{"id":18517,"date":"2024-08-11T16:32:28","date_gmt":"2024-08-11T16:32:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=18517"},"modified":"2024-10-05T12:45:32","modified_gmt":"2024-10-05T12:45:32","slug":"halo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verdichtet.at\/?p=18517","title":{"rendered":"Halo"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts18517&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts18517&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Halo braucht einen neuen K\u00f6rper. Dazu wird er ein neues Arbeitsprogramm erhalten. Es ist das Jahr 2394. Halo ist drei Sternenjahre und siebenundvierzig normale Jahre alt. Ein Sternenjahr entspricht hundert normalen Jahren. Zum Gl\u00fcck ist Halo Geistesarbeiter. Er muss nicht im Schmutz arbeiten und keine besonders anstrengenden oder gef\u00e4hrlichen T\u00e4tigkeiten verrichten. Das Problem mit steigendem Alter ist das Gehirn. Verkalkungen passieren dann h\u00e4ufig. Man kann alle K\u00f6rperteile ersetzen, aber nicht das Gehirn. Meist unterzieht man diesen Menschen einer Stromtherapie. Gleich wie ein Nierenkranker dreimal die Woche zur Dialyse muss, geht der Mensch mit verh\u00e4rteten Gehirnteilen zur Stromtherapie. Dort wird das Gehirn angeregt, schnell und mit wenigen Fehlern zu funktionieren. Dadurch bleibt dieser Mensch arbeitsf\u00e4hig. Das ist auch bei Halo der Fall. Montag, Mittwoch und Freitag ist er f\u00fcr je zweieinhalb Stunden bei der Stromtherapie. Ohne dieser Stromtherapie w\u00fcrde er verbl\u00f6det im Altersheim sitzen. Nein, w\u00fcrde er gar nicht, da Altersheime viel zu teuer sind, als dass Halo dort f\u00fcr einen Platz bezahlen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der biologische neue K\u00f6rper w\u00fcrde \u00fcbermorgen kommen, erhielt Halo als Nachricht. Er solle sich um 10:30 Uhr bei der Rezeption von OmniData melden. Nachdem ihm der K\u00f6rper transferiert worden sein wird, wird das Arbeitsprogramm auf Halo \u00fcberspielt werden. Daf\u00fcr hat Halo eine Buchse unter dem linken Ohr.<\/p>\n<p>Wieder etwas zu tun nach drei Monaten Ruhepause, \u00fcberlegt Halo, der in Wirklichkeit anders hei\u00dft. Den Namen Halo gab ihm eine Freundin, als er noch ein sehr junger Mann war. Die Sonne stieg hinter seinem Kopf auf, da sagte das M\u00e4dchen: \u201eDu bist f\u00fcr mich jetzt Halo.\u201c Halo gefiel dieser Name. \u201eOkay, Halo klingt gut\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>\u201eAber m\u00fcsste ich nicht eigentlich seit zweihundertzweiundachtzig Jahren in Rente sein?\u201c, fragte sich Halo. Eine rhetorische Frage, denn seit mehr als drei Sternenjahren wird niemand mehr in Rente geschickt. Kein Staat dieser Welt k\u00f6nnte sich das bei der exorbitant hohen Zahl an alten Menschen leisten. Jemand, der nicht mehr arbeitsf\u00e4hig ist, ganz egal warum, und kein Verm\u00f6gen hat, von dem er zehren kann, muss es aus eigener Kraft bew\u00e4ltigen, weiter leben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Halo musste diese drei Monate auch durch seine Ersparnisse finanzieren. Er ist nicht reich. Es ist f\u00fcr ihn notwendig, dass er bei seiner neuen Arbeit wieder etwas zur Seite legen kann. Egal wie wenig jemand hat, der Staat unterst\u00fctzt ihn niemals. Dann muss er hungern. Theoretisch k\u00f6nnten ihn seine Eltern, seine Kinder oder sonst jemand aus der Verwandtschaft unterst\u00fctzen, was praktisch allerdings nur selten passiert. Nicht dass es illegal w\u00e4re, etwas Materielles abzugeben, aber es ist verp\u00f6nt. Diese Gesellschaft beruht auf v\u00f6lligem Egoismus. Wer sich selbst nicht helfen kann, dem soll niemand helfen. Der ist verloren.