{"id":14658,"date":"2022-10-10T08:15:54","date_gmt":"2022-10-10T08:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14658"},"modified":"2022-10-15T12:08:24","modified_gmt":"2022-10-15T12:08:24","slug":"was-man-fuer-das-leben-braucht-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14658","title":{"rendered":"Was man f\u00fcr das Leben braucht 1"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts14658&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/index.php?rest_route=wpv2posts14658&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><\/a><\/div><p>Und immer dann, wenn ich nicht mehr kann und um 03:00 Uhr Fr\u00fch schwei\u00dfgebadet aufwache, stelle ich mir vor, was man f\u00fcr das Leben braucht.<\/p>\n<p>Nichts. Wenn man im Hier und Jetzt lebt, dann braucht man absolut nichts. Keine Wohnung, kein Haus, kein Auto, keine Arbeit, kein Geld, keinen Partner, keine Kinder etc. Das klingt vorerst einmal entspannend, ist aber ab dem Zeitpunkt, wo sich das Hier und Jetzt ver\u00e4ndert, also Zeit vergeht, scheinbar gar nicht so leicht, wenn man schon einmal die Gelegenheit hatte, andere Menschen beim Warten zu beobachten.<br \/>\nMan kann also durchaus zu Recht die Vermutung anstellen, dass sich beispielsweise Actionfilme deshalb so gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen, weil da 90 bis 120 Minuten lang echt so richtig ganz arg nicht nichts passiert, aber warum ist das so? Warum haben so viele Menschen mit nichts ein Problem? Kabarettist*innen w\u00fcrden an dieser Stelle dem Publikum ein wenig Zeit geben, bis die ersten kleinen Gr\u00fcppchen die Pointe erkennen, und dies mit Gel\u00e4chter kundtun, das den Rest des Publikums dazu bringt, angestrengter \u00fcber das bisher Gesagte nachzudenken, und es dadurch ebenfalls die Pointe erkennen l\u00e4sst, bis jeder Mensch im Saal lacht und den Genuss der Pointe mit enthusiastischem Applaudieren genie\u00dft.<\/p>\n<p>Jurymitglieder eines Literaturwettbewerbs hingegen w\u00fcrden sich von dieser Zusatzerkl\u00e4rung der Pointe in ihrem Intellekt verletzt f\u00fchlen, dabei sollte die Erkl\u00e4rung doch nur daf\u00fcr sorgen, dass der Text, so er denn vorgelesen werden sollte, so viele Menschen wie m\u00f6glich erfreuen kann, und verhindern, dass die Pointe das Potential ihrer Wirkung verfehlt, weil die Vermutung zugrunde liegt, dass sie dem schreibenden Menschen selbst nicht aufgefallen ist. \u201ePointen, die man erkl\u00e4ren muss, erz\u00e4hlt man nicht\u201c, \u201eDie Leute, die die Pointe ohne Erkl\u00e4rung nicht verstanden h\u00e4tten, verstehen die Erkl\u00e4rung nicht\u201c, und obwohl das jetzt nur zwei Feststellungen sind, habe ich an dieser Stelle schon mit drei Nichten (Mehrzahl von nicht?) ein gerechtfertigtes Problem: \u201eWenn jetzt ein Schm\u00e4h mit Neffen kommt, lese ich den n\u00e4chsten eingereichten Text.\u201c BITTE NICHT!!! Ich bin eh schon wieder brav. Zur\u00fcck zum Thema!<\/p>\n<p>F\u00fcr drei Minuten Leben braucht man absolut gar nichts. Nicht einmal Luft. Wenn man aber vorhat, l\u00e4nger als drei Minuten zu leben, dann beginnt es schon mit den ersten Schwierigkeiten.<br \/>\nAus medizinischer Sicht sollte man nach drei Minuten dringend zu atmen beginnen.