{"id":2094,"date":"2015-01-12T17:05:00","date_gmt":"2015-01-12T17:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2094"},"modified":"2016-09-16T11:48:23","modified_gmt":"2016-09-16T11:48:23","slug":"im-alsergrund","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=2094","title":{"rendered":"Im Alsergrund"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2094&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts2094&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Anfang Oktober ist es, mehr noch, es ist genau der erste, und ich komme endlich ins Hotel. So gegen halb sechs Uhr abends muss es sein. Ich fahre vom Schottentor eine Station mit der Stra\u00dfenbahn die W\u00e4hringer Stra\u00dfe stadtausw\u00e4rts, dann gehe ich ein St\u00fcck im Regen, mit einer Mappe unter dem Arm, auf die vom Schirm das Wasser tropft. Aber die Mappe ist dicht, es dringt kein Wasser hinein. Der Stockschirm ist gr\u00fcn, es ist einer vom Spar, und obwohl er mich im Zug, in der Stra\u00dfenbahn, in der U-Bahn st\u00f6rt, bin ich froh, ihn mitgenommen zu haben, so sehr sch\u00fcttet es. Die Stra\u00ad\u00dfen gl\u00e4nzen, auf den Gehsteigen und Fahrbahnen spiegeln sich die Lich\u00adter, die der Autos, die der Stra\u00dfenbeleuchtung, die der Gesch\u00e4fte, impressionistisch zergehen sie im Fl\u00fcssigkeitsfilm und in den Pf\u00fctzen. Der Regen l\u00e4sst mich eine seltsame Geborgenheit f\u00fchlen, und es scheint mir, als weinte er \u00fcber die verlorene Jugend der m\u00e4chtigen alten Stadth\u00e4user.<\/p>\n<p>In der W\u00e4hringer Stra\u00dfe, direkt gegen\u00fcber den Physikalischen Instituten der Universit\u00e4t Wien, liegt mein Hotel. Mein Gep\u00e4ck habe ich schon am Morgen abgegeben, weil ich fr\u00fch angekommen bin und daf\u00fcr Zeit gehabt habe. Es ist ein Haus aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert oder Ende 19. Jahrhundert. Oder Anfang 20., das ist ziemlich dasselbe, und weit fehle ich nicht, bin ich mir sicher. Ich hole meine hellbraune Reisetasche, die mich schon w\u00e4hrend meiner Interrail-Reisen begleitet hat und die ich an der Rezeption habe stehen lassen d\u00fcrfen. Der Lift in den 4. Stock braucht ewig, ich bekomme beinahe Angst, er w\u00fcrde \u00fcberhaupt nicht stehen bleiben, son\u00addern mit mir ein Experiment zur Relativit\u00e4tstheorie, zur Gravitation etwa, durchf\u00fchren, mit stetig wachsender Geschwindigkeit \u00fcber das Dach hinaus rasen, im\u00admerhin sind die Physikalischen Institute nur ein paar Meter entfernt. Aber da h\u00e4lt er doch. Ver\u00adwinkelt orientiere ich mich an den Zimmernummern an den W\u00e4nden, ein Pfeil dahin, ein Pfeil dorthin. Schlie\u00dflich stehe ich vor meinem Zimmer. Num\u00admer 400. Statt einer Magnetkarte gibt es einen Schl\u00fcssel, schwer liegt er in meiner Hand. Ein sympathischer Zug einer stehengebliebe\u00adnen Zeit.<br \/>\nEigentlich betrete ich eine Wohnung, kein blo\u00dfes Hotelzimmer: eine enge Diele, von der es zur Toilette geht, eine Garderobe, ein Bad, ein gro\u00dfes Zimmer mit drei Betten, ein Wohnzimmer fast, hoch oben \u00fcber der W\u00e4hringer Stra\u00dfe. Ein winziger R\u00f6hrenfernseher steht auf dem dunklen Schreibtisch, an dem man sitzen muss, um das Bild zu erkennen. Vom Bett aus geht da nichts. H\u00f6chstens mit einem Opern\u00adglas. Im Vorraum, in der Garderobe steht ein alter knarrender Kasten, mit Kunststofffolie ausgelegt, die mit R\u00f6schen verziert ist. Hemden und Unterw\u00e4sche lege ich hinein. Vorher vergewissere ich mich, dass kein Staub auf den Folien liegt. Es scheint sauber zu sein. Keine Motten oder sonstiges Getier.