{"id":6811,"date":"2017-07-29T06:28:58","date_gmt":"2017-07-29T06:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6811"},"modified":"2017-07-31T06:30:49","modified_gmt":"2017-07-31T06:30:49","slug":"sie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6811","title":{"rendered":"Sie"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6811&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6811&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Leuchten. Ein helles Leuchten in den sanften, gro\u00dfen, gr\u00fcn-grauen Augen der jungen Frau. Die Stille in ihre Einzelteile zerschreien. Warmer Fr\u00fchlingswind auf nackten Schultern in einer sternenklaren Nacht, das lange schwarze Haar umspielt sanft das zierliche Gesicht. Rosenduft vermengt sich mit dem Nachtwind wie ein Paar beim Liebesakt; die Nacht ist klar und der Vollmond blickt auf sie herab, wie ein g\u00fctiger, liebender Gro\u00dfvater. Ein kr\u00e4ftiger, lebensbejahender Schrei, wie der von Ronja R\u00e4ubertochter zu Fr\u00fchlingsbeginn. Ein Tanz durch die Stra\u00dfen der alten Stadt, ehe sie sich in Ermangelung einer nahegelegenen Bank auf die Stra\u00dfe setzt und an die von den Jahren gezeichnete Steinmauer gelehnt den Vollmond betrachtet. Sehnsucht kann sie nicht aufhalten \u2013 im Gegenteil: Sie ist der beste Antriebsstoff. Langsam f\u00fchlt sie, wie ihr die zwei Flaschen Rotwein, die sie zusammen geleert haben, zu Kopfe steigen. Sie schlie\u00dft die Augen und beginnt, alles wahrzunehmen, sich zu erinnern, Revue passieren zu lassen. Eben jene wenigen Monate, die alles ver\u00e4ndert hatten.<\/p>\n<p>Nach so vielen gemeinsamen Jahren war das Ende schleichend gekommen. So schleichend, dass es lange von niemandem realisiert worden war. Von den Freunden nicht, von ihr nicht und auch von den anderen nicht. In den Tagen, die auf ihre Mitteilung folgten, hatte sie sich gef\u00fchlt, als h\u00e4tte ihr jemand den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggerissen, ihre Welt war wie aus Watte gewesen. Sie fragte sich, ob es nicht Anzeichen gegeben hatte, die fr\u00fcher h\u00e4tten erkannt werden k\u00f6nnen. Vielleicht die immer weniger werdende Zeit, die die beiden miteinander verbracht hatten; die Kinder waren aus dem Haus und somit auch der letzte Kitt, der diese Beziehung noch zusammengehalten hatte. Trotz aller d\u00fcnnen Erkl\u00e4rungen, dass jeder mit Projekten besch\u00e4ftigt war, die es durchzuf\u00fchren galt, und der allgemeinen Aussage, dass danach schon wieder alles besser werden w\u00fcrde. Sie waren nicht das erste Paar, das mit dieser d\u00fcnnen Aussage versuchte, die bitteren Tatsachen vom Tisch zu wischen. Oder ob es daran lag, dass die beiden sich \u00fcber Jahrzehnte vorgemacht hatten, dass sie zusammenpassen w\u00fcrden und dass Beziehungen nun einmal auch bedeuten, dass man sich zusammenrauft, Kompromisse schlie\u00dft und all das Zeug, das man aus gutmeinenden M\u00fcndern zu h\u00f6ren bekommt, wenn man \u00fcber Beziehungsprobleme spricht? Daran, dass keiner nachgeben wollte, weil ein Scheitern bedeuten w\u00fcrde, zu verlieren und auf der Beziehungsebene zu versagen, obwohl man doch in allen anderen Lebensbereichen \u00fcberdurchschnittlich erfolgreich war? Dass die K\u00e4mpfe mit den Gro\u00dfeltern der Kinder umsonst gewesen sein sollten, als sich diese \u2013 vielleicht in weiser Voraussicht, aber dennoch erfolglos \u2013 gegen ihre Beziehung gestellt hatten? Oder an der Angst, sich dem eigenen Scheitern stellen zu m\u00fcssen und der Tatsache, dass keiner von ihnen je den Mut gehabt hatte zu gehen? Was auch immer es war, nun war das Ende nicht mehr zu leugnen, sondern starrte sie unverhohlen an wie ein zum Kampf bereiter Wachhund.