{"id":1985,"date":"2015-01-05T19:20:41","date_gmt":"2015-01-05T19:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=1985"},"modified":"2015-01-08T11:48:50","modified_gmt":"2015-01-08T11:48:50","slug":"der-fall-obernhuber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=1985","title":{"rendered":"Der Fall Obernhuber"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts1985&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts1985&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Wir wissen nicht viel \u00fcber Manfred Obernhuber: Er soll am 17. Oktober 1942 in der Gegend der Rax das Licht der Welt erblickt haben, als erstes und einziges Kind der Martha Obernhuber. Kein Vater, kein Religionsbekenntnis. Die Mutter ist nur unter dem Namen des Hofs (\u201aObernhuberhof\u2018) bekannt, f\u00fcr den sie sich bis zur Entbindung abgerackert hat, nachdem sie als Kleinkind von einem Fl\u00fcchtlingspaar da vergessen wurde.<br \/>\nDie Hebamme kennzeichnet in ihrer Werkliste Manfred mit einem Herz, was in der ansonsten sehr schwer lesbaren Niederschrift ein Erfolgserlebnis bedeutet. Aus den Eintragungen geht allerdings nur der Zustand des neuen Erdenb\u00fcrgers hervor \u2013 wie es diesbez\u00fcglich mit der Mutter aussieht, ist da nicht herauszulesen \u2013 doch kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass Martha Manfreds Geburt nicht \u00fcberlebt hat.<br \/>\nDie Eintragung ins Pfarrregister erfolgt erst ein knappes halbes Jahr sp\u00e4ter, sein Geburtsdatum wird mit Mitte Oktober 1942 angegeben, das Wort \u201aMitte\u2018 ist offensichtlich sp\u00e4ter durch \u201aam 17.\u2018 ersetzt worden, die Geburtszeit war urspr\u00fcnglich mit \u201agegen Abend\u2018 vermerkt und wurde durch \u201a18.00 Uhr\u2018 ersetzt.<br \/>\nDie Hebamme ist heute l\u00e4ngst tot, schon l\u00e4ngst unter die R\u00e4der gekommen, im konkreten Fall unter die wuchtigen Pneus eines Traktors, den seinerzeit der Gruberbauer etwas unvorsichtig durch die Landschaft gelenkt haben soll, aber auch er liegt l\u00e4ngst schon klaftertief im Gottesacker.<\/p>\n<p>Manfred hat auch keine Kinder oder sonstigen lebenden Verwandten: Wer die Vollwaise Manfred Obernhuber \u00fcber die Runden gebracht hat, bis sie die \u00f6rtliche Volksschule besucht und absolviert hat, wei\u00df niemand im Ort. Niemand wei\u00df auch, was er nach seinem Abgang eigentlich die ganze Zeit so getrieben hat, wo er gewohnt und womit er seinen Unterhalt bestritten hat \u2013 bis er dann letzte Woche aus der Pitten gefischt worden ist: aufgeschwemmt, tot, viel zu viel Wasser getrunken im Bach.<br \/>\nAlltag f\u00fcr die Kommissare Koller und Hauer. Es war Mord \u2013 zumindest muss Obernhuber in eine gewaltt\u00e4tige Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein, bevor er ins Wasser gefallen ist.<br \/>\nAnhaltspunkt daf\u00fcr sind die Blutspuren am Br\u00fcckengel\u00e4nder in Pitten selbst, dem mutma\u00dflichen Tatort. In der Berichterstattung in Presse und Funk wird die Bev\u00f6lkerung um Mithilfe gebeten, auch jeder Hinweis zum Mordopfer, Manfred Obernhuber, sei wertvoll, hei\u00dft es in den Aufrufen. Obernhuber war laut Zeugenaussagen angeblich seit Jahren von Zeit zu Zeit im neuen Supermarkt gesehen worden, wo er sich mit einigen langlebigen Lebensmitteln und alkoholischen Getr\u00e4nken eingedeckt hat, die er dann in einem alten Einkaufswagerl abtransportiert hat. Mehr ist aber aus den Leuten nicht herauszukriegen, keiner will sonst etwas \u00fcber den Mann wissen, niemand hat ihn pers\u00f6nlich gekannt.<br \/>\nKoller und Hauer nehmen die Informationen lustlos auf, betreiben ein paar Tage lustlos Recherchen und schlie\u00dfen nach wenigen Tagen lustlos die Akte \u2013 schlie\u00dflich gibt es in einem Kommissariat Besseres zu tun, als sich mit unl\u00f6sbaren F\u00e4llen aufzuhalten. Koller \u00f6ffnet also die Lade mit der vergilbten Aufschrift: \u201aUngel\u00f6ste F\u00e4lle\u2018.