<br \/>\nIch telefoniere mit meinem Handy mit Wolfram. Es han\u00addelt sich um einen R\u00fcckruf, den ich kurzhalten will, doch geht das bei Wolfram kaum, er h\u00f6rt nicht zu reden auf, selbst wenn es um nichts geht. Irgendwie schaffe ich den Ausstieg, ohne unh\u00f6flich zu sein. Er hat mir das Gasthaus \u201eWickerl\u201c zum Abendessen empfohlen, unten in der Porzellangasse. Ich werde danach Ausschau halten. Hungrig bin ich, wir haben w\u00e4h\u00adrend der Besprechung tags\u00fcber zwar ausreichend Br\u00f6tchen bekommen, kleine H\u00e4ppchen, aber keine warme Mahlzeit. Ich packe die Reisetasche aus, lege die Dinge aufs Bett, auf den Tisch, auf die Couch, einen Teil, der dort hingeh\u00f6rt, ins Bad. Die Schuhe lasse ich an, ebenso das Sakko. Der Schirm ist in der Diele aufgespannt und gibt knisternde Ger\u00e4usche von sich. Die Reiseta\u00adsche ist jetzt leer. Morgen in der Fr\u00fch kommt alles wieder hinein, was jetzt irgendwo im Zimmer liegt. Wenn ich zur\u00fcckkomme, werden die Dinge geordnet, selbst wenn es nur f\u00fcr ein paar Stunden ist. Jetzt habe ich keine Lust dazu. So geh\u00f6rt es sich f\u00fcr einen Pedanten, w\u00fcrden ei\u00adnige meiner Bekannten sagen, n\u00e4mlich dass er peinlich Ordnung h\u00e4lt. Naja. Ich nenne mich positiv ordnungsliebend.<\/p>\n<p>Ich entspanne den Schirm, gehe hinaus, sperre die T\u00fcr von au\u00dfen ab, hole den Lift, steige ein, nachdem er endlich gekommen ist, dr\u00fccke die Taste f\u00fcrs Erdgescho\u00df, und er f\u00e4hrt tats\u00e4chlich nach unten. So lange kommt es mir jetzt nicht vor, die Schwerkraft hilft mit, wenigstens dem Gef\u00fchl nach. Eine scharfe Ana\u00adlyse eines Physikers im Angesicht der Physikalischen Institute. Ich gehe an der Rezeption vorbei, die ein paar Stu\u00adfen hinauf rechterhand liegt. Drau\u00dfen bimmelt die Stra\u00dfenbahn, die Autos verspritzen das Regenwasser der Pf\u00fctzen, die Leute jonglieren sich mit ihren Schirmen \u00fcber die Gehsteige, ich atme vor dem Hotel die k\u00fchle, vom Regen feuchte Luft, die erfri\u00adschend zum Gehen hin\u00adunter in den Alsergrund ermuntert. Die Ampel schaltet auf Gr\u00fcn, nach\u00addem ich gewartet habe und die Autos in ziemlichem Tempo vorbeigerast sind und bei Rot abrupt gebremst haben. Ihren Sprit\u00adzern habe ich entgehen k\u00f6nnen. Am Anfang der Bolt\u00adzmanngasse gibt es ein Gasthaus, das geschlossen ist, also weiter, entlang den Physikalischen Instituten und dann nach rechts in das letzte St\u00fcck der Strudlhofgasse. Rechts steht die sch\u00f6ne Villa, in der fr\u00fcher die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika war und links sehe ich eine Tafel, die auf den Schauspieler Raoul Aslan hinweist, der in diesem Haus gewohnt hat.<br \/>\nUnd dann ist sie wieder vor mir, wie schon ein paar Mal, wenn ich in Wien war und in der N\u00e4he n\u00e4chtigte, fr\u00fcher oft an der Ecke Alserstra\u00dfe\/Lange Gasse, und ihr nahe sein wollte: die Strudlhofstiege. Vor Jahren habe ich Doderers Roman gelesen, er hat einen schwarzen Einband, ich habe ihn von meinem Vater geschenkt oder nach seinem fr\u00fchen Tod bekommen, ich wei\u00df es nicht mehr. Oben ist ein Spruch auf die Mauer gespr\u00fcht: \u201eBalkone strahlen vor Schein\u00adfreiheit\u201c. Ich gehe hinunter, kann mich nicht recht entschei\u00adden, nehme ich die Kehre nach links oder nach rechts, ich gehe quasi planlos, einmal so, ein\u00admal so. Die Stiege ist beleuchtet, klar, die Sturz-, Bel\u00e4stigungs- und Rutschgefahr ist nicht ohne. Ein M\u00e4dchen kommt mir entgegen, es ver\u00admeidet meinem Blick zu begegnen.