{"id":11170,"date":"2020-04-15T11:51:39","date_gmt":"2020-04-15T11:51:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=11170"},"modified":"2020-07-05T07:15:14","modified_gmt":"2020-07-05T07:15:14","slug":"schwarzweiss-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verdichtet.at\/?p=11170","title":{"rendered":"Schwarzwei\u00df"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts11170&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts11170&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Er fuhr in der U-Bahn, kurz nach sieben, er hatte einen Sitzplatz. Er spielte auf seinem Handy herum, immer die gleiche Szenerie hinter den Waggonfenstern. Die meisten Leute fuhren zur Arbeit, so wie er, manche hatte das Nachtleben in den Morgen entlassen, kein Augenkontakt, das ist nicht \u00fcblich in der Gro\u00dfstadt. Er stand mit seinem Aktenkoffer in der Hand auf, bevor die Bahn bremste. Er stieg aus. \u00dcber eine Rolltreppe wechselte er in die obere Etage, rechts stehen, Jugendliche dr\u00e4ngelten von hinten, he!, der Mann wich von links nach rechts aus, jetzt erkannte man ihn nicht mehr als Provinzler. Die Anzeige auf dem Bahnsteig zeigte, dass die Bahn dieser Linie in zwei Minuten einfahren w\u00fcrde. Von rechts, wusste er. Er war Ernst Reinhardt, 32 Jahre alt, B\u00fcroangestellter, ledig, keine Kinder.<\/p>\n<p>Eine junge Frau in Schwarz, mit einem Nieteng\u00fcrtel, blickte in seine Richtung und setzte sich in Bewegung. Er war das Zentrum ihrer Augen. Ernst bemerkte die Frau. Er sah sie auf sich zugehen. Gleichzeitig sah er sie auf dem Gehweg neben einer belebten Stra\u00dfe stehen und sich lebhaft mit einem jungen Mann unterhalten. Der Mann packte ihren rechten Unterarm, worauf sie ihm einige Geldscheine aush\u00e4ndigte. Diese Szene war in Schwarzwei\u00df. Dieselbe Frau, die sich ihm real und in Farbe n\u00e4herte, befand sich irgendwie in seinem rechten Gesichtsfeld, das schwarzwei\u00dfe Erlebnis geschah irgendwie links, Ernst konnte es nicht n\u00e4her definieren, die Zeit war zu knapp. \u201eHaben Sie eine Zigarette?\u201c Bleich, aber jetzt nur in Farbe stand sie vor ihm, das zweite Bild war verschwunden. \u201eTut mir leid, ich rauche nicht.\u201c Sagte sie ged\u00e4mpft \u201eArschgesicht\u201c beim Weggehen vor sich her?<\/p>\n<p>Ein seltsames Erlebnis, so etwas war Ernst noch nie passiert. Seine Augen wiesen keine organischen Fehler auf. Er sah ja klar und deutlich und in allen Farben, was da war. Nur gerade vorhin war es, als s\u00e4he er dieselbe Person in einer anderen Zeit, wohl in der Vergangenheit, zuerst sein Geld hergeben m\u00fcssen und dann nichts mehr f\u00fcr eine Zigarette zu haben, dargestellt in Schwarzwei\u00df. Weil sie etwas von ihm wollte, dadurch teilte sich sein Blick. Eigentlich eine gute Schutzfunktion, aber sie kann sicher auch sehr anstrengend werden. Sie m\u00fcsste den Grad der m\u00f6glichen Bedrohung erkennen, das w\u00e4re wichtig. Als Politiker wird man ja sonst verr\u00fcckt. Na ja, dachte Ernst, vielleicht war es auch nur eine einmalige Sache. Seine U-Bahn fuhr gerade ein. Sitzplatz war keiner frei, diesmal musste er, sich an einer Stange festhaltend, stehen. Rumpelrumpelrumpel. Zrrrr, die R\u00e4der kreischten, die Geschwindigkeit abbauend. Zisch, die Schiebet\u00fcr ging auf. Ein paar Meter noch im Menschenstrom, die Oberfl\u00e4che erreicht. Frische Luft und ein wenig Sonne. \u00dcber den Platz zum Firmengeb\u00e4ude aus Beton und Stahl und Glas. Die beiden Empfangsdamen sa\u00dfen hinter einer transparenten Trennwand, die rechte, korpulentere, Ernst kannte ihren Namen nicht, aber sie kannte seinen, \u201eHerr Reinhardt\u201c, rief sie und winkte mit der rechten Hand.