{"id":2359,"date":"2015-03-29T12:14:35","date_gmt":"2015-03-29T12:14:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2359"},"modified":"2015-03-29T12:32:51","modified_gmt":"2015-03-29T12:32:51","slug":"auf-die-nerven","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2359","title":{"rendered":"Auf die Nerven"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2359&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2359&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Eindringlich, warnend, mit hoher Stimme. Wenn du nicht endlich deine R\u00fcckenmuskeln trainierst, werd ich dich eines Tages pflegen und im Rollstuhl schieben m\u00fcssen. Und mit jedem Tag w\u00fcrde ich schon krumm und krummer. Sieh dich an, wie schief du schon daherkommst, sagst du dann. Immer sagst du solche Sachen. Ich lache verunsichert. Lach nicht, sagst du jetzt, du wirst schon sehen, wie weit es mit dir noch kommen wird. Und du? Immer, wenn ich dich etwas frage, kommst du mir mit einer Gegenfrage. Das war nicht immer so. In letzter Zeit aber passiert das immer \u00f6fter. Dann sage ich, du antwortest nicht auf meine Frage. Ja, weil ich schon vorausdenke, sagst du dann. Aber woher soll ich wissen, dass du vorausdenkst, frage ich?<br \/>\nBr\u00fcllt. Wo ist das verdammte Handtuch schon wieder? Am Morgen habe ich doch erst ein frisches aus dem Schrank genommen. Das rote von gestern ist nass. Da hast du es, sage ich ganz ruhig. Ich rede nicht vom roten von gestern, sondern von dem, das ich heute Morgen aus dem Schrank genommen habe. Es ist nicht da.<br \/>\nDas geh\u00f6rt auch zur Krise, fl\u00fcstere ich jetzt. Alles ist derzeit in der Krise. Ich, du, wir beide zusammen, die ganze Welt, doziere ich, ist in der Krise. Weinerlich. Mein Gott, jetzt \u00fcbertreib nicht schon wieder, das ist ja nicht auszuhalten! Mit dir kann man einfach nicht diskutieren. Zornig. Mit mir kann man nicht diskutieren, mit dir kann man nicht diskutieren, weil du immer Recht haben willst. Ich geh jetzt den Buchs spritzen, bevor ihn die W\u00fcrmer noch ganz auffressen.<\/p>\n<p>Zynisch. Ja, geh nur den Buchs spritzen, jetzt, wo\u00b4s doch gleich regnen wird. Das ist sehr klug von dir, damit der Regen gleich alles wieder abw\u00e4scht, sage ich. K\u00e4mpferisch. Du immer und dein Wetterbericht. Es wird nicht regnen, glaube mir, von wo heraus soll es denn regnen? Etwa aus der kleinen Wolke \u00fcber uns? Wissenschaftlich. Ich behaupte, dass es gegen Abend Regen geben wird, meine elektronische Wetterstation zeigt die Regenwolke an und das Balkendiagramm geht total nach unten. Ver\u00e4chtlich. Du und dein Balkendiagramm, da kann ich nur lachen. Bestimmend. Ich sage dir, dass es nicht regnen wird und ich gehe jetzt den Buchs spritzen. Vorwurfsvoll. Es ist schade um das Geld, das du daf\u00fcr ausgegeben hast, wenn es der Regen ja doch gleich wieder absp\u00fclt. Zurechtweisend. Spinn nicht, sagst du dann, sieh doch nach oben, keine Wolke weit und breit.<\/p>\n<p>Das Thema wechselnd, so tun, als ob nichts gewesen w\u00e4re. Irgendwie hoffnungsvoll, mit deutlichen Hebungen und Senkungen. Was ist jetzt mit, frage ich. Nichts ist damit, was soll sein, antwortest du abschmetternd. Wichtig. Ich dachte, wir sehen uns die Angebote an? Herunterholend. Es ist noch zu fr\u00fch, sagst du, wir warten noch ab. Dr\u00e4ngend. Worauf willst du warten, frage ich, bis die Preise noch h\u00f6her steigen als sie ohnehin schon sind? Vorwurfsvoll. Fr\u00fcher, sage ich, warst du nicht so anstrengend wie jetzt. \u00c4tzend. Wie ist das gekommen? Ironisch. Fr\u00fcher warst du auch ganz anders als jetzt, wie ist das gekommen?