{"id":4765,"date":"2016-07-12T15:20:28","date_gmt":"2016-07-12T15:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=4765"},"modified":"2016-08-22T12:49:41","modified_gmt":"2016-08-22T12:49:41","slug":"herr-peters-darf-noch-nicht-sterben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=4765","title":{"rendered":"Herr Peters darf noch nicht sterben"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts4765&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts4765&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>\u201eHerr Peters, warum glauben Sie, dass Sie sich umbringen m\u00fcssen, um die Probleme mit Ihrer Frau aus der Welt zu schaffen?\u201d, fragte Maria Kn\u00f6pfling, die Psychotherapeutin.<br \/>\nAuf das vor ihr auf dem Schreibtisch liegende Blatt Papier schrieb sie \u2018schwere Anpassungsst\u00f6rung; suizidale Tendenzen??\u2019<\/p>\n<p>\u201eDas w\u00e4re die beste L\u00f6sung\u201d, gab Norbert Peters zur\u00fcck. \u201eSo w\u00e4ren alle Probleme gel\u00f6st.\u201d<br \/>\n\u201eDas ist zweifellos richtig. Aber Sie w\u00e4ren doch nicht zu mir gekommen, um ein Erstgespr\u00e4ch zu f\u00fchren, wenn Sie sich wirklich das Leben nehmen wollten.\u201d<br \/>\n\u201eDas stimmt, zum Teil wenigstens\u201d, seufzte Peters. \u201eIch habe den Rat meiner Frau und meines besten Freundes befolgt und bin zu Ihnen gekommen, weil Sie angeblich die beste Therapeutin sind. Ich m\u00f6chte eine Psychotherapie machen.\u201d<br \/>\n\u201eDas klingt schon besser\u201d, sagte Maria l\u00e4chelnd und notierte: \u2018Anzahl der Stunden &#8211; Krankenkasse?\u2019<\/p>\n<p>\u201eEs ist n\u00e4mlich so\u201d, begann Peters. \u201eMein bester Freund, sein Name tut hier nichts zur Sache, hat mit meiner Frau gesprochen, und beide haben sie mir geraten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie bef\u00fcrchten n\u00e4mlich, dass ich mir etwas antun k\u00f6nnte.\u201d<br \/>\n\u201eDas will nat\u00fcrlich niemand!\u201d, sagte Maria und schrieb: \u2018bester Freund und Ehefrau; auch Hausfreund?\u2019<\/p>\n<p>\u201eIhr bester Freund scheint einen gro\u00dfen Einfluss auf Ihre Gattin zu haben\u201d, fuhr sie fort.<br \/>\n\u201eDen hat er in der Tat. Wir sind schon seit Kindergartentagen befreundet, m\u00fcssen Sie wissen. Wir haben keine Geheimnisse voreinander. Ach, vergessen Sie bitte, was ich vorhin gesagt habe. Er hei\u00dft Hugo. Ich kann seinen Namen ja ruhig nennen. Da Hugo mit mir befreundet ist, ist es doch ganz normal, dass er auch mit meiner Frau auf gutem Fu\u00dfe steht, finde ich.\u201d<br \/>\n\u201eAuf wie gutem Fu\u00dfe denn?\u201d, fragte die Therapeutin.<br \/>\n\u201eDie beiden gehen alle zwei Wochen essen.\u201d<br \/>\n\u201eBei diesen Gelegenheiten k\u00f6nnen sie sich nat\u00fcrlich unter vier Augen austauschen &#8211; auch \u00fcber Sie, Herr Peters.\u201d<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich. Ich bin sehr froh, dass sie das machen. Als es einmal darum ging, ob ich eine Operation einer Chemotherapie vorziehen sollte, haben sie die Sache besprochen und Hugo hat mir einen Termin beim besten Chirurgen der Stadt verschafft. Heute bin ich gesund.\u201d<br \/>\n\u201eDas ist sehr sch\u00f6n; eine echte Freundschaft eben\u201d, stellte Maria fest. \u201eM\u00f6chten Sie die Probleme, die Sie mit Ihrer Frau haben, kurz umrei\u00dfen, Herr Peters?\u201d<br \/>\n\u2018bei Verh\u00e4ltnis Frau &#8211; Hugo einhaken! (mind. 3 Einheiten!)\u2019, notierte sie.<\/p>\n<p>\u201eWas schreiben Sie da?\u201d, fragte Norbert Peters und beugte sich nach vorn, um das Blatt besser zu sehen.