{"id":5231,"date":"2016-10-13T17:13:18","date_gmt":"2016-10-13T17:13:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5231"},"modified":"2016-10-15T18:41:11","modified_gmt":"2016-10-15T18:41:11","slug":"ich-treibe-schabernack","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5231","title":{"rendered":"Ich treibe Schabernack"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5231&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5231&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Ich gebe es zu: Mir ist der Drang, Schabernack zu treiben, immanent. Bereits in meinen ersten Lebensjahren konnte ich nicht anders, ich musste Schabernack treiben.<\/p>\n<p>Ich wurde vor dreiundvierzig Jahren, acht Monaten und f\u00fcnf Tagen in Schwarzrussland geboren. In Petrovsklam, um pr\u00e4zise zu sein. Meine Familie war reich, heute ist sie das immer noch, mein Vater, der Intellektuelle der Familie, arbeitete f\u00fcr den schwarzrussischen Geheimdienst DAP. Er war kein gew\u00f6hnlicher Agent, er war Oberst. Sein Aufgabenbereich war die strenge Kontrolle der Vorr\u00e4te an Schwarzrussischer Erdschlacke sowie die \u00dcberwachung der F\u00f6rderung von Schwarzrussischen Bernsteinsaphiren, ein lediglich in Schwarzrussland vorkommender &#8211; mein Vater nannte ihn endemisch (er war f\u00fcrwahr ein Intellektueller!)- Pilzedelstein. Die Bezeichnung Pilzedelstein ist durchaus zutreffend, denn der Schwarzrussische Bernsteinsaphir vermehrt sich vermittels Sporen. Die Aufgabe meines Vaters bestand in der \u00dcberwachung der F\u00f6rderung dieser beiden f\u00fcr Schwarzrussland so wichtigen Bodensch\u00e4tze, er hatte sicherzustellen, dass kein Milliliter Erdschlacke und kein Gramm Bernsteinsaphir gestohlen wurde. Ertappte Diebe pflegte mein Vater Schwarzrussischen Wei\u00dfamseln vorzuwerfen, was den \u00e4u\u00dferst gr\u00e4sslichen Tod dieser Diebe zur Folge hatte, denn diese V\u00f6gel sind, was ihren Blutdurst und ihre Angriffslust anlangt, wohl nur mit dem Schwarzrussischen Wolfskarpfen zu vergleichen, auch dieser ist eine gef\u00e4hrliche Bestie, die es ernst meint. Nachdem diese Bodensch\u00e4tze \u00e4u\u00dferst wertvoll sind, ist es wohl nicht verwunderlich, dass mein Vater, der auf sie achtzugeben hatte, steinreich wurde &#8211; und das in weniger als zwei Jahren!<\/p>\n<p>Ich muss jedoch festhalten, dass ich trotz des Reichtums meiner Familie eine als normal zu bezeichnende Kindheit hatte &#8211; bis auf meinen Zwang zum Schabernack eben. Meine Gro\u00dfmutter, ich hielt mich oft in ihrem schloss\u00e4hnlichen Gartenhaus auf, erfreute sich an und widmete sich der Zucht von Schwarzrussischen W\u00fcstenh\u00fchnern, eine Art Vogel, die mir stets ein Dorn im Auge war, denn ich erachte diese V\u00f6gel schlicht f\u00fcr sowohl dumm als auch h\u00e4sslich. Jedenfalls, diese H\u00fchnerv\u00f6gel waren das Ziel -oder die Opfer &#8211; des ersten Schabernacks, an den ich mich erinnern kann. Ich war n\u00e4mlich dahintergekommen, dass die geringe Intelligenz dieser V\u00f6gel nicht dadurch zu steigern war, ihnen aus den B\u00fcchern Dmitri Boristranks &#8211; er ist der gr\u00f6\u00dfte schwarzrussische Autor &#8211; vorzulesen, also wollte ich wenigstens ihr \u00e4u\u00dferes Erscheinungsbild \u00e4sthetischer gestalten.