<\/p>\n<p>Es war ein kalter Abend im Februar gewesen, als sie es endlich \u00fcber sich gebracht hatten, ihren Kindern mitzuteilen, dass sie sich scheiden lassen w\u00fcrden. Eine Woche vor dem ersten Gerichtstermin. Der Schnee war beinahe einen halben Meter hoch gewesen und die Luft schneidend kalt. Ein nass-grauer Tag, der k\u00e4lteste seit Langem. Ein guter Tag f\u00fcr fassungsloses, ersch\u00fcttertes Schweigen. Vierzig Jahre Ehe \u2013 sie hatten am zwanzigsten Geburtstag der Mutter geheiratet \u2013 sollten nun am Scheiterhaufen verbrannt werden.<\/p>\n<p>Clarissa hatte die Neuigkeit ihrer Eltern am h\u00e4rtesten getroffen, w\u00e4hrend ihre beiden Br\u00fcder sehr gefasst auf die Nachricht reagiert hatten. Vermutlich hatten sie eher damit gerechnet als das Nesth\u00e4kchen der Familie, das gerade mit dem Studienabschluss und einem neuen Lebensabschnitt besch\u00e4ftigt war. Nachdem ihre Eltern ihnen die Neuigkeit mitgeteilt hatten, war sie wieder zur\u00fcck nach Wien in ihre Wohnung gefahren, um ihr Gedankenkarussell wieder zur Ruhe kommen zu lassen. W\u00e4re es jedoch bei diesem einen Ereignis geblieben, h\u00e4tte es ihr nicht so sehr den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggerissen. Als sie an jenem grauen Tag wieder in ihr eigenes Heim zur\u00fcckgekommen war, war endg\u00fcltig klar gewesen, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleiben w\u00fcrde. Denn wenn die Dinge einmal aus den Fugen geraten, dann tun sie das f\u00fcr gew\u00f6hnlich gleich auf der ganzen Linie.<\/p>\n<p>Im ersten Moment kam es ihr so vor, als sei alles wie immer: Er hatte \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 keinen Handgriff in der Wohnung verrichtet; wie immer, wenn sie einige Tage weg war. Es w\u00e4re ja auch zu unbequem gewesen, das eigene Chaos wieder aufzur\u00e4umen. Und doch konnte sie sich das Gef\u00fchl nicht erkl\u00e4ren, das sie nach einigen Minuten beschlich. Sie sah sich um, fand aber nichts, das einem mit seiner Offensichtlichkeit ins Auge sprang. Sie f\u00fchlte sich fremd in ihrer eigenen Wohnung, als w\u00e4re sie ein vergessener Handschuh oder Regenschirm, der nach einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden liegen geblieben und noch nicht zur\u00fcckgegeben worden war. Als sie ihn an jenem Abend ansah, f\u00fchlte sie eine Leere in sich; ihr war, als w\u00fcrde sie vor einem Fremden stehen, mit dem sie zuf\u00e4llig auf der Stra\u00dfe zusammengesto\u00dfen war. F\u00fcr ihn war alles wie gehabt, er schien keinen besonders gro\u00dfen Anteil an dem zu nehmen, was sie ihm w\u00e4hrend der Zugfahrt am Handy erz\u00e4hlt hatte. War es das also, was von f\u00fcnf gemeinsamen Jahren \u00fcbrig blieb: Ein auf null reduziertes Mitgef\u00fchl? Den ganzen Abend war sie wie eine mechanisch aufgezogene Puppe durch die Wohnung gelaufen, hatte in keinem der gro\u00dfen Zimmer der Altbauwohnung, die sie