{"id":14664,"date":"2022-10-10T08:22:25","date_gmt":"2022-10-10T08:22:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14664"},"modified":"2022-10-15T12:07:52","modified_gmt":"2022-10-15T12:07:52","slug":"was-man-fuer-das-leben-braucht-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14664","title":{"rendered":"Was man f\u00fcr das Leben braucht 3"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts14664&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts14664&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p style=\"text-align: right;\"><em>Sie haben\u00a0<a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14658\"><u>Teil 1<\/u><\/a>\u00a0und\u00a0<u><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14662\">Teil 2<\/a><\/u>\u00a0schon intus?<br \/>\nDann wollen wir Sie nicht aufhalten &#8230; Viel Spa\u00df mit dem letzten Teil der Geschichte.<\/em><\/p>\n<p>Wir erfuhren von dem Entschluss, dass unser Teilunternehmen mit einem anderen Teilunternehmen zusammengelegt werden sollte, das ebenfalls ein Referat hatte, das sich autodidaktisch L\u00f6sungen erarbeitet hatte, die aber von Grund auf derart anders waren, dass diese nicht ineinander verschmolzen werden konnten, und eine v\u00f6llige technische Neuaufstellung war budget\u00e4r von den verantwortlichen Chefs vollkommen ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Wir erkl\u00e4rten den verantwortlichen Chefs also diesen Umstand inkl. technischer Begr\u00fcndung und erhielten die Antwort, dass dies trotzdem zu funktionieren habe. Als wir nochmals erkl\u00e4rten, dass es nicht an der Motivation mangle, sondern an den gerade dargelegten technischen Fakten, n\u00e4mlich: \u201eEntweder wir m\u00fcssen alles von Grund auf neu programmieren oder wir sind zwar offiziell ein Unternehmen, haben aber nach wie vor den Verwaltungsaufwand von zweien\u201c, wurde dennoch darauf beharrt, dass wir das zu schaffen h\u00e4tten, und die Besprechung beendet.<br \/>\nWo lag hierbei das eigentliche Problem? Die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde waren komplizierter geworden, doch so lange eine L\u00f6sung denkbar war oder wenigstens m\u00f6glich schien, konnte mich nichts davon abhalten, sie zu suchen. Dass es aber Vorgaben bzw. Zielsetzungen gab, bei denen vollkommen klar argumentiert werden konnte, dass deren Umsetzung einfach nicht m\u00f6glich war, und der zust\u00e4ndige Vorgesetzte dennoch darauf beharrte, begann mich innerlich zu zersetzen, weil ab diesem Punkt klar war, dass man das nicht mit mehr Einsatz oder noch schlaueren \u00dcberlegungen schaffen konnte, sondern die Fakten eben glasklare Undurchf\u00fchrbarkeit ergaben.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal in meinem Leben stand ich vor einer Situation, bei der alle Beteiligten wussten, dass sie nicht l\u00f6sbar war und trotzdem nichts daran ge\u00e4ndert werden konnte. Dies hatte zur Folge, dass die ersten Kolleg*innen unser Referat verlie\u00dfen bzw. sich das f\u00fcr die Programmierungen zust\u00e4ndige Referat des anderen Teilunternehmens vollst\u00e4ndig aufl\u00f6ste. Wir waren also nun weniger Mitarbeiter*innen, hatten aber statt 1500 Leuten pl\u00f6tzlich 3500 zu betreuen und es gab niemanden, der uns sagen konnte, wie genau die L\u00f6sungen der zus\u00e4tzlichen 2000 Mitarbeiter*innen funktionierten bzw. welche Grundgedanken dahinter lagen, und ab da nahm das Grauen seinen Lauf.