{"id":7714,"date":"2018-03-13T16:48:52","date_gmt":"2018-03-13T16:48:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=7714"},"modified":"2018-06-16T17:53:27","modified_gmt":"2018-06-16T17:53:27","slug":"das-groesste-missverstaendnis-der-weltgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=7714","title":{"rendered":"Das gr\u00f6\u00dfte Missverst\u00e4ndnis der Weltgeschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts7714&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts7714&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Viel ist nicht im Ged\u00e4chtnis geblieben \u2013 nur ein unklares Bild und ein gemischtes Gef\u00fchl. Auch der Zeitpunkt ist eine Rekonstruktion.<br \/>\nDas Bild: Ich sitze auf den Schultern meines Vaters, winke und weine.<br \/>\nWeine und winke. Weiter dr\u00fcben steht ein Zug mit Menschen und einer mit verh\u00fclltem Kriegsger\u00e4t. Das Gef\u00fchl bleibt undeutlich. Warum ich winke und weine, das wei\u00df ich nicht mehr, und auch nicht, ob aus demselben Grund wie die Erwachsenen. Die Russen ziehen ab. \u00d6sterreich ist frei! Ein ferner Klang. Gab es bei uns ein Festessen, ein Gebet, einen Gottesdienst?<br \/>\nIch pers\u00f6nlich stand ja mit den Russen, den Besatzern, auf vertrautem Fu\u00df.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zur Volksschule kamen meine \u00e4ltere Schwester und ich am Gasthaus Kaindl vorbei, das von der Besatzungsmacht als Soldatenquartier requiriert worden war. Diese hatten wenig zu tun und l\u00fcmmelten im Gastgarten herum, wenn die Schulkinder vorbeikamen. Sie erwarteten uns, geradezu freudig und sehns\u00fcchtig, so hab ich es in Erinnerung. Immer hatten sie kleine Geschenke f\u00fcr uns bereit. Ein Bonbon, eine Rippe Schokolade, ein Wei\u00dfbrot. Das kannten wir damals noch nicht. Die erste Schokolade und das erste Wei\u00dfbrot meines Lebens habe ich von sowjetischen Besatzungssoldaten bekommen, so viel ist sicher. Und wir waren \u00e4rmer als sie. Das Sch\u00f6nste aber war, wie sich mit uns besch\u00e4ftigten. Sie brachten uns Kinderlieder und Ausz\u00e4hlreime bei. Einen erinnere ich bis heute: <em>Meschdu nami durakami, jest odin bolshoi durak, raz, dwa, tri, eto werno ty. Unter uns Narren ist ein gro\u00dfer Narr, 1, 2, 3 und der bist du. <\/em>Man zeigte dabei mit dem Finger reihum. Das war nie b\u00f6s gemeint, immer lustig und wir konnten das ohne Ende wiederholen. Vielleicht haben die russischen Soldaten die Grundlage f\u00fcr meine Neugier gelegt, wie sich unsere Versma\u00dfe und Reime von den ihren unterscheiden.<\/p>\n<p>Die Zahlen von 0 bis 10, guten Tag und auf Wiedersehen, bitte und danke. Sie spielten auf der Balalaika, warfen uns in die Luft und fingen uns in ihrem Kreis wieder auf, dann kamen die ersten Kasatschok-Schritte. Was f\u00fcr ein herrliches Leben! Wir hielten unsere Begegnungen vor den Erwachsenen geheim, denn der Kontakt mit den Russen war das strikteste von allen Verboten. Was soll\u2019s, wir hatten unser s\u00fc\u00dfes Geheimnis. Was sie uns schenkten, mussten wir sofort verschlucken oder auf dem kurzen Weg bis zur Schule aus den feuchten Handfl\u00e4chen auflecken. Der s\u00fc\u00dfeste Schulweg!<br \/>\nDie Eltern wunderten sich nur, dass wir so fr\u00fch zur Schule gingen.