{"id":19710,"date":"2025-03-08T16:59:25","date_gmt":"2025-03-08T16:59:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=19710"},"modified":"2025-03-15T13:09:23","modified_gmt":"2025-03-15T13:09:23","slug":"k-a-f-f-e-e","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=19710","title":{"rendered":"K A F F E E"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts19710&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts19710&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p style=\"text-align: right;\"><em>Aus den Erinnerungen eines Wiener S\u00fcchtigen<\/em><\/p>\n<p>Eine meiner ersten Kindheitserinnerungen \u2013 es war gegen Kriegsende und ich war circa zwei Jahre alt \u2013 ist der Geruch frisch ger\u00f6steter Kaffeebohnen. Mein Vater stand am Herd, hatte zwei Ringe herausgenommen, eine kugelige Apparatur in die \u00d6ffnung gesetzt und drehte an einer langstieligen Kurbel. Der brandig-bei\u00dfende Geruch war mir kleinem Wurm noch nie begegnet und hat sich wohl deshalb auch in mein Gehirn eingebrannt. Die Nase leitet ja viel schneller als Worte oder Schrift, die erst ihren Umweg durch den Filter des Gehirns nehmen m\u00fcssen, und auch viel tiefer ins Gem\u00fct, wo die Bilder und Sehns\u00fcchte ihren Platz haben.<\/p>\n<p>In der Nachkriegszeit war karges Leben angesagt. Es war jedes Mal ein Freudentag f\u00fcr meine Mutter, wenn sie sich ein paar Schillinge f\u00fcr ein Achtelkilo Meinl-Dreistern abzwacken konnte. Ich hatte das Privileg, am Samstag \u201ezum Meinl\u201c in die nahe Filiale zu gehen, wo es so gut roch. Ich sah genau zu, wie der Filialleiter mit dem roten Schnurrbart und dem braunen Mascherl aus dem gro\u00dfen goldfarbenen Beh\u00e4lter die Bohnen rieseln lie\u00df, sie abwog und nach meiner Aufforderung \u201eauf sieben bitte\u201c in die M\u00fchle sch\u00fcttete. Der Firmengr\u00fcnder Julius Meinl sah von seinem gro\u00dfen Foto, das in jeder Filiale hing (wie heute der Bundespr\u00e4sident in den Amtsr\u00e4umen), auch genau zu \u2013 es wurde damals gro\u00dfes Augenmerk auf Qualit\u00e4t und fachkundiges, h\u00f6fliches Personal gelegt. So sehr, dass ich nach der Unterstufe Gymnasium als Lehrling abgelehnt wurde, weil ich einen Zweier in Betragen hatte. (Sp\u00e4ter war man nicht mehr so heikel, da sprachen die meisten Meinl-Mitarbeiter serbokroatisch oder arabisch.)<\/p>\n<p>Am Samstagnachmittag, wenn mein Vater von der Arbeit kam, wurde das Kaffeewasser aufgesetzt, bevor es zum Kochen kam mit einem kleinen Br\u00f6ckerl Titze-Feigenkaffee verbessert und in die vorgew\u00e4rmte Karlsbader-Kanne \u201eschluckweise\u201c aufgegossen. Erst Jahrzehnte sp\u00e4ter habe ich wieder Kaffee solcher Qualit\u00e4t bekommen. Und noch besser als der Geschmack war der Geruch!<\/p>\n<p>Jahre sp\u00e4ter bekam meine Mutter im Konsum, wo sie Arbeit gefunden hatte, vom Inspektor einen geh\u00f6rigen R\u00fcffel, weil sie \u2013 im Konsum-Arbeitsmantel \u2013 mittags rasch zum Meinl um ein Packerl Kaffee gelaufen war! \u201eWas sollen sich denn unsere Kunden denken? Dass Ihnen unser Kaffee nicht gut genug ist?\u201c<\/p>\n<p>Das war in den F\u00fcnfzigerjahren. Sp\u00e4ter wurden in der Konsum-R\u00f6sterei ausgezeichnete Kaffeemischungen hergestellt, deren \u201eCirkel-Diplomat\u201c zwanzig Jahre lang mein Fr\u00fchst\u00fcckskaffee war. Einmal konnte ich mich sogar pers\u00f6nlich von den Spitzenleistungen dieser R\u00f6sterei \u00fcberzeugen. Als der vakuumverpackte Mahlkaffee aufkam, war der Konsum einer der ersten in \u00d6sterreich, der sich so eine teure Verpackungsmaschine leistete, und ich geh\u00f6rte einer Gruppe an, die zur Besichtigung zugelassen war. Nachdem ich die Vorz\u00fcge und technischen Daten der Maschine gesehen und geh\u00f6rt hatte, sah ich mich in der gro\u00dfen Halle etwas um. Eine Gruppe wei\u00dfgekleideter Frauen arbeitete an einem langen Tisch, an dessen Ende eine gro\u00dfe Karlsbader-Kaffeekanne stand. Ich f\u00fchlte mit einem Finger, sie war warm. \u201eD\u00fcrfte ich bitte kosten?