<br \/>\nMaria Kn\u00f6pfling zog dieses vom Tisch und sagte: \u201eIch mache mir Notizen, um die Therapie zielgerichtet anlegen zu k\u00f6nnen, Herr Peters.\u201d<br \/>\n\u201eNun gut. Sie werden schon wissen, was Sie zu tun haben.\u201d<br \/>\n\u201eDarauf k\u00f6nnen Sie Gift nehmen\u201d, gab sie zur\u00fcck und sagte schnell: \u201eIm \u00fcbertragenen Sinne, nat\u00fcrlich!\u201d<br \/>\nDann fuhr sie fort: \u201eSie werden in der Therapie lernen, eigene Entscheidungen zu treffen, Herr Peters. Das wird Sie unabh\u00e4ngig machen von den Entscheidungen Ihrer Frau und Ihres Freundes. Also, wo liegt das Problem?\u201d<br \/>\n\u201eMeine Frau beachtet mich kaum noch. Mir kommt es vor, als w\u00e4re ich Luft f\u00fcr sie.\u201d<br \/>\n\u201eAber Ihren besten Freund beachtet sie?\u201d<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich.\u201d<br \/>\n\u201eWarum ist das so? Was glauben Sie, Herr Peters?\u201d<br \/>\n\u201eIch wei\u00df es nicht. Klar, sie ist in den Wechseljahren, das hat man eben kein so gro\u00dfes Interesse am Partner mehr. Ich habe mich ja auch ver\u00e4ndert. Vor zehn Jahren hatte ich gut zwanzig Kilo weniger, aber so ist das gute Leben. Man ver\u00e4ndert sich. Hugo hingegen, der k\u00f6nnte glatt einen Marathon laufen.\u201d<br \/>\n\u2018tote Hose; Frau und Freund: Sex?\u2019, schrieb Kn\u00f6pfling.<\/p>\n<p>\u201eWo ist Ihre Frau jetzt, Herr Peters?\u201d<br \/>\n\u201eSie ist in die Sauna gegangen. Hugo hat sie mitgenommen. Es gibt n\u00e4mlich eine neue gemischte Sauna in seiner Stra\u00dfe.\u201d<br \/>\n\u201eHerr Peters, was ich Sie jetzt frage, ist etwas heikel: Haben Sie je die M\u00f6glichkeit in Betracht gezogen, dass Ihre Frau ein Verh\u00e4ltnis haben k\u00f6nnte?\u201d<br \/>\n\u201eEs ist so, dass sie ein Verh\u00e4ltnis hatte, aber das ist zwanzig Jahre her. Dass sie wieder eines hat, erscheint mir unvorstellbar.\u201d<br \/>\n\u201eGut. Dar\u00fcber werden wir uns noch ausf\u00fchrlich unterhalten. Sie wissen aber, dass Sie mir gegen\u00fcber ehrlich sein m\u00fcssen. Auch wenn es f\u00fcr Sie unangenehm sein sollte, Sie m\u00fcssen mir die Wahrheit sagen, sonst macht eine Therapie keinen Sinn.\u201d<br \/>\n\u201eDas hat mir Hugo schon gesagt, Frau Kn\u00f6pfling.\u201d<br \/>\n\u201eDas freut mich, Herr Peters. Haben Sie von Ihrem Freund auch erfahren, was Sie mir sagen d\u00fcrfen oder was nicht?\u201d<br \/>\nNorbert blickte sie verst\u00e4ndnislos an.<br \/>\n\u201eWie meinen Sie das?\u201d<br \/>\n\u201eHat er Ihnen geraten, mir zu bestimmten Themen keine Informationen zu geben?\u201d<br \/>\nEr z\u00f6gerte seine Antwort hinaus.<br \/>\n\u201eNun ja, er hat mir gesagt, dass ich Ihnen nicht zu erz\u00e4hlen brauche, dass mein Verh\u00e4ltnis zu meinen Eltern kein besonders gutes war.\u201d<br \/>\n\u201eHerr Peters, so geht das nicht. Sie m\u00fcssen sich von dem Gedanken l\u00f6sen, dass Sie das zu tun haben, was Ihnen von Hugo gesagt wird. Sie sind ein erwachsener Mensch, der seine eigenen Entscheidungen zu treffen hat. Es ist sch\u00f6n f\u00fcr Sie, dass Sie einen Freund haben, mit dem Sie seit Ihrer Kindheit \u00fcber alles reden k\u00f6nnen, doch sollten Sie sich die Frage stellen, ob er ein wirklicher Freund ist.\u201d<br \/>\n\u2018Hugo!!!\u2019, schrieb sie auf.<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe nicht, was Sie meinen.\u201d<br \/>\n\u201eEs ist doch ganz einfach, Herr Peters. Sie haben Probleme mit Ihrer Ehefrau. So gro\u00dfe Probleme, dass Sie sogar daran gedacht haben, sich etwas anzutun. Ich frage Sie: Konnte ihr Freund Hugo Ihnen bei diesen Problemen helfen? Konnte er etwas zu deren L\u00f6sung beitragen?\u201d<br \/>\n\u201eNein\u201d, stammelte er. \u201eBis jetzt nicht.