{"id":19896,"date":"2025-04-23T17:47:56","date_gmt":"2025-04-23T17:47:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=19896"},"modified":"2025-04-26T07:37:42","modified_gmt":"2025-04-26T07:37:42","slug":"freundschaft-plus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=19896","title":{"rendered":"Freundschaft Plus"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts19896&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts19896&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Claras Kopf ruht auf Sandros dicht behaarter Brust; sie hat ihre Augen geschlossen und genie\u00dft seine z\u00e4rtlichen Streicheleinheiten auf ihrem R\u00fccken. Sie f\u00fchlt sich in seinen Armen so sicher, geborgen, wie noch nie bei einem Mann. Ihre rechte Hand ruht neben ihrem Kopf auf seiner Brust, ihre linke unter seinem R\u00fccken. Sie f\u00fchlt sich ruhig, versucht, den Moment nicht zu zerdenken. Er riecht nach Sandelholz und Schwei\u00df \u2013 beruhigend, wie sie findet. Als sie f\u00fcr einen Moment die Augen \u00f6ffnet, stellt sie fest, dass seine geschlossen sind, auch seine kreisenden Handbewegungen auf ihrem R\u00fccken werden immer langsamer. Er scheint bald einzuschlafen.<\/p>\n<p>Keiner der beiden hat es so weit kommen lassen wollen, vor allem, weil beide genug Gr\u00fcnde finden, warum nicht mehr als Freundschaft zwischen ihnen sein soll, wenn \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Clara betrachtet ihn im d\u00e4mmrigen Abendlicht, das durch das gro\u00dfe Fenster ins Wohnzimmer f\u00e4llt: Er wirkt verletzlich, selbst im Halbschlaf scheint er auf der Hut zu sein, den Schutzschild hochgezogen, obwohl er ihr schon \u00fcberraschend viel gezeigt, erz\u00e4hlt hat. Er hat sie in den letzten Monaten immer wieder weggesto\u00dfen, manchmal so hart, dass sie sich gefragt hat, warum sie noch hier ist. Und dann hat sie sich daran erinnert, dass auch sie ihm diesbez\u00fcglich nichts schuldig geblieben ist. Sie streichelt sanft seinen Oberk\u00f6rper, ehe sie vorsichtig aufsteht, um auf den Balkon hinauszugehen. Vom f\u00fcnften Stock sieht man einige der Stadtberge, deren Gipfel mit dem Horizont in einer z\u00e4rtlichen Umarmung zu verschmelzen scheinen. Die frische Luft des winterlichen Abends riecht nach Regen \u2013 f\u00fcr die Nacht war ein Unwetter angesagt. Clara liebt st\u00fcrmische N\u00e4chte, seit sie denken kann, hilft ihr das Ger\u00e4usch gegen Fenster prasselnder Regentropfen beim Einschlafen.<\/p>\n<p>Clara schlie\u00dft die Augen, atmet tief durch, als sie sp\u00fcrt, wie sich Sandros Arme sanft, vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken, von hinten um ihre H\u00fcfte legen. Entspannt lehnt sie sich zur\u00fcck, die Augen noch immer geschlossen. Wie beruhigend seine Pr\u00e4senz ist; sie zwingt sich, nicht daran zu denken, dass er vielleicht auch mit anderen Frauen solche Momente teilt. Doch wenn dem so ist \u2013 sehen auch sie den verletzten Jungen, der noch in dem starken Mann vorhanden ist? \u201eKomm rein, S\u00fc\u00dfe\u201c, fl\u00fcstert er, \u201ees ist kalt. Ich mache uns eine Suppe warm.\u201c <em>S\u00fc\u00dfe. <\/em>Unverbindlich, scheinbar nah, doch nie zu nah, selbst in den intimen Momenten nicht. Doch seine Augen verraten ihn immer \u2013 die Sehnsucht danach, jemandem wieder wirklich nahe zu sein. Ob es nun sie oder eine andere Frau ist \u2013 der Wunsch, Liebe, Zuneigung, eine Beziehung zuzulassen, anzukommen.