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich war es wieder da, dieses Schwarzwei\u00dfbild vor dem linken Auge. Die korpulente Empfangsdame wurde angerufen, \u201eSchl\u00fctter\u201c, meldet sich auf ihrem Headset der Chef der Personalabteilung, \u201eschicken Sie bitte den Reinhardt unverz\u00fcglich, nachdem sie ihn gesehen haben, zu mir.\u201c \u201eWird erledigt, Herr Doktor.\u201c \u201eHerr Reinhardt\u201c, rief sie, farbig nun f\u00fcr beide Augen, Herr Dr.\u201c \u201eSchl\u00fctterli\u201c, unterbrach Ernst, \u201ewill mich dringend sprechen. Ich wei\u00df schon.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber woher?\u201c, erkundigte sich die Empfangsdame. \u201eSo eben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnsere Firma hat Probleme, wie Sie wissen, Herr Reinhardt, und Sie sind als einer der Letzten zu uns gesto\u00dfen\u201c, er\u00f6ffnete ihm Schl\u00fctterli, scheinbar besch\u00e4ftigt Figuren auf einen Block kritzelnd. Ja nat\u00fcrlich, es war ja schon klar gewesen, als die dicke Gute-Morgen-Frau ihn gerufen hatte, die R\u00fcckblende war nur noch die Best\u00e4tigung gewesen. Und wie gerade soeben sein linkes Auge in Schwarzwei\u00df gesehen hatte, wie der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sch\u00fctterli robust und unmissverst\u00e4ndlich niedergemacht hatte- \u201eMisten Sie aus in Ihrem Menschenmaterial. Die Kosten m\u00fcssen runter! -, das war der Grund, der Ausl\u00f6ser, das brachte ihm Hintergrundwissen, mit dem er aber nichts anfangen konnte und das seine Situation nicht verbesserte: Er hatte gerade seinen Job verloren.<\/p>\n<p>Schlecht also, ja, aber nicht abgrundtief, h\u00f6llennah.<\/p>\n<p>Er war ein guter Mann im produktiven Alter, er lebte in einer Gro\u00dfstadt, er w\u00fcrde bald etwas Neues finden. Bis dahin sollten das Arbeitslosengeld und die Ersparnisse f\u00fcr alle anfallenden Kosten langen. Und er hatte diese neue Eigenschaft gewonnen, von der er jedoch nicht wusste, wie er sie sich zunutze machen konnte.<\/p>\n<p>Er kaufte sich Bier und etwas zu essen in einem Supermarkt. Die Waren lagen auf dem F\u00f6rderband. Bei dem Sackerl mit den Clementinen fehlte der Barcode. Die Kassiererin blickte leicht verzwickt, als sie die volle Bierkiste sah. \u201eEinen Moment bitte, ich muss den Preis herausfinden\u201c, sagte sie und ging in die Obst- und Gem\u00fcseabteilung. Und Ernst sah in Schwarzwei\u00df auf seinem linken Auge, wie der Mann der Kassiererin sie in einer Wohnung schlug, zuerst mit der flachen Hand ins Gesicht, mit der Faust in den Bauch, er riss sie an den Haaren, er trat sie, mit gl\u00e4nzenden S\u00e4uferaugen und in einem kaum verst\u00e4ndlichen Singsang br\u00fcllend, dann wollte er sie nehmen, sie wehrte sich, sie lie\u00df ihn nicht, dann schlug er ihr mit der Faust ins Gesicht, mehrmals, mit viel Kraft, daraufhin lie\u00df sie ihn. Inzwischen war die Kassiererin wieder in Farbe zur Kassa zur\u00fcckgekehrt und rechnete die Waren ab. Nur noch diese eine Kassiererin war hier. Sie war sehr stark geschminkt, was nicht zu ihrem biederen Typ zu passen schien.