{"id":2588,"date":"2015-05-16T08:21:28","date_gmt":"2015-05-16T08:21:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2588"},"modified":"2015-05-17T07:37:20","modified_gmt":"2015-05-17T07:37:20","slug":"yuna","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2588","title":{"rendered":"Yuna"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2588&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2588&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Ich muss mich gerade daran erinnern, als ich sie das erste Mal sah. Damals stand sie in Form einer Tomatenstaude in meinem Garten. Ich wunderte mich, denn ich hatte in meinem Garten eigentlich keine Tomatenstauden gepflanzt. Als ich trotzdem eine Tomate pfl\u00fccken wollte, schrie sie mich an, es sei nicht gerade freundlich, ohne zu fragen, Tomaten von ihr zu pfl\u00fccken. Vor Schreck war ich zur\u00fcckgewichen. Ich war es nicht gewohnt, von Tomatenstauden angeschrien zu werden. Die Tomatenstaude sagte mir, sie sei gerade nicht in der Stimmung f\u00fcr Gesellschaft und bat mich, aus meinem eigenen Garten zu verschwinden. Ich gehorchte ihr.<\/p>\n<p>Ich kam am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck und fragte sie, wieso sie in meinem Garten ihre Wurzeln in die Erde geschlagen hatte.<br \/>\nWieso nicht, hatte sie geantwortet. Das leuchtete mir ein. Ich fragte sie, wie lange sie vorhabe, hier zu bleiben. Das entscheide sie spontan, hatte sie gesagt. Ob ich denn ein Problem damit habe, dass sie hier sei? Nein, \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\nIch fragte sie vorsichtig, ob es ihr etwas ausmache, wenn ich etwas Gem\u00fcse um sie herum ernten w\u00fcrde. Sie erkannte mein Dilemma und sagte, dass es ihr \u00fcberhaupt nichts ausmache, dieses Gem\u00fcse habe ja kein Bewusstsein.<\/p>\n<p>Mit zwei Zucchini in der Hand fragte ich sie, warum gerade sie ein Bewusstsein hatte. Sie antwortete mir, dass sie nicht immer eine Tomatenstaude gewesen sei. Sie hatte sich nur vor kurzem wie eine Tomatenstaude gef\u00fchlt und da sei sie eine geworden. Sehr seltsam, dachte ich mir. Aber ich musste sie weiter mit Fragen l\u00f6chern, verst\u00e4ndlicherweise war ich sprechende Tomatenstauden nicht gew\u00f6hnt.<br \/>\nIch fragte, wie sie es geschafft hatte, eine Tomatenstaude zu werden. Sie antwortete, dass sie diese Frage schon beantwortet habe. Sie hatte sich einfach danach gef\u00fchlt.<br \/>\nMeine n\u00e4chste Frage war, wie sie es schaffte, zur Tomatenstaude zu werden, wenn sie sich danach f\u00fchlte.<br \/>\nEs erfordere ein wenig \u00dcbung und Geduld, erz\u00e4hlte sie mir, aber wenn ich wollte, k\u00f6nne sie mir gerne zeigen, wie das geht. Allerdings etwas sp\u00e4ter, sie werde bald abreisen.<br \/>\nAber sie werde in unbestimmter Zeit wieder zu mir kommen und mir beibringen, wie ich zur Tomatenstaude werden k\u00f6nne.<br \/>\nIch musste sie noch fragen, ob diese Verwandlungen nur auf Tomatenstauden begrenzt seien. Nein, ich sei ein Dummkopf, das sei nat\u00fcrlich auf jede beliebige Form erweiterbar.<br \/>\nWoher sollte ich denn das wissen? Ich w\u00fcrde gerne einmal ein Koala sein. Das sei nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich, sagte sie mir lachend. Aber erst, wenn sie wieder zur\u00fcck von ihrer Reise war. Sie antwortete mir nicht auf die Frage, wohin ihre Reise ging. Das sei v\u00f6llig unwichtig, erkl\u00e4rte sie mir.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Monate dauerte es, bis Yuna wieder bei mir aufkreuzte. Dieses Mal hatte sie ihre menschliche Gestalt angenommen.