<br \/>\nDann bin ich unten, \u00fcberquere die Liechtensteinstra\u00dfe, biege in die F\u00fcrstengasse ein, die am Palais Liechtenstein entlang\u00adf\u00fchrt. Schlie\u00dflich habe ich die Porzellangasse erreicht, durch die der D-Wagen nach Nussdorf f\u00e4hrt und bimmelt und die leuchtet und im Regen gl\u00e4nzt. M\u00e4rchenhaft. Die Pf\u00fctzen reflektieren die Lichter, und diese gl\u00e4nzende N\u00e4sse, die Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Regens, die Si\u00adcherheit im kleinen privaten Revier unter dem Schirm schaffen eine abendliche Melancholie, eine anregende Melancholie, die nicht belastend ist, im Gegenteil, sie trifft die angenehm heimelige Stimmung im Alsergrund. Fast f\u00fchle ich mich hier zu Hause.<\/p>\n<p>Ich habe Hunger und halte Ausschau nach dem Gasthaus \u201eWickerl\u201c. Es zeigt sich mir nicht. Da f\u00e4llt mir ein: Vor Jahrzehnten, als ich in Wien an der Nationalbibliothek zu tun hatte, kam ich oft in die Porzel\u00adlangasse. Gleich in der N\u00e4he ist die Seegasse mit dem \u00e4ltesten j\u00fcdischen Friedhof in Wien, glaube ich. Und die Berggasse, in der Sigmund Freund wohnte und praktizierte, ist auch nicht weit. Ich besuchte damals Tom, der an der Universit\u00e4t Wien ein Doppelstudium belegte, Informatik und Recht. Beides schloss er ab. Er wohnte im \u201ePorzellaneum\u201c, dem Heim des Studentenheimvereins der Wie\u00adner Universit\u00e4t. Wir spielten im Garten des Heimes Schach, und wenn es kalt war oder reg\u00adnete, spielten wir im Gasthaus \u201eD\u2019Landsknecht\u201c. Ich wei\u00df nicht mehr, wo es liegt, aber weit, wo ich vor dem Porzellaneum stehe, kann es nicht sein. Ich halte Ausschau. Zun\u00e4chst erwische ich die falsche Richtung, eh klar, daher nehme ich die andere, und da ist es schon, das \u201eD\u2019Landsknecht\u201c. B\u00e4uerliches Am\u00adbiente, warme Atmo\u00adsph\u00e4re. Schirm zuklappen, Platz suchen, im Nichtrau\u00adcherbereich, wenn m\u00f6glich. Dunkles Holz. Ein Tisch am Fenster ist frei, ich sehe drau\u00dfen den grauvioletten Ton der D\u00e4mmerung und h\u00f6re den Regen. Die Kellnerin bringt mir die Speise\u00adkarte und fragt mich nach meinem Ge\u00adtr\u00e4nkewunsch. Nein, kein Alkohol, nicht schon wieder Kopfweh. Also kein Bier, kein Wein, ein Fruchtsaft mit Leitungswasser. Sie tr\u00e4gt ein wei\u00df-blaues Dirndl, kess, hat kleine Z\u00f6pf\u00adchen, ein bisschen lolitahaft wirkt sie. Ein Surschnitzel wird es, vorher eine Suppe, das Abendmen\u00fc. Hinter mir sitzt eine Altherrenrunde, der Schm\u00e4h rennt. Heiterkeit, Gel\u00e4chter.<br \/>\nIch rufe meinen Bru\u00adder an, der mir ein Angebot f\u00fcr ein neues Auto per eMail geschickt hat. Nein, er ist kein Au\u00adtoh\u00e4ndler, aber er hat eine gute Hand f\u00fcr Autos, \u00fcberhaupt f\u00fcr alles Technische, er ist ein wirklicher Ingenieur, im Gegensatz zu mir. Ich bin blo\u00df ein Papieringenieur. Stu\u00addenten sind nicht allzu viele hier, vielleicht ist es zu fr\u00fch am Abend, die werden sp\u00e4ter das Lo\u00adkal noch f\u00fcllen.<br \/>\nInzwischen ist es drau\u00dfen dunkel geworden, und die Lichter und ihre Reflexionen auf den regennassen Fl\u00e4chen haben an Intensit\u00e4t gewonnen. Die deftige Portion vertilge ich m\u00fche\u00adlos, wieder eine gute Tat f\u00fcr mein wachsendes B\u00e4uchlein. Ich \u00fcberlege, ein Schn\u00e4ps\u00adchen zu nehmen, unterlasse es aber. Ich will keine Kopfschmerzen provozieren, die sich bei mir nach jedem kleinen Schluck Al\u00adkohol melden. Oft auch ohne Alkohol. Also zahlen, bitte! Und das Dirndl kommt nach eini\u00adgem Warten.