{"id":18720,"date":"2024-09-27T14:13:11","date_gmt":"2024-09-27T14:13:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=18720"},"modified":"2024-09-29T14:16:30","modified_gmt":"2024-09-29T14:16:30","slug":"bernhard-und-bianca-aka-bibi-und-bernard","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=18720","title":{"rendered":"Bernhard und Bianca aka Bibi und Bernard"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts18720&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts18720&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p><strong>1990 &#8211; Wie alles begann<\/strong><\/p>\n<p>Bernhard und Bianca kannten sich bereits seit ihren ersten Lebenswochen. Ihre Familien waren Nachbarn gewesen, und wie es das Schicksal so wollte, wurden ihre M\u00fctter zur selben Zeit schwanger. Im Grunde genommen waren sie wie Geschwister, denn ihre Geburtstage lagen nur knapp sieben Tage auseinander. Auch konnte man ihnen eine gewisse optische \u00c4hnlichkeit nicht absprechen \u2013 die einem gemeinsamen Spieleabend der damals frisch eingezogenen Nachbarspaare geschuldet sein k\u00f6nnte. Man schenkte dieser Erkenntnis nur wenig Beachtung, war man doch im besten Einvernehmen \u2013 speziell was die regelm\u00e4\u00dfigen Spieleabende anging.<\/p>\n<p>Die Kinder hatten eine wunderbare Kindheit, denn wie Zwillinge erlebten sie die sch\u00f6nsten Augenblicke ihres Weges gemeinsam. Sei es der erste Schultag, ihre kindliche Leidenschaft f\u00fcr zwei von Disney erfundenen M\u00e4usepolizisten, die zuf\u00e4llig dieselben Namen trugen, oder ihr gemeinsamer Berufswunsch, Friseurin und Friseur zu werden, um sp\u00e4ter einen Beauty-Salon zu er\u00f6ffnen. Die erste Liebe traf beide recht hart, denn sie waren Hals \u00fcber Kopf in denselben Kerl verknallt.<\/p>\n<p><strong>Heute \u2013 wie es weitergeht<\/strong><\/p>\n<p>Es waren nun schon beinahe 15 Jahre vergangen, seit Bianca und Bernhard ihren Beauty-Salon \u201eChez Bibard\u201c er\u00f6ffnet hatten. Sie waren hinl\u00e4nglich als Bibi und Bernard bekannt, was die Namensgebung ihres Salons nicht unwesentlich beeinflusst hatte.<\/p>\n<p>Es waren ihnen viele gute Jahre verg\u00f6nnt gewesen, doch mit der Zeit stiegen auch die Mietpreise und Kosten ins Unermessliche. An die Liebe war \u2013 bis auf ein paar k\u00fcrzere Aff\u00e4ren hier und da \u2013 kaum zu denken, war doch stets ihr Salon der Mittelpunkt ihrer beider Aufmerksamkeit gewesen. Doch nun war es Zeit f\u00fcr einen Neuanfang. Mit Mitte drei\u00dfig w\u00fcrden sie nun aufs Land ziehen, die horrenden st\u00e4dtischen Mietpreise gegen mehr Lebensqualit\u00e4t eintauschen, und wer wei\u00df, vielleicht h\u00e4tte man sogar noch Zeit f\u00fcr die gro\u00dfe Liebe.<\/p>\n<p>Gesagt, getan, bezogen sie nach einem tr\u00e4nenreichen Abschied aus ihrem st\u00e4dtischen Umfeld ein kleines H\u00e4uschen im Dorfkern eines idyllischen \u00d6rtchens, das ihnen M\u00f6glichkeit bot, oben zu wohnen und unten ihren Salon zu betreiben.<\/p>\n<p>Alles schien perfekt, und am Tag der feierlichen Er\u00f6ffnung gl\u00e4nzten neben dem Salon auch sie selbst von Kopf bis Fu\u00df. Bibi pflegte sich im Stil der 50er-Jahre zu kleiden, mit r\u00fcckenfreien Petticoat-Kleidern, die ihren Tattoos die n\u00f6tige B\u00fchne boten. Auch Bernard war Tattoos nicht abgeneigt, doch sah er seinen K\u00f6rper als lebende Leinwand, seinen Kopf zierten unz\u00e4hlige Piercings. Doch sein ganzer Stolz galt seinen Ohr-Tunneln, die nahezu faustgro\u00df auf seinen Schultern ruhten.