<br \/>\nNach f\u00fcnf Monaten der Ungewissheit, in denen ich fast jeden Tag Ausschau nach einer Tomatenstaude in meinem Garten hielt, stand sie also pl\u00f6tzlich vor meiner T\u00fcr und sagte, sie sei Yuna. Anfangs war ich etwas verwirrt und wusste nicht, was die fremde Frau von mir wollte, denn die Tomatenstaude hatte mir bei unserer letzten Begegnung ihren Namen gar nicht verraten. Sie sagte, es sei so leichter, mir die Kunst der Verinnerlichung, wie sie es nannte, beizubringen. Ich musste ihr zustimmen. Yuna hatte rote, lockige Haare und stets ein L\u00e4cheln im Gesicht. Sie trug ein schwarzes Kleid, das aussah, als h\u00e4tte sie es geradewegs aus der Renaissance mitgebracht. Mein Name sei \u00fcbrigens Tiam, sagte ich ihr. Ein sch\u00f6ner Name, befand sie. Tiam und Yuna.<\/p>\n<p>Nun standen wir also in meiner Wohnung und Yuna begann, mich in die Kunst der Verinnerlichung einzuf\u00fchren.<br \/>\n\u201eAlso, wie funktioniert das? Wie soll ich mir das vorstellen?\u201c<br \/>\n\u201eStell dir vor, was du willst. Es gibt keine Grenzen. Aber beginne mit etwas Einfachem.\u201c<br \/>\n\u201eUnd womit ist es einfach zu beginnen?\u201c<br \/>\n\u201eHm. Stell dir vor, du bist dieser Tisch da dr\u00fcben. Versuche, dich zu f\u00fchlen wie dieser Tisch.\u201c<br \/>\n\u201eUnd wie f\u00fchlt sich ein Tisch?\u201c<br \/>\n\u201eDas musst du herausfinden. Stell dir vor, wie es sich anf\u00fchlen w\u00fcrde, auf vier harten, unbeweglichen Beinen zu stehen. Stell dir vor, wie es sich anf\u00fchlen w\u00fcrde, einfach nur aus Holz zu bestehen. Du musst dich in den Tisch hineinversetzen.\u201c<br \/>\nIch strengte mich zehn Minuten an, w\u00e4hrend Yuna mich gespannt beobachtete. Zu einem Tisch wurde ich trotz meines roten Kopfes nicht.<br \/>\n\u201eHabe ich mich irgendwie ver\u00e4ndert?\u201c<br \/>\n\u201eNein. Aber das ist ganz normal f\u00fcr den Anfang. Es wird eine Weile dauern, bis du es schaffst, dich wie ein Tisch zu f\u00fchlen. Und vergiss nicht, du musst auch wirklich wollen, zu einem Tisch zu werden! Und lass dich nicht entmutigen.\u201c<\/p>\n<p>Yuna rieb sich die Augen und g\u00e4hnte.<br \/>\n\u201eIch bin sehr m\u00fcde. Wo kann ich mich denn schlafen legen?\u201c<br \/>\nIch war \u00fcberrascht \u00fcber das abrupte Ende meiner ersten Lehrstunde. Ich bot ihr an, auf meiner Couch oder in meinem Bett zu schlafen. Sie legte sich in mein Bett und schlief sofort ein, nachdem sie mir auftrug, es einfach weiter zu versuchen, bis sie wieder aufwachte.<\/p>\n<p>Ich kehrte zur\u00fcck in mein Wohnzimmer und versuchte die n\u00e4chsten drei Stunden, mich wie ein Tisch zu f\u00fchlen. Ich strengte mich an, strich z\u00e4rtlich mit der Hand \u00fcber das lackierte Holz und stellte mich auf alle Viere, um mich besser in meine Rolle als Tisch hineinversetzen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch machte eine kurze Pause, a\u00df etwas Suppe in der K\u00fcche und begab mich gleich wieder zum Objekt meiner Begierde.<br \/>\nLangsam wurde ich ungeduldig und hoffte, das Yuna bald wieder aufwachen w\u00fcrde. Diese Hoffnung erf\u00fcllte sich allerdings bis zum n\u00e4chsten Tag nicht. W\u00e4hrenddessen versuchte ich weiter, zum Tisch zu werden, schlief ein paar Stunden auf der Couch und fr\u00fchst\u00fcckte.<br \/>\nYuna kam in einem Nachthemd, von dem ich keine Ahnung hatte, wo sie\u00a0 es herhatte, da sie ohne Gep\u00e4ck bei mir aufgekreuzt war, g\u00e4hnend ins Wohnzimmer und traf mich auf allen Vieren stehend neben dem Tisch an. Ich hatte schon starke Schmerzen in den Knien.<br \/>\n\u201eIch schaffe es einfach nicht.\u201c<br \/>\n\u201eDu darfst die Hoffnung nicht aufgeben. Du musst es immer weiter versuchen. Wei\u00dft du wie lange es bei mir gedauert hat, bis ich mich das erste Mal verwandelte? Drei Wochen.