von ihren Gro\u00dfeltern geerbt hatte, Ruhe gefunden. Schlie\u00dflich hatte sie sich, wie immer, wenn sie mit der Welt im Unreinen war, mit ihrem Laptop auf ihren gro\u00dfen Ohrensessel, den sie von ihrem Gro\u00dfvater geerbt hatte, in der Bibliothek zur\u00fcckgezogen. Der Mailordner enthielt nur einige Informationen zu ihrer Sponsion und einige Absagen auf Bewerbungen, welche sie Wochen zuvor, nach ihrer erfolgreichen Diplompr\u00fcfung, abgeschickt hatte. Ihr Blick war durch das gr\u00f6\u00dfte Zimmer der Wohnung geschweift, in welchem sie ihre Bibliothek eingerichtet hatte. B\u00fccher hatten eine beruhigende Wirkung auf sie, schon seit Kindheitstagen.<\/p>\n<p>Clarissa starrte schon eine Weile aus dem Fenster und beobachtete den Regen, als es an der T\u00fcr l\u00e4utete. Als sie \u00f6ffnete und, wenn auch nur f\u00fcr wenige Sekunden, die Entt\u00e4uschung in den Augen ihrer Nachbarin aufflackern sah, f\u00fchlte sie \u2013 wider Erwarten \u2013 weder Wut noch Verletzung, sondern lediglich Erleichterung durch die gewonnene Klarheit. Es waren keine Worte n\u00f6tig, um zu verstehen. Die Frau hatte nicht damit gerechnet, Clarissa an der T\u00fcre anzutreffen, da sie eigentlich noch bei ihren Eltern h\u00e4tte sein sollen. Sie betrachtete die ihr gegen\u00fcberstehende Frau einen kurzen Moment \u2013 gegens\u00e4tzlicher k\u00f6nnten sie beide nicht sein: auf der einen Seite sie selbst mit den langen, schwarzen Haaren, den gr\u00fcn-grauen Augen, einem zierlichen, meist ungeschminkten Gesicht. Auf der anderen Seite ihre neue Nachbarin mit den hellblonden Haaren, dem kantigen und zu stark geschminkten Gesicht und einem sehr k\u00f6rperbetonten Kleidungsstil. Sie wusste, dass Andrei sich immer gew\u00fcnscht hatte, dass sie ihr \u00c4u\u00dferes in eben diesem Stil ver\u00e4nderte. Auch sein Blick sprach B\u00e4nde, als er zur T\u00fcr gekommen war, um nachzusehen, wer gel\u00e4utet hatte. Als sie die T\u00fcre hinter den beiden geschlossen hatte, war sie nicht \u2013 wie erwartet \u2013 in Tr\u00e4nen, sondern in schallendes Gel\u00e4chter ausgebrochen, weil ihr die Gesamtsituation so bizarr vorgekommen war. Ihre Gro\u00dfeltern waren ein halbes Jahr zuvor verstorben, die Scheidung ihrer Eltern und nun das. An jenem Abend war sie nicht imstande, ihre Gef\u00fchlslage klar zu definieren \u2013 zu viel war in zu kurzer Zeit auf sie eingest\u00fcrzt. Sie fragte sich nicht, ob sie es fr\u00fcher h\u00e4tte bemerken m\u00fcssen \u2013 es h\u00e4tte doch ohnehin zu nichts gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In den Wochen darauf war sie f\u00fcr die Au\u00dfenwelt kaum erreichbar gewesen. Sie hatte ihre Benutzerkonten bei Facebook und Instagram gel\u00f6scht, um dieser surrealen und schnelllebigen Welt zu entkommen, der sie ohnehin kaum etwas hatte abgewinnen k\u00f6nnen. Diese grell inszenierten, allen Trends nachlaufenden Leben, die st\u00e4ndig verf\u00fcgbar sowie nonstop und dauergrinsend gl\u00fccklich waren, hatten sie schon immer abgesto\u00dfen; ebenso wie die sinnlosen Freundschaftsanfragen von Menschen, denen man in der Realit\u00e4t aus dem Weg ging. Auch ihre Email-Accounts hatte sie auf einen einzigen reduziert und das Handy, wenn es an war, auf lautlos gestellt. Alle Ereignisse dieser Zeit zogen an ihr vorbei wie ein Film, in