{"id":3329,"date":"2015-10-05T10:31:23","date_gmt":"2015-10-05T10:31:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=3329"},"modified":"2015-10-14T06:23:28","modified_gmt":"2015-10-14T06:23:28","slug":"kein-typ-fuers-grobe-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=3329","title":{"rendered":"Kein Typ f\u00fcrs Grobe &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts3329&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts3329&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Ich bin bislang wahrlich selten ein Liebling der G\u00f6tter gewesen. Zumindest ist mir nicht bewusst, je einer gewesen zu sein. Ebenso wenig kann ich mich nicht daran erinnern, jemals vor Gl\u00fcck gesungen zu haben: Heut\u2018 bin ich so vergn\u00fcgt! Das Leben ist so sch\u00f6n! Drum bin ich ja so froh! Und wo es was zu trinken gibt, zu k\u00fcssen gibt, da geht\u2019s nicht ohne mich. Ein Vogerl fliegt! Ich bin ja so vergn\u00fcgt! Holadrio! Habe ich etwas vers\u00e4umt? Mag sein. Das liegt bei mir am Tempo. Ich bin ganz einfach zu schnell, zu schnodderig. Also beschlie\u00dfe ich, von heute an alles langsamer, ruhiger, besonnener, bewusster zu machen. Aufmerksamer durch den Tag zu streunen. Auf diejenigen, die mit mir sind, besser einzugehen. Nicht mehr so fahrig zu sein. Nicht alles, was ich anfasse, sofort wieder aus der Hand fallen zu lassen.<\/p>\n<p>Vielleicht sollte ich mehr dabei sein. Aber wo dabei? Ich erschrecke immer, wenn ich daran denke, nirgendwo dabei zu sein. So \u2013 so, sportlos beispielsweise. Ja, sportlos, wie ich bin, kann ich den Alltagsstress nicht aus meinem Kopf verbannen. Untrainiert wie mein K\u00f6rper ist, bleibt alles, was mir durch den Kopf geht, am Gehirn h\u00e4ngen. Dabei ist das Land hier sportlich, sagt man, wegen der zahlreichen Siege unserer Athletinnen und Athleten. Ja, die Heimat ist sehr sportlich, und es tut nichts zur Sache, wenn auch manchmal ein wenig Koks oder sonst was dabei war. Dem Sportlichen verzeiht man beinahe alles, nur nicht, dass er verliert!<\/p>\n<p>Gut, und ich gebe zu, nicht zu wissen wo\u2019s langgeht. Das kann einem schon hin und wieder passieren. Aber auf Dauer? Ist auch kein Wunder, betrachtet man diese Welt und den tieferen Sinn des Lebens etwas genauer. Aus diesem Grunde kommt es vor, dass meine verletzte Seele eben nur ab und zu wie an einem Bungee-Seil, und das auch blo\u00df f\u00fcr Sekundenbruchteile, nach oben fliegt, was meistens dazu f\u00fchrt, dass ich im Gl\u00fcckstaumel, unge\u00fcbt darin, wie ich nun einmal bin, total die Orientierung verliere, weil ich ganz einfach mit dem Ph\u00e4nomen unerwarteter Freude nicht umzugehen vermag. Wie sollte ich denn auch? Also lasse ich sie unten, die Freude. Da bleibe ich vor unliebsamen \u00dcberraschungen verschont. Vor allem ist die Fallh\u00f6he nicht so gro\u00df. Ich sehe eben schwarz. Denn \u2013 mir fehlt sie ganz einfach, die rosarote Brille. Ich wurde ohne sie geboren.<\/p>\n<p>Ebenso wie ohne die schneesicheren Moonboots, den bruchsicheren Kopfschutz und die eherne Beinschiene, und es ist mir vollkommen egal, ob die Pistazie pl\u00f6tzlich ihren Weg in die Schokolade gefunden hat oder nicht. Ich spiele nicht mit! Und wenn ich es m\u00fcsste, h\u00e4tte ich zumindest nicht den Wunsch zu gewinnen. Die erf\u00fcllendsten Momente des Lebens sehe ich augenblicklich darin, mich von mir selber zu erholen und ich f\u00fchle, als h\u00e4tte ich nach den gewaltigen Anstrengungen der letzten Jahre, einem Lauf nach Sparta gleich, unerwartete Hilfe im Kampf gegen die eigene Bestimmung erlangt, und m\u00f6chte hinausschreien: Das Ziel! Das Ziel ist \u2013 erreicht!