{"id":9188,"date":"2019-01-02T17:56:37","date_gmt":"2019-01-02T17:56:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=9188"},"modified":"2019-01-15T05:50:02","modified_gmt":"2019-01-15T05:50:02","slug":"das-gehirn-des-dmitrij-schostakowitsch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=9188","title":{"rendered":"Das Gehirn des Dmitrij Schostakowitsch"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts9188&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts9188&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><em>aus den \u201eRussischen Kuriosit\u00e4ten\u201c von Veronika Seyr<\/em><\/p>\n<p>In den Morgenstunden des 22. Juni 1941 \u00fcberschritt die deutsche Wehrmacht mit der \u201eOperation Barbarossa\u201c die sowjetische Grenze \u2013 f\u00fcr die Menschen der Sowjetunion der Beginn des <em>Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges<\/em>. Den damals schon weltber\u00fchmten Komponisten Dmitri Schostakowitsch erreichte diese Nachricht als Vorsitzenden der Pr\u00fcfungskommission in der Klavierklasse des Leningrader Konservatoriums. Ohne Unterbrechung wurde der Wettbewerb weitergef\u00fchrt, obwohl die ganze Stadt sofort massive Verteidigungsma\u00dfnahmen traf. Sp\u00e4ter nahmen auch die Professoren und Studenten am Barrikadenbau teil. Anfang August erschienen die ersten deutschen Flugzeuge \u00fcber der Stadt, es begannen die Bombardierungen und der Artilleriebeschuss. Von da an wurde die Stadt 900 Tage und N\u00e4chte bis Februar 1944 eingeschlossen und bombardiert, in der Leningrader Blockade starb fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung, eineinhalb Millionen Menschen, sie wurden von der Artillerie get\u00f6tet, verbrannten, verhungerten, erfroren oder fielen Seuchen zum Opfer.<\/p>\n<p>Die allgemeine Mobilmachung wurde angeordnet. Jungen von siebzehn bis zu M\u00e4nnern von sechzig wurden einberufen. Schostakowitsch hatte sich zweimal freiwillig gemeldet, aber er wurde nicht eingezogen. Als die deutsche Luftwaffe begann, Brandbomben auf die Stadt zu abzuwerfen, organisierte das Konservatorium eine Art von freiwilliger Feuerwehr, die w\u00e4hrend der Angriffe auf den D\u00e4chern ausharren musste. Ein Augenzeuge berichtet, wie man Schostakowitsch einen Feuerwehrhelm aufgesetzt und ihm gesagt hat, er soll auf das Dach steigen und sich fotografieren lassen. Die ganze Welt kennt dieses Foto. Es sollte aufr\u00fctteln, Leningrad zu Hilfe zu kommen. Der international bekannte Komponist wurde als Sympathietr\u00e4ger f\u00fcr die Sowjetunion eingesetzt. Schostakowitsch war keine zehn Minuten auf dem Dach, trotzdem stand er ab jetzt im Mittelpunkt der sowjetischen Propaganda, die Stalin pers\u00f6nlich orchestrierte und dirigierte.<\/p>\n<p>Am 19. Juli 1941, einen Monat nach dem Angriff, begann er mit der Komposition einer neuen Symphonie. <em>\u201eMeine Symphonie Nr. 7 widme ich unserem Kampf gegen den Faschismus, dem Heldentum unseres sowjetischen Volkes, unserem Sieg \u00fcber den Feind und meiner Heimatstadt Leningrad\u201c, <\/em>schrieb er auf die Titelseite. Er beging gerade seinen 35. Geburtstag, indem er nicht feierte, sondern fast 24 Stunden ohne Pause an einer neuen Komposition schrieb.<br \/>\nDie Musiksprache dieses Werkes ist stark vereinfacht, was nicht verwunderlich ist, da die Symphonie breiten Zuh\u00f6rerkreisen die Idee des Kampfes und des Sieges \u00fcber den Feind vermitteln sollte.