{"id":2548,"date":"2015-05-04T16:29:41","date_gmt":"2015-05-04T16:29:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2548"},"modified":"2015-05-05T15:26:45","modified_gmt":"2015-05-05T15:26:45","slug":"allein-mit-meret-oppenheim","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2548","title":{"rendered":"Allein mit Meret Oppenheim"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2548&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2548&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Man f\u00e4hrt ja immer wieder nach Passau. Der Gr\u00fcnde sind genug. Zu nennen w\u00e4ren die Brauereien. Linz, eine Stadt mit vier Mal mehr Einwohnern, hat l\u00e4ngst keine einzige mehr. Selig die Zeiten, da der Onkel meines Vaters, der mir nur einmal als sich den Bauch kratzender Teddyb\u00e4r im Pyjama begegnete, sein Bierkontingent, das ihm als Bediensteter der Linzer Brauerei zustand, gar nicht vertrinken konnte. In Passau finden sich heute noch zwei Brauereien \u2013 von ehemaligen vier, die mir seit jeher gel\u00e4ufig waren. Man kann aber auch nach Passau fahren, um, sagen wir, im Stadtgebiet zu flanieren. Auf einer Fl\u00e4che von 70 Quadratkilometern \u2013 gerade einmal 25 Quadratkilometer weniger als es das Stadtgebiet von Linz bietet \u2013 finden sich gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten, sich die Beine zu vertreten und nach solcher die Gesundheit f\u00f6rdernder Bet\u00e4tigung in einem der Wirtsh\u00e4user herumzuh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Man kann es freilich auch weniger profan angehen. Und den neuen Passauer Bischof Oster besuchen, der sich seit mehr als einem Jahr in Amt und W\u00fcrden befindet und dem US-amerikanischen Schauspieler Scott Bakula aufs Haar gleicht, sodass man meinen k\u00f6nnte, er w\u00e4re es und gibt jetzt in einer bayerischen Reality-Soap den leutseligen Pontifex. Ebenso empfiehlt sich ein Gang in die Staatliche Bibliothek in der Michaeligasse, schon des klassischen Lesesaals wegen. Man kann sich sperrige Folianten zur Landesgeschichte ausheben lassen und das zuvorkommende Personal mit Fragen zur Vervielf\u00e4ltigung von Textstellen aus Zimelien triezen.<\/p>\n<p>Von Ausflugsschiffen am Donaukai angelandete Touristen suchen bevorzugt die Ortspitze auf oder lassen sich unter dem Generalkommando von enzyklop\u00e4disch bewanderten Touren-Guides durch den Bratfischwinkel schleusen. Denen schlie\u00dft man sich nat\u00fcrlich nicht an, man ist ja kein Touri.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte die als Erdsubstruktionen ins<i> <\/i>Gel\u00e4nde eingepr\u00e4gten fortifikatorischen Hinterlassenschaften der Franzosenzeit, Ravelins, Redouten und Tenaillen abmarschieren, unmittelbar an der Stadt-, Landes- und Staatsgrenze jene Beerenb\u00fcsche besuchen, die im Garten eines Hauses auf \u00f6sterreichischem Territorium von ihrer Besitzerin jeweils nur im Freistaat geerntet werden. Mit Spel\u00e4ologenkollegen nach beh\u00f6rdlicher Genehmigung in den Stollen an der M\u00fchltalstra\u00dfe einfahren oder im kreisrunden Ziegelteich in Rittsteig ein Maar wie in der Vulkaneifel vermuten. Man k\u00f6nnte im Stadtteil Haidenhof das allm\u00e4hliche Zerbr\u00f6seln der Backsteinkirche St. Peter bedauern, als Architektur-Aficionado, als der man sich versteht, oder am Spitzberg die omin\u00f6se Glasscherbenvilla des Exzentrikers Aristide Ostuzzi bestaunen.<\/p>\n<p>Zu Mittag bin ich im \u201eGoldenen Schiff\u201c am Unteren Sand und w\u00e4hle eines der beiden Tagesmen\u00fcs. Schnuppere beim Wei\u00dfbier ein wenig in Kurt Flasch\u2018 \u201eWarum ich kein Christ bin\u201c hinein, bl\u00e4ttere das Buch \u201e10 Milliarden\u201c von Stephen Emmott durch, dessen Schlusssatz mir ziemlich reinf\u00e4hrt, und begutachte meinen dritten Erwerb, ein Stadtportrait von \u201ePilsen\/Plze\u0148\u201c von Tobias Weger. Danach nehme ich in der Innstadt einen doppelten Espresso im Caf\u00e9 des ehemaligen Stadtratskandidaten Stephan Bauer, tingle \u00fcber Beiderwies vorm Severinstor \u00fcber den Innsteg an den Universit\u00e4tscampus und vergrabe mich f\u00fcr die Dauer einer Zeitschriftendurchsicht in der Bibliothek.