<\/p>\n<p>Aufgrund absolut verst\u00e4ndlicher \u00dcberforderung wurde ich von meiner Chefin pl\u00f6tzlich dazu eingeteilt, Schulungen zu leiten, in denen ich eine Software erkl\u00e4ren musste, von der ich noch nie etwas geh\u00f6rt hatte, die zum Zeitpunkt der Schulungen noch weit entfernt davon war, zu funktionieren und die dazu dienen sollte, die Schulungsteilnehmer*innen auf ihre zuk\u00fcnftige Arbeit vorzubereiten, weil sie bisher gewohnt waren, ihre technischen Arbeiten im Au\u00dfendienst handschriftlich zu dokumentieren und von Laptops und \u00c4hnlichem nichts wissen wollten.<\/p>\n<p>Ich bekam Projekte umgeh\u00e4ngt, deren Ursprung irgendein Update der Softwarefirma zugrunde lag, weshalb niemand genau wusste, was an den bisherigen Programmierungen ge\u00e4ndert werden musste, um deren Funktionalit\u00e4t weiter zu gew\u00e4hrleisten, w\u00e4hrend die Fachbereiche, die damit arbeiten mussten, von Haus aus keine \u00c4nderungen wollten und dementsprechend kooperativ waren, und es verl\u00e4sslich niemals jemanden gab, den man fragen konnte, der auch nur einen Funken verwertbare, hilfreiche Informationen hatte.<\/p>\n<p>Selbst die Projekte, die fr\u00fcher kein Problem gewesen w\u00e4ren, verursachten grobe Schwierigkeiten, sobald man Programmierungen, die au\u00dferhalb unserer Zust\u00e4ndigkeit waren, anforderte, weil diese Kolleg*innen pl\u00f6tzlich nicht mehr sauber arbeiteten bzw. man sich auf deren Zusagen nicht mehr verlassen konnte. Man schickte ein stolzes Mail an die Fachbereiche, weil man die auf alle Heiligt\u00fcmer dieser Welt geschworene, fixe Zusage bekommen hatte, dass die letzte notwendige Programmierung auf dem Produktivsystem nun funktionierte, und hatte eine halbe Stunde sp\u00e4ter 800 St\u00f6rungsmeldungen, weil sich das Programm nicht einmal \u00f6ffnen lie\u00df.<\/p>\n<p>Als ich mich dar\u00fcber bei meiner Chefin beschwerte, schob diese mir die Schuld zu mit dem Argument: \u201eDu wei\u00dft ja, dass die Kolleg*innen nicht mehr sauber arbeiten, und h\u00e4ttest du alles noch einmal durchgetestet, bevor du das Mail an die Fachbereiche geschrieben hast, h\u00e4ttest du alle Fehler dokumentieren, zur\u00fcckschicken und die Fachbereiche vertr\u00f6sten k\u00f6nnen.\u201c Ich argumentierte weiter: \u201eEs kann nicht sein, dass es in Ordnung ist, zu akzeptieren, dass Kolleg*innen ihre Arbeit unfertig und falsch abliefern, und wir stattdessen deren Arbeit und Fehlverhalten, obwohl das in deren Zust\u00e4ndigkeit l\u00e4ge, ausbessern und so deren falsches Verhalten auch noch unterst\u00fctzen und in weiterer Folge bei Beschwerden in der n\u00e4chsth\u00f6heren Ebene die Antwort bekommen, dass doch eh alles funktioniere und wor\u00fcber wir uns eigentlich aufregen \u2026\u201c Sie nickte verst\u00e4ndnisvoll, aber resignierend: \u201eIch kann die Situation nicht \u00e4ndern. Entweder wir tun, was n\u00f6tig ist, damit es am Ende funktioniert, oder unser Referat wird outgesourct.\u201c<\/p>\n<p>Ich erkl\u00e4rte unsere Zukunftsaussichten: \u201eDas wird zur Folge haben, dass wir dann \u00fcber kurz oder lang alles vollkommen alleine machen m\u00fcssen, und das aber in Bereichen, von denen wir \u00fcberhaupt keine Ahnung haben und auch nicht mehr die Zeit, uns in selbige einzuarbeiten.