{"id":5013,"date":"2016-09-13T12:54:43","date_gmt":"2016-09-13T12:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5013"},"modified":"2016-09-16T11:38:29","modified_gmt":"2016-09-16T11:38:29","slug":"oesterreich-brasilien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=5013","title":{"rendered":"\u00d6sterreich : Brasilien"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5013&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts5013&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Er hat siebzehn Tage nichts gesehen au\u00dfer Tastatur und Bildschirm, nichts gelesen, au\u00dfer endlose Befehlsketten, nichts gegessen au\u00dfer Junkfood zwischendurch und zu den unm\u00f6glichsten Tageszeiten; keine Familie, keine W\u00e4rme, kein helles Kinderlachen, kein vern\u00fcnftiges Gespr\u00e4ch, von Sex keine Rede; auch kaum geschlafen, nie geduscht, selten rasiert \u2013 drei Mal den \u201eTatort\u201c vers\u00e4umt, auch wenn es versprochen war, sich den immer gemeinsam anzusehen.<br \/>\nMartin steht jetzt schon fast eine Stunde vor seinem Haus, dabei hat er sich seit zwei Wochen nichts sehnlicher gew\u00fcnscht als diesen Moment: Nachhause kommen, duschen, baden, rasieren, Frau und Kinder k\u00fcssen, was Vern\u00fcnftiges essen, vielleicht einen Nachschlag und noch einen Humpen heben und dann schlafen, schlafen, schlafen, die ganze Nacht durch, schlafen, auch den ganzen Sonnentag lang.<\/p>\n<p>Ding doing, ding doing \u2013 es wird schon Sonntag, Martin lehnt weiter am Gartenzaun gegen\u00fcber von seinem Haus, das der Bank geh\u00f6rt. In knapp 34 Stunden wird sich herausstellen, ob es bald seines wird oder er noch gut f\u00fcnfzehn Jahre ganz tief in leere Taschen greifen wird m\u00fcssen: Es h\u00e4ngt alles von dieser Pr\u00e4sentation am Montag um zehn ab. Wer wird dabei sein? \u2013 hoffentlich nicht dieser Hofer \u2013 k\u00f6nnten technische Probleme auftreten? \u2013 alles auf der sicheren Seite, but shit happens \u2013 w\u00e4r es vom Konzept her vielleicht nicht besser, das Pferd noch einmal von ganz hinten aufzuz\u00e4umen? \u2013 &#8230;<br \/>\nEs beginnt leicht zu nieseln, Martin bleibt unter einem gro\u00dfen Baum zwar trocken, trotzdem ist ihm klar, dass er all diese Fragen nicht hier herau\u00dfen wird kl\u00e4ren k\u00f6nnen, au\u00dferdem muss er rauf: Er hat ja auch von hier unten mitbekommen, dass sich hinter dem schwach beleuchteten Fenster die Buben gestritten haben und Peter, der \u00c4ltere, dem kleinen Paul kr\u00e4ftig eine dr\u00fcbergezogen haben muss.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat er auch die beiden anderen Fenster zur Stra\u00dfe beobachtet, die von seinem Schlafzimmer, also ihrem Schlafzimmer, dem von Erna und ihm. Den wei\u00dfen Vorhang treffen unrhythmische bl\u00e4uliche Blitze \u2013 Erna sieht wie immer fern, Martin meint, am Rhythmus der Lichter erkennen zu k\u00f6nnen, dass sie sich einen Actionfilm reinzieht. Endlich l\u00f6st er sich, geht r\u00fcber \u2013 es ist ihm auch schon kalt \u2013 und \u00f6ffnet die Haust\u00fcr leise. Leise h\u00e4ngt er auch Mantel und Jacke hin, vorsichtig schl\u00fcpft er aus den Schuhen, achtsam steigt er die Stiege hinauf, vermeidet die vierte Stufe, die immer knarrt \u2013 die Reklamation wollte er immer schon loslassen, sp\u00e4testens am Dienstag wird sich der Tischler was anh\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Oben angekommen schleicht er zur Wand zwischen