<\/p>\n<p>Die Gestalt des K\u00fcnstlers, der vom Kampf inspiriert, mitten in der Verteidigung eine Symphonie komponiert, war ein gro\u00dfartiges Werkzeug der Kriegsanstrengungen. Au\u00dferdem entsprach das nationale Genie ganz und gar der russischen Psyche. Bald schon rankten sich viele Legenden um die Entstehung der 7. Symphonie.<br \/>\nDie abenteuerlichste entstammt aber nicht der sowjetischen Propaganda oder dem russischen Volksmythos, sondern den Forschungen des chinesischen Neurologen Wang Dajue. Er will wissen, dass Schostakowitsch nicht als Feuerwehrmann auf dem Dach verletzt wurde. Als Tr\u00fcmmeraufr\u00e4umer auf dem Newski-Prospekt soll ihn ein Schrapnell in die Stirn getroffen haben. Die kaum sichtbare Wunde wurde von ihm selbst, der Familie und Freunden als so unbedeutend eingesch\u00e4tzt, dass sie nicht mehr behandelt wurde als durch einen Kopfverband. Der Splitter blieb aber in der linken Gehirnh\u00e4lfte, im Cornu inferius des linken Gehirnventrikels, stecken.<\/p>\n<p>Viel sp\u00e4ter, erst nach dem Krieg, begann er \u00fcber Kopfschmerzen zu klagen und lie\u00df sich von \u00c4rzten untersuchen. Dr. Wang Dajue pflegte in den 50er-Jahren engen Kontakt mit sowjetischen Neurologen und konnte den Metallsplitter in Schostakowitschs Gehirn mit R\u00f6ntgenaufnahmen lokalisieren. Wenn er den Kopf nach rechts drehte und leicht abw\u00e4rts wandte, str\u00f6mte ihm eine F\u00fclle von Melodien in den Kopf, die er aufschrieb und in seine Kompositionen einwob. Der Fremdk\u00f6rper habe sein Gehirn stimuliert und mit Gedankenblitzen \u00fcberflutet, behauptet der Neurologe. Nichts davon ist gesichert au\u00dfer seine sp\u00e4teren Kopfschmerzen.<\/p>\n<p>Wenn etwas an dieser Legende stimmen sollte, w\u00e4re es die unertr\u00e4glichste Grausamkeit, dass ausgerechnet ein deutscher Bombensplitter verantwortlich sein soll f\u00fcr die besten St\u00fccke der Weltmusikliteratur.<\/p>\n<p>Es bedarf aber gar nicht der Legende des chinesischen Neurologen, um sich von Schostakowitschs ungew\u00f6hnlicher Komponierweise zu \u00fcberzeugen. Es gibt viele Zeugnisse daf\u00fcr, die meisten und besten vom Komponisten selbst. Es war 1927, also vierzehn Jahre vor der 7. Symphonie, als er beim Verfassen der Oper <em>Die Nase <\/em>ins Stocken geriet. Er hatte den ersten Akt unglaublich rasch geschrieben, in einem Monat im Sommer. Nach einer kleinen Pause machte er sich an den zweiten Akt, er schrieb ihn in drei Wochen nieder. Der dritte Akt machte ihm jedoch Schwierigkeiten. Gleichzeitig stieg der Druck, denn das Leningrader Maly-Theater hatte beschlossen, das Werk in das Programm der n\u00e4chsten Spielzeit aufzunehmen.<\/p>\n<p>In dieser Zeit hatte Mitja einen eigenartigen Traum.<br \/>\n\u201eIhm tr\u00e4umte, dass der Termin der Premiere seiner Oper <em>Die Nase <\/em>bereits festgelegt ist und er zur Generalprobe gehen muss. Aber es scheint sich alles gegen ihn verschworen haben. Mitja, der immer genau und p\u00fcnktlich ist, versp\u00e4tet sich aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden. Ob in der Stra\u00dfenbahn oder im Bus, \u00fcberall wird er aufgehalten. Endlich gelangt er ins Theater, von Weitem h\u00f6rt er schon die Vorw\u00fcrfe des Dirigenten Samuil Samossud. Eiligst durchquert er das Vestib\u00fcl und st\u00fcrzt in den Saal. Das Orchester probt gerade den dritten Akt. Schostakowitsch setzt sich ganz nach hinten und