{"id":3417,"date":"2015-10-16T16:18:42","date_gmt":"2015-10-16T16:18:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=3417"},"modified":"2016-06-29T17:10:28","modified_gmt":"2016-06-29T17:10:28","slug":"die-keltische-kriegerfuerstin-aus-sizilien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=3417","title":{"rendered":"Die keltische Kriegerf\u00fcrstin aus Sizilien"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts3417&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts3417&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Verdammt, Paolo, du wei\u00dft doch ganz genau, dass ich es nicht ausstehen kann, wenn du mir wildfremde Leute an den Tisch setzt, selbst wenn deine Taverne gerammelt voll ist, du sogar schon ein paar St\u00fchle von drinnen hier auf der Terrasse aufstellen hast m\u00fcssen. Ja, ich wei\u00df, Kinder sind nicht billig, besonders deine, die ja unbedingt in dem teuren Rom vor sich hinstudieren m\u00fcssen, aber inzwischen solltest du deinen treuen Stammgast kennen, der dich seit ein paar Wochen Tag f\u00fcr Tag beehrt, solltest du wissen, was ich von ungebetener Tischgesellschaft halte, \u00fcberhaupt von diesen Touristen, die einem den Abend lang die Ohren vollschw\u00e4rmen, wie sch\u00f6n der Ausblick von deiner Terrasse doch ist, wie edel sich der Sonnenuntergang hier \u00fcber den Horizont neigt, wie erhaben \u00fcberhaupt das ganze Italien bis zur untersten Stiefelspitze. Andererseits, alles sei dir verziehen, Paolo, nach diesem un\u00fcbertrefflichen Wildragout, mit dem du mich heute verw\u00f6hnt hast, dessen Nachgeschmack meinen Gaumen noch den ganzen Abend verz\u00fccken wird, und damit sei dir auch das H\u00e4uflein Elend verziehen, das mir nun gegen\u00fcbersitzt und mir die verdiente Aussicht \u00fcber die tausend H\u00fcgel der Toskana versperrt.<\/p>\n<p>Nicht einmal zu einem anst\u00e4ndigen Gru\u00df ist sie imstande gewesen, oder zu Dank f\u00fcr den Platz an meinem Tisch, und auch jetzt verliert sich ihr Blick an der Unterkante des Tisches, in Gedanken versunken an irgendetwas Zerbrochenes. Und passend zum ersten Eindruck zerknittert ihr Sommerkleid, als h\u00e4tte sie die letzte Nacht in einem Auto zugebracht, oder in Paolos Scheune, und zerdr\u00fcckt auch ihr schon l\u00e4nger nicht mehr gepflegtes Haar. Aber dennoch eindrucksvoll diese M\u00e4hne, das Feuerrot, das ihr in ungeb\u00e4ndigten Naturlocken ins Gesicht f\u00e4llt, und welch ein Kontrast dazu ihre porzellanbleiche, ja nahezu wasserleichenhafte Haut, gut sichtbar das Netz der blauen Venen auf der Innenseite ihrer Arme; Haut, die sich nicht mit den Breiten hier vertr\u00e4gt, auf der sich die toskanische Sonne unbarmherzig in Form zahlloser rotbrauner Sommersprossen ausgetobt hat. Und als w\u00e4re all den Kontrasten nicht schon Gen\u00fcge getan, f\u00e4ngt das Abendlicht sich in ihren stahlgr\u00fcnen Augen, b\u00fcndelt sich im leuchtenden Widerschein darin.<\/p>\n<p>Woher sie wohl kommen mochte? Immer weiter f\u00e4hrt mein Finger die geistige Landkarte hoch, immer weiter gegen Norden, \u00fcber die Alpen hinweg, \u00fcber den \u00c4rmelkanal hinweg, und erst als es mir ausreichend feucht wird, h\u00e4lt er inne: Schottland, Hebriden, Irland, ja, auf einer windumtosten, regengepeitschten Insel, dort, wo die Sonne nicht so recht scheinen will, dort sehe ich die Blassh\u00e4utige zu Hause. Ist wohl dem Ruf eines glut\u00e4ugigen Italieners in den S\u00fcden gefolgt, diese Irin, und nun von ihm sitzen gelassen, auf einem namenlosen H\u00fcgel der Toskana, er ihrer \u00fcberdr\u00fcssig, nachdem er sich nun auch einer rothaarigen Troph\u00e4e br\u00fcsten kann. Wie alt sie in ihrer