{"id":7575,"date":"2018-02-04T18:41:34","date_gmt":"2018-02-04T18:41:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=7575"},"modified":"2018-02-04T19:38:52","modified_gmt":"2018-02-04T19:38:52","slug":"die-redlinger","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=7575","title":{"rendered":"Die Redlinger"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts7575&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts7575&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Lui suchte nicht mehr nach einer Mitfahrgelegenheit. Beide Jungs hatten erst mal die Nase voll von unangenehmen \u00dcberraschungen.<br \/>\nSie wanderten weiter die Stra\u00dfe entlang, in der Hoffnung, irgendwann an einen Ort zu kommen, wo es ihnen gefiel. Manchmal fand Lui vor\u00fcbergehend Arbeit und sogar Wuck konnte ab und an helfen. Aber nie f\u00fcr lange. Jedoch lernten sie unterwegs die verschiedensten Menschen und Lebensweisen kennen. Lui war fest \u00fcberzeugt, dass sie eines Tages Gl\u00fcck haben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Einmal f\u00fchrte ihre Reise zu einem auffallend sch\u00f6nen und gepflegten \u00d6rtchen. \u00bbRedling\u00ab, stand auf einem Schild am Ortseingang. Lui zeigte auf die einladenden H\u00e4user mit den G\u00e4rten.<br \/>\n\u00bbHier haben sie bestimmt viel zu tun. Das muss ja schlie\u00dflich alles gepflegt werden!\u00ab, sagte er vergn\u00fcgt. Wuck nickte.<br \/>\nLui sah sich um und marschierte dann zielstrebig auf ein Haus mit einem weitl\u00e4ufigen Garten zu. Zwei M\u00e4nner reparierten den Zaun.<br \/>\n\u00bbIch suche Arbeit. Wissen Sie, wer einen braucht, der zupacken kann?\u00ab<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner unterbrachen ihre Arbeit. Der \u00e4ltere der beiden sah Lui von oben bis unten an. Dann l\u00e4chelte er.<br \/>\n\u00bbWas f\u00fcr eine freundliche Frage, mein Junge. Ich frage mich, wo so t\u00fcchtige Burschen wohl herkommen. Aber das willst du mir sicher nicht erz\u00e4hlen. Also, wenn ich\u2018s genau bedenke, und ich bedenke es sehr gerne genau, denn man wei\u00df nie, ob man nicht etwas vergessen hat, und dann muss man wieder von vorne anfangen\u00a0\u2026 \u00c4h, was wolltest du wissen?\u00ab<br \/>\n\u00bbIch fragte nach Arbeit\u00ab, wiederholte Lui verwundert.<br \/>\n\u00bbAch ja, richtig! Wenn du die Stra\u00dfe weitergehst, kommt eine gro\u00dfe Kiefer rechts, danach zwei kleinere G\u00e4rten und dann nach der gro\u00dfen Eiche links ein eisernes Tor. Sehr sch\u00f6n verziert ist dieses Tor. So etwas will ich mir bei Gelegenheit auch einmal anfertigen. Im Garten dahinter wohnt Sermon, unser bester Redner, einfach ein Talent, das seinesgleichen sucht. Die letzte Festrede von Sermon, das war wirklich ein Meisterst\u00fcck!<br \/>\n\u00c4hm, also Sermon besitzt einen au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfen Garten, wenn nicht den gr\u00f6\u00dften hier. Oder ist Romans Garten gr\u00f6\u00dfer? Interessante Frage. Das sollte man bei Gelegenheit einmal nachrechnen. Wobei ich im Rechnen keine besonderen F\u00e4higkeiten besitze. Das wird sich im Alter wohl auch nicht mehr verbessern lassen. Was ist denn nun schon wieder?