<br \/>\nFazit: Alleine um nur l\u00e4nger als drei Minuten leben zu k\u00f6nnen, muss man schon aktiv etwas daf\u00fcr tun. Wenn man also absolut konsequent im Hier und Jetzt lebt und \u00fcberhaupt nicht an die Zukunft denkt, dann ist man nach drei Minuten erstickt. Diese drei Minuten hatte man daf\u00fcr aber echt so richtig \u00fcberhaupt keine Sorgen, wobei man sagen muss, dass nach einer Minute ohne zu atmen bereits ein leichtes Unwohlsein auftritt. Das hei\u00dft im Endeffekt ist man eine Minute wirklich frei und ab dann beginnt das Leben, einen leicht und in weiterer Folge immer vehementer dazu zu zwingen, sein weiteres Bestehen zu gew\u00e4hrleisten, bis man f\u00fcr das Nichtstun bereits nach drei Minuten mit dem Erstickungstod bestraft wird. Wir k\u00f6nnen also festhalten, dass drei Minuten in die Zukunft denken und dem daraus folgenden Entschluss, trotz allem Hier und Jetzt, vorausschauend zu atmen, eine sinnvolle T\u00e4tigkeit ist, die es beizubehalten gilt, obwohl es uns vom Nichts, das es f\u00fcr das Leben braucht, den ersten, selbst entschiedenen Schritt, entfernt.<\/p>\n<p>Ich fasse also einmal den aktuellen Iststand zusammen: Wir haben in unserem Beispiel die freiwillige Entscheidung getroffen, l\u00e4nger als drei Minuten leben zu wollen, und daher zu atmen. Um angenehm schrittweise feststellen zu k\u00f6nnen, was man noch f\u00fcr das Leben braucht, stellen wir uns einen Ort vor, an dem es etwa 24 Grad hat.<\/p>\n<p>Aktuell stehen wir also nackt an einem angenehm warmen Ort mit atembarer Luft, atmen und haben keine Sorgen. Wenn wir also davon ausgehen, dass wir uns, bis wir uns die Frage gestellt haben, was man eigentlich f\u00fcrs Leben wirklich braucht, normal ern\u00e4hrt haben, dann haben wir jetzt drei Tage Zeit, bis wir die n\u00e4chste zus\u00e4tzliche Handlung setzen bzw. eben etwas zu trinken organisieren m\u00fcssen.<br \/>\nHierf\u00fcr w\u00fcrde ein einigerma\u00dfen sauberer Fluss reichen, in dem man auch ohne weitere Hygienemittel seine Notdurft verrichten k\u00f6nnte.<br \/>\nJetzt werden mir einige pingelige Menschen mit \u201eLebensstandard\u201c kommen, aber dazu vielleicht sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Wir sind jetzt also nackt bei einem Fluss, haben zu trinken, k\u00f6nnen unsere Notdurft verrichten und grunds\u00e4tzlich br\u00e4uchten wir aus medizinischer Sicht jetzt durchschnittlich zwei Wochen lang sonst \u00fcberhaupt nichts mehr. F\u00fcr zwei Wochen Leben braucht man also nichts au\u00dfer Luft zum Atmen, einen Fluss und 24 Grad Au\u00dfentemperatur.<br \/>\nNat\u00fcrlich ginge das auch in einem Wald bei einem Bach oder einer Quelle, wobei da vielleicht nicht jeder mit der nackten Hand seinen Darmausgang, nach der verrichteten Notdurft, reinigen wollen w\u00fcrde, und dann m\u00fcsste man ein nicht giftiges Blatt organisieren und daf\u00fcr m\u00fcsste man wiederum wissen, welche Bl\u00e4tter nicht giftig sind, und daf\u00fcr m\u00fcsste man dann etwas gelernt haben oder ein Nachschlagewerk besitzen und daf\u00fcr br\u00e4uchte man dann Geld und daf\u00fcr wieder eine Arbeit und damit einen jemand einstellt, auch einen Wohnsitz und &#8230; bleiben wir lieber bei unserem Fluss.<\/p>\n<p>Wir haben also Luft zum Atmen, wir haben zu trinken, einen Ort, um unsere Notdurft r\u00fcckstandsfrei zu verrichten, und uns ist nicht kalt dank der 24 Grad Au\u00dfentemperatur.<br \/>\nWie vorher schon erw\u00e4hnt, ist es zwar aus medizinischer Sicht zwei Wochen lang m\u00f6glich, ohne Essen auszukommen, aber jeder, der schon einmal versucht hat, nur einen Tag nichts zu essen, wird mir best\u00e4tigen k\u00f6nnen, dass sp\u00e4testens nach einem halben Tag die Worte Bequemlichkeit und Entspannung nicht einmal mehr buchstabierbar sind.<br \/>\nSo, und ab jetzt wird es kompliziert.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man, wie eben schon erw\u00e4hnt, versuchen, im Wald zu \u00fcberleben, wo die Wahrscheinlichkeit, Essbares zu finden vielleicht h\u00f6her ist, aber daf\u00fcr ben\u00f6tigt man eben ein entsprechendes Wissen dar\u00fcber, was man schon bzw. nicht essen darf.<br \/>\nNat\u00fcrlich k\u00f6nnte man das einfach ausprobieren, aber da best\u00fcnde dann die M\u00f6glichkeit, dass man sich vergiftet und stirbt, und zwar deutlich fr\u00fcher als in zwei Wochen, und das wollen wir ja nicht.