{"id":5645,"date":"2016-12-12T11:03:27","date_gmt":"2016-12-12T11:03:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5645"},"modified":"2016-12-28T09:06:53","modified_gmt":"2016-12-28T09:06:53","slug":"die-insel-freedom","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5645","title":{"rendered":"Die Insel Freedom"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5645&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5645&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Das Schiff \u201eJoy of Freedom\u201c mit etwas mehr als hundert Fl\u00fcchtlingsfamilien an Bord brach nach Australien auf, erreichte aber nie seinen Bestimmungsort. Kein Bericht von einem \u00dcberlebenden oder einem zum Schiff geh\u00f6renden Gegenstand gelangte je in die Welt. Der Kapit\u00e4n und der gr\u00f6\u00dfte Teil der Mannschaft ertranken bei einem Unwetter, viele Frauen und Kinder starben an den Strapazen der ersten Woche auf hoher See, in kleinen Booten oder auf den Planken. Aber etwa hundert Menschen erreichten eine kleine Insel vor der Westk\u00fcste Australiens. Diese \u00dcberlebenden siedelten sich auf der Insel an, die sie nat\u00fcrlich Freedom tauften. Das war auch das einzige gemeinsame Wort, denn die Kolonisten kamen aus den verschiedensten L\u00e4ndern: Rohingya aus Myanmar, Minderheiten aus Thailand, den Philippinen, Indonesien und anderen asiatischen Gebieten wie etwa den noch immer namenlosen Inseln in der Molukken-Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Zuerst bauten sie H\u00fctten, dann eine Schule, eine Kirche, einen Tempel, ein Rathaus, sogar ein Theater, eine Bibliothek und auf der Erhebung des h\u00f6chsten H\u00fcgels einen Leuchtturm.<br \/>\nSie gaben ihren Geb\u00e4uden Namen aus ihren fr\u00fcheren Heimaten. So hie\u00df zum Beispiel die Schule Rangun, die Kirche St. John, der Tempel Bali, das Rathaus Borneo, das Theater Goa, und den Leuchtturm nannten sie aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden Laputa, wahrscheinlich weil sich das Wort f\u00fcr alle gleich leicht aussprechen lie\u00df. Sp\u00e4ter hie\u00df die ganze Insel einfach nur noch Laputa.<\/p>\n<p>Entgegen den Schrecken der Reise fanden sie auf der Insel g\u00fcnstige Bedingungen vor. Es herrschte ein gleichm\u00e4\u00dfig mildes Klima, es gab reichlich Wasser, keine wilden Tiere bedrohten sie, der reiche tropische Wald mit Fr\u00fcchten und Kleingetier konnte sie ern\u00e4hren, und die Insel war umgeben von fischreichen Gew\u00e4ssern. So begannen sich die Kolonisten zu vermehren und eine laputanische Gemeinschaft zu bilden.<\/p>\n<p>Doch dann ersch\u00fctterte ein Ereignis die Insel. Sie verloren ihre besten vierzehn M\u00e4nner, die sich mit einem roh gezimmerten Flo\u00df nach Osten aufmachten. Ob die letzten Erinnerungen an das urspr\u00fcngliche Ziel der \u201eJoy of Freedom\u201c sie zu dem Wagnis verleitet hat, einen Ausbruchsversuch zu machen? Oder die Vision einer K\u00fcste, die manchmal bei Sonnenaufgang am Horizont vor Laputa auftauchte? Auf Laputisch nannten sie diesen Sehnsuchtsort Palmibarbi nach den heimischen Palmen, andere sagten lieber Luggnagg, nach dem besten Fisch in ihren Gew\u00e4ssern.<\/p>\n<p>Niemand kann sagen, was mit den Auswanderern geschehen ist. Aber eines Tages wurden einige behauene, ausgebleichte und vom Wasser ausgeh\u00f6hlte Palmenst\u00e4mme am Strand angetrieben. Danach wagte lange niemand mehr, die Insel zu verlassen, und die Au\u00dfenwelt geriet allm\u00e4hlich in Vergessenheit. Sogar den Leuchtturm lie\u00dfen die Insulaner verfallen und f\u00fctterten das Feuer nicht mehr.<\/p>\n<p>Am 30. Dezember des Jahres &#8230;..04 landete ein Schiffbr\u00fcchiger auf Laputa, ein finno-lettischer Seemann, der lange in einem offenen Boot getrieben war. Er war ungew\u00f6hnlich gro\u00df, hatte eine wei\u00dfe Haut mit blauen Adern und br\u00e4unlichen Flecken, keine Haare auf dem Kopf, daf\u00fcr aber einen m\u00e4chtigen roten Bart.