{"id":7439,"date":"2017-12-27T09:39:10","date_gmt":"2017-12-27T09:39:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=7439"},"modified":"2026-01-02T13:22:09","modified_gmt":"2026-01-02T13:22:09","slug":"was-auf-verdichtet-at-bisher-geschah-2018","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=7439","title":{"rendered":"Was auf verdichtet.at bisher geschah \u2026 2018"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts7439&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts7439&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><em>31. Dezember 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Ein sehr verdichteter R\u00fcckblick &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 und keine Angst vor Statistik<\/p>\n<p>F\u00fcnf Jahre sind eine lange Zeit. Nicht f\u00fcr AutorInnen, nicht f\u00fcr Verlage; und f\u00fcr B\u00fccher schon gar nicht. Wohl aber f\u00fcr Online-Literaturprojekte, die viel Zeit \u201ekosten\u201c und kein Geld einbringen, aber auf unterschiedlichste Neuzug\u00e4nge und eine anhaltend interessierte LeserInnenschaft (Sie!) z\u00e4hlen k\u00f6nnen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>So lange behauptet sich verdichtet.at bereits bravour\u00f6s mit seinem anspruchsvollen und dabei kostenfreien Kurztexte-Angebot in der deutschsprachigen Online-Landschaft; gewiss keine Petitesse.<\/p>\n<p>Und darum n\u00fctzen wir den Zeitpunkt des Jahreswechsels und schauen mit Stolz und Statistik \u2013 keine Bange: sehr knackig, wie es sich f\u00fcr eine Kurztexteplattform geh\u00f6rt \ud83d\ude09 \u2013 zur\u00fcck, nicht nur auf 2018, sondern auf die gesamte Entwicklung unseres Lieblingsprojektes.<\/p>\n<p>Seit Ende 2013 ist viel passiert: 827 ausgew\u00e4hlte Texte sind bisher hier erschienen, das sind im Schnitt drei bis vier jede Woche. Jede einzelne Einreichung \u2013 also auch die schlussendlich nicht ausgew\u00e4hlten Texte \u2013 wurde von einer Testleserunde gelesen und kommentiert; diejenigen mit positivem Feedback \u2013 da sind wir jetzt bei den 827 angelangt \ud83d\ude09 \u2013 von der Redaktion lektoriert, mit den AutorInnen finalisiert und schlie\u00dflich online gestellt. Geschaffen haben diese unglaubliche Textvielfalt 93 Autorinnen und Autoren.<\/p>\n<p>Wenn das kein Grund ist, mit stolzgeschwellter Startseite ins kommende Jahr zu spazieren \u2026? Eben. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Ihnen allen ein richtig sch\u00f6nes neues Jahr. Und uns ganz einfach, dass es so weitergeht. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Mit Dank und Freude gr\u00fc\u00dft Sie aufs Herzlichste<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>6. November 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Ein Bild sagt mehr als tausend* Worte?<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 Wir meinen: nicht immer.<\/p>\n<p>Dies ist durchaus als Vorwarnung f\u00fcr Weiterlesende gedacht (und damit Sie nachher nicht behaupten k\u00f6nnen, Sie seien in dieses m\u00e4andernde Schlamassel nichtsahnend hineingestolpert \u2026 \ud83d\ude09 ): Diesmal haben wir uns sehr wirre Gedanken, unter anderem zur allgemeinen Zeigefreude, gemacht. Medienaffine Menschen sehen ja oft mehr, als ihnen lieb ist. Zumindest geht es uns regelm\u00e4\u00dfig so. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Auf verdichtet.at wird Ihnen das kaum passieren, dass Sie urpl\u00f6tzlich mit Einblendungen konfrontiert sind, von denen Sie davor noch nicht einmal wussten, dass Sie ihrer keineswegs ansichtig werden wollten. Abgesehen davon, dass wir uns hier im werbeeinschaltungstechnischen Nirwana befinden, halten wir uns auch allgemein mit Bebilderungen sehr zur\u00fcck. Beim Lesen guter Texte entstehen ja ohnehin jede Menge davon im Kopf, noch dazu ganz individuelle Werke.\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Eine Ausnahme machen wir sehr gerne: Wenn Sie, liebe Autorin, lieber Autor, selbst eine Illustration oder eine Abbildung geschaffen haben, die zu Ihrem Text geh\u00f6rt oder im Zusammenspiel mit diesem entstanden ist, pr\u00e4sentieren wir diese gemeinsam mit dem Geschriebenen auf verdichtet.at.