{"id":5244,"date":"2016-10-16T15:35:38","date_gmt":"2016-10-16T15:35:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5244"},"modified":"2016-11-24T11:05:37","modified_gmt":"2016-11-24T11:05:37","slug":"cc-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5244","title":{"rendered":"Gericht"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5244&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5244&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Mein Name ist Michael Timoschek, ich bin dreiundvierzig Jahre alt und ich bin Koch. Allerdings koche ich nicht in der K\u00fcche eines gew\u00f6hnlichen Wirtshauses, sondern in der eines vielfach ausgezeichneten Restaurants in Wien. Ich verdiene eine Masse Geld, bin dreimal geschieden, davon zweimal gl\u00fccklich und einmal heilfroh, habe stets genug zu essen, und nat\u00fcrlich auch zu trinken, und besitze eine gro\u00dfe Eigentumswohnung.<\/p>\n<p>Ich wuchs in \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen auf, somit ist es kein Wunder, dass ich ein sehr sparsamer Mensch bin. Wir waren f\u00fcnf Kinder und hatten kein Geld. Mein Vater arbeitete auf dem Bau und meine Mutter in einer Fabrik, die Ziegelsteine produzierte. Trotz der Not, die wir litten, und trotz des unabl\u00e4ssigen Zwanges zu sparen, hatten wir eine sch\u00f6ne Kindheit, in der sich bereits in fr\u00fchen, ungew\u00f6hnlich fr\u00fchen, wie ich feststellen muss, Jahren das Talent jedes einzelnen Kindes bemerkbar gemacht hatte.<\/p>\n<p>Manfred, der \u00c4lteste von uns, hatte bereits im zarten Alter von vier Jahren sein Talent f\u00fcr die unrechtm\u00e4\u00dfige Verbringung von Gegenst\u00e4nden in seinen Besitz erkennen lassen. Keine Socke, keine Haarspange war vor ihm sicher. In der Pubert\u00e4t versuchte er es mit Ladendiebstahl. Einmal wurde er ertappt, doch die Sache ging glimpflich, also ohne Strafanzeige, f\u00fcr ihn aus. Daraufhin legte er seine Diebeskarriere vorerst auf Eis, jedoch tat er dies schweren Herzens. Es war ihm in dieser Zeit deutlich anzusehen, dass die Flamme der Diebeslust hei\u00df in ihm loderte. Ich bin froh sagen zu d\u00fcrfen, dass er diesen Wesenszug in gesellschaftlich akzeptierte Bahnen zu lenken in der Lage war. Heute ist Manfred Parlamentarier.<\/p>\n<p>Daniela, meine \u00e4lteste Schwester, hatte sich schon immer gut mit den Buben verstanden. Ich erinnere mich noch gut an Hugo, ihren ersten Freund, sie war damals elf Jahre alt. Die beiden hatten eine besondere Art des Versteckspiels erfunden, die als \u00fcberaus k\u00f6rperbetont bezeichnet werden kann. Daniela hatte einen Tag nach ihrem achtzehnten Geburtstag in der Bar zu verkehren begonnen, die am \u00e4u\u00dfersten Rand unseres Dorfes gelegen war, dort liegt sie \u00fcbrigens immer noch, und sich im Laufe der Jahre bis zu deren Besitzerin hochgearbeitet, was unseren Eltern bis heute keine Freude bereitet, aber M\u00e4dchen sind nun mal M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Alois, mein j\u00fcngerer Bruder, war in seiner Kindheit ein sehr unauff\u00e4lliger Junge, was wir, also seine Geschwister, uns nicht erkl\u00e4ren konnten. Er hatte stets einen vertr\u00e4umten, leicht sedierten Eindruck erweckt. Eines Tages warf meine Mutter meinem Vater lautstark \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum vor, was dieser ebenso lautstark bestritt. Nun, es fehlten immerhin achtundvierzig Flaschen Schnaps im Keller unseres bescheidenen Eigenheims. Wir legten uns auf die Lauer, und alsbald war Alois als die Schnapsdrossel entlarvt. Unsere Eltern durchsuchten sein Zimmer und fanden etliche leere Flaschen sowie ein recht ansehnliches St\u00fcck Haschisch. Wir stellten Alois zur Rede, und es kam heraus, dass er ein Drogenfreak war. Dennoch hat er, trotz seiner Suchtprobleme, seinen Weg gemacht. Er hat Medizin studiert und arbeitet heute als Unfallchirurg.