<\/p>\n<p>Sie verstanden sich als K\u00fcnstler, und obwohl ihnen die W\u00fcnsche Ihrer Kunden stets Befehl waren, durfte die eigene Note nach erfolgter Versch\u00f6nerung des Individuums nicht fehlen.<\/p>\n<p>In ihrem neuen Umfeld erschienen die beiden wie zwei Paradiesv\u00f6gel, die das Idyll eines heimatlichen Schwarz-Wei\u00df-Filmes schm\u00fcckten. So war es gewiss nicht verwunderlich, dass am Tag der Er\u00f6ffnung nur sehr wenige Besucher den Weg in den neuen Salon fanden.<\/p>\n<p>Einige Wochen sp\u00e4ter fanden sich dennoch immer mehr Kunden bei ihnen ein, denn der n\u00e4chste Friseursalon war sage und schreibe eineinhalb Stunden Autofahrt entfernt. Und im Vergleich zur langen Autofahrt schien das bunte Duo dann doch das geringere \u00dcbel zu sein.<\/p>\n<p>Nun endlich angekommen und sogar teils ins Dorfleben integriert, hatten Bibi und Bernard ihr Ziel erreicht: g\u00fcnstigere Mieten, weniger Arbeitsstunden und mehr Freizeit. Doch waren sie es nicht gewohnt, damit umzugehen. Schnell wurde ihnen langweilig, denn Clubbings oder andere Events konnte man im Dorf nicht finden. So sa\u00dfen sie abends bei einem Bierchen im Wohnzimmer und fr\u00f6nten ihrer Leidenschaft \u2013 Krimis. Zwar wurden die M\u00e4use-Helden ihrer Kindheit aus der gleichnamigen Disneyserie mittlerweile durch Agatha Christies Hercule Poirot abgel\u00f6st, denn dieser war stets stilecht und mit Bartwichse gezwirbeltem Schnurrbart ihr neuer Held ungel\u00f6ster und kniffliger Kriminalf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Als Bibi eines Tages die Pfarrersk\u00f6chin mit Lockenwicklern versah, h\u00f6rte sie, wie diese mit der Wirtin im Nebensessel den neuesten Tratsch teilte.<\/p>\n<p>\u201eHast du schon geh\u00f6rt\u201c, begann sie, \u201edie Schwester vom Huber-Bauern ist aus dem Afrika-Urlaub nicht mehr zur\u00fcckgekommen, anscheinend hat sie sich dort einen Einheimischen angelacht.\u201c Mit gro\u00dfen Augen entgegnete die Wirtin: \u201eAh da schau her, mit Anfang vierzig h\u00e4tte sie hier wohl auch keinen mehr abbekommen.\u201c Geh\u00e4ssig grinsend erwiderte die Pfarrersk\u00f6chin: \u201eNa ja, wer\u2019s braucht\u201c und lie\u00df schulterzuckend von ihrem nicht anwesenden Opfer ab, um nun deren Bruder verbal in Angriff zu nehmen. \u201eAm Huber-Bauer-Hof selbst ist es seit neuestem des Nachts \u00fcbrigens immer hell beleuchtet. Im Stall brennt Licht, man h\u00f6rt laute Musik spielen und sieht Schatten, die sich auf- und ab bewegen. Vielleicht feiert er ja jetzt Orgien, wo sie nicht mehr da ist.\u201c \u201eWelche Musik?\u201c, fragte die Wirtin neugierig, doch die Pfarrersk\u00f6chin entgegnete nur gleichg\u00fcltig: \u201eDas wei\u00df ich doch nicht, aber der J\u00e4ger vom benachbarten Wald hat es beobachtet und im Tante-Emma-Laden erz\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n<p>Nachmittags wiederholte sich das Szenario, jedoch nun in maskuliner Ausf\u00fchrung zwischen dem Mann der Wirtin und dem Gemeindearbeiter, die sich zur selben Zeit ihre Haare schneiden lie\u00dfen. Es folgten Aussagen zu diversen Praktiken im Stall, gewissen Bed\u00fcrfnissen alleinstehender vierzigj\u00e4hriger Frauen \u2013 in Afrika, und weitere Aussagen in Bezug auf Gr\u00f6\u00dfenunterschiede. Zwar hatte sich der Dialog zwischen den M\u00e4nnern nicht wirklich in politisch korrekter Sprache und ohne sexuelle Anspielungen zugetragen, doch das wahre Ausma\u00df des Gesagten w\u00fcrde die guten Sitten erheblich ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p>Bibi