{"id":8880,"date":"2018-11-07T18:14:26","date_gmt":"2018-11-07T18:14:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=8880"},"modified":"2018-11-11T16:14:10","modified_gmt":"2018-11-11T16:14:10","slug":"wie-das-blut-in-die-orange-kam","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=8880","title":{"rendered":"Wie das Blut in die Orange kam"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts8880&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts8880&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><em>Ein Marmeladenm\u00e4rchen <\/em><\/p>\n<p>Auf der Halbinsel Krim wachsen seit Menschengedenken Orangen und Granat\u00e4pfel friedlich nebeneinander. Wie auch Mandarinen, Oliven, Weintrauben, Kirschen, \u00c4pfel, Birnen, Feigen, Pfirsiche, Marillen, N\u00fcsse, Mandeln, Pistazien, Physalis, Quitten, Erdbeeren und all die anderen Fr\u00fcchte und Kr\u00e4uter. Schon den alten V\u00f6lkern galt die Krim als ein Garten Eden. Aber es gab einmal eine schlimme Zeit. Die Orange und der Granatapfel gerieten in Streit dar\u00fcber, wer die sch\u00f6nste Frucht sei, die \u00e4lteste, die k\u00f6stlichste, die echteste, die n\u00fctzlichste, also die Urfrucht, die Urmutter oder der Urvater der Krim. Alle Obstsorten schlossen sich entweder der einen oder der anderen Partei an, und so spaltete sich die vermischte Fruchtgemeinschaft in zwei verfeindete Lager. Gegenseitige Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rungen da und dort. Sie rissen einander die Wurzeln aus und vertrieben die anderen. So begann der sagenhafte Obstkrieg, an dem die Krim fast zugrunde gegangen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Was hatte zu diesem Streit gef\u00fchrt? In den T\u00e4lern zwischen dem Karadag, Ai-Todor und Ai-Petri hatte sich herumgesprochen, dass sich die Tatarenprinzessin Liwadija-Oreanda zur Hochzeit das sch\u00f6nste Obst der Krim w\u00fcnschte. Wer sich zur Wahl stellte, sollte in den goldenen Palast von Bachtschissarei kommen. Ihr Br\u00e4utigam, der junge Khan <em>Tschufut-Kale, <\/em>hat sich als Geschenk das sch\u00f6nste Tier gew\u00fcnscht. Der wei\u00dfe Hirsch machte das Rennen, die Tiere waren kl\u00fcger gewesen und hatten den Wettstreit friedlich entschieden.<br \/>\nUnter den Fr\u00fcchten glaubte sich die selbstbewusste Orange pers\u00f6nlich angesprochen und machte sich mit ihrer Gefolgschaft auf den Weg zum Palast. Der Granatapfel f\u00fchlte sich immer schon als der K\u00f6nig der Fr\u00fcchte und hatte die selbe Idee. Aber im Tal des <em>Ai-Todor <\/em>kam es zu einem Zwischenfall. Die Orange traf auf den Granatapfel, beide hatten viele Anh\u00e4nger um sich geschart. An der engsten Stelle, beim Wasserfall <em>Ajudag <\/em>am Abhang des <em>Ai-Petri <\/em>trafen die beiden Heere aufeinander. Die Schlucht des Ajudag ist hier so schmal und wild, dass keiner an dem anderen vorbeikommt. Eine Schlacht scheint unausweichlich.