{"id":15657,"date":"2023-03-20T15:21:58","date_gmt":"2023-03-20T15:21:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=15657"},"modified":"2023-03-25T17:38:06","modified_gmt":"2023-03-25T17:38:06","slug":"spruchkarten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=15657","title":{"rendered":"Spruchkarten"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts15657&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts15657&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Mein Mann hat einen Termin in Linz und ich werde ihn begleiten. Ein Paarkurzausflug sozusagen, in die Landeshauptstadt. Ich muss bedauerlicherweise zugeben, dass ich Linz nicht sehr gut kenne, deshalb planen wir unseren Ausflug so, dass mir mein Mann noch vor seinem Termin den Hauptplatz, die \u201eLandstra\u00dfe\u201c (Fu\u00dfg\u00e4ngerzone) und Umgebung in groben Z\u00fcgen zeigen kann, damit frau sich nicht verl\u00e4uft. Nicht lachen! Das k\u00f6nnte bei mir durchaus m\u00f6glich sein, ich bin eine geographische Wildsau. Mein Handy lade ich im Auto auch noch gleich voll auf, damit ich wenigstens jemanden anrufen kann, wenn ich mich verirrt habe. Oder Google Maps mir weiterhelfen kann. Als ich mit meinen T\u00f6chtern voriges Jahr in Prag war, hat sich unsere J\u00fcngere meist um die Orientierung via App gek\u00fcmmert und wir haben problemlos \u00fcberall hingefunden \u2013 wenn ich an meine Jugend denke, sa\u00dfen wir bei unseren Urlauben und Ausfl\u00fcgen immer mitten unter riesengro\u00dfen Stadtpl\u00e4nen und dicken Reisef\u00fchrern. Ich hab immer ans Ziel gefunden und auch wieder heim. Muss auch mal gesagt werden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich brauche ich all das in einer kleinen Stadt wie Linz nicht. Ganz sicher nicht, versichert mir mein Mann. Er muss es wissen, immerhin ist er in der Landeshauptstadt f\u00fcnf Jahre in die HTL gegangen und sein Weg vom Internat in die Schule und zur\u00fcck bzw. zum Bahnhof f\u00fchrte haupts\u00e4chlich \u00fcber die Landstra\u00dfe und deren Seitengassen.<\/p>\n<p>So marschieren wir eingehakt los und schlendern \u00fcber den Hauptplatz, vorbei an der Pests\u00e4ule und rein in die Landstra\u00dfe. Der Wind weht uns um die Ohren, es ist M\u00e4rz und die Sonne steht zwar am Himmel, aber hat noch zu wenig w\u00e4rmende Kraft. Vor etlichen Kaffeeh\u00e4usern sind schon die Schanig\u00e4rten aufgebaut mit Decken auf den St\u00fchlen, aufgespannten Sonnenschirmen und Eiskarten auf den Tischen. Die Menschen mit Daunenjacke, Haube und Schal und die sommerlich anmutenden Kaffeeh\u00e4user, ein eigenartiger Kontrast.<\/p>\n<p>Langsam schlendern wir entlang der Gesch\u00e4fte \u00fcber die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, wie ein altes Ehepaar. In diesem Fall ist das keine Floskel, es ist Tatsache. Ich lieb\u00e4ugle mit einigen Schuh-, Kleider- und Schmuckgesch\u00e4ften, denen ich insgeheim verspreche, ihnen einen Besuch abzustatten, sobald mein Mann in seinem Termin ist und ich in Ruhe shoppen gehen kann. Immerhin ist morgen \u201eWeltfrauentag\u201c und wieso soll frau sich nicht selber was schenken? Vor einigen Geb\u00e4uden bleibt mein Mann stehen, haupts\u00e4chlich vor Gasth\u00e4usern, wie mir scheint.