\u201c<br \/>\nEntmutigt lie\u00df ich den Kopf h\u00e4ngen. Das w\u00fcrden meine Knie nicht durchhalten.<br \/>\n\u201eKann ich nicht zwischendurch versuchen, etwas anderes zu sein?\u201c<br \/>\n\u201eJa, das ist eigentlich keine schlechte Idee. Versuche einfach ein paar Sachen und bleib bei dem, wo du denkst, dass du dich am besten einf\u00fchlen kannst.<br \/>\nIch sah mich im Raum um. Mein Blick blieb bei meiner Stehlampe h\u00e4ngen. Yuna bemerkte es.<br \/>\n\u201eJa, das ist auch gut, nicht zu kompliziert. Alles, was du dir vorstellen musst, ist, wie du bewegungslos dastehst und dein Kopf hell leuchtet. Mehr oder weniger.\u201c Sie l\u00e4chelte mich mit ihrem gro\u00dfen Mund an.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten zwei Wochen verbrachte also ich die meiste Zeit mit meiner Stehlampe. Ab und zu versuchte ich auch, mich in andere Gegenst\u00e4nde hineinzuversetzen, doch ich kehrte immer wieder zur Stehlampe zur\u00fcck, da ich mich mit ihr am besten identifizieren konnte. Hin und wieder kam Yuna hereinget\u00e4nzelt und gab mir Ratschl\u00e4ge, wie ich mich am besten in Gegenst\u00e4nde hineinversetzen konnte. Den Hauptteil der Arbeit, betonte sie, m\u00fcsse aber ich machen und meinen Sinn zur Verinnerlichung trainieren. Ich hatte keine Ahnung, was Yuna den Rest der Zeit trieb. Auch auf meine Anfragen hin, mir die Verinnerlichung dieser Stehlampe vorzuzeigen, entgegnete sie, das w\u00e4re f\u00fcr meinen Lernprozess nicht f\u00f6rderlich.<br \/>\nZwei Wochen vergingen, und ich machte noch immer keine Anstalten, die Form zu \u00e4ndern. Yuna bemerkte meine sinkende Moral und ermutigte mich immer wieder. Ich solle nicht aufgeben, sie merke schon, wie gut ich darin war, mich in Gegenst\u00e4nde um mich herum hineinzuversetzen.<\/p>\n<p>Nach drei Wochen, ich war gerade dabei, mit meiner Stehlampe zu sprechen, und ihr das Geheimnis ihres Befindens zu entlocken, geschah etwas Seltsames.<br \/>\nMeine F\u00fc\u00dfe und Beine f\u00fchlten sich pl\u00f6tzlich sonderbar kalt und hart an. Ich sah nach unten und entdeckte einen Metallsockel mit zwei Metallst\u00e4ben an der Stelle, an der eigentlich meine F\u00fc\u00dfe sein sollten. Mein Herz begann zu rasen und ich begann zu zittern. Die ganze Aufregung lenkte mich aber davon ab, mich wie die Lampe zu f\u00fchlen. Kurz darauf blickte ich wieder auf meine normalen F\u00fc\u00dfe hinunter und wackelte mit den Zehen. Doch das machte mir \u00fcberhaupt nichts aus. Ich hatte es geschafft, meine F\u00fc\u00dfe in die meiner Stehlampe zu verwandeln.<\/p>\n<p>Ich rief laut nach Yuna, doch sie kam nicht. Sie war wohl wieder auf einem ihrer mysteri\u00f6sen Ausfl\u00fcge, die mehrere Tage dauern konnten.<br \/>\nIch konnte vor Freude kaum stillstehen. Kurz zuvor hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben und wollte Yuna eine Schwindlerin schimpfen, wenn sie dagewesen w\u00e4re. Nun war ich froh, dass sie es nicht war. Ich musste mich wieder beruhigen und mich konzentrieren. Ich versuchte, mich daran zu erinnern, was genau ich vorhin gef\u00fchlt hatte. Ich strengte mich an, doch ich blieb in meiner menschlichen Gestalt. Da fiel es mir ein, ich hatte es durch die Aufregung ganz vergessen. Ich hatte mir vorgestellt, was Lampen zueinander sagen w\u00fcrden, wenn sie sprechen k\u00f6nnten. Ich hatte einen ganzen Dialog gesponnen.