{"id":3600,"date":"2015-11-10T19:17:31","date_gmt":"2015-11-10T19:17:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=3600"},"modified":"2015-11-14T09:22:29","modified_gmt":"2015-11-14T09:22:29","slug":"adorno-traeumt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=3600","title":{"rendered":"Adorno tr\u00e4umt"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts3600&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts3600&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Ich versuche, die Hypernomalie der furz-verkackten Psychonomie zu finden. Steige deswegen auf den Berg der Dummheit, um mich von ihm abseilen zu lassen, um auf ein Trampolin zu springen, um mich wieder hochzuschnalzen, um mich von dem Berg der Dummheit abseilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein Satz aus dem Mund meiner Tochter, w\u00e4re gar nicht so schlimm, nur sie ist acht. Wir sitzen zwischen Schafen und tr\u00e4umen in den Tag hinein. Heidi ist nicht mehr, Peter ein Relikt der Vergangenheit. Ein Traum, der f\u00fcr sich nie enden wird und gar nicht erst anf\u00e4ngt. Wir gehen von einem Schaf zum anderen, die Finger der Linken des einen und die Finger der Rechten der anderen festhaltend. Ein L\u00e4cheln des gegenseitigen Verstehens. Das Schaf mit dem schiefen Ohr vor uns springt zur Seite. Flucht vor uns oder die Vertrautheit der Gegenseitigkeit der anderen Schafe. Die Wiese, ein Blumenmeer des Fr\u00fchlings, gek\u00e4mmt von einer leichten frischen Brise. Die F\u00fc\u00dfe streifen die kleinen Bl\u00fcmchen blau und wei\u00df, manche knicken, manche nur noch ein zerdr\u00fccktes Relikt des Seins. Das Singen des Summens im Baum in voller Bl\u00fcte am Rande des Weges im Wind des Erwachens.<\/p>\n<p>Wir gehen und h\u00fcpfen entlang des Grates zwischen Abgrund und Massivit\u00e4t des Granits. Es ist die Freiheit der Schwerelosigkeit, die uns weiter bewegt. Im Herzen so leicht und doch so gewichtig. Ein Stein, ein Sprung, ein Schritt. Er ist \u00fcberwunden. Weiter entlang des Pfades. Tief durch das Gr\u00fcne auf den Stufen hinab zum Grund, um danach die H\u00f6he wieder zu erklimmen. Die Welle nach unten, der Weg nach oben, danach wieder nach unten, entlang der foucaultschen Falte zwischen Realit\u00e4t und Traum. Es ist sch\u00f6n, so zu schreiten in Zweisamkeit der Ruhe und Einsamkeit. Gest\u00f6rt durch Artikulationen des Entgegenkommens mit dem Sinn der Erwiderung. Ein vorsichtiges Ann\u00e4hern und knappes Ber\u00fchren an manchen Stellen. Vorbei. Das Blau der Tiefe, erweitert durch gelbliche W\u00e4rme, verf\u00e4rbt sich auf den wei\u00dfen Fl\u00e4chen unserer H\u00fclle in Rot. Ein Kribbeln und F\u00fchlen mit W\u00e4rme ber\u00fchrt uns. Der Weg ist das Ziel des Weiterkommens.<\/p>\n<p>Die Schafe lassen sich z\u00e4hlen, aber nicht streicheln. Der Hang ist ihr Leben, hier sind sie zu Hause und freuen sich \u00fcber das neue Gr\u00fcn. Wir sind tief in uns im Traum, der kein Traum im Traum ist. \u2013 Wie geht es Ihnen zu Hause? Die Zeilen aufzunehmen mit den Augen in den Gedanken in das Gef\u00fchl der Transformation ins eigene Ich.<\/p>\n<p>Wir sehen uns an, tief in die Augen, faltenbildend. Tief verbunden.<\/p>\n<p>Ein Str\u00f6men und Flie\u00dfen in Richtung des Grundes, \u00fcber Steine, die dadurch mit einem silbrigen Schimmer spiegelnd \u00fcberzogen sind. Finger l\u00f6sen sich voneinander und tauchen tief in die K\u00fchle der umsp\u00fclten Samtheit ein. Ein St\u00f6ren des Schimmers, ein Brechen des Flusses des Str\u00f6mens. Ein Kichern, Funkelndes durchschneidet das Blau und landet auf Rot, es tut gut, diese K\u00fchle zu sp\u00fcren. Steine werden genommen, angeschaut, gedreht, nach Geschichten betrachtet in ihren Farben, ihr Glitzern untersucht, in den H\u00e4nden gewiegt die K\u00e4lte, die Samtheit, die Rauigkeit gesp\u00fcrt, geherzt. Weg und