<\/p>\n<p>\u201eHier haben wir nach der Matura noch ein paar Bier getrunken, bevor ich in den Zug gestiegen und heimgefahren bin.\u201c Nach einigen Metern weiter: \u201eUnd hier war unsere Maturafeier! Wahnsinn, das Lokal gibt es noch immer.\u201c Nach wieder einigen Metern, am Ende der Landstra\u00dfe, bleibt er vor einem Eckhaus stehen, in dem ein t\u00fcrkischer Einkaufsladen eingemietet ist.<br \/>\n\u201eHier war fr\u00fcher das Goethekaffee, da waren sehr viele Schulschw\u00e4nzer anzutreffen.\u201c \u201eUnd du warst dabei?\u201c \u201eNein, ich war da nie!\u201c \u201eWoher wei\u00dft du es dann?\u201c \u201eSo was wei\u00df man doch!\u201c<br \/>\nNicht, dass ich meinem Mann nicht glaube, aber ich wei\u00df zum Beispiel auch, in welchem Kaffeehaus man fr\u00fcher in meiner Heimatstadt Schulschw\u00e4nzer angetroffen hat, und warum wei\u00df ich das? Eben!<\/p>\n<p>Wir haben noch etwas Zeit und mein Mann m\u00f6chte nun die Goethestra\u00dfe runtermarschieren und schauen, ob \u201eseine\u201c Schule da noch immer zu finden ist. Die war scheinbar fr\u00fcher schon uralt und er kann sich kaum vorstellen, dass da noch immer unterrichtet wird.<br \/>\n\u201eDas ist die HTL f\u00fcr Hoch- und Tiefbau und das Geb\u00e4ude ist bauf\u00e4llig?\u201c, frage ich ihn. \u201eNein, bauf\u00e4llig nicht, aber es war vor f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahren schon altbacken.\u201c<br \/>\n\u201eVor wie vielen Jahren?\u201c Mein Mann kann sehr gut Kopfrechnen, viel besser als ich, aber nun ist er stutzig geworden und bleibt stehen.<br \/>\n\u201eOhjeee, das war ja schon vor vierundvierzig Jahren!\u201c Mir scheint, es ist ein wenig Farbe aus seinem Gesicht gewichen. Ja, wir werden eben nicht j\u00fcnger.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist mir angenehm warm von unserem Fu\u00dfmarsch, meine F\u00fc\u00dfe schmerzen und der Wind pfeift uns noch immer um die Ohren. Daheim liegen unsere Pulsmessuhren, verstaubt in einem Schrank und nicht aufgeladen, weil wir sie so selten tragen. Heute h\u00e4tte mir meine Uhr sicher einen Pokal aufs Display gemalt, so viele Schritte sind wir schon gelaufen.<br \/>\n\u201eJetzt sind wir hier, schau mal, das gelbe gro\u00dfe Geb\u00e4ude da unten!\u201c Ich bin schwer beeindruckt, es ist immer noch da. Es ist nicht verloren gegangen und auch nicht abgehauen.<br \/>\n\u201eSieh mal, das war unser Haupteingang.\u201c Ehrfurchtsvoll bleibt mein Mann vor der gro\u00dfen Eingangst\u00fcr stehen, die von zwei stattlichen alten S\u00e4ulen umrahmt ist. Er blickt die Fensterfront empor und lehnt sich etwas zur\u00fcck. Ich kann seine Gedanken f\u00f6rmlich lesen. Da h\u00e4ngen halt schon Erinnerungen dran, kann ich verstehen.<br \/>\n\u201eF\u00fcnf lange Jahre, unglaublich viele Stunden am B\u00fcffeln und Lernen.\u201c Mein Mann schwelgt in Erinnerungen.<\/p>\n<p>An der Hausmauer hinter einem Strauch steht ein \u00e4lterer Herr und tippt in sein Handy. Aus dieser kurzen Distanz kann er unserer Unterhaltung sicher folgen. Nach f\u00fcnf Minuten kommt er an uns vorbei und fragt:<br \/>\n\u201eKann ich irgendwie behilflich sein?