{"id":6365,"date":"2017-03-29T17:24:05","date_gmt":"2017-03-29T17:24:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6365"},"modified":"2017-04-08T07:52:01","modified_gmt":"2017-04-08T07:52:01","slug":"sieben-an-der-zahl","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=6365","title":{"rendered":"Sieben an der Zahl"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6365&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts6365&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><strong>Vorgeschmack<\/strong><\/p>\n<p>Das Zitat zum Morgenkaffee \u2013 unbeirrbar prangt es uns entgegen, in der Zeitung, im sozialen Medium unserer Wahl oder auf dem Kalenderblatt; und plump meist sein Versuch, uns gute Laune abzuringen f\u00fcr einen Tag, den das Schicksal f\u00fcr uns bereits mit dem Erwachen als gescheitert abgekanzelt hat; oder uns moralisch zu besseren Menschen belehren will, uns, deren graue Seelen abzuholen selbst\u00a0dem Teufel zuwider ist \u2013 meist geschrieben von Dichtern und Denkern, die uns schon zu Schulranzenzeiten verhasst waren, und von denen wir nicht einmal Traum daran denken, jemals wieder ein Buch zu \u00f6ffnen, geschweige ein Wort\u00a0darin zu lesen.<\/p>\n<p>Und dennoch, es gibt sie, diese\u00a0S\u00e4tze, die uns innehalten, uns im Lesefluss innestocken lassen, deren abgrundtief hintersinniger Schalk uns ein L\u00e4cheln auf die Lippen treibt, ein L\u00e4cheln, das uns in atemberaubender Geschwindigkeit aus der Tiefe der Seele entgegenspringt, schneller als unser Verstand begreift, dass er diesen Satz verstehen will, und ihn andererseits auch nicht verstehen kann, unf\u00e4hig, ihn in sein Archiv der tausend Schubladen zu pressen, denn immer wieder wird dieser Satz schr\u00e4g und frech zwischen all den Karteikarten der Rechteckigkeit hervorlugen.<\/p>\n<p>Sieben an der Zahl, die S\u00e4tze, aus der sich diese Collage zusammenstellt \u2013 mit v\u00f6lliger Absicht aus jedem Zusammenhang gerissen, in Unformen und Unordnung gebracht, mit Vor- und Nachgeschichtchen umgarnt, mit Sicherheit abseits jeder urspr\u00fcnglichen Intention des jeweiligen Dichters, will sagen: mit einer kr\u00e4ftigen Prise\u00a0Dada\u00a0im Nacken \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>EINS \u2013 Sich die Zeit genommen, um die Zeit totzuschlagen<\/strong><\/p>\n<p>Und die Anzahl der Dosen billigen Bieres verr\u00e4t es, dass die beiden Nachtschw\u00e4rmer, die vor dem W\u00fcrstelstand im Nirgendwo einer Wiener Vorstadt gestrandet sind, nichts unversucht lassen werden, auch zu Morgengrauenschw\u00e4rmern zu werden \u2013 denn allen Grund besitzen sie dazu:<\/p>\n<p><em>&#8222;Kum, gemma endlich.&#8220;<br \/>\n&#8222;Kimma net.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wiesodn?&#8220;<br \/>\n&#8222;Wir woatn auf Godot.&#8220;<br \/>\n&#8222;Ah jo!&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Samuel Beckett: \u201eEn attendant Godot\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>[\u201aKomm, gehen wir.\u2018 \u2013 \u201aWir k\u00f6nnen nicht.\u2018 \u2013 \u201aWarum nicht?\u2018 \u2013 \u201aWir warten auf Godot.\u2018 \u2013 \u201aAch ja.