<br \/>\nBerechnend angriffig. Das ist es, was ich meine. Siehst du, immer, wenn ich dir eine Frage stelle, stellst du auch eine, anstatt mir eine ordentliche Antwort zu geben. Mit Kalk\u00fcl. Wei\u00dft du, wieso du so anders geworden bist, fragst du. Stark, innerlich aber \u00e4ngstlich. Nein, ich wei\u00df es nicht, wieso du so anders geworden bist, sage ich. Etwas milder als zuvor. Wir haben uns beide ver\u00e4ndert, bemerkst du. Stichelnd. Aber ich sage, du bist so ganz anders geworden, seit damals, als wir uns kennengelernt haben. Einlenkend. Da waren wir jung, sagst du. Jetzt sind wir alt. Resigniert. Ja, jetzt sind wir alt, sage ich. Das ist doch kein Grund, dass man so ist, wie du bist, sage ich. Erst recht. Forte. Das ist sehr wohl ein Grund, anders zu sein, als man war, sagst du.<\/p>\n<p>Verordnend. Und koste jetzt diesen Shake. Abwehrend. Aber ich will jetzt nicht, sage ich, ich habe mir eben ein Bier aufgemacht. Insistierend. Probier ihn, er schmeckt nach Himbeere, den musst du probieren. Wegwerfend. Kann schon sein, aber ich will nicht, sage ich. Attackierend. Hier, du h\u00e4ltst mir das Glas hin. Protestierend. Nein, sage ich, jetzt will ich verdammt noch mal nicht. Begr\u00fcndend im Crescendo. Um diese Zeit bin ich schon beim Bier. Sforzato auf \u201ewill\u201c. Ich will deinen bl\u00f6den Shake jetzt nicht kosten, verstehst du mich nicht? Klein beigebend. Gut. F\u00fcr eine Weile ist Funkstille. Zwei Minuten hinterm Mond. Kaum, dass sie vergangen sind, eine neue Szene: s\u00fc\u00dflich. Siehst du dir am Abend den Film mit mir an?<br \/>\nGelangweilt. Ich wei\u00df nicht, sage ich. Pr\u00fcfend. Aber da, die Decke! Ich frage mich, ob du das absichtlich machst. Finger auf\u00a0 die Stirn. Wo ist hier die Logik, fragst du. Schulmeisterlich. Wie oft habe ich dir gesagt, die Fransen geh\u00f6ren nach vorne. Nach vorne, h\u00f6rst du mich?\u00a0 Stumm. Ich schaue nur kurz um die Ecke ins Wohnzimmer. Du legst die Decke, ein blassviolettes, klassisches englisches Plaid, welches ich neulich \u00fcber einen Versandhauskatalog bestellt hatte, um dir eine Freude zu machen, jetzt so auf die Couch, dass die Fransen vorne zu liegen kommen. Brummig. Auch gut. Giftig. Das machst du absichtlich, oder bist du so dumm, sagst du.<br \/>\nIch ziehe mich in die K\u00fcche zur\u00fcck und denke ganz fest daran, nicht zu reagieren. Ich bitte mich inst\u00e4ndig, den Mund halten zu k\u00f6nnen, sonst wird alles nur noch schlimmer. Am besten gar nichts sagen. Stillhalten. Schweigend. Es wird vor\u00fcbergehen. Alles \u2013 wird vor\u00fcbergehen, kommt mir in den Sinn.<\/p>\n<p>Bald wird es zwanzig Uhr f\u00fcnfzehn sein. Dann beginnt der Fernsehabend. Du siehst dir doch den Film mit mir an, oder?, fragst du. Ich wei\u00df nicht, antworte ich. Das h\u00e4tte ich jetzt nicht sagen sollen. Es war taktisch unklug. Inzwischen hat die Waschmaschine zu schleudern begonnen und ist dabei derart laut geworden, dass ich sie mit beiden H\u00e4nden festhalte, um die Vibrationen, die die K\u00fcche, die Regale und Schr\u00e4nke ins Schwanken bringen, etwas zu bes\u00e4nftigen. Sechs Minuten dauert der Spuk. Endlich ebbt er ab. Meine H\u00e4nde zittern, weil ich das Ger\u00e4t so intensiv vorm Davonfliegen bewahrt habe.