<\/p>\n<p>Die Orange baut sich am Rande des Felsbeckens auf, in das der Wasserfall st\u00fcrzt und ruft k\u00e4mpferisch:<br \/>\n&#8211; He, du h\u00e4ssliche Lederhaut! Du Fetzensch\u00e4dl! Komm her, trau dich! Wie kommst du dazu, dich f\u00fcr die sch\u00f6nste Frucht zu halten? Du w\u00e4chst auf einem struppigen Besenstrauch oder h\u00f6chstens auf einem Kr\u00fcppelbaum in schlechter Erde und bl\u00fchst v\u00f6llig unscheinbar. Du schaust nicht viel mehr gleich als eine Heckenrose. Nicht einmal die Esel m\u00f6gen deine Bl\u00e4tter rupfen! H\u00f6chstens die Kojoten pinkeln an deinen Stamm. Was ist das gegen die Sch\u00f6nheit meines Wuchses und meiner Bl\u00e4tter, und erst der himmlische Duft meiner Bl\u00fcten! Mit mir tr\u00e4umt sich die halbe Welt in den S\u00fcden. Ich bin das Symbol ihres S\u00fcdens, ich bin ihr S\u00fcden! Deine Haut ist ungenie\u00dfbar, und innen bestehst du nur aus bitteren Fasern und K\u00f6rndlzeug. Die kann man nicht bei\u00dfen und nicht schlucken. Zum Auszutzeln zu sauer, nur zum Ausspucken. Pfui Teufel, du bist zu nichts nutze. Wie kannst du dir nur einbilden, dass die Prinzessin gerade dich w\u00e4hlen wird?<\/p>\n<p>Der Zickenkrieg ist voll entbrannt.<\/p>\n<p>Darauf der Granatapfel, auch nicht mundfaul:<br \/>\n&#8211; Na, red nicht so einen Bl\u00f6dsinn! Deine Schale mag niemand essen, nicht einmal die Tiere. Die lassen dich liegen und auf der Erde verrotten. Sch\u00f6nheit, pah, zu deiner eingedellten, grieseligen Haut sagt ja die ganze Welt Orangenhaut oder so grauslich medizinisch Cellulite. Manche halten das gar f\u00fcr eine Krankheit und lassen sich operieren, absaugen und implantieren. Damit wirst du bei der jungen, sch\u00f6nen Prinzessin nicht ankommen. Dein Fleisch ist zu sauer, als dass es ein Genuss w\u00e4re, weder auf der Zunge noch am Gaumen.<br \/>\nImmer und \u00fcberall nur von S\u00e4ure verzogene Gesichter. Und erst die M\u00fchen des Absch\u00e4lens. Brrrr, wie schmutzig und klebrig man sich da die Finger macht. Deswegen nehmen dich die meisten mit einer Maschine aus und sind nur hinter deinem Juice her. Hahaha, und von Kernen musst gerade du nicht reden. Alle suckeln nur darum herum und spucken. Wie unappetitlich! Mit meinem Saft dagegen haben schon die \u00e4ltesten V\u00f6lker ihre Stoffe, Felle und H\u00e4ute gef\u00e4rbt. Und die H\u00f6hlen ausgemalt. Hach, du mit deinem armseligen Vitamin C, ich habe alle diese Vitamine von 1 bis 12 und einige noch von A bis D. Und noch viel mehr!<br \/>\nMit meinem Saft im Magen kann man essen und trinken, so viel man will, ohne satt oder betrunken zu werden.<\/p>\n<p>Jetzt sind sie sich gleich an Beschimpfungen und Beleidigungen.<br \/>\nUnter den Anh\u00e4ngern der beiden kommt es in der engen Schlucht zur Unruhe und zu einem argen Gedr\u00e4nge. F\u00fcr wen sollten sie sein? Und warum? Sie fuchteln mit ihren Waffen, schreien so wild bravooo oder buuuhh, dass sie durcheinander kullern und die sensibelsten unter ihnen schlimme Dellen abkriegen. Die kleinen, weichen Erdbeeren und Kirschen gehen als Erste unter, dann die zarte Physalis, die Mandeln werden am Boden zertreten, Marillen, Feigen und Pfirsiche, alles kugelt \u00fcbereinander und zerquetscht sich aneinander. \u00c4pfel und Birnen werden zwischen den griechischen Waln\u00fcssen und Melonen zermalmt. Nur die holzharte Quitte \u00fcbersteht das Gemetzel einigerma\u00dfen unbeschadet. Aber die will ohnedies niemand, so kollert sie ins Abseits und bleibt am Grund des Beckens liegen. Ein gr\u00e4sslicher Anblick, dieses Schlachtenbummlerget\u00fcmmel! Zermatschkert alles. Schon liegt F\u00e4ulnis in der Luft. Die Lage wird so bedrohlich, dass abzusehen ist: Wenn alle zusammen zu einem ungenie\u00dfbaren Mus werden, genie\u00dfen das nur noch die Wespen und Schmei\u00dffliegen.