den T\u00fcren von Kinder- und Schlafzimmer. Im Kinderzimmer ist es jetzt leise, w\u00e4r er gleich raufgegangen, h\u00e4tte er den Buben noch gute Nacht w\u00fcnschen k\u00f6nnen, sie noch was fragen, ihnen noch was erz\u00e4hlen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie T\u00fcr zum Schlafzimmer ist nur angelehnt, die Blitze beleuchten einen Spalt des gr\u00e4sslichen Teppichs, der hier immer nur dann liegt, wenn sich Ernas Eltern angesagt haben \u2013 sie haben gemeint, ihnen damit ein sch\u00f6nes Geschenk zu machen: shit happens \u2013 die werden sich wohl f\u00fcrs sonnt\u00e4gliche Mittagessen angesagt haben.<\/p>\n<p>Dieser eine Algorithmus in dem Programm macht Martin noch Sorgen: Er ist sich ganz sicher, dass er passt, er funktioniert ganz sicher \u2013 nur: Er kann es noch nicht beweisen. Er k\u00f6nnte ihn bei der Pr\u00e4sentation wie selbstverst\u00e4ndlich einf\u00fchren. Nur: Was ist, wenn sich der Hofer genau darin verbei\u00dft? Dieser Algorithmus ist der Clou der ganzen Sache \u2013 Martin kann ihn also auch nicht unerw\u00e4hnt lassen. Au\u00dferdem sind da noch ein paar Routinen, die sich sicherlich noch eleganter, noch anwenderfreundlicher gestalten lassen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Es wird gleich eins und Martin lehnt weiter an die Wand, im Kinderzimmer bleibt es ruhig, und er \u00fcberlegt sich, noch einmal runterzugehen, in der K\u00fcche den Laptop auszupacken und sich bei einem gem\u00fctlichen Bier die Sache noch einmal genau durch den Kopf gehen zu lassen. Ja, das wird er machen. Aber erst nachher, zuerst muss er endlich Erna begr\u00fc\u00dfen, ihr zumindest sagen, dass er noch lebt \u2013 und jetzt endlich wieder einmal da ist.<br \/>\nDabei wei\u00df er, was ihn erwarten wird, es wird so sein, wie vor siebzehn Tagen auch: Erna wird sagen: \u201cMartin, bist du\u2018s?\u201c \u2013 auch wenn sie ihn schon l\u00e4ngst gesehen hat.<br \/>\nNein: Vorher wird er noch zu den Buben gehen, ihnen einen schnellen, sanften Kuss auf Wange und Schl\u00e4fe geben, Peter wird dabei aufwachen, nach einem weiteren Gutenachtkuss und dem Versprechen, mit ihm morgen Fu\u00dfball zu spielen, rasch einschlafen. Erst dann wird er zu Erna gehen und sie wird ihn wieder verbl\u00fcffen \u2013 sie verbl\u00fcfft ihn immer.<\/p>\n<p>Martin hat sich nicht get\u00e4uscht: Peter schl\u00e4ft noch nicht, er kriegt seinen Gutenachtkuss und das Versprechen, Paul schl\u00e4ft bereits tief und fest, Martin sieht ihm dabei zu, verliert sich in dem h\u00fcbschen Gesicht, schweift gedanklich in die Zeit, in der er gleich alt war und selber dran war, das Verh\u00e4ltnis vom Ich zur restlichen Welt zu kl\u00e4ren. Behutsam steht er wieder auf, vorsichtig schlie\u00dft er die T\u00fcr, nicht ohne noch einmal einen Blick ins Zimmer zu werfen, der ihm best\u00e4tigt, dass jetzt alles seine gute Ruhe hat.<\/p>\n<p>\u201cMartin, bist du\u2018s?\u201c, t\u00f6nt es aus dem Schlafzimmer, im Nachtprogramm gibt es ein Gemetzel: Die trickm\u00e4\u00dfig ausgefeilteren Guten siegen \u00fcber die brutalen, aber \u00fcberlisteten Gangster. Abspann gibt es keinen, und so \u00f6ffnet Martin sein Herz kurz nach dem letzten letalen Schuss: \u201eIch m\u00f6chte mir dir reden, in letzter Zeit sind wir ja nicht mehr recht dazu gekommen.\u201c<br \/>\nErna sagt \u201egerne\u201c, sucht die Fernsteuerung, findet sie unter ihrem Hintern und schaltet um.<br \/>\n\u201eMorgen, also am Montag, hab ich den entscheidenden Termin.