<br \/>\nAlso, was ist jetzt mit dem Film, fragst du. Ich habe es schon einmal gesagt, ich wei\u00df es nicht. Vielleicht schaue ich noch in meine Mails. Immer gibst du so viel Geld aus f\u00fcr deine Filme, sagt du jetzt. Dann spielen sie einmal einen gescheiten, und du willst ihn nicht sehen. Bitte, sage ich mit Nachdruck! Im Vorzimmer fallen deine Walkingsticks um. Ich hebe sie unwillig auf und lehne sie an die Garderobe. Ach ja, das h\u00e4tte ich beinahe vergessen, sagst du, ich gehe noch mit den beiden walken, du wei\u00dft schon. Mit welchen beiden, frage ich, als ob ich nicht w\u00fcsste, wen sie meinte. Na mit den beiden eben, sagst du. Mit der Dicken, sage ich. Auch. Und? Was dagegen? Ich? Mir ist das wurscht, ob du deine Freizeit mit deinen zentnerschweren Weibern verbringst, ehrlich. Zum Filmbeginn bin ich wieder da, sagst du und \u00f6ffnest die T\u00fcr, weil du gehen willst. K\u00fcss mich wenigstens, fordere ich dich auf und dann dr\u00fcckst du mir einen fl\u00fcchtigen Schmetterling auf meine welken Lippen. So ist dieses Leben, sage ich mir, so, und nicht anders.<\/p>\n<p>Im Hintergrund l\u00e4uft der Fernseher dezent, aber laut genug, dass ich alles verstehe, was gelabert wird. Der schwarze Politheini hat also gestanden, mit den blauen Kumpanen ein linkes Ding gedreht zu haben, wovon die roten, die gr\u00fcnen und die orangen Mitesser angeblich keine Ahnung gehabt h\u00e4tten. Und diese Arschl\u00f6cher w\u00e4hlen wir immer wieder, bl\u00f6d, wie das Volk eben ist. Dann beschlie\u00dfen die, dass wir noch l\u00e4nger arbeiten m\u00fcssten als bisher, und nehmen uns \u00fcber die Steuer auch noch das letzte Geld weg. Ich k\u00f6nnt jeden Einzelnen von ihnen in den fetten Arsch treten, diesem verlogenen Pack!<\/p>\n<p>Bevor du vom Walken zur\u00fcckkommst, werfe ich das Backrohr an. Heute gibt es Moussaka. Ich hab mich m\u00e4chtig angestrengt, dass alles so wird, wie\u00b4s zu sein hat. Schlie\u00dflich wollen wir uns auf Zakynthos einstimmen. Die Auberginen nicht zu sehr im \u00d6l, die Kartoffelscheiben ebenfalls nicht zu fett. Das Faschierte gut gew\u00fcrzt, mit frischen Kr\u00e4utern und Knoblauch, versteht sich. Koch nicht schon wieder, sagst du dann immer, wie soll ich sonst abnehmen? Du musst es ja nicht essen, sage ich dann. Du musst es ja nicht essen!, \u00e4ffst du mich nach. Wenn es aber so gut ist? Dann koch ich eben nicht mehr so gut, werfe ich ein und freue mich insgeheim schon darauf, die Bechamelso\u00dfe mit Kartoffelp\u00fcree aufzupeppen. Den Tipp dazu habe ich einem verschwiegenen Griechen nach und nach aus der Nase gezogen. Ist doch nicht normal, dass die verdammte So\u00dfe so steif ist ohne irgendeine zus\u00e4tzliche Masse. Man kann doch nicht zwei Liter Bechamelso\u00dfe anr\u00fchren, die sich zu guter Letzt ohnehin blo\u00df zwischen den Kartoffeln und den Auberginen verkriecht. Obenauf kommt geriebener Parmesan, und dann noch eine Schicht p\u00fcrierter Tomaten. Und nun, ab ins Rohr. Der Ofen macht m\u00e4chtig Hitze in der ohnehin sommerlich erw\u00e4rmten K\u00fcche.<br \/>\nEin zweites Bier muss her. Bin gespannt, wen von den verschwitzten Stockwanderinnen du heute mit herauf auf einen Drink nimmst? K\u00f6nnten doch unten in der Pizzeria im Haus einen nehmen, nicht? Sei nicht so unfreundlich, sagst du, ich h\u00f6r schon genau, wie du das sagst. Also gut, immer herauf mit ihnen. Die Fenster hab ich schon einmal weit ge\u00f6ffnet. Nicht zum Aushalten! Ist ja schlie\u00dflich keine Umkleidekabine hier!