{"id":6915,"date":"2017-08-20T15:39:46","date_gmt":"2017-08-20T15:39:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6915"},"modified":"2017-09-24T07:17:50","modified_gmt":"2017-09-24T07:17:50","slug":"paschkas-aktentasche-portfelj","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6915","title":{"rendered":"Paschkas Aktentasche"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6915&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6915&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Was ging mit mir vor an diesem 24. Dezember 1971, als ich beschloss, den Weihnachtsgottesdienst in der amerikanischen Botschaft zu besuchen. Ich kenne kein Heimweh, bildete ich mir ein. Es war keine Idee, nicht im Bereich eines klar gefassten Gedankens oder Beschlusses, sondern eine vage Sehnsucht, ein Ziehen in der Herzgegend. Nebul\u00f6ses Erinnern an Nadelduft, die typische Mischung aus Adventkranz, Punsch, Keksen, Kerzen und Weihrauch. Dazu Weihnachtslieder, Fl\u00f6ten und Orgelspiel im Kreis der Familie.<br \/>\nHei\u00dfe Bilder schwappten \u00fcber mich, gemildert von der Moskauer Dunkelheit, dem Frost und dem Schnee.<\/p>\n<p>Dabei war ich damals schon lange nicht mehr Kirchenmitglied und hatte mich auch innerlich weit von der Familienreligion mit ihren Traditionen entfernt. Dachte ich. Der Zauber des 24. Dezembers, des Heiligen Abends, ist einem offenbar tiefer in die Seele eingesenkt worden, als man zugeben m\u00f6chte. Nicht zum Loswerden. \u00dcberf\u00e4lle hinterr\u00fccks. Ein Tiefenlot h\u00e4ngt noch immer ins Unermessliche. Sentimentalit\u00e4t nennt man das, unbezwingbar wie eine DNA.<br \/>\nDazu kam noch: Wenn man in einem Land lebte, dem der 24. Dezember, der Heilige Abend, nichts bedeutet, den es gar nicht gibt und nirgendwo sichtbare Anzeichen daf\u00fcr zu sehen sind, an dem das Leben wie gew\u00f6hnlich weiterflie\u00dft, grau, ordin\u00e4r und banal. Als Kind hatte ich immer das Gef\u00fchl, dass am 24. Dezember die Welt stillsteht und den Atem anh\u00e4lt \u2013 eine Heilige Nacht eben.<\/p>\n<p>Mit dem schwachen, l\u00e4cherlichen Ersatz der sowjetischen Figuren von V\u00e4terchen Frost und Snegurotschka, dem Schneefl\u00f6ckchen, zu Silvester habe ich mich nie anfreunden k\u00f6nnen, schon nicht zu Weihnacht 1954 im Stadtsaal von Tulln, als die sowjetischen Besatzungstruppen ihr Neujahrsfest f\u00fcr die befreite Bev\u00f6lkerung abzogen. Was sich in der Stadtpfarrkirche St. Stephans abspielte, war so viel sch\u00f6ner.<\/p>\n<p>Aber was, um Himmels Willen, hat mich dazu gebracht, mich von meinem Freund Paschka zur Botschaft begleiten zu lassen? Weil wir, so gut es ging, alles gemeinsam machten, uns nicht trennen konnten, wollten? Nach dem Kreml gab es wahrscheinlich in ganz Moskau keinen Ort, der schwerer bewacht war als die amerikanische Botschaft am Gartenring. Vielleicht sogar noch mehr, denn innen hatten die Amerikaner ihre Regimenter, drau\u00dfen der KGB. Als Mitarbeiterin der \u00f6sterreichischen Botschaft mit Diplomatenpass wurde ich zwar doppelt kontrolliert, durfte aber passieren und an der Weihnachtsfeier teilnehmen. Katholiken aus aller Herren L\u00e4nder des Westens sollten die Gelegenheit haben, sich ihre nostalgischen Weihnachtsehns\u00fcchte zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich sogar an meine Entt\u00e4uschung, weil die Amerikaner in ihrer kleinen Kapelle den Heiligen Abend nat\u00fcrlich nicht so feierten, wie ich es von zu Hause in Erinnerung hatte. Eine stattliche, aber kitschig geschm\u00fcckte Fichte mit flackernden elektrischen Girlanden, jede Menge Santa Clauses, rot-wei\u00dfe Strickstr\u00fcmpfe und l\u00e4cherliche