\u201c<br \/>\n\u201eGut\u201c, sagt Erna und stellt lauter. In den Nachrichten gibt es Bilder von Horden entschiedener Chinesen, die gegen eine Mauer treten, aus der sie St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck Steine l\u00f6sen, die schlie\u00dflich zu Boden fallen. Die n\u00e4chste Einstellung zeigt die Szene aus der Luftperspektive: Es ist die chinesische Mauer und sie ist schon zu einem Gutteil besch\u00e4digt, im Schwenk wird offensichtlich, dass es sich dabei nicht nur um ein Teilst\u00fcck handelst, sondern vielmehr gro\u00dffl\u00e4chig an der Demontage des Weltkulturerbes gearbeitet wird.<\/p>\n<p>\u201eWas ist das?\u201c, fragt Martin mehr in die Luft.<br \/>\n\u201eNa, das mit den Chinesen und ihrer Mauer &#8230;\u201c, antwortet Erna und f\u00fchlt auch eine Mauer zwischen sich und ihrem Mann, \u201e &#8230;, sie treten sie einfach ein, die Chinesen.\u201c<br \/>\n\u201eUnd was bedeutet das?\u201c, fragt Martin eine Spur zu laut, eigentlich wollte er sich diese Frage intern stellen.<br \/>\n\u201eKeine Ahnung. Aber vorige Woche \u2013 war eh \u00fcberall gro\u00df drin \u2013 sind sie mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen losgest\u00fcrmt. Hast du die Bilder nicht gesehen? Hat doch v\u00f6llig doof ausgesehen: die vielen Menschen, die da mit F\u00fc\u00dfen auf diese gro\u00dfe Mauer eintreten und dann auf einmal: bumm \u2013 fliegt wirklich ein Teil um.\u201c<br \/>\n\u201eWelche Bilder &#8230;?\u201c, fragt er \u2013 wieder eigentlich sich selbst.<br \/>\n\u201eNa, im ORF und ZDF und ARD und NTV und RTL, \u00fcberall &#8230;\u201c \u2013 Erna sieht Martin fragend und ernsthaft und bek\u00fcmmert und aufmerksam an: \u201e&#8230; Sag jetzt blo\u00df, du hast das nicht mitgekriegt?\u201c<\/p>\n<p>Martin steht wieder mit dem R\u00fccken an einer Wand, diesmal im Schlafzimmer. Er braucht sie jetzt dringend als St\u00fctze: Er will aufrecht stehen, sich keinesfalls hinsetzen oder umfallen \u2013 das ist er sich schuldig, das hat er geschworen, damals als Pfadfinder oder Ministrant, oder irgendwann: Er will aufrecht bleiben, sich nicht von irgendwelchen Informationen umhauen lassen, auch wenn sie schwer zu verarbeiten sind.<br \/>\nMartin lehnt sich fester an die Wand als notwendig, Ernas Ernst, Kummer und Aufmerksamkeit sickern langsam in ihn, und so vergeht doch einige Zeit, bis er eine schl\u00fcssige Antwort auf ihre Frage parat hat, die er zuerst durch ein ganz langsames horizontales Schwenken seines Kopfes kundtut: \u201eNein, also davon hab ich gar nichts gewusst, davon hab ich nichts mitgekriegt, die Arbeit &#8230;\u201d.<br \/>\nEr stammelt das vor sich hin, Erna sieht ihn fragend an: \u201eNa, Und das mit dem Governor &#8230;?\u201c, die Frage beruhigt ihn etwas \u2013 jaja, da wei\u00df er was: \u201eDu meinst den, der sich bei den Demokraten auch gemeldet hat als Kandi &#8230;\u201c<br \/>\n\u201eNein, den mit dem elektrischen Stuhl.\u201c<br \/>\n\u201eNein, den mit dem elektrischen Stuhl kenne ich noch nicht &#8230;\u201c, gibt er zu.<br \/>\n\u201eEr hat drauf bestanden, selber der Letzte zu sein, der in Amerika auf den elektrischen Stuhl kommt und hat sich draufgesetzt &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Martin, der in den letzten Minuten gehofft hat, irgendwas zu h\u00f6ren, was ihm Zuversicht geben k\u00f6nnte, erheitern w\u00fcrde oder zu einem Lachanfall verf\u00fchren k\u00f6nnte, entkommt ein kurzes, schrilles Kichern, dann folgt eine stumme Phase, in der er auch diese Neuigkeiten in sich reinsickern l\u00e4sst. Er stemmt seinen R\u00fccken immer fester zur Wand, die F\u00fc\u00dfe rutschen dabei immer weiter von ihr weg.