\u201d<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich konnte er das nicht. Und wissen Sie auch, warum?\u201d<br \/>\n\u201eNein, Frau Kn\u00f6pfling, das wei\u00df ich nicht.\u201d<br \/>\n\u201eWeil er dazu nicht in der Lage ist.\u201d<br \/>\n\u201eSind Sie denn dazu in der Lage?\u201d<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich bin ich das, Herr Peters. Nicht umsonst stehe ich im Ruf, die beste Psychotherapeutin weit und breit zu sein.\u201d<br \/>\n\u201eDie teuerste sind Sie aber auch\u201d, bemerkte Norbert.<br \/>\n\u201eWeil ich gut bin.\u201d<br \/>\n\u201eWie wollen Sie es anstellen, dass ich wieder gl\u00fccklich werde in meiner Ehe?\u201d<br \/>\n\u201eIch werde Ihnen Fragen stellen und Sie durch diese zum Nachdenken bringen. So werden Sie erkennen, wo Ihre Probleme liegen, wer schuld daran ist und wie Sie sie l\u00f6sen k\u00f6nnen.\u201d, kl\u00e4rte sie ihn auf und sagte milde l\u00e4chelnd dazu: \u201eOhne dass Sie sich umbringen m\u00fcssen.\u201d<br \/>\nNorbert Peters dachte nach.<br \/>\n\u201eSie haben wahrscheinlich recht\u201d, sagte er dann. \u201eMein bester Freund ist zweifellos so sehr an mich gew\u00f6hnt, dass er die Dinge nicht von au\u00dfen betrachten kann. Sie kennen mich nicht, wenigstens noch nicht, und sind daher viel eher in der Lage, mich zu verstehen und mir zu helfen.\u201d<br \/>\nMaria Kn\u00f6pfling malte einen winzigen Smiley auf das Blatt und \u00fcbermalte ihn sofort wieder.<\/p>\n<p>\u201eIch sehe, Sie beginnen zu verstehen, worum es geht, Herr Peters.\u201d<br \/>\n\u201eK\u00f6nnen Sie mir denn Verschwiegenheit garantieren?\u201d<br \/>\n\u201eSelbstverst\u00e4ndlich. Was auch immer Sie mir erz\u00e4hlen, wird streng vertraulich behandelt. Niemand wird davon erfahren. Dazu sind wir Psychotherapeuten verpflichtet.\u201d<br \/>\n\u201eGilt das auch f\u00fcr meine Frau?\u201d<br \/>\n\u201eSie meinen, ob ich Ihrer Frau etwas von dem erz\u00e4hlen darf, was Sie mir anvertrauen?\u201d<br \/>\n\u201eJa, das meine ich.\u201d<br \/>\n\u201eNein, Herr Peters. Ich bin nicht Ihr bester Freund. Wenn Sie diesem von Ihren Problemen erz\u00e4hlen, so bleibt es ihm \u00fcberlassen, Ihre Ehefrau einzuweihen.\u201d, sagte sie milde l\u00e4chelnd, setzte s\u00fcffisant hinzu: \u201eBei einem gemeinsamen Restaurantbesuch\u201d und beendete ihre Ausf\u00fchrungen zu diesem Thema noch s\u00fcffisanter: \u201eOder in der gemischten Sauna.\u201d<\/p>\n<p>Wieder dachte Peters nach.<br \/>\n\u201eIch habe mich schon gefragt, ob zwischen den beiden etwas l\u00e4uft, doch kann ich es mir nicht vorstellen.\u201d<br \/>\n\u201eNein, nat\u00fcrlich ist so etwas nicht vorstellbar. In der heutigen Zeit ist es undenkbar, dass eine Frau sich den besten Freund ihres Gemahls angelt. Ebenso ist es mittlerweile v\u00f6llig aus der Mode gekommen, dass ein Mann die Gattin seines besten Freundes begehrenswert findet.\u201d<br \/>\n\u201eDenken Sie denn, dass die beiden ein Verh\u00e4ltnis haben, Frau Kn\u00f6pfling?\u201d, fragte Norbert mit banger Stimme.<br \/>\n\u201eDas wei\u00df ich nicht, Herr Peters. Aber ich wei\u00df, dass wir diese Frage ausf\u00fchrlich besprechen werden. Wir haben nicht mehr viel Zeit, daher m\u00f6chte ich Ihnen eine Frage stellen, aber zu einem anderen Thema.\u201d<\/p>\n<p>\u201eNur zu.\u201d<br \/>\n\u201eAls Sie heute zu mir gekommen sind, haben Sie gesagt, dass Sie \u00fcberlegen, sich etwas anzutun. War das ernst gemeint?\u201d<br \/>\nPeters err\u00f6tete.