Flug in den Abgrund, tief das Poltern, lang der Weg, weg f\u00fcr jetzt und immer. Die Schritte am Grat des Seins f\u00fchren uns weiter, die W\u00e4rme \u00f6ffnet die Schalen, die einen fest umzurren, um gesch\u00fctzt durch das Dasein schreiten zu k\u00f6nnen. Flatternd und leichten Schrittes, die Finger wieder in sich greifend, die W\u00e4rme der Finger sp\u00fcrend, weiter, immer weiter, dem Strahlen des Gesichtes entgegen, zu neuen Schafen. Die Schalen ber\u00fchren sich und wehen durch den leichten k\u00fchlen Wind. Nehmen den Geruch des Blauen, des Gelben, des Wei\u00dfen, des Blauen auf.<\/p>\n<p>Weich, moosig, zart der Untergrund, die Schritte tief und rund, immer weiter durch das Weite der Tr\u00e4ume, die immer freier entlang des Grates entstehen. Das Haar wiegt sich in der Luft von dem st\u00e4ndigen Auf und Ab der Bewegung. Blond und braun, wo sich die Str\u00e4hnen ber\u00fchren und ineinander kurz zusammen weben, durchflutet vom Gelb und Blau.<\/p>\n<p>Die Finger verwebt ineinander.<\/p>\n<p>Der Traum ist unendlich und nicht greifbar, die Schafe r\u00fccken eng aneinander, es gibt ein schwarzes Schaf dazwischen. Ist das schlecht? Warum sollte ein schwarzes Schaf schlecht sein? Zu Ostern haben wir ja zwei L\u00e4mmer gebacken, ein wei\u00dfes und ein schwarzes, und ehrlich, unser Schwarzes schmeckte uns dreimal besser als das Wei\u00dfe. In der Mitte steht es, wir schl\u00fcpfen durch den Zaun, kein elektrischer, und bewegen uns Finger in Finger auf das schwarze L\u00e4mmchen zu. Der Kopf bewegt sich von unten seitlich nach oben zu uns.<\/p>\n<p>Es l\u00e4chelt, und wir n\u00e4hern uns. Die Wei\u00dfen stieben davon. Nur das Schwarze bleibt vor uns stehen. Unsere Finger ber\u00fchren es. Zwischen den Felsen einer Steinmure finden wir den Rest eines Bergsteigerseils, abgetrennt von der Macht der Mure. Der Sch\u00e4del und die Knochen eines Schafes liegen verstreut herum. Wir sammeln die Teilchen auf. Einige wurden auf Steinplateaus von Raben durch Fallenlassen zerschmettert. Zerschmetterte Knochen, die nochmals zerschmettert wurden. In einer durchsichtigen Vesperbox finden die gebleichten Schafteile einen Platz. Wei\u00df statt Schwarz im Blau mit Gelb. Finger in Finger, mit der Schachtel in der Hand, \u00fcber Blumen und Steine h\u00fcpfen und springen wir. Tanzen ist ein sch\u00f6nes Wort. T\u00e4nzeln zwischen den Schafen und Tr\u00e4umen, tief verwurzelt im Blau, das durch wei\u00dfe Fl\u00e4umchen nun gef\u00fcllt wird. Der Weg auf dem schmalen Grat weich und glitschig, das Leben in der Tiefe des Sumpfes. Nein, es ist nicht sumpfig, sondern nur glitschig. Der Halt ist da, der Ast biegt sich.<\/p>\n<p>Weiter, der Weg ist lang. Der Blick traumhaft. Die Decke aus Blumen und Gr\u00fcn wundersch\u00f6n. Der Hauch der Luft, der von der Schlucht gegen den Himmel str\u00f6mt, streift unsere Nasen tief und befreiend. Der Geruch der W\u00e4rme der Tiefe erf\u00fcllt uns. Die Ruhe und die Erholung, das Fallenlassen und in die Tiefe des Blaus zu sehen. Die Fl\u00e4umchen schafen sich zusammen. Eine Herde ohne ein Schwarz darin. Der Traum treibt weiter, die Fl\u00e4umchen auch. Der Ort ist unbekannt, die Weite sp\u00fcrbar, die Endlichkeit bewegt sich in eine Unendlichkeit des Weiter. Die Knochen in der Kiste rasseln. Es ist das Ger\u00e4usch des Verlorenen, aber auch Gefundenen. Schaf, du bist bei uns. \u2013 Und Sie? Wie weit sind Sie schon? \u2013 Ein Fragment des Tages, der sich gerade \u00fcberlegt, was als N\u00e4chstes passieren und erscheinen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Gesang in der Luft, begleitend ein Singsang aus vielen Melodien, ein Chor, ein Kanon, es ist die Realit\u00e4t, dass vieles, was nicht zusammenpasst, doch ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Ein Verweilen, ein Ruhen in sich, die Stimmen der Vielfalt in sich sp\u00fcren. Hoch