\u2018]<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>ZWEI \u2013 Vor dem eigenen T\u00fcrh\u00fcter in Ungnade gefallen<\/strong><\/p>\n<p>Und hatte es sich also doch ausgezahlt, dass er in diesem Stra\u00dfennuttenviertel Roms einige Zeit lang seine Runden gedreht hatte, denn die puttana, die jetzt an dem offenen Seitenfenster seines abgeschabten Fiat Punto lehnte und die er zuvor noch nie wahrgenommen hatte, hatte es ihm angetan, und es waren nicht ihre \u00fcberbordenden Br\u00fcste, die ihr viel zu schmales Top zu sprengen drohten; ihre Stimme war es, die gesenkt zu einem sirenenhaften Fl\u00fcstern ihn ganz liebestoll werden lassen sollte:<\/p>\n<p><em>&#8222;Ma lei non sa cos&#8217;\u00e8 un uomo medio? \u00c8 un mostro, un pericoloso delinquente, conformista, colonialista, razzista, schiavista, qualunquista.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Pier Paolo Pasolini: \u201eLa ricotta\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>[\u201eSie wissen wohl nicht, was ein mittelm\u00e4\u00dfiger Mensch ist? Ein Monster ist er, ein h\u00f6chst gef\u00e4hrlicher Verbrecher: ein Konformist, Kolonialist, Rassist, Nazist, ein Was-auch-immer-er-ist.\u201c]<\/em><\/p>\n<p>Und am n\u00e4chsten Tag, bei hellem Tageslicht, ist er der Ausgewechselte, adrett im von seiner Frau sorgf\u00e4ltig geb\u00fcgelten himmelblauen Hemd, und auch seine Krawatte zeigt sich in aller Senkrechtigkeit, w\u00e4hrend er in der Mittagspause in seiner Stammtrattoria nach dem Men\u00fc verlangt, das Liebesspiel der gestrigen, hitzig verschwitzten Nacht l\u00e4ngst verdr\u00e4ngt; aber der Satz spukt ihm noch im Geiste um, und so wiederholt er ihn angesichts seines Stammkellners, den er mittlerweile zum Freund w\u00e4hnt \u2013 und der nach kurzem Nachdenken ein verst\u00e4ndnisvolles Kopfnicken von sich gibt:<\/p>\n<p><em>\u201eS\u00ec, s\u00ec, signore, allora che prende da bere?\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>[\u201eAber nat\u00fcrlich, mein Herr, und was darf ich Ihnen\u00a0zu trinken bringen?\u201c]<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DREI \u2013 Der Mut zum kurzgefassten Augenblick<\/strong><\/p>\n<p>Klein-Toni war es, der den begehrtesten Platz f\u00fcr sich hatte erhaschen k\u00f6nnen, der mit Ellbogen und Haareziehen sich gegen\u00fcber all den anderen Kindern auf dem Spielplatz hatte durchsetzen k\u00f6nnen und nun auf dem Scho\u00df des Mannes sitzen durfte, den er zuvor noch nie gesehen hatte. Der vielleicht etwas streng roch und auch etwas zu viel schwitzte, in seinem abgeschabten Anzug und der schlecht gebunden Krawatte, aber eine S\u00fc\u00dfigkeit nach der anderen aus der Tasche zu ziehen wusste, und so manchen Luftballon. Und Geschichten zu erz\u00e4hlen wusste, spannender als all die Kindergartentanten, die wie \u00fcblich\u00a0in\u00a0einer langgezogenen Kaffee-, Zigaretten- und Tratschpause abhandengekommen\u00a0waren \u2013 und in Bann gezogen h\u00f6rte Klein-Toni dem fremden, m\u00e4rchenonkelhaften Mann weiter und weiter seiner Geschichte zu:<\/p>\n<p><em>&#8222;Oder wie ein Blinder, der durchbohrende Blicke wirft. Oder wie ein Reiter im vollen Galopp ohne Pferd.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Alfred Polgar: \u201eExzentriks\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>VIER \u2013 Die Hand gestreckt zum Sternengriff<\/strong><\/p>\n<p>Und schon leicht glasig die Augen des etwas aus der Zeit geworfenen kommunistischen Politfunktion\u00e4rs, schmutzigglasig wie das Glas billigen Rotweins, das er als Salut an diesem Stammtisch einer speckigen Taverne in einem Arbeiterviertel Roms hebt, umringt von seinen letzten Getreuen, alle bereits in einem Alter, in dem sie Arbeitslosigkeit gegen eine schmale Rente getauscht haben, zu wenig zum Leben und erst recht zu wenig zum Sterben \u2013 aber sein gl\u00fchendes Manifest hebt die Gem\u00fcter, l\u00e4sst den alten Kampfgeist aufleuchten, wenigstens f\u00fcr ein Salute!