{"id":9555,"date":"2019-03-05T09:31:06","date_gmt":"2019-03-05T09:31:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=9555"},"modified":"2019-03-10T17:52:22","modified_gmt":"2019-03-10T17:52:22","slug":"hey-mercedes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=9555","title":{"rendered":"Hey, Mercedes!"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts9555&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts9555&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Sie steht m\u00fcde in der neuen Designerk\u00fcche und schaltet die Nespresso-Maschine ein. Vor dem K\u00fcchenfenster wirbeln dicke Schneeflocken im Halbdunkel, die Fensterl\u00e4den klappern ged\u00e4mpft und halten dem starken Wind stand. Leise surrt Kaffee in die kleine Espressotasse, der w\u00fcrzige Duft steigt ihr in die Nase, sie muss an George Clooney denken. W\u00e4hrend sie ihren ersten Schluck zu sich nimmt und ihren Gedanken nachh\u00e4ngt, poltert ihr pubertierender Sohn in die K\u00fcche. Die Kopfh\u00f6rer im Ohr, den Blick aufs Smartphone gerichtet, tastet er nach der K\u00fchlschrankt\u00fcr.<\/p>\n<p>\u201eGuten Morgen, Jonas.\u201c Ohne eine Antwort nimmt er Orangensaft aus dem K\u00fchlschrank, trinkt in einem Satz die halbe Flasche leer und stellt sie auf die Anrichte. Sie kippt um und ein d\u00fcnnes Rinnsal tropft auf die Steinplatte und anschlie\u00dfend \u00fcber die wei\u00dfe Hochglanzfront. \u201eReally, George?\u201c, denkt sie und schmunzelt.<\/p>\n<p>\u201eAlexa, setze Orangensaft auf die Einkaufsliste\u201c, murmelt Jonas und verl\u00e4sst die K\u00fcche.<br \/>\nBeate wischt sauber und entsorgt die PVC-Flasche. Sie atmet tief durch und sieht sich das Schneetreiben an.<\/p>\n<p>\u201eWie soll ich heute blo\u00df zu meinem Meeting kommen?\u201c, st\u00f6hnt sie.<br \/>\n\u201eNimm meinen Wagen, ist ein Allrad\u201c, ihr Mann betritt den Raum. In der einen Hand h\u00e4lt er ein Tablet, in der anderen eine Mappe.<\/p>\n<p>\u201eDer ist nagelneu, ich bin mit dem noch nie gefahren!\u201c<br \/>\nRalf lacht laut auf und sch\u00fcttelt den Kopf.<br \/>\n\u201eDu brauchst nur drinsitzen, das Auto macht alles selber. Ich habe heute eine Telefonkonferenz von zu Hause aus, brauche den Wagen also nicht.\u201c<\/p>\n<p>Beate w\u00e4hlt einen dunkelblauen Hosenanzug und ein buntes Seidentuch, sieht sich in ihrem gro\u00dfen Ankleidezimmer um und \u00fcberlegt, welche Schuhe sie anziehen soll bei diesem Mistwetter. \u201eEgal, ich werde in einer Tiefgarage parken, da kann ich dann auch die Highheels anziehen, ich werde ja nicht im Schnee rumlaufen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAlexa, schalte die Alarmanlage aus.\u201c Ihr Sohn schlurft am Schrankraum vorbei, \u00f6ffnet die Haust\u00fcr und weg ist er Richtung Bushaltestelle.<br \/>\nAn der K\u00fcchentheke sitzt ihr Mann am Barhocker, trinkt Espresso und sieht ins Tablet. \u201ePling \u2026\u201c, das Signal f\u00fcr eine eingehende Mail ert\u00f6nt.<br \/>\n\u201eAlexa, \u00f6ffne das Garagentor.\u201c<br \/>\n\u201eAlexa, sag Mercedes starte die Standheizung.\u201c Ralf dirigiert Alexa, w\u00e4hrend er weiter in seinem Tablet liest.<br \/>\nEin lauter Signalton surrt aus Beates iPhone. Anschlie\u00dfend ein \u201ePling\u201c und gleich hinterher ein \u201eSssrrrrrum\u201c.<br \/>\n\u201eEine WhatsApp Nachricht, ein neuer Facebookbeitrag und eine Mail\u201c, denkt sie, steckt das Telefon in ihre Gucci-Tasche und verl\u00e4sst die K\u00fcche.