<\/p>\n<p>Das alles als Vorgepl\u00e4nkel zur Hauptsache, der Meret Oppenheim-Ausstellung \u201eGedankenspiegel\u201c im Museum Moderner Kunst der Stiftung W\u00f6rlen. Picasso soll ja gesagt haben \u201eIm Grunde gibt es nur Matisse\u201c, um auf einen gro\u00dfen Solit\u00e4r der Kunstgeschichte zu verweisen, den er nat\u00fcrlich selbst genauso verk\u00f6rperte. Ein weiblicher Solit\u00e4r ist meines Erachtens Meret Oppenheim. Was freilich ebenso auf Louise Bourgeois, Judy Chicago oder Kusama Yayoi zutrifft.<\/p>\n<p>Vom Campus spaziere ich in die Br\u00e4ugasse, sch\u00e4tze mich gl\u00fccklich, wie ein Protagonist in einem von Binnie Kirshenbaums Romanen, von Radfahrern dabei nicht \u00fcber den Haufen gefahren zu werden. An der Museumskassa bringe ich das Aufsichtspersonal mit der erkl\u00e4rten Absicht zum Schmunzeln, ich f\u00e4nde mich ein, um Frau Oppenheim zu besuchen. Damit w\u00e4re ich in Basel wohl besser aufgehoben, wird mir lachend versichert.<\/p>\n<p>Geschenkt: An einem Freitagnachmittag l\u00e4sst sich beschwingt komisch sein.<\/p>\n<p>Um das Entree der Ausstellung zu erreichen, stapfe ich eine verwegen steile Treppe vom ersten in den zweiten Stock hinauf. Die Steilheit ist in dem alten, mit Bedacht renovierten Geb\u00e4ude einer durch den inw\u00e4rtigen Lichthof bedingten Raumnot geschuldet. Keine Baubeh\u00f6rde der Welt w\u00fcrde heutzutage eine solche Genickbruchstelle abnehmen. Na ja, in Islamabad vielleicht, nach \u00dcberreichung von reichlich Bakschisch an schlaksige Barttr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Den Lichthof ziert ein f\u00fcnffeldriger Deckenspiegel, eine Art station\u00e4rer Prozessionshimmel. Das Haus bezeugt an allen Ecken und Enden, was man aus urspr\u00fcnglich vier H\u00e4usern \u00fcber identem Baugrund innert achthundert Jahren machen kann, wenn man die Offenlegungen der historischen Bauforschung einbezieht. In Linz h\u00e4tte man mit der Abrissbirne saniert.<\/p>\n<p>In den Ausstellungsr\u00e4umen bin ich mit den Artefakten der K\u00fcnstlerin allein. Eine unerwartete Wohltat, Kunst ohne l\u00e4stige andere betrachten zu k\u00f6nnen. Ren\u00e9 Magritte in Wien, eine Horde ADS-Sch\u00fcler und keine Eintrittsr\u00fcckerstattung \u2013 das ist institutionelle Brutalit\u00e4t! Tamara de Lempicka und gelangweilte Gymnasiasten, zum Aufgabenbew\u00e4ltigen im Rahmen des Kunstunterrichts verdonnert \u2013 die H\u00f6lle ist ein Paradies mit bl\u00f6delnden Qu\u00e4lgeistern.<\/p>\n<p>Die H\u00e4ngung der Objekte h\u00e4lt sich an die Chronologie ihrer Entstehung, was einen Lebensverlauf nachzeichnet, der mit seinen Unterbr\u00fcchen an Schaffenskraft auch anders gedeutet werden k\u00f6nnte denn als Stetigkeit absichtsloser Vollz\u00fcge. Einer der Ikonen des Surrealismus, der omin\u00f6sen Pelztasse, zu begegnen erwarte ich freilich nicht. Befindet sich das Objekt doch im Museum of Modern Art in New York und wurde nie als Multiple vervielf\u00e4ltigt. Malewitsch\u2018 \u201eSchwarzes Quadrat\u201c hat meines Wissens die Moskauer Tretjakow-Galerie auch nie mehr verlassen.<\/p>\n<p>Meret Oppenheim hat ihrem beschwingten Objekt von 1936 vierunddrei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter eine pfiffige Devotionalie gewidmet: das \u201eAndenken an das Pelzfr\u00fchst\u00fcck\u201c. Es erinnert in seiner Machart an ein Kitschsouvenir aus den Alpen, das meist die Ansicht eines ber\u00fchmten Kuhdorfs mit getrockneten Edelwei\u00dfbl\u00fcten vor schneespitziger Gebirgslandschaft hinter konvexem Glas feilbietet. Beim \u201eAndenken\u201c ist es ein besticktes Deckchen, das L\u00f6ffel, Tasse und Stoffbl\u00fcten zeigt. Die dort angebrachte Beschreibung unterschl\u00e4gt allerdings den nicht unwesentlichen Hinweis, dass das Objekt einst in einer Anzahl von 120 Exemplaren aufgelegt wurde.