<br \/>\nEs darf \u00fcbrigens auch textbezogen Vertontes auf unsere sch\u00f6ne Seite: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=910\">unerH\u00d6RT!<\/a> \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Wie kann ein Sprichwort apodiktisch behaupten, dass jedes beliebige Bild mehr als tausend Worte sagt? (Augenzwinkernde Antwort auf unsere rhetorische Frage: weil fast alle Sprichw\u00f6rter so rechthaberisch daherkommen. \ud83d\ude09 ) Manches im weltweiten Netz verbreitete sagt (uns) einfach gar nichts. Nichts \u00fcber den Menschen auf\/hinter dem Bild, nichts \u00fcber seine Gef\u00fchle oder Einstellungen, nichts \u00fcber seine Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p>Und da sind wir wiederum sehr zufrieden, eine Literaturplattform zu betreiben. Denn jeder Text, auch mitsamt Bild, der hier steht, hat eindeutig etwas zu sagen. Und damit belassen wir es einmal f\u00fcr heute mit unseren Gedankenkreiselspielen. Am besten, Sie lesen selbst.\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Dies r\u00e4t Ihre wohlmeinende und offenkundig wortverliebte Redaktion<\/p>\n<p>*PS: Dieser Text hat \u00fcbrigens exklusive Postskriptum 298 W\u00f6rter.\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>4. Oktober 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 L\u00e4uft die Zeit; wir laufen mit.<\/p>\n<p>Achtzehnhundertirgendwas, als Wilhelm Busch diese Zeilen schrieb, war von beschleunigter Globalisierung noch wenig zu sp\u00fcren. Und doch schien sich die Zeit schon damals sehr zu beeilen mit dem Vergehen.<\/p>\n<p>Aber nun einen schnellen Schritt zur\u00fcck ins Jetzt! Halt, nicht ganz so weit. Genau, hier kurz verweilen bitte \u2026 \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Vor f\u00fcnf Jahren, an einem sch\u00f6nen Herbsttag 2013, erblickte verdichtet.at das Licht der Literaturwelt. Darauf sind wir m\u00e4chtig stolz, ist dieses unseren eigenen Gehirnen entsprungene Projekt doch viel mehr als eine Kopfgeburt. Herzensangelegenheit trifft es am besten.<\/p>\n<p>Drum freuen Sie sich mit uns, liebe verdichtete Fans und alle, die sich vorstellen k\u00f6nnen, solche zu werden: hip-hip-hurra, verdichtet.at! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Und allen anderen ist das v\u00f6llig egal. Dies wiederum ganz unsererseits, \ud83d\ude09<\/p>\n<p>meint dazu mit verschmitzten Gr\u00fc\u00dfen und in Feierlaune<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>12. August 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Verdichtet zur\u00fcck aus der Sommerpause &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 und auf der B\u00fchne!<\/p>\n<p>Was alles so passiert, kaum dass unsereine das Online-Dasein als Literaturredakteurin einmal (kurz) hintanstellt, unglaublich! Einesteils kommt ein Quasi-offline-Urlaub der Kreativit\u00e4t gelegen, und zweitens dr\u00e4ngt sogleich anderes ins Rampenlicht, und das im wahrsten Sinn des Wortes.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich der (kurzfristig) weniger literarisch aktive Teil unseres Redaktionsduos auf eine Entdeckungsreise Richtung Osteuropa begab, durfte sich die zweite H\u00e4lfte samt begeistertem Publikum auf und \u00fcber einen Theaterabend freuen, der lange in Erinnerung bleiben wird. Etwas ganz Besonderes, die eigenen Worte, die kreative Sch\u00f6pfung, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, von professionellen SchauspielerInnen dargeboten zu sehen. Wer das schon einmal genossen hat, wei\u00df, wovon wir da berichten \u2026 \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ein echtes Wow-Erlebnis. Wir bedanken uns bei dem Projekt \u201e<a href=\"http:\/\/www.theaterzeit.at\/\" target=\"_blank\">Theaterzeit<\/a>\u201c f\u00fcr die sensible, mitrei\u00dfende Interpretation von <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=8489\">Erwarten k\u00f6nnen<\/a> und gratulieren zu einem sehr gelungenen Fest f\u00fcr Augen und Ohren inklusive G\u00e4nsehaut-Potenzial.