<br \/>\nIch bet\u00e4ubte die vier H\u00e4hne meiner Gro\u00dfmutter mit \u00c4ther und dann legte ich los. Ich k\u00fcrzte ihnen die Schwanzfedern und lackierte ihre Krallen mit dem rosafarbenen Nagellack meiner Gro\u00dfmutter. Danach legte ich die H\u00e4hne paarweise aufeinander und verlie\u00df das Gehege, das in etwa die Gr\u00f6\u00dfe eines Fu\u00dfballplatzes hatte. Als die H\u00e4hne aus ihrer Bet\u00e4ubung erwachten, begannen sie sogleich, sich zu paaren, jedoch untereinander, also H\u00e4hne mit H\u00e4hnen. Ich vermute, dass ihr ver\u00e4ndertes &#8211; verbessertes, beh\u00fcbschtes &#8211; \u00e4u\u00dferes Erscheinungsbild sie auf eine Art und Weise beeinflusst hat, die ihnen die Gro\u00dfartigkeit der Liebe unter m\u00e4nnlichen Wesen vor Augen &#8211; oder vor die rosafarbenen Krallen &#8211; gef\u00fchrt hat. Nun, die weitere Zucht dieser V\u00f6gel war meiner Gro\u00dfmutter nicht mehr m\u00f6glich, denn fortan blieben die H\u00e4hne unter sich. Meine Gro\u00dfmutter ver\u00fcbelte mir diesen Schabernack nicht, sie war der Ansicht, dass Jungs eben Jungs w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Mein Bruder Dimitar war keineswegs so nachsichtig mit mir, nachdem ich ihn schabernackiert hatte. Dimitar ist sieben Jahre \u00e4lter als ich, was bedeutet, dass er entsprechend fr\u00fcher als ich zu pubertieren begonnen hatte, und leitet heute die Stabsstelle f\u00fcr Fragen zur allgemeinen Geschlechtsmoral der schwarzrussisch-orthodoxen Glaubensfirma. Ich hatte in einem der von ihm bewohnten R\u00e4ume in der palastartigen Behausung unserer Familie eine wirklich sehr gro\u00dfe Zahl an Zeitschriften entdeckt, wie alleinstehende M\u00e4nner sie, wie ich heute zu wissen glaube, gerne durchbl\u00e4ttern, um auf, wie man sagt, andere Gedanken zu kommen.<br \/>\nUnaufgeregt, ich befand mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in pubert\u00e4rem Stadium, bl\u00e4tterte ich in den Zeitschriften meines Bruders und stellte hoch verwundert fest, dass sie beinahe ausschlie\u00dflich aus Fotografien, welchen ab und an zotige Zeichnungen folgten, bestanden. Auf diesen Fotografien waren \u00fcblicherweise eine unbekleidete Frau und ein wei\u00df besockter Mann zu sehen, die sich gegenseitig (und oftmals sogar gleichzeitig!) fellationierten respektive cunnilinguierten, um schlie\u00dflich die Handlung des Sex zu vollziehen.<\/p>\n<p>Ich war erschrocken und von meinem Bruder entt\u00e4uscht. Wie konnte er blo\u00df Gefallen an zotigen Zeichnungen und Fotografien finden? So was hatte ich nicht erwartet. Dennoch beschloss ich, ihm das Betrachten der von ihm offenkundig gesch\u00e4tzten Bilder nicht zu verunm\u00f6glichen, also \u00fcbermalte ich lediglich die auf den Fotografien gut erkennbaren &#8211; oftmals sogar durch das Stilmittel der Nahaufnahme! &#8211; Bl\u00f6\u00dfen der Frauen (die der M\u00e4nner machte ich nicht unkenntlich) mit schwarzer Tinte bester schwarzrussischer Provenienz und Permanenz. Am n\u00e4chsten Tag eilte mein Bruder in sein, wie er es zu nennen pflegte, Lernzimmer und versperrte die T\u00fcr des Raumes hinter sich. Zwei Minuten vergingen, dann kam Dimitar mit hochrotem Kopf aus seinem, wie er es nannte, Lernzimmer gest\u00fcrmt und lief, meinen Vornamen, Michail, br\u00fcllend durch den Palast unserer Eltern.<br \/>\nIch erkannte, dass sich mein Bruder in einer Art Notstandszustand befinden musste und eilte zu ihm, um ihm zu helfen. Er packte mich, sch\u00fcttelte mich und br\u00fcllte etwas von Pr\u00e4onanist und unterstellter Homoerotik. Als ich zu meiner Rechtfertigung (ich ahnte, dass der Notstandszustand meines Bruders etwas mit seinen Zeitschriften zu tun haben musste) vorbrachte, dass ich doch blo\u00df die Bl\u00f6\u00dfen der Frauen auf den Fotografien \u00fcbermalt, die der M\u00e4nner jedoch nicht angetastet h\u00e4tte, geriet mein Bruder noch gr\u00e4sslicher in Harnisch. Er schlug mich und br\u00fcllte dabei, dass sein Schatz nun wertlos geworden w\u00e4re.