<br \/>\n\u201eBis heute Abend dann. Ich nehme uns etwas vom Koreaner mit, okay?\u201c<br \/>\n\u201eJa, ist gut.\u201c<\/p>\n<p>Beate f\u00fchlt schon angenehme W\u00e4rme im Auto. Sie legt ihr Smartphone auf den Beifahrersitz und sucht am Cockpit des Wagens nach dem Schalter \u201eNavi\u201c. Das hochaufl\u00f6sende Display kann via Touch bedient werden, das findet sie schon mal prima, damit kann sie umgehen.<br \/>\nSchnell sucht sie in ihrem Handy unter den Mails nach der Adresse, die ihr die Kundin mitgeteilt hat, und tippt sie in die Navigationsleiste.<br \/>\nDer Motor startet sanft schnurrend, und sie biegt in die Stra\u00dfe ein.<br \/>\n\u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c am Beifahrersitz.<br \/>\n\u201eHey, was f\u00fcr ein Sauwetter!\u201c Beate lehnt sich weiter vor in der Hoffnung, so besser durch das Schneetreiben blicken zu k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c, ert\u00f6nt es von irgendwoher im Auto.<br \/>\n\u201eWas zum Geier \u2026 wer redet hier?\u201c Beate versucht, sich zu konzentrieren.<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c\u00a0 \u2014\u2014 \u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c \u2013 Vibrationen am Beifahrersitz.<br \/>\n\u201eDiese Reiseroute enth\u00e4lt Verkehrsbehinderungen. Bitte w\u00e4hlen Sie eine andere Strecke.\u201c Das muss die Dame aus dem Navi sein, denkt sie, denn die Navigationsroute am Display blinkt auf.<\/p>\n<p>In einer Kurve kommt das Auto leicht ins Schleudern, f\u00e4ngt sich aber sofort wieder.<br \/>\n\u201eHey, Mercedes, gut gemacht.\u201c Beate l\u00e4chelt.<br \/>\n\u201eWie kann ich Ihnen helfen?\u201c, wieder diese freundliche, andere Frauenstimme aus dem Irgendwo.<br \/>\nPl\u00f6tzlich erkennt Beate blinkende R\u00fccklichter vor sich, sie dr\u00fcckt etwas umst\u00e4ndlich aufs Bremspedal und sp\u00fcrt ein Rattern unter ihrem St\u00f6ckelschuh, kurz darauf verst\u00e4rkt das Auto die Bremse selbst\u00e4ndig.<br \/>\n\u201eMist, Stau!\u201c Beate schl\u00e4gt auf das Lenkrad. Ihr Handy l\u00e4utet.<br \/>\n\u201eBeate Lauterbach\u201c, nimmt sie den Anruf entgegen.<br \/>\n\u201eGuten Tag, Frau Lauterbach. Ohlsberg spricht. Ich habe Ihnen heute schon einige Mails geschickt, haben Sie diese erhalten? Ich brauche dringend ein Angebot von Ihnen \u2026\u201c, die ihr bekannte quietschende Frauenstimme am anderen Ende schmerzt in ihrem Ohr. \u201eFrau Ohlsberg, ich muss mich sp\u00e4ter darum k\u00fcmmern. Ich bin unterwegs in ein Meeting und stecke im Stau fest.\u201c<br \/>\n\u201eAber es ist wirklich dringend \u2026!\u201c<\/p>\n<p>Beate beendet das Gespr\u00e4ch, denn im R\u00fcckspiegel sieht sie das gelbe Warnlicht der Stra\u00dfenr\u00e4umungsgesellschaft und sie wei\u00df nicht, wie diese weiter durchkommen soll.<br \/>\n\u201eVerdammt!\u201c<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c \u2014\u2014\u2014 \u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c \u2013 Vibrationen am Beifahrersitz.<br \/>\nBeate f\u00e4hrt ein paar Meter nach vorn zu einer Bushaltestelle, l\u00e4sst den R\u00e4umungsdienst vorbei und wendet den Wagen.<br \/>\n\u201eDie Route enth\u00e4lt Verkehrsbehinderungen \u2026\u201c, wieder diese vorwurfsvolle Stimme des Navis.<br \/>\nBeate will es \u00fcber die Autobahn versuchen, das ist zwar ein Umweg, aber die ist sicher besser ger\u00e4umt.