M\u00fctzchen, anstatt Tannenzweigen die h\u00e4sslichen Stechpalmen, anstatt einer feierlichen Orgel ein elektrisches Harmonium, verstimmt quietschend. Dazu ert\u00f6nten nat\u00fcrlich auch nicht unsere sch\u00f6nen Weihnachtlieder &#8211; Vom Himmel hoch, In dulci jubiloo, Es wird scho glei dumpa, Leise rieselt der Schnee, Maria durch ein Dornwald ging, Ihr Kinderlein kommet &#8211; sondern die Ohrw\u00fcrmer aus den amerikanischen Kaufhauslautsprechern: Jingle Bells, Merry Christmas, gr\u00fcner Tannenbaum auf Englisch, Silent night. Bei Rudolph, the rednosed reindeer reichte es mir, und ich verlie\u00df die Veranstaltung, verzichtete auf Weihnachtsumarmungen, cookies und Punsch.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen auf dem Gartenring war es vollkommen dunkel und menschenleer. Die vermummten Milizion\u00e4re in ihren dicken M\u00e4nteln waren die einzigen Gestalten weit und breit. Sie sahen nicht wie Menschen aus, sondern wie aufrecht taumelnde B\u00e4ren. Keine Spur von Paschka. Ich wollte eigentlich beim Ausgang auf ihn warten, wurde aber von den Vertretern der Sowjetmacht grob weggescheucht. Also fuhr ich allein nach Hause und wartete auf meinen Freund. Nat\u00fcrlich hatte ich in meiner Wohnung ein echtes Weihnachtsfest vorbereitet, mit allen Ingredienzien, soweit sie in diesem Land, das Weihnachten nicht feiert, \u00fcberhaupt zu bekommen waren.<br \/>\nAm letzten Adventsonntag waren Paschka und ich abends mit der Metro weit hinaus nach Kolomenkoje gefahren und hatten in einem W\u00e4ldchen eine kleine Fichte geklaut. Das Ums\u00e4gen war ein Kinderspiel, der Transport gestaltete sich aber schwierig. Niemand konnte in diesen Tagen unbemerkt einen Christbaum in der Metro transportieren. Es gab ja keine zu kaufen, und die aus Plastik f\u00fcr den Neujahrs-Baum, die Jolka, gab es erst wenige Tage vor dem Fest. Also mussten wir zuerst weit durch die dunklen Vorst\u00e4dte marschieren &#8211; Paschka die mickrige Fichte unter dem Mantel &#8211; bis wir weiter gegen das Zentrum zu einen Moskwitsch aufhielten, ein schwarzes Taxi, und mit Gl\u00fcck vorbei an dem Milizion\u00e4r ins Haus schl\u00fcpfen konnten.<\/p>\n<p>Paschkas Mantel ist eine eigene Erz\u00e4hlung wert. Damit wir \u00fcberhaupt gemeinsam auftreten konnten, hatte ich ihn von Anfang an mit westlicher Kleidung ausgestattet. Mein Bruder Bernhard, der mit Paschka schon Jahre befreundet war, hatte im Kaufhaus Frank in Tulln einen Gro\u00dfeinkauf get\u00e4tigt, Herrenbekleidung f\u00fcr alle Jahreszeiten und Lebenslagen. Das Riesenpaket konnte ich \u00fcber die Diplomatenpost empfangen.<br \/>\nOhne seine Verkleidung als Westler h\u00e4tten wir gemeinsam keinen Schritt unbehelligt auf der Stra\u00dfe machen k\u00f6nnen.<br \/>\nAllerdings habe auch ich mich manchmal umgekehrt verkleidet. Auf einer heimlichen Reise in die f\u00fcr Ausl\u00e4nder gesperrte Westukraine, nach Lemberg und Tschernowitz, trug ich Kleider und Kopftuch seiner Mutter, um als russische B\u00e4uerin durchzugehen, er blieb diesmal bei seinem original sowjetischen Stil.<\/p>\n<p>Auch Kekse, Kerzen und Christbaumschmuck hatte ich mir von zu Hause schicken lassen und einige K\u00f6stlichkeiten im Devisenladen Berjoska eingekauft: finnischen Rentierschinken, franz\u00f6sischen K\u00e4se, deutsche W\u00fcrstchen und H\u00e4hnchen, Riesling aus \u00d6sterreich, russischen Beluga-Kaviar, und suchoje krimskoje schampankoje.