{"id":9304,"date":"2019-01-14T16:00:57","date_gmt":"2019-01-14T16:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=9304"},"modified":"2019-01-20T14:56:05","modified_gmt":"2019-01-20T14:56:05","slug":"amaryllis-oder-der-traum-von-der-motte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=9304","title":{"rendered":"Amaryllis oder Der Traum von der Motte"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts9304&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts9304&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Als ich vor kurzem im Abstellraum nach der Hausapotheke kramte, fiel mir eine wei\u00dfe Schachtel entgegen. Ah, die Amaryllis. Es ist Zeit, sie in die Erde zu setzen. Ich habe die Knollen nach der Bl\u00fctezeit in Seidenpapier gewickelt und in einem Schuhkarton aufbewahrt. Diese drei Knollen habe ich schon mehrmals zum Bl\u00fchen gebracht, eine kommt wei\u00df, eine rot und eine blassrosa. Amaryllis sind \u2013 ganz im Gegensatz zu ihren Prachtbl\u00fcten \u2013 bescheiden und nicht umzubringen, nicht einmal von mir. Mit Gl\u00fcck werden sie um Weihnachten neben den Kakteen und Orchideen die Zierde der vorderen Fensterbank sein. Sonnig, aber nicht zu sehr, wenig gie\u00dfen, gen\u00fcgsam, steht auf dem Stecker.<\/p>\n<p>Vor Jahren habe ich einmal die Knollen achtlos in einen Papiersack unter die Abwasch gesteckt und sie vergessen. Als ich lange sp\u00e4ter, ohne hinzusehen, einmal in das Fach hineinlangte, um den Bartwisch herauszufischen, streifte ich mit den Fingern etwas Ungew\u00f6hnliches, noch nie Gesp\u00fcrtes. Ich zog die Hand heraus und sch\u00fcttelte sie. Brrr, gruselig, zwischen tot und lebendig. Vielleicht f\u00fchlt sich so eine frische Leiche an? Ich hab noch nie eine angefasst. Nicht fest, nicht weich, nicht warm, nicht kalt, nicht glitschig, nicht trocken, nicht dicht, nicht leer. Etwas zwischen allem.<br \/>\nIch zuckte zur\u00fcck wie von einem Stromschlag getroffen, knallte die Schrankt\u00fcr zu und wagte lange nicht, sie zu \u00f6ffnen. Ich sa\u00df am Boden davor und versuchte durch tiefes Atmen den Ekel und den Schrecken loszuwerden. Schnell trank ich ein Glas Wasser. Das Herz klopfte wie verr\u00fcckt, und ich starrte auf das Kastlt\u00fcrl, als w\u00fcrde da drinnen ein wildes Tier sitzen.<\/p>\n<p>Birke, Buche oder Kirsche? Die Zeichnungen im Holz. Keine L\u00e4rche, keine Zirbe, nicht Eiche, F\u00f6hre, Ahorn, und sicher kein Rosenholz. Ich erinnere mich, was ich beim Tischler Ponweiser aus Schlatten in der Buckligen Welt bestellt hatte. So versuchte ich mich abzulenken, indem ich auf die kreiselnden Astl\u00f6cher im Holz starrte. Endlich habe ich mich so weit beruhigt, dass ich wage, die T\u00fcr wieder zu \u00f6ffnen.<br \/>\nDa sind hellgr\u00fcne Bl\u00e4tter, nicht mehr als langgezogene, d\u00fcnne F\u00e4den. Wie F\u00fchler haben sie sich zwischen den M\u00fclleimern, Schachteln mit Waschmitteln, dem Holzstiel der Saugglocke, der Plastikschaufel und dem Glas mit Besen, B\u00fcrsten, Schw\u00e4mmen und Flaschenputzern durchgeschl\u00e4ngelt und sich an der Innenseite der Kastlt\u00fcr hochgezogen. Als ich die Bl\u00e4tter vorsichtig herausl\u00f6se, sto\u00dfe ich auf eine sternf\u00f6rmige, blassrosa Bl\u00fcte, w\u00e4chsern, fast durchsichtig. Ich schw\u00f6re, sie hatte ein Gesicht und schaute in meines, und ich schaute zur\u00fcck. Lieb und mild l\u00e4chelnd sagte sie etwas ersch\u00f6pft: Endlich, wir haben es geschafft.<br \/>\nDiese Amaryllis hat mit solcher Kraft zum Leben gestrebt, dass sie fast ohne Licht, Erde und Wasser ausgetrieben hat. Ich war bis zum Weinen ger\u00fchrt vor der Macht der Natur. Demut. Hallo, ihr seid alle st\u00e4rker als wir.