zu, trinken.<\/p>\r\n<p>\u00a0Es wird nicht leichter f\u00fcr dich, du bleibst angespannt, h\u00e4ltst die Stimmen und Stimmungen der anderen nur schwer aus. Alle reden durcheinander, Anne und Jonas streiten nun lautstark und lustvoll, Wortfetzen dringen zu dir. Du bem\u00fchst dich, aber dir gelingt kein Einstieg in ein Gespr\u00e4ch, zu sprunghaft sind die Themenwechsel. Wohltuend sind einzig Davids Blicke, die dir jedes Mal, wenn du zu ihm siehst, signalisieren, dass er sich freut, dass du da bist \u2013 so, wie du bist.<\/p>\r\n<p>Von den anderen aber f\u00fchlst du dich unangenehm beobachtet. Speziell von Jan und Mira. Beide starren auf deine rechte Hand, die stark zittert, als du dir Mineralwasser einschenkst. Du umklammerst das Glas mit beiden H\u00e4nden, stellst es dann wieder hin, ohne davon getrunken zu haben, ziehst die \u00c4rmel deines Pullovers \u00fcber deine H\u00e4nde.<\/p>\r\n<p>Als Max Annalena zuruft: \u201eEine Runde Tequila f\u00fcr alle!\u201c, stehst du auf, fl\u00fcchtest aufs Klo, siehst mehr Ersch\u00f6pfung als Angst in deinem Spiegel-Gesicht, \u00fcberlegst, wie du am unauff\u00e4lligsten gehen kannst. Dass du dich nicht wieder zu ihnen setzen wirst, ist dir klar. Keine Sekunde h\u00e4ltst du es mehr aus in dieser Runde.<\/p>\r\n<p>Du bleibst hinter Mira stehen, sagst: \u201eIch muss jetzt gehen.\u201c Der Satz kommt einfacher als gedacht \u00fcber deine Lippen.<br \/>\u201eKommt nicht in Frage\u201c, sagt Mira, \u201edu setzt dich sofort wieder hierher zu uns\u201c, sagt es aber in einem spa\u00dfig-strengen Tonfall, dem du dich leicht widersetzen kannst.<br \/>\u201eWarum schon jetzt, Malin?\u201c, fragt Jan. \u201eIch will jetzt echt wissen, was mit dir ist. Du bist ja nicht wiederzuerkennen.\u201c<br \/>\u201eMalin ist dir keine Rechenschaft schuldig\u201c, sagt David bestimmt, \u201eund sie kann gehen, wann sie will.\u201c Du siehst ihn dankbar an, wirfst dann ein rasches Tsch\u00fcss in die Runde, und gehst.<\/p>\r\n<p>Zuhause nimmst du einen Stift und deinen Zeichenblock, skizzierst Anne, wie sie sich vor wenigen Stunden entspannt auf deiner Couch ausgestreckt hat, zeichnest dich selbst ihr gegen\u00fcber, deine hochgezogenen Schultern, deine verschr\u00e4nkten Arme.<\/p>\r\n<p>Am n\u00e4chsten Blatt entstehen Mira und Jan im Lokal, zwischen ihnen, wie eingeklemmt, du, dein Wasserglas mit beiden H\u00e4nden umklammernd. Erst jetzt f\u00e4llt dir auf, dass du keine Sekunde daran gedacht hast, Alkohol zu trinken. Unerwartet durchflutet dich Stolz und Freude. Als du Max biertrinkend zeichnest, ist f\u00fcr dich klar, dass du dich in dieser Gruppenkonstellation nie wieder treffen wirst. Das passt nicht mehr. Einzig zu David gibt es eine gute Verbindung. Dir wird innerlich warm, w\u00e4hrend du ihn zeichnest, seinen strahlenden Blick, sein L\u00e4cheln, denkst daran, wie oft er und du als Kinder gemeinsam gemalt habt, damals beide am liebsten Pferde, Katzen, Hunde. Ob David auch jetzt noch zeichnet? Du wei\u00dft es nicht. So lange Zeit bist du ihm ausgewichen, hast nicht mit ihm geredet. Viel zu lange.<\/p>\r\n<p>Du nimmst dein Handy, fotografierst die Zeichnung, die du von ihm gemacht hast, schickst sie ihm nach kurzem Z\u00f6gern, gehst dich dann duschen, schaust danach aufs Handy. Eine Nachricht von David. Du \u00f6ffnest sie.<br \/>David hat dein Gesicht skizziert. Es wirkt sensibel, verletzlich. So, wie du bist. Deine Gesichtsz\u00fcge auf seiner Zeichnung sind zart, der Ausdruck deiner Augen klar und \u2013 ja, sch\u00f6n. Im unteren linken Eck des Bildes steht das heutige Datum und zwei Worte: stay strong.<\/p>\r\n<p>Dir kommen die Tr\u00e4nen. Du f\u00fchlst dich verstanden. Du f\u00fchlst dich erkannt. \u00dcberlegst nur ganz kurz, schreibst ihm: David, m\u00f6chtest du telefonieren? Und sp\u00fcrst, wie dein Herz nicht angst-, sondern freudvoll etwas schneller schl\u00e4gt, als gleich darauf dein Handy l\u00e4utet.<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-right\" style=\"text-align: right;\">Claudia Dvoracek-Iby<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><!-- \/wp:post-content -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph {\"align\":\"right\"} --><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-right\" style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=408\">an Tagen wie diesen &#8230;<\/a> | Inventarnummer: 25227<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du stehst vor dem Spiegel, zupfst dir ein paar Haarstr\u00e4hnen zurecht, vermeidest dabei, auf deine Spiegel-H\u00e4nde zu sehen. Nicht schon wieder kontrollieren, ob sie zittern! 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