<br \/>\nIch hatte gebackenen Karpfen mit Majonnaise-Erd\u00e4pfelsalat zubereitet. Alles zusammen mit Kerzen und Keksen duftete wirklich weihnachtlich. Nur die Fichte machte noch zuletzt Probleme. Ich hatte vergessen, zu Hause einen St\u00e4nder zu ordern, und im sandgef\u00fcllten K\u00fcbel wollte sie nicht aufrecht stehen. Auf einem schr\u00e4gen Baum kann man keine Kerzen anz\u00fcnden. Es war halt doch kein echter Christbaum, noch dazu geklaut. Ich machte ihn mit M\u00fche mit Spagatschn\u00fcren an den M\u00f6beln fest und er sah damit\u00a0 noch j\u00e4mmerlicher aus.<\/p>\n<p>Dabei sollte es nach M\u00f6glichkeit ein echter Heiliger Abend werden, fast wie zu Hause.<br \/>\nWahrscheinlich sah ich dem B\u00e4umchen nicht un\u00e4hnlich aus. Ich sa\u00df f\u00fcnf Stunden allein da und spielte unter Tr\u00e4nen die Weihnachtspassion, Dies irae und Deutsches Requiem am Plattenteller auf und ab. Heute Nacht wollte ich nichts Russisches h\u00f6ren. Eigentlich horchten meine Ohren aber mehr ins Stiegenhaus hinaus, ob der Lift bei mir im 7. Stock hielt. Er ratterte, quietschte und pfauchte wie immer, fuhr aber vorbei. Wie sehr ich sonst dieses Produkt der sowjetischen Ingenieurskunst hasste, heute sehnte ich jetzt den lauten Krach und das Erdbeben herbei, mit dem er sonst stoppte.<\/p>\n<p>Im letzten, dem 9. Stock ratterte er wie ein Maschinengewehr von W.W. Kalaschnikow, und unten im Erdgeschoss konnte ich ihn noch h\u00f6ren, wie er zornig aufstampfte, dass er nicht in den Keller fahren durfte. Diese Ger\u00e4usche musste auch Schostakowitsch in den Ohren gehabt haben, als er seine 7., die \u201eLeningrader\u201c, komponierte, also klangen auch in St. Petersburg, Petrograd und Leninburg, wie er seine Stadt nannte, die Lifte \u00e4hnlich, dazu noch einige Fis-T\u00f6ne von den Fabriksirenen und das Stampfen der Lokomotiven am Finnl\u00e4ndischen Bahnhof, wo er als Zehnj\u00e4hriger Lenin gesehen haben will, als der aus dem gepanzerten Zug der Deutschen stieg, um auf einem Heuhaufen &#8211; wo kam der eigentlich her, Pferdefutter? &#8211; seine April-Thesen vorzutragen.<\/p>\n<p>Paschka kam erst sp\u00e4t in der Nacht zur\u00fcck, rollte gleich an der T\u00fcr wild mit den Augen und hielt den Finger vor den Mund. Nicht sprechen! Ich legte sofort einen Leonard Cohen auf. Wir brauchten noch eine Platte mit Chopins Nocturnes und Impromptues, die Vier Jahreszeiten und zweimal den Sergeant Pepper, bis Paschka die Geschichte seiner letzten f\u00fcnf Stunden erz\u00e4hlt hatte.<br \/>\nAnfangs konnte er gar nicht sprechen und zitterte so sehr, dass er seine Kasbek nicht anz\u00fcnden konnte und den Krimsekt versch\u00fcttete. Kognak war jetzt besser. Sein Magen war f\u00fcr meine vorbereiteten K\u00f6stlichkeiten nicht bereit, ganz im Gegenteil, immer wieder suchte er die Toilette auf. Angst geht immer zuerst in die Hose. Vor Stalins Kabinett standen neben den KGB-lern immer auch zwei kr\u00e4ftige Sanit\u00e4ter, die die beim Diktator Vorgeladenen und wieder Entlassenen schnell in einen Nebenraum zogen, sie abspritzten und mit einer sauberen Hose neu einkleideten. Das ist Fakt, weil einige \u00dcberlebende dies nach dem Tod des Diktators freiwillig erz\u00e4hlten.<\/p>\n<p>Was war passiert? Als ich in der Botschaft verschwunden war, wurde er sofort von den Milizion\u00e4ren festgehalten und auf eine Wache gebracht. Aber nicht auf die n\u00e4chste der Miliz, sondern in einem Auto zu einer Stelle des KGB. Wo, konnte er nicht sagen, \u00fcblicherweise in die Ljublanka, weil der Niva verdunkelte und vergitterte Fenster hatte und er drau\u00dfen nichts sehen konnte. Sie haben ihn so lange verh\u00f6rt, bis beide Seiten nicht mehr konnten. Die KGB-ler rauchten ihre Schachteln Belomor, Paschka hatte seine Kasbek. Sie fanden nichts Verd\u00e4chtiges an ihm, au\u00dfer dass es einem Sowjetb\u00fcrger nicht erlaubt war, sich so nahe an der amerikanischen Botschaft aufzuhalten. Aber das war nur eine \u00dcbertretung. Daf\u00fcr, dass er mit der Vertreterin des kapitalistischen, imperialistischen Westens befreundet war, bekam er eine R\u00fcge. Alle sind Spione, und er sollte sich nicht in Versuchung bringen, ein Vaterlandsverr\u00e4ter zu werden. Als ehemaliger Rekrut war er aber immer noch in der Armeereserve und sollte solche Kontakte besser unterlassen.