<\/p>\n<p>Im selben Augenblick \u2013 der Fall Obernhuber fliegt gerade auf einen Stapel alter vergammelter Akten zu \u2013 l\u00e4utet das Telefon. Hauer hebt gelangweilt ab, wirkt aber nach wenigen Sekunden pl\u00f6tzlich hellwach. Geistesgegenw\u00e4rtig schaltet er die Mith\u00f6reinrichtung an: \u201aIch war\u2018s, der den Obernhuber runtergekippt hat!\u2018 ruft ein Mann ins Telefon, den Verkehrsl\u00e4rm \u00fcbert\u00f6nend. Es raschelt in H\u00f6rer und Lautsprecher und eine andere Stimme ert\u00f6nt aus dem Hintergrund: \u201aNein! Ich war es! Glauben Sie ihm nic &#8230;!\u2018. Die Beamten vernehmen ein dumpfes Ger\u00e4usch, nach einiger Zeit meldet sich wieder der urspr\u00fcngliche Anrufer und spricht jetzt leise, aber eindringlich: \u201aGlauben Sie mir: Ich war es. Ich hab den Obernhuber noch nie leiden k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen den Fall abschlie\u00dfen \u2013 ich komme ins Kommissariat. Ich bin gleich da.\u2018<br \/>\nDer Anrufer legt auf, Hauer sieht zu Koller, der achselzuckend die Akte Obernhuber wieder aus der Lade holt. Nachdenklich legt er sie auf seinen Schreibtisch und schl\u00e4gt sie wieder auf.<br \/>\n\u201aNaja,\u2018 meint er \u201ada wird der Oberkommissar ja sehr zufrieden mit uns sein. Erfolgreiche L\u00f6sung eines Gewaltverbrechens in &#8230;\u2018, er macht einen Blick auf den Kalender der \u00f6rtlichen Sparkasse, bl\u00e4ttert zwei, drei Mal &#8230; den wievielten haben wir eigentlich?\u2018<br \/>\nKoller bl\u00e4ttert vor und zur\u00fcck und fasst dabei den begonnen Satz noch einmal zusammen: \u201aNaja, da wird der Oberkommissar ja wirklich sehr zufrieden mit uns sein. Erfolgreiche L\u00f6sung eines Gewaltverbrechens in ein paar Stunden. Das soll uns erst einmal wer nachmachen.\u2018<\/p>\n<p>Wenige Minuten sp\u00e4ter klopft es an der T\u00fcr. \u201aHerein\u2018 sagen Koller und Hauer ungewollt unisono. \u201aGr\u00fc\u00df Gott.\u2018 \u2013 Ein Mann, so um die f\u00fcnfzig, tritt ein, seine Haare sind es, die sein Alter vermuten lassen, es sind nicht mehr so viele, wie es einmal gewesen sein mussten, sind sicherlich heller, als sie einmal waren, auch die Spannkraft hat mit der Zeit gelitten.<br \/>\n\u201aSie hei\u00dfen?\u2018<br \/>\n\u201aEwald Baumann\u2018 antwortet Ewald Baumann und nimmt seine saubere Brille ab, um sie zu putzen. \u201aUnd Sie w\u00fcnschen?\u2018, fragt Koller, der nach den Regeln im Polizistenspiel \u201aDer Aggressive und der Verst\u00e4ndige\u2018 den Verst\u00e4ndigen spielt.<br \/>\n\u201aIch m\u00f6chte eine Selbstanzeige erstatten.\u2018<br \/>\n\u201aDann nehmen Sie doch bitte Platz\u2018, fordert Koller Baumann auf, w\u00e4hrend er einen zerbrechlich wirkenden Stuhl, der schon viele andere Kommissare gesehen haben muss, neben seinen Schreibtisch schiebt: \u201aIn welcher Angelegenheit wollen Sie Selbstanzeige erstatten?\u2018, fragt Koller freundlich.<br \/>\n\u201aIch habe den Obernhuber umgebracht.\u2018<br \/>\n\u201aWarum?\u2018, knurrt nun Hauer von seinem Arbeitsplatz her\u00fcber \u2013 doch er wird keine Antwort auf diese Frage bekommen: Vor dem B\u00fcro gibt es einen un\u00fcberh\u00f6rbaren Tumult, schon wird die T\u00fcr aufgerissen und ein unrasierter \u00e4lterer Herr in einem vergammelten Mantel st\u00fcrmt herein: \u201aIch hab Sie vorhin angerufen. Ich war es. Wenn Sie mich jetzt bitte festnehmen w\u00fcrden.\u2018<\/p>\n<p>Die beiden Kommissare sind kurz sprachlos und perplex und verwundert und irritiert. Koller fasst sich zuerst, erkennt aber auch gleich, dass es keinen Sinn hat, die beiden mutma\u00dflichen T\u00e4ter parallel zu befragen und meint daher: \u201aDann \u2026 kommen Sie doch bitte mit.