h\u00f6rt zu, klar und deutlich h\u00f6rt er die Musik des dritten Akts, sieht und h\u00f6rt den Chor und die S\u00e4nger \u2026 Die Oper endet, der Vorhang f\u00e4llt, Beifall. Das Publikum ruft nach dem Komponisten \u2026 Da wacht Schostakowitsch auf, ganz au\u00dfer sich. Er l\u00e4uft ins Nebenzimmer, erz\u00e4hlt den Hausgenossen aufgeregt von seinem Traum und der darin geh\u00f6rten Musik. Er setzt sich hin und schreibt sie auf. Innerhalb von drei Wochen hat er den dritten Akt fertig komponiert und ihn zu Samossud gebracht.\u201c (M. Dolgopolow, In: Izvestija 13. 9. 1975, zit. nach Krysztof Meyer. Schostakowitsch. Sein Leben, sein Werk, seine Zeit, S 117f )<\/p>\n<p>Zu den interessantesten Teilen der Oper geh\u00f6rt das Zwischenspiel zum zweiten Bild. Es ist das erste Musikst\u00fcck, das ausschlie\u00dflich f\u00fcr Perkussionsinstrumente geschrieben wurde. Das war damals eine absolute Neuheit. Edgar Vareses Ionisation wurde erst drei Jahres sp\u00e4ter geschrieben. Angeblich wussten die beiden Komponisten nichts voneinander. \u00c4hnlich \u00fcberraschend, dass einige Stellen im ersten und zweiten Akt verbl\u00fcffend an Arnold Sch\u00f6nberg und Anton von Webern erinnern, obwohl Schostakowitsch sie nicht gekannt und nie deren Partituren gesehen hat.<\/p>\n<p>Einen Monat nach dem \u00dcberfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion begann Schostakowitsch mit der Arbeit an der 7. Symphonie, der Leningrader. Beendet hat er sie am 27. Dezember 1941, nachdem er im Oktober mit der Familie nach Moskau, sp\u00e4ter nach Kuibyschew evakuiert worden war. F\u00fcnf S\u00e4tze in f\u00fcnf Monaten, und zu welcher Zeit!<br \/>\nAm 17. September 1941 notiert Schostakowitschs Jungendfreund Walerian Bogdanow-Beresowski in seinem Tagebuch:<br \/>\n\u201eAuf seine Einladung hin fuhren wir zu ihm hinaus in die Skorokodow-Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Die enormen Partiturseiten, die auf dem Schreibtisch ausgebreitet lagen, machten den Umfang der Besetzung deutlich. Schostakowitsch spielte uns die neue Symphonie nerv\u00f6s und angestrengt vor. Er bem\u00fchte sich ersichtlich, alle Farbnuancen des Orchesters wiederzugeben. Der Eindruck war kolossal. Es ist ein erstaunliches Spiegelbild der gegenw\u00e4rtigen Zeit, ein Widerschein der \u00e4u\u00dferen Ereignisse, der in eine sehr komplizierte musikalische Form umgesetzt wurde, ohne in irgendeiner Weise die Gattung zu verflachen. Diese Symphonie ist sowohl in ihrem Inhalt als auch in ihrer Form k\u00fchn und unerschrocken, vor allem im ersten Satz mit seiner langen Entwicklung nach der Exposition. (&#8230;)<br \/>\nPl\u00f6tzlich drang von der Stra\u00dfe das gellende Heulen der Sirenen zu uns herein. Der Komponist k\u00fcmmerte sich nach Beendigung des ersten Satzes darum, dass sich seine Frau und die beiden Kinder in den Schutzraum begaben, er selbst jedoch wollte das Spiel nicht unterbrechen. Begleitet von den dumpfen Explosionen der Flugabwehrkanonen, stellte er uns den zweiten Satz vor und zeigte Skizzen zum dritten Satz, schlie\u00dflich spielte er alles noch einmal.<br \/>\nAls wir aus dem Petrograder Stadtteil zur\u00fcckkehrten, sahen wir von der Stra\u00dfenbahn aus den Feuerschein \u2013 eine Spur des zerst\u00f6rerischen Werks dieser Barbaren der L\u00fcfte. Unter dem Eindruck der Musik und des edlen Pathos der Symphonie versp\u00fcrten wir die Sinnlosigkeit dessen, was um uns geschah, besonders eindringlich.