<\/p>\n<p>Paschka hatten sie aber doch so sehr ver\u00e4ngstigt, dass er mir erst lange sp\u00e4ter das eigentlich Dramatische dieses Abends gestand. Als wir zur Botschaft gingen, hatte er seine Aktentasche, die portfelj, bei sich. Er kam von der Uni, also nichts Ungew\u00f6hnliches, wahrscheinlich waren B\u00fccher und Mappen, Hefte und Bleistifte drin. Im Auto der Miliz war es ihm gelungen, diese Aktentasche unter den Vordersitz zu schieben, sodass er beim Verh\u00f6r ganz ohne Gep\u00e4ck war. Es befanden sich auch in der Aktentasche keine Uni-Utensilien, sondern sie war vollgestopft mit der frisch gedruckten letzten Samizdat-Ausgabe. Wir hatten sie vor einiger Zeit in der Wohnung von Freunden abgezogen: Texte von Daniil Charms, Michail Bulgakow und Sergej Dowlatow, einige Filmkritiken von westlichen und verbotenen sowjetischen Filmen, Personennachrichten von in Psychiatrien inhaftierten Intellektuellen und K\u00fcnstlern, Texte und Gedichte von ihnen, Informationen aus dem feindlichen Ausland und von B\u00fcrgerrechtlern aus den Bruderl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Sprengstoff, brennhei\u00dfe Ware, wenn sie sie gefunden h\u00e4tten. Unter Breshnew kam man 1971 daf\u00fcr nicht mehr in den Gulag, aber Relegierung von der Uni und Verbannung aus der Hauptstadt mit Sicherheit, nie mehr einen akademischen Beruf, Folgen f\u00fcr die Familie bis ins letzte Glied, in die Psychiatrie oder ins Arbeitslager mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit.<br \/>\nVorerst war nichts Schlimmeres passiert, als dass ihm die KGB-ler Wintermantel und Sakko abgenommen hatten. Wenn die gewusst h\u00e4tten, dass darin vor Kurzem etwas so Gef\u00e4hrliches wie eine jolotschka, ein Christbaum, transportiert worden war!<\/p>\n<p>Was mir Paschka erst bei einem Wiedersehen Jahre sp\u00e4ter beichtete, war, dass er lange vom KGB verfolgt wurde, immer wieder vorgeladen und befragt, immer wieder konfrontiert mit einem Papier, das ihn zur Zusammenarbeit einlud. Er hatte ja gute Kontakte in die Uni und in die Diplomatie.<br \/>\nAber sie hatten ihm nie nachweisen k\u00f6nnen, dass die Aktentasche ihm geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Vielleicht waren es die Engelsch\u00f6re der Weihnachtspassion oder Rudolph, das Rentier, die es ihm zehn Jahre sp\u00e4ter m\u00f6glich machten, eine andere \u00d6sterreicherin in Moskau zu heiraten und mit ihr in ihre Heimat auszuwandern. Ich war ja nach dieser unheiligen Nacht ungeplant schnell nach \u00d6sterreich zur\u00fcckgegangen, das hei\u00dft gefl\u00fcchtet. Weniger vor dem KGB, der tat mir ja nichts, mehr vor Paschkas Dringlichkeit.<\/p>\n<p>Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebt er noch heute mit vier Kindern, zwei Enkelkindern und seiner Frau in der Idylle des ober\u00f6sterreichischen St\u00e4dtchens Freistadt.<\/p>\n<p>12. Juli 17<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=972\">\u00e4rgstens<\/a> | Inventarnummer: 17152<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ging mit mir vor an diesem 24. Dezember 1971, als ich beschloss, den Weihnachtsgottesdienst in der amerikanischen Botschaft zu besuchen. Ich kenne kein Heimweh, bildete ich mir ein. 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