dem sie eine Statistenrolle spielte: Andreis endg\u00fcltiger Auszug, ihre Sponsion, die Geburt ihres Neffen &#8230; W\u00e4hrend sie noch ihrer Arbeit in einer kleinen Buchhandlung nachging, schrieb sie mechanisch Bewerbungen \u2013 jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Immer wieder ertappte sie sich dabei, dass sie sich am Ende des Tages nicht mehr daran erinnern konnte, wo sie sich beworben hatte. An ihren freien Tagen streifte sie stundenlangen ohne Ziel durch die Stadt, v\u00f6llig in Gedanken und Sorgen ihre Zukunft betreffend. Bis zu jenem Montagnachmittag.<\/p>\n<p>Clarissa war auf dem Heimweg gewesen und hatte aus einem Bauchgef\u00fchl heraus ihr Handy aus der Jackentasche gefischt. In diesem Moment sah sie den eingehenden Anruf: eine Nummer mit italienischer Vorwahl. Nach einem halbst\u00fcndigen Gespr\u00e4ch hatte sie einen Termin f\u00fcr ein erstes, ausf\u00fchrliches Interview auf Skype in der darauffolgenden Woche. Und so hatte sich dann eines nach dem anderen ergeben: Nach diesem Interview war sie kurze Zeit sp\u00e4ter f\u00fcr ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch in der \u00f6sterreichischen Botschaft nach Rom geflogen und war mit einer neuen Arbeitsstelle im Gep\u00e4ck wieder nach Wien gekommen. Und danach f\u00fcgte sich alles zusammen wie in einem Puzzle: Bereits kurz nach ihrer R\u00fcckkehr hatte sie einen Mieter f\u00fcr ihre Wohnung und mit Hilfe einer Freundin f\u00fcr sich eine Wohnung in Rom gefunden. Drei Wochen sp\u00e4ter war sie wieder nach Rom geflogen; eine Woche bevor sie ihren Dienst antreten w\u00fcrde. So hatte sie noch genug Zeit, um sich ein wenig einzuleben und zurechtzufinden.<\/p>\n<p>An diesem Freitag, dem letzten arbeitsfreien Freitag f\u00fcr lange Zeit, ist sie mit ihrer Freundin und deren Kollegen unterwegs. Bis Valerio und sie irgendwann alleine mit zwei Flaschen Rotwein am Tisch sitzen. Sie lacht aus vollem Herzen, bis ihr die Luft wegbleibt und es Zeit ist, sich auf den Heimweg zu machen. Nachdem sie sich verabschiedet haben, legt sie den Rest des Weges alleine zur\u00fcck, nur mit der Musik aus ihren Kopfh\u00f6rern. Sie sehnt sich nach einem Hafen, in dem sie ankommen kann, ist voller Vorfreude auf das neue Leben. Sie kommt am Campo Cestio vorbei, dem Friedhof f\u00fcr nicht-katholische Ausl\u00e4nder in Rom, der ganz in der N\u00e4he ihrer kleinen, vorl\u00e4ufigen Wohnung liegt. Sie setzt sich auf den Boden, blickt \u2013 mit dem R\u00fccken an die Mauer gelegt \u2013 auf den sternenklaren Nachthimmel \u00fcber ihr. Sie l\u00e4chelt: Um zu leuchten braucht es vieles \u2013 vor allem aber den Mut dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Cornelia Hell<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie:\u00a0<a title=\"Que ser\u00e1, ser\u00e1?\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3081\">\u00bfQu\u00e9 ser\u00e1, ser\u00e1?<\/a> | Inventarnummer: 17144<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leuchten. Ein helles Leuchten in den sanften, gro\u00dfen, gr\u00fcn-grauen Augen der jungen Frau. Die Stille in ihre Einzelteile zerschreien. Warmer Fr\u00fchlingswind auf nackten Schultern in einer sternenklaren Nacht, das lange schwarze Haar umspielt sanft das zierliche Gesicht. 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