\u201c<\/p>\n<p>Die Siebente wurde am 5. M\u00e4rz 1942 in Kuibyschew vom ebenfalls dorthin evakuierten Orchester des Bolschoi Theaters unter Samuil Samossud uraufgef\u00fchrt.<br \/>\nAm 22. M\u00e4rz 1942 kam das Orchester in Moskau zusammen. Inzwischen hatten die deutschen Truppen die Ukraine, Wei\u00dfrussland, die Moldawische Republik und das Baltikum in ihre Gewalt gebracht. Immer h\u00e4ufiger flogen sie Angriffe auf Moskau. Dennoch war das Konzert ein gro\u00dfes Ereignis, und nur mit M\u00fche fanden alle Besucher im Saal Platz. Ein Musikkritiker erinnert sich an die Moskauer Erstauff\u00fchrung: \u201eVor Beginn des 3. Satzes trat der Leiter der Flugabwehr neben den Dirigenten. Er hob die Hand und meldete in ruhigem Ton, um keine Panik hervorzurufen, das Einsetzen des Fliegeralarms. Trotzdem verlie\u00df niemand seinen Platz, die Symphonie wurde zu Ende gespielt. Ihr m\u00e4chtiges Finale, das den Sieg \u00fcber den Feind ank\u00fcndigt, schuf eine unvergessliche, mitrei\u00dfende Atmosph\u00e4re. Die st\u00fcrmischen Ovationen gingen \u00fcber in eine leidenschaftliche Manifestation patriotischer Gef\u00fchle und in Begeisterung \u00fcber das Talent unseres gro\u00dfen Zeitgenossen.\u201c<\/p>\n<p>Die Erstauff\u00fchrung im belagerten Leningrad fand am 9. August 1942 unter der Leitung von Karl Eliasberg in der Philharmonie statt. Die Musiker wurden zum Teil von der Front geholt, andere aus ihren Kellerl\u00f6chern im belagerten Leningrad. Sie waren ausgehungert, ausgemergelt, in Uniformen oder Lumpen. Aber sie spielten die \u201eLeningrader\u201c. Auf Befehl des Kommandanten der Leningrader Front setzte man eine umfangreiche Milit\u00e4roperation in Gang: Am Tag des Konzerts wurden die Deutschen mit einem wahren Sperrfeuer belegt; 3000 gro\u00dfkalibrige Granaten gingen auf sie nieder.<\/p>\n<p>Danach zog die \u201eLeningrader\u201c in einem unvergleichlichen Siegeszug um die ganze Welt, und ihr Erfolg h\u00e4lt bis heute an.<\/p>\n<p>Dabei haben sowjetische Komponisten w\u00e4hrend der Leningrader Blockade insgesamt 192 Werke verfasst, darunter neun Symphonien, acht Opern, sechzehn Kantaten und f\u00fcnf Ballette. Im Gespr\u00e4ch und im Ged\u00e4chtnis blieb aber nur die Leningrader Symphonie, die Siebente von Schostakowitsch.<\/p>\n<p>22.7.16<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=910\">unerH\u00d6RT!<\/a> | Inventarnummer: 19009<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aus den \u201eRussischen Kuriosit\u00e4ten\u201c von Veronika Seyr In den Morgenstunden des 22. Juni 1941 \u00fcberschritt die deutsche Wehrmacht mit der \u201eOperation Barbarossa\u201c die sowjetische Grenze \u2013 f\u00fcr die Menschen der Sowjetunion der Beginn des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges. Den damals schon weltber\u00fchmten Komponisten Dmitri Schostakowitsch erreichte diese Nachricht als Vorsitzenden der Pr\u00fcfungskommission in der Klavierklasse des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[109],"tags":[55],"class_list":["post-9188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-seyr-veronika","tag-unerhoert"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9188"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9199,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9188\/revisions\/9199"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}