{"id":5717,"date":"2016-12-22T08:32:21","date_gmt":"2016-12-22T08:32:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5717"},"modified":"2019-11-17T10:02:15","modified_gmt":"2019-11-17T10:02:15","slug":"sieben-meere","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5717","title":{"rendered":"Sieben Meere"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5717&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5717&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><em>Gedanken \u00fcber <strong>Karl Lubomirski<\/strong>s Gedichtband: Sieben Meere, edition pen, Bd. 22, 155 S., L\u00f6cker, Wien 2015<\/em><\/p>\n<p>Wer immer ein Buch von Karl Lubomirski aufschl\u00e4gt, begegnet zuerst einer Zweierbeziehung, eine zwischen dem Dichter und der Welt, ihren Menschen, Dingen, Orten und Zust\u00e4nden.<\/p>\n<p>Der Person Lubomirski h\u00e4tte man in Hall\/Tirol, wo er 1939 geboren wurde, begegnen k\u00f6nnen, sp\u00e4ter in Innsbruck, wo er aufwuchs und studierte, seitdem lebend und als Manager arbeitend in Mailand und Rom, von wo er immer wieder auf Reisen geht. Im Land selbst, nach Griechenland, in den Nahen Osten, nach Russland, Zentralasien und Indien. Immer wieder Europa, wobei Polen einen Mittelpunkt bildet. Ich habe nie nach dem Grund gefragt, aber er k\u00f6nnte aus der Familiengeschichte herr\u00fchren, war doch die F\u00fcrstenfamile Lubomirski eng mit der europ\u00e4ischen Geschichte verflochten, von der Rettung Wiens unter Sobieski bis Mailand. Haupts\u00e4chlich von dort aus war er unterwegs auf Reisen. Er dringt mit seiner wachen Dichterseele in die Kulturen ein und verarbeitet seine Eindr\u00fccke in wissende und warmherzige Reiseessays. Keine Wegbeschreibungen von da nach dort. Er nimmt sich die L\u00e4nder, ihre Menschen und Kulturen \u201ezur Brust\u201c, beklopft, befragt sie und schreibt auf, was er ihnen abgelauscht hat.<\/p>\n<p>Als ich vor zw\u00f6lf Jahren die Gelegenheit hatte, ihn bei einem Russlandbesuch durch die Klosterstadt Sergiev Posad zu begleiten, fielen ihm die Zeitgleichheit und die Parallelen in den Lebensgeschichten des russischen Sergius, des italienischen Franz von Assisi und des franz\u00f6sischen Bernhard auf. Welche Konstellation! Was hatte das f\u00fcr die Welt zu bedeuten?<br \/>\nDar\u00fcber m\u00fcsste er nachdenken. Er zog ein kleines Buch aus seiner Manteltasche und machte Notizen. Dabei stand er im steifen M\u00e4rzschneewind auf dem Hof zwischen der Sergius-Kathedrale und dem Grab des Boris Godunow. Viele Reisen h\u00e4tte ich gerne mit ihm gemacht.<\/p>\n<p>Aber doch kehrt er in den sechs Jahrzehnten des Schreibens und Reisens immer wieder zur Lyrik zur\u00fcck, 14 B\u00e4nde bisher, einige davon zweisprachig: deutsch-polnisch, deutsch-italienisch, deutsch-franz\u00f6sisch, deutsch-bulgarisch. Ein weltliches Oratorium und Prosab\u00e4nde.<\/p>\n<p>\u201eSieben Meere\u201c ist sein j\u00fcngster Lyrikband.<\/p>\n<p>Er schaut, beobachtet und lauscht. Er betrachtet die Dinge, und sie schauen auf ihn zur\u00fcck. Er spricht die Dinge an, und sie sprechen zur\u00fcck. Er horcht in sie hinein. Daher verraten sie ihm etwas, haben Botschaften, weil da jemand ist, der ihnen zuh\u00f6rt. Sehr genau, mit feinstem Ohr, tiefster Spurensuche dreht er sie um sie und sich herum, entl\u00e4sst sie, f\u00e4ngt sie wieder ein, l\u00e4sst sie ins Gegenteil kippen und macht sie so zu Instrumenten, um aus Dingen Leben zu machen. Er klopft die Worte ab, er klopft an die Worte wie an Geheimt\u00fcren und dringt in sie vor wie ein in sein Metier verliebter H\u00f6hlenforscher. Ein Leben wie ein Kaleidoskop auf einem Karussell, nach dem Regen unter dem Regenbogen im Sonnenuntergang, aus den Gruften in die Morgensonne. Alle Worte sind frisch und tragen doch Moosb\u00e4rte. Die Sinnesorgane noch v\u00f6llig verklebt vom eigenen Untergang, jubilieren wir wie die Schwalben \u00fcber dem Dom von Krakau, den Gr\u00e4bern der Via Appia und den sardinischen Eichenw\u00e4ldern. Der Reichtum der Erde und ihrer Freuden kennt keine Grenzen. Hallo Leute, wacht auf, l\u00e4utet er aus eingewanderten Kircht\u00fcrmen in Sardinien, oder er spendet Trost mit dem Haiku:<\/p>\n<p><em>HERBST \/ dich liebe ich \/ Fr\u00fchling des Winters.