<br \/>\nWas tun wir also, wenn wir vorhaben, l\u00e4nger als zwei Wochen leben zu wollen? Wir beugen uns der Gesellschaft und suchen uns einen Job. Damit uns auch jemand einstellt, brauchen wir vor allem einmal Kleidung und einen Wohnsitz, und damit wir beides bekommen, brauchen wir Geld. Das klingt zuerst einmal paradox, aber in den allermeisten F\u00e4llen haben wir Eltern oder eine andere erzieherische Instanz, die bereits f\u00fcr uns Kleidung besorgt hat und in deren Wohnung wir leben, bis wir alt genug sind, um arbeiten zu gehen und uns genug Geld f\u00fcr eine eigene Wohnung anzusparen. Wenn diese Wohnung dann organisiert ist, l\u00f6st man sich aus s\u00e4mtlichen Sicherheitsverankerungen und \u00fcbernimmt vollkommen die Verantwortung f\u00fcr sein Leben.<\/p>\n<p>Je nach Intelligenz, Sicherheitsbed\u00fcrfnis und Risikobereitschaft ergibt sich daraus ein t\u00e4gliches Grundgef\u00fchl, an dem man in der Regel sehr gut feststellen kann, ob man in diesem Leben f\u00fcr das eigene Wohlbefinden eher die richtigen oder eher die falschen Entscheidungen getroffen hat. Wenn man mit 24 zum ersten Mal um 3:00 Uhr schwei\u00dfgebadet aufwacht, als h\u00e4tte man zwei Stunden Tennis gespielt, und wenn man sich abdeckt, Sch\u00fcttelfrost hat, als w\u00fcrde man bei minus 15 Grad nach dem Duschen eben nackt und unabgetrocknet im Freien stehen, dann muss man mit seinen wohl\u00fcberlegten Lebensentscheidungen irgendwo falsch abgebogen sein, aber wann, wo und warum?<\/p>\n<p>Der Reihe nach:<\/p>\n<p>Ich bin 1989 in Wien geboren. Wir waren nicht reich, aber ich kann mich an keinen einzigen Moment erinnern, an dem wir f\u00fcr allt\u00e4gliche Dinge kein Geld gehabt h\u00e4tten.<br \/>\nAb dem Kindergarten wurde mir regelm\u00e4\u00dfig die Verantwortung f\u00fcr die Gruppe \u00fcbertragen, wenn die Kindergartenp\u00e4dagogin einmal kurz aus dem Raum musste. Ich wusste nicht warum, erf\u00fcllte aber die an mich gestellte Erwartungshaltung.<\/p>\n<p>Ab der Volksschule mit musikalischem Schwerpunkt lernte ich Klavierspielen und wurde dort als Ausnahmetalent behandelt, das an jedem Tag der offenen T\u00fcre als \u201e\u2026 unser kleiner Mozart \u2026\u201c vorgestellt wurde, obwohl ich nicht das Gef\u00fchl hatte, mich beim \u00dcben sehr verausgabt zu haben. Das sorgte f\u00fcr die eigenartige Situation, dass mich meine Eltern kritisierten, die ge\u00fcbten St\u00fccke viel besser spielen zu k\u00f6nnen, wenn ich mich mehr anstrengen w\u00fcrde, w\u00e4hrend alle Menschen au\u00dferhalb der elterlichen Wohnung vor Begeisterung zusammenbrachen bei den selben St\u00fccken, in der absolut selben Spielqualit\u00e4t.<br \/>\nEinerseits wusste ich, dass ich mit mehr Einsatz tats\u00e4chlich noch besser spielen konnte, andererseits sorgte es f\u00fcr einen \u00e4u\u00dferst angenehmen, beruhigenden Selbstbewusstseinsschub, zu wissen, dass ich mit vergleichsweise geringem Aufwand in der Welt da drau\u00dfen bereits Begeisterungsst\u00fcrme ausl\u00f6sen konnte, obwohl ich es niemals darauf abgesehen hatte. Ich wollte einfach nur ein bisschen Klavierspielen lernen.