<\/p>\n<p>Die gleiche Unterlassung f\u00e4llt am Objekt \u201eEichh\u00f6rnchen\u201c auf. Selbiges wurde 1969 f\u00fcr die Galerie La Medusa in Rom in 100 Exemplaren angefertigt. Das Tierchen ist ein Bierglas mit k\u00fcnstlicher Schaumkrone und einem Fellschweif anstelle eines Henkels.<\/p>\n<p>Dem Oppenheim-Humor begegne ich auch im \u201eTisch mit Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfen\u201c, der kleinen Bronze, die aus einer Zeichnung von Giacomettis Ohr entwickelt worden ist oder im aufgeschlagenen \u201eSchulheft\u201c, das urspr\u00fcnglich aus 1930 datiert und 1973 in Serie ging. Die \u201eTermitenk\u00f6nigin\u201c steht in der Tradition des Objet trouv\u00e9: Ein bemalter Auspufftopf wandelt sich zu neuer, durchaus doppelb\u00f6diger Bestimmung. K\u00f6stlich die Zeichnung \u201eEine entfernte Verwandte\u201c, Bleistift und Rotstift auf Papier. Die \u201eentfernte Verwandte\u201c steht hier nicht zwingend f\u00fcr die n\u00e4here Erl\u00e4uterung einer Familienkonstellation, sondern kann auch als Resultat einer drastischen Ma\u00dfnahme interpretiert werden.<\/p>\n<p>Dieses vermeintlich unscheinbare, auf einem schmalen Podest drapierte Objekt ist mir neu, es erfreut mich besonders und entsch\u00e4digt f\u00fcr die abwesende Skulptur \u201eGenoveva\u201c: \u201eWort, in giftige Buchstaben eingepackt (wird durchsichtig)\u201c aus 1970. Es besteht aus einer \u00fcber einer nicht vorhandenen Schachtel zusammengezogenen Schnur und einem davor fixierten, gravierten Messingschild. Eine Skulptur, die eine Bedeutung behauptet, die sich ab jener H\u00e4lfte best\u00e4tigt findet, ab der man bereit ist, die vorgebliche Unernsthaftigkeit ernst zu nehmen. Das Kunstwerk evoziert eine bestimmte Betrachtungsweise, die, indem man ihr in Treu und Glauben folgt, gerade jene Hintergedanken austreibt, mit denen man es betrachtet \u2013 n\u00e4mlich ihm durch \u00dcberpr\u00fcfung der angef\u00fchrten Beschreibung beikommen zu wollen.<\/p>\n<p>Unaufw\u00e4ndig verpacktes Nichts, das die Ironisierung der ins Monumentale entr\u00fcckten, pr\u00e4tenti\u00f6sen Verh\u00fcllung vorwegnimmt, wie sie sp\u00e4ter von einem prominenten Verpackungsk\u00fcnstlerehepaar forciert werden wird.<\/p>\n<p>Die Serigraphie \u201eMann im Nebel\u201c aus 1975 zeigt eine hinter Schwadenstreifen verzerrt in ausholender Bewegung konturierte Figur. An dieser und anderen Arbeiten paradiere ich vor\u00fcber in Vergegenw\u00e4rtigung eines Satzes von Anselm Gl\u00fcck: \u201eDie Bilder sehen die Menschen an\u201c. Das untersch\u00e4tzt man, dass das Anschauen eines Gegenstandes sich im Gegenstand selbst spiegelt, wir auch unser Anschauen betrachten, wenn wir schauen. Dass Spiegel zur\u00fcckschauen k\u00f6nnten, ist ja ein altes Sujet menschlicher Vorstellungskraft und mit eine Erkl\u00e4rung, warum in manchen Kulturen reflektierende Oberfl\u00e4chen tabuisiert sind. Aber dass uns auch Bilder ertappen, f\u00e4llt uns schon seltener auf.<\/p>\n<p>Ein Bildkunstwerk nimmt sein Betrachtet-Werden immer schon vorweg. Insofern als es ein Maler darauf anlegt, dass es geschaut wird. Ein Bild, das zu keinem Zeitpunkt je gesehen w\u00fcrde, br\u00e4uchte nicht und k\u00f6nnte allenfalls nur von einem Blinden gemalt werden. Das einzige existierende geschaffene Bild der Kunstgeschichte, das in seiner Ausf\u00fchrung tats\u00e4chlich nicht betrachtet werden kann, ist meines Wissens eine von Robert Rauschenberg ausradierte Zeichnung Willem de Koonings, das \u201eErased de Kooning Drawing\u201c aus 1953, das im San Francisco Museum of Modern Art h\u00e4ngt: ein von einem Blattgoldrahmen umfangenes, im Passepartout-Karton gefasstes Blatt Papier, darauf sich allenfalls Spuren von Tinte und Kreide ausnehmen lassen. Wahrscheinlich eines der am wenigsten beachteten \u201eLeitbilder\u201c der Moderne, das die Bildverweigerung inkarniert. Man kann die Rauschenberg-de Kooning-Arbeit eben nicht wie ein Bild betrachten, einen Inhalt auf sich wirken lassen, sondern hat im Bild lediglich das Ergebnis seiner Entfernung.