\u00ab<br \/>\nDer j\u00fcngere Mann hatte den \u00e4lteren angestupst und wies auf die Jungs, die sich nach einem kurzen Dank bereits entfernt hatten.<br \/>\nDie beiden Freunde folgten der Wegbeschreibung des gespr\u00e4chigen Mannes und gelangten an das verzierte Tor. Sie traten ein. Ein Sandweg schl\u00e4ngelte sich durch eine sch\u00f6ne Gartenanlage zu einem \u00fcppig geschm\u00fcckten Haus, zu dessen Eingangst\u00fcr eine Treppe f\u00fchrte. Lui ging voraus und klopfte. Ein Mann in dunklem Anzug \u00f6ffnete.<br \/>\n\u00bbJa, bitte? Was ist euer Begehr? Seid ihr angemeldet? Ihr habt hoffentlich nichts zu verkaufen, weil ich Anweisung habe, das abzulehnen, gleichg\u00fcltig, worum es sich dabei handelt. Herr Sermon hasst nichts mehr als geschw\u00e4tzige Verk\u00e4ufer.\u00ab<\/p>\n<p>Lui gr\u00fc\u00dfte und fragte nach Arbeit.<br \/>\nDer Mann sagte: \u00bbBitte, einen Moment zu warten, die jungen Herren, wenn das m\u00f6glich ist, was g\u00fcnstig w\u00e4re, weil dann k\u00f6nnte ich Herrn Sermon fragen \u2026\u00ab<br \/>\nNoch im Reden schloss er die T\u00fcr.<br \/>\nEine Weile sp\u00e4ter \u00f6ffnete sich die T\u00fcr wieder. Ein \u00e4lterer Herr in einem bestickten Samtanzug mit gl\u00e4nzendem Seidentuch, das kunstvoll um seinen Hals geschlungen war, sah auf die Knaben. Sein langes graues wallendes Haar hatte er nach hinten gek\u00e4mmt, sodass es in Wellen \u00fcber den Kragen fiel.<br \/>\n\u00bbSo, zwei Burschen, die eine bezahlte Besch\u00e4ftigung suchen, habe ich vernommen. \u00c4u\u00dferst rar in der heutigen Zeit, was ich an dieser Stelle einmal anmerken m\u00f6chte. Aaah, hier b\u00f6te sich eine wortgewaltige Ausf\u00fchrung \u00fcber die heutige Zeit und unsere Jugend sehr passend an.\u00ab Sermon warf einen Blick auf Lui, der sich sichtbar unwohl f\u00fchlte. Herr Sermon unterbrach seinen Redeschwall und besann sich.<br \/>\n\u00bbSeid ihr denn der schwierigen und anstrengenden Gartenpflege kundig und f\u00e4hig, wenn ich das so fragen darf?\u00ab<br \/>\nLui l\u00e4chelte. \u00bbGartenarbeit w\u00e4re genau das Richtige\u00ab, erwiderte er.<\/p>\n<p>So kam es, dass Lui wieder einmal f\u00fcr eine Zeitlang Arbeit und Lohn hatte. Unterkunft bekamen die Jungs in einem der Gartenh\u00e4uschen. Sermon und seine Bediensteten merkten schnell, was ihnen da f\u00fcr ein t\u00fcchtiger G\u00e4rtner zugelaufen war. Dass Wuck nur wenig helfen konnte, st\u00f6rte niemanden. Besonders Sermon war begeistert von dem schweigsamen Knaben.<br \/>\n\u00bbEin wunderbarer Zuh\u00f6rer!\u00ab, schw\u00e4rmte er. Wobei Wuck meist zusah, dass er Land gewann, wenn der alte Sch\u00f6ngeist irgendwo im Garten auftauchte.<br \/>\nEs war Lui, der sich f\u00fcr die Wortgemeinschaft der Sch\u00f6nredner interessierte. Abends, nach getaner Arbeit, gingen die beiden Jungs manchmal in das Goldene Wort, eine Art Gasthaus, das vielerlei Vergn\u00fcgungen bot.