<br \/>\nUnd \u00fcberhaupt, frage ich, wo sind meine Jausenbeh\u00e4lter? Woher soll ich das wissen, keifst du. Pass selber auf sie auf, sagst du. Aber ich wei\u00df, dass du sie oft als Butterdosen oder sonst irgendwie benutzt, wenn wir aufs Land fahren. Dann landen sie dort im K\u00fchlschrank und finden nie mehr den Weg hierher zur\u00fcck. Das stimmt nicht, fauchst du jetzt giftig. Das war vielleicht einmal der Fall. Wahrscheinlich hast du sie selbst irgendwo verr\u00e4umt und wie \u00fcblich vergessen, wo du sie hingetan hast. Ich wei\u00df immer, wo meine Sachen sind, sage ich. Ich bin n\u00e4mlich ein ordentlicher Mensch, im Gegensatz zu dir, \u00e4tze ich. Da wirst du aber erst recht wild. Was k\u00fcmmern mich deine bl\u00f6den Jausendosen, br\u00fcllst du mich an.<br \/>\nIch liebe dich, sage ich. Aber das n\u00fctzt mir nichts. Als w\u00e4re ich in ein Hornissennest getappt. Die Dosen sind dort, wo sie immer sind, schreist du mich an. Entweder dort unterm Fenster im K\u00fcbel oder in der Dreh-Ecke bei den T\u00f6pfen. Sind sie aber nicht, sage ich bewusst ganz ruhig. Aber es n\u00fctzt mir nichts. Dort sind sie aber nicht, wage ich einzuwerfen. Das war wieder ein Fehler. Dann drehst du den K\u00fcbel um. Marmeladegl\u00e4ser kommen zum Vorschein, Plastiksch\u00fcsseln und Blechdosen. Sag ich ja, dass sie nicht dort drinnen sind, fl\u00fcstere ich. Dann sind sie eben in der Dreh-Ecke, verdammt, pl\u00e4rrst du, und beginnst gleichzeitig T\u00f6pfe und Deckel aus dem Eckschrank zu r\u00e4umen. Allein, die Jausendosen sind nicht darunter. Hab ich ja gesagt, wage ich festzustellen.<\/p>\n<p>Ich geh jetzt, ich hab genug von deinen bl\u00f6den Dosen, sagst du, nimmst deine bl\u00f6den St\u00f6cke und verschwindest durch die Eingangst\u00fcr, hinaus auf den Flur, durch das Treppenhaus, raus auf die Stra\u00dfe. Knall, die Haust\u00fcre fliegt ins Schloss. Super, sage ich halblaut und \u00f6ffne das Backrohr, um nach dem Moussaka zu sehen. Der Fernseher ist noch an, obwohl niemand mehr im Zimmer ist. Mache ihm den Garaus und kehre mit einer Dubliners CD in die K\u00fcche zur\u00fcck. Von der Stra\u00dfe her knattert Mopedl\u00e4rm penetrant an meine empfindlichen Ohren. Meine Fantasie arbeitet an einer Art Robin Hood, der mit Pfeil und Bogen St\u00f6renfriede auf Zweir\u00e4dern erlegt, die sich dann am Ende der Stra\u00dfe zu einem Biker-friedhof ablagern. W\u00e4hrend ich an der Bechamelso\u00dfe arbeite, mache ich im Geist Reime mit Politiker- und mehr oder weniger Prominentennamen. Das klingt so:<br \/>\n<em>Putin Pr\u00f6ll Milosevic<\/em><br \/>\n<em> Voves Niessl Sch\u00fcssel<\/em><br \/>\n<em> Platter Schmied Berlakovich<\/em><br \/>\n<em> St\u00f6ger Fekter K\u00fcssel.<\/em><br \/>\nNun gebe ich das vorbereitete Kartoffelp\u00fcree zum Bechamel dazu und vermische alles innig. Hervorragend! Was f\u00fcr eine Konsistenz! Langsam verteile ich den Brei auf die Kartoffeln und Auberginen.<br \/>\n<em>Wallner H\u00e4upl P\u00fchringer<\/em><br \/>\n<em> D\u00f6rfler Doris Bures<\/em><br \/>\n<em> Strache Karl H\u00f6rbiger<\/em><br \/>\n<em> Kruse Bores Duris.<\/em><br \/>\nObendrauf noch Tomatenmark und Parmesan. Dann ab in die R\u00f6hre.