<br \/>\nDie Insulaner wunderten sich nicht sonderlich \u00fcber sein Aussehen, hatten sie doch selbst einige Besonderheiten aufzuweisen. Sie waren nicht gr\u00f6\u00dfer als f\u00fcnfzehnj\u00e4hrige Pygm\u00e4en, ihre K\u00f6pfe waren alle entweder nach rechts oder nach links geneigt; eines ihrer Augen war nach innen und das andere senkrecht auf den Zenit gerichtet. Sie liefen immer nackt herum, sodass man sie nur an ihren k\u00f6rperlichen Unterschieden auseinanderhalten h\u00e4tte k\u00f6nnen. Die lange Isolation und die Inzucht hatten sie aber so abgeschliffen, dass sie einander glichen wie eine Kokosnuss der anderen. Zus\u00e4tzlich erschwerend war es, dass sie offenbar keinen K\u00f6nig oder K\u00f6nigin hatten, keinen F\u00fchrer oder F\u00fchrerin, keinen H\u00e4uptling oder eine Zauberin, also nichts an sich hatten, an dem man eine Rangordnung ablesen h\u00e4tte k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es brauchte viele Jahre, bis der Fremde ihre laputische Sprache halbwegs erlernte und den Freedomianern etwas von seiner \u201eWelt da drau\u00dfen\u201c erz\u00e4hlen konnte: verschwommene Berichte von L\u00e4ndern am Rande eines Ostsee genannten Meeres, wo es acht Monate Winter mit Eis und Finsternis gab und das Meer zufror, wovon sie aber keine Vorstellung entwickeln konnten. Dabei waren sie neugierig und offensichtlich gelehrig.<\/p>\n<p>In den Gegenden, von denen der Fremde zu ihnen sprach, wurde einem gewissen Obamaputintrump geopfert, offenbar einem dreik\u00f6pfigen H\u00e4uptling. Von einer EU und einem IS erz\u00e4hlte er, einer UNO und Opec, einer EFTA, WHO, WLO, NASA und VRChina. Er verwirrte die Insulaner sehr mit all diesen Grexit, Brexit, \u00d6xit und Schottixt, Katalanixt, Baskixt, Kosovonixt und Republikasrpstkixt. So sehr sich der lettische Riese auch bem\u00fchte, sie verstanden nix. Danach tauften sie ihn Letnix, was sich bald zu einem Nix verk\u00fcrzte. Das Einzige, was ihnen gefiel, was sie offenbar unmittelbar ansprach, was sie sofort verstanden und nachahmten, war seine Art zu singen und zu tanzen. Er nannte das Tango. Tan-go, das war auch ein Wort, das sich gut ins Laputische f\u00fcgte. Ihre Sprache bevorzugte langgezogene a-, o- und u-f\u00f6rmige Vokale, so wie sie es beim Blasen des Tritonhornes, der angebohrten Kokosnuss oder des Bambusrohres hervorbrachten.<\/p>\n<p>Vielleicht lag die Unverst\u00e4ndlichkeit auch daran, dass der Seemann sehr lange unterwegs gewesen war und die Verh\u00e4ltnisse in der n\u00f6rdlichen Welt auch nicht mehr gut kannte. Auf jeden Fall erholte er sich nie wieder ganz von den Strapazen seines Schiffbruchs und siechte dahin. Vielleicht bekam ihm aber die karge und einseitige Inselkost nicht, es kann auch die s\u00fcdliche Sonne gewesen sein oder der Kummer dar\u00fcber, dass er seinen Rettern die \u201eWelt da drau\u00dfen\u201c nicht erkl\u00e4ren konnte. Bis zu seinem letzten Atemzug lagerte er am Strand und zeichnete f\u00fcr die Insulaner eigenartige Kringel in den Sand, f\u00fcr die Zuschauer unverst\u00e4ndliche Gebilde, die einen kreisrund, die anderen tropfenf\u00f6rmig oder dreieckig, gro\u00dfe zusammenh\u00e4ngende oder einzelne, lang gezogene runde wie die thail\u00e4ndische Schrift. Die Laputaner begruben den Nix unter der Palme auf dem H\u00fcgel, nicht weit vom verfallenen Leuchtturm.<\/p>\n<p>Ohne sagen zu k\u00f6nnen, wer damit begonnen hatte &#8211; die Insulaner gingen immer h\u00e4ufiger zum Grab des Letnix, legten Bl\u00fcten, Fr\u00fcchte und Muscheln, getrocknete Erbsen, Bohnen, Perlen und Kiesel auf den H\u00fcgel. Bald stellte jemand eine H\u00fctte aus Palmbl\u00e4ttern dar\u00fcber auf, jemand ebnete das Gel\u00e4nde rundum ein, andere breiteten Bastmatten aus, damit die Besucher bequem um die H\u00fctte lagern oder lettischen Tango tanzen konnten.