<\/p>\n<p>Womit wir thematisch (beinahe) beim Sommer w\u00e4ren. \u00a0\ud83d\ude09 Dieser \u2013 jetzt, Mitte August, noch kaum zu glauben, aber wahr \u2013 wird uns bald verlassen. Und dann kommen ab Septemberbeginn wieder die \u201eherbstlichen Neuzug\u00e4nge\u201c auf unserer Startseite zum Zug. Was wir gerade so \u00fcbersehen k\u00f6nnen beim Blick in die verdichtete Mailbox: Sie d\u00fcrfen sich jetzt schon freuen, liebe Kurztexte-Fans. Da wartet viel Sch\u00f6nes und Ungew\u00f6hnliches auf uns alle!\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Sonnigst und herzlichst gr\u00fc\u00dft Sie<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>15. Juli 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Ehrliche Freunde, aufrichtige Kollegen, &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 wahrheitsliebende Wischer, leiht mir eure Flatterohren!<\/p>\n<p>Ja, das war sie, unsere geliebte Christine N\u00f6stlinger. Mit einem Sprachwitz gesegnet, der ihresgleichen l\u00e4ngst nicht mehr zu suchen hatte. Sie steht in einer Regalreihe mit der gro\u00dfen Astrid Lindgren, der begeisternden Mira Lobe, einem Erich K\u00e4stner und vielen anderen, die so manche Kindheit gepr\u00e4gt haben \u2013 und es hoffentlich noch lange tun.<\/p>\n<p>Kinderb\u00fccher, die keine Kindereien sind. Menschenb\u00fccher, die so viele unserer Autorinnen und Autoren begleitet haben, so auch die Redaktion, die um eine der wichtigsten \u00f6sterreichischen SchriftstellerInnen trauert.<br \/>\nDas war\u2019s an verdichteter\u00a0 Stelle mit dem \u201eNachruf\u201c. Es gibt viele zu lesen dieser Tage.<br \/>\nHier ein besonders <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000083438160\/Schriftstellerin-Christine-Noestlinger-gestorben\" target=\"_blank\">gelungener<\/a>, samt Kondolenzbuch.<\/p>\n<p>Da m\u00fcssen wir ein- oder zweimal tief seufzen.<\/p>\n<p>Und uns dann dankbar wieder einem der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Kurztexte zuwenden, die Sie, liebe Schreibende, uns zukommen lassen. Wie sch\u00f6n, dass wir Sie haben!<\/p>\n<p>Wir verabschieden uns \u00fcbrigens f\u00fcr kurze Zeit, konkret ab n\u00e4chster Woche bis Mitte August, in die Sommerpause. Im Gep\u00e4ck haben wir nat\u00fcrlich gute Lekt\u00fcre, sei sie nun bereits zwischen Buchdeckeln zu finden oder nicht. Da machen wir keinen Unterschied. Verlegt hei\u00dft doch nur, dass schon jemand entdeckt hat, wie gut ein Text ist. (Oder manchmal auch nur, wie gut er sich verkaufen lassen wird.)<\/p>\n<p>Es schlummert eine Menge Lesenswertes in den K\u00f6pfen der Literaturfreundinnen und -freunde, oder vorl\u00e4ufig versenkt in diversen digitalen Ordnern. Wir wissen darum \u2013 drum ab damit an <a href=\"mailto:redaktion@verdichtet.at\">redaktion@verdichtet.at<\/a>! Wir freuen uns schon darauf, nach unserer R\u00fcckkehr vom Urlaub in die verdichtete Mailbox einzutauchen und diese Sch\u00e4tze zu bergen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Ihnen was, bis zum baldigen Wiederlesen,<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>25. Mai 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Wir wollen Ihre Daten nicht &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 aber Ihre Texte!<\/p>\n<p>Manchmal (bei n\u00e4herer Betrachtung sogar oft) freut sich unsereine, wenn sie etwas nicht betrifft. In diesem Fall ist es die hochkomplexe Angelegenheit der Neuregelung des Schutzes von Daten beziehungsweise derer, denen sie geh\u00f6ren. Im Klartext: Die heute in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung kann uns nicht schrecken. Und das hat nat\u00fcrlich einen guten Grund.