<\/em><\/p>\n<p>Jahreszeiten atmen, B\u00e4ume reichen dir die H\u00e4nde, Steine sind nicht tot, sie verfl\u00fcssigen sich unter den lebendigen Flechten, T\u00fcrme sind eingefallen wie Wanderfalken und fliegen wieder weg, im Feuer zwei K\u00f6rper, sie verbrennen nicht.<\/p>\n<p>Lubomirski kreist in gro\u00dfen und kleinen, einfachen und verschlungenen Liebesumarmungen um die Welt, die mich, alle und alles einschlie\u00dft. Ich f\u00fchle mich genannt und einbezogen in den Kosmos seiner Wortgalaxien. Dabei ein leiser, vollkommen unpathetischer Dichter.<br \/>\nEs trifft auf alles zu, was Lubomirski zum Erscheinen seines Sammelbandes \u201ePropyl\u00e4en der Nacht &#8211; Gedichte 1960 &#8211; 2000\u201c schrieb: <em>\u201eDas vorliegende Buch ist nicht zum Auslesen geschrieben. Es besitzt weder Einheit noch Wissenswertes. Es ist unn\u00fctz im weitesten Sinn. So wie Tropfsteinh\u00f6hlen und Perlenketten unn\u00fctz sind. (\u2026) Vielleicht ist es nur ein Gespr\u00e4ch von Gedichten untereinander, und ich war der Zuh\u00f6rer.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Dinge sprechen, weil ihr Betrachter sie liebt, bedingungslos, sie so sein l\u00e4sst wie sie sind, weil es f\u00fcr Liebe ja nie Bedingungen geben kann. Indem er sie in Liebe betrachtet und ihnen das Innerste ablauscht, kommen sie als Worte auf die Welt, werden sie zu Welt und Wirklichkeit. Jedes Gedicht eine Geburt. Wirklicheres kann einem Leser kaum zusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich habe Lubomirskis Werk vor 15 Jahren kennengelernt, und im Laufe der Zeit wuchs ein bet\u00f6render Gedanke in mir, dass sein Schreiben, sicher immer zuerst ein Selbstversuch der Selbst- und Welterfassung, im Resultat aber eine Form des Liebens ist. Wenn Liebe auf Worte trifft, ist das Poesie. Liebende haben immer eine besondere H\u00f6rf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Er schreibt in der Gewissheit, dass die Zug\u00e4nglichkeit der Dinge die Zul\u00e4nglichkeit der Worte sichert. Aufschreiben hei\u00dft immer Mitteilen, Lesbarmachen, Bedeutung Geben. Bei Lubomirski noch intensiver: Beseelen, die anima Einhauchen.<br \/>\nIch erinnere mich dabei an zwei sp\u00e4tmittelalterliche Darstellungen von Marias Empf\u00e4ngnis: die eine, in der eine Taube an ihr Ohr heranfliegt und sie auf diese Weise mit dem zuk\u00fcnftigen Erl\u00f6ser befruchtet; in einer anderen, sp\u00e4teren, die ich besonders liebe, flattert die Taube vor Marias Mund, nicht ohne dass der Maler gestrichelte Linien zwischen dem knienden Engel, der Taube und Marias Mund zieht &#8211; ein \u00fcberdeutliches Comic, fast eine Sprechblase, aha, da kommt alles her! Empfangen durch Ohr oder Mund? Dazwischen liegt, meine ich Lubomirski zu verstehen, der feine Bruch zwischen Alt- und Neuzeit. Das Ohr, das immer offene, empfangsbereite, aber passive Organ, der Mund, der aktive, der sich schlie\u00dfen oder \u00f6ffnen l\u00e4\u00dft. Das Ohr h\u00f6rt, der Mund kann etwas sagen.<br \/>\nUnd dann ein Gedicht.