<br \/>\nAber was denn f\u00fcr ein Ziel, frage ich mich? Alles, was ich bisher angefangen und beendet habe, erscheint mir blo\u00df nur noch wie ein Mythos in meinem Bestreben nach der gr\u00f6\u00dften Eigenleistung. Und trotz allem bin ich nicht dabei. Bin nicht beim Yoga oder Pilates. Beim Tennis nicht und nicht am Laufband. Das Schnurspringen habe ich l\u00e4ngst aufgegeben. Einziges Outdoor-Erlebnis bleibt der t\u00e4gliche Abendspaziergang durch den Rathauspark, \u00fcber den Ring, hin\u00fcber zum Burgtheater, am Caf\u00e9 Landmann und an der Universit\u00e4t vorbei. Nur noch vorbei. Durch die Schottengasse die Herrengasse entlang. Manchmal auch \u00fcber den Kohlmarkt zum Michaelertor hin, dann durch den Volksgarten. Vorbei am Theseustempel. Und wieder zur\u00fcck sein. Das ist augenblicklich am tr\u00f6stlichsten. Auf diese Weise verzichte ich immer \u00f6fter auf den Katalysator, emotionale Reaktionen unter Leistungsdruck zu erfahren und abzubauen. Immerhin, noch ist es nicht so weit, mich auf die Beobachtung dieser Welt von den schmalen Erkerfenstern aus zu beschr\u00e4nken.<br \/>\nDer Gedanke ist jedoch durchaus vorstellbar. Alles wird kommen. Die Gasse, mit ihrem beinahe d\u00f6rflichen Charakter ungew\u00f6hnlich niedriger H\u00e4user in dieser Gegend, beendet im Nordwesten ihren Horizont mit der d\u00fcsteren Glasfassade des Allgemeinen Krankenhauses. Keine besondere Aussicht! Im Osten mit der unteren H\u00e4userfront der Lerchenfelder Stra\u00dfe. Die Trafik ist jetzt \u00e4gyptisch geworden. Drinnen duftet es nach R\u00e4ucherst\u00e4bchen und aus dem Hinterzimmer dringt arabische Musik. Die Billa-Damen stammen allesamt aus Bosnien oder Serbien. Sie unterhalten sich \u00fcber Tampongr\u00f6\u00dfen \u2013 an der Kasse. Ausnahmsweise auf Deutsch. Ich kann nur die kleinen nehmen, sagt die Dunkelhaarige zur blond Gef\u00e4rbten. Die anderen gehen bei mir einfach nicht rein. Die Leute an der Kasse schauen unschuldig, wollen nichts geh\u00f6rt haben. Niemand spricht ein Wort. In ihren Gehirnen arbeitet es fieberhaft. Jeder hat wohl jetzt seine eigene Vorstellung zu dieser Information. Nur einer verzieht seinen Mund zu einem Grinsen.<\/p>\n<p>Vorne, an der Ecke beim Spar, belagert immer derselbe rum\u00e4nische Obdachlosenzeitungsverk\u00e4ufer den Eingang. Da musst du vorbei. An dem kommt keiner ungefragt vor\u00fcber. \u201eGeben kleine Spende, biiitte!\u201c Man sieht sein pr\u00e4chtiges Gebiss. Wie von einem Raubtier! Ich hingegen leide an Karies. Heute kaufe ich gr\u00fcnen Tee und Bitterorangenmarmelade bei Demmer, hinter der M\u00f6lker Bastei. Lung Ching, zehn Deka. Ich kaufe seit Jahren immer nur Lung-Ching. Die polnische Verk\u00e4uferin bei Demmer ist sehr zuvorkommend. Sie passt gut zum Duft, den die Tees verstr\u00f6men. Der Maronistand an der Ecke zur CA-Bank ist schon seit Wochen in Betrieb. Das bedeutet, es geht stark auf Weihnachten zu.<\/p>\n<p>In der Stadt riecht man kaum noch Erde. Vielleicht noch eher im Volksgarten, da scheint ihr Geruch erfahrbar, wenn sie nach einem Regen feucht ist. Ende November aber, da sp\u00fcrst du diesen blassen Teint von Tod, von sehnsuchtsvoller Ruhe, diesen Drang nach Ausrasten, Schlafen, nach Aufh\u00f6ren, wenn die Rosen nach und nach eingepackt werden, um sie vor dem Frost zu sch\u00fctzen. So s\u00fc\u00df! Direkt verf\u00fchrerisch, dieses Aroma, alles f\u00fcr immer zur\u00fccklassen zu wollen. Die Natur macht eine Auszeit. Nur wir hetzen hinter allem her wie die Verr\u00fcckten. Die fetten Raben durchbrechen die scheinbare Ruhe mit ihrem heiseren Gekr\u00e4chze. Diese Stille, die keine ist, der permanente Motorenl\u00e4rm, der in der Luft liegt \u2013 daran habe ich mich so gew\u00f6hnt, dass mir so ist, als w\u00e4re alles ruhig. Nun bel\u00fcgt sich der Geist in einem fort, ganz unbemerkt. Die alten Heimkehrer aber tragen ihre Fahnen vor sich her, bis sie umfallen, ehe sie sie loslassen.