Reisenotizen Amerika

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… hätte ich lieber ohne die meisten Menschen, die sich vornämlich nach einem Financier von Kolumbus’ Expeditionen, Amerigo Vespucci,  benennen. Doch würden diese sich Isabellaner nach der Sponsorin Isabella von Kastilien heißen, wäre das zwar feministisch, würde aber nichts an den für die Indigenen unfreundlichen Umständen der Landnahme ändern.

USA: US AGAIN.

Irgendwie ein halbgarer Eintopf, der ständig kurz vor dem Überkochen scheint. Aberwitze scheinen aus meiner Sicht tatsächlich so amerikanisch zu sein wie Amerikanern die Illusion ihrer Unbegrenztheit und ihr Unverständnis des „Kleingeistes“ alter Welten.

Kein Wunder, dass außenpolitisch immer wieder in fremde Suppentöpfe gespuckt wird.

Wer hält schon angesichts der Schönheit eines, sogar des eigenen Landes inne, wenn man es ausbeuten kann?

In Amerika fühle ich mich meistens vorübergehend freundlich wahrgenommen (dieses bei multiplen Begegnungen sogar im Stakkato) aber trotz Kenntnissen der Sprache und Kommunikationsgepflogenheiten selten wirklich verstanden.

Copyright: Antonia H.

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Antonia H.

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