Gutgl\u00e4ubigkeit wohl sein mochte? Gesch\u00e4tzte neunundzwanzig seit drei, vier \u00fcberf\u00e4lligen Jahren, auch wenn die vorwitzigen Sommersprossen ihr einen Hauch unbedarfter Jugendlichkeit zur\u00fcckzugeben verm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Zu einem Excuse me? setze ich an, der H\u00f6flichkeit halber, aber da \u00fcberrascht sie mich, als sie wie ein sizilianischer Ziegenhirte murmelnd vor sich hin flucht, w\u00e4hrend sie in ihrer Tasche kramt, einer dieser unf\u00f6rmigen Taschen, weitl\u00e4ufiger und unergr\u00fcndlicher als der Wilde Westen. Und um sich die Suche zu erleichtern, stellt sie ungeniert eine Schachtel Tampons auf den Tisch, und danach eine Dose, die ich erst auf den zweiten Blick als Pfefferspray ausmache, und weiter flucht sie und kramt sie und flucht sie. Hier, M\u00e4dchen, nimm eine von meinen, wei\u00df ich doch deine fahrigen Bewegungen zu deuten als jemand, der auch nicht die Finger von den Zigaretten lassen kann.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, flie\u00dfendes Italienisch in deinen verlegenen Dankesworten, wie nur ein Einheimischer es zu sprechen vermag, und manchmal rutscht dir ein sizilianischer Unterton dazwischen, auch wenn du ihn zu unterdr\u00fccken versuchst. Und kurz schie\u00dft dir verlegene R\u00f6te ins blasse Gesicht, als du mich noch um Feuer bittest \u2013 Maler m\u00fcsste man sein, das perfekte Rot lie\u00dfe sich in deinem Antlitz finden, in der spektralen Palette rotblonder Haarlocken, rotbrauner Sommersprossen und dem r\u00f6tlichen Violett auf deinen Backen; und zu allem \u00dcberfluss im Hintergrund noch der Abendrotkitsch der untergehenden toskanischen Sonne.<\/p>\n<p>Keine Sorge, du brauchst gar keine so ablehnend missmutige Miene zu ziehen, keine dummen Fragen werde ich dir stellen, schon gar nicht diese eine, die dir wahrscheinlich jeder stellt, der dich kennenlernt, nein, meine eigene Geschichte reime ich mir im Zusammenhang mit dir zusammen: Operation Husky, die Landung der Alliierten in Sizilien, und im Gefolge des unverw\u00fcstlichen Generals George Patton auf seinem unverw\u00fcstlichen Panzer auch der gutaussehende amerikanische GI mit irischen Wurzeln, mit den roten wuscheligen Locken und dem lebenslustigen Blitzen in seinen stahlgr\u00fcnen Augen. Keine Dorfsch\u00f6nheit hat ihm widerstehen k\u00f6nnen, deinem Gro\u00dfvater, dem sch\u00f6nsten GI von Palermo bis Texas, und weidlich wusste er dies auszunutzen, von einem eroberten Dorf zum anderen, den halben italienischen Stiefel hinauf bis vor die Tore Roms: seine pers\u00f6nliche Rache an Mussolini und anderen Rassenwahnvorstellungen, und beeindruckend in ihrer Nachhaltigkeit, diese Rache, wenn selbst in dritter Generation es dir noch auferlegt ist, sie auszutragen.<\/p>\n<p>Wie bitte, mit welchem Namen hast du dich gerade vorgestellt? Besonders rauschend wohl das Fest, auf dem deine Eltern ausgeglitten sind, als sie sich auf diesen Namen verschworen haben, wo mag das gewesen sein, Woodstock, oder noch abgefahrener, Burning Man? Jedenfalls als ein erlesenes Vergn\u00fcgen stelle ich es mir vor, Boudicca, benannt zu sein nach einer keltischen Kriegerf\u00fcrstin, die sich zweitausend Jahre zuvor so verwegen, so todesmutig und so vollkommen aussichtslos den R\u00f6mern in den Weg gestellt hat, schlussendlich von ihnen zu Tode getrampelt. Ja, wenn du als junges M\u00e4dchen mit diesem Aussehen, dieser Herkunft und diesem Namen einen sizilianischen Schulhof \u00fcberlebt hast, dann hast du deiner Namensvetterin alle Ehre gemacht, dann musst du ganz sch\u00f6n hart im Nehmen sein.