\u201c Sie nickte wieder resignierend, mahnte positives Denken ein, und als ich zugegebenerma\u00dfen aus der aktuellen Emotionalit\u00e4t heraus ein wenig deftig: \u201eEs ist zwar oasch, aber es ist positiv oasch\u201c entgegnete, stie\u00df sie ruckartig Luft aus ihrer Nase aus, grinste mich kopfsch\u00fcttelnd an, und zum ersten Mal lag ich vor lauter Hass eine ganze Nacht lang wach, mein Magen f\u00fchlte sich an wie eine gl\u00fchend hei\u00dfe Bowlingkugel und ich schwitzte, als w\u00fcrde ich gerade ein Tennismatch bestreiten. Einige beruflich \u00e4u\u00dferst ungl\u00fcckliche Jahre zogen ins Land.<\/p>\n<p>An der gerade beschriebenen Situation \u00e4nderte sich nicht mehr viel, au\u00dfer, dass ich mich daran gew\u00f6hnte, jede Nacht um 03:00 Uhr in der Fr\u00fch schwei\u00dfgebadet aufzuwachen bzw. Sch\u00fcttelfrost zu haben, bis um 06:00 Uhr der Wecker l\u00e4utete, und dass meine Arbeit ab einem gewissen Punkt ausschlie\u00dflich aus von vornherein unl\u00f6sbaren Projekten bestand, deren Voraussetzungen von Projekt zu Projekt an nicht mehr steigerbar geglaubter Aussichtslosigkeit auf erfolgreichen Abschluss um den aktuellen Aussichtslosigkeitsrekord stritten.<\/p>\n<p>Wie Sie bereits vermuten werden, war schon lange nichts mehr mit Erholung von den vielen Freizeitaktivit\u00e4ten in der Dienstzeit, sondern in der Regel kam ich heim und schlief ein bis zwei Stunden, um \u00fcberhaupt wieder Kraft f\u00fcr irgendeine Handlung zu haben bzw. um, bis meine Frau als PKA in einer Apotheke im Normalfall gegen 20:00 Uhr nach Hause kam, wieder einigerma\u00dfen fit zu sein, weil sie nicht unter meiner Arbeitssituation leiden sollte. \u201eWarum k\u00fcndigst du nicht einfach oder wechselst zumindest die Abteilung?\u201c \u201eWeil es innerhalb des Unternehmens gerade in jeder Abteilung so aussieht wie in meiner, mit dem Unterschied, dass ich in den anderen Abteilungen zwischen 500 und 1000 Euro netto weniger Gehalt bekomme und was mach ich dann, wenn die Probleme genauso unl\u00f6sbar sind, mich genauso belasten und ich daf\u00fcr auch noch um so viel weniger Geld bekomme als davor? Beim K\u00fcndigen besteht das Gehaltsproblem zwar nicht, sofern ich in der gleichen Branche bleibe, aber daf\u00fcr ist mein Job nicht so sicher wie hier und von den externen Programmierer*innen habe ich die gleichen Geschichten geh\u00f6rt wie bei uns im Unternehmen, mit dem Unterschied, dass du einfach gek\u00fcndigt wirst, wenn du die unl\u00f6sbaren Dinge nicht l\u00f6st.\u201c \u201eDann mach halt was ganz anderes.\u201c \u201eDa bekomm ich dann in jedem Fall 1000 Euro netto weniger, weil die einzige offizielle Ausbildung, die ich abgeschlossen hab, die zum B\u00fcrokaufmann\/-frau ist und ich bin jederzeit ersetzbar bei einem Beruf, der vermutlich ebenfalls wieder keinen Spa\u00df macht und jede Woche 40 Stunden verschissene Lebenszeit darstellt und das kann ich nicht, weil ich kein Leben f\u00fchren m\u00f6chte, bei dem mir 40 Stunden jede Woche komplett wurscht sein m\u00fcssen, damit ich es aushalte.