\u201c, fragte ich h\u00f6flich. Eine der Damen go\u00df mir freundlich eine Tasse ein, und ich probierte pur, ohne Zucker und Milch. \u201eDas ist der beste Kaffee, den ich bisher getrunken habe\u201c, sagte ich begeistert, und die Frauen schmunzelten: \u201eWas glauben Sie, wir nehmen doch nur vom Besten, wir sitzen ja an der Quelle.\u201c<\/p>\n<p>Nach der guten alten kaiserlichen Karlsbader-Kanne mit Porzellanfilter kam der Melitta-Aufsatzfilter auf den Markt, der weniger, weil feiner gemahlenen Kaffee verbrauchte und man konnte das ganze Wasser auf einmal aufgie\u00dfen. Die Firma Lilienporzellan kreierte bald komplette Kannen, die sehr beliebt waren und so gut zum pastellfarbenen Geschirr \u201eMelange\u201c passten. Mit der aufkommenden Motorisierung brachten dann immer mehr Italienurlauber die Aluminium-Espressomaschinen heim, die bald auch in den B\u00fcros unentbehrlich wurden. Und dann kam der Siegeszug der elektrischen Filterkaffeemaschinen, der bis heute andauert, nur in den B\u00fcros machten sich die moderneren Saeco-Vollautomaten breit. In den Haushalten haben sie sich nicht wirklich durchgesetzt, was wohl am infernalischen Geheule der eingebauten M\u00fchlen liegt. Und der sogenannte \u201eice-coffee\u201c in Dosen ist wohl eher nur ein Sommerbl\u00fcher, da \u00e4ndert auch der plakative Aufschrei eines knochigen Models: \u201eKaffeekanne? Ich hab doch einen K\u00fchlschrank\u201c gar nichts. Und wie wurde im Jahr 2003, als ich an einer Volkshochschule einen Kaffeesiederkurs machte, dort der Kaffee f\u00fcr die vielen Verkostungen zubereitet? Ja, in der alterprobten, geschmacksneutralen Karlsbader!!! Weil n\u00e4mlich Kaffee von Fachleuten niemals hei\u00df, sondern immer nur warm bis lauwarm verkostet wird \u2013 nur dann hat man den vollen Geschmack! Und wenn der Kaffee etwas grobk\u00f6rniger gemahlen ist (wie f\u00fcr das Porzellansieb der Karlsbader erforderlich), enth\u00e4lt er auch weniger Bitterstoffe.<\/p>\n<p>Aber trotz der gewaltigen Auswahl an Kaffeemaschinen in den heutigen Mega-Super-Elektro-M\u00e4rkten, in Fachgesch\u00e4ften und sogar schon in Baum\u00e4rkten: Wer eine gute Kaffeem\u00fchle sucht, hat keine Qual der Wahl: Eine veraltete Messerm\u00fchle und zwei elektrische Mahlwerksm\u00fchlen, das war\u2019s. Da m\u00f6chte man oft lieber Gro\u00dfmutters Handm\u00fchle wieder zwischen die Knie nehmen.<\/p>\n<p>Apropos Handm\u00fchle: Vor Jahren feierte mein Arbeitgeber ein Firmenjubil\u00e4um, und alle Mitarbeiter wurden aufgefordert, kreativ daran mitzuwirken \u2013 es war ein \u201eopen-house\u201c mit warmem B\u00fcffet geplant. Ich entschloss mich spontan, in meinem gro\u00dfen B\u00fcro ein richtiges altmodisches Kaffeehaus aufzumachen: Eine Kollegin lieh mir einen leistungsf\u00e4higen Edelstahlwasserkocher, ich reaktivierte meine alte Handm\u00fchle sowie die beiden gro\u00dfen Karlsbader-Kannen, besorgte Zubeh\u00f6r, Milch, Schlagobers, Getr\u00e4nke, Geschirr, Zeitungen und \u2013 last, but not least \u2013 zwei Kilo hochwertige Kaffeebohnen. Dann buk ich je drei Guglh\u00fcpfe und Apfelstrudel, und das Fest konnte steigen. Gleich in der ersten Stunde kam es zur Nagelprobe \u2013 der oberste Konzernboss kam mit zwei Abteilungsleitern herein und bestellte drei gro\u00dfe Braune \u2013 \u201eaber rasch, ich hab nicht viel Zeit!\u201c Ich nickte und nahm die Handm\u00fchle zwischen die Knie, als er schon urgierte; \u201eIch hab gesagt rasch, wo ist unser Kaffee?