<\/p>\n<p>Paolo, ich habe dir Unrecht getan, der Abend beginnt unterhaltsamer zu werden als anfangs gedacht, und verzeih mir, denn du hast nat\u00fcrlich gewusst, dass dieses rotlockige Gesch\u00f6pf meine Neugier wecken und mich den Ausblick auf die tausend H\u00fcgel der Toskana vergessen lassen w\u00fcrde. Und jetzt, wo du dieser zerknitterten sizilianischen Irin namens Boudicca einen Berg dampfender Pasta vor den Mund stellst, und ein Glas Wei\u00dfwein dazu, ohne dass sie einen Blick in die Speisekarte geworfen oder eine Bestellung aufgegeben h\u00e4tte, werde ich noch neugieriger, denn dazu kenne auch ich dich zu gut, Paolo, an die Saiten deiner Gutherzigkeit r\u00fchrt diese Frau. Und wie sie die Pasta hei\u00dfhungrig in sich hineinschaufelt, beweist, wie sehr sie dies zu sch\u00e4tzen wei\u00df, und wie der Wein ihr die Zunge l\u00f6st und sie sich alles von Seele schnattert, zeigt mir, Paolo, dass auch du auf meine Gutherzigkeit z\u00e4hlst, auf die Gutherzigkeit meiner Ohren.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Feuilleton einer namhaften Mail\u00e4nder Zeitung schreibst du also, Boudicca, und das Funkeln in deinen gr\u00fcnen Augen verr\u00e4t mir, wie stolz du darauf bist, den steinigen Weg geschafft zu haben von einem sizilianischen Provinzblatt in das arrogante Mailand. Und noch mehr abenteuerlustiges Gr\u00fcn blitzt dir aus deinen Augen, als du erz\u00e4hlst, dass du gerade dabei bist, den gro\u00dfen Coup zu landen, das gro\u00dfe Interview mit einem gro\u00dfen Schriftsteller, der allerdings auch darin gro\u00df ist, sich allen Interviews zu verweigern, ja, von dem man nicht einmal wei\u00df, wo er sich seit dem letzten Jahrhundert herumgetrieben hat, von zeitgem\u00e4\u00dfen Fotos ganz zu schweigen. Und so verworren du mir auch alles erz\u00e4hlst, verstehe ich sie jetzt, die ganze Geschichte, die dich hierher verschlagen hat, als Ausgangspunkt dein Status als freie Mitarbeiterin bei dieser Mail\u00e4nder Zeitung, von Artikel zu Artikel mit ein paar Euro abgespeist, zu wenig zum Leben und erst recht zu wenig zum Sterben.<\/p>\n<p>Und dann der Tipp, aufgeschnappt vom Freund einer Freundin des Halbbruders einer Cousine, dass dieser geheimnisvolle Schriftsteller hier in der Gegend, hier in der sch\u00f6nen Toskana seine Zelte aufgeschlagen haben soll. Und da bist du in dein altersschwaches Auto gesprungen, Boudicca, und bist den weiten Weg bis hierher gefahren, aufs Geratewohl, mit nicht mehr als ein paar Hundertern in der Tasche, Vorschuss vom Chefredakteur deiner Zeitung, Almosen, die kaum f\u00fcr das Benzin gereicht haben. Zu gro\u00df ist die Verlockung gewesen, denn wenn du diesem gro\u00dfen Schriftsteller tats\u00e4chlich ein Interview abschwatzen k\u00f6nntest, w\u00fcrdest du den Paradiesvogel deiner innigsten Wunschtr\u00e4ume abschie\u00dfen, der da hei\u00dft: Festanstellung.<\/p>\n<p>Tja, ist wohl nicht so glatt gelaufen wie erhofft, Boudicca, wenn ich mir dich so anschaue, hat wohl deine rostgeplagte Karre auf halbem Weg den Dienst versagt, hast du dich mit dem Daumen hoch am Stra\u00dfenrand durchschlagen m\u00fcssen, und das Geld ist inzwischen auch schon aufgebraucht, bist wohl froh, wenn die B\u00e4ckerin im Dorf dir mit mitleidigem Blick ein paar Br\u00f6tchen zusteckt oder Paolo dir eben mit einem Teller Pasta aushilft. Und die letzte Nacht hast du wahrscheinlich in der Laube im Park \u00fcber die Runden gebracht, noch ist das m\u00f6glich, noch sind die toskanischen N\u00e4chte mild genug. Dennoch, von dem Schriftsteller nach wie vor keine Spur, keiner kennt ihn, einige wenige wollen ihn vor Jahren zwar gesehen haben, aber alles nur falsche F\u00e4hrten, nichts als tr\u00fcgerische Sackgassen.