<\/p>\n<p>Vorm Rathaus sind die Christkindl-Buden ge\u00f6ffnet. Die allj\u00e4hrliche Tanne ist heuer etwas mager und stammt aus \u2013 Salzburg, ach ja. Es regnet ein wenig. Ich rieche an den Zweigen eines \u00fcberdimensionalen Adventkranzes. Sauge den Harzgeruch ein, der sich sanft in Wellen ausbreitet. Begleitet von diesem Duft h\u00e4ngen an ihm tausende Erinnerungen an meine eigenen kindlichen Vorstellungen von Weihnacht. An die vergeblichen M\u00fchen der Eltern, uns den Zauber ums Christkind so lange wie m\u00f6glich vorzuspielen. Da war das rote Plastik-Rennauto. Mercedes oder so. Das DKT-Spiel. Ich habe stets verloren, wenn ich mit den \u00e4lteren Schwestern spielte. Gnadenlose Gesch\u00e4ftswelt. Schon als Kind war sie mir verhasst. Patienceb\u00e4ckerei vom Meinl. Mit dem Mohren darauf, der heute ein Farbiger sein muss. Johannisbrot und Lakritzestangerl. Ekelhaftes Zeug f\u00fcr denjenigen, der Schokoladenlebkuchen gekannt hat oder Windb\u00e4ckerei. Alles w\u00e4re gut gegangen, w\u00e4re vergraben geblieben, versch\u00fcttet, verdr\u00e4ngt, bis zum Tag der pl\u00f6tzlichen Ern\u00fcchterung.<br \/>\nDie Geschichte vom Christkind \u2013 von vorn bis hinten erlogen! Mama blickte wehm\u00fctig drein, als ob es ihr leid tat um ihr geh\u00fctetes Geheimnis, und dieses nun gel\u00fcftet sah. Die \u00e4ltere Schwester hatte mich j\u00e4h meiner Illusion beraubt. Und damit du\u00b4s wei\u00dft, das ist alles von Mama und Papa! Christkind gibt\u00b4s nicht! Damit trete ich in die Welt der Erwachsenen und deren N\u00fcchternheit ein und Fantasien werden zur banalen Wirklichkeit und verlieren ihren zauberhaften Glanz. Den des Wunders, des Geheimnisvollen, der Geheimnistuerei. Von da an raschelt es nicht mehr im Karton. Und wenn doch, dann wei\u00df ich, es ist blo\u00df die Mutter. Also fl\u00fcchte ich wieder zur\u00fcck in die Welt des Scheins und der Einbildung und versuche sie mir, bis heute, so zu bewahren. Ich bin ein Tr\u00e4umer geworden, aus Opposition gegen die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Advent in Wien ist die Zeit, in der man die Spannungen zwischen den Menschen am deutlichsten in der U-Bahn zu sp\u00fcren bekommt. Die Jungen telefonieren wie besessen, aus Angst, nicht zu vereinsamen wie die Alten. Die Leute sitzen regungslos auf ihren Sitzen, ohne ein L\u00e4cheln auf den Lippen. Sie besetzen die dem Mittelgang nahen Sitze, nicht die Fensterpl\u00e4tze und wenn du dich hinsetzen willst, musst du dich an ihren Knien vorbeizw\u00e4ngen. Sie lassen sich Fluchtwege offen.<br \/>\nAuch ich selbst bewege meine Lippen kaum. Mache sie schmal und presse die Kiefer zusammen. Warte, was kommt. Und wenn ich den Mund schon einmal \u00f6ffne, dann blo\u00df, um die Lippen mit der Zunge zu befeuchten, um sie vorm Austrocknen zu bewahren, vorm Wind, der st\u00e4ndig durch die Gassen weht. Manchmal bekomme ich den Mund nicht auf, weil ich vergesse, die Kiefer loszulassen, h\u00e4ngen zu lassen, entspannt sein zu lassen. Und es kracht furchtbar, wenn ich sie \u00f6ffnen will.<br \/>\nIch sehe mir die Menschen genau an. In Sao Paulo mag nat\u00fcrlich alles anders sein. Aber in London und New York sind sie genauso stumm wie hier \u2013 am Morgen, wenn sie zur Arbeit fahren, das wei\u00df ich mit Sicherheit.<\/p>\n<p>In den wenigen ruhigen Momenten meiner Rastlosigkeit r\u00fcttelt der verhinderte Ehrgeiz hinter h\u00f6lzernen Palisaden, eingemauert, der mir verwehrt, mein Leben in ruhigeren Bahnen laufen zu lassen.