dachte bei sich: Diese dummen Tratschm\u00e4uler, wenn die Schwester vom Bauern sich in Afrika bei oder auf jemandem niedergelassen hatte, w\u00e4re diese wenigstens zweimal erf\u00fcllter, als sie es sich von den einheimischen M\u00e4nnern in diesem Kaff h\u00e4tte erwarten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Des Abends tranken Bibi und Bernard ein gepflegtes Feierabendbier auf ihrem Balkon. Als Bernard Bibis gr\u00fcbelndes Gesicht bemerkte, fragte er gerade aus: \u201eWas los Bibi, bedr\u00fcckt dich was?\u201c Diese erz\u00e4hlte ihm unmittelbar vom Tratsch des Tages, doch die Geschichte mit dem hell erleuchteten Stall, der Musik und den Schatten lie\u00df sie nicht recht Ruhe finden. Auch Bernard war unmittelbar interessiert, da die Geschichte dem l\u00e4ndlichen Feierabend ein wenig mehr W\u00fcrze verlieh. Voller Tatendrang meinte er zu Bibi: \u201eLass uns zum Hof fahren, vielleicht finden wir ja was heraus?\u201c Bibi musste nicht lange \u00fcberredet werden, und gemeinsam fuhren sie mit ihren breitr\u00e4drigen E-Bikes \u2013 einem \u00dcberbleibsel ihres st\u00e4dtischen Lebens \u2013 zum Hof des besagten Huber-Bauern.<\/p>\n<p>Dort angekommen d\u00e4mmerte es bereits. Sie lie\u00dfen sich im Wald nieder, und w\u00e4hrend sie den Hof beobachteten, f\u00fchlten sie sich wie zwei Hobby-Detektive, die an einem hei\u00dfen Fall dran waren.<\/p>\n<p>Gegen zehn Uhr begann das Spektakel: Im Stall wurde es taghell, Musik erklang aus dem mit Brettern verkleideten Geb\u00e4ude, und wie es die Tratschweiber erw\u00e4hnt hatten, begannen auch Schatten auf \u00a0und ab zu tanzen. Neugierig pirschten sie sich n\u00e4her heran, und das Herz schlug ihnen bis zum Hals. Diesen Adrenalinkick hatten sie sich nach so vielen Monaten l\u00e4ndlicher Assimilation wahrlich verdient!<\/p>\n<p>Aufgeregt und voller Vorfreude \u00fcber das, was sie entdecken k\u00f6nnten, hofften sie fast darauf, dass sich die Orgien-These der Tratschweiber bewahrheiten w\u00fcrde. Vor dem Stall angekommen, versuchten sie, einen Blick durch die Bretter zu erhaschen, und was sie beobachteten, war wahrlich bemerkenswert:<\/p>\n<p>An der n\u00e4chstgelegenen Wand des Stalls war eine Leinwand befestigt, die einem alten Reflektor als Wiedergabefl\u00e4che diente. Zu sehen war eine Szene aus dem Ballett Schwanensee und auch die Musik entstammte dem besagten St\u00fcck. Vor der Leinwand tanzte der Huber-Bauer, der in einem Tutu und Gummistiefeln die Bewegungen der verzauberten Schwanenprinzessin nachahmte.<\/p>\n<p>Nach anf\u00e4nglicher Verwunderung waren Bibi und Bernard regelrecht ber\u00fchrt von der Hingabe, die dieser st\u00e4mmig gebaute und gro\u00dfe Mann in seinen Bewegungen ausdr\u00fcckte. Nach einigen Minuten fassten sie einen Entschluss: Sie wollten den Huber-Bauern davor bewahren, sein Gesicht vor den D\u00f6rflern zu verlieren, und mussten ihn mit dem Tratsch konfrontieren sowie mit der Tatsache, dass er Beobachter hatte.<\/p>\n<p>Sie fassten sich ein Herz und klopften laut an die Stallt\u00fcre. Es wurde still im Stall, und nach einiger Zeit \u00f6ffnete der Huber-Bauer einen Spalt breit die T\u00fcre. \u201eWas wollt ihr hier?\u201c, brummte er griesgr\u00e4mig aus dem Stall, doch Bibi und Bernard nahmen ihm sogleich den Wind aus den Segeln.<\/p>\n<p>\u201eWir haben dich beim Tanzen gesehen\u201c, entgegnete Bernard, \u201eund wir wollen dich vor den D\u00f6rflern warnen, die bereits jetzt eifrig \u00fcber die die Beleuchtung und die Musik in deinem Stall tratschen.