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt sieben Jahre nach meiner ersten schlaflosen Nacht wurden bei meiner j\u00e4hrlichen Vorsorgeuntersuchung Herzrhythmusst\u00f6rungen festgestellt, f\u00fcr die es keine k\u00f6rperlichen Gr\u00fcnde gab. Mir wurde ein psychologischer Test nahegelegt und bei der Befundbesprechung ein sofortiger Krankenstand inkl. psychologischer Betreuung dringend empfohlen. Einerseits half es sehr zu erfahren, dass nicht ich als Person bzw. meine Einstellung zur Arbeit, sondern die Arbeitsumst\u00e4nde schuld daran waren, wie es mir ging, andererseits ging es mir im Krankenstand nur geringf\u00fcgig besser, da ich wusste, egal wie lange der Krankenstand auch dauern w\u00fcrde, irgendwann wieder zur\u00fcck in diesen Job zu m\u00fcssen. Ich beendete den Krankenstand also fr\u00fcher als geplant, erkl\u00e4rte meinem Abteilungsleiter, meinen bisherigen Job aus psychischen Gr\u00fcnden nicht mehr machen zu k\u00f6nnen, und lie\u00df mich dazu \u00fcberreden, im gleichen Team, aber einem anderen Bereich, die T\u00e4tigkeiten eines Kollegen, der ein bis zwei Jahre vor seiner Pensionierung stand, Schritt f\u00fcr Schritt zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Zu Beginn f\u00fchlte ich eine kurzfristig Situationsverbesserung, aber bei n\u00e4herer Besch\u00e4ftigung mit den neuen Themen kristallisierten sich wieder die gleichen Probleme und die gleichen Zukunftsaussichten heraus, die der besagte Kollege mit M\u00fch und Not bis zu seiner Pensionierung noch durchdr\u00fccken wollte. Als ich das erkannte, schaute ich mich nach L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten um und stie\u00df durch Zufall auf eine Seite, bei der man 2500 Zeichen (ohne Leerzeichen) lange Kurzgeschichten ver\u00f6ffentlichen konnte. Ich erhielt positive R\u00fcckmeldungen in einem Ausma\u00df, das ich mir niemals tr\u00e4umen h\u00e4tte lassen inkl. zum ersten Mal in meinem Leben bunt bemalter Fanpost im Briefkasten bzw. als ich in einer gro\u00dfen Buchhandlung in Wien Mitte einmal eine Geschichte von mir vorlesen durfte, von dunkelroten, aufgeregten, lieben Menschen die Hand gesch\u00fcttelt und erz\u00e4hlt bekam, wie toll sie meine Texte fanden.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich war es wieder da, dieses wundersch\u00f6ne Gef\u00fchl von ganz fr\u00fcher, an das ich mich kaum noch erinnern konnte, n\u00e4mlich mit einer T\u00e4tigkeit, die einem Spa\u00df machte, anderen Leuten eine Freude bereiten zu k\u00f6nnen, und ab dann \u00fcberschlugen sich die Ereignisse. Ich bekam eine Kollegin, die zumindest einen Teil meiner alten T\u00e4tigkeiten \u00fcbernehmen sollte, gleichzeitig ging meine, mich immer zum Positiv-Denken ermutigende, Chefin aus psychischen Gr\u00fcnden in Krankenstand, ich wurde Vater und mich durchflutete pl\u00f6tzlich eine derartige Sinnhaftigkeit in meinem Tun, bei jeder gewechselten Windel, jedem Flascherl, jedem Tr\u00f6sten, Spielen, also eigentlich jeder Besch\u00e4ftigung mit diesem wunderbar durch und durch reinen, ehrlichen Gesch\u00f6pf, dass f\u00fcr mich nach meinem ersten Arbeitstag nach der Geburt bzw. nach dem Papamonat und die Art, wie mich der Kleine danach ansah, klar war, dass dies nun das Ende meines bisherigen Berufs bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dass die neue Kollegin, als sie sich von ihrem zuk\u00fcnftigen Arbeitsalltag ein Bild machen konnte, gleich wieder gek\u00fcndigt hatte und mir ungefragt vom Abteilungsleiter deren Termine weitergeleitet wurden inkl. dem Mail an alle Fachbereiche, dass ab jetzt ich f\u00fcr all das zust\u00e4ndig sei, zus\u00e4tzlich zu meinen aktuellen T\u00e4tigkeiten und der Info, dass meine Chefin nicht mehr zu uns zur\u00fcckkommen w\u00fcrde, waren nur eine zus\u00e4tzliche Best\u00e4tigung meines Entschlusses.