<br \/>\nZu speisen gab es an der Texttheke Spezialit\u00e4ten wie Buchstabensuppe, Wortbrei, Sprechmuscheln, Textstullen, Spruchrollen, Quatschsalat, Brabbelbrote, Quasselstrippen, ger\u00f6stete Satzfetzen, s\u00fc\u00dfe W\u00f6rterschlangen, Heiserschmarren, Wortstammkuchen, gebackene Ohrw\u00fcrmer oder den gef\u00fcllten Labersack. Am Redefluss gleich daneben wurden Trinkspr\u00fcche und Plapperwasser ausgeschenkt. Wer zu viel davon erwischt hatte, war leicht zu erkennen, weil er redselig \u00fcber dem Tresen hing und hirnlosen Unsinn plapperte.<br \/>\nIm Gastraum spielten die Sprechanlagen unentwegt Redeweisen, Sprechges\u00e4nge, Satzmelodien, untermalt von Wortgeklingel und Wortlauten.<\/p>\n<p>Die Redlinger liebten ihre Heimat, die sie Reimat nannten. Sie beschrieben mit vielen ausschm\u00fcckenden Worten die Sch\u00f6nheit ihrer Landschaft, wie den sagenhaften W\u00f6rtersee, den Wortschwall, das wortkarge Satzgebirge mit seinem h\u00f6chsten Gipfel, der spitzen Bemerkung, nebst dem wortlosen Wortbruch, die blumigen Reden und die wortgetreuen Ebenen der Rufweite. Ihre H\u00e4user verzierten sie mit Lautmalereien. Stillleben dagegen waren v\u00f6llig verp\u00f6nt. Wer auf sich hielt, hatte einen Papagei, der nichts anderes tun sollte, als die besten Ausdr\u00fccke zu wiederholen. So waren die H\u00e4user der reichen Redlinger mit nie enden wollendem Geplauder erf\u00fcllt.<br \/>\nWenn Lui mit den Einheimischen ins Gespr\u00e4ch kam, bedurfte es manchmal eines \u00dcbersetzers. Wie sollte man eine Wetterbeschreibung verstehen, in der von Sprechblasen, Satzwolken, Wortfetzen, Gedankenblitzen, Sprechgewitter oder Ferngespr\u00e4chen die Rede war?<\/p>\n<p>Am aufregendsten fanden Lui und Wuck die Rededuelle, die im Goldenen Wort allw\u00f6chentlich abgehalten wurden. Atemlos verfolgten die Jungs die Wortf\u00fchrer, die sich zum Wortgefecht gemeldet hatten. Meist fing es mit kleinem Wortgepl\u00e4nkel an, Wortspaltereien folgten, durchmischt von hinterlistigen Wortklaubereien. War der Streit dann in vollem Gange, wurde einem das Wort im Mund umgedreht, einige Wortungeheuer und Wortunget\u00fcme wurden hinterhergeschoben, bis es dem Gegner die Sprache verschlug oder ihm das Wort im Hals stecken blieb, und flugs hatte der Wortverdreher dem Unterlegenen mit unaussprechlichen Gemeinheiten den Wortschatz geraubt, was nicht selten zu einem gestammelten Schreikrampf f\u00fchrte.<br \/>\nManchmal verhalf eine Wortspende zu einer unerwarteten Redewendung, sodass der Schw\u00e4chere seine Wortgewalt wiedererlangte, eine Weile am Boden herummurmelte, bis seine Redewut erneut erwachte. Es geschah sogar, dass sich das Blatt drehte und der Angeschlagene neue Worte sch\u00f6pfte, um dann vollmundig mit Wortspielen, Silbenr\u00e4tseln und Wortwitz am Angreifer den vernichtenden Rufmord zu begehen. Meist hinterlie\u00dfen die Gegner ein w\u00fcstes Wortfeld und die Bediensteten hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, die herumfliegenden Worth\u00fclsen aufzusammeln, damit niemand dar\u00fcberstotterte.