<\/p>\n<p>Als Sandro den Topf mit der Suppe auf den Herd stellt, beginnt es zu st\u00fcrmen \u2013 Clara geht zur offenen Balkont\u00fcre, um die regenschwangere, feuchte Luft einzuatmen. Es riecht nach frischem Toast, sie liebt den Duft der erfrischten, gereinigten Luft. Sie muss unwillk\u00fcrlich an ihre auf dem Land, bei den Gro\u00dfeltern verbrachten Kindheitstage denken; die Gewitter sind, besonders im Sommer, so viel anders als in der Gro\u00dfstadt. Sie wendet sich wieder Sandro zu, der gerade Suppe in zwei Teller sch\u00f6pft. Clara l\u00e4chelt, sie genie\u00dft seine F\u00fcrsorge, die Kleinigkeiten, wie die Tatsache, dass er sie immer zudeckt, wenn sie sich einen Film ansehen, er sie zur U-Bahn bringt, wenn sie abends in ihre Wohnung f\u00e4hrt, und immer nachfragt, ob sie gut heimgekommen ist. Sie f\u00fchlt sich gut aufgehoben, vermisst ihn, wenn sie sich l\u00e4nger nicht sehen \u2013 auch wenn sie sich das nicht eingestehen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Als er ihr einen Teller reicht, erschrickt sie ob der Hitze des Porzellans und man\u00f6vriert sich vorsichtig zur Couch. Kurz muss sie daran denken, wie sie sich vor wenigen Monaten per Mausklick \u00fcber eine Dating-App, zu der eine Freundin sie \u00fcberredet hatte, kennengelernt haben. Gerade als sie ihr Profil hatte l\u00f6schen wollen, hatte ihr Telefon sie \u00fcber eine neue Gef\u00e4llt-mir-Angabe benachrichtigt, die sie nach kurzem Z\u00f6gern erwidert hatte. Denn eigentlich fand sie ihn schon beinahe zu attraktiv, ausschlaggebend war sein Hund gewesen. Schon nach einer kurzen Unterhaltung hatten sie Nummern ausgetauscht, und sich verabredet \u2013 um Mitternacht vor dem Dom in der Innenstadt. Sie hatten bis in die Morgenstunden gesprochen, sich dem anderen v\u00f6llig offenbart.<\/p>\n<p>\u201eIch bin gespannt, ob du deine Meinung \u00e4ndern wirst\u201c, sagt Sandro schmunzelnd, als er den Film in den DVD-Player einlegt, \u201eHerr der Ringe ist der beste Film \u00fcberhaupt!\u201c \u201eDas werden wir sehen\u201c, antwortet Clara schmunzelnd, als sie seine Freude dar\u00fcber, dass sie sich seinen Lieblingsfilm ansehen werden, bemerkt. Sie ist selbst gespannt, denn eigentlich ist sie kein Fan des Fantasy-Genres, will der Verfilmung aber dennoch eine Chance geben \u2013 zumindest dem ersten Teil. Ohne dass die beiden es bemerken, verrinnen die Stunden, als sie auf die Uhr sehen, ist es vier Uhr in der Fr\u00fch und sie haben sich die ganze Trilogie angesehen. Zu ihrer eigenen \u00dcberraschung stellt Clara fest, dass sie am Ende sogar Tr\u00e4nen in den Augen hat. Sandro ist ger\u00fchrt, als er im fahlen Licht der alten Stehlampe einen Blick auf sie wirft. Besonders das Ende hat sie mehr als erwartet ber\u00fchrt. Sanft streichelt er ihren Unterarm, dr\u00fcckt sie an sich und k\u00fcsst ihren Scheitel. \u201eDu Liebe\u201c, fl\u00fcstert er, \u201ekomm, lass uns schlafen gehen.\u201c Clara nickt und folgt ihm ins Schlafzimmer. Sie schl\u00e4ft gerne in seinen Armen ein.<\/p>\n<p>Es vergehen einige Wochen, Sandro und Clara treffen sich mit ansteigender H\u00e4ufigkeit, schreiben beinahe jeden Tag. Clara versucht, nicht zwischen den Zeilen zu lesen, dennoch erwischt sie sich selbst manchmal in Tagtr\u00e4umen. Der Winter hat die Gro\u00dfstadt dunkel werden, aber nicht zur Ruhe kommen lassen. Nur der Alltag ist von Zeit zu Zeit entschleunigt, die freien Tage ruhiger, in der Stille der eigenen vier W\u00e4nde, weil das kalte Wetter nicht dazu einl\u00e4dt, sich lange im Freien aufzuhalten, wenn man nicht gerade Gl\u00fchwein und Punsch trinkt oder Wintersport betreibt. Clara kommt endlich dazu, auszumisten, B\u00fccher zu lesen, die schon viel zu lange unbeachtet auf ihrem Nachttisch neben dem Bett liegen.