<\/p>\n<p>In weiterer Folge wurde mir auch in s\u00e4mtlichen anderen Gegenst\u00e4nden gesagt, dass ich \u00e4u\u00dferst reif sei f\u00fcr mein Alter, \u00fcberdurchschnittlich intelligent, aber, in den anderen Gegenst\u00e4nden wurde mein dunkles Geheimnis wohl erkannt, dass ich mein volles Potential immer erst dann aussch\u00f6pfen w\u00fcrde, wenn ich mir selbst etwas in den Kopf gesetzt hatte und mit der richtigen Einstellung die Eckpunkte meiner Weltherrschaft eigentlich nur noch organisatorisch zu kl\u00e4ren w\u00e4ren. Ich wollte die Welt aber gar nicht beherrschen, sondern einfach nur den Tag mit Dingen verbringen, die mir Spa\u00df machten, in einem von mir selbst bestimmten Ausma\u00df. Dennoch muss ich zugeben, dass ich es praktisch fand, durch die ewige Kritik meiner Eltern meine tats\u00e4chliche Leistungsgrenze zu kennen und gleichzeitig die Gewissheit zu haben, in Notf\u00e4llen mit ein bisschen mehr Anstrengung, \u00fcberdurchschnittliche Ergebnisse erzielen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>All dies setzte sich im Gymnasium fort, mit dem Unterschied, dass ich mich mittlerweile deutlich vehementer traute, die jeweiligen F\u00e4cher, deren Inhalte und wie diese unterrichtet wurden, in Frage zu stellen, wodurch sich \u00fcberraschend viele Vieraugengespr\u00e4che mit den jeweiligen Lehrkr\u00e4ften ergaben, in denen sich bei empathischer Gespr\u00e4chsf\u00fchrung meist herausstellte, dass sie meine Kritik teilten, aber nicht schuld am Inhalt und der Art des Unterrichts waren, sondern all das im Lehrplan festgelegt war, dessen Infragestellung bzw. das \u00c4u\u00dfern von \u00c4nderungsw\u00fcnschen in etwa so sinnvoll sei wie das Anschreien von Altglascontainern. Nat\u00fcrlich g\u00e4be es Leute, die das tun w\u00fcrden, aber ein beneidenswertes Leben w\u00fcrden diese Leute nicht f\u00fchren, und zum ersten Mal in meinem Leben war ich vollkommen bewusst in einer Situation, in der ich erkannte, dass da Leute waren, die grunds\u00e4tzlich auf die positivst m\u00f6gliche Art in den Beruf gegangen waren, in dem es darum ging, junge Menschen so sinnvoll wie m\u00f6glich auf das Leben vorzubereiten, die Verbesserungsm\u00f6glichkeiten an dieser T\u00e4tigkeit erkannten, diese Verbesserungen einforderten und dadurch so lange, so energieraubende Nachteile erlebten, dass sie junge Leute lieber viel schlechter als m\u00f6glich ausbildeten, weil sie f\u00fcr alles andere einfach keine Kraft mehr hatten, und das Allertraurigste an dieser Situation war, dass das tats\u00e4chlich die realistischste Vorbereitung auf mein Berufsleben war, die man sich vorstellen konnte, aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Ab dieser Erkenntnis informierte ich mich in den jeweiligen Gegenst\u00e4nden nur mehr \u00fcber f\u00fcr mich interessante Bereiche. Ich wusste also beispielsweise nicht, in welchem Jahr die Gl\u00fchbirne erfunden wurde, konnte aber erkl\u00e4ren, wie sie funktionierte. Leute, die Ersteres konnten und Letzteres nicht, standen in der Regel zwischen \u201eGut\u201c und \u201eSehr gut\u201c, ich stand pl\u00f6tzlich zwischen \u201eGen\u00fcgend\u201c und \u201eNicht Gen\u00fcgend\u201c. Die tragische Ironie an der Situation war, dass meine Noten rapide schlechter wurden, gerade weil ich mich sinnvoll mit den Inhalten besch\u00e4ftigen und etwas daraus lernen wollte und mich f\u00fcr die Themen und nicht f\u00fcr die jeweiligen Pr\u00fcfungen interessierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Lukas Lachnit<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Gleich geht es weiter!\u00a0<u><a href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?p=14662\">Hier kommen Sie zu Teil 2.<\/a><\/u><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">www.verdichtet.at | Kategorie: <a title=\"spazierensehen\" href=\"http:\/\/www.verdichtet.at\/?page_id=418\">hardly secret diary<\/a> | Inventarnummer: 22106<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und immer dann, wenn ich nicht mehr kann und um 03:00 Uhr Fr\u00fch schwei\u00dfgebadet aufwache, stelle ich mir vor, was man f\u00fcr das Leben braucht. Nichts. Wenn man im Hier und Jetzt lebt, dann braucht man absolut nichts. 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