<\/p>\n<p>Irgendwann lassen sich die Sch\u00e4den am Gehirn nicht mehr \u00fcberbr\u00fccken, wei\u00df Halo. Dann ist es aus. W\u00fcrde er, nur hypothetisch, bei einer seiner T\u00f6chter oder einem seiner S\u00f6hne wohnen, w\u00fcrde er Schande \u00fcber sie bringen. Das ist eine der letzten Sachen, die ein guter Vater seinen Kindern zumuten will. Das kommt absolut nicht infrage.<\/p>\n<p>Bin ich also auf mich allein gestellt, denkt Halo. Wie immer schon, mein ganzes Leben muss ich auf eigenen F\u00fc\u00dfen stehen. Mir wurde nie etwas geschenkt. Aber ich will nicht jammern. Auf die alten Tagen noch anfangen zu jammern! Nein, das ist wirklich nichts. Auch wenn ich \u00fcber keine besonderen Anlagen verf\u00fcge und als Arbeitskraft nur durchschnittlich bin, lebe ich noch. Das ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Ich k\u00f6nnte schon seit zweieinhalb Sternenjahren tot sein.<\/p>\n<p>Bei den letzten Stromtherapien ist mir schon eingefallen, dass ich manchmal nicht mehr wei\u00df, ob etwas gestern, vorgestern oder heute passiert ist. Andererseits verliefen meine Tage w\u00e4hrend der Ruhepause sehr \u00e4hnlich. Weshalb soll man sich auch etwas merken, wenn es belanglos ist? Ist da nicht sogar ein wichtiger Filter aktiv?, denkt Halo.<\/p>\n<p>Dieser mein gegenw\u00e4rtiger K\u00f6rper ist schon ziemlich abgetragen, spinnt Halo den Faden weiter. Ich habe ihn seit zweiundsechzig Jahren. Verschlechtert sich das Wetter, tut mir manchmal der linke Oberarmknochen weh. Der linke Oberarmknochen? Ja genau, doch daf\u00fcr leide ich weder unter Gicht noch Arthritis oder Zucker. Meine Augen und Ohren k\u00f6nnten besser sein. Aber mit meinem neuen K\u00f6rper werden all diese Zipperlein in der Vergangenheit liegen. Ich freue mich auf meinen neuen K\u00f6rper. Ich w\u00fcrde auch sagen, dass ich ihn mir verdient habe. Jeden Arbeitseinsatz habe ich bew\u00e4ltigt. Wenn viel zu tun war, leistete ich \u00dcberstunden, ohne dass sie mir verrechnet wurden. Ich bin ja der Halo-mittleres-Management. Der Staat teilt einem ja auch nur einen neuen K\u00f6rper mit einem neuen Arbeitsprogramm zu, damit diese Person mit viel Einsatz arbeitet. Jemand, der zu nichts mehr zu gebrauchen und zudem lebens\u00fcberdr\u00fcssig ist, kann sich in einem staatlichen Verbrennungszentrum einschreiben. Das ist ein Krematorium f\u00fcr Lebende. Gnadenhalber muss man nicht selbst in den Verbrennungsraum gehen, sondern man wird vorher bet\u00e4ubt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber darf allerdings nicht gesprochen werden, streng genommen darf auch nicht daran gedacht werden. Zum Gl\u00fcck ist die Gedankenkontrolle noch mit vielen Fehlern behaftet. Praktisch bedeutet das, dass man niemanden aufgrund seiner vermeintlichen Gedanken gerichtlich belangen kann, eben weil diese Gedanken nicht eindeutig nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Doch in zwanzig Jahren wird man Gedanken genauso lesen k\u00f6nnen, wie man Sprache versteht. Alles ist nur eine Frage der Zeit. Und diese Zeit bewegt sich in eine sehr unangenehme Richtung.<\/p>\n<p>Es ist erst knapp nach 16 Uhr. Halo braucht noch ein paar Lebensmittel. Er macht sich auf den Weg in den NP-Supermarkt. NP steht f\u00fcr Niedrig-Preis. Schon seit einiger Zeit kann Halo essen, was er will, ohne dass ihm etwas schmeckt. Daher isst er wenig und kauft auch wenig.<\/p>\n<p>Er kehrt mit einem Sackerl, das vielleicht f\u00fcnf Kilo wiegt, zur\u00fcck. Das sollte mindestens f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Tage reichen. Halos Wohnung liegt ebenerdig, seinem vorger\u00fcckten Alter geschuldet, eigentlich m\u00fcsste er schlechter zu Fu\u00df sein, das ist er jedoch nicht. Er spricht aber nicht dar\u00fcber, damit man ihm nicht eine Wohnung im f\u00fcnften Stock in einem Haus ohne Fahrstuhl zuteilt. Es ist stets besser, nicht allzu viel zu sprechen. Wei\u00df man etwas, ist es vorzuziehen, das f\u00fcr sich zu behalten. Halo lebt auf siebenunddrei\u00dfig Quadratmetern. Da es heute kaum noch Freundschaften gibt und man dadurch \u00e4u\u00dfert selten, falls \u00fcberhaupt, jemanden zu sich einl\u00e4dt, reicht ein gro\u00dfes Zimmer mit einer K\u00fcchenzeile und einem recht ger\u00e4umigen Bad.