<\/p>\n<p>Es ist ein kalter, dunkler Abend, Clara hastet m\u00fcde von der Arbeit nach Hause, wieder ist sie l\u00e4nger als geplant geblieben, ihre \u00dcberstunden h\u00e4ufen sich. Sie ist froh, dass sie \u2013 im Gegensatz zu Sandro \u2013 weder einen Hund noch ein anderes Haustier hat, obwohl sie gerne wieder einen Hund h\u00e4tte, so wie fr\u00fcher, in ihrer Jugend, bevor sie nach Wien gezogen ist. Es ist schon dunkel, sie mag es nicht, alleine in dieser abgelegenen Gegend unterwegs zu sein. Um diese Jahreszeit behagen ihr die Manager-on-Duty-Dienste nicht, die sich beinahe immer l\u00e4nger als geplant ziehen. Was macht diese Zeit mit den Menschen, dass die meisten von ihnen zu degenerieren und Hausverstand und Eigenverantwortung abzugeben scheinen, sobald sie ihre eigenen vier W\u00e4nde verlassen?<\/p>\n<p>Sandro wirkt ihr gegen\u00fcber unentschlossen zugetan, als er ihr an diesem Abend die Wohnungst\u00fcre \u00f6ffnet. Ihr Gef\u00fchl hat sie noch nie get\u00e4uscht. Eine seltsame Unruhe \u00fcberkommt sie, als sie nach dem Duschen wieder in seine kleine Wohnk\u00fcche kommt. Er wirkt seltsam in sich gekehrt, abwesend. Hat sie etwas falsch gemacht, ihn ver\u00e4rgert? Oder verschweigt er ihr etwas?<\/p>\n<p>Doch sie will nicht fragen, ihre Intuition r\u00e4t ihr, abzuwarten \u2013 noch ist es nicht so weit, dass die Dinge sich \u00e4ndern, ihre Geschichte enden soll. Sie sprechen noch \u00fcber ihren anstehenden Geburtstag Mitte J\u00e4nner, er m\u00f6chte unbedingt dabei sein, ihr Umfeld endlich kennenlernen. Beide haben an den Weihnachtsfeiertagen und \u00fcber den Jahreswechsel Dienst. Clara st\u00f6rt sich nicht daran, sie hat keine eigene Familie und zu ihren Eltern fahren m\u00f6chte sie nicht. Doch zum ersten Mal seit vielen Jahren empfindet sie Ruhe, das Blatt scheint sich gewendet zu haben. Sie ist in ihrem Job angekommen, hat sich zu einer exzellenten F\u00fchrungskraft entwickelt. Mit verbl\u00fcfftem Stolz registriert sie die immer h\u00e4ufiger werdenden Abwerbe-Angebote auf LinkedIn \u2013 manche Headhunter sind schon beinahe aufdringlich.<\/p>\n<p>Es sind nur noch wenige Tage bis zu ihrem Geburtstag, als Clara mit ihrer liebsten Kollegin und Freundin Mara auf dem Heimweg von einem Tanzkurs ist und sie spontan beschlie\u00dfen, noch etwas trinken zu gehen. Die beiden Frauen arbeiten seit drei Jahren zusammen, haben das Hotel, in dem sie arbeiten, mit er\u00f6ffnet: Mara als Restaurantleiterin, Clara als Rezeptionsleiterin und Direktionsassistentin. Die \u00e4hnlich klingenden Namen haben sie von Anfang an am\u00fcsiert, mittlerweile sind sie unter den Kollegen nur noch als dynamisches Duo bekannt und arbeiten reibungslos zusammen. Doch Claras Herz wird schwer, als sie am nahe an der U-Bahn gelegenen Einkaufszentrum vorbeikommen, in dem Sandro als leitender Sicherheitsmitarbeiter arbeitet \u2013 sie hat ausgeblendet, dass er an diesem Abend Dienst haben k\u00f6nnte. Denn dieser Moment offenbart, was sie schon l\u00e4nger bef\u00fcrchtet hat: Sandro hat gerade Pause \u2013 die er in der Umarmung einer Kollegin genie\u00dft.<br \/>\nIhre Blicke kreuzen sich kurz \u2013 und Clara dr\u00e4ngt ihre Kollegin zum raschen Weitergehen, in der Hoffnung, dass er, wenn sie sp\u00e4ter zur U-Bahn muss, nicht gerade wieder Pause hat.<\/p>\n<p><em>\u201eK\u00f6nnen wir reden?\u201c<\/em> Sandros Whatsapp-Nachricht erreicht sie, als sie sich gerade setzen. Ihr Magen verkrampft sich, die junge Frau glaubt f\u00fcr einen kurzen Moment, sich \u00fcbergeben zu m\u00fcssen. Die Nachricht l\u00e4sst sie unbeantwortet \u2013 ebenso wie die folgenden beiden. Clara ist froh um Maras Anwesenheit, die ihre Geschichte kennt \u2013 und ist dankbar f\u00fcr ihre Ablenkungsversuche. Die beiden lachen, f\u00fcr eine Weile vergisst sie das Gesehene. Es ist beinahe Mitternacht, als sie aufbrechen \u2013 Sandro ist nicht zu sehen, als sie zur U-Bahn-Station gehen.