<\/p>\n<p>In einem Nebenzimmer wartete bereits der Wortologe mit seiner Sprechstunde, um die Folgen des Redeget\u00fcmmels zu behandeln, wie zum Beispiel Wortverschluss, Schachtels\u00e4tze, Sprechst\u00f6rung, R\u00fcckw\u00e4rtssprech, Redehemmung, Stottern, Silbschluck, Schweigstreik, Verstummung, Wortbrech, Sprechdurchfall, Einsilbigkeit oder Wortarmut. Trotzdem erfreuten sich die Duelle allergr\u00f6\u00dfter Beliebtheit.<br \/>\nAm meisten verachteten die Redlinger die sogenannten Versprecher. Das waren Leute, die falsche Hoffnungen weckten oder einfach L\u00fcgen verbreiteten. Das galt als schlimmes Verbrechen und wurde mit Sprechentzug geahndet. So einem abgefeimten Versprecher konnten nicht einmal Ausreden helfen, wenn er einmal dingfest gemacht worden war. Niemand redete mit einem Versprecher. Diesem blieb gar nichts anderes \u00fcbrig, als sich zu bessern oder aus Redling wegzuziehen.<br \/>\nKomischerweise war der stumme Wuck bei allen jungen Redlingern, M\u00e4dchen wie Jungs, au\u00dferordentlich beliebt. Oft sah man Wuck von einer Traube Kinder und Jugendlicher umringt, die ihm angeregt allerlei erz\u00e4hlten. Wurde es ihm zu viel, zog er sich in das Gartenh\u00e4uschen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Bei dem vielen Gerede blieb den Redlingern kaum Zeit \u00fcbrig. F\u00fcr die meisten Verrichtungen besch\u00e4ftigten sie eine Menge Leute: Handwerker, Reinigungskr\u00e4fte, kurz Hilfen aller Art. Wer auf sich hielt, verbrachte seine Zeit damit, wichtige Gespr\u00e4che zu f\u00fchren, tiefsch\u00fcrfende Reden zu schreiben und sie vorzutragen. Wer die meisten S\u00e4tze f\u00fcr eine Sache verbrauchte, war hoch angesehen. Bald kannten die beiden Freunde die wichtigsten Redlinger. Neben Sermon und Roman gab es noch den salbungsvollen Literarthur, den nervigen L\u00fcrik, dessen Sprache nur aus Reimen bestand, die schlanke Novelle, den dicken, ausladenden Epik, die aufgeregte Drama und die mopslige Prosa.<br \/>\nMeist belustigte Lui das Gequatsche, aber ab und zu ging es ihm auf die Nerven.<br \/>\nAm wohlsten war ihm in Sermons gro\u00dfem Garten. Dort erledigte er unbehelligt seine Arbeit: schnitt Hecken, legte Wege und Beete an, s\u00e4te und erntete, pflanzte Blumen oder Essbares, j\u00e4tete und goss, setzte St\u00fctzen oder besserte Z\u00e4une aus, schaufelte und grub, h\u00e4ufte Erde auf und d\u00fcngte, zog Jungpflanzen vor und m\u00e4hte die Wiesen. All das hatte er in M\u00e4delau und in den h\u00e4ngenden G\u00e4rten gelernt. Wuck half ihm, so gut er konnte.<\/p>\n<p>Sermon freute sich, dass er mit Lui einen Gl\u00fccksgriff getan hatte. Sein Garten wurde von Tag zu Tag sch\u00f6ner. So kam es, dass er Lui eines Abends zu sich rief, um ihm einen Vorschlag zu unterbreiten. Wuck folgte aus Gewohnheit, hielt sich aber wie immer stumm im Hintergrund.<br \/>\n\u00bbMein lieber junger Freund\u00ab, begann Sermon huldvoll, \u00bbich habe sehr wohl bemerkt, dass du \u00fcber ein au\u00dferordentlich gr\u00fcnes H\u00e4ndchen verf\u00fcgst. Das erf\u00fcllt mich mit Freude, ja, um nicht zu sagen, mit gro\u00dfer Zufriedenheit. Und Zufriedenheit ist, wie wir wissen, ein \u00e4u\u00dferst erstrebenswertes Ziel, mein junger, ach so g\u00e4rtnerisch begabter Freund.