<\/p>\n<p>Halo setzt sich vor sein Infosystem. Damit ist er mit der ganzen Welt verbunden. Das Infosystem kennt Halo wahrscheinlich besser, als er sich selbst kennt. Im Jahr 2394 herrscht strenge Zensur. Halo bekommt nur zu sehen und zu h\u00f6ren, was nicht anr\u00fcchig ist, nicht gesundheitssch\u00e4dlich sein kann und nat\u00fcrlich innerhalb aller Gesetze liegt. Ger\u00e4t man in eine elektronische Unterhaltung, darf man sich selbstverst\u00e4ndlich nicht abf\u00e4llig gegen\u00fcber dem Staat \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Nach f\u00fcnfzehn Minuten wurde Halo dreimal \u201eUnzul\u00e4ssige Frage\u201c und f\u00fcnfmal ein schwarzer Bildschirm angezeigt. \u201eWas tue ich eigentlich hier?\u201c, fragt sich nun Halo selbst. \u201eDas ist doch v\u00f6llig sinnlos. Nicht dass ich vielen anderen Besch\u00e4ftigungen nachgehen k\u00f6nnte, aber das hier ist nichts au\u00dfer \u00e4rgerlich.\u201c<\/p>\n<p>Als die Sonne untergegangen war, abends, trank Halo ein wenig Wein. Den hat er sich aus Vorfreude auf seinen neuen K\u00f6rper gekauft.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hat Halo Stromtherapie. Die ist schon sehr nutzbringend. Nach den zweieinhalb Stunden merkt er, dass er schneller kombinieren kann, sich klarer erinnern. \u201eEs funktioniert sehr gut, nicht?\u201c, sagt Halo zum Mediziner, der vor dem Bildschirm mit seinen Gehirnstr\u00f6men sitzt. Der Mediziner blickt \u00fcber seine schwarze Brille Halo an und sagt: \u201eTendenziell verschlechtert sich Ihre Gehirnaktivit\u00e4t. Es wird die Zeit kommen, wo die Stromtherapie nicht mehr ausreicht. Derzeit k\u00f6nnen wir dann nichts mehr tun.\u201c Halo sieht den Mediziner ganz kurz an, dann sieht er zu Boden und daraufhin geradeaus. Keine Regung und keine Schw\u00e4che zeigen, das hat Halo gelernt.<\/p>\n<p>Wieder zuhause setzt er sich auf sein gr\u00fcnes Sofa. Er ist allein, es gibt niemanden, was ja gar nicht stimmt, doch jeder lebt, als w\u00e4re er v\u00f6llig allein. Dieses Misstrauen ist wahrhaft zersetzend.<\/p>\n<p>Heute ist der 15. Mai. Ein Fr\u00fchlingstag, der schon beinahe in einen Sommertag \u00fcbergeht. Halo geht ins Freie, er spaziert umher. Er erinnert sich, dass, als er noch ein Kind war, es \u00fcberall B\u00e4ume gab, viele verschiedene B\u00e4ume, am Land traten sie gesammelt als Wald auf. Heute ist ein Baum ein Luxus.<\/p>\n<p>Halo denkt nach, wie es morgen werden wird. Er hat schon so viele Arbeitseins\u00e4tze hinter sich gebracht. Manchmal mit einem neuen K\u00f6rper, immer mit einem Arbeitsprogramm. Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, \u00fcber viele Jahre etwas zu lernen. Das Programm wird ins Gehirn gespielt, und fertig.<\/p>\n<p>Er schl\u00e4ft unruhig. Klarerweise wird die Arbeit mit vorger\u00fccktem Alter schwieriger. Jedes Mal geht es um sehr viel f\u00fcr Halo. Bislang hat es immer funktioniert. H\u00e4tte das aber nur einmal nicht, w\u00e4re Halo zumindest nicht hier, ziemlich wahrscheinlich nicht mehr am Leben.<\/p>\n<p>Um dreiviertel acht steht er auf. Er isst zwei weiche Eier, Schinken, Schwarzbrot, und dann je eine Semmel mit Honig und Erdbeermarmelade. Er visualisiert das kommende Gespr\u00e4ch. Er nimmt ein Spacecar der dritten Ebene zu OmniData. Je h\u00f6her das Spacecar fliegt, desto weniger Verkehr gibt es und desto teurer ist die Bef\u00f6rderung. Die dritte Ebene ist schon recht flott. Heute ist es wichtig, denkt Halo.