<\/p>\n<p>Fazit: Der 31.10.2020 war mein letzter offizieller Arbeitstag und seitdem stehe ich um die gleiche Zeit auf wie fr\u00fcher, setze mich aber, statt zu einem Ort zu fahren, f\u00fcr den ich ausnahmslos Hass und Verzweiflung empfinde, in unser ehemaliges Abstellkammerl und schreibe an meinem Roman und sp\u00fcre, wie mir jede Seite, jeder Satz, jedes Wort, jeder Buchstabe, jedes Satzzeichen und sogar jedes Leerzeichen guttut, auch wenn ich die Folgen der letzten sieben Jahre immer noch mehrmals t\u00e4glich sp\u00fcre. Endlich f\u00fchlt sich wieder etwas sinnvoll, gut und richtig an, und vielleicht schaffe ich es ja, dass mein Roman, wenn er fertig ist, verlegt wird und ich davon einigerma\u00dfen leben kann, weil es dann genug Leute gibt, die damit eine Freude haben.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde jeden Tag schreiend vor Gl\u00fcck durch die Stra\u00dfen rennen. Nat\u00fcrlich besteht auch die M\u00f6glichkeit, dass ich das nicht schaffen werde, aber dann habe ich zumindest die Gewissheit, einen Roman fertiggestellt zu haben, auf den ich stolz bin, und mit dem wenigstens Verwandte und Bekannte eine Freude haben. So lange aber nicht alle Verlage dieser Welt den Roman abgelehnt haben, werde ich es probieren, und selbst wenn das passiert ist, schreibe ich einen neuen, der durch die gemachten Erfahrungen mit dem aktuellen Projekt noch besser werden wird.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df jetzt was ich f\u00fcr mein Leben brauch. Schreiben. Einfach schreiben und sp\u00fcren, wie ich mich Zeile f\u00fcr Zeile wieder ges\u00fcnder f\u00fchle, um wieder Kraft zu haben f\u00fcr all die wunderbaren Dinge und Menschen auf dieser Welt, und ja, die gibt es. Es sieht nur so aus, als w\u00e4ren die Idioten mehr, weil die guten Leute meistens einf\u00fchlsam und ruhig sind. Schon all das in diesem Text aufzuschreiben, hat sich so unendlich wohltuend und gesund angef\u00fchlt. Allein dieses Kribbeln im Bauch, das ich gerade sp\u00fcre, weil ich wei\u00df, kurz davor zu sein, mit dem Text fertig zu werden, hat mich schon wieder ein St\u00fcck ges\u00fcnder werden lassen, und wenn Sie bei diesem Text jetzt gerade zum ersten Mal kurz milde l\u00e4cheln m\u00fcssen, habe ich mein Ziel schon mehr als erreicht. Sowohl f\u00fcr den Text, als auch f\u00fcr mich selbst.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend muss ich sagen, dass der Schluss nat\u00fcrlich ein bisschen kitschig ist, aber wenn die Wahrheit einmal kitschig klingt, dann habe ich wohl endlich die richtige Entscheidung f\u00fcr mein Leben getroffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Lukas Lachnit<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"spazierensehen\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=418\">hardly secret diary<\/a> | Inventarnummer:\u00a0 22108<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"spazierensehen\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=418\">hardly secret diary<\/a> | Inventarnummer: 22107<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie haben\u00a0Teil 1\u00a0und\u00a0Teil 2\u00a0schon intus? Dann wollen wir Sie nicht aufhalten &#8230; Viel Spa\u00df mit dem letzten Teil der Geschichte. 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