<\/p>\n<p>Wir sammeln keine Daten! Wir wollen sie nicht. Wir geben E-Mail-Adressen oder Namen nicht an andere weiter. Wir schicken den DateneignerInnen keine ungefragten E-Newsletter. Und wir sind auf verdichtet au\u00dferdem allem abgeneigt, was der Datensammlung zutr\u00e4glich w\u00e4re. Wir sind sogar Klick-Z\u00e4hlern und im Hintergrund operierenden Mechanismen abhold, die das Surfverhalten analysieren und die User \u201ezuordnen\u201c. Ganz sch\u00f6n oldschool. Aber damit sparen wir Ihnen und uns viel Zeit, die wir lieber ins Schreiben und Lesen investieren. Apropos: Geld verdienen wir auch keines mit verdichtet.at. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Und wenn Sie sich jetzt fragen, warum in aller Welt wir das hier machen, dann sind Sie vermutlich ein eher neuerer Gast auf verdichtet.at. Denn wer sich schon l\u00e4nger auf unserer Literaturplattform herumtreibt, hat mit der Zeit gemerkt, welchen Schatz wir hier hegen und pflegen: Perlen, so weit das Auge reicht. Funkelnde Bonmots. Gl\u00e4nzende Formulierungen. Geschliffene S\u00e4tze. Glei\u00dfende Geistesblitze \u2026 Ihre Texte, liebe Schreibende, sind die Belohnung f\u00fcr uns, die Redaktion samt Testleserunde, f\u00fcr all die Redaktions- und Lektoratsarbeit und das Betreiben der Website. Ja, so sind wir. Restlos zufrieden, wenn Sie uns sch\u00f6ne und arge und schlimme und garstige und feine und kleine und noch kleinere und gro\u00dfz\u00fcgige und strahlende Texte zukommen lassen (wobei s\u00e4mtliche Urheberrechte immerw\u00e4hrend bei Ihnen verbleiben, das versteht sich von selbst).\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Drum schicken Sie uns, was Sie bewegt, an <a href=\"mailto:redaktion@verdichtet.at\">redaktion@verdichtet.at<\/a>, eine der besten Adressen, die es f\u00fcr Fans von Kurztexten gibt,<\/p>\n<p>meint selbstbewusst und vergn\u00fcgt<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>15. April 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Da keimt Freude auf &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 und andere Gedanken zum Lenz<\/p>\n<p>Es knospet und klinget, es hopset und springet \u2026<\/p>\n<p>Und schon sind wir mittendrin im allersch\u00f6nsten \ud83d\ude09 \ud83d\ude09 \ud83d\ude09 Fr\u00fchlingsgedicht. Nun ja, *\u00e4hem* Hauptsache, die Laune stimmt. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Der Lenz ist da! Als Trittbrettfahrer hat dieser Eilzug in Richtung warme Jahreszeit \u00dcberlegungen zum Erbl\u00fchen im Gep\u00e4ck.<br \/>\nWir sind ja der Ansicht, dass der Lenz mit Faulenzen recht wenig zu tun hat. Im Gegenteil: Auch das literarische Aufkeimen ist beinahe greifbar. Als Medium, das sich mit Literatur besch\u00e4ftigt, ist eine Online-Plattform zeitlich nah an der Sch\u00f6pfungsgeschichte und den Gedanken der Schreibenden. Sollen wir das erkl\u00e4ren?\u00a0 Okay, weil Sie es sind \ud83d\ude42 . Ein Kurztext ist schneller umgesetzt als anderes, zumindest oft. Und nachdem er hoffentlich an uns geschickt wurde und nicht dazu verdammt ist, auf irgendwelchen Desktops im k\u00fcnstlich verl\u00e4ngerten Winterschlaf zu verharren (Texte sehnen sich danach, von m\u00f6glichst vielen Menschen gelesen zu werden!), dreht er eine flotte Testleserunde. Was f\u00fcr gut befunden wurde, ist alsbald hier auf verdichtet.at zu lesen. Und so ist die Zeitspanne vom Gedanken- bis zum Online-Gang denkbar kurz, wenn Sie das m\u00f6chten. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie sich auch alle Zeit der Welt nehmen. Ihre Texte sind uns immer willkommen!<\/p>\n<p>Tatsache bleibt, dass diese Art der Ver\u00f6ffentlichung ein Sensorium daf\u00fcr bietet, was die Schreibenden aktuell umtreibt. Und das ist jede Menge. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Bei der Gelegenheit bitten wir Sie um etwas Geduld, wenn Sie nicht sofort von uns Nachricht zu Ihrer Anfrage oder Einreichung bekommen: Wir betreiben verdichtet.at ja als nichtkommerzielles Projekt in unserer Freizeit. Das Wochenende ist daher meist dem Verdichten gewidmet, aber eben nicht das gesamte. Denn auch Testlesende und Literaturredakteurinnen m\u00fcssen mal raus aus der guten Arbeits-Stube.<br \/>\nSp\u00fcren Sie es schon? Der Lenz ist da! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Mit w\u00e4rmsten Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>5. M\u00e4rz 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Kann es etwas Sch\u00f6neres geben \u2026<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 als Klarheit?<\/p>\n<p>Selbst den Anklang von Lebensweisheit(en) nicht scheuend, lernen wir mit fortschreitendem Werdegang die Eindeutigkeit immer mehr zu sch\u00e4tzen. Oder anders (klarer? \ud83d\ude09 ) formuliert: Wer schon etwas l\u00e4nger auf dieser sch\u00f6nen Welt weilt, wei\u00df um den Wert von Klarheit.<\/p>\n<p>Dieses Hin und Her, das Herumlavieren, die Unentschlossenheit und Uneindeutigkeit, mit der sich manche ihr Leben lang herumschlagen: nein. Hie und da ganz okay, aber als Langzeitmotto schlichtweg unertr\u00e4glich.<br \/>\nDie Klarheit ist es, das einzig Wahre. Behaupten wir nun einfach mal so. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Und wir treten auch gerne an, um dies zu untermauern:<br \/>\nWenn sich jemand hinstellt und kundtut, was ihn besch\u00e4ftigt. Wenn sich eine Person hingebungsvoll und uneingeschr\u00e4nkt freuen kann. Und wenn etwas zweifelsohne daneben ist, warum es nicht so benennen? Eben.<\/p>\n<p>Oft beziehen die Texte, die uns erreichen, sehr eindeutig Stellung zu brisanten Themen. Nicht unbedingt wertend, aber sich intensiv auseinandersetzend. Gut so! Hinter jedem Text steht ein Autor, eine Autorin, manchmal sogar mehrere. \ud83d\ude09<br \/>\nUnd die haben Haltungen, die eben durchschimmern. Was mehr als erahnen l\u00e4sst, welches Weltbild, welche Werte und Idealvorstellungen den Menschen gepr\u00e4gt haben, der diesen Text gebar.<\/p>\n<p>Und um unserem Titel hier auch gerecht zu werden: Was wollen wir denn damit eigentlich sagen? \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Schreiben Sie uns. Schreiben Sie uns, was Sie denken. Und wenn Sie glauben, Sie h\u00e4tten einen Text, irgendetwas, \u201enur erfunden\u201c, ersonnen, erdichtet, es h\u00e4tte mit Ihrer Person, Ihrer Pers\u00f6nlichkeit, Ihrem Lebensweg rein gar nichts zu tun, dann irren Sie sich. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Das behauptet in aller Deutlichkeit und mit verschmitzten Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Werbung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">AchtungLesungIIAchtungLesungIIAchtungLesungIIAchtungLesungIIAchtungLesungII<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">DER NEUE PALMSTR\u00d6M<br \/>\nFreitag, 6. April 2018, 19 Uhr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.repclub.at\/2017\/12\/17\/freitag-6-april-2018-19-uhr-im-rc\/\" target=\"_blank\">Republikanischer Club<\/a>, 1010 Wien, Rockhgasse 1<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Lesung mit Bernd REMSING aus seinem noch unver\u00f6ffentlichten Text<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Als dann der erste Weltkrieg begann.<br \/>\nGeschah\u00b4s, dass Palmstr\u00f6m sich besann.<br \/>\nUnd kurz entschlossen legt er sich nieder,<br \/>\nDen Krieg zu verschlafen, war ihm doch lieber.<br \/>\nUm sicher zu geh\u00b4n, schlief er gleich hundert Jahr,<br \/>\nUnd erwachte grad jetzt, weil er neugierig war \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Eintritt frei<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">AchtungLesungIIAchtungLesungIIAchtungLesungIIAchtungLesungIIAchtungLesungII<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>14. Februar 2018<\/em><\/p>\n<p><strong>Ja, so ist er, der Februar &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; kurz.<\/p>\n<p>Gut so.\u00a0 \ud83d\ude42\u00a0 Nach dem \u00dcberschwang des Jahreswechsels gerade richtig. Die Aufs und Abs\u00a0 beherrscht er wie kein Zweiter: Grade noch im ausgelassenen, funkenspr\u00fchenden Faschingstreiben, finden wir uns tags darauf in aschebedeckter D\u00fcsternis.