\u00ab<br \/>\nSermon s\u00fclzte auf diese Weise eine ganze Weile weiter, sodass Lui langsam, aber sicher im Stehen eingenickt w\u00e4re, wenn Wuck ihn nicht angestupst h\u00e4tte. \u00dcberrascht hob Lui den Kopf und vernahm gerade noch: \u00bb\u2026\u00a0mich und die Meinen zutiefst erfreuen, wenn die beiden jungen Burschen sich f\u00fcr immer bei uns einrichteten. Ja, du hast richtig geh\u00f6rt, auch dein stummer Freund ist uns herzlich willkommen. Seine au\u00dfergew\u00f6hnliche F\u00e4higkeit zuzuh\u00f6ren, ist auch mir nicht entgangen. Ja, sein Schweigen ist f\u00fcr viele \u00fcberaus anziehend und wohltuend, wenn ich das bemerken darf.\u00ab<br \/>\nLui schluckte, sah zu Wuck. Wuck starrte entsetzt zur\u00fcck. Lui dachte fieberhaft nach. Ihm wurde schlagartig klar, dass er sich um nichts in der Welt in Redling niederlassen wollte. Aber was sollte er antworten, ohne seinen Brotgeber zu beleidigen oder zu l\u00fcgen? In seinem Kopf kreisten die Gedanken und wirbelten die Worte.<br \/>\n\u00bbNun, ich sehe, mein Angebot macht dich sprachlos, mein junger Freund. Nur Mut!\u00ab, forderte Sermon Lui selbstgef\u00e4llig auf.<\/p>\n<p>Lui atmete tief ein, dann aus und wieder ein. Dann erwiderte er leise: \u00bbHerr Sermon, ich bin Ihnen sehr dankbar. Es ist jedoch so, dass ich f\u00fcr meinen Freund Wuck Heilung suche, denn er war nicht immer stumm. Ich w\u00fcnsche mir sehnlichst, dass er wieder spricht. Wir k\u00f6nnen nicht bleiben.\u00ab<br \/>\nSermon sah Lui beleidigt an. \u00bbWo sollte er sprechen lernen, wenn nicht bei uns, den Meistern der freien und ungezwungenen Rede?\u00ab<br \/>\nLui antwortete: \u00bbWenn er hier h\u00e4tte sprechen lernen k\u00f6nnen, h\u00e4tte er es l\u00e4ngst getan. Ich denke, dass wir bald weiterziehen m\u00fcssen.\u00ab<br \/>\nWuck sah Lui dankbar, aber auch schuldbewusst an. Lui l\u00e4chelte zur\u00fcck.<br \/>\nHerr Sermon war nicht lange eingeschnappt. Dazu war er zu gutm\u00fctig. Er bat die Jungen, die begonnenen Arbeiten noch fertigzustellen, dann zahlte er Lui den restlichen Lohn aus. Nach ein paar Tagen packten Lui und Wuck ihre Siebensachen und machten sich wieder auf die Reise.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Auszug aus: \u00bbLui in der Drau\u00dfenwelt\u00ab, Fabulus-Verlag Fellbach, 2016<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Yvonne Richter<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.yvonne-richter.de\" target=\"_blank\">www.yvonne-richter.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.fabulus-verlag.de\/autoren\/yvonne-richter\" target=\"_blank\">www.fabulus-verlag.de\/autoren\/yvonne-richter<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/yvonnerichterbuecher\/\" target=\"_blank\">www.facebook.com\/yvonnerichterbuecher\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at |\u00a0Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=412\">auszugsweise<\/a> | Inventarnummer: 18016<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lui suchte nicht mehr nach einer Mitfahrgelegenheit. 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