<\/p>\n<p>Dazu kommt jetzt die Dreierbeziehung. Was machen diese Gedichte mit mir, mit ihren in Zeichen, in Buchstaben gedruckten Worten? Die in ihren vom Dichter genau gesetzten Formen weitere Bedeutungsebenen erschlie\u00dfen, je nachdem, wie man sie liest, vor allem, wenn man sie immer und immer wieder liest. Sie vervielfachen sich, aber nicht in Wiederholungen, auch nicht in Serien oder in Variationen wie in einer Fuge, sondern am ehesten wie vielstufige Kaskaden eines Wasserfalles, \u00fcber dem Regenb\u00f6gen aufsteigen und in vielf\u00e4ltige Farben zerspringen.<br \/>\nIch kann nichts interpretieren, sondern nur feststellen, dass die Bilder, die sich auftun, etwas anstellen, etwas bewirken, etwas tief in einem ergreifen und zum Klingen bringen. Lubomirskis Gedichte haben einen Hallraum, der den eigenen, vielleicht versch\u00fctteten, aufschlie\u00dft wie einen vergessenen Goldaderstollen, eine Diamantenmine. Diese Gedichte tun einem gut, wie eine \u00fcber den Kopf streichelnde Hand oder eine z\u00e4rtlich ins Ohr gefl\u00fcsterte Tr\u00f6stung. Liebevolle Ersch\u00fctterungen.<\/p>\n<p>Man kann sagen: Wir kennen uns nicht pers\u00f6nlich, aber auf der Via Appia oder in Sardinien war ich auch schon. An vielen anderen Orten seiner Gedichte auch, aber an den meisten noch nie. Ob in den kaiserlichen G\u00e4rten von Kyoto oder in den Steppen Tibets, er macht einen zu Hause dort. Irgendein Gegen\u00fcber muss ihm vor Augen gestanden sein, ein Du, oft aber Selbstansprache, und im Wir und Ihr soll, kann jeder gemeint sein, der die Einladung annimmt. Verdammt hinter all den l\u00e4ngst schon besiedelten und beseelten \u00e4sthetischen Kulturorten, die schon lange vor uns bewohnt waren. Diese Tiefe der Zeit, das Vorleben der Dinge, die Pr\u00e4historie der Beziehungen bis hin zum betroffenen Leser des heutigen Tages \u2013 das zieht einen in eine Karl Lubomirskis eigene Ewigkeit und einen Raum der Unendlichkeit. Was ist ein Magier? Ein \u00dcberwinder von Raum und Zeit, an dessen T\u00e4tigkeit ich teilnehmen darf.<\/p>\n<p>Wenn man zu den Formen kommt, zu den angeblich klassischen und deren Definitionen, stehe ich bei Lubomirski vollkommen an. Aber ich bin ja keine philologische Leserin, sondern habe mit jeder Lekt\u00fcre ein Privatissimum mit Poesie. So viel verstehe ich: Er beugt sich keiner einzigen Form oder besser, er beugt sie alle, sogar das minimalistische Haiku bricht er noch einmal herunter.<\/p>\n<p>Soviel zu Gestalt und Inhalt. Es lohnt sich, einen Blick auf die g\u00e4ngigste Denkfigur zu werfen, f\u00fcr die L. eine besondere Vorliebe hat. (Gewagt, denn ich wei\u00df nicht, ob man das \u201eTechnik\u201c nennen darf und ob er sie bewusst anwendet). Sie besteht in der Technik, dem Leser in einer scheinbar hoffnungslosen Situation doch noch dadurch eine positive Aussicht zu er\u00f6ffnen, dass ihm durch einen pl\u00f6tzlichen Gedankensprung oder eine abrupte Volte die M\u00f6glichkeit geboten wird, die Situation aus einer anderen Perspektive zu \u00fcberschauen oder sogar zu seinen Gunsten zu wenden.<\/p>\n<p><em>DER HIMMEL \/ wird dich t\u00f6ten. \/ Der Himmel, \/ aber er stellt keine Fallen.<\/em><br \/>\nL. denkt aber auch in die umgekehrte Richtung. <em>SCHULAUSFLUG \/ Beneide sie nicht, \/ diese Jungen und M\u00e4dchen, \/ die die Gruben nicht kennen \/ und nicht die L\u00f6wen,\/ und nicht \/ die Schrift \/ an der Wand.<\/em><br \/>\nF\u00fcr ihn gilt Novalis&#8216; \u00e4sthetischer Merksatz: Beim Kunstwerk soll das Chaos durch den Flor der Ordnung durchschimmern.<\/p>\n<p>In dem Buchtitel gebenden Gedicht \u201eSieben Meere\u201c hei\u00dft es: <em>Keine Zeit mehr \/ f\u00fcr Wei\u00df, Schwarz, Sichel, Hammer \/ Gr\u00fcn und Rot, Streifen, Sterne \/ Kreuze, Moscheen, Tempel \/ keine Zeit mehr \/ \u2026 \/ Hinter der Zukunft \/ Sieben Meere der Hoffnung.