<br \/>\n\u201eBitte wenden Sie jetzt.\u201c<br \/>\n\u201eHalt einfach die Klappe!\u201c Beate sp\u00fcrt ein krampfendes Gef\u00fchl in der Magengegend, und es wird ihr abwechselnd kalt und hei\u00df.<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c \u2014\u2014\u2014<br \/>\n\u201eDu sollst auch die Klappe halten. Seid BEIDE einfach ruhig!\u201c, schreit Beate jetzt.<br \/>\n\u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c \u2013 Vibrationen am Beifahrersitz.<\/p>\n<p>Die Scheibenwischer arbeiten auf H\u00f6chststufe, das Schneetreiben nimmt zu. Beate f\u00e4hrt vorsichtig weiter und sucht auf den Verkehrsschildern nach dem Wegweiser zur Autobahn, doch es sind alle Schilder durch die Schneeverwehungen unlesbar.<br \/>\n\u201eIn 500 m rechts halten und auf die A3 auffahren!\u201c<br \/>\n\u201eNa endlich!\u201c, denkt Beate.<br \/>\nSie beugt sich wieder nach vorne, setzt den Blinker \u2026<br \/>\n\u201eOh nein!\u201c Beate springt auf die Bremse. Zwei LKW stehen quer \u00fcber die Auffahrtsstra\u00dfe.<br \/>\n\u201eJaaaa, klar! So ohne Schneeketten wird\u2018s nicht klappen, ihr Idioten!\u201c<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c \u2014\u2014\u2014<br \/>\n\u201eMercedes, du nervst!\u201c<br \/>\n\u201eWie kann ich behilflich sein?\u201c Freundlich und ruhig, wie immer.<br \/>\nBeate m\u00f6chte wieder wenden, sie muss den Gegenverkehr abwarten.<br \/>\n\u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c \u2013 Vibrationen am Beifahrersitz.<\/p>\n<p>Beate \u00fcberlegt lange Zeit, sie wei\u00df nur mehr eine weitere Strecke, die sie aber \u00fcber schmale Nebenstra\u00dfen f\u00fchren wird. Ob die ger\u00e4umt sind?<br \/>\nSie nimmt ihr Handy und w\u00e4hlt Ralfs Nummer, er soll ihr weiterhelfen. Besetzt! Nat\u00fcrlich, war zu erwarten!<br \/>\nSie tritt aufs Gaspedal und der Wagen kommt leicht ins Schleudern, ein Warnlicht auf der Tachoanzeige.<br \/>\n\u201eVielleicht soll ich einfach wieder heimfahren und das Meeting abblasen?\u201c, denkt sie. Doch sie kommt halbwegs gut vorw\u00e4rts und es ist nur wenig Verkehr auf diesen Stra\u00dfen.<br \/>\n\u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c \u2013 Vibrationen am Beifahrersitz.<br \/>\nKurz darauf ein Anruf, leider nicht Ralf. Sie geht nicht ran.<br \/>\n\u201eBitte wenden Sie nach M\u00f6glichkeit jetzt!\u201c<br \/>\n\u201eHey, ich wende nicht! Bl\u00f6de Kuh!\u201c Beates Fingerkn\u00f6chel leuchten wei\u00df am Lenkrad, sie h\u00e4lt es fest und verkrampft in beiden H\u00e4nden.<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c, fragt die Autodame h\u00f6flich.<br \/>\n\u201ePling\u201c, \u201eSssrrrrrum\u201c \u2013 Vibrationen am Beifahrersitz.<\/p>\n<p>Beate bremst abrupt, sie sucht verzweifelt nach dem Schalter f\u00fcr das Seitenfenster, dr\u00fcckt ihn fest, der rote Gelnagel l\u00f6st sich von ihrem Fingernagel, w\u00fctend nimmt sie das iPhone vom Beifahrersitz und wirft es aus dem Fenster in den Schnee.<br \/>\n\u201eAaaaaaaaaaaaaaaaah, ich werde verr\u00fcckt hier!\u201c<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c<br \/>\nSie holt tief Luft, vereinzelt verirren sich die Schneeflocken auf ihrer Kost\u00fcmjacke, blitzen kurz auf und schmelzen dahin.