<br \/>\nK\u00f6pfe mit blonden Locken streicheln, vielleicht an Stelle ihrer lange nicht gesehenen oder noch ungeborenen Kinder. Aber das sind viel sp\u00e4tere \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>Auch der Besatzungsarmee war Feindber\u00fchrung \u2013 Kontakt mit der Bev\u00f6lkerung \u2013 strengstens untersagt. Das Nachmittags-Vergn\u00fcgen spielte sich in der \u00d6ffentlichkeit ab. Genau um drei Uhr r\u00fcckten die Soldaten in Formation aus der Kaserne aus, zogen durch die Stadt und durch die Zandt-Allee zur Donaul\u00e4nde hinunter. Dabei sangen sie aus voller Kehle die herrlichsten Lieder vom Don und der Wolga, begleitet von einem Musikzug. So pr\u00e4chtig schmettern konnte der Kirchenchor von St. Stephan nicht. Die Kinder liefen neben ihnen her, die mutigsten Buben hatten sich aus Holzlatten oder \u00c4sten Gewehre geschnitzt und ahmten ihren Stechschritt nach. Sie lie\u00dfen sich aber nicht aus der Ruhe bringen, das Kinn hochgereckt, der Blick starr nach vorne gerichtet, sie marschierten so geordnet und kerzengerade aufrecht wie die alten Linden in der Allee standen. Ich mochte die Volkslieder lieber als die milit\u00e4rischen. Sie klangen n\u00e4her unseren Liedern. Slavnoje morje, svjaschtschonnj Baikal \u2013 der heilige Baikal. Eij uchjnem, st\u00f6hnen die Wolga-Treidler. Die schwarzen Augen von Moskau. Mir schien damals, dass es kein sch\u00f6neres Leben gibt als das eines russischen Soldaten.<\/p>\n<p>Es muss ein seltsames Stimmungsgemisch gewesen sein, das mich bei ihrem Abzug bewegt hat. Das Gef\u00fchl kann ich nicht wieder heraufbringen, nur die Bilder, die sind eingebrannt, abfotografiert und unter der Sch\u00e4deldecke gespeichert. Wir stehen auf dem Bahnhof in Tulln in einer gedr\u00e4ngten Menge. Es nieselt und es ist kalt. Die weiter entfernten Gleise mit dem eingepackten Kriegsger\u00e4t sind im Nebel kaum zu sehen. Grau-gr\u00fcn gefleckte Ungeheuer strecken Rohre empor. Die ganze Stadt ist gekommen. Vor mir und rund um mich dicht an dicht gepresste Menschenleiber, K\u00f6pfe und Schultern. Ich bin sicher, dass H\u00fcte geschwenkt werden und viele H\u00e4nde zum Winken in die H\u00f6he gestreckt sind. Vielleicht spielt eine Blasmusikkapelle, singt ein Kinderchor, schwingt ein Pfarrer das Weihrauchfass und wedelt mit dem Weihwasserbesen, vielleicht l\u00fcpft der Stationsvorsteher seine Kappe, salutiert und h\u00e4lt die rote Scheibe hoch. Los geht\u2019s, ab in Richtung Osten und bitte auf Nimmerwiedersehen. Kann leicht sein, dass die sowjetische Milit\u00e4rmusik noch das letzte St\u00e4ndchen gibt.<\/p>\n<p>Am oberen Rand des Bildes sehe ich einen Zug stehen. Aus den Fenstern und auf den Stufen h\u00e4ngen ganze Trauben von M\u00e4nnern, die ebenfalls winken und weinen. Sie schwenken Kappen und recken Gitarren in die H\u00f6he. Die M\u00fcnder sind weit aufgerissen, \u201eUrra, urra-urra-aahh\u201c, wahrscheinlich, denn h\u00f6ren kann ich sie nicht, es ist ein Stummfilm.<br \/>\nDie abziehenden Russen weinen, und die Tullner weinen, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gr\u00fcnden. Sie weinen gegen einander an. Oder war es doch ganz anders? Vielleicht haben die einen nur die anderen angesteckt, so wie Lachen und G\u00e4hnen ansteckend ist. Oder wissen sie schon, dass Stalin alle Heimkehrer aus dem kapitalistischen Westen sofort in Lager stecken lie\u00df? Stalin war schon zwei Jahre tot, aber sein Nachfolger Chruschtschow war auch nicht gerade f\u00fcr seine Menschfreundlichkeit bekannt.<\/p>\n<p>Es wird irgendwann vor dem 26. Oktober 1955 gewesen sein, an dem die ausl\u00e4ndischen Truppen laut Staatsvertrag das Land verlassen haben mussten.