\u201c Ich deutete auf die M\u00fchle: \u201eIch reibe ihn gerade, in einer Viertelstunde wird er fertig sein, ein guter Kaffee braucht seine Zeit, und einen schlechten bekommen Sie sowieso jeden Tag.\u201c Nicht nur der Boss, auch seine Sekret\u00e4rin erblasste. Aber er kam folgsam zwanzig Minuten sp\u00e4ter, und er hat es nicht bereut.<\/p>\n<p>Mit der Sekret\u00e4rin war ich sowieso auf Kriegsfu\u00df, denn sie kochte den im ganzen Konzern ber\u00fcchtigten \u201eFadbitter\u201c, indem sie morgens eine gewaltige Kanne Kaffee zustellte und auf der Warmhalteplatte der Maschine den ganzen Tag warmhielt. Genauso hat er dann auch geschmeckt: Wenn er frisch war, war er hei\u00df, wenn man viel Zucker hineintat, war er s\u00fc\u00df, und mit Milch wurde er heller. Kann man mehr verlangen? Es lief das Ger\u00fccht, dieser Kaffee werde zum Disziplinieren unbotsamer Mitarbeiter und schwieriger Kunden eingesetzt, und die Gastritis des Direktors w\u00e4re auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren. Einmal dachte ich, besser der Fadbitter als gar nichts, und hatte ein H\u00e4ferl davon am Schreibtisch stehen, als ein Techniker auff\u00e4llig schnuppernd in mein Zimmer trat mit der Frage: \u201eMir wurde ein Kabelbrand gemeldet \u2013 ist das bei Ihnen?\u201c Ich antwortete \u2013 mit Blick auf den Bildschirm und daher geistesabwesend: \u201eNein, ich habe gerade einen Kaffee von der Frau Mitzi geholt.\u201c Dieser ungewollte Geruchsvergleich wurde rasch \u201eruchbar\u201c und die Frau Mitzi grub das Kriegsbeil aus.<\/p>\n<p>Da war mir ja \u2013 nachtr\u00e4glich gesehen \u2013 der b\u00e4uerliche Fr\u00fchst\u00fcckskaffee lieber, den ich mit eingebrocktem Brot als H\u00fcterbub in der buckligen Welt morgens und abends in den dicken \u201eBitschen\u201c mit Bl\u00fcmchenmuster von der B\u00e4uerin auf den Tisch gestellt bekam. Dieser \u201eKaffee\u201c war sicher sehr gesund und man schlief mangels Koffein ausgezeichnet darauf.<\/p>\n<p>Als ich in den Achtzigerjahren auf einem d\u00e4nischen Bauernhof Urlaub machte, wunderte ich mich sehr, dass es \u2013 beim abendlichen Fernsehen \u2013 um circa 21 Uhr einen ausgezeichneten starken Mokka mit einem kleinen St\u00fcck Kuchen gab. Anfangs war das schlafst\u00f6rend, aber bald gew\u00f6hnten wir uns daran. Erst dachten wir, das sei eine d\u00e4nische Landessitte, aber eine deutsche Urlauberin glaubte dieses R\u00e4tsels L\u00f6sung anderswo gefunden zu haben: Der Bauer schlief nach seiner schweren Tagesarbeit beim Fernsehen immer ein, und um noch etwas von ihrem Mann zu haben, w\u00e4re seine junge Frau auf den Trick mit dem Mokka gekommen. M\u00f6glich w\u00e4r\u2019s ja.<\/p>\n<p>Ich habe in meinem Leben schon viel und verschiedenartigen Kaffee getrunken, weit mehr mittelm\u00e4\u00dfigen als guten, und es waren oft genug Ausrei\u00dfer nach unten dabei: So ist zum Beispiel der Fr\u00fchst\u00fcckskaffee auch von Viersternhotels in den gro\u00dfen SB-Kesseln am B\u00fcffet fast \u00fcberall von grauenhafter \u201eQualit\u00e4t\u201c, ich war ihm von \u00d6sterreich \u00fcber Deutschland, Italien, Belgien, Malta, Ungarn, Jugoslawien, Prag und sogar in Rio de Janeiro ausgeliefert. In Brasilien, wo doch jede Menge bester Kaffee geerntet wird! Und von England schweigen wir lieber \u2013 dieses Land hat vielleicht in den Gef\u00e4ngnissen, aber sicher nicht beim Kaffee die Folter abgeschafft.<\/p>\n<p>Dieselbe Jauche gibt es auch bei Seminaren, wo in den Pausen von den Nirosta-Tanks gezapft werden darf. Dabei ist in denselben Hotels der Espresso von der automatischen gro\u00dfen Espressomaschine meistens trinkbar \u2013 vermutlich, weil er separat zu bezahlen ist. In einem teuren Restaurant in Saalbach habe ich erstmalig diesen fl\u00fcssigen Sonderm\u00fcll grantig zur\u00fcckgeschickt \u2013 Sie sollten das Gleiche tun, damit die Gilde der Kaffeeverderber endlich einmal aufwacht!