\u2018<br \/>\nKoller verl\u00e4sst mit einem der gest\u00e4ndigen M\u00f6rder das B\u00fcro, Hauer wei\u00df nun nicht recht, wie er dieses seltsame Verh\u00f6r alleine bestreiten soll und ist so fast erleichtert, dass jetzt wieder das Telefon l\u00e4utet. \u201aOberinspektor Hauer, hallo?\u2018<br \/>\n\u201aGuten Tag, mein Name ist Unterbrunner. Ich bin die M\u00f6rderin vom Obernhu &#8230; \u201a ert\u00f6nt eine weibliche Stimme aus dem Lautsprecher, den Kropatschek geistesgegenw\u00e4rtig aber etwas zu sp\u00e4t abschaltet. Konzentriert h\u00f6rt er der Anruferin zu, meint schlie\u00dflich zu ihr: \u201aDann kommen Sie bitte aufs Kommissariat.\u2018<br \/>\nNoch im Auflegen blickt Hauer Herrn Baumann konzentriert und lauernd in die Augen, beginnt langsam und leise: \u201aNun zu Ihnen, Herr Baumann &#8230;\u2018<br \/>\n\u201aDie Anruferin l\u00fcgt. Ich war es &#8230; ich kann Ihnen die ganze Geschichte erz\u00e4hlen.\u2018<br \/>\nIn diesem Augenblick kommt Koller zur\u00fcck, meint an Baumann gewandt: \u201aWarten Sie bitte einen Moment drau\u00dfen bei den anderen \u2013 ich muss kurz mit meinem Kollegen sprechen.\u2018<br \/>\n\u201aAber, &#8230;\u2018<br \/>\n\u201aNix da! Raus!\u2018<\/p>\n<p>Widerwillig verl\u00e4sst Herr Baumann das B\u00fcro, Hauer wartet einige dramatische Sekunden und enth\u00fcllt schlie\u00dflich seinem Kollegen die neuesten Informationen: \u201aEben hat wieder wer angerufen. Eine Frau. Sie will die M\u00f6rderin vom Obernhuber sein.\u2018<br \/>\n\u201aDrau\u00dfen warten auch schon f\u00fcnf oder sechs. Ganz versteh\u2018 ich das nicht: Warum wollen die alle den Obernhuber umgebracht haben?\u2018<br \/>\n\u201aKeine Ahnung \u2013 normalerweise bin ich froh, wenn wir einen Verd\u00e4chtigen haben. So viele vereinfachen die Sache nicht wirklich.\u2018<br \/>\n\u201aUnd \u2013 wie geht\u2018s jetzt weiter?\u2018<br \/>\n\u201aNa, was sollen wir schon machen? Wir werden sie der Reihe nach verh\u00f6ren, die Aussagen protokollieren, unterschreiben lassen \u2013 und sie bei einem Gest\u00e4ndnis nach Neustadt bringen. Ich erwarte mir zwar au\u00dfer viel Arbeit von der Aktion nicht viel, aber \u2013 was sollten wir sonst tun?\u2018<br \/>\n\u201aOK. Mir f\u00e4llt auch nix Besseres ein.\u2018<\/p>\n<p>Es wird ein anstrengender Abend im Kommissariat Reichenau. Es melden sich weitere Gest\u00e4ndige, es gibt ein un\u00fcberschaubares Gedr\u00e4nge \u2013 schlie\u00dflich m\u00fcssen Nummernzettel f\u00fcr die Reihenfolge der Verh\u00f6re verteilt werden. Einige M\u00f6rder gehen dann doch nach Hause, versprechen aber, am n\u00e4chsten Tag wiederzukommen, wenn nicht mehr so viel los ist. Dabei ist das Spektrum an M\u00f6rdern weit gestreut: Urspr\u00fcnglich vor allem der Sandlerszene und dem Rotlichtmilieu zuzuordnen, kommen schlie\u00dflich auch immer mehr Handwerker, Kaufleute, Gastronomen, Architekten, Beh\u00f6rdenvertreter, K\u00fcnstler, Bankangestellte, Hausfrauen, Anw\u00e4lte und sonstige Vertreter b\u00fcrgerlicher Berufe \u2013 auch ein B\u00fcrgermeister einer angrenzenden Gemeinde ist dabei und ein Landtagsabgeordneter.<\/p>\n<p>Und sie alle behaupten, ein Tatmotiv zu haben, aber kein Alibi, alle wollen es gewesen sein. Die Verh\u00f6re reduzieren sich schon aus Zeitgr\u00fcnden bald auf die beiden Fragen \u201aWaren Sie es?\u2018 und \u201aWarum?\u2018, gefolgt von der Aufforderung, das Protokoll mit dem Gest\u00e4ndnis zu unterschreiben.