<\/p>\n<p>In einer unermesslichen Anstrengung hat meine Amaryllis sogar ihre eigenen Regeln umgesto\u00dfen, n\u00e4mlich wie es ihr der genetische Code eingegeben hat, zuerst die Knospen und dann erst die Bl\u00e4tter auszubilden. Vielleicht haben sie untereinander diskutiert, wer in dieser Situation die gr\u00f6\u00dferen \u00dcberlebenschancen hat, die besseren M\u00f6glichkeiten, sich in diesem finsteren, miefigen Kastl zwischen dem Ger\u00fcmpel bemerkbar zu machen, sich irgendwie herauszuarbeiten. Wie in einer guten Seilschaft. Da tauschten sie einfach die Rollen. Die Bl\u00e4tter haben sich \u00fcber alle Hindernisse hinweg nach vorne gek\u00e4mpft. Dabei haben sie sinnvollerweise den gerade nicht n\u00f6tigen Stamm vernachl\u00e4ssigt. Diese Leistung muss ich besonders bewundern, sind doch die Bl\u00fcten von einer dicken Fleischlichkeit, w\u00e4hrend die Bl\u00e4tter und der Stamm im Inneren eine Hohlrinne haben. Jeder Amaryllis-Halter wei\u00df, dass er sie unz\u00e4hlige Male st\u00fctzen muss, wenn sich einmal die Krone zur vollen Bl\u00fctenpracht entwickelt hat. Mir sind schon ganze Blument\u00f6pfe umgekippt.<\/p>\n<p>Das ist jetzt einige Jahre her, mein Dreigestirn hat sich jeden Winter reichlich bedankt. Seither habe ich die Knollen mit gr\u00f6\u00dfter Sorgsamkeit behandelt. Diesmal lie\u00df ich etwas Erde an ihren Wurzeln dran. Sie bekamen drei gesonderte, lockere Betten in wei\u00dfem Seidenpapier; den Karton stapelte ich nicht mehr unter der Abwasch, sondern im lichten Abstellraum, versah ihn vorsorglich mit Luftl\u00f6chern. Ab und zu spr\u00fchte ich sogar etwas Wasser hinein. Ich hatte auch schon im Kopf, welchen Blumentopf ich ihnen f\u00fcr diese Bl\u00fchsaison zuteilen w\u00fcrde. Einen besonders gro\u00dfen, aus dicker Keramik, beschwert mit Steinen am Boden und die Erde aufgelockert mit Ton.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht mehr, was mir dazwischenkam. Wahrscheinlich ein Telefonanruf oder eine Radiosendung. Soviel ist sicher, ich habe den Karton auf die Arbeitsplatte neben den Herd gestellt, den Deckel abgehoben und f\u00fcr den Rest des Abends darauf vergessen. Vor dem Schlafengehen habe ich \u00fcber meinem PC eine fette Motte erschlagen. Ein Mord, mit gro\u00dfem Genuss und Genugtuung ausgef\u00fchrt, ges\u00e4ttigt von teuflischem Behagen. Ich verheimliche es nicht, ich hasse diese absolut unn\u00fctzen Tiere aus tiefstem Herzen, seit sie mir zwei Teppiche zerfressen haben und ich die restlichen nur mit viel M\u00fche und Geld erhalten konnte. Ich nahm die Motten-Leiche in mein Journal auf, befestigte sie mit Tixo auf dem linierten Blatt und datierte den Fang: 25.10.18, 23h10. Anhand einer Motte kann man leicht vom Gottesglauben abfallen und an einem vern\u00fcnftigen Sch\u00f6pfungswillen zweifeln. Motten als Anti-Gottesbeweis.<\/p>\n<p>Was ich als Tagesreste mit in den Traum genommen habe, entzieht sich meiner Kenntnis und Erinnerung. Wie jede Nacht tappe ich gem\u00e4\u00df einem nat\u00fcrlichen K\u00f6rperbed\u00fcrfnis aus meinem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer. In der linken Leseecke glimmt die gedimmte Lampe, die ich immer anlasse. Im zur K\u00fcche offenen Esszimmer leuchten an drei Stellen die gelben Spots. Im Fu\u00dflauf. Aus der Wohnung schief gegen\u00fcber fallen aus den Jalousien matte Lichtstreifen auf den Buchara-Teppich. Am Herd blinkt das rote Viereck der Zeitangabe f\u00fcr das Backrohr. Alles normal. Diese Beleuchtungsabfolge ist genau geplant und hat sich f\u00fcr mich bew\u00e4hrt. Immer wieder befrage ich auch meine G\u00e4ste, ob meine n\u00e4chtliche Lichtinstallation praktikabel sei.