<br \/>\n\u201eDu bleibst jetzt ein paar Tage zuhause, ich erz\u00e4hl dir alles, was so in letzter Zeit passiert ist, du informierst dich, die Zeitungen sind alle noch da, wir schauen ein bisschen fern und in ein paar Tagen bist du wieder dick da.\u201c<br \/>\n\u201eIch muss am Montag pr\u00e4sentieren\u201c, meint Martin, der an der Wand h\u00e4ngt wie ein geschlagener Preisboxer in den Seilen und st\u00e4ndig tiefer sinkt \u2013 die F\u00fc\u00dfe finden auf dem s\u00fcndteuren und blankpolierten Parkettboden immer weniger Halt.<\/p>\n<p>In den Nachrichten sind sie beim Kurzblock angelangt, in dem es um internationales Papperlapapp geht: Ein paar tausend Ungarn und Ungarinnen haben genauso viele Finnen und Finninnen geheiratet (Erna hat die Live-\u00dcbertragung schon am Vormittag auf RTV gesehen), in Belgien ist ein bekennender Nationalsozialist zum Ministerpr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt worden, Indonesien ist durch den steigenden Meeresspiegel innerhalb weniger Tage auf die H\u00e4lfte seiner urspr\u00fcnglichen Fl\u00e4che reduziert worden, und Aldi erreicht ungeahnte H\u00f6henfl\u00fcge auf der B\u00f6rse mit seinen Sonderangeboten mit den \u00dcbersiedlungsprogrammen zum Mars.<br \/>\nMartin sch\u00fcttelt es kurz, er sinkt dadurch noch weiter an der Wand runter, seine F\u00fc\u00dfe rutschen noch ein wenig weiter, schlie\u00dflich klatscht sein Hintern auf den Boden.<br \/>\nErna setzt sich neben ihn, h\u00e4lt ihn dabei weiter auf dem Laufenden: \u201eNaja, und letzte Woche hat \u00d6sterreich im Stadion Pacaembu in Sao Paolo gegen Brasilien 17:2 gewonnen &#8230;\u201c<br \/>\nEs dauert einige Zeit, bis Martin vom Hier ins Jetzt findet.<br \/>\nUnd: \u201eAch ja, h\u00e4tt\u2018 ich doch glatt vergessen, wollte ich dir eigentlich gleich sagen: Dein Chef hat vorhin angerufen, das mit dem Termin morgen &#8230; der ist abgesagt, daraus wird nichts.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Christoph Stantejsky<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie:\u00a0<a title=\"Que ser\u00e1, ser\u00e1?\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=3081\">\u00bfQu\u00e9 ser\u00e1, ser\u00e1?<\/a> |Inventarnummer: 16112<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er hat siebzehn Tage nichts gesehen au\u00dfer Tastatur und Bildschirm, nichts gelesen, au\u00dfer endlose Befehlsketten, nichts gegessen au\u00dfer Junkfood zwischendurch und zu den unm\u00f6glichsten Tageszeiten; keine Familie, keine W\u00e4rme, kein helles Kinderlachen, kein vern\u00fcnftiges Gespr\u00e4ch, von Sex keine Rede; auch kaum geschlafen, nie geduscht, selten rasiert \u2013 drei Mal den \u201eTatort\u201c vers\u00e4umt, auch wenn es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[72],"tags":[93],"class_list":["post-5013","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stantejsky-christoph","tag-que-sera-sera"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5013"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5018,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5013\/revisions\/5018"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5013"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}