<br \/>\nZu meinem gro\u00dfen Gl\u00fcck betrat in diesem Augenblick unsere Mutter den Raum. Ich legte ihr, sie war eine Frau von strenger Moral und hoher Sittlichkeit, den Sachverhalt dar und verriet ihr, wo in seinem, wie er es nannte, Lernzimmer mein Bruder seinen, wie er sich ausdr\u00fcckte, Schatz gelagert hatte. Unsere Mutter nahm diesen Schatz in Augenschein, z\u00e4hlte dessen Bestandteile gewissenhaft, sie kam auf zweihundertzweiundsiebzig Zeitschriften, dann geriet sie in Harnisch und befahl mir, das Lernzimmer meines Bruders zu verlassen. Zwei Wochen sp\u00e4ter war mein Bruder Dimitar immer noch b\u00f6se auf mich.<\/p>\n<p>Im Schwarzrussischen Staatsgymnasium, das ich auf Wunsch meiner Familie zu besuchen hatte, schabernackierte ich meinen Professor der Biologie. Ich war dazu auserkoren worden, einen Vortrag \u00fcber den Schwarzrussischen Nachtklauengreifer zu halten, eine Art Eule, blo\u00df viel gef\u00e4hrlicher, denn bei einer Fl\u00fcgelspannweite von f\u00fcnfeinhalb Metern bringt es dieses Tier leicht (und gerne!) fertig, Schwarzrussische Bachpferdstuten durch die Luft zu tragen und in seinem Horst, dessen Grundger\u00fcst durchaus aus Teilen von Schienen der Staatlichen Schwarzrussischen Kupferbahn bestehen kann, an seinen Nachwuchs zu verf\u00fcttern. In der Sammlung ausgestopfter schwarzrussischer Tiere, die mein Gymnasium unterhielt, hatte sich naturgem\u00e4\u00df auch ein Exemplar des Nachtklauengreifers befunden, doch wollte ich dieses keinesfalls als Anschauungsobjekt w\u00e4hrend meines Vortrags heranziehen. Ich ging also tief in den Wald, wo ich bald einen Horst dieses Vogels ausfindig machte. In einer ebenso k\u00fchnen wie lebensgef\u00e4hrlichen akrobatischen Aktion bet\u00e4ubte ich das adulte Tier mit \u00c4ther, wie ich es schon mit den H\u00e4hnen meiner Gro\u00dfmutter gemacht hatte, und setzte den bet\u00e4ubten Vogel auf den Tisch meines Professors der Biologie.<br \/>\nNiemand im Klassenzimmer bemerkte, dass da ein lebender, lediglich bet\u00e4ubter Nachtklauengreifer sa\u00df. Anfangs ging alles gut, ich hielt meinen Vortrag, demonstrierte am Schnabel und an den Krallen des bet\u00e4ubten Vogels die Gef\u00e4hrlichkeit der Wesen dieser Art und h\u00e4tte ihn bet\u00e4ubt in seinen Horst zur\u00fccksetzen k\u00f6nnen. Doch das Tier erwachte vor der Zeit aus seiner Bet\u00e4ubung. Der Nachtklauengreifer blickte auf die sechsundzwanzig Kinder und den einen erwachsenen Menschen im Klassenzimmer, die vor Schreck erstarrt waren, und wusste offensichtlich nicht, wie er reagieren sollte. Also reagierte er auf die einzige seinem Wesen entsprechende Art und Weise, indem er in Harnisch geriet. Dabei geb\u00e4rdete er sich derart gr\u00e4sslich, dass ich mich noch heute frage, warum keiner der siebenundzwanzig Menschen im Klassenzimmer zu Tode kam.<br \/>\nEine gro\u00dfz\u00fcgige Spende meiner Familie an das Gymnasium lie\u00df die Sache zeitnah in Vergessenheit geraten, auch der Professor der Biologie durfte an der Schule verbleiben. Er bekam einen grauen Arbeitsmantel ausgeh\u00e4ndigt, humanerweise mit dem Hinweis, dass er sich dieses Mantels selbstverst\u00e4ndlich entledigen durfte, wenn er den Rasen vor dem Gymnasium zu m\u00e4hen hatte.<\/p>\n<p>Ich halte es f\u00fcr essenziell zu erw\u00e4hnen, dass ich auf dem Kronleuchter der Gottesfurcht nicht das hellste Licht bin. Ich hatte meinen f\u00fcnfundzwanzigsten Geburtstag zelebriert. Da meine Familie sehr reich ist, hatte ich eine Vielzahl an jungen Frauen in die palastartige Behausung meiner Eltern bestellt und mich mit jeder einzelnen dieser jungen Frauen in mein Schlafgemach zur\u00fcckgezogen (mit einer zweimal, mit einer anderen sogar dreimal), was sowohl den jungen Frauen als auch mir gro\u00dfen Spa\u00df bereitet hatte.