geht es \u00fcber Gesteinsanh\u00e4ufungen, die es zu erklimmen gilt. Ein Bachbett am Fu\u00dfe eines Wasserfalls ohne Wasser, nur mit Steinen, gro\u00dfe und m\u00e4chtige, \u00dcberbleibsel vieler Schwalle. Heute st\u00f6hnt, schnauft es nur im Echo des Grabens, wo sonst das Raunen und die Stimmen des Wassers zu h\u00f6ren normal ist. Schwer ist der Weg und warm, aber es ist sch\u00f6n, nach oben zu kommen, steil nach oben bis zu dem Punkt, an dem es nicht mehr geht. Ein Ende des Weges, ein Blick nach oben mit den vielen Gedanken, was w\u00e4re, wenn ein Str\u00f6men und Fallen w\u00e4re. Tief ist am Grund ein Loch zu sehen, ausgesp\u00fclt und immer wieder gef\u00fcllt mit Material, das der Schwerkraft folgen musste und infolge der Schwerkraft nicht weiter geschwallt wurde. Ein Blick \u00fcber das Blau mit den vielen wei\u00dfen Pluderchen, eine Ruhe der Stille, wieder mit den Fingern ineinander verwoben. Ein Atmen aus tiefer Brust, ein Blick des tiefen Vertrauens. Der Block schreit nach Verweilen, auf dem wir uns dann niederlassen zum Blick in den tiefen Grund. Geordnet in sorgf\u00e4ltigen Fl\u00e4chen, mathematisch genau, strukturiert bis zum Gehtnichtmehr, ja, das ist der Grund. Wer h\u00e4tte das von oben hier je erwartet und vermutet.<\/p>\n<p>Hier von oben auf dem Block, ganz anders betrachtet als auf dem Grund, wie abgehoben und klar pl\u00f6tzlich ersichtlich. Die Schnur zwischen den Strukturen gar st\u00f6rend und laut. Wie eingeschnitten in die Berechnung der Logik und des Seins. St\u00f6rend und doch zu akzeptieren, als Faden der Bewegung und der Verbindung. Wie geht es weiter, nach einem tiefen Schluck. Weiter muss man, auch wenn der Ort zum Verweilen ist, denn irgendwo muss man hin. Ob das Ziel auch wirklich das Ziel ist oder gar wieder der Ausgangspunkt, das scheint unklar, aber doch so sicher, dass der Ursprung auch das Ende sein wird. Wir gehen dem Grunde wieder zu, leicht ann\u00e4hernd. Ist ja fast irrsinnig, wieder weiterzuschreiten, statt st\u00e4ndig zu verweilen. Ein Ort der Ruhe und der Besinnung. Warum nur der Drang des Weitergehens, warum nur? Des Lachens wegen, das ist es. Zweige wie verzweigte Peitschen streifen uns in unserer geb\u00fcckten Haltung. Demut oder nur das Durchdringen der Tiefe zur Findung der Lichtung und Freiheit. Wir schieben die \u00c4ste mit unseren Armen beiseite, manche sind widerspenstig, manche willig. Der Boden weich und tief. Endlich k\u00f6nnen sich wieder die Finger ineinander verweben. Die K\u00f6pfe sich zueinander bewegen. Die Augen sich gegenseitig in den anderen spiegeln und widerfinden. Ein L\u00e4cheln und ein tiefes Atmen.<\/p>\n<p>Schafe auf dem Plateau. Bewegen sich kaum. Manche mit dicken B\u00e4uchen, manche mit kurzem Fell, viele mit gesenktem Kopf. Sollen wir uns ihnen n\u00e4hern oder weiter am Grat entlangschreiten? Wir wollen die Herde mit den gesenkten K\u00f6pfen nicht st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Eine Br\u00fccke \u00fcber einen Graben, so tief und verwachsen, dass der Grund nicht wahrgenommen werden kann. Schmal ist sie und wackelig. Ein Schritt folgt vorsichtig auf den n\u00e4chsten. Die Br\u00fccke schaukelt leicht mit uns hin und her. Ein gleichm\u00e4\u00dfiges Ruhiges. Zu langweilig f\u00fcr uns. Wir laufen nun die Br\u00fccke mehrmals auf und ab, springen dabei, und die Br\u00fccke schwingt in leichten Amplituden behutsam mit. Sie folgt unseren Vorstellungen, wie und was, jedoch sehr tr\u00e4ge und manchmal unerwartet. Die Schlucht unter uns, offen, jederzeit bereit, uns zu verschlingen. Der Pfad schl\u00e4ngelt sich entlang der Lippe des Schlundes, die Zahnreihen unter uns warten auf ein Abrutschen von dieser. Unsere Finger halten sich nun ganz fest, fast \u00e4ngstlich, mit der W\u00e4rme und dem Dr\u00fccken verschwindet jedoch die Furcht, und die Neugier, die spitzen