\u201c<\/p>\n<p>Besch\u00e4mt und unsicher blickte der Huber-Bauer auf die beiden, doch er wusste, dass sein Treiben aufgeflogen war. \u201eBitte verratet mich nicht\u201c, sagte er mit leiser Stimme. \u201eDie Leute hier k\u00f6nnen gemein werden, wenn man nicht so tut, wie sie es von einem erwarten.\u201c Da lachten Bibi und Bernard und erwiderten: \u201eOh das wissen wir nur zu gut. Schau uns an, wir entsprechen ja wohl kaum dem Bild, das man hier gewohnt ist.\u201c Der Huber-Bauer musterte die beiden von Kopf bis Fu\u00df und meinte lachend \u201eJa, da m\u00f6gt ihr wohl recht haben.\u201c Als Zeichen seines Vertrauens lie\u00df er sie herein und gemeinsam heckten sie einen Plan aus, der die Dorfbewohner t\u00e4uschen sollte &#8230;<\/p>\n<p>Schon am n\u00e4chsten Tag hingen Plakate im Salon \u201eChez Bibard\u201c, die verk\u00fcndeten, dass sie gemeinsam mit dem Huber-Bauern ein Hofkino veranstalten w\u00fcrden, jeder war dazu eingeladen, und sollte es im Dorf Anklang finden, w\u00fcrde man es regelm\u00e4\u00dfig anbieten.<\/p>\n<p>Als die D\u00f6rfler die Plakate lasen, stellte sich beim einen oder anderen durchaus ein gewisser \u201eAha-Moment\u201c ein, denn pl\u00f6tzlich ergaben die Beobachtungen des J\u00e4gers Sinn: Der gute Huber-Bauer hatte nur sein Equipment justiert, um einen willkommenen Beitrag gegen\u00fcber der Dorfgemeinde zu leisten. So ein toller Mann aber auch. Zwinker \u2026<\/p>\n<p>Vierzehn Tage sp\u00e4ter fand das erste Hofkino statt, und es sollten noch viele folgen. Die Frauen aus dem Ort kamen mit K\u00f6stlichkeiten, die sie f\u00fcr kleines Geld verkauften, und die M\u00e4nner trugen Bier- und Limokisten auf den Hof. Man freute sich \u00fcber das Zusammenkommen, und bei ein, zwei, drei Bier lie\u00df es sich pl\u00f6tzlich auch ganz ungezwungen miteinander reden.<\/p>\n<p>Bibi und Bernard waren nun g\u00e4nzlich angekommen. Sie waren Teil der Gemeinschaft, und auch der Huber-Bauer, Martin war sein Name, war gerettet. Vielleicht mag es fast ein wenig kitschig erscheinen, doch mit Martin fand Bernard die Liebe, vielleicht sogar die gro\u00dfe, aber das w\u00fcrden sich die beiden noch ein wenig genauer ansehen.<\/p>\n<p>Doch auch Bibi hatte sich ein wenig verknallt. Denn gemeinsam mit dem Dorfpfarrer konnte sie endlich wieder ihre geliebten Spieleabende veranstalten.<\/p>\n<p>Und die Moral von der Geschichte? Die Anst\u00f6\u00dfigkeit liegt immer in der Imagination des Betrachters \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Verena Tretter<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=416\">es menschelt<\/a> | Inventarnummer: 24165<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1990 &#8211; Wie alles begann Bernhard und Bianca kannten sich bereits seit ihren ersten Lebenswochen. Ihre Familien waren Nachbarn gewesen, und wie es das Schicksal so wollte, wurden ihre M\u00fctter zur selben Zeit schwanger. Im Grunde genommen waren sie wie Geschwister, denn ihre Geburtstage lagen nur knapp sieben Tage auseinander. Auch konnte man ihnen eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[111],"tags":[11],"class_list":["post-18720","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tretter-verena","tag-es-menschelt"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18720"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18720\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18722,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18720\/revisions\/18722"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}