<\/p>\n<p>Es geht aber auch anders! Im medizinischen Labor Dr. Birkmayer in 1090 Wien gab es \u2013 aus den gleichen Nirosta-Warmhaltekesseln wie in den oben angef\u00fchrten Hotels \u2013 einen sehr guten aromatischen Kaffee \u2013 ich freute mich immer schon auf die n\u00e4chste Blutuntersuchung. Und warum ist in der Wiener Konditorei Heiner der Kaffee so gut und in etlichen ansonsten renommierten gro\u00dfen Kaffeeh\u00e4usern eher mittelm\u00e4\u00dfig? Wie sehr geht mir das nunmehr geschlossene \u201eHaiti\u201c, eine kleine Kaffeer\u00f6sterei mit Ausschank in der Naglergasse in Wien, ab \u2013 da konnte man beim R\u00f6sten zusehen und \u201ezuriechen\u201c, und der Kaffee war erstklassig!<\/p>\n<p>Aber auch in Rio de Janeiro gab es eine positive Erfahrung: In einer Seitengasse hinter unserem Hotel an der Copa Cabana war ein Zigarrengesch\u00e4ft, und beim Kauf von einigen Zigarillos zog mich der Kaffeeduft in den \u00fcberdachten Hinterhof, wo eine der sonderbarsten Kaffeek\u00fcchen etabliert war. Die Apparaturen sahen aus wie eine skelettierte Dampflokomotive, und in Tr\u00f6gen mit kochendhei\u00dfem Wasser lagen die kleinen dickwandigen Kaffeetassen, welche mit langen Drahtzangen herausgefischt und dann gef\u00fcllt wurden. Dieser Mokka war wirklich hei\u00df wie die H\u00f6lle, (mit viel Zucker) s\u00fc\u00df wie die Liebe und schwarz wie sonst etwas. Und umwerfend stark. Die Angestellten waren kaffeebohnenbraun, was mich an die alte Wiener Messe und deren Lebensmittelhalle erinnerte, wo beim Meinl oft ein melangefarbiger Student hinter der Espressomaschine stand \u2013 eben der Meinl-Mohr.<\/p>\n<p>Wie viele meiner Erinnerungen und Erlebnisse h\u00e4ngen doch mit Kaffee zusammen, so der Kaffeeausschank in der seinerzeit von jungen Leuten besetzten \u201eArena\u201c am Alten Schlachthof, wo mangels Papierfilter eine zerschnittene Strumpfhose verwendet wurde. Oder der Espresso mit Rum, den ich als Externist an Pr\u00fcfungstagen um drei Uhr morgens trank, bevor ich den Stoff wiederholte. Oder der um Mitternacht mit Freunden gebraute T\u00fcrkische, wenn die Diskussion schon m\u00fcde wurde &#8230;<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte direkt nostalgisch werden, denn der Kaffee spricht nicht nur den Geist, sondern auch das Gem\u00fct an \u2013 g\u00e4be es sonst sogar Lieder \u00fcber den Kaffee, \u201eDer Kaffee ist fertig\u201c, oder \u201e\u2026 nach dem caf\u00e9 au lait m\u00f6chte ich ganz z\u00e4rtlich dich verf\u00fchr\u2019n\u201c, oder die Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach?<\/p>\n<p>Und so lassen wir das Lob des Kaffees ausklingen mit der Bemerkung einer resoluten B\u00fcrokollegin in den Vierzigern, die meinte: \u201eEinen guten Kaffee und eine Zigarette dazu \u2013 da lass ich den sch\u00f6nsten Mann stehen!\u201c<\/p>\n<p>PS: Auch wer Kaffee nicht vertr\u00e4gt, kann sich einen kleinen Kaffeebaum im Topf kaufen und im B\u00fcro oder der Wohnung aufstellen, er bl\u00fcht sp\u00e4ter wei\u00df \u00fcber lackgr\u00fcnen, gewellten Bl\u00e4ttern \u2013 und meiner hat schon zweimal getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Robert M\u00fcller<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at |\u00a0Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=1490\">s\u00fcffig<\/a> | Inventarnummer: 25076<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus den Erinnerungen eines Wiener S\u00fcchtigen Eine meiner ersten Kindheitserinnerungen \u2013 es war gegen Kriegsende und ich war circa zwei Jahre alt \u2013 ist der Geruch frisch ger\u00f6steter Kaffeebohnen. 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