\u201c Das ist sicher ein Professor oder Ingenieur, bestimmt kein Sch\u00fcler, f\u00fcr einen Sch\u00fcler ist er definitiv zu alt.<br \/>\n\u201eNein, danke, ich bin nur hier vor \u2026 vor vierundvierzig Jahren in die Schule gegangen\u201c, entgegnet mein Mann. Erst jetzt bemerke ich den Bart und die Frisur unseres Gegen\u00fcbers, ein grauer F\u00fcnf-Tage-Bart und grau melierte Haare, \u00e4hnlich wie bei George Clooney \u2013 entfernt \u00e4hnlich! Und \u00e4hnlich wie bei meinem Mann. Tragen alle \u00e4lteren Bauingenieure graue George-Clooney-B\u00e4rte? Ich muss schmunzeln.<\/p>\n<p>Nachdem wir dann noch den Weg \u00fcber den Mariendom \u2013 mein Mann hat ja nicht nur berufsbedingt ein Faible f\u00fcr Architektur \u2013 und in die Seitengasse, wo fr\u00fcher \u201esein\u201c Internat untergebracht war, zur\u00fcckgelegt haben, biegen wir in die Herrenstra\u00dfe ein. Mir kommt diese Gasse so bekannt vor. Ich gr\u00fcble und \u00fcberlege und sehe nebenbei in die Schaufenster der Antiquit\u00e4tengesch\u00e4fte, Kunstgalerien und der noblen Kleidergesch\u00e4fte. Vor einem herrlich bunten Sommerkleid, dekoriert mit Hut, bleibe ich stehen und betrachte das Preisschild. Wie Schuppen f\u00e4llt es mir von den Augen \u2013 ja klar, die Herrenstra\u00dfe ist auch auf dem Spielbrett von Monopoly drauf und jetzt wei\u00df ich auch, wieso. Wenn man sich dort ein Haus oder ein Hotel kauft \u2013 bei Monopoly \u2013 braucht man schon wirklich dick Scheine.<\/p>\n<p>Nach einem sehr guten \u00f6sterreichischen Mittagessen in der Rathausgasse muss mein Mann zu seinem Termin. Die Frau wird sich selber \u00fcberlassen, weil sein Termin in der anderen Richtung ist. Aber Hauptplatz, Landstra\u00dfe, Graben und Herrenstra\u00dfe (gut, da werde ich wahrscheinlich eher nicht einkaufen gehen), sind jetzt mein Reich! Ganz alleine shoppen gehen hatte ich schon ewig nicht mehr. Das erste Schuhgesch\u00e4ft erscheint in meinem Blickwinkel. Wenn ich an meine schmerzenden F\u00fc\u00dfe denke, und daran, dass sie sicher angeschwollen sind in meinen Turnschuhen nach dem langen Fu\u00dfmarsch, verzichte ich auf eine Schuhanprobe. Vermutlich gibt es eh keine italienischen Sch\u00f6nheiten in meiner Gr\u00f6\u00dfe zu kaufen. Ich habe zwar die Hoffnung noch nicht g\u00e4nzlich aufgegeben, nachdem ich seit \u00fcber neunundzwanzig Jahren keine High Heels mehr (ver)trage, dass ich doch noch einmal an ansehnliche Schuhe komme, aber heute muss es nicht unbedingt sein.<\/p>\n<p>Das Kleidergesch\u00e4ft betrete ich zwar, aber nach anstrengenden, hei\u00dfen, stickigen zehn Minuten fl\u00fcchte ich. Eine pl\u00f6tzliche Hitzewallung hatte meinen K\u00f6rper erfasst und die Verk\u00e4uferin hat mit mitleidigen Blicken von mir Ma\u00df, \u00e4hm, mich unter die Lupe genommen. Wahrscheinlich stand ich auch noch aus Versehen am Kleiderregal mit den kleinen Gr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Nun ja. Ich schlendere weiter an der frischen Luft und biege in ein Seiteng\u00e4sschen ein. Dekowaren aus dem Orient und sch\u00f6ne Spruchkarten. Der nette Verk\u00e4ufer l\u00e4sst mich in Ruhe schm\u00f6kern und ich sehe wundersch\u00f6ne filigrane Armb\u00e4nder. Bei der Anprobe dieser scheitere ich exorbitant. F\u00fcr welche Frauenarme sind die wohl gemacht? F\u00fcr Kinder? Um nicht unh\u00f6flich zu sein, kaufe ich dem Herrn an der Theke etwas ab. Spruchkarten. Gro\u00dfe Liebe: Spruchkarten.