\u00a0lang:<\/p>\n<p><em>&#8222;Se vogliamo che tutto rimanga com&#8217;\u00e8, bisogna che tutto cambi. Mi sono spiegato?&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Tomasi di Lampedusa: \u201eIl gattopardo\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>[\u201eWenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, wird es notwendig sein, dass alles sich \u00e4ndert. \u2013 habe ich mich klar ausgedr\u00fcckt?\u201c]<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00dcNF \u2013 Das Elternhaus zur Autobahnauffahrt gegl\u00e4ttet<\/strong><\/p>\n<p>Und viel Zeit gibt er sich f\u00fcr die Antwort, so viel Zeit, dass es fast schon skandal\u00f6s wirkt, dieser unberechenbare K\u00fcnstler, der immer f\u00fcr einen Skandal gut ist, wenn es ihn wieder einmal danach gel\u00fcstet, in einer dieser Talkshows aufzutreten, weil er das Geld gut gebrauchen kann. Und den Schwei\u00df unter den Achseln vermeint man dem Talkmaster ansehen, abriechen zu k\u00f6nnen, den Ausdruck seiner Angst, dass seine wohlbedachte Frage in falsche Antwortbahnen ger\u00e4t \u2013 aber heute hat der ansonsten unberechenbare K\u00fcnstler einen seiner stillen Tage, wirkt in Nachdenklichkeit versunken, nahezu vers\u00f6hnlich seine Worte, mit der er die ihm gestellte Frage nicht im Geringsten beantwortet:<\/p>\n<p><em>&#8222;Es w\u00e4re ja auch undenkbar, dass aus dem kleinb\u00fcrgerlichen Provinzloch Linz, das seit Keplers Zeiten ein tats\u00e4chlich zum Himmel schreiendes Provinzloch geblieben ist, das eine Oper hat, in der die Leute nicht singen k\u00f6nnen, ein Schauspiel, in dem die Leute nicht spielen k\u00f6nnen, Maler, die nicht malen, und Schriftsteller, die nicht schreiben k\u00f6nnen, auf einmal ein Genie hervorgegangen w\u00e4re, als welches doch\u00a0Stifter\u00a0allgemein bezeichnet wird.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Thomas Bernhard: \u201eAlte Meister\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SECHS \u2013 Beipackzettel zur Schachtel Aspirin<\/strong><\/p>\n<p>Es war das letzte von Medeas Kindern, der J\u00fcngste, der mit den besonders vollen Locken und den fein geschwungenen Lippen, dem sie den zuckers\u00fc\u00df warmen Gifttrank verabreicht hatte, dessen Kopf sie nun an ihrer Brust wiegte und mit folgendem Nachtlied in seinen ewigen Schlaf sinken lassen sollte:<\/p>\n<p><em>&#8222;La morte \u00e8 la curva della strada, morire \u00e8 solo non essere visti.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Antonio Tabucchi: \u201eIsabel.\u00a0Una mandala.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>[\u201eDer Tod ist die Kurve in der Stra\u00dfe; zu sterben hei\u00dft nichts anderes, als nicht mehr gesehen zu werden.\u201c]<\/em><\/p>\n<p>Generalpause \u2013 zwei, drei Takte schweigt alles vor sich hin.<\/p>\n<p>Der Fl\u00fcgelschlag einer auffliegenden Taubenhorde ist es, der wieder T\u00f6ne in die Landschaft der Sinneswahrnehmungen bringt, auf dieser eint\u00f6nigen Piazza, auf der ein paar abgeschabte Kaffeehaustische stehen \u2013 und an einem von diesen sitzen die beiden Idioten, zwischen denen sich folgender\u00a0v\u00f6llig sinnentleerte Gedankenaustausch zum obigen Satz entspinnt, w\u00e4hrend sie mit den L\u00f6ffeln klirrend den Zucker in ihre Espressotassen einr\u00fchren:<\/p>\n<p><em>\u201eNon pi\u00f9?