<br \/>\nDie meisten unterschreiben auch gleich, einige bestehen darauf, dass auch Details der Tat ins Gest\u00e4ndnis aufgenommen werden, was die Prozedur weiter verz\u00f6gert. Manche melden Sonderw\u00fcnsche an wie beispielsweise der Anwalt, der sich selbst verteidigen will \u2013 zum Zeitpunkt aber \u00fcber seine Verteidigungsstrategie noch nichts verraten will: Er will sie sich in den Wochen der Untersuchungshaft zurechtlegen. Oder der Bauarbeiter Franz Holler, der zusammen mit dem Lindorfer Eduard eingesperrt werden will: \u201aIch war\u00b4s und der Lindorfer Eduard auch.\u2018<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich \u00fcberschwemmt eine Welle an Selbstbezichtigungen Reichenau: zuerst regional, sp\u00e4ter landesweit, schlie\u00dflich international: Die Mordkommission hat es schlie\u00dflich mit um die 17.800 Menschen zu tun, die sich selbst der Mordtat bezichtigen \u2013 Stand: Ende J\u00e4nner. Anfang M\u00e4rz sind es bereits 96.700 T\u00e4ter, die schw\u00f6ren, Manfred Obernhuber in jener tr\u00fcben Nacht den entscheidenden Sto\u00df versetzt zu haben.<br \/>\nEs ist kein Fall wie jeder andere, noch nie hatte es eine derart unglaublich gro\u00dfe Anzahl an Gest\u00e4ndnissen gegeben. Am 5. M\u00e4rz ist die 100.000er-Marke erreicht, der gl\u00fcckliche Jubilar ist ein 84-j\u00e4hriger Eskimo \u2013 die Bilder der Unterzeichnung seines Gest\u00e4ndnisses gehen um den Erdball.<br \/>\nAuch sonst lauert in diesem Fall nat\u00fcrlich \u00fcberall die Presse: Hauers stereotyp-bissige Antwort auf die bohrenden Fragen der Journalisten ist jeweils: \u201aDen Gro\u00dfteil der T\u00e4ter haben wir bereits gefasst.\u2018<br \/>\nAnfang April br\u00fcstet sich auch der Gouverneur von Ohio, ein ehemaliger Sheriff namens Links, bei den Vorwahlen zu den Pr\u00e4sidentschaftswahlen f\u00fcr die Liberalen mit dem Slogan \u201aI did it\u2018 und erreicht mit dieser Aussage eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit, obwohl ihm davor von den Meinungsumfrageinstituten keinerlei Chancen, auch nur die 2%-Marke zu erreichen, einger\u00e4umt worden waren.<br \/>\nHierzulande beteiligen sich nahezu alle Leser an einer Umfrage der reichweitenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Tageszeitung und knapp \u00fcber 8o Prozent davon wollen den Mord selbst begangen haben, der Rest bezichtigt sich zumindest der Mitt\u00e4terschaft.<\/p>\n<p>Ende August legt sich die Aufregung etwas, nachdem sich herausstellt, dass die ermittelnden Beh\u00f6rden schlampig gearbeitet haben: Manfred Obernhuber selbst war schon Jahre zuvor im Allgemeinen Krankenhaus eines nat\u00fcrlichen Todes gestorben, wenn Leberzirrhose aufgrund unm\u00e4\u00dfigen Alkoholgenusses als nat\u00fcrlicher Tod bezeichnet werden kann. Bei dem Toten aus der Pitten handelt es sich vielmehr um Friedhelm Pflaster, einen depressiven Lehrer, der einen mehrere Seiten langen Abschiedsbrief hinterlassen hat, den er pers\u00f6nlich seiner Frau \u2013 und in Kopie auch seinem Anwalt und der Polizeidienststelle \u2013 zukommen hat lassen. Die Verletzungen hatte er sich auf seiner Unterwasser-Flussfahrt zugezogen, das Blut am Br\u00fcckengel\u00e4nder stammt nicht von ihm, sondern von einem Jugendlichen, der mit seinem Moped und \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war.<br \/>\nKoller und Hauer werden vom Dienst suspendiert und sp\u00e4ter \u2013 auch aufgrund von weiteren haarstr\u00e4ubenden Ermittlungsfehlern \u2013 selbst angeklagt und sind so im Dezember die Einzigen, die im Zusammenhang mit dem Fall Obernhuber inhaftiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Christoph Stantejsky<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"drah di ned um \u2026\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=2020\">drah di ned um &#8230;<\/a>| Inventarnummer: 15004<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wissen nicht viel \u00fcber Manfred Obernhuber: Er soll am 17. 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