<\/p>\n<p>Der Granatapfel r\u00fcckt bedrohlich n\u00e4her, aufgeblasen in seiner Lederhaut und die verbl\u00fchte Krone spitz aufgerichtet wie der Kamm eines Kampfhahns. Er versucht, die Orange zum Wasserbecken zu dr\u00e4ngen und st\u00f6\u00dft immer wieder mit seiner Kampfkrone auf die Orange ein.<br \/>\nNoch eine Runde.<br \/>\n&#8211; \u00c4tsch, und schwimmen kannst du auch nicht. Du saufst dich voll und gehst unter. Dann kommt nur noch der Hai f\u00fcr dich in Frage. Und der schluckt dich auch nur, weil er dich f\u00fcr eine Plastikflasche von Frucade h\u00e4lt. Das war\u2018s dann mit Bachtschissarei.<br \/>\nEr lacht h\u00f6hnisch.<br \/>\n&#8211; Ich mit meiner Lederhaut, ja genau deswegen, kann einen ganzen Ozean \u00fcberqueren und noch immer trocken an Land gehen. Die Indianer und Maori haben mit mir Fu\u00dfballweltmeisterschaften gespielt. Und gewonnen, schau, ich bin immer noch da.<br \/>\nNun zieht er das letzte, das unterste Register:<br \/>\nUnd erst dein l\u00e4cherlicher Name \u2013 O-r-a-n-g-e! So was Dummes, Ausl\u00e4ndisches, kann doch keiner aussprechen.<\/p>\n<p>Die Orange hat im Moment keine passende Antwort und keine Beleidigung parat, kann aber wegen ihrer Kugelgestalt gerade noch den Angriffen des Granats ausweichen. Da passiert es \u2013 sie strauchelt und st\u00f6\u00dft sich so stark am Beckenrand, dass ihre Haut eine tiefe Delle bekommt. Unwillk\u00fcrlich gibt sie einige Spritzer aus ihrer Schale ab und trifft damit den Granatapfel. Sie sind so scharf und sauer, dass seine Haut sofort h\u00e4ssliche schwarze Flecken bekommt und platzt. Da quillt alles K\u00f6rndlzeugs aus ihm heraus wie aus einer Blunzen und breitet sich ungusti\u00f6s am Beckenrand aus.<br \/>\nDas ist ein Schock, ein heilsamer, der die Wende herbeif\u00fchrt. F\u00fcr eine Sekunde schauen sie sich selbst an, dann einander und fallen in eine Starre.<br \/>\nWie lange, das wei\u00df keiner und wird auch nicht herauszufinden sein.<br \/>\n&#8211; L\u00e4diert, h\u00e4sslich, gaga, kaka, zum Wegschmei\u00dfen. Wenn wir so weitermachen, sind wir alle Verlierer und h\u00f6chstens Futter f\u00fcr Fliegen, Wespen und W\u00fcrmer \u2013 so etwas \u00c4hnliches muss ihnen durch den Kopf geschossen sein. Freiwillig Loser sein, also das geht gar nicht.<br \/>\nEs f\u00e4llt ihnen gleichzeitig auf, dass sie beide, so \u00fcbel zugerichtet, wie sie sind, nicht in den Palast gelassen werden, schon gar nicht vor das Angesicht der Prinzessin Liwadija-Oreanda.<\/p>\n<p>Von der sch\u00f6nsten Frucht als Hochzeitsgeschenk kann keine Rede mehr sein. Sie \u00fcberlegen, besinnen sich und k\u00fchlen ihre Kampfeswut im eiskalten Wasser des Ajudag. Auf dem Ai-Todor und dem Ai-Petri liegt auch im Sommer Schnee. Das Wasser hat nur sechs Grad \u00fcber Null und ist so mineralhaltig, dass sich alle Wunden sofort schlie\u00dfen. Das Naturbecken hei\u00dft deswegen im tatarischen Volksmund \u201eBrunnen der ewigen Jugend\u201c. Der ganze weibliche Hofstaat von Bachtschissarei nimmt hier seine t\u00e4glichen B\u00e4der. Die Soldaten der Khans haben auf der anderen Seite des Ai-Petri einen \u00e4hnlichen Jungbrunnen \u201eF\u00fcr den Ewigkrieger\u201c. In den Quellbecken des Grishaf bei Alushta baden sie ihre weltber\u00fchmten Pferde, mit denen die m\u00e4chtigen Eroberer Tschingis Khan und Kublai Khahn mit der Goldenen Horde zwei Drittel der damaligen Welt erobert haben.