<\/p>\n<p>Alles scheint wie immer. Erfolgreich umschiffe ich den Esstisch mit sieben St\u00fchlen und f\u00fchle die Teppichkanten und Fransen unter meinen Sohlen wie Leitlinien. Der letzte Griff mit der rechten Hand an den Thonetstuhl am Kopf des Tisches. Knapp vor der K\u00fcchenzeile sto\u00dfe ich pl\u00f6tzlich auf ein Hindernis. Es ist nichts wirklich K\u00f6rperliches, obwohl ich eindeutig etwas im Gesicht und an den Ohren sp\u00fcre. Ich rei\u00dfe die Arme hoch, um mich zu wehren, da prallt etwas gegen meine linke Schulter. Es ist nicht heftig, nur ein leichter Klaps, ein Taps, wie einen ein kleiner Finger ansto\u00dfen kann.<br \/>\nSehen kann ich nichts, aber das Gef\u00fchl, von etwas umringt zu sein, ist allgegenw\u00e4rtig. Es ist nichts Materielles, sondern eher die Bewegung der Luft. Waren es die Arme, mit denen ich jetzt um mich wedelte?<br \/>\nVoll Angst und Ekel, pftpft, weg da. Irgendetwas setzte die Luft in Schwingungen, die meinen K\u00f6rper wie leichte Wellen treffen. Eine Luftd\u00fcnung, die von einem leisen Sirren begleitet ist. Als ich sp\u00e4ter dar\u00fcber nachsann, kam mir der Gedanke: Ich sp\u00fcrte eine Seele.<\/p>\n<p>Ich bin kein \u00e4ngstlicher Mensch, aber mit zu viel Phantasie ausgestattet, sagen die Leute, dass ich mir zu viel vorstellen kann.<br \/>\nDie phantasiert. Phantastin wurde ich schon in der Kindheit genannt. Die tr\u00e4umt. Jede Empfindung, sei es an K\u00f6rper oder Geist, setzt sich sofort in eine F\u00fclle von Bildern um. Dazu rieche ich immer sofort etwas, wozu noch die Farben kommen. Vor allem bei Musik geht es mir so. Meine Synapsen liefern mir oft ganze Gewittersturmfronten, Hurricanes und Zyklone. Syn\u00e4sthesie sagt die Psychologie trocken zu diesem Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<p>Es siegt die Neugierde, ich will es wissen. Als ich, mit den nackten F\u00fc\u00dfen \u00fcber den Boden tappend, die Ecke zwischen Geschirrsp\u00fcler und Badezimmer erreiche, strecke ich die linke Hand zum Lichtschalter aus und streife die Wand entlang. Ich gerate aber zu hoch und greife mit den Fingern voll in den Buschen Rosmarin von der Insel Pag. Die trockenen Nadeln rieseln in Schauern zu Boden, dass es beim n\u00e4chsten Schritt unter meiner Sohle knirscht. Hinter dem T\u00fcrrahmen ertaste ich endlich einen Schalter, dr\u00fccke ihn nieder, und die Deckenlampe flammt auf.<br \/>\nWas bekam ich zu sehen? Ein Wunder! Aus der Schuhschachtel wucherte ein dichter Dschungel aus Amaryllisbl\u00fcten in Rot, Wei\u00df und Rosa. Um die Knollen rankten sich blassgr\u00fcne Bl\u00e4tter und schlangen sich wie eine Efeuwand bis \u00fcber die obere Kastlreihe hinauf. Die Griffe und Lichtspots ben\u00fctzten sie ganz selbstverst\u00e4ndlich als St\u00fctzen. \u00dcber die Glocke des Dunstabzugs \u2013 halb Glas-, halb Metallgitter \u2013 wucherten Wurzeln, blassblau wie Bandlw\u00fcrmer, die Reihe mit Gew\u00fcrzen war nicht mehr zu sehen, und aus den Zierflakons sprossen Bl\u00fcten. Vom Stahlseil des Vorhangs hingen sie wie Girlanden in Rot, Rosa und Wei\u00df herab. Die nicht organischen Materialien meiner K\u00fcche st\u00f6rten sie offenbar \u00fcberhaupt nicht. Das sah alles sehr originell aus, wie die Dekoration eines extravaganten K\u00fcchendesigners. Aber was sich dazwischen abspielte, das verweigert sich jeder Beschreibung.