<\/p>\n<p>Um 10:15 Uhr ist er dort vor dem Eingang. Er betritt die Firma. Er meldet sich bei der Rezeptionistin. \u201eWenn Sie bitte kurz Platz nehmen w\u00fcrden, Herr K\u00fcster. Ich rufe Frau Meining an. Sie ist f\u00fcr Sie zust\u00e4ndig.\u201c<\/p>\n<p>Halo, also Herr K\u00fcster, setzt sich auf einen der wei\u00dfen Kunststoffst\u00fchle. Das wirkt alles sehr stark nach einer Schickifirma, denkt er. Na ja, da kann ich nichts machen. Nicht ich habe mir diese Firma ausgesucht, sondern diese Firma mich. Nehme ich an. Oder der Staat hat diesen Arbeitseinsatz organisiert.<\/p>\n<p>Nach ein paar Minuten taucht Frau Meining auf. Sie steht vor Halo. \u201eHaben Sie gut hergefunden?\u201c, fragt sie. Man kann diese Frage fast nur bejahen, denn wenn man hier ist, hat man auch hergefunden. Das \u201egut\u201c steht dabei ein bisschen verloren im Raum. \u201eJa nat\u00fcrlich, danke der Nachfrage\u201c, sagt Halo. Er steht auf. Frau Meining und er sch\u00fctteln H\u00e4nde. \u201eGehen wir in den Konferenzraum\u201c, sagt sie. \u201eFolgen Sie mir bitte.\u201c<\/p>\n<p>Halo setzt sich gegen\u00fcber von Frau Meining an den gro\u00dfen, ovalen Tisch. \u201eEs freut mich, dass ich hier sein kann\u201c, sagt er, und dann \u201eFr\u00e4ulein Meining.\u201c Die junge Frau sieht Halo verdutzt an, dann dreht sie sich demonstrativ nach links und nach rechts. \u201eFr\u00e4ulein Meining?\u201c, fragt sie, \u201eIch kenne hier kein Fr\u00e4ulein Meining.\u201c Halo hat noch nicht begriffen. Er ist ganz begeistert von der strahlend sch\u00f6nen Frau. \u201eSie sind noch ganz frisch, nicht?\u201c, fragt er. \u201eSie tragen noch Ihren urspr\u00fcnglichen K\u00f6rper, ja?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch arbeite nicht hier, um mir so etwas sagen lassen zu m\u00fcssen\u201c, sagt Frau Meining. \u201eDas ist eine schwer sexistische Anmache. Die soll es seit fast vier Sternenjahren nicht mehr geben. Meiner Meinung nach sind Sie ganz bestimmt nicht geeignet, hier zu arbeiten. Ich werde mich wegen Ihres Falles an meinen Vorgesetzten wenden. \u00dcblicherweise aber folgt er meiner Empfehlung.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber mein K\u00f6rper, mein Programm?\u201c, sagt Halo. \u201eNicht hier, wenn es nach mir geht\u201c, sagt Frau Meining. Sie schiebt ihren Stuhl nach hinten, steht auf und verl\u00e4sst den Raum.<\/p>\n<p>Frau Meining vertr\u00e4gt absolut keinen Spa\u00df.<\/p>\n<div id=\"attachment_18521\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Der-Oberk\u00f6rper-der-Schaufensterpuppe-auf-dem-Stuhl-mit-dem-nachdenklichen-Gesicht-in-der-Galerie-M-am-29.-Mai-2024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18521\" class=\"size-full wp-image-18521\" src=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Der-Oberk\u00f6rper-der-Schaufensterpuppe-auf-dem-Stuhl-mit-dem-nachdenklichen-Gesicht-in-der-Galerie-M-am-29.-Mai-2024.jpg\" alt=\"Der Oberk\u00f6rper der Schaufensterpuppe auf dem Stuhl mit dem nachdenklichen Gesicht in der Galerie M am 29. 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Mai 2024<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: right;\">Johannes Tosin<br \/>\n(Text und Foto)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at |\u00a0Kategorie:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3714\"><span style=\"color: #0066cc;\">fantastiques<\/span><\/a> | Inventarnummer: 24144<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Halo braucht einen neuen K\u00f6rper. Dazu wird er ein neues Arbeitsprogramm erhalten. Es ist das Jahr 2394. Halo ist drei Sternenjahre und siebenundvierzig normale Jahre alt. Ein Sternenjahr entspricht hundert normalen Jahren. Zum Gl\u00fcck ist Halo Geistesarbeiter. Er muss nicht im Schmutz arbeiten und keine besonders anstrengenden oder gef\u00e4hrlichen T\u00e4tigkeiten verrichten. 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