<\/em><br \/>\nWie d\u00fcster auch immer die Welt aussehen mag, an ihrem Ende und am Ende des Verstandes steht immer eine Hoffnung, wenn man offen und bereit genug ist, diese wahrzunehmen. Dazu ruft er auf. Das ist die Botschaft, sollte es eine geben. Das ist die Verf\u00fchrungskunst des Dichters. So lasse ich mich gerne verf\u00fchren.<\/p>\n<p>Lubomirski ist ein Nomade zwischen Himmel und Erde, ein Nomade zwischen Zeiten, Menschen und L\u00e4ndern. Sein lebenslanges Reisen findet seinen Niederschlag in Gedichten \u00fcber seine Wahlheimat Italien, im N\u00e4heren Milano, aber sie f\u00fchren einen in einem ganzen Zyklus nach Sardinien, nach Norwegen, China, Tibet, Japan, Krakau, Cernowitz, auf die Malediven und immer wieder nach Griechenland. <em>ES T\u00d6NT DIE LUFT \/ vom Bl\u00fchen der Linden; \/ aber \/ in der Tiefe des Baumes \/ schl\u00e4ft ein Boot \/ \u00fcber den Styx.<\/em><\/p>\n<p>Obwohl oder gerade weil L. fast sein ganzes Leben mit und in der Sprache verbracht hat \u2013 es ist sein 14. Gedichtband \u2013 wei\u00df er um ihre Grenzen und die Gefahren des Sprachgebrauchs. L. glaubt nicht an gro\u00dfe Welterkl\u00e4rungen, sondern steht immer voller Staunen vor R\u00e4tseln, die oft eine sch\u00f6ne Gestalt haben, aber nicht zu l\u00f6sen sind. <em>DEZEMBERTAG \/ Ich wei\u00df nicht, \/ was mir die Sonne \/ erz\u00e4hlen wollte. \/ Aber ich ahne, \/ dass es etwas sehr \/ Sch\u00f6nes war.<\/em><\/p>\n<p>Oft nimmt L. einen scheinbar kleinen Gegenstand ins Auge \u2013 eine Blume, einen Baum, Stein, Vogelflug, Ort, Traum und l\u00e4sst daraus einen ganzen Kosmos entstehen.<\/p>\n<p><em>ALB \/ Mir tr\u00e4umte \/ ich war eine Maus \/ Und du \/ eine lautlose Eule. \/ Und als ich erwachte, \/ staken im Herzen \/ geschliffene Krallen.<br \/>\nGEDICHTE \/ Die Eisblumen \/ der Erwartung.<br \/>\nKEIN VULKAN \/ speit \/ fremde Lava.<br \/>\nEWIG LEBEN? \/ Wem?<\/em><\/p>\n<p>Man erlebt die Wucht der Schlichtheit, das kleinstm\u00f6gliche Chaos geb\u00e4ndigt in Form eines blitzenden Aper<em>\u00e7<\/em>us.<\/p>\n<p>Welche Welten und philosophische Gedankenr\u00e4ume k\u00f6nnen aus nur f\u00fcnf, drei Worten sich auftun, wenn sie so aufgestellt sind, wie Karl Lubomirski es tut.<br \/>\nIch stehe in Staunen und Dankbarkeit vor Wundern und muss immer wieder innehalten: Er kennt mich. Er meint mich. Er hat mich durchschaut, erkannt und will mir nichts B\u00f6ses. Von wem l\u00e4sst sich so etwas schon sagen. Er hat mich in unserer gemeinsamen, wie lange vergessenen Ursprache angesprochen. Von der Lyra eines Orpheus im Lorbeerhain angeschlagen, die Klangschale im Wind.<\/p>\n<p>Lubomirski lesen hei\u00dft, eine Reise machen durch die Herzen der Menschen, seines ist das erste, das er auftut. Von diesem liebenden Dichter lasse ich mir freiwillig und freudig ins Herz greifen.<\/p>\n<p><em>Ver\u00f6ffentlicht unter dem Titel: <a href=\"http:\/\/www.erika-mitterer.org\/dokumente\/ZK_2016-3\/seyr_lubomirski_2016-3.pdf\" target=\"_blank\">Eine Reise durch die Herzen der Menschen.<\/a> Gedanken zu Karl Lubomirskis Gedichten. <\/em><em>In: Der literarische Zaunk\u00f6nig &#8211; die Zeitschrift der Erika Mitterer Gesellschaft, Ausgabe 3\/2016<\/em><\/p>\n<p>Pfingsten 2016<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=5678\">about<\/a> | Inventarnummer: 17002<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedanken \u00fcber Karl Lubomirskis Gedichtband: Sieben Meere, edition pen, Bd. 22, 155 S., L\u00f6cker, Wien 2015 Wer immer ein Buch von Karl Lubomirski aufschl\u00e4gt, begegnet zuerst einer Zweierbeziehung, eine zwischen dem Dichter und der Welt, ihren Menschen, Dingen, Orten und Zust\u00e4nden. 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