<br \/>\nHeuer ist dieses Spannungsfeld noch versch\u00e4rft durch den Valentinstag, an dem mensch sich eigentlich seines (Liebes-)Lebens erfreuen sollte, wobei gleichzeitig aber die un-lust-ige Fastenzeit dr\u00e4ut.<\/p>\n<p>Ausnahmsweise zitieren wir an dieser Stelle ein Instagram-Meme, das die vielf\u00e4ltigen N\u00f6te und Zwiesp\u00e4ltigkeiten unserer Zeit sch\u00f6n auf den Punkt bringt:<\/p>\n<p>I need a hug&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..e bottle of wine.\u00a0 \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Alltagspoetische Gr\u00fc\u00dfe sendet Ihnen<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ohne die Wolken &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 muss die Aussicht wohl\u00a0 grenzenlos sein!<\/p>\n<p>Ein neues Jahr hat begonnen, liebe verdichtete Freundinnen und Freunde sowie k\u00fcnftige Fans. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Damit verk\u00fcnden wir nun wahrlich nichts Neues. Aber was Altes k\u00f6nnen wir noch beitragen: Rekordzuw\u00e4chse n\u00e4mlich! Zu unserer Riesenfreude durften wir im vergangenen Jahr unglaubliche 197 Kurztexte online stellen, plus 52 Sch\u00fcttler der Woche. Keine schwache Leistung, mehr als jeden zweiten Tag gab es somit neuen Lesestoff auf unserer gemeinsamen verdichteten Webseite.<br \/>\nWir geh\u00f6ren damit, bei aller gebotenen Bescheidenheit (aber ein bisschen Eigenlob darf schon sein, hie und da \u2026 \ud83d\ude09 ), zu den alleraktivsten Literaturplattformen mit ausgew\u00e4hlten (!) Kurztexten des deutschsprachigen Raums. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Und das verdanken wir klarerweise Ihnen, unseren verdichteten Schreibbegeisterten. 2017 war wieder alles dabei: h\u00f6chst talentierte Newbies und ein erfahrener Verseschmied, eine wortgewaltige Chronistin genauso wie die ganz feine Klinge.<\/p>\n<p>Eine gute Gelegenheit ist so ein Jahreswechsel auch, danke zu sagen: unseren Testlesenden, die sich oft nach allen Verpflichtungen des Alltags noch hinsetzen (oder -legen?), um eine der verdichteten Einreichungen aufmerksam zu lesen. Von den R\u00fcckmeldungen dieser \u201eWordaholics\u201c \ud83d\ude09 h\u00e4ngt auch ab, was Sie hier zu sehen bekommen (und was nicht). Also DANKE f\u00fcr eure unsch\u00e4tzbar wertvolle Zeitinvestition in Sachen Literatur!!! \ud83d\ude42 Wie gut, dass wir euch haben, manche von euch sogar von Beginn an (mehr als vier Jahre!).<\/p>\n<p>Ach ja, und sollte nicht irgendein Bezug zu unserem \u201eTitel\u201c gegeben sein? Et voil\u00e0, um nicht nur Jahreskreise zu schlie\u00dfen: \u00a0Auch wenn uns gelegentlich kurzfristig Eintr\u00fcbungen die Sicht verdecken &#8211; die Zukunft ist immer weit und voller M\u00f6glichkeiten. Weiter, als wir oft im Moment sehen k\u00f6nnen. Und die (Zukunfts-)Aussichten lohnender, als wir manchmal etwas kurzsichtig annehmen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: Auf ein sehr gutes neues Jahr!\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Wir freuen uns wieder auf Ihre Sicht der Dinge!<\/p>\n<p>Herzliche Neujahrsgr\u00fc\u00dfe 2018<br \/>\nIhre Redaktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31. Dezember 2018 Ein sehr verdichteter R\u00fcckblick &#8230; \u2026 und keine Angst vor Statistik F\u00fcnf Jahre sind eine lange Zeit. Nicht f\u00fcr AutorInnen, nicht f\u00fcr Verlage; und f\u00fcr B\u00fccher schon gar nicht. Wohl aber f\u00fcr Online-Literaturprojekte, die viel Zeit \u201ekosten\u201c und kein Geld einbringen, aber auf unterschiedlichste Neuzug\u00e4nge und eine anhaltend interessierte LeserInnenschaft (Sie!) z\u00e4hlen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-7439","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-zzz-redaktionsarchiv"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7439"}],"version-history":[{"count":25,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7439\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9487,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7439\/revisions\/9487"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}