<\/p>\n<p>Im Theater Goa, aber auch in der Kirche St. John und im Tempel Bali feierten sie zu seinen Ehren gro\u00dfe Feste mit reichlich Kokosmet, wobei sie eine \u00fcbergro\u00dfe Figur aus Palmbl\u00e4ttern herumtrugen und Letno-Tango tanzten.<\/p>\n<p>Die Kinder spielten mit Nix-Puppen aus Bast, und die Jugendlichen bekamen zur Initiation im Rathaus Borneo Nix-Amulette, geschnitzt aus Tritonsh\u00f6rnern, um den Hals geh\u00e4ngt. Es gab keinen Mann, der sich nicht auf irgendeinen K\u00f6rperteil einen Nix t\u00e4towieren lie\u00df.<br \/>\nNur die Frauen hatten es schwerer; ihnen blieb nichts anderes \u00fcbrig, als sich das Haar zu einer Glatze zu scheren, um den verstorbenen Nix zu ehren.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit bem\u00e4chtigte sich der ganzen Insel eine Leidenschaft zur Erforschung der \u201eWelt da drau\u00dfen\u201c, besonders f\u00fcr alles, was irgendwie mit Religion zu tun hatte. Da sie ihre fr\u00fcheren Sprachen vergessen hatten und sie ohnedies nur notd\u00fcrftig lesen und schreiben konnten, erfanden sie eine Kringelschrift f\u00fcr das Laputische, so wie sie es beim lettischen Seemann im Sand gesehen hatten. Einigen Frauen gelang es, aus Bastfasern einen Papierersatz herzustellen, auf denen die Kinder von Rangun, der Schule, das Schreiben erlernten. Das Rechnen hatten sie schon fr\u00fcher mit Kokosn\u00fcssen und Kaffeebohnen ge\u00fcbt. Auf diese Wiese bildete man amtliche Schreiber aus, die die Basttafeln beschrieben und in der in Balts umbenannten Bibliothek sammelten.<\/p>\n<p>Immer mehr Insulaner widmeten sich in der Freizeit nun dem Sammeln von alten Sagen \u00fcber ihre Flucht, die sie zu einer Pilgerfahrt umdichteten, \u00fcber die Tauf-, Hochzeits- und Sterberiten, \u00fcber die Geografie ihrer Herkunftsl\u00e4nder, die Tierwelt, Getreidesorten, Ger\u00e4tschaften und Gedichte. Bald wurde ein junges Talent entdeckt, das Hunderte von baltischen Balladen schuf und mit dem Langepos von der Welteiche ein Star wurde. Dann tauchte ein begabter Musiker auf, der Lieder erfand und viele Instrumente baute, sogar solche, die der Letnix selbst nicht kannte: Zimbeln, Fl\u00f6ten, Trompeten, Harfen, Gitarren und Cembalos. Ihr Lieblingsinstrument schien aber eine einheimische Art von Windorgel zu sein. An einen kurzen Stock waren wie auf einen Dreschflegel luftgef\u00fcllte Fischblasen geheftet, in denen Kichererbsen und Perlen rasselten, wenn sie den Stock durch die Luft schwangen. Die sch\u00f6nsten Laute ergaben sich, wenn die Musiker mit ihrem Stock den Umstehenden auf Mund und Ohren schlugen, auf den Rippen und B\u00e4uchen ergaben sich die lieblichsten , so wie sie das Meer macht, wenn es in Felsh\u00f6hlen schwappt.<\/p>\n<p>Eine junge Frau konnte nicht genug davon kriegen, Kreise, Dreiecke und Quadrate, Ellipsen und Trapeze in den Sand zu zeichnen, sodass sie mit der Zeit ein Geschlecht von Mathematikern in die Welt brachte, die die ersten B\u00fccher des Euklid nachschrieben. Das Schicksal wollte es, dass ihr \u00e4ltester Sohn, Kapit\u00e4n Laput genannt, gerne am Leuchtturm sa\u00df und aufs Meer und in den Himmel schaute. Nach jahrelangen Beobachtungen leitete Laput daraus den Lauf der Sterne ab und schrieb die letzten B\u00fccher Euklids neu. Wie er immer l\u00e4nger so dasa\u00df und schaute, kam er zur \u00dcberzeugung, dass dort Hunderte, ja Tausende Wesen in Behausungen von au\u00dferordentlicher Gr\u00f6\u00dfe und Sch\u00f6nheit lebten.