<br \/>\nDer Zufall wollte es, dass der Gro\u00dfpatriarch der schwarzrussisch-orthodoxen Glaubensfirma am darauffolgenden Tag auf dem Hauptplatz der Hauptstadt das allj\u00e4hrliche \u00f6ffentliche Bekennen der S\u00fcnden abhielt. Ich bat die jungen Frauen, einen weiteren Tag mit mir zu verbringen und dort auf dem Hauptplatz ihre S\u00fcnden \u00f6ffentlich zu bekennen. Sie entsprachen meiner Bitte bereitwillig, denn ich bin reich, und ich fuhr mit ihnen in drei eigens angemieteten Bussen zum Hauptplatz. Das Bekennen war bereits in vollem Gang, als wir dort eintrafen. Nachdem ich mir nie etwas zuschulden kommen lasse, verzichtete ich darauf, in das mir vor die Nase gehaltene Mikrofon zu sprechen und gab dieses an die erste der jungen Frauen weiter und forderte sie auf, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen und g\u00e4nzlich ungeniert ihre S\u00fcnden des vergangenen Jahres zu bekennen.<\/p>\n<p>Als diese erste der jungen Frauen begann, ihre S\u00fcnden zu bekennen, erhob sich sowohl Raunen als auch Murren in den Reihen der braven schwarzrussischen B\u00fcrger, denn sie nahm sich in der Tat kein Blatt vor den Mund. Dem Gro\u00dfpatriarchen stieg das Blut zu Kopf, dann entwich es diesem wieder, dann stieg es wieder hoch, was sich als farblicher Kontrast zu seiner rosafarbenen Kutte schlicht k\u00f6stlich ausnahm. Als die zehnte der jungen Frauen an der Reihe war, herrschte blo\u00df peinlich ber\u00fchrtes Schweigen, lediglich das Knacken der Fingerglieder des Gro\u00dfpatriarchen war zu vernehmen &#8211; ich vermute, er war zu diesem Zeitpunkt bereits in Harnisch geraten. Als die letzte der jungen Frauen das explizite Aufz\u00e4hlen ihrer S\u00fcnden beendet hatte, war sein Antlitz purpurrot angelaufen, und seine zitternden H\u00e4nde waren zu F\u00e4usten geballt. Niemand auf dem Platz sagte ein Wort. Ich war hochvergn\u00fcgt und musste pl\u00f6tzlich lachen. Ich lachte jedoch nicht wirklich &#8211; vielmehr prustete ich los. Die Augen aller Menschen auf dem Platz waren auf mich gerichtet, und ich machte mich mit den jungen Frauen auf den Weg zu den Bussen. Ich hatte den Gro\u00dfpatriarchen lehrbuchm\u00e4\u00dfig schabernackiert.<\/p>\n<p>Gestern hat mich mein Vetter Wladimir Stiernoff besucht, er hatte seinen erst k\u00fcrzlich erworbenen Hund dabei. Bei diesem Hund handelt es sich um ein Exemplar der Rasse Schwarzrussischer Flohwinscher. Hunde dieser Rasse erreichen eine maximale Schulterh\u00f6he von zehn Zentimetern. Es trifft sich gut, dass ich vor drei Tagen Ratten entdeckt habe, die sich in meinem Park eingenistet haben. Vor zwei Tagen konnte ich drei dieser Ratten fangen. Diese drei Ratten sind m\u00e4nnlichen Geschlechts, so wie der Hund meines Vetters. Seit Stunden \u00fcberlege ich, wie ich den Hund den Ratten n\u00e4herbringen kann. Sofern \u00fcberhaupt noch vorhanden, d\u00fcrfte der rosafarbene Nagellack meiner Gro\u00dfmutter eingetrocknet und somit f\u00fcr meine Zwecke ungeeignet sein. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich eine L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem finden werde &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Michael Timoschek<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=426\">schr\u00e4g &amp; abgedreht<\/a> | Inventarnummer: 16134<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich gebe es zu: Mir ist der Drang, Schabernack zu treiben, immanent. Bereits in meinen ersten Lebensjahren konnte ich nicht anders, ich musste Schabernack treiben. Ich wurde vor dreiundvierzig Jahren, acht Monaten und f\u00fcnf Tagen in Schwarzrussland geboren. In Petrovsklam, um pr\u00e4zise zu sein. 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