<\/p>\n<p>Ich versuchte, mich daran zu erinnern. Lampenstimmen erklangen in meinem Kopf. Meine F\u00fc\u00dfe begannen wieder kalt zu werden und sich anzuf\u00fchlen, als seien sie aus Metall. Das lag daran, dass sie mittlerweile wirklich aus Metall waren. Mein Herz begann wieder zu rasen, aber diesmal lie\u00df ich mich davon nicht ablenken und schloss die Augen. Das kalte, metallische Gef\u00fchl begann, an meinen Beinen hochzukriechen, erreichte meine Leistengegend, kroch weiter und hatte schlie\u00dflich meinen ganzen K\u00f6rper eingenommen.<br \/>\nIch versuchte die Augen zu \u00f6ffnen, doch ich hatte keine Augen mehr. Ich war zur Lampe geworden. Ich konnte es nicht fassen. Ich wollte nach Yuna rufen, doch ich konnte nicht schreien. Stattdessen sp\u00fcrte ich, wie die Gl\u00fchbirne in meinem Kopf begann, hell und wieder dunkler zu werden. Da sp\u00fcrte ich Ersch\u00fctterungen im Parkettboden, auf dem ich stand.<\/p>\n<p>Yuna war zur T\u00fcr hereingekommen. Sie lief auf die Stehlampe zu, die mitten im Raum stand und umarmte sie. Zumindest f\u00fchlte es sich so an. Ich war \u00fcbergl\u00fccklich und blieb noch etwa f\u00fcnf Minuten in Lampengestalt. Dann verwandelte ich mich zur\u00fcck. Yuna stand vor mir und strahlte mich an. Ich umarmte sie und bedankte mich etwa zwanzig Mal bei ihr.<br \/>\n\u201eKeine Ursache. Es macht mit immer eine Riesenfreude, diese Kunst zu lehren. Aber dein Lernprozess ist nicht vorbei. Du hast noch viel zu lernen! Zum Beispiel, wie man spricht, wenn man keinen Mund hat, wie man sieht, wenn man keine Augen hat.\u201c<br \/>\nIch bedankte mich erneut und lie\u00df sie los.<br \/>\nYuna sagte, ich brauchte sie jetzt nicht mehr und verabschiedete sich am n\u00e4chsten Tag, nachdem sie noch einmal in meinem Bett geschlafen hatte. Ich hatte mich mittlerweile an die Couch gew\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Jedes Mal, wenn wir uns in den n\u00e4chsten Jahren begegneten, war ich besser geworden und ich konnte immer schneller immer mehr Sachen verinnerlichen. Hortensien, Autoreifen oder Laserdrucker waren kein Problem mehr. Ich \u00fcbte jeden Tag flei\u00dfig. Mittlerweile traue ich mich zu behaupten, ein Meister in der Kunst der Verinnerlichung zu sein. Ich habe Yuna schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesehen, aber ich bin mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir uns wieder \u00fcber den Weg laufen. Wahrscheinlich sind wir es auch schon und haben und nur nicht erkannt. Ich bin ihr unendlich dankbar und hoffe, sie hat ihr Wissen auch an andere weitergegeben. Bis jetzt habe ich aber noch keine anderen Verinnerlicher kennenlernen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>So habe ich also gelernt, mich in beliebige Gegenst\u00e4nde zu verwandeln. Ich bin in der Welt herumgekommen und habe schon die Gestalt unendlich vieler Gegenst\u00e4nde angenommen. Und nat\u00fcrlich war ich auch schon ein Koala und habe mir Eukalyptusbl\u00e4tter in den Rachen gestopft. Vielleicht bin ich ja gerade das Blatt Papier in deiner Hand, der Stift auf deinem Tisch oder die T\u00fcr dort dr\u00fcben.<br \/>\nFang einfach damit an, Gegenst\u00e4nde um dich herum anzusprechen, vielleicht bekommst du bald eine Antwort von einem von ihnen und wenn du nett bist, bringt er dir vielleicht auch bei, wie du dir etwas verinnerlichen kannst.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Samuel Deisenberger<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=426\">schr\u00e4g &amp; abgedreht<\/a> | Inventarnummer: 15050<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss mich gerade daran erinnern, als ich sie das erste Mal sah. Damals stand sie in Form einer Tomatenstaude in meinem Garten. Ich wunderte mich, denn ich hatte in meinem Garten eigentlich keine Tomatenstauden gepflanzt. 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