<\/p>\n<p>Millionen von Faltern, klein wie Motten, aber bunt und schillernd in allen Farben der Amaryllis-Heimat im s\u00fcdamerikanischen Regenwald: Gattung: Hippeastrum, \u201eRitterstern\u201c, Ordnung: Asparagales, Spargelartige, Familie: Amaryllidaceae. Wie Miniaturkolibris umflatterten sie mich und h\u00fcllten mich zur G\u00e4nze ein. Sie lie\u00dfen sich auf meinem gelben T-Shirt nieder, setzten sich vor allem im Gesicht fest, an den Augen, an Nase und Mund. Um die Stirn musste ich einen Kranz haben. Sie f\u00fchlten sich feucht und klebrig an, wie Nektar. Vielleicht suchten sie deshalb die nackten K\u00f6rperstellen.<br \/>\nAn meinen Beinen schienen sie besonderen Gefallen finden. Rund um die Knie und Kn\u00f6chel sa\u00dfen sie wie Pfingstrosenbl\u00fcten, der rote Nagellack der Marke Paloma Picasso auf den Zehen hatte es ihnen besonders angetan. Ob sie mich f\u00fcr eine Blume hielten? In der Abwasch, im Waschbecken und in der Badewanne bildeten sie eine kompakte, krabbelnde und schwirrende Masse. Sie blinkten wie Gl\u00fchw\u00fcrmchen auf Brautschau, nur nicht einfach wie die gelb-blinkenden Ampeln, sondern in allen phosphorisierenden Farben. An den orange ausgemalten W\u00e4nden sa\u00dfen die Tierchen in dichten Trauben \u00fcbereinander, ein Wandteppich, altfranz\u00f6sische Tapisserie.<\/p>\n<p>Von der Decke hingen sie herunter wie S\u00e4ulen, nur gehalten von der Kraft ihrer aneinandergepressten K\u00f6rper. Obwohl ich nie ein gro\u00dfer Freund von Insekten war, l\u00f6sten sie weder Angst noch Ekel aus, nur endloses Staunen. Es war ein Funkeln und Glitzern, eine Farbenpracht von einer noch nie gesehenen, unwirklichen Sch\u00f6nheit. Diese Farben, das Flirren und Flattern verbreiteten einen kaum wahrnehmbaren Dufthauch von Honig und Rosen, eine Mischung von Kerzen in orthodoxen Kirchen und Rosen in marokkanischen Oasen. Das Geheimnisvollste aber war, dass alles in Bewegung war, durcheinander wirbelte und gleichzeitig statisch wie ein Tableau, der Blick durch ein eingefrorenes Kaleidoskop. Tiefer Frieden und satte Harmonie breiteten sich in mir aus. Niederlegen und darin aufgehen.<br \/>\nGenauso w\u00fcrde ich gerne die Ewigkeit \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Ob meine Amaryllis-Knollen ihre urspr\u00fcnglichen Parasiten aus dem s\u00fcdamerikanischen Dschungel mitgenommen haben oder ich unabsichtlich Eintagsfliegen zu Mottenfaltern gez\u00fcchtet habe, wer wird\u2018s mir sagen k\u00f6nnen? Vielleicht habe ich einer Massenhochzeitsnacht mit anschlie\u00dfendem Massensterben beigewohnt?<br \/>\nIm Morgenlicht zeigt sich meine K\u00fcche so picobello aufger\u00e4umt, wie ich sie verlassen habe. Und die Knollen liegen bis jetzt in ihrer Schachtel, weil es heute drau\u00dfen regnet und ich den Topf noch nicht aus dem Hof heraufgetragen habe.<\/p>\n<p>Wenn ich einmal die Knollen vernachl\u00e4ssigt habe, dass sie ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen mussten, so habe ich diesmal f\u00fcr sie die Lebensqualit\u00e4t eines Dschungels hergestellt.<br \/>\nDie Natur ist zu gro\u00df f\u00fcr meinen Verstand, und ihre Gesetze sind undurchdringlich. Aber man kann auch einfach auf Wienerisch seufzen: Wie ma\u2018s macht, macht ma\u2018s falsch.<\/p>\n<p>26.10.18<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><span style=\"color: #ff0000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at |\u00a0Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3714\">fantastiques<\/a> | Inventarnummer: 19037<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich vor kurzem im Abstellraum nach der Hausapotheke kramte, fiel mir eine wei\u00dfe Schachtel entgegen. Ah, die Amaryllis. Es ist Zeit, sie in die Erde zu setzen. Ich habe die Knollen nach der Bl\u00fctezeit in Seidenpapier gewickelt und in einem Schuhkarton aufbewahrt. 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