<\/p>\n<p>Auf der Porzellangasse klatscht der Regen auf. Mein Schirm ver\u00admittelt mir wieder ei\u00adnen kleinen Bereich individueller Besch\u00fctztheit, es ist nahezu romantisch darunter. Jedenfalls f\u00fchle ich Geborgenheit, eine gleichm\u00e4\u00dfige Gebor\u00adgenheit im Rhythmus des Regens. In einem Zielpunkt kaufe ich mir eine Flasche Mineralwas\u00adser, falls ich in der Nacht Durst bekomme. Das Flie\u00dfwasser im Hotel, ich traue ihm nicht. Nach der F\u00fcrs\u00adtengasse \u00fcberquere ich die Liechtensteinstra\u00dfe, und dann sehe ich die Strudl\u00adhofstiege wieder vor mir, hell beleuchtet. Heute gef\u00e4llt sie mir gar nicht so sehr, die Fill\u00adgrader Stiege, die von der Gumpendorfer Stra\u00dfe hinauf zur Mariahilfer Stra\u00dfe f\u00fchrt, ist dagegen ein architektonisches Meisterwerk. Aber durch Doderer ge\u00adwinnt die Strudlhof\u00adstiege an inneren Werten. Und das ist doch das Wichtigere gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Merkmalen. Ich steige bergan und sehe oben wieder den aufgespr\u00fchten oder aufgemalten Text \u201eBalkone strahlen vor Schein\u00adfrei\u00adheit\u201c. Dann wird es dunkel in der Strudlhofgasse, die kr\u00e4ftige Beleuchtung ist vorbei. Ich biege links in die Boltzmanngasse ein, gehe entlang dem Phy\u00adsikgeb\u00e4ude, links sind die H\u00e4u\u00adser niedrig und lassen mich an das alte Wien, die Pest, den lie\u00adben Augustin, den Gevatter Tod, die Sagen aus der Residenz- und Kaiserstadt Wien denken.<br \/>\nIm Hotel muss ich wieder auf den Lift warten, er ist besetzt. Endlich kommt der langsame Herr, \u00f6ffnet ebenso langsam, f\u00e4hrt langsam an und f\u00e4hrt und f\u00e4hrt. Kurze Orientierung. Da ist mein Zimmer, Nummer 400. Ich sperre mit dem schweren Schl\u00fcssel auf.<br \/>\nGegen\u00fcber sind einige R\u00e4ume der Physikalischen Institute beleuchtet, wahrscheinlich manche die ganze Nacht durch. Es laufen wohl Experimente und Versuchsreihen, die \u00fcberwacht wer\u00adden m\u00fcssen, m\u00f6glicherweise auch von Menschen, nicht nur von Computern. Hin und wieder schaue ich hin\u00fcber. Einige Fenster werden dunkel, einige bleiben hell. Die Stra\u00dfe gl\u00e4nzt. Die Autos sind weniger geworden, ich h\u00f6re ihr Fahrger\u00e4usch auf der nassen Fahr\u00adbahn, die nach wie vor vom Regen benetzt wird. Und in meinem Altwiener Hotelzimmer denke ich an Hernals, an die Pezzlgasse, das Gast\u00adhaus \u201eLiebst\u00f6ckl\u201c, an die H\u00f6hnegasse. Sie alle sind weit weg vom Alsergrund und doch in ei\u00adnem verbindenden Kreis der Stadt. Ir\u00adgendwie ist alles gegenw\u00e4rtig f\u00fcr mich, obwohl es die damit verbundenen Personen physisch nicht mehr gibt, au\u00dfer meiner Tante, der \u00e4lteren Schwester meines Vaters, die demn\u00e4chst ih\u00adren neunzigsten Geburtstag feiert. Ich ziehe die Vorh\u00e4nge zu, schalte den winzigen Fern\u00adsehapparat ein und schaue mir ein Spiel der Champions League aus dem Bett an. Wie Zwerge fuseln die Spieler \u00fcber den Bildschirm.<br \/>\nMeine Augen brennen. Bald schlafe ich ein, beim Ger\u00e4usch des Re\u00adgens, das durch die Vor\u00adh\u00e4nge dringt, beim zeitweiligen Hupen der Autos.<\/p>\n<p align=\"right\">G\u00fcnther Androsch<\/p>\n<p align=\"right\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"spazierensehen\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=2528\">spazierensehen<\/a> |Inventarnummer: 15011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Oktober ist es, mehr noch, es ist genau der erste, und ich komme endlich ins Hotel. So gegen halb sechs Uhr abends muss es sein. 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