<\/p>\n<p>Gedanken an die Kindheit dr\u00e4ngen sich auf. Da sind sie wieder \u2013 die Geister! So pl\u00f6tzlich aus dem Nichts aufgetaucht. Da ist nicht nur der Wasserkessel, der genau dann \u00fcberzugehen drohte, wenn Mama kurz einkaufen gegangen und ich vor Angst beinahe gestorben war. Da ist auch die Erinnerung an all die dunklen Ecken und Winkel, wenn der Abend hereingebrochen war. Das ostinate Ticken der K\u00fcchenuhr, das nicht aufh\u00f6ren wollte. Ein Knistern hinter dem Kasten. Das Quietschen einer T\u00fcr? Die Mutter musste doch jeden Augenblick kommen? Bange Kinderminuten voll Zweifel. G\u00e4nsehaut! Dunkle Ecken, beseelt. Geister? Gab es welche? Ganz sicher war man sich nie. Das Herz klopfte wild.<br \/>\nSie h\u00e4tte ja auch sch\u00f6n sein k\u00f6nnen, die Ruhe. Aber sie war es nicht. In dem verdammten, dunklen K\u00fcchenschlauch der v\u00e4terlichen Dienstwohnung, mit jener ekelhaften Speisekammer und den scharfgemachten Mausefallen, der unerreichbaren Riesentafel Kochschokolade! W\u00e4re es blo\u00df nicht so finster gewesen dort drinnen! Das Licht von der K\u00fcche reichte nicht aus, um dieses Loch ausreichend zu beleuchten.<br \/>\nIch denke an Washington. Wie komme ich jetzt da drauf? Wei\u00dfe Prachtbauten mit Freitreppe. Und mein Schicksal! Ich verfluche es. Stattdessen geistert der Herr Papa stets in mir herum. Winzige, schier unbedeutende Szenen spielen ihr verr\u00fccktes Spiel, selbstt\u00e4tig und unaufgefordert, unbeeindruckt von meinem Willen, davor verschont sein zu wollen, spulen sie sich vor meinem geistigen Auge ab, wie ein Film. Ich habe nicht darum gebeten!<\/p>\n<p>Es finden sich unbedeutende Szenen erhaltener Ohrfeigen darunter. Unbedeutend, denke ich. Doch nein! Die Geschehnisse drum herum werden umso deutlicher, je mehr sie sich meiner Erinnerung aufzw\u00e4ngen. Und schicksalsschwerer werden ihre Ursachen und Auswirkungen. Lediglich ein paar Ohrfeigen, als Zeichen der Macht verabreicht, zur Disziplinierung, vor versammelter Kollegenschaft. Nichts Besonderes damals. Die Tr\u00e4nen waren ebenso rasch vergessen wie sie vergossen waren. Die Wirkung allerdings war nachhaltig. In k\u00fchnen Tr\u00e4umen w\u00fcrde ich zur\u00fcckgeschlagen haben. Mich gegen die feige Tat eines Erwachsenen zur Wehr gesetzt haben. Es war um nichts gegangen. Um absolut nichts von Bedeutung. Und selbst wenn. Ich war erst acht und wog siebzehn Kilo. Er war f\u00fcnfzig, achtzig Kilo schwer. Ich habe diese Welt immer schon gehasst, mit samt ihren Ungerechtigkeiten! Der Schmerz war es, nicht geliebt zu werden. Und er bedeutete nichts gegen die Wucht des Aufpralls, der das Ohr f\u00fcr Momente taub werden lie\u00df.<br \/>\nAus diesem einzigen Grund entzieht der allzu zarte, kr\u00e4nkliche Knabe, seit fr\u00fchesten Kindestagen oftmals schwer erkrankt, f\u00fcr Wochen in weit entfernten Kliniken abgeben, ohne Liebe auf sich allein gestellt, ohne Zuwendung, er, der Trennungen bis heute nicht verkraften konnte \u2013 vor einer \u00fcberm\u00e4chtigen Vaterfigur als Hohlkopf und Nichtsk\u00f6nner bezeichnet \u2013 jener bedauernswerte Mensch also, mit dem heutigen Tage diesem, dem leiblichen Vater, die offizielle Vaterschaft! Na also! Endlich! Sie haben es geschafft! Befreien Sie sich! Befreien Sie sich endlich von ihrer Vergangenheit, mein Herr!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Norbert Johannes Prenner<br \/>\nRomanauszug aus &#8222;Der Chronist&#8220; &#8211; in Entstehung<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=412\">auszugsweise<\/a> | Inventarnummer: 15121<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin bislang wahrlich selten ein Liebling der G\u00f6tter gewesen. Zumindest ist mir nicht bewusst, je einer gewesen zu sein. Ebenso wenig kann ich mich nicht daran erinnern, jemals vor Gl\u00fcck gesungen zu haben: Heut\u2018 bin ich so vergn\u00fcgt! Das Leben ist so sch\u00f6n! Drum bin ich ja so froh! 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