<br \/>\n<em>Mikl Leitner Spindelegger<\/em><br \/>\n<em> Petzner Mock und Faymann<\/em><br \/>\n<em> Reich-Ranicki Schwarzenegger<\/em><br \/>\n<em> Darabos und Paymann.<\/em><\/p>\n<p>Und dann, w\u00e4hrend ich zwischendurch das Geschirr wasche, trittst du ganz pl\u00f6tzlich wieder in Erscheinung und vereinnahmst mich, v\u00f6llig, sodass mir die Tr\u00e4nen kommen und ich h\u00f6re ein Lied, das Banjo-Barnie (The Dubliners) immer gesungen hat, mit seiner rauen Stimme, ganz langsam, sodass es unter die Haut geht und ich muss daran denken, dass nichts auf dieser Welt ewig h\u00e4lt. Auch unsere Beziehung nicht:<\/p>\n<p><em>I wish I had someone to love me,<\/em><br \/>\n<em> Someone to call me his own,<\/em><br \/>\n<em> Someone to sleep with me nightly,<\/em><br \/>\n<em> I weary of sleeping alone.<\/em><\/p>\n<p><em>Meet me tonight in the moonlight,<\/em><br \/>\n<em> Meet me tonight all alone,<\/em><br \/>\n<em> I have a sad story to tell you<\/em><br \/>\n<em> I&#8217;m telling it under the moon.<\/em><\/p>\n<p><em>I wish I had someone to love me,<\/em><br \/>\n<em> Someone to call me his own,<\/em><br \/>\n<em> Someone to sleep with me nightly,<\/em><br \/>\n<em> I weary of sleeping alone.<\/em><\/p>\n<p><em>Tonight is our last night together,<\/em><br \/>\n<em> Nearest and dearest must part,<\/em><br \/>\n<em> The love that has bound us together<\/em><br \/>\n<em> Is shredded and torn apart.<\/em><\/p>\n<p><em>I wish I had someone to love me,<\/em><br \/>\n<em> Someone to call me his own,<\/em><br \/>\n<em> Someone to sleep with me nightly,<\/em><br \/>\n<em> I weary of sleeping alone.<\/em><\/p>\n<p><em>I wish I had ships on the ocean<\/em><br \/>\n<em> Lined with silver and gold<\/em><br \/>\n<em> Follow the ship that he sails in<\/em><br \/>\n<em> A lad of 19 years-old.<\/em><\/p>\n<p><em>I wish I had someone to love me,<\/em><br \/>\n<em> Someone to call me his own,<\/em><br \/>\n<em> Someone to sleep with me nightly,<\/em><br \/>\n<em> I weary of sleeping alone<\/em><\/p>\n<p><em>I wish I had wings of a swallow,<\/em><br \/>\n<em> Fly out over the sea<\/em><br \/>\n<em> Fly to the arms of my true love<\/em><br \/>\n<em> And bring him home safely to me.<\/em><\/p>\n<p><em>I wish I had someone to love me,<\/em><br \/>\n<em> Someone to call me his own,<\/em><br \/>\n<em> Someone to sleep with me nightly,<\/em><br \/>\n<em> I weary of sleeping alone<\/em>.<\/p>\n<p>So, und nach diesem Song bin ich v\u00f6llig durch, in Tr\u00e4nen aufgel\u00f6st, hin\u00fcber. Her mit dem Bier! Das w\u00e4re ja gelacht. Also, so geht das nicht. Ich muss sie anrufen. Schatz, ich liebe dich. Und wenn ich dich beleidigt habe, dann tut es mir aufrichtig leid. Du ahnst nicht, wie sehr ich dich brauche. Du mich auch? Ist das nicht wundersch\u00f6n? Ich liebe dich! Komm bald! Bussi. Uff!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Norbert Johannes Prenner<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=403\">verliebt verlobt verboten<\/a> | Inventarnummer: 15032<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eindringlich, warnend, mit hoher Stimme. Wenn du nicht endlich deine R\u00fcckenmuskeln trainierst, werd ich dich eines Tages pflegen und im Rollstuhl schieben m\u00fcssen. Und mit jedem Tag w\u00fcrde ich schon krumm und krummer. Sieh dich an, wie schief du schon daherkommst, sagst du dann. Immer sagst du solche Sachen. Ich lache verunsichert. 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