\u201c<br \/>\n\u201eNon pi\u00f9.\u201c<br \/>\n\u201eDavvero, no?\u201c<br \/>\n\u201eNo.\u201c<br \/>\n\u201eSei sicuro?\u201c<br \/>\n\u201eStai zitto \u2013 deficiente!\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>[\u201aMehr nicht?\u2018 \u2013 \u201aNicht mehr.\u2018 \u2013 \u201aWirklich nicht?\u2018 \u2013 \u201aNein.\u2018 \u2013 \u201aBist du dir sicher?\u2018 \u2013 \u201aHalt die Klappe, du Trottel!\u2018]<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SIEBEN \u2013 \u00a0Als w\u00fcrde Paris mich interessieren<\/strong><\/p>\n<p>Und ich sah es ihr an, dass ich sie nicht mehr halten konnte, hier in meinem geliebten Wien, in dieser Stadt, die sie so zu hassen gelernt hatte, in der ihr so viel Abneigung widerfahren war. Ich sah es ihrem Augengl\u00fchen an, dass es sie in andere Breiten trieb, zur\u00fcck nach Barcelona, zur\u00fcck nach Marseille, oder selbst nach Havanna, alles St\u00e4dte, in denen sie auch nicht vermocht hatte, jemals heimisch zu werden. Aber einen Stempel wollte ich ihr setzen, in ihrem Ged\u00e4chtnis, f\u00fcr die Zeit, die wir miteinander verbracht hatten, hier, wo wir uns gegenseitig abgelitten und abgerieben hatten, bis uns die Wunden zum Lecken\u00a0zu tief geschnitten geworden waren. Und so brachte ich diesen letzten Toast aus, mit dem Glas Champagner in der Hand, mit dem ich gegen ihres stie\u00df, auf unser gegenseitiges Addio. Und dass sie mich verstanden hatte, konnte ich an ihrem gleichzeitigen Weinen der Vers\u00f6hnlichkeit und dem Aufschluchzen ihres Lachens ausmalen, und an dem letzten feinen Kuss, den sie mir gab \u2013 dass sie ihn in all seiner F\u00fclle verstanden hatte, meinen letzten feinen Satz:<\/p>\n<p><em>&#8222;Mit einem Wort, das das Tats\u00e4chliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein sch\u00f6ner Augusttag des Jahres 1913.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013 Robert Musil: \u201eDer Mann ohne Eigenschaften\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausklang<\/strong><\/p>\n<p>Genug der Worte, Schluss mit den Worten, m\u00fcde bin ich ihrer \u2013 wohl an der Zeit, sich die Zeit zu g\u00f6nnen, sich dem Schweigen hinzugeben, beim Morgenspaziergang durch einen ausladenden Park \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Harald Schoder<br \/>\n<a href=\"https:\/\/derewigreisende.net\/\" target=\"_blank\">derewigreisende.net<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=4535\">Wortglauberei<\/a> | Inventarnummer: 17095<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorgeschmack Das Zitat zum Morgenkaffee \u2013 unbeirrbar prangt es uns entgegen, in der Zeitung, im sozialen Medium unserer Wahl oder auf dem Kalenderblatt; und plump meist sein Versuch, uns gute Laune abzuringen f\u00fcr einen Tag, den das Schicksal f\u00fcr uns bereits mit dem Erwachen als gescheitert abgekanzelt hat; oder uns moralisch zu besseren Menschen belehren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[99],"tags":[115],"class_list":["post-6365","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-schoder-harald","tag-wortglauberei"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6365","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6365"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6365\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6396,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6365\/revisions\/6396"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}