<br \/>\n\u201eLassen Sie es mich so formulieren: Ich spiele seit meinem sechzehnten Lebensjahr mit diesem Gedanken. Nat\u00fcrlich nicht st\u00e4ndig, also nicht t\u00e4glich oder w\u00f6chentlich, aber ab und an \u00fcberkommt mich der Trieb, mich umzubringen.\u201d<br \/>\n\u201eDas m\u00fcssen Sie aber nicht tun, Herr Peters. Es gibt f\u00fcr alles eine L\u00f6sung, glauben Sie mir.\u201d<br \/>\n\u201eDas wei\u00df ich doch. Es ist nur so, dass ich mich schon immer von der Dunkelheit angezogen gef\u00fchlt habe. Und die dunkelste Form davon ist nun einmal der Tod.\u201d<br \/>\nMaria Kn\u00f6pfling nahm ihren Bleistift und schrieb \u2018intensive Betreuung &#8211; Boxter?\u2019<\/p>\n<p>\u201eGlauben Sie mir, Herr Peters, wir werden auch dieses Problem l\u00f6sen. Im Zuge der Therapie werden wir uns diesem Thema ausf\u00fchrlich widmen und Sie von der Dunkelheit zur\u00fcck ins Licht f\u00fchren.\u201d<br \/>\n\u201eDas w\u00e4re sch\u00f6n\u201d, sagte Norbert und r\u00e4usperte sich. \u201eWenn ich ehrlich sein darf, Frau Kn\u00f6pfling: Es war dumm von mir, Sie nicht schon vor Jahren aufgesucht zu heben. Ich h\u00e4tte mir viel Kummer erspart. Ich\u201d, er schluckte zweimal, \u201ehabe das Gef\u00fchl, in Ihnen einen neuen besten Freund gefunden zu haben, Freundin meine ich nat\u00fcrlich.\u201d<br \/>\n\u201eIch bin Ihre Therapeutin, und nicht Ihre beste Freundin, Herr Peters. Ich pflege meine Patienten zu siezen, damit die professionelle Distanz gewahrt bleibt.\u201d<br \/>\n\u201eDas wei\u00df ich nat\u00fcrlich. Ich habe auch nicht sagen wollen, dass wir nach der Therapie auf ein Bier gehen, oder in die Sauna. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es mir gut tun wird, mit jemandem zu reden, ohne dass diese Person alles gleich br\u00fchwarm meiner Frau erz\u00e4hlt. Auch wenn Hugo es bestimmt nur gut meint.\u201d<br \/>\n\u201eGut. Eines m\u00fcssen Sie mir aber versprechen: W\u00e4hrend Sie bei mir in Behandlung sind, d\u00fcrfen Sie sich nichts antun. Versprechen Sie mir das, Herr Peters?\u201d<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich. Warum sollte ich mich umbringen, wenn ich doch nun eine Therapeutin habe, mit der ich reden kann und die nichts weitersagt? Versprochen.\u201d<br \/>\n\u201eDas freut mich sehr. Zahlen Sie eigentlich privat, oder \u00fcbernimmt Ihre Krankenkasse einen Teil der Therapiekosten?\u201d<br \/>\n\u201eIch zahle privat, denn ich bin in der gl\u00fccklichen Lage, auf die Dienste einer Krankenversicherung verzichten zu k\u00f6nnen.\u201d<br \/>\nSie strich das letzte Wort auf dem Zettel durch und schrieb \u2018911 Turbo S!!\u2019<\/p>\n<p>\u201eIch denke, dass wir mit zwei Einheiten pro Woche beginnen sollten, und nach einem halben Jahr sehen wir weiter. Wenn Sie bis dahin Fortschritte gemacht haben sollten, was zwar schwierig, aber immerhin nicht unm\u00f6glich ist, k\u00f6nnen wir die Frequenz unserer Treffen auf einmal pro Woche reduzieren.\u201d<br \/>\n\u201eVielen Dank, Frau Kn\u00f6pfling.\u201d<br \/>\n\u201eSehr gerne, Herr Peters. Sie werden sehen: F\u00fcr die Probleme meiner Patienten habe ich immer ein offenes Ohr.\u201d<br \/>\nAls sie dies sagte, lagen ihre H\u00e4nde mit den Handfl\u00e4chen nach oben auf ihren Oberschenkeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Michael Timoschek<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=418\"><span style=\"color: #000000;\">hardly secret diary<\/span><\/a> | Inventarnummer: 16089<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eHerr Peters, warum glauben Sie, dass Sie sich umbringen m\u00fcssen, um die Probleme mit Ihrer Frau aus der Welt zu schaffen?\u201d, fragte Maria Kn\u00f6pfling, die Psychotherapeutin. 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