<\/p>\n<p>Und, wer ist denn nun dein auserw\u00e4hlter Schriftsteller, scheu wie ein Reh? Lachen muss ich, als ich den Namen des Gesuchten h\u00f6re, tut mir leid, Boudicca, aber vielleicht h\u00e4ttest du f\u00fcr den Anfang einen leichter aufzust\u00f6bernden K\u00fcnstler w\u00e4hlen sollen, Thomas Pynchon, zum Beispiel, oder vielleicht Banksy. Ist deiner nicht schon lange tot? Jedenfalls habe ich schon seit Jahren nichts mehr von ihm geh\u00f6rt, geschweige etwas Neues gelesen. Bitte fang jetzt nicht zu weinen an, Boudicca, vom anderen Tisch sehen sie mich schon so merkw\u00fcrdig an. Ein Bild geben wir ab, als w\u00fcrde ich meiner etwas einf\u00e4ltigen Geliebten erkl\u00e4ren, dass nun doch nichts aus der Scheidung wird: Die Kinder, das musst du verstehen, und das Haus geh\u00f6rt auch meiner Frau, ich wei\u00df nicht, wie ich mir das alles leisten soll.<\/p>\n<p>L\u00e4chle, Boudicca, ja, l\u00e4chle wieder, und nimm es dir nicht so zu Herzen. Warum erfindest du es nicht einfach, dein gro\u00dfes interview, erz\u00e4hlen einem doch eh immer das Gleiche, diese Schriftsteller, von der gro\u00dfen Herausforderung gerade bei ihrem letzten Wurf, gleich Fu\u00dfballern sind sie, aufgeregt und noch nicht zu Atem gekommen nach dem Spiel ihres Lebens. Aber verschwiegen darin, was ihnen die Schreiberei tats\u00e4chlich abverlangt, anfangs mag sie ja noch Vergn\u00fcgen bereiten, aber dann entwickelt sie sich zur Qual, und zum Schluss artet sie nur in noch Schlimmeres aus, n\u00e4mlich Arbeit. Und noch etwas, weil ich gerade so sch\u00f6n in Fahrt bin, h\u00fcte dich vor dem Nachlass, Boudicca. Alles, was nie zu einer Ver\u00f6ffentlichung getaugt hat und dem K\u00fcnstler zu Lebzeiten nicht zu verbrennen verg\u00f6nnt war, das findest du in einem Nachlass. Nichts als alte Skier im Keller, so ein Nachlass.<\/p>\n<p>Jetzt habe ich dich also doch zum Lachen gebracht, Boudicca, und ein anerkennendes Nicken von Paolo habe ich mir damit verdient. Nein, Paolo, damit allein gebe ich mich nicht zufrieden, eine neue Flasche Wein stellst du uns auf den Tisch, ja, ja, du hast meine Handbewegung schon richtig verstanden. Und morgen werde ich es bereuen, dass ich zu schnell zu viel getrunken habe, aber du langst ja auch ganz sch\u00f6n zu, Boudicca, erweist deiner keltischen Herkunft als Kriegerf\u00fcrstin alle Ehre, hier, nimm noch eine von meinen Zigaretten. Auf den Leim beginne ich dir zu gehen, und auch das werde ich bereuen, aber zugegeben, du spielst dich mit Geschick: einerseits deine kecke, vorlaute Art, andererseits etwas von treuherzigem Kindchenschema, wenn dir wieder die R\u00f6te in die Wangen schie\u00dft, so wie eben. Aber besonders bereuen werde ich, was mir jetzt \u00fcber die Lippen kommt:<\/p>\n<p>\u00dcberredet, liebe Boudicca, morgen machen wir uns mit meinem Wagen gemeinsam auf die Suche nach deinem Schriftsteller, wir werden ihn schon finden, irgendwo in den tausend H\u00fcgeln der Toskana \u2013 oder vielleicht einen H\u00fcgel mehr, n\u00e4mlich den, auf dem sein Grabstein steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Harald Schoder<br \/>\n<a href=\"https:\/\/derewigreisende.net\/\" target=\"_blank\">derewigreisende.net<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=420\">hin &amp; weg<\/a> | Inventarnummer: 15130<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verdammt, Paolo, du wei\u00dft doch ganz genau, dass ich es nicht ausstehen kann, wenn du mir wildfremde Leute an den Tisch setzt, selbst wenn deine Taverne gerammelt voll ist, du sogar schon ein paar St\u00fchle von drinnen hier auf der Terrasse aufstellen hast m\u00fcssen. 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