<\/p>\n<p>Clara weint sich in den Schlaf, als sie endlich in ihrem Bett liegt, erleichtert, dass sie am n\u00e4chsten Tag frei hat. Sie hat nur wenige Stunden geschlafen, als ein L\u00e4uten an der T\u00fcre sie weckt; es ist gerade f\u00fcnf in der Fr\u00fch. Der Blick durch den Spion verr\u00e4t ihr, dass Sandro vor der T\u00fcre steht \u2013 z\u00f6gerlich \u00f6ffnet sie. Er sieht ersch\u00f6pft aus, m\u00fcde.<\/p>\n<p>\u201eClara\u201c, fl\u00fcstert er, \u201ees tut mir leid. Ich wollte nicht, dass du es so erf\u00e4hrst, ich wollte es dir an deinem Geburtstag sagen, beim Verabschieden!\u201c \u201eAn meinem Geburtstag?\u201c, fragt Clara kalt, \u201eum den Abend zu ruinieren?\u201c \u201eWarum bist du b\u00f6se? Es ist ein Tag wie jeder andere!\u201c \u201eF\u00fcr dich vielleicht, ich mag meinen Geburtstag, und das m\u00f6chte ich auch weiter tun. Es ist besser, wenn du gehst!\u201c Sandro ist \u00fcberrascht von ihrer tr\u00e4nenlosen K\u00e4lte, sieht sie einen Moment lang schweigend an. \u201eWarum hast du mir nicht gesagt, dass du dich in mich verliebt hast?\u201c, will er schlie\u00dflich noch wissen. \u201eWeil ich es mir selbst nicht eingestehen wollte \u2013 nicht konnte!\u201c, mit diesen Worten schlie\u00dft sie die T\u00fcre und sinkt leise weinend zu Boden. Doch w\u00e4hrend die Tr\u00e4nen flie\u00dfen, sp\u00fcrt sie, dass auch Erleichterung langsam einsetzt, ein kleines bisschen.<\/p>\n<p>Clara schl\u00e4ft den Gro\u00dfteil des Tages, l\u00e4sst ihr Handy auf lautlos. Erst sp\u00e4t liest die junge Frau Sandros Nachricht, ob er dennoch zu ihrer Geburtstagsfeier kommen kann, zumindest kurz, um ihr sein Geburtstagsgeschenk zu \u00fcberreichen. Doch sie will ihn nicht sehen \u2013 sich nicht mit ihm auseinandersetzen, antwortet nur kurz\u00a0 und schaltet ihr Handy aus.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Wochen zieht sie sich merklich zur\u00fcck, l\u00e4sst die Tr\u00e4nen zu \u2013 Tr\u00e4nen, die daf\u00fcr stehen, dass sie nicht zulassen konnte, nicht mutig genug war, zu sich zu stehen. L\u00f6scht ihn auf Facebook, als sich sein Beziehungsstatus \u00e4ndert, r\u00e4umt die ganze Freundesliste auf \u2013 was sie schon lange tun wollte. Doch langsam l\u00e4sst der Schmerz nach, manchmal in gro\u00dfen Schritten, manchmal kaum merklich. Clara beginnt langsam, sich wieder frei zu f\u00fchlen, eine lange verloren geglaubte Motivation findet sie wieder. Mara sieht ihre Freundin wieder lachen, sp\u00fcrt ihre Leichtigkeit zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Nur wenige Monate sp\u00e4ter sieht sie ihn zuf\u00e4llig, ohne dass ihr Herz in Aufruhr ger\u00e4t, als er vor einer B\u00e4ckerei steht, auf jemanden zu warten scheint. Er bemerkt sie ebenfalls, selbst aus der Distanz erkennt er die Ver\u00e4nderung in ihrer Haltung, es scheint, als wolle er auf sie zugehen, als eine Frau mit zwei Kaffeebechern zu ihm kommt. Ihr Blick verfinstert sich, als sie erkennt, wem sein Blick in diesem Moment gilt. Energisch zieht sie an seinem Arm, doch Sandro z\u00f6gert, ehe er seinen Blick von Clara abwendet.<\/p>\n<p>Clara fragt sich f\u00fcr einen Moment, ob sie wirklich ein Fehler waren, oder ob sie nur vorl\u00e4ufig in unterschiedliche Richtungen gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Cornelia Hell<\/p>\n<p class=\"Textbody\" style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=403\">verliebt verlobt verboten<\/a>| Inventarnummer: 25094<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Claras Kopf ruht auf Sandros dicht behaarter Brust; sie hat ihre Augen geschlossen und genie\u00dft seine z\u00e4rtlichen Streicheleinheiten auf ihrem R\u00fccken. 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