<\/p>\n<p>Zuhause betrank er sich. Eigentlich a\u00df er nur, um eine gute Unterlage zu haben und so noch mehr trinken zu k\u00f6nnen. Zw\u00f6lf Tage war er noch in der Firma angestellt, aber ab sofort freigestellt, dann ginge es raus in die freie Wildbahn, Arbeitsmarkservice, Bewerbungen schreiben, anrufen, Vorstellungsgespr\u00e4che, alte Kontakte reaktivieren. Er k\u00f6nnte eigentlich unverz\u00fcglich mit alldem anfangen, aber, nein, er wollte, und er hatte es sich auch verdient, jetzt einmal eine Pause machen, \u201eden Akku aufladen\u201c wie es so kindskopfsch\u00f6n technisch hei\u00dft.<\/p>\n<p>Dann lief es doch nicht so glatt. Beim Arbeitsmarktservice waren nur schlechtbezahlte Stellen zu haben, und auch die waren sofort vergeben. Bewerbungen schrieb er flei\u00dfig, fasste telefonisch nach, aber er wurde selten eingeladen, und dann war er einer von Dutzenden, die diesen Job wollten und brauchten. Er kam nicht zum Zug. Seine alten Bekannten sahen in ihm keinen Vorteil mehr, vertr\u00f6steten ihn oder lie\u00dfen ihn gleich links liegen und widmeten sich lieber ihren Familien. Auch wurde sein linkes in die Vergangenheit sehendes Auge immer seltener aktiv, da er eben nur noch wenig zu bieten hatte und darum kaum noch jemand etwas von ihm wollte.<\/p>\n<p>Er sah viel fern, Spielfilme, Dokumentationen, aber auch Spieleshows, Soaps, und Kindersendungen, je mehr Zeit verstrich, desto mehr Bl\u00f6dsinn schaute er, Tag und Nacht, sein Schlaf- und Wachrhythmus war zerbrochen. Wozu er eigentlich noch ein Handy hatte, wusste er gar nicht. Niemand rief ihn mehr an. Im Fernseher waren wenigstens Menschen. Fernsehen gegen die Einsamkeit.<\/p>\n<p>Gerade lief so eine Gerichtsshow, die einem Drehbuch folgte, mitten am Nachmittag. Ernst hatte die Vorh\u00e4nge zugezogen, damit der Bildschirmkontrast st\u00e4rker war. Er rauchte eine Zigarette, er hatte damit wieder angefangen. Pl\u00f6tzlich verstand er die Handlung nicht mehr. Er bem\u00fchte sich genau zuzuh\u00f6ren. Die S\u00e4tze der Akteure ergaben keinen Sinn. Ihm war schwindlig geworden. Die Zigarette war nur noch Asche. Er drehte ganz langsam den Kopf, was sehr m\u00fchsam war. Da sah er sein Gesicht im Spiegel, alle Farbe war aus ihm gewichen. Es war das Gesicht eines Toten, der noch lebte.<\/p>\n<p>Er hatte einen Schlaganfall erlitten. Der Scan in seinem Gehirn zeigte gro\u00dfe wei\u00dfe Flecken, das waren die zerst\u00f6rten Areale, es war wie auf einer uralten Weltkarte, wo so viele Gebiete noch Terra incognita waren. Sein Sprachzentrum war betroffen, er kniff die Augen zusammen und lie\u00df die wichtigsten Gedanken zusammenstr\u00f6men, um einfache Worte zu formen, selten reichte es f\u00fcr kurze S\u00e4tze, und auch seine Motorik war angeschlagen, seine Beine an ihm wirkten wie Prothesen. Er wurde als zu f\u00fcnfundneunzig Prozent behindert eingestuft. Alles Sch\u00f6ne lag hinter ihm. Und das mit 32.