<br \/>\nWarum die einen und die anderen weinten, sangen, H\u00fcte und Kappen in die Luft warfen, verstand ich viele Jahre lang nicht und k\u00fcmmerte mich auch nicht darum. Nur dass die \u00d6sterreicher vor Gl\u00fcck weinten und vor Erleichterung \u2013 \u201e\u00d6sterreich ist frei!\u201c Was war vorher? Waren wir unfrei, gefangen, in K\u00e4figen? Wir liefen doch frei herum? Aber jetzt ist alles gut. Das war das allgemeine Gef\u00fchl, das sogar die Kinder vermittelt bekamen. So wie die Angst nur ein Jahr sp\u00e4ter im ungarischen Herbst und wieder im August 1968 nach dem Ende des Prager Fr\u00fchlings.<\/p>\n<p>Blende, Zeitsprung zum Ende des 20. Jahrhunderts.<br \/>\nIch lebte in Moskau und leitete das Kulturinstitut an der \u00f6sterreichischen Botschaft. Einmal wird mir ein Mann gemeldet. Er will privat mit mir sprechen. Meine Sekret\u00e4rin f\u00fchrt einen alten Mann herein, Typ sowjetischer Rentner, flache Leninkappe, schlechtes Schuhwerk, schlechter Anzug, schlechte Z\u00e4hne, eine abgeschabte Aktentasche, die vielleicht einmal etwas Offizielles beinhaltet hat. Ich nenne ihn Dmitrij Semjonowitsch Iwanow. Er stellte sich vor als ehemaliges Mitglied der 23. Ukrainischen Armee, Befreier \u00d6sterreichs mit Stationierung in Baden, sp\u00e4ter in Tulln. Ich sinke in meinem B\u00fcrostuhl zur\u00fcck und versuche schnell zu rechnen, vor wie vielen Jahren, von 1999 zur\u00fcck zu 1955, das sind 44 Jahre. Bilder rasen durch den Kopf. Der Zug auf dem Bahnhof. War er einer von den jungen Russen, die uns mit Bonbons beschenkt haben, uns Liedchen vorgespielt und Ausz\u00e4hlreime beigebracht haben? Ich frage ihn das auch. Ja, m\u00f6glich. Er war in Tulln, die letzten beiden Jahre, also 1954 und 1955. Ich pr\u00fcfe ihn. Wo hat er gewohnt, im Gasthof in der Wilhelmstra\u00dfe? Nein, er war in der Kaserne einquartiert. Sind Sie am Nachmittag um drei durch die Stadt marschiert, die Zandt-Allee hinunter zur Donaul\u00e4nde und zur\u00fcck in die Kaserne? Das erste Ausr\u00fccken fand um 10 Uhr am Vormittag statt, aber da waren wir ja in der Schule.<br \/>\nJa, das war so.<\/p>\n<p>Die Donaubr\u00fccke war eingest\u00fcrzt.<br \/>\nRichtig, von den Nazis gesprengt bei ihrem R\u00fcckzug. Die Stadt schwer zerbombt mit vielen Opfern in der Zivilbev\u00f6lkerung.<br \/>\nJa, da gingen die Alliierten heftig drein, wegen der Raffinerien, Fehlabw\u00fcrfe.<br \/>\nSie hatten falsche Landkarten.<br \/>\nAlles stimmt.<br \/>\nSind Sie in der Zandt-Allee marschiert und haben gesungen?<br \/>\nUnd sind Sie dabei von Kindern begleitet worden?<br \/>\nJa, auch daran kann er sich erinnern.<br \/>\nSie haben uns geliebt.<br \/>\nIch war eines von ihnen.<br \/>\nDer Stolz \u00fcber sein Heldenleben lie\u00df sein Gesicht ergl\u00fchen und fast jung aussehen.<br \/>\nWarum waren Sie so freundlich zu uns?<br \/>\nWir haben den Krieg beendet, gesiegt und euch avstrizi vom Nazi-Terror befreit. Das \u00f6sterreichische Volk war dankbar daf\u00fcr. Vielleicht nicht alle, aber man muss bei den Kindern anfangen.<br \/>\nNa, das habe ich anders in Erinnerung, sage es aber nicht laut.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich werden die Bonbons und die schmelzende Schokoladenrippe in meiner Hand bitter, die Wei\u00dfbrot-Semmeln sauer, die Lieder klingen falsch, die Balalaika zerspringt \u2013 war das alles nur ideologische Umerziehung der siegreichen Besatzer? Niemand sagte bei uns Befreier, niemand war dankbar, alle hatten nur Angstangstangst, manche sicher auch Hass.<br \/>\nAber der Austausch von Erinnerungen ist nicht das Ziel des Besuches. Er konnte ja nicht wissen, wer hier in der Botschaft sitzt. Er \u00f6ffnet seine Aktentasche und zieht ein abgegriffenes Album hervor. Avstrija 1954-1955 steht darauf in geschn\u00f6rkelter Handschrift.