<\/p>\n<p>Wieder auf dem B\u00fcrgersteig zieht es mich in die Herrenstra\u00dfe. Kein Mensch wei\u00df, warum, aber ich hab da irgendwas in einem Schaufenster entdeckt, das mich sehr angesprochen hat. Nein, keine Spruchkarten \u2013 aber Spr\u00fcche! Spr\u00fcche in der Schaufensterdeko. Ich habe vergessen, sie zu fotografieren. Und mein Mann ist ja noch in seinem Termin.<br \/>\nEin wenig stolz bin ich schon auf mich, ich habe auf Anhieb diese Herrenstra\u00dfe gefunden. Frau hat gut aufgepasst bei der Stadtf\u00fchrung.<br \/>\nNachdem ich mit meinem Handy die Spr\u00fcche im Schaufenster festgehalten habe (ohne die Preise zu beachten), ruft mein Mann an. Wir vereinbaren ein Treffen in einem Kaffeehaus am Hauptplatz. Ich wei\u00df auch gleich, wie ich da jetzt wieder hinkomme und marschiere los. Kurz bevor ich dieses Caf\u00e9 erreiche, ersp\u00e4he ich einen kleinen feinen Buchladen. Gibt es was Sch\u00f6neres als einen Buchladen? Ich meine nicht die gro\u00dfen Buchl\u00e4den von gro\u00dfen Handelsketten, nein, ich meine kleine Buchl\u00e4den, wo der Buchh\u00e4ndler die Leute mit Namen anspricht und ein Schw\u00e4tzchen mit den Kunden h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Schon beim Betreten des Gesch\u00e4ftes \u00fcberkommt mich ein angenehm wohliges Gef\u00fchl. Das ist fast wie Heimkommen, nur anders. Der Duft in solchen L\u00e4den ist unbeschreiblich. Ich kann es mir auch nicht verkneifen, \u00fcber die Buchr\u00fccken zu streichen, als w\u00fcrde ich so die Seele des Buches ertasten k\u00f6nnen. Gelingt nat\u00fcrlich nicht, aber das ist ein wenig zwanghaft bei mir.<br \/>\nUm den netten Buchh\u00e4ndler, der sich gerade an der Theke mit zwei Kundinnen unterh\u00e4lt, nicht zu entt\u00e4uschen, kaufe ich was ein.<br \/>\nSpruchkarten. Er verabschiedet sich \u00e4u\u00dferst freundlich von mir, als h\u00e4tte ich ein zehnb\u00e4ndiges Lexikon eingekauft, und wenn ich aus Linz w\u00e4re, w\u00fcrde er sicher meinen Namen kennen. Denn ich w\u00e4re garantiert Stammkunde.<\/p>\n<p>Mit einer kleinen Einkaufstasche voller Spruchkarten laufe ich meinem Mann \u00fcber den Weg. Gl\u00fccklich \u00fcber meine Shoppingtour, die ich alleine bew\u00e4ltigt habe, ohne mich zu verirren, bestellen wir Eiskaffee. Wir sitzen im Wind am Linzer Hauptplatz und ich freue mich, dass ich mich zum Weltfrauentag selbst beschenkt habe.<\/p>\n<p>Wer braucht schon Schuhe?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\" align=\"right\">Manuela Murauer<br \/>\n<a href=\"http:\/\/waldgefluesteronline.com\/\" target=\"_blank\">waldgefluesteronline.com<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at |\u00a0Kategorie: <a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=2528\">spazierensehen<\/a> | Inventarnummer: 23083<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Mann hat einen Termin in Linz und ich werde ihn begleiten. Ein Paarkurzausflug sozusagen, in die Landeshauptstadt. 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