Reihen unter uns zu betrachten, gewinnt Raum. Das Blau \u00fcber uns, das nun von wei\u00dfen Fetzen eingeh\u00fcllte Gelb, gestaltet den Raum und die Zeit, die in sich flie\u00dft und weiterschreitet. Schr\u00e4g nach unten leitet uns der Pfad. Schmal noch dazu. Im Gesicht ein kalter Wind, der zum Grund schiebt. Kalt und kr\u00e4ftig, die Haare verwirbelnd, die Schalen verschlie\u00dfend. Das Blau und Wei\u00df der Blumen auf den Wiesen nicht mehr breit, sondern in sich verschlossen, sind froh, einen Halt zu haben, um nicht zum Grund gerissen zu werden. Wir klammern uns aneinander, machen uns schmal, das Blau mit den wei\u00dfen Fetzen gibt uns Halt, denn kein Schwarz ist vorhanden. Die Knochen in der Kiste rasseln bei unseren schnellen federnden, beschwingten Schritten. Es zieht uns nicht in den Grund, und wir wollen auch nicht zum Grund. Wir lieben das Schreiten dazwischen. Weder hoch oben noch tief unten. Wir sind nicht greifbar und festhaltbar, aber nicht ziellos und hoffnungslos.<\/p>\n<p>Schafe vor uns und hinter uns, die K\u00f6pfe zum Grund gedreht. Wir durchtrennen sie mit einer klaren geraden Linie. Eine Linie des Schreitens dazwischen, ohne die Absicht, damit etwas bewirken zu wollen. Geradlinig und weiterf\u00fchrend, scheinbar nicht zielorientiert.<\/p>\n<p>Zwischen den Wei\u00dfen sind nun Schwarze im Blau. Das kalte Blasen sp\u00fcrbar und in sich lauter. B\u00e4ume ber\u00fchren und kommunizieren in sich laut. Es ist kein begleitendes Rascheln mehr, sondern die Dominanz der T\u00f6ne. Eine H\u00f6hle der Ger\u00e4usche, beklemmend und nach einem greifend. Man duckt sich und macht sich klein, die Kleine dr\u00fcckt sich an den Gro\u00dfen. Die Schritte im gemeinsamen Einklang. Die Finger nach wie vor ineinander verwoben und der Blick gemeinsam. Der Grund nun nicht mehr klar greifbar unter uns, verh\u00e4ngt mit schweren Schwaden. Der Weg geht immer weiter, das Blasen immer k\u00e4lter. Die Schafe sind weg, nicht mehr sichtbar und nicht mehr f\u00fchlbar. \u2013 Was machen Sie denn gerade? Wo fangen sich gerade Ihre Gedanken im Wind der Tr\u00e4ume? \u2013 Der Pfad nur noch schwer erkennbar, zwischen Abgrund und Wand. Der Gang sehr vorsichtig. Das Wei\u00df im Blau, das Blau ist gar nicht mehr, ist vor uns, \u00fcber uns, seitlich und hinter uns. Es ist dicht da und feucht im kalten Wind. Es umh\u00fcllt uns und versperrt den Weitblick. Nur noch die N\u00e4he ist erkennbar und sp\u00fcrbar. Die Ruhe des wei\u00dfen Mantels fast erdr\u00fcckend. Die Finger ineinander verwoben, die Sicherheit darin und die Geradlinigkeit des Schreitens. Aus dem Nichts kommt uns eine gemauerte Wand entgegen. Die ist nicht unendlich, sondern endlich. Die Wand eines Geb\u00e4udes. Starke Dr\u00e4hte verbinden das Bauwerk \u00fcber dem Abgrund mit dem Grund. Oder h\u00e4ngt der Grund an dieser Schnur fest, damit der Grund nicht verschwindet? Aus dem wei\u00dfen Nichts kommt eine Gondel, die einl\u00e4dt, in das Nichts zu fahren. Der Obolus ist entrichtet, und die Fahrt beginnt, rau und wild, vom heftigen Blasen gesch\u00fcttelt, dem Grund entgegen durch das Nichts. Arm in Arm und nur zu zweit in dieser Gondel, gl\u00fccklich, zugleich neugierig und angespannt, dem Grunde entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Michael Miritsch<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"spazierensehen\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=2528\">spazierensehen<\/a>| Inventarnummer: 15143<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich versuche, die Hypernomalie der furz-verkackten Psychonomie zu finden. Steige deswegen auf den Berg der Dummheit, um mich von ihm abseilen zu lassen, um auf ein Trampolin zu springen, um mich wieder hochzuschnalzen, um mich von dem Berg der Dummheit abseilen zu k\u00f6nnen. 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