<br \/>\nDie Seiten, dick wie Pappe, werden geteilt von Spinnenpapier, eingeklebte Bildchen, schwarz-wei\u00df, klein und vergilbt. Auf den hinteren Seiten klebten Bleistift-Zeichnungen. Ich bl\u00e4ttere schnell durch. W\u00e4hrenddessen murmelt Dmitrij Semjonowitsch, fast nur f\u00fcr sich.<br \/>\nDas war eine sch\u00f6ne Zeit, die sch\u00f6nste meines Lebens. \u00d6sterreich ist sch\u00f6n. Wir waren jung, waren Sieger, die ganze Welt stand uns offen. Stalin war der F\u00fchrer aller V\u00f6lker.<br \/>\nWas will dieser Mensch jetzt von mir? 44 Jahre sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Er zeigt auf zwei Fotos, die einen Mann zeigen, der ein Geb\u00e4ude betritt. Auf einem sieht man ihn auf einer Treppe, auf dem anderen zieht er eine gro\u00dfe T\u00fcr auf und dreht sich dabei zum Fotografen um, ein Lachen im Gesicht.<br \/>\nDas bin ich, erkl\u00e4rt Dmitrij Semjonowitsch, auf dem Schillerplatz, vor der Akademie, im R\u00fccken das Schiller-Denkmal. Ein Genosse hat mich begleitet und mich fotografiert. Ich wollte an der Akademie studieren, ich liebe die Kunst immer schon und bin gut im Zeichnen. Das sagten sogar meine Vorgesetzten.<br \/>\nJetzt ist er seit kurzem in Pension und m\u00f6chte sich seinen Jugendwunsch erf\u00fcllen, an der Wiener Akademie zu studieren. Ob ich ihm da helfen k\u00f6nnte. Das war sein Anliegen.<br \/>\nEr liebt \u00d6sterreich und alle seine K\u00fcnstler, Mozart und Beethoven, Haydn und Schubert, Klimt und Schiele. Ein zweites Album holt er heraus mit bunten Reproduktionen von seinen Ikonen im Klimt-Stil. Eine Akademie oder zumindest eine Abteilung soll ihn aufnehmen. Ich verschlucke mich fast an meinem Tee. Er hat dazu beigetragen, \u00d6sterreich zu befreien, und \u00d6sterreich k\u00f6nnte ihm jetzt etwas zur\u00fcckgeben. Aber sicher nicht einseitig, er habe ja auch etwas zu bieten. Klimt hat Ikonen gemalt, wusste es aber selbst nicht. Und die Wiener auch nicht. Das w\u00fcrde er jetzt gerne zu gegenseitigem Nutzen vermitteln.<\/p>\n<p>Voll Beamtin, erkl\u00e4re ich ihm die Aufnahmebedingungen in die Wiener Kunstakademie und dass es da keinen Kriegs-Befreier-Bonus gibt, sondern nur k\u00fcnstlerische Kriterien. Die w\u00fcrde aber nicht ich bestimmen, sondern die K\u00fcnstler und Professoren. Un-m\u00f6g-lich! Nje-wos-mosch-no! Tutmirleid. otschenschalj. Ich bin am Ende meiner Nerven, gleichzeitig v\u00f6llig fasziniert von dieser Zeitverschr\u00e4nkung, seiner Geschichte, die sich mit meiner kreuzt. M\u00f6glich, dass er einer von den Soldaten war, die unsere blonden Lockenk\u00f6pfe gestreichelt, uns die Bonbons aus der Ration aufgespart hatten, das platt gedr\u00fcckte Wei\u00dfbrot aus der Uniformbluse, im Garten des Gasthofes Kaindl. Wenn ich mich verdammt noch einmal daran erinnern w\u00fcrde, wie er hie\u00df.<\/p>\n<p>Wien, 25.10.17<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Erstver\u00f6ffentlichung in Literatur und Kritik, Heft Mai 2018<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3365\">anno<\/a> | Inventarnummer: 18028<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel ist nicht im Ged\u00e4chtnis geblieben \u2013 nur ein unklares Bild und ein gemischtes Gef\u00fchl. Auch der Zeitpunkt ist eine Rekonstruktion. Das Bild: Ich sitze auf den Schultern meines Vaters, winke und weine. Weine und winke. 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