<\/p>\n<p>So m\u00fcsste man, \u00fcberlege ich, einmal einen Saal im Louvre gestalten, sagen wir im Sully-Fl\u00fcgel, wo Exponate von Ingres und Georges de la Tour zu finden sind: mit abgehangenen Bildern und nichts als den aus der Umgebung hell hervortretenden Flecken der Fehlstellen an den W\u00e4nden.<\/p>\n<p>Klar, die Besucher w\u00fcrden ihr Eintrittsgeld zur\u00fcckfordern und verlangen, den Kurator zu feuern.<\/p>\n<p>Ein Raum der Oppenheim-Ausstellung ist Arbeiten von K\u00fcnstlern vorbehalten, die als Hommage an die K\u00fcnstlerin entstanden sind. Daniel Spoerri lie\u00df immer wieder Brotteig aus Schuhen quellen. Das ist: Epigonentum, von wurmstichigem Backwerk \u00fcberw\u00f6lbt.<\/p>\n<p>Ich kehre zu den Schwarzwei\u00df-Photographien des Amerikaners Man Ray zur\u00fcck. Sie zeigen die K\u00fcnstlerin Meret Oppenheim \u2013 eine Person, die sich nie in ihrem Leben aufgebrezelt hat.<\/p>\n<p>Erst als ich meinen Rundgang beende, findet sich eine weitere Besucherin ein. Das liegt wohl am Freitagnachmittag und daran, dass Passau eben eine Bierstadt ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ein Grund, im Zuge eines Spaziergangs \u00fcber den Ludwigsteig und durch den Stadtteil Anger in Hacklberg einzukehren. Der Gastgarten vorm Br\u00e4u erstrahlt in w\u00e4rmendem Sonnenlicht. Ich beobachte das Bef\u00fcllen eines Hei\u00dfluftballons mit dem charakteristischen Kronenemblem, der sich beim Lustschloss, dem sogenannten F\u00fcrstenbau hinter den hochragenden Ruinen der ehemaligen Brauerei allm\u00e4hlich zu seiner vollen Gr\u00f6\u00dfe aufbl\u00e4ht. Vier, f\u00fcnf unerschrockene Jugendliche klettern zum Steuermann in den brusthohen Korb. Dann steigt der Ballon mit einer Geschwindigkeit in die Luft, wie es den hochsausenden Fahrkabinen der Expressaufz\u00fcge in den Petronas-T\u00fcrmen Kuala Lumpurs angemessen w\u00e4re. Mir hebt es schon beim Zusehen den Magen aus. Im Nu ist das Luftschiff am Himmel nur noch m\u00fcnzengro\u00df zu sehen. So hoch oben und doch noch nicht \u00fcber den Wolken, erschiene mir die wahre Freiheit vermutlich als jene, am Boden geblieben zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Bernhard Hatmanstorfer<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"kunst\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=2563\">kunst amoi schau&#8217;n<\/a> | Inventarnummer: 15046<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man f\u00e4hrt ja immer wieder nach Passau. Der Gr\u00fcnde sind genug. Zu nennen w\u00e4ren die Brauereien. Linz, eine Stadt mit vier Mal mehr Einwohnern, hat l\u00e4ngst keine einzige mehr. Selig die Zeiten, da der Onkel meines Vaters, der mir nur einmal als sich den Bauch kratzender Teddyb\u00e4r im Pyjama begegnete, sein Bierkontingent, das ihm als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[62],"tags":[84],"class_list":["post-2548","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hatmanstorfer-bernhard","tag-kunst-amoi-schaun"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2548","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2548"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2548\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2565,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2548\/revisions\/2565"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2548"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2548"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2548"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}