<br \/>\nBeate schlie\u00dft das Fenster, dr\u00fcckt den \u201eOff-Schalter\u201c der Mittelkonsole, das Display verdunkelt sich. Sie legt den Gang ein und f\u00e4hrt langsam weiter. Ziellos, planlos, sie f\u00e4hrt einfach. Es ist nun ganz still im Auto. Nur das leise Summen des Scheibenwischers ist h\u00f6rbar und das Knarzen der Autoreifen auf der Schneefahrbahn.<\/p>\n<p>Beate sp\u00fcrt Tr\u00e4nen \u00fcber ihr Gesicht laufen. Sie wischt sie mit dem Handr\u00fccken weg.<br \/>\nNach einigen Kilometern langsamer Fahrt l\u00e4sst der Schneefall nach. In der Ferne erkennt sie eine kleine Ortschaft.<br \/>\n\u201eNein, das ist nicht m\u00f6glich, oder?\u201c, fragt sie leise ins nun stumme Auto. \u201eDas muss Kneidelsdorf sein \u2026 es ist Jahre her, Jahre \u2026!\u201c<br \/>\nWieder ein paar Tr\u00e4nen, die sie schnell wegwischt. Der schneebedeckte Zwiebelturm der Kirche glitzert, Beate f\u00e4hrt durch schmale Stra\u00dfen, vereinzelt sieht sie \u00e4ltere Frauen mit Kopftuch die Gehwege freischaufeln.<\/p>\n<p>Der Mercedes surrt an ihnen vorbei. Sie wei\u00df genau, welche Abbiegung sie nehmen muss, kurz nach der Ortstafel. Wie lange hatte sie ihn nicht mehr besucht?<br \/>\nSie lenkt den Mercedes in einen Innenhof, die Dachschindeln der Stallgeb\u00e4ude sehen sch\u00e4big aus. Das Mauerwerk des Wohnhauses ist renovierungsbed\u00fcrftig, die Fensterrahmen und die Holzt\u00fcr wirken blass. Beate steigt der Duft von Heu und Mist in die Nase.<br \/>\n\u201eAlso noch immer Tiere hier?\u201c<\/p>\n<p>In Gedanken sieht sie sich als kleines M\u00e4dchen jungen Katzen hinterherlaufen, barfu\u00df durch hohe Wiesen, Bilder von Schafherden auf Weidefl\u00e4chen, von einem alten Sch\u00e4ferhund bewacht, erscheinen. Sie erinnert sich an viele Sommertage hier auf dem Hof, sp\u00fcrt den Geschmack von Butterbrot mit Schnittlauch auf ihrem Gaumen, schmeckt warme, frisch gemolkene Kuhmilch, die sie damals mit einer gro\u00dfen Suppenkelle aus der Kanne sch\u00f6pfte.<br \/>\nAus einer klapperigen Stallt\u00fcr kommt ein alter Mann, er schlurft in Gummistiefeln stark geb\u00fcckt Richtung Wohnhaus. In seinem Mundwinkel h\u00e4ngt eine Pfeife. Erst jetzt bemerkt er das Auto im Innenhof stehen.<\/p>\n<p>Er l\u00e4chelt, nimmt die Pfeife aus dem Mund und die M\u00fctze vom Kopf.<br \/>\nBeate \u00f6ffnet die T\u00fcr, versinkt mit ihren Highheels im Schneematsch, bleibt stecken. Sie entledigt sich der Schuhe und l\u00e4uft in Seidenstr\u00fcmpfen \u00fcber den Hof.<br \/>\n\u201eSchicker Wagen!\u201c, ruft er ihr mit heiserer Stimme entgegen.<br \/>\nBeate f\u00e4llt ihm um den Hals, sie riecht Tabak und Heu.<br \/>\n\u201eHey, M\u00e4del, was f\u00fchrt dich hierher in die Ein\u00f6de?\u201c Er dr\u00fcckt sie fest an sich.<br \/>\n\u201eIch will mein altes Leben wieder zur\u00fcck, Opi!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"right\">Manuela Murauer<br \/>\n<a href=\"http:\/\/waldgefluesteronline.com\/\" target=\"_blank\">waldgefluesteronline.com<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/schreiblust-verlag.de\/mitmach-projekt\/schreibaufgabe-januar-2019\/hey-mercedes\" target=\"_blank\">Erstver\u00f6ffentlichung beim Online-Schreiblust-Verlag<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=420\">hin &amp; weg<\/a> | Inventarnummer: 19063<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie steht m\u00fcde in der neuen Designerk\u00fcche und schaltet die Nespresso-Maschine ein. 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