<\/p>\n<p>Als sie wieder an Land steigen, beschlie\u00dfen die Orange und der Granatapfel, dass sie etwas vom Besten, das sie so reichlich haben, dem anderen abgeben k\u00f6nnten. So schenkt die Orange dem Granatapfel etwas von ihrem Zucker, der Granatapfel gibt der Orange einen Teil seines roten Saftes ab. So kam der Granatapfel zu seiner S\u00fc\u00dfe und die Orange zu ihrer Blutfarbe. Beide waren zufrieden mit diesem Austausch. Hand in Hand wanderten sie weiter durch das Tal des Ajudag bis zum tausendminarettigen Palast von Bachtschissarei.<br \/>\nDie Palastwachen waren beeindruckt von ihrer Sch\u00f6nheit und lie\u00dfen sie passieren. Diener in rotgoldenen R\u00fcstungen geleiteten sie in die Kemenate der Prinzessin Liwadija-Oeranda. Diese klatschte vor Freude in die H\u00e4nde, dass sie auf einem so weiten und schwierigen Weg zu ihr gekommen waren und nahm beide auf. Da wurde sie noch liebreizender als das M\u00e4rchen von ihr schon erz\u00e4hlte. Warum soll nur eine die sch\u00f6nste Frucht sein? Die Krim ist doch so reich an vielen guten Dingen.<\/p>\n<p>Sie k\u00fchlte die Fr\u00fcchte im klaren Wasser des wei\u00dfmarmornen Tr\u00e4nenbrunnens, sodass sie immer frisch und k\u00f6stlich blieben. Die Orange vers\u00fc\u00dfte von nun an das Leben der Krimtschaner, der Granatapfel gab ihnen un\u00fcberwindliche Kraft. Von Liwadija-Oreanda hei\u00dft es seither, dass sie die kl\u00fcgste Tatarenprinzessin war, die je gelebt hat. Zusammen mit ihrem Mann, dem Khan Tschufut-Kale, herrschte sie viele Jahre \u00fcber die Krim und machte sie noch sch\u00f6ner und reicher.<br \/>\nIm Park von Bachtschissarei lie\u00df sie auf der einen Seite des Ajudag einen Garten mit blutroten Orangen anlegen, auf der anderen einen mit s\u00fc\u00dfen Granat\u00e4pfeln. Bis zu ihrem Lebensende liebte es Liwadija-Oreanda, mit ihren Hofdamen im Schatten der B\u00e4ume spazieren zu gehen, sich dort abzuk\u00fchlen und ihrem S\u00e4useln der Bl\u00e4tter zuzuh\u00f6ren. Wenn man genau hinh\u00f6rte, klang es wie das Pl\u00e4tschern eines Brunnens, wenn Wind aufkam, wie das Rauschen eines Wasserfalls.<br \/>\nDie sch\u00f6nsten V\u00f6gel und Schmetterlinge der Krim lie\u00dfen sich hier nieder, Khan Tshufut-Kale begr\u00fcndete eine Herde von wei\u00dfen Hirschen, die alle auf den Namen Diana h\u00f6rten und ein Horn zwischen dem Geweih trugen.<\/p>\n<p>So blieb die Krim nach dem Obstkrieg geeint, und alle Menschen, Fr\u00fcchte und Tiere lebten fortan gl\u00fccklich und in Frieden miteinander.<\/p>\n<p><em>Ich habe gerade Blutorangen und Granat\u00e4pfel zu einer Marmelade verarbeitet, mein Geheimrezept gegen Verk\u00fchlungen.<br \/>\nIch widme dieses von mir erdachte M\u00e4rchen meinem lieben Nachbarn Carlos Sanchez, der mich gerade mit seiner Wunder-Zauber-H\u00fchnchen-Gem\u00fcsesuppe gesund zu machen versucht.<\/em><\/p>\n<p><em>31.1.18, 15h18<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3102\">Lesebissen<\/a> | Inventarnummer: 18151<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Marmeladenm\u00e4rchen Auf der Halbinsel Krim wachsen seit Menschengedenken Orangen und Granat\u00e4pfel friedlich nebeneinander. 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