<\/p>\n<p>Laput tr\u00e4umte davon, einen Weg zu dieser Welt zu finden und von der M\u00f6glichkeit, dass sich Freedom zu so einer Welt entwickeln k\u00f6nnte. Seine Mutter seufzte und sch\u00fcttelte den Kopf: \u201eLass solche Gedanken, das sind Flausen, wir wissen es nicht, ob jene Welt noch vorhanden ist und ob sie besser oder schlechter ist als unsere. Und werden es auch nie erfahren. Wir sind nicht daf\u00fcr geboren, wegzugehen. Das Beste, mein Sohn, was wir tun k\u00f6nnen, uns nicht den Kopf unn\u00f6tig zu zerbrechen, sondern unsere Pflichten im Hier und Jetzt zu erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p>Laput lie\u00df sich aber damit nicht abspeisen. Weil er wegen seiner Euklid-Interpretation gro\u00dfes Ansehen auf der Insel genoss, konnte er einige M\u00e4nner dazu bewegen, den Leuchtturm wieder aufzurichten und das Notsignal auf dem Berggipfel instandzusetzen.<br \/>\nAls er eines Tages seine Kinder zu Bett gebracht hatte und schon alle Insulaner in ihren H\u00fctten schliefen, machte Laput seine Runde durch Freedom und stieg schlie\u00dflich auf den H\u00fcgel. Er setzte sich unter die Palme beim Leuchtturm und schaute auf das Meer hinaus. Unter dem Sternenhimmel sann er \u00fcber das Schicksal der Kolonie nach, das ihn an diesen Platz gebracht hatte.<\/p>\n<p>Und er dachte an die kommenden Zeiten, wenn seine Kinder ihn \u00fcberlebt haben w\u00fcrden. Wie er so sa\u00df und sann und sann, schob sich ein seltsames Bild vor seine Augen. Ein riesiges Schiff, h\u00f6her als der H\u00fcgel, kam langsam um das Vorgebirge herum, behangen mit Lichtern in drei Reihen \u00fcbereinander, vom Vorder- bis zum Achtersteven. Zwei beleuchtete Turmskelette ragten in den Himmel und schienen die Sterne aufzuspie\u00dfen. Musik klang zu ihm her\u00fcber und der Ton menschlicher Stimmen in der stillen Luft. Der Anblick war wundersch\u00f6n, aber schrecklich und be\u00e4ngstigend.<br \/>\nKapit\u00e4n Laput sprang auf und dachte einen Augenblick daran, die Kirche St. John in Brand zu stecken, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein gro\u00dfes Freudenfeuer zu entz\u00fcnden, dass er in eine andere Welt wechseln k\u00f6nnte.<br \/>\nAber er setzte sich wieder nieder und lie\u00df das Wunder in der Ferne vor\u00fcberziehen. Da nahm er schattenhaft wahr, dass sich die Laputaner hinter ihm versammelt hatten, auf das Meer hinaus starrten, zitterten und schweigend in ihre H\u00fctten zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><em>Nachtrag der Universit\u00e4t Dublin<\/em><br \/>\n<em>Der Schiffbr\u00fcchige war weder Finne noch Lette und auch kein einfacher Seemann, sondern der weltber\u00fchmte Anthropologe, der irischst\u00e4mmige Finnbar McLoughlin aus Limerick, ein anerkannter Forscher und Autor vieler B\u00fccher \u00fcber die Kulturen Polynesiens, Dozent an der Universit\u00e4t Dublin. Er gilt seit dem Tsunami von 2004 als verschollen. Seine Aufzeichnungen sind vor Kurzem in einer bei Limerick angeschwemmten Kokosnuss entdeckt worden. Experten studieren seither die Bastrollen, die mit unbekannten Zeichen bedeckt sind. Auch das Jonathan-Swift-Institut in Irland und die Thornton-Wilder-Stiftung in den USA wurden mit der Erforschung der Schriften beauftragt, die von der Stadt Limerick finanziert wird.<\/em><\/p>\n<p>3.12.16<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Veronika Seyr<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.veronikaseyr.at\/\" target=\"_blank\">www.veronikaseyr.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/veronikaseyr.blogspot.co.at\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3081\">\u00bfQu\u00e9 ser\u00e1, ser\u00e1?<\/a> | Inventarnummer: 16163<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schiff \u201eJoy of Freedom\u201c mit etwas mehr als hundert Fl\u00fcchtlingsfamilien an Bord brach nach Australien auf, erreichte aber nie seinen Bestimmungsort. Kein Bericht von einem \u00dcberlebenden oder einem zum Schiff geh\u00f6renden Gegenstand gelangte je in die Welt. 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