<\/p>\n<p>Wenn er jetzt durch die Stadt stakste wie auf viel zu kurzen Stelzen, sah sein linkes Auge nur noch schwarzwei\u00df, wenn ihn eine Bettlerin um einen Euro bat. Die allermeiste Zeit war alles in Farbe und so, wie es war. Lange Wege zu Fu\u00df strengten ihn an, er sa\u00df oft auf Parkb\u00e4nken, Lokale waren ihm zu teuer. Gerne schaute er den Enten in den Teichen zu und beobachtete, wie im Herbst immer mehr Bl\u00e4tter auf dem Boden lagen. Er lernte seine Stadt sehr genau kennen, achtete auf kleine Dinge. Besonders mochte er die alten Viertel der kleinen Leute, wo die oft bauf\u00e4lligen H\u00e4user nicht abgerissen worden waren, weil es unrentabel war, dort neu zu bauen.<\/p>\n<p>Langsam ging er durch eine Seitengasse zwischen Mietsh\u00e4usern mit abbl\u00e4tterndem Putz, verwitterten Fensterrahmen und teils gebrochenen Scheiben. Der Abend brach gerade an. Nach zweihundert Metern war eine Stra\u00dfenbahnhaltestelle. Von dort w\u00fcrde er seinen Heimweg beginnen. Vor dem Eingangstor eines Hauses stand eine blonde, leicht f\u00fcllige Frau mit einem Gesicht, das fr\u00fcher wahrscheinlich recht sch\u00f6n gewesen war. Sie fixierte Ernst. Er sah sie, rechts in Farbe und links in ihrer schwarzwei\u00dfen Vergangenheit. Sie war dort nicht alleine, sie war viel j\u00fcnger, und ein Baby war bei ihr, ihr Baby. Das Baby war krank, das Baby lag im Sterben, die Frau weinte. \u201eHaben Sie Kind?\u201c, artikulierte Ernst m\u00fchevoll die Worte. \u201eNein, nicht mehr, leider\u201c, antwortete die Frau.<\/p>\n<p>\u201eIch kann helfen\u201c, sagte Ernst schnaubend. Und jetzt sahen beide seiner Augen schwarzwei\u00df. Er lag mit seiner Statur in einem Kinderbett, er war krank, schwer krank, er w\u00fcrde sterben. Daneben hielt die Frau ihr Baby, das Baby lachte vierz\u00e4hnig und versuchte, die Nase der Mutter zu fassen. Und die Mutter lachte ebenfalls.<\/p>\n<div id=\"attachment_11172\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Der-Ger\u00fcstbauer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11172\" class=\"size-full wp-image-11172\" src=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Der-Ger\u00fcstbauer.jpg\" alt=\"Der Ger\u00fcstbauer\" width=\"800\" height=\"656\" srcset=\"https:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Der-Ger\u00fcstbauer.jpg 800w, https:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Der-Ger\u00fcstbauer-300x246.jpg 300w, https:\/\/www.verdichtet.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Der-Ger\u00fcstbauer-624x512.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11172\" class=\"wp-caption-text\">Der Ger\u00fcstbauer<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: right;\">Johannes Tosin<br \/>\n(Text und Bild)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=972\">\u00e4rgstens<\/a> | Inventarnummer: 20258<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er fuhr in der U-Bahn, kurz nach sieben, er hatte einen Sitzplatz. Er spielte auf seinem Handy herum, immer die gleiche Szenerie hinter den Waggonfenstern. Die meisten Leute fuhren zur Arbeit, so wie er, manche hatte das Nachtleben in den Morgen entlassen, kein Augenkontakt, das ist nicht \u00fcblich in der Gro\u00dfstadt. Er stand mit seinem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[117],"tags":[57],"class_list":["post-11170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tosin-johannes","tag-aergstens"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11170"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11175,"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11170\/revisions\/11175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}