<\/p>\n<p>Julia, meine j\u00fcngere Schwester, hatte schon immer eine Inklination zum Nudismus. Bereits in der Volksschule hatte ihre Klassenlehrerin etliche Male bei uns angerufen, um sich zu beklagen, dass Julia nach der Leibeserziehung direkt aus der Dusche in das Klassenzimmer gelaufen war, ohne sich vorher anzuziehen. Nach dem Gymnasium studierte sie an der Kunstuniversit\u00e4t und wurde eine gefeierte Nacktk\u00fcnstlerin. Sie erfand das \u2018One-Minute-Menue\u2019. Dabei liegt sie nackt auf einem Tisch, ein Assistent bedeckt sie mit Feigen und der, nat\u00fcrlich viel Geld zahlende, Kunstliebhaber hat eine Minute Zeit, so viele Feigen wie es ihm m\u00f6glich ist von ihrem K\u00f6rper zu naschen. Ein amerikanischer Million\u00e4r war so begeistert von Julias Feigengeschmack, dass er sie kurzerhand vor den Traualtar trug. Ich darf erw\u00e4hnen, dass meine j\u00fcngere Schwester bei dieser Gelegenheit bekleidet war.<\/p>\n<p>Unsere Eltern genie\u00dfen ihren hochverdienten Ruhestand in ihrem Haus, welches wir Kinder haben renovieren lassen. Einen Hund und zwei Laufenten haben wir unseren Eltern auch geschenkt.<\/p>\n<p>Dann bin da noch ich, Michael. Nach dem Gymnasium hatte ich schlicht keine Lust mehr zu lernen, also kam ein Studium f\u00fcr mich nicht infrage. Nach dem Ableisten meines Zivildienstes absolvierte ich eine Lehre zum Koch und begann in einem Gasthaus in Wien zu arbeiten.<\/p>\n<p>Dieses Gasthaus, es hie\u00df \u2018Zum fettn Bratl\u2019, war bekannt f\u00fcr seine \u00fcppigen Portionen und wurde gerne als Lokalit\u00e4t f\u00fcr Hochzeitstafeln gebucht. Drei Jahre lang lief alles glatt. Der Chefkoch und ich standen in der K\u00fcche, eine Kellnerin, und ab und zu auch eine Aushilfskellnerin, servierten, und die Besitzerin des Gasthauses, die die Geliebte des Chefkochs in Personalunion war, kassierte.<\/p>\n<p>Eines Tages trug es sich zu, dass eine Braut, sie hie\u00df Martina, sich bem\u00fc\u00dfigt f\u00fchlte, Kritik an der Dimension ihrer Mahlzeit zu \u00e4u\u00dfern. Sie kam sogar in meine K\u00fcche gest\u00fcrmt, um ihrem Unmut \u00fcber die angeblich zu gro\u00dfe Portion Luft zu machen. Ich stand gerade vor einem gro\u00dfen Schneidebrett und zerlegte ein Spanferkel. Sie fuhr mich an, dass ich sie wohl \u00fcbergewichtig machen wollte, und dann begann sie zu weinen. Ich nahm sie in den Arm, um sie zu tr\u00f6sten, und bald hatte sie sich wieder beruhigt. Wir unterhielten uns \u00fcber Kalorien und Cholesterin, als sie pl\u00f6tzlich vor mir niederkniete und meinen Hosenstall \u00f6ffnete. Ich wollte sie abwehren, doch sie begann einfach, mich zu fellationieren. Ich muss zugeben, das hatte schon was. Nun, ich versp\u00fcrte den Drang, auch ihr etwas Gutes zu tun, also hob ich sie hoch und setzte sie auf eine lauwarme Herdplatte, um sie ordnungsgem\u00e4\u00df durchzunudeln. Ich halte diesen Ausdruck f\u00fcr keineswegs \u00fcberzogen, schlie\u00dflich befanden wir uns in einer K\u00fcche. Nachdem ich sie ordentlich durchger\u00fchrt hatte, setzte sie sich wieder neben ihren frisch Angetrauten an die Tafel. Es h\u00e4tte f\u00fcr alle ein sch\u00f6ner Abend werden k\u00f6nnen, w\u00e4re nicht die Aushilfskellnerin in die K\u00fcche gekommen und h\u00e4tte sie nicht das H\u00f6schen der Braut auf dem Boden vor dem Herd entdeckt. Schnell b\u00fcckte sie sich, hob das H\u00f6schen auf und lief zur Tafel, wo sie es der Braut mit dem Hinweis \u00fcberreichte, dass diese es dem Koch wohl selbstlos \u00fcberlassen h\u00e4tte, damit er sich damit den Schwei\u00df abwischen konnte. Was soll ich sagen, ich war meinen Job los.<\/p>\n<p>Als ich meiner Kurtisanenschwester von diesem Vorfall erz\u00e4hlte, lachte sie schallend und meinte, ich h\u00e4tte das Richtige getan.<\/p>\n<p>Die Besitzerin des Gasthauses \u2018Zum fettn Bratl\u2019 stellte mir dennoch ein hervorragendes Zeugnis aus, und so war es nicht schwer f\u00fcr mich, eine Stelle in einem angesagten Restaurant zu bekommen.<\/p>\n<p>Dieses Restaurant, es hie\u00df \u2018Norberts Fine Asian Dining\u2019, hatte sich, wie der Name schon sagt, auf asiatische K\u00fcche spezialisiert. Norbert, der Chef, er war auch als Chefkoch t\u00e4tig, hatte schon an meinem ersten Tag in der K\u00fcche keinen guten, soll hei\u00dfen allzu gesunden Eindruck auf mich gemacht. Und in der Tat, nachdem er mich zwei Wochen lang in die Rudimente der wienerischen Zubereitung asiatischer Speisen eingef\u00fchrt hatte, verabschiedete er sich f\u00fcr vier Monate in eine Klinik, denn sein \u00e4u\u00dferst verantwortungsvoller Job, den ich dann \u00fcbernehmen durfte, hatte ihm ein schlimmes Burnout eingebracht.<\/p>\n<p>Nun war ich der K\u00fcchenchef. Asiatisch zu kochen lag mir damals nicht, und es liegt mir auch heute noch nicht. Da ich sozusagen der Chef war, stellte ich kurzerhand die Speisekarte um und \u00e4nderte dar\u00fcber hinaus gleich die ganze Linie des Lokals. Ich lie\u00df alle asiatisch aussehenden Einrichtungsgegenst\u00e4nde entfernen und an deren Stelle Sessel und Tische aus bestem Zirbenholz in das Restaurant stellen, dessen Namen ich auch \u00e4nderte. Aus \u2018Norberts Fine Asian Dining\u2019 wurde so \u2018Norberts Bratlhaus\u2019. Die Auswahl an Speisen bestand nun aus einer Vielzahl verschiedener Braten, es gab aber auch Schnitzel, Gulasch und Kuttelflecksuppe. Die G\u00e4ste rannten mir die T\u00fcre ein, alle waren von der Qualit\u00e4t meiner Braten begeistert. Der Zufall wollte es, dass Willibald das Lokal besuchte. Willibald war der Testesser, Chefredakteur und Herausgeber von \u2018Willibald aus Tirols Schweinsbratenguide\u2019. Er war hingerissen von der Qualit\u00e4t meines Schweinsbratens und stellte mir eine ph\u00e4nomenale Kritik aus. Irgendwie jedoch hatte Norbert in seinem Psychotempel davon Wind bekommen, dass sein Sojasprossenimbiss zu einem Palast des Bratens mutiert war, was ihm gar nicht schmeckte. Er rief mich mitten in der Nacht an, um mir zu k\u00fcndigen. Im Hintergrund konnte ich zwei Pfleger h\u00f6ren, die beschwichtigend auf ihn einredeten, jedoch mit wenig Erfolg.<\/p>\n<p>Mit dem Wissen ausgestattet, dass ich das selbe w\u00e4re wie die Grundzutat meines ber\u00fchmten Schweinsbratens, verlie\u00df ich Norberts Restaurant.<\/p>\n<p>Dank der \u00fcberaus guten Kritik in \u2018Willibalds Schweinsbratenguide\u2019 kam ich im ersten Haus am Platz unter, und zwar als zweiter K\u00fcchenchef, wo ich heute noch immer t\u00e4tig bin, allerdings als K\u00fcchenchef. Es handelt sich um das Restaurant \u2018Zur grauen Kr\u00e4he\u2019 im ersten Wiener Gemeindebezirk, ein \u00fcber alle Ma\u00dfen gediegenes Restaurant, sowohl was die Einrichtung als auch die Klientel anlangt. Letztere besteht zu einem gro\u00dfen Teil aus sogenannten Hofratswitwen, deren antiquiertem Geschmack in Form von karierten englischen Kost\u00fcmen und Perlenketten noch ein Sahneh\u00e4ubchen aufgesetzt wird.<\/p>\n<p>Nachdem die feinen Damen, nun ja, eher unausgelastet sind, was die Befriedigung eines gewissen und bestimmten Notstandes betrifft, machen sie sich gerne den Spa\u00df, mich an ihre Tische holen zu lassen, um mich dort aus gro\u00dfen Augen hinter dioptrieschweren Brillengl\u00e4sern zu mustern und mich auf einigerma\u00dfen anlassige Art und Weise zu fragen, ob ich beim Braten generell gut w\u00e4re. F\u00fcr gew\u00f6hnlich wende ich in derartigen Situationen das probateste Instrument der Hochdiplomatie an, n\u00e4mlich die L\u00fcge. Ich sage dann, dass mich mein Lebensgef\u00e4hrte blo\u00df aus dem Grund erw\u00e4hlt hat, dass ich so gut braten kann.<\/p>\n<p>Letzte Woche allerdings ging eine dieser Damen eindeutig zu weit. Sie fragte mich direkt heraus, ob ich f\u00fcr f\u00fcnfhundert Euro die Nacht mir ihr verbringen w\u00fcrde. Als ich sie \u00fcber die Tatsache in Kenntnis setzte, dass f\u00fcr die Erf\u00fcllung ihres Begehrens selbst f\u00fcnfhunderttausend Euro eine bei Weitem zu geringe Summe w\u00e4ren, stand sie entr\u00fcstet auf und verlie\u00df das Restaurant. Tags darauf sa\u00df sie wieder an ihrem angestammten Tisch und lie\u00df mich, noch bevor sie bestellt hatte, an diesen kommen. Sie orderte bei mir pers\u00f6nlich ein Hauptgericht, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen sollte. Ich lief in meine K\u00fcche und bereitete ein Hauptgericht zu, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. In die Mitte des Tellers legte ich ein Frankfurter W\u00fcrstchen, dessen oberes F\u00fcnftel ich geh\u00e4utet und dessen Spitze ich eingekerbt hatte. Vor die Kerbe goss ich ein wenig schmackhafte Sauce Hollandaise. Am anderen Ende der Wurst platzierte ich links und rechts je einen Grie\u00dfkn\u00f6del, welche ich mit in Butter karamellisierten hauchd\u00fcnnen Zwiebelstiften so bedeckte, dass der Eindruck des Wildwuchses entstehen konnte. Diesen Teller brachte ich h\u00f6chstselbst an den Tisch der Dame. Diese erschrak und wollte meiner Aufforderung, die Wurst doch ohne Scheu anzufassen und die Sauce zu kosten, keineswegs folgen. Vielmehr sprang sie auf, verabreichte mir eine Ohrfeige und verlie\u00df das Restaurant mit dem Versprechen, es nie wieder zu betreten. Ich ging zur\u00fcck in meine K\u00fcche und lachte, bis mir die Tr\u00e4nen \u00fcber die Wangen liefen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Michael Timoschek<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"Que ser\u00e1, ser\u00e1?\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3102\">Lesebissen<\/a> |Inventarnummer: 16137<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Name ist Michael Timoschek, ich bin dreiundvierzig Jahre alt und ich bin Koch. Allerdings koche ich nicht in der K\u00fcche eines gew\u00f6hnlichen Wirtshauses, sondern in der eines vielfach ausgezeichneten Restaurants in Wien. Ich verdiene eine Masse Geld, bin dreimal geschieden, davon zweimal gl\u00fccklich